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5.0 von 5 Sternen Spitzen - Story !
"Hilfe" hab ich beim Lesen der ersten Seiten gedacht. Sie zogen sich etwas in die Länge, einiges wurde mir gar zwei Mal erzählt. Aber dann startete Erfolgsautorin Julie Klassen voll durch.

Die Ausgangssituation ist schnell erzählt. Emma, "Die Tochter des Hauslehrers" hilft ihrem Vater und erteilt in seinem anerkannten Institut mit Unterricht...
Vor 9 Monaten von Christian Döring veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen gute Unterhaltung
Das Buch ist für ein kurzweiliges Lesevergnügen durchaus geeignet. Was ich störend fand, war die an manchen Stellen zu überzeichnete Darstellung des Charakters der Heldin, was von der Autorin sicher nicht beabsichtigt war, was aber an manchen Stellen einfach stört. An anderen Stellen wurde sie hingegen nicht konsequent durchgezogen, sodass ich...
Vor 3 Monaten von KK veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzen - Story !, 29. Juni 2013
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Tochter des Hauslehrers (Broschiert)
"Hilfe" hab ich beim Lesen der ersten Seiten gedacht. Sie zogen sich etwas in die Länge, einiges wurde mir gar zwei Mal erzählt. Aber dann startete Erfolgsautorin Julie Klassen voll durch.

Die Ausgangssituation ist schnell erzählt. Emma, "Die Tochter des Hauslehrers" hilft ihrem Vater und erteilt in seinem anerkannten Institut mit Unterricht. Dort werden die Söhne reicher Herrschaften auf die Universität vorbereitet. Ihre Handlung hat die Autorin in das frühe 19. Jahrhundert gelegt.

Nachdem die Frau des Hauslehrers stirbt, verfällt der in Depressionen und die Schüler bleiben aus. Aber Emma, die ganz zweifelsfrei die Hauptfigur dieses Thrillers ist, ergreift die Initiative und sorgt dafür, dass ihr Vater wieder eine Aufgabe bekommt.

Beide reisen in das Herrenhaus eines Barons. Zwei seiner Söhne wurden bereits direkt im Institut auf ihren Weg an der Uni vorbereitet, seine beiden jüngeren Söhne sollen zu Hause unterrichtet werden.

Von dem Zeitpunkt an, an dem Emma und ihr Vater im Herrenhaus ankommen, beginnt Julie Klassen ihre Fähigkeiten als Gruselautorin unter Beweis zu stellen. Wer schreit nachts im Haus? Wer schleicht sich nachts in Emmas Zimmer? Ist es tatsächlich der Geist der verstorbenen ersten Frau des Barons? Oder hat die Familie wirklich ein Geheimnis, von dem nicht einmal alle Familienmitglieder etwas wissen?

Man kann kritisch anmerken, warum Julie Klassen der Rolle des Hauslehrers so wenig Spielraum zugesteht, vielleicht mag auch die christliche Botschaft dieses Thrillers nicht gerade überwältigend sein, aber spannend und mitreißend ist die Story ganz bestimmt.

Immer wenn ich dachte jetzt ist ein Familiengeheimnis gelüftet, schafft es die Autorin in ihrem Spannungsbogen nicht nachzulassen und noch ein weiteres Geheimnis draufzusetzen.

Wer sich auf diesen Thriller einlässt, sollte unbedingt seine nächsten Termine absagen, er wird sie ohnehin verpassen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Romantisch und Wild das Leben in Cornwall, leichter Gruselfaktor und Spannung in einem alten Herrenhaus in Cornwell, 23. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Tochter des Hauslehrers (Broschiert)
Inhalt

England, Cornwall, es ist das Jahr 1812. Die private Schule vom Vater von Emma Smallwood läuft mehr schlecht als recht nach dem Tod der Mutter. Da bekommen Vater und Tochter das Angebot, die jüngeren Söhne des Barons Sir Giles auf dessen Anwesen zu unterrichten.

Emma hört abends immer wieder Klavierspielen und Schritte auf den Gängen, doch da ist nie jemand. Es spuckt doch wohl nicht in diesem alten Herrenhaus direkt an der Steilküste? Und dann sind da auch noch die ehemaligen Schüler ihres Vaters Henry und Phillip. Ein klein wenig verspürt Emma ein Kribbeln im Bauch, wenn sie an sie denkt…

Meinung

Der Roman bietet die perfekte Mischung aus historischen Anteilen, Romantik und leichtem Gruselfaktor, den man in so einem Haus an der Steilküste erwartet. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat, sei es von Dickens oder Ann Radclife, kleine Texte, die neugierig machen.

Die Geschichte ist spannend. Als Leser bekommt man Brocken hingeworfen. Die Autorin schafft eine Spannung durch Andeutungen, mysteriöse Dinge, Geräusche. Eine leichte Gänsehaut ist garantiert und vor Neugier liest man immer weiter, weil man wissen will, was geht vor in diesem Ebbinton Manor, dem Haus an der Steilküste Cornwalls.

Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Die zwei Brüder, einer älter, einer ein Jahr jünger als Emma. Einer zuvorkommend, der andere eher etwas sarkastisch. Für wen wird Emma sich entscheiden? Wunderschön geschrieben mit einem sehr anschaulichen Stil gelingt es der Autorin die Geschichte vor dem inneren Auge der Leser lebendig werden zu lassen.

Fazit

Den Geruch des Meeres, den Geschmack des Salzes, das Tosen der Wellen an der Steilküste. Romantisch und Wild das Leben in Cornwall, leichter Gruselfaktor und Spannung pur in diesem alten Herrenhaus an der Steilküste Cornwalls. Eine romantisch wilde Leseverführung ist dieses Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut, 22. Oktober 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Tochter des Hauslehrers (Kindle Edition)
spannend fantasiereich bin begeistert würde ich immer wieder kaufen kann man nur empfeheln
freue mich auf ein neues Buch von dem Autor
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4.0 von 5 Sternen sehr gut und leicht zu lesen, 14. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Tochter des Hauslehrers (Kindle Edition)
Julie Klassen schreibt immer sehr interessant, wurde noch nie entäuscht. Ausserdem ist sind ihre BÜcher christlich orientiert und vermitteln Werte die heute leider nicht mehr befolgt werden
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3.0 von 5 Sternen gute Unterhaltung, 18. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Tochter des Hauslehrers (Broschiert)
Das Buch ist für ein kurzweiliges Lesevergnügen durchaus geeignet. Was ich störend fand, war die an manchen Stellen zu überzeichnete Darstellung des Charakters der Heldin, was von der Autorin sicher nicht beabsichtigt war, was aber an manchen Stellen einfach stört. An anderen Stellen wurde sie hingegen nicht konsequent durchgezogen, sodass ich persönlich von der Frau und ihrem Gebaren des öfteren etwas genervt war. Auch die Geschichte ist nicht ganz flüssig erzählt. Durch die ersten Kapitel muss man sich etwas durchbeißen, hier verläuft die Handlung etwas schleppend, weil sich die Autorin in sehr detaillierten Beschreibungen des Charakters und der ach so schmalen Taille der Heldin (die sie im Verlauf des Buches nicht müde wird hervorzuheben) ergeht. Danach nimmt die Handlung deutlich an Fahrt zu und ist stellenweise sogar etwas zu dramatisch (und deshalb nicht mehr ganz glaubhaft), muss aber wohl so sein, um die Romanze voranzubringen :)
Dennoch ist es ein nettes Buch, durchaus geeignet um sich einen verregneten Nachmittag zu vertreiben.
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4.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht sehr gut, 10. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Tochter des Hauslehrers (Broschiert)
Lange hab ich mich auf das neue Buch von Julie Klassen gefreut und mich nach dem Kauf sofort darauf gestürzt. Allerdings war ich doch leicht enttäuscht, als ich mich auf Seite 100 wunderte, dass bisher kaum etwas passiert war. Nach dem etwas schwachen oder langgezogenen Anfang wird das Buch aber noch "klassen-typisch" fesselnd, aber trotzdem lautet mein Fazit nur gut, aber nicht sehr gut.
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5.0 von 5 Sternen Wunderbar, berührende Gesschichte, mit einer guten Portion Spannung, 2. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Tochter des Hauslehrers (Kindle Edition)
Julie Klassen ist ein wunderbarer, anrührender Roman gelungen- es ist meine erste Geschichte dieser begnadeten Autorin. Sie schreibt in einem besonderen, feinfühligen, leichten Stil, der sehr lebendig und authentisch ist und mich "eingefangen" hat. Ich konnte kaum aufhören zu lesen, die Spannung war gut aufgebaut bis zum Schluss. Ich habe ihre Beschreibungen und die beschriebenen Lebensumstände des frühen 19. Jahrhunderts sehr gut nachvollziehen können, so dass ich vollkommen im Geschehen einbezogen war. Besser geht es nicht! DRAMA,LIEBES- und SPANNUNGSGESCHICHTE auf wunderbaren 474 Seiten vereint. Dankeschön für dieses großartige Lesevergnügen!
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5.0 von 5 Sternen Ein spannender Roman an der Küste Cornwalls, 11. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Tochter des Hauslehrers (Kindle Edition)
Longstaple/Devonshire 1817: Emma Smallwood führt mit ihrem Vater ein Jungenpensionat. Seit dem Tod von Mutter und Ehefrau allerdings verfällt der Vater in Depressionen. Da kommt es beiden wie gerufen, als Sir Giles Weston sie nach Cornwall in sein Herrenhaus einlädt um die beiden jüngsten Söhne Julian und Rowan zu unterrichten. Die beiden älteren Brüder Henry und Philipp waren bereits in ihrem Pensionat und haben einen guten Einruck hinterlassen. Also machen sie sich auf den Weg nach Cornwall. Als sie dort ankommen werden sie allerdings alles andere als erwartet und sind nicht viel höher gestellt als die Dienerschaft. Besonders Lady Weston lässt sie dies spüren. Als es dann noch nachts beginnt zu spuken und ihr Tagebuch verschwindet, überlegt Emma ernsthaft, ob sie nicht wieder abreisen sollten. Jeder in dieser Familie scheint Geheimnisse zu haben und versucht diese geschickt zu verbergen.

Von Julie Klassen habe ich bereits mehrere Bücher gelesen, dennoch hat mich dieses Buch überrascht. Schon aufgrund der Landschaften war es anders als ihre Vorgängerromane. Das Nachwort bestätigte mir den Eindruck, dass die Autorin vor Ort war und sehr genau wusste was sie da beschrieb. Einige Figuren und Begebenheiten haben sogar wirklich so stattgefunden, das hat mir sehr gut gefallen. Dieser Roman ist eine Mischung aus Northanger Abby von Jane Austen und Jane Eyre von Charlotte Bronte, aber mit seinem ganz eigenem Charme.

Was ich besonders gut fand war, dass man hier immer wieder in die Irre geführt wurde und die Guten nicht immer gut waren. Auch die Zitate aus verschiedensten Bücher und Zeitschriften an jedem Kapitelanfang fand ich gut und sehr gut gewählt, so konnte man immer erahnen um was es in dem Kapitel geht. Normalerweise mag ich sowas nicht, hier war es total passend und gut ausgewählt!

Um nicht zuviel von der Handlung zu verraten, möchte ich nichts von den Themen des Buches verraten. Es sind aber doch spezielle Themen, die mich wirklich fasziniert und interessiert haben und welche selten für Romane dieser Art verwendet werden.

Oft wird die Autorin kritisiert, dass ihre Bücher keine oder nur eine geringe christliche Botschaft haben. Dem muss ich widersprechen – vor allem auch dieses Buch betreffend. Ich finde es schade, wenn Autoren versuchen zwingend christliche Werte einbringen zu müssen. Julie Klassen lässt den Glauben einfließen, aber nicht aufdringlich sondern nur am Rand und irgendwie selbstverständlich. Der Glaube gehörte damals einfach anders ins Leben der Menschen wie heute und so passt es auch in die Geschichte.

Eine wunderschöne Liebesgeschichte darf natürlich nicht fehlen, auch hier führt die Autorin den Leser erst einmal auf eine falsche Fährte. Wer geheimnisvolle, spannende und wendungsreiche Romane mag, wird hier nicht enttäuscht werden.
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5.0 von 5 Sternen Herrenhaus - Gänsehaut!, 12. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Tochter des Hauslehrers (Broschiert)
England, es ist das Jahr 1812. Emma die Tochter des Privatlehrers hilft Ihrem Vater den Unterricht zu gestalten. Nach dem Tod der Mutter verfällt der Vater immer wieder mal in Depressionen und sie bekommen weniger Schüler. Ihre Existenz steht auf dem Spiel. Dann kommt von Baron Sir Giles Weston die Einladung seine beide jüngere Söhne, aus der zweiten Ehe, zu unterrichten. Die zwei älteren Söhne des Barons wurden von Emmas Vater bei ihnen zuhause unterrichtet. Zu einem von ihnen hatte Emma eine freundschaftliche Beziehung.

Die Ankunft und der Empfang in dem alten Herrenhaus des Barons, direkt an der Steilküste, ist alles andere als angenehm. Dann noch die merkwürdigen Dinge die im großen Herrenhaus geschehen: Klavierspiel in der Nacht, jemand schleicht nachts in Emmas Zimmer, die Briefe, die unter der Tür durchgeschoben werden, die manipulierte Gezeiten Tabelle. Wer steckt dahinter? Hat die Lady Weston auch etwas zu verbergen?

Der Roman ist sehr spannend, eine gute Mischung zwischen Romantik und Gruselfaktor. Am Ende ist alles anders als es am Anfang es zu sein scheint. Die christliche Botschaft ist in der Geschichte gut durchgekommen. Aber mehr davon hätte nicht geschadet.

Ein MUSS, für alle die gerne Bücher von alten Schlössern mit ihren Grusel Geschichten lesen.
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4.0 von 5 Sternen wunderschönes Kopfkino......., 8. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Tochter des Hauslehrers (Broschiert)
Dies ist bereits das sechste Buch der Autorin Julie Klassen. Inspiriert wurde sie in Cornwall, wo auch die Geschichte hauptsächlich spielt. Julie KLassen war 16 Jahre lang Lektorin. und hat drei Christiy-Awards im Laufe ihrer Karriere bekommen.

Die Geschichte beginnt in Longstaple, Devonshire im Jahre 1812. Zunächst trifft man auf die Junge Emma Smallwood. Ihr Vater führt eine Privatschule für Jungs. Und man lernt Henry Weston kennen, der die meiste Zeit damit zuzubringen scheint, sich Streiche für Emma auszudenken. Emma jedoch ist eine sehr gefasste Persönlichkeit, so wie es damals von jungen Damen erwartet wurde. Diese Anfangssequenz ist recht kurz. Gleich danach landet man 5 Jahre später im April 1817. Emma ist inzwischen 21 Jahre alt und ihre Mutter nach schlimmer Krankheit verstorben. Ihr Vater scheint die Lebenslust verloren zu haben und arbeitet einfach so vor sich hin. Dementsprechend schlecht läuft auch die Schule. Es sind einfach keine neuen Schüler da um die Schule noch am Leben zu halten, obwohl Emma sämtliche ehemaligen Schüler, beziehungsweise deren Eltern angeschrieben hat, bekommt sie nur von den Westons Antwort. Diese Antwort ist jedoch anders als erwartet. Emmas Vater soll als Hauslehrer zu den Westons reisen für ein Jahr. Natürlich beschließt Emma ihren Vater zu begleiten und ihn zu unterstützen in seiner Arbeit.
Dort trifft sie nach langer Zeit wieder auf Henry und Philipp Weston. Zu Philipp Weston fühlte sie sich schon damals zu Schulzeiten hingezogen, während Henry sie immer nur geärgert hat. Als die seltsamen Vorfälle anfangen, weiß sie zunächst nicht an wen sie sich wenden soll. Emmas Tagebuch verschwindet und taucht später mit einer herausgerissenen Seite wieder auf. Sie hört nachts Schreie. Manchmal spielt auch jemand Klavier. Aber sobald sie das Musikzimmer betritt ist niemand mehr da. Auch die Weston Brüder scheinen alle nicht so zu sein, wie Emma glaubte. Wem kann Emma also trauen und was passiert wirklich auf Ebbington Manor?

Emma war mir gleich sympathisch. Sie ist ganz die zurückhaltende junge Dame. Aber man merkt gleich, dass sie eine innere Stärke hat, die in der damaligen Zeit nicht vielen Frauen zu eigen war. Die ersten Seiten nimmt die Handlung etwas schleppend Fahrt auf, aber der Schreibstil von Julie Klassen hat diese Anfangsphase wunderbar überbrückt. Sie hat eine sehr gehobene und bildhafte Ausdrucksweise, so dass es dem Leser möglich ist, sich die Landschaften vorzustellen und auch mit den Hauptfiguren mitzufühlen.

Ein Beispiel ihrer schönen Ausdrucksweise zitiere ich mal von Seite 208/209: ” Sie war ein kräftiges, rothaariges Mädchen in unvorteilhaft engen Kleidern. Darüber hätte er hinwegsehen können. Darüber und auch über ihre schiefen Zähne. Doch das junge Mädchen war so dumm wie der Brieföffner seiner Großmutter, so glatt und uninteressant wie ein Fels am Strand, poliert von der nie verebbenden Flut des törichten Geschwätzes ihrer Mutter.”

Nachdem man dem Buch ein paar Seiten gegeben hat um sich in diese doch etwas steife Welt des Jahres 1817 hineinzufinden, ist es sehr spannend zu sehen wie sich die Figuren entwickeln. Von einigen Wendungen war ich doch sehr überrascht. Und genau dieser Spannungsbogen hat mir gut gefallen. Und am Ende war nichts so wie es schien.

Ein wirklich schöner Roman, den es sich lohnt zu lesen. Am Ende wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne
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Die Tochter des Hauslehrers
Die Tochter des Hauslehrers von Julie Klassen (Broschiert - 24. Juni 2013)
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