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44 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Christ im Widerstand
Den Ausgang der Geschichte kennen wir: Das nationalsozialistische Todesurteil gegen Dietrich Bonhoeffer wurde am 9. April 1945 im KZ Flossenbürg vollstreckt. Bekannt wurde er erst wirklich danach. Sein Freund Eberhard Bethge gab die zwischenzeitlich versteckten Haftbriefe, das Fragment "Ethik" und viele andere Schriften Bonhoeffers heraus. In der Sammlung "Dietrich...
Veröffentlicht am 24. Oktober 2011 von Fleischer, Christoph

versus
65 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Metaxas versucht uns einen amerikanischen Bonhoeffer zu verkaufen
Metaxas hat zuvor als George W. Bushs Redenschreiber gearbeitet, und vertritt nach eigenen Aussagen
dessen Neo-Con Philosophie. Es ist deshalb leider keine Überraschung, dass 'Bonhoeffer' unter seiner Feder
zu einem Christen wird, der die Regierung (und das heisst für Metaxas: die gegenwärtige Obama-Regierung) im Namen
der Wahrheit...
Veröffentlicht am 30. November 2011 von Calistos


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44 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Christ im Widerstand, 24. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Bonhoeffer: Pastor, Agent, Märtyrer und Prophet (Gebundene Ausgabe)
Den Ausgang der Geschichte kennen wir: Das nationalsozialistische Todesurteil gegen Dietrich Bonhoeffer wurde am 9. April 1945 im KZ Flossenbürg vollstreckt. Bekannt wurde er erst wirklich danach. Sein Freund Eberhard Bethge gab die zwischenzeitlich versteckten Haftbriefe, das Fragment "Ethik" und viele andere Schriften Bonhoeffers heraus. In der Sammlung "Dietrich Bonhoeffer Werke" ist fast alles vereinigt und kritisch ediert, was es von Dietrich Bonhoeffer gibt. Die klassische Bonhoeffer-Biographie Eberhard Bethges ist im Grunde als historischer Begleitband der sich vervollständigenden Werkausgabe Bonhoeffers zu lesen. Die nun vorgelegte Biografie des Amerikaners Eric Metaxas setzt all dies voraus, zitiert daraus reichlich und erzählt das Leben Dietrich Bonhoeffers neu. Einzelne Kapitel sind mehr der Entstehung und Schilderung des Nationalsozialismus in Deutschland gewidmet als Bonhoeffers selbst. Insgesamt entsteht das Bild des jungen Theologen, der sich im Zusammenhang der zeitgeschichtlichen Katastrophe zusehends radikalisierte. Doch er ist und bleibt in allem menschlich. Metaxas ist ein hervorragender Erzähler, der von der Familie Bonhoeffers, aber auch von Freundinnen und Freunden zu berichten weiß, während die akademische Arbeit zumindest in den Zitaten etwas in den Hintergrund tritt. Dietrich Bonhoeffer lebte seinen Glauben und glaubte an Christus in den Umständen seines Lebens und seiner Zeit. In der Perspektive des amerikanischen Autors treten die Lebensstationen Bonhoeffers, die er in den USA verbrachte, deutlich hervor, ja erscheinen als entscheidend: Im Zweitstudium nach der Habilitation gewinnt seine Theologie Weltbezug, politische Konsequenz, religiösen Tiefgang und ökumenische Weite. Literarisch herausragend sogar ist die Schilderung der "Sechs Wochen" in New York im Jahr 1939. Bonhoeffer kam als Emigrant in die USA, erlebt Heimweh und Heimatlosigkeit am eigenen Leib und kehrte nach Deutschland zurück. Auf der Suche nach kirchlichem Kontakt in dieser Zeit fand er fruchtbare Begegnungen mit fundamentalistisch orientierten Gemeinden, während die weltoffenen, liberalen ihn eher abschreckten. Doch zu dieser Richtung gehörte das College, in dem er lehren sollte. Der Autor schildert den in dieser Zeit sehr intensiven Glaubensbezug Bonhoeffers, indem er sich, die Tagebuch-Notizen auswertend, Bibelstellen heraus greift, die Dietrich Bonhoeffer leiteten und letztlich zur Rückkehr nach Deutschland bewegten. Wenn Dietrich Bonhoeffer in dieser Hinsicht Fundamentalist war, aus der Sicht des Autors sicher zu recht, verstand er sich in Deutschland jedoch im Gegensatz zum Pietismus. Doch diese Akzentsetzung sei dem Autor verziehen, denn es ist gut, dass diese Erzählung einen Autor hat, der aus seiner Sicht wertet und kommentiert, ohne jedoch die Fakten beiseite zu lassen. Die Kommentierung des Geschehens durch den Erzähler hilft den Lesern, sich ihr eigenes Bild zu machen. In diesem Zusammenhang stört allerdings die fast vulgäre, weil undifferenzierte Bezugnahme auf Friedrich Nietzsche, der hier ausschließlich in nationalsozialistischer Linie gesehen wird.
Die menschliche Deutung Dietrich Bonhoeffers durch den Autor dient den Lesern jedoch als Brücke zur Person des geschilderten Lebens, sodass hier auch zumindest potenziell zwischen Gelingen und Scheitern des Glaubens unterschieden werden kann. Mehr kann eine Biografie nicht leisten und weniger darf sie nicht bieten. Die Fragen, die Metaxas auch an sein Volk wie an alle Leser faktisch richtet sind in etwa: Sind alle Völker, gegen die die USA militärisch agieren, automatisch und durchweg das Reich des Bösen? Wie ermutigen wir Menschen zum Widerstand gegen in ihrem Land erfahrendes Unrecht? Und: Kann und muss der Widerstand gewaltlos bleiben? Dietrich Bonhoeffers Frömmigkeit jedenfalls war zeitweise politisch radikal, immer theologisch reflektiert und an der Bindung an konkrete Menschen interessiert, für die er dann auch durch Dick und Dünn zu gehen bereit war. Dabei wird der Autor nicht pathetisch, sondern bleibt sachlich.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bewegende Biografie, 7. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Bonhoeffer: Pastor, Agent, Märtyrer und Prophet (Gebundene Ausgabe)
Es ist zugegebenerweise ein großes Buch. Trotzdem lohnt sich jede Seite. Wer einmal angefangen hat, wird nach den ersten 30 Seiten das Buch kaum aus der Hand legen wollen. Dietrich Bonhoeffer wird von einem Amerikaner beschrieben, dessen Eltern aus Europa (Mutter: Deutsche, Vater: Grieche) stammen. Vielleicht ist deswegen das Buch auch so leicht lesbar. Er bereitet sehr spannend den Werdegang Bonhoeffers auf und zeigt daran dass er schon immer soziale Unschärfen deutlich wahrgenommen hat. Aber wir lernen auch die patriotische Seite von ihm kennen, weil er sein Land von einem falschen Führertum bedroht sah, hat er sich so stark gegen die braunen Machthaber gestellt. Es ist auch ein Buch über einen Helden, im besten Sinne des Wortes, jemand der gerade auch wieder heute als Vorbild gezeigt werden kann.
Ich war beeindruckt von den vielen Details, den Briefen und ganz besonders von der Passage von Herrn Wolf. Ein feines Buch, bei dem sich auch der etwas höhere Preis auf jeden Fall lohnt.
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45 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gut recherchiert, sehr gut geschrieben . . ., 9. Oktober 2011
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Bonhoeffer: Pastor, Agent, Märtyrer und Prophet (Gebundene Ausgabe)
Etwas außergewöhnlich ist es schon und ich war auch ein wenig skeptisch, als ich hörte, ein Amerikaner ist angetreten um mir Bonhoeffer zu erklären.

Aber ich nehme es gern vornweg: Eric Metaxas hat eine Biografie über Dietrich Bonhoeffer geschrieben, wie ich sie vorher nie in dieser Nähe und Qualität gelesen hatte.

Ich fühle mich als Leser in die Zeit Bonhoeffers mit hineingenommen. Auch die 700 Seiten des Wälzers sind keinesfalls eine Überforderung, weil alles in übersichtlicher Form und gut sortierten Kapitel präsentiert wird. Zwei Bildteile und ein Lesebändchen runden das gesamte Werk ab.

Metaxas hat sich mit dem vorliegenden Buch eindeutig als Bonhoeffer - Experte ausgewiesen, meine Skepsis ist spurlos verschwunden. Seine Biografie lebt von Details, dadurch wird die Zeit und sein Held lebendig. Der Leser kann gut die Werdung eines theologisch - politischen Helden verfolgen und im Nachhinein auch verstehen.

Alles was ich bisher irgendwo über Bonhoeffer las und hörte und vieles mehr, lese ich hier in hochkonzentrierter Form und gut verständlicher Sprache.

So geschriebene Biografien lese ich gern!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ansprechender "Roman" - mit einseitigen Deutungen, 16. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Bonhoeffer: Pastor, Agent, Märtyrer und Prophet (Gebundene Ausgabe)
Eric Metaxas’ gefeierte Bonhoeffer-Biographie tritt von Anfang an mit großem Selbstbewusstsein auf. Mit diesem Buch kehre Bonhoeffer nach 1931 und 1939 „zum dritten Mal aus Amerika zurück“ (17), sichert uns der Herausgeber der deutschen Ausgabe, Rainer Mayer, vielversprechend zu. Auch der Prolog setzt auf strategische Dramatik: Das ganze Buch ist durch den Londoner Gottesdienst zum Gedenken Bonhoeffers 1945 gerahmt und stilisiert sich so selbst zur Märtyrer-Laudatio mit seinen Eltern Karl und Paula Bonhoeffer auf den Ehrenplätzen.
Nachdem die ersten Seiten also bereits deutlich nach Hollywood schmecken, lässt sich die Biographie tatsächlich wie ein Roman runterlesen. Die wechselnden Szenen mit Rudolf von Gersdorffs Attentatsversuch und der gleichzeitigen Familienfeier zum 75. Geburtstag von Karl Bonhoeffer könnten spannender nicht komponiert sein (vgl. 533-536).
Komplexere Hintergründe (vgl. z. B. 246-248; 253-257) und eingeschobene Personenvorstellungen wirken dagegen stellenweise schlecht eingebunden (vgl. z. B. 635-643). Dabei werden in der Regel sowohl die geschichtlichen als auch die theologischen Zusammenhänge deutlich vereinfacht und vorwiegend auf der emotionalen Ebene erklärt. Das Weltbild und die inneren Motive des Nationalsozialismus z. B. bleiben so unverständlich, aber wenigstens kann man „Hitlers Gangstermethoden“ (471) von Herzen hassen.
Sogar Bonhoeffers vieldiskutierte Überlegungen, wie man das Evangelium „nicht-religiös“ interpretieren könnte,1 erscheinen in Metaxas’ Perspektive erstaunlich simpel: Bonhoeffer richte sich hier gegen die Auffassung von Gott als einem bloßen „Lückenbüßer“ (582), der doch eigentlich der Herr über die ganze Welt sei. Seine Theologie sei hier also „bibel- und christuszentriert“ (ebd.) wie eh und je. Sein geradezu hilfloses Ringen, wie grundlegend anders man das Evangelium vielleicht verkündigen müsste,2 blendet Metaxas dagegen vollkommen aus. Dennoch mag die tendenziöse Darstellung ein hilfreicher Weckruf sein, da sie der Wahrheit wohl immer noch näher kommt als die vieler „Gott ist tot“-Theologen des 20. Jahrhunderts, die sich so gern auf ihn berufen.
Leider nehmen Bonhoeffers theologische Hauptwerke viel zu wenig Raum in der Biographie ein.3 Stattdessen verfällt Metaxas stellenweise in regelrechte Schimpftiraden gegen liberale Bonhoeffer-Deutungen, die ohne Theologiestudium wohl nur schwer nachvollziehbar sind (vgl. z. B. 449.580f.583). Damit ist die wertvolle Chance vertan, einer interessierten Leserschaft auch den Theologen Bonhoeffer in verständlicher Sprache nahezubringen.
Dass Bonhoeffer durch die Begegnungen mit den „Negerkirchen“ „wiedergeboren“ (159) worden sei, stößt schließlich der renommierten Forschung sauer auf.4 Es widerspricht aber keineswegs Bonhoeffers eigener Beschreibung, wie er sich in dieser Zeit verändert habe (vgl. 158f.).5 Erst als Metaxas diese Veränderung später als „ganz bewusste[…] Hinwendung zu Gott“ und als „Lebensentscheidung zur Nachfolge Jesu Christi“ (576) bezeichnet, wirkt das tatsächlich wie eine „Vereinnahmung“6 für eine typisch evangelikale Bekehrung.
Hat man sich früher oder später an diesen vielen theologischen und stilistischen Amerikanismen abgearbeitet, lässt sich das Buch mit korrigierten Erwartungen immer noch mit einiger Kurzweil zu Ende lesen. Dann kann es auch nicht mehr verstören, dass Bonhoeffer während seiner fast zweijährigen Haftzeit seinem irdischen Schicksal vorzeitig zu entrücken scheint und mehr und mehr wie ein christlicher Held wirkt, der in unerschütterlicher Gelassenheit in sich selbst ruht (vgl. 558f.621-625.663-665).7 Wie zur Belohnung für dieses Entgegenkommen seines Lesers stellt Metaxas im letzten Kapitel doch noch sein fachspezifisches Können unter Beweis. Präzise rekonstruiert er viele Details aus Bonhoeffers letzten Tagen, u. a. über den genauen Verlauf des Transportes von Buchenwald nach Flossenbürg, die bisher nur sehr verstreut veröffentlicht waren.
Metaxas’ Bonhoeffer-Biographie steht – wie andere vor ihm – auf den Schultern ihrer monumentalen Vorgängerin von Eberhard Bethge, und das an noch viel mehr Stellen als die vielen Fußnoten belegen.8 Sinnvollerweise verzichtet sie auf dessen unglückliche Unterteilung in Bonhoeffers drei Lebensphasen als „Theologe“, „Christ“ und „Zeitgenosse“.9 Dafür stellt sie sein Leben – trotz der „Wiedergeburt“ – in einer glatten Einheitlichkeit dar, die ebenfalls unglaubwürdig wirkt. Die vielen Sachfehler der amerikanischen Originalausgabe10 sind durch Rainer Mayers verdienstvolle Arbeit fast11 alle eliminiert, so dass hier kein Grund zur Klage mehr besteht.
Erstmals wieder seit Bethges weit anspruchsvollerem Werk gelingt es einer Biographie, Bonhoeffers beeindruckendes Leben und Handeln – wenn auch kaum sein Denken – für ein breites Publikum ansprechend zu erschließen, das belegen Tausende von Lesermeinungen auf Online-Portalen zur Genüge. Leider liest Metaxas ihn in seinen Deutungen kaum kritisch gegen die eigenen evangelikalen Traditionen. Als niedrigschwelliger erster (oder zweiter) Zugang zu Bonhoeffer sei er trotzdem allen geschichtlich Interessierten getrost empfohlen.

Helge Preising, ichthys 29|2, 255-257
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besonderes Bonhoeffer-Buch - beeindruckend und bibliophil beachtlich!, 13. Dezember 2011
Von 
Neuschäfer "Lesenslust" (Erkelenz, Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Bonhoeffer: Pastor, Agent, Märtyrer und Prophet (Gebundene Ausgabe)
Dieses Bonhoeffer-Buch sticht gegenüber anderen Darstellungen der Biographie Dietrich Bonhoeffers nicht nur wegen seiner anderen Interpretation dieses Theologen hervor, sondern auch durch die bibliophil sorgfältige bis großzügige Gestaltung. Der Druck, das Lay-out und die Papierqualität sind äußerst hochwertig.
Inhaltlich überzeugt das schwergewichtige Werk durch eine in sich stringente Darstellung und Einschätzung Dietrich Bonhoeffers - zugegeben aus einer amerikanischen Perspektive, was aber an sich ja nicht schon problematisch sein muss ...
Jedenfalls wird hier (endlich) einmal auch mal eine Bonhoeffer-Interpretation geboten, die neue Impulse und Informationen bietet und nicht im Mainstream schwimmt. In einzelnen Punkten kann man sicherlich anderer Meinung sein; dennoch - wenn man sich auf den Autor einlässt - kann man sich von diesem Buch und seinem Schreibstil durchaus "fesseln lassen". Wer Bonhoeffer nicht nur aus einem politischen oder "religionslosen" Blickwinkel interpretieren möchte, wird mit diesen 700 Seiten sehr auf seine Kosten kommen und Impulse für das eigene Christsein erhalten.

Empfehlenswert!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packend! Wachrüttelnd! Absolut Lohnend!, 3. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Bonhoeffer: Pastor, Agent, Märtyrer und Prophet (Gebundene Ausgabe)
Die Schilderung dieses nur 39 Jahre währenden Lebens hat mich gepackt. Besser noch: Der Mensch Dietrich Bonhoeffer hat mich - noch mehr als bisher - tief bewegt, aufgerüttelt und inspiriert. Seine feine und feste Persönlichkeit, seine Fähigkeit zu lieben und zu genießen, sein Wille, um jeden Preis Jesus nachzufolgen, faszinieren mich. Sie gipfeln in seinem Mut, nicht nur theoretisch sondern mit Herz, Hand und Verstand Stellung für Gott zu beziehen und das Böse zu bekämpfen, auch wenn er selbst dabei keine 'weise Weste' behalten konnte.
Metaxas, ein Amerikaner mit deutschen und griechischen Vorfahren, beschreibt akribisch recherchierte Fakten und Zusammenhänge. Er erzählt Bonhoeffers Lebensstationen und wagt es, sich aufgrund von Tagebucheinträgen und Briefen in den Widerstandskämpfer hineinzudenken, seine Beweggründe aufzuspüren, seine inneren Kämpfe und das Werden seiner Überzeugungen nachzuzeichnen.
Ich empfinde diese Biographie wie ein 'wandfüllendes Gemälde'. Man kann sich beim Anschauen einen sorgfältigen Gesamtüberblick über Bonhoeffers Leben verschaffen. Wer diesen Überblick schon hat, kann an vielen Stellen neue Einzelheiten entdecken, die sein bisheriges Bild von Bonhoeffer auffrischen, ergänzen, vertiefen, mit Leben füllen, vielleicht auch hinterfragen und zurechtrücken. Bei 678 Seiten geht das nicht im Schnellverfahren, aber es lohnt sich!

I. Jope
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes und tiefsinniges Buch über einen Menschen, der vom Tod keine Angst hatte!, 2. August 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bonhoeffer: Pastor, Agent, Märtyrer und Prophet (Gebundene Ausgabe)
Das Buch hat mich tief berührt, in der Abwicklung und in den Details des Lebens von Dietrich Bonhoeffer.
Sehr lebensnah und verständlich geschrieben, was bei einer Biografie nicht immer so ist!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Einblicke in Bonhoeffers Leben, 17. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Bonhoeffer: Pastor, Agent, Märtyrer und Prophet (Gebundene Ausgabe)
Die Biografie von Bonhoeffer von Eric Metaxas ist ein sehr authentisches und anschauliches Buch, dass das Leben von Dietrich Bonhoeffer von Anfang an wiedergibt. Eine Biografie mit vielen interessanten Details, Inhalten von Äußerungen aus dem Familien- und Bekanntenkreis der Familie Bonhoeffer, die die Biografie beleben. Das Leben eines einzigartigen Mannes in einem einzigartigen Werk verfasst. Jede Seite dieses Werkes lohnt sich und gibt umfassend sowohl das Familienmilieu, als auch die historischen Umstände, in denen Dietrich Bonhoeffer aufgewachsen ist, wahrheitsgetreu wieder. Man hat das Gefühl, dass man hautnah am Leben des Bonhoeffers teilnimmt. Eine bemerkenswerte
Persönlichkeit in einem ebenso bemerkenswerten Werk, dass eine Bereicherung in jedermanns Bibliothek ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein super Buch!, 2. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bonhoeffer: Pastor, Agent, Märtyrer und Prophet (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte über Bonhoeffer liest sich sehr interessant. Man hat am Ende das Gefühl, Bonhoeffer gekannt zu haben, Seine Biographie macht Mut, im eignen Leben für wertvolle Überzeugungen einzustehen und an Gott festzuhalten. Bonhoeffers Glaube ist ein starkes Vorbild! Ich habe das Buch auch schon weiter verschenkt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hervorragendes Buch, 12. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bonhoeffer: Pastor, Agent, Märtyrer und Prophet (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch über Bonhoeffer kann ich nur empfehlen. Ich habe schon diverse Biographien über B. gelesen, aber dies ist auf jeden Fall die Beste. Metaxas hat klasse recherchiert und man lernt viele interessante Dinge über Bonhoeffer und die deutsche Geschichte. Wer sich für Bonhoefer und die jüngere deut Geschichte interessiert sollte das Buch unbedingt kaufen. Habe bereits eine weitere Kopie verschenkt.
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Bonhoeffer: Pastor, Agent, Märtyrer und Prophet
Bonhoeffer: Pastor, Agent, Märtyrer und Prophet von Eric Metaxas (Gebundene Ausgabe - 26. September 2013)
EUR 29,95
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