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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen37
4,3 von 5 Sternen
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Da unser Sohn einen Waldkindergarten besucht und dort auch mal Bucheckern gesammelt und geröstet hat (und sehr lecker fand!), waren wir sehr gespannt auf dieses Buch. Und wir sind absolut begeistert davon!
Es ist jammerschade, dass wir so viele Ressourcen einfach überhaupt nicht nutzen (nicht einmal zur Kenntnis nehmen!) - dabei würder der Wald in unseren Breiten eine Vielzahl an kulinarischen und gesunden Genüssen bieten. Und das Sammeln macht auch noch Groß und Klein Spaß und bringt einen an die frische Luft.
Es ist wirklich unglaublich, wie viele Dinge man selber machen kann - und das ohne großen Kostenaufwand und sogar ohne eigenen Garten (wir haben zwar einen, gehen aber auch gerne in den Wald). Vorgestellt werden hier die Birke, die Buche, die Eiche, die Esskastanie (haben wir zum Glück auch im Garten), die Fichte und andere Nadelbäume, die Robinie, die Sommerlinde, der Spitzahorn, die Vogelkirsche und die Walnuss (wächst glücklicherweise auch gleich vor unserer Haustür :).
Die meisten dieser Bäume sind ja nun wirklich "Wald- und Wiesenbäume" und kommen sehr oft vor - Walnüsse und Esskastanien sind mir persönlich in "freier Wildbahn" zwar noch nicht begegnet (zumindest nicht im Wald), aber man findet sie trotzdem öfter als man denkt, wenn man genau hinschaut. Es ist also kein Problem, sich die Zutaten für die leckeren Gerichte, die hier vorgestellt werden, zu besorgen. In der hinteren Buchklappe findet man auch praktischerweise einen Erntekalender, auf dem man sich rasch eine Übersicht über saisonale Highlights verschaffen kann. Im Moment (Februar), können u.a. die Rinde der Eiche und der Birke genutzt werden.
Jede einzelne Pflanze wird hier ausführlich vorgestellt - zunächst in einem Porträt, anhand dessen eine exakte Bestimmung problemlos möglich ist (sollte man sie nicht ohnehin schon kennen). Natürlich sind hier auch die vielen farbigen Fotografien äußerst hilfreich. Wuchs und Aussehen, Vorkommen und charakteristische Inhaltsstoffe sowie deren Heilwirkung werden ebenso erläutert wie Sammeltipps (Erntezeit und verwendete Pflanzenteile). Im Anschluss findet sich jeweils immer der Rezept- und Ideenteil, der u.a. Birkenwasser, Birkenblättertee, Birken-Kräuter-Öl, Buchenblätter-Salat, Bucheckern zum Knabbern (wirklich sehr sehr schmackhaft!), Bucheckern-Risotto, Bucheckernöl, Eichelplätzchen, Eichelschnitten, Eichelbrot, Eichelkuchen, Eichelaufstrich, Eichelkaffee, Kastaniengemüse, pikantes Maronenpüree, Kastanienchutney, Fichtengemüse indischer Art, Fichtensirup, Fichtengelee, Fichtenöl, Fichtennadeln als Gewürz, ausgebackene Blütentrauben der Robinie, Robinienschoten-Gemüse, wässrigen Robinienblüten-Auszug, Erdbeeren mit Robinienblüten, Robinienblütengelee, Lindenblättersalat, Lindenblütenlimonade, Lindenkapern u.v.m. umfasst.
Hier ist wirklich für jeden etwas dabei!
Dem Autor gelingt es sehr gut, den Lesern die Scheu und vielleicht auch die Angst vor den Nahrungsmitteln zu nehmen, die uns die Natur im Wald so üppig bietet. Mit Eicheln assoziiert man vielleicht nicht unbedingt lukullische Genüsse - naja, dass sie an Schweine verfüttert werden und zur Herstellung eines Kaffees taugen, weiß man vielleicht, aber dass man daraus auch ein tolles Brot backen kann, ist den jüngeren Menschen in unsren Gefilden wahrscheinlich nicht so bekannt. Dabei gab es nach dem 2. Weltkrieg noch das Rezeptheftchen "10 Pfund Eicheln sind 7 Pfunde Eichelmehl"!

Ich kann das Buch rundum empfehlen - der Preis ist wirklich ein Witz, wenn man überlegt, was man dafür bekommt :-) Wir freuen uns jedenfalls schon sehr auf den Frühling - dann werden wir unseren ersten Ahornsaft selber machen und noch viele andere Rezepte aus diesem Buch probieren!
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am 10. Mai 2011
Dieses Buch ist für alle Naturliebhaber und Freunde des Waldes - aber auch des guten Geschmacks - ein Hochgenuss. Daher wohl auch der Titel der Serie "Natur & Genuss". Insgesamt werden 10 Waldbäume vorgestellt, deren Früchte oder Blätter man für die heimische Küche verwenden kann. Dr. Markus Strauß schafft hier eine wunderbare Symbiose zwischen Botanik und Kulinarik. Abgerundet wird die ganze Sache mit wohl ausgesuchten, klaren Photographien, aufgenommen von Photograph Michael Brem, der eine klasse Leistung erbracht hat.

Man kann sich nur auf die weiteren Bände der Reihe "Natur & Genuss" von Dr. Markus Strauß freuen.
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am 30. August 2013
Lasen sich toll, die Rezensionen; reingefallen und gekauft!
Wer die Tipps mal ausprobiert hat, der weiß, warum nicht ALLE Menschen Blätter von Bäumen essen, statt so blöd zu sein, verpestifizierten Salat für teuer Geld im Laden zu kaufen. Ich bin losgegangen und habe Buchenblätter gesammelt. Kaum richtig entfaltet sind viele schon eingesponnen, angefressen und/oder verkotet von "Nahrungskonkurrenten". Bis man eine lohneneswerte Menge gesammelt hat, hat man sich bald totgesammelt. Die Blätter sind so fein und zart, dass man MENGEN dazu braucht. Und dann die Überraschung: So zart die Blätter wirken, so derbe werden sie im Mund. Zum Schluss kaut man auf einem fiesen Gewölleklumpen herum, der überhaupt nicht weniger wird. Braucht ihr mir nicht glauben, probiert es aus. Birkenblätter schmecken kosmetisch wie Haarwasser, oder zumindest so würde ich es mir vorstellen, und sie sind noch derber. Alles andere als köstlich!
Gekeimte Eicheln, so der Autor, sollte man sich nicht entgehen lassen. Nur leider war genau diese Bemerkung alles, was er dazu schreibt. Wässern? Kochen? Gerstoffe?
Um Bucheckern und Nüsse zu sammeln, dafür brauchte ich dieses Buch nicht. Vielleicht bin ich von falschen Voraussetzungen ausgegangen, als ich dachte, ich könne auf diese Weise meine Ernährung sinnvoll anreichern. Einige (von den nur 10) Bäume gibt es in meinen Breiten nicht, konnte ich nicht testen. Einzig die Linde liefert verhältnismäßig weiche Blätter, wenn man das Glück hat, diese in "Pflückhöhe" zu finden... Fazit: Man findet verwertbarere Tipps kostenlos im worldwideweb.
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am 1. August 2015
Eicheln sammeln, schälen, wässern, rösten, mahlen. Bucheckern sammeln, schälen, rösten - das ist etwas für Leute, die den ganzen Tag Zeit haben auf Nahrungsuche zu gehen oder sich einmal einen Spaß erlauben wollen. Aber da hört der Spaß auch schon wieder auf: Dr. Strauß verliehrt kein Wort darüber, dass das Sammen von Fichtenspitzen im Wald verboten ist, weil dies den ohnehin arg gestressten Nadelbäumen zusätzlich schadet. Wer sich erwischen lässt, dem droht - in viele Forsten - ein ordentliches Bußgeld. Auch das Anzapfen von Ahorn oder Birke muss unbedingt mit dem Förster abgesprochen werden! Es geht einfach nicht, dass man die Menschheit mit so einen Buch blindlinks in die Natur entlässt und da hätte ich mir von Dr. Stauß mehr erwartet. Nachhaltigkeit und Umweltbeusstsein heißt auch, dass man seinen Lesern ein Stück weit vermittelt, wie man sich in der Natur zu bewegen hat: Eben nicht wie die Axt im Walde.
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TOP 500 REZENSENTam 12. Juli 2013
Wie andere schon schreiben, sind es gerade mal 10 Bäume, die da vorgestellt werden: Birke, Buche, Eiche, Esskastanie, Fichte/Nadelbäume, Robinie, Sommerlinde, Spitzahorn, Vogelkirsche, Walnuss.

Die werden einigermaßen gut beschrieben. Bei einigen würde ich mich aber trotzdem, wegen Verwechslungsgefahr, mit ziemlich giftigen Verwandten, nicht herantrauen. Gerade was Nadelbäume betrifft, da ist mir die Beschreibung und die Bilder zu wenig. Ich sag nur tödlich giftige Eibe...

Sicherlich wäre ein Bestimmungskurs vorher sehr hilfreich. Auf Pilze geht ja sicherlich auch keiner einfach so mit einem Buch los - oder? Na ja, ein paar "Mutige" gibt es sicherlich immer. Oder Herr Strauß geht davon aus, dass jeder ein so geschultes Auge hat wie er?

Erst schreibt er, man soll keine rohen Bucheckern essen, da leicht giftig aber bei den Rezepten steht wie man aus den rohen (nur gewaschenen) Bucheckern ein Öl herstellt!

Vom Aufbau her gibt es etwa 3-4 Bilder (Ast, ganzer Baum, Blüte, Blätter), dann ein Porträt (Familie, welche Arten, wo sie wachsen, Tradition), Wuchs und Aussehen, Inhaltsstoffe und Heilwirkungen, Sammeltipps, Rezepte/Ideen.

Interessant zum lesen und zu wissen. Als Kochbuch werde ich es, ohne gründliche Einweisung vorher (durch eine/n Kräuterhexe, Förster,...) jedoch nicht ausprobieren.

Außerdem habe ich die Bäume auch nicht alle in meinem Garten und fremde Bäume ungefragt anzapfen (auch die im Wald/Park gehören ja schließlich jemandem und ein Vorgänger wird wohl kein Schild an den Baum hängen: Dieser Baum wurde am ... gemolken und benötigt Rekonvaleszenz ;o)) finde ich nicht die feine englische Art.
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am 24. August 2012
Die Bücher von Dr. Markus Strauß geben einen guten Überblick über die häufigsten, essbaren, Pflanze. Sie sind bebildert und beinhalten sogar Kochezepte und Tipps zur Lagerung.

Für einen Einsteiger in die Thematik ist es sicher interessant die eine oder andere Pflanze als essbar zu erkennen, welche er vorher bereits kannte und für nicht essbar hielt. Genau hier liegt jedoch auch der große Schwachpunkt der Bücher, Es gibt viel zu wenige Fotos der Pflanzen, und diese sind nicht immer einheitlich.

Um Pflanzen eindeutig bestimmen zu können sind Fern-, und Nahaufnahmen derselbigen nötig um das grobe Aussehen und die Größenverhältnisse zu anderen Pflanzen abzuschätzen. Ebenso sollten die Früchte, Blüten, Blätter, Stengel und wenn vorhanden Besonderheiten seperiert abgebildet werden.
In den Büchern finden sich häufig Nahaufnahmen der Pflanzen mit Blüte und ggf. die Früchte. Für einen Laien der sich neu mit der Pflanzenbestimmung auskennt ist dies nicht ausreichend. Ebenso wird z.B. auf die Verwechslungsgefahr zwischen Maiglöckchen und Bärlauch hingewiesen, die Unterscheidungsmerkmale werden jedoch lediglich beschrieben, nicht aber in Fotos dargestellt.
Auch wird auf Verwechslungsgefahren nur sporadisch hingewiesen, diese kann ich als Laie jedoch nur schlecht beurteilen.

Ein weiterer Kritikpunkt sind die Beschreibungen was nun essbar ist, zwar werden die essbaren Pflanzenteile immer gut kenntlich beschrieben, die Art der Verwendbarkeit (roh/gekocht) ist allerdings häufig im Text oder später den Rezepten versteckt.

Fazit:
Alles in Allem geben die Bücher einen guten Überblick und vermitteln auch Wissen, welches über die reine Pflanzenkunde hinausgeht. In Verbindung mit Internetrecherchen lassen sich mit den Büchern Wildpflanzen bestimmen. Der Detaillierungsgrad der Bücher als alleiniges Werkzeug zur Bestimmung von Wildpflanzen ist jedoch mangelhaft.
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am 24. Juli 2012
Das Positive vorweg: Das Buch ist hübsch gemacht. Stimmiges Design, schöne Bilder.

Das war's dann aber auch. Der Inhalt kann da leider nicht mithalten. Gerade mal 10 Bäume haben es ins Buch geschafft. Alle Nadelbäume werden gemeinsam behandelt und mit "Fichte" betitelt. Das ist natürlich viel zu wenig. Stattdessen erfährt man, dass man Esskastanien und Walnüsse essen kann. Oha! Und dann die Eicheln. "Die im Wasserbad ausgelaugten Eicheln haben nur noch wenig Eigengeschmack (...)" Wenn das nicht mal Lust auf mehr macht ;)

Bis hierher habe ich noch gedacht, halb so schlimm, das Buch kostet ja nicht viel. Doch dann verliert sich Herr Dr. Markus Lanz in Stammtisch-Esoterik. Zitat: "In der Bachblütentherapie (...) wird 'Oak' bei Menschen eingesetzt, die sich (...) langfristig erschöpfen. Das Bild der 'Deutschen Eiche' für pflichtbewusste Menschen kommt nicht von ungefähr."

An dieser Stelle musste ich dann leider das Rücksendezentrum bemühen.
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am 20. April 2013
Das Buch ist hübsch gemacht, schönes Papier, nettes Design.

Der Inhalt kann leider nicht mithalten. 10 Bäume haben es ins Buch geschafft (mehr wären wünschenswert gewesen). Mit Fichte werden werden alle Nadelbäume gemeinsam abgehandelt. Esskastanien und Walnüsse kann man essen!
für mich zu wenig Anreize und wenig Rezepte.

Habe bei der Bestellung gedacht, na das kostet ja nicht viel, aber irgendwie überzeugt es auch für diesen Betrag nicht.
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am 7. Oktober 2013
Habe gerade mein erstes Eichelmehl hergestellt und bin gespannt auf die Ergebnisse. War total überrascht, was man (außer Pilzen und Beeren) aus dem Wald noch alles essen kann. Nun warte ich ungeduldig auf das Frühjahr zur eigenen Birkenwasser- und Ahornsirupherstellung. Tolles Buch- ich gebe es nicht wieder her!
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am 14. Februar 2013
anhand dieses Buches finde ich es schwierig, die Bäume zu bestimmen. Hier fehlen Vergleichsbilder und -beschreibungen. Auch die Anwendungsmöglichkeiten könnten etwas genauer beschrieben sein. Insgesamt hätte ich mehr Informationen erwartet.
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