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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswert!, 25. März 2010
Ich interessiere mich seit langer Zeit für die Auswanderung aus Deutschland
nach Amerika. Bislang habe ich dazu aber immer nur Bücher gefunden, die sich
auf die Auswanderung und die Armut in Deutschland konzentrieren oder das
Leben der Deutsch-Amerikaner in den USA nur kurz anreißen. Dieses Buch ist
anders! Es erzählt die Erfolgsgeschichten und Niederlagen der eingewanderten
Deutschen in den USA. Dabei wird einem bewusst, welch enormes Potential die
fast 6 Millionen Einwanderer mit sich brachten. Sie haben vieles erfunden
und geschaffen, was wir heute als typisch amerikanisch empfinden. Daher
bringt das Buch den Leser ein Stück näher an das Verständnis der USA und
zeigt nicht zuletzt über 300 Jahre gemeinsame Geschichte. Außerdem räumt das
Buch mit vielen bestehenden populären Mythen auf, wie: Sollte Deutsch
wirklich einmal zur Amtssprache der Amerikaner werden?

Der Text ist leicht verständlich geschrieben und zieht einen regelrecht in
die damalige Zeit. Hinzukommen über 300 Abbildungen (Karikaturen,
Briefmarken, Zeichnungen, Gemälde, Fotografien und Landkarten), die einen
regelrecht in die damalige Zeit ziehen. Jede Doppelseite liefert eine neue
Welt, in die man eintauchen kann. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen.
Amerikainteressierte werden begeistert sein und auch Leser, die sich für
Auswanderung/Einwanderung interessieren kommen voll auf ihre Kosten, denn in
diesem Buch werden die Deutschen als Einwanderer gezeigt.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schöner Bildband und guter Text, 29. Oktober 2010
Von 
Mario Koch (Rogeez) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Emmerichs Geschichte der Deutschen in Amerika zeigt uns anschaulich, wie Integration auch funktionieren kann. Während es zum Beispiel noch viele chinesische oder italienische Viertel in den US-amerikanischen Städten gibt, sind die deutschen Viertel (German Towns) anscheinend verschwunden. Aus Herrn Schmidt wurde Herr Smith, aus Müller wurde Miller, aus Kreissler wurde Chrysler. Und die Jeans, erfunden von dem Franken Levi Strauss, gilt heute als echt amerikanisch. Ebenso wie Heinz-Ketchup. Der wiederum wurde von Henry John Heinz erfnden, dessen Eltern aus der Kurpfalz nach Amerika auswanderten.
Sieht man sich die Karte im Einband an, staunt man noch mehr: dort sind die Orte in den USA verzeichnet, die einen deutschen Namen haben. Man findet dort u.a. Friedrichsburg, Heidelburg, Berlin, Leipsic, Altona, Vienna, Hanover, Dresden oder New Hamburg.
In fünf Kapiteln erzählt Emmerich, wie die Auswanderung der Deutschen zustande kam, wie die Deutschen in der neuen Welt zurecht kamen und was sie dort bewirkten. Es gibt viele Beispiele für erfolgreiche und berühmte Einwanderer, wie William E. Boeing. Die Eltern des 1881 in Detroit geborenen Begründers der Boeing Aeroplane Company waren 1868 aus Deutschland ausgewandert. Heute gehört die Firma zu den größten Flugzeugbauern weltweit. Auch das deutsche Wort Kindergarten gehört zum amerikanischen Wortschatz: Margarethe Schurz gründete 1856 den ersten Kindergarten in den Vereinigten Staaten auf den Grundlagen des deutschen Pädagogen Friedrich Fröbel.
Viele weitere Beispiele zeigen, wie stark sich deutsche Einwanderer und ihre Nachfahren in das Alltagsleben der USA integrierten. Diese Integration ist heute bereits so weit fortgeschritten, dass man die deutschen Ursprünge oft nicht mehr erkennt. Emmerich stellt diese Entwicklung sehr gut dar und bietet dem Leser einen verständlichen Überblick. Hinzu kommen zahlreiche, sehr anschauliche Illustrationen. Deren Auswahl und Präsentation kann als gelungen bezeichnet werden.
Ohne in Deutschtümelei zu verfallen entwirft Emmerich ein facettenreiches Bild der Deutschen in Amerika. Das Buch nimmt man auch aufgrund der zahlreichen gut ausgewählten Illustrationen immer wieder gern zur Hand.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene, kurzweilig zu lesende Aufarbeitung, 25. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Geschichte der Deutschen in Amerika: Von 1680 bis zur Gegenwart (Gebundene Ausgabe)
Bereits auf den ersten Blick wird deutlich: Alexander Emmerich gelingt es auf eine fesselnde und anschauliche Art und Weise, die Geschichte der Deutsch-Amerikaner darzulegen. Dies liegt zum einen daran, dass er mit seiner klaren und schnörkellosen Sprache die erstaunliche Geschichte der deutschen Einwanderer präzise auf den Punkt bringt, so dass die Zusammenhänge auch für Laien einfach zu begreifen sind. Zum anderen veranschaulicht er seine Ausführungen durch zahlreiche Abbildungen. Hinzu kommt, dass Alexander Emmerich wichtige Orte, Personen und Sachzusammenhänge anhand von Info-Kästen gesondert erläutert. Sehr schön ist außerdem, dass alle englischsprachigen Zitate nicht nur im Originalwortlaut, sondern auch in einer Übersetzung abgedruckt wurden.

Wünschenswert wäre dagegen gewesen, wenn die Ansiedlung der Deutschen in Amerika – zum Beispiel im Zusammenhang mit der Besiedlung des Mittleren Westens – durch entsprechende Karten besser illustriert worden wäre. Denn obwohl sich auf der Innenseite des Buchumschlags eine Karte befindet, auf der Orte mit deutschsprachigen Bezeichnungen markiert sind, hätten weitere Karten im Darstellungsteil sicherlich zu einem besseren räumlichen Verständnis beigetragen. Des Weiteren hätte sich der ein oder andere Leser vielleicht gewünscht, noch etwas mehr über das Leben der Deutschen in Amerika im 20. Jahrhundert zu erfahren, da dieser Abschnitt, welcher lediglich als "Ausblick" tituliert wurde, verhältnismäßig dürftig ausgefallen ist.

Inhaltlich überzeugt vor allem Alexander Emmerichs Gespür für die interessanten Besonderheiten, die er immer wieder herausarbeitet. So spürt er zahlreiche interessante Verbindungen zu den deutschsprachigen Einwanderern auf: Oder wussten Sie, dass das Dollarzeichen aus der Feder eines pfälzischen Einwanderers stammt?

Wie oben bereits angedeutet, spricht das Buch weniger Wissenschaftler an, sondern ein interessiertes, anspruchsvolles Laienpublikum. Daher verzichtet der Autor beispielsweise auf Fußnoten, legt auf der anderen Seite aber großen Wert auf eine seriöse Darstellungsweise. Auch wenn sicherlich die ein oder andere Pauschalisierung beobachtet werden kann, so kann man Alexander Emmerich dennoch zu einer gelungenen, kurzweilig zu lesenden Aufarbeitung der Geschichte der Deutsch-Amerikaner gratulieren.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gemeinsame Geschichte beeindruckend präsentiert, 13. Juli 2010
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Ich schlage den Buchdeckel dieses Buches auf und sehe die Landkarte von Nordamerika. Verzeichnet sind auf dieser Karte sehr viele deutsche Ortsnamen. Allein Berlin kommt über zehn Mal dort vor. Auch Dresden und Hamburg finde ich mehrmals. Kein Wunder also, dass 20 Prozent aller Amerikaner heute sagen, ihre Wurzeln seien deutsch.

Dieses Buch zeigt sehr schön wie seit 1680 immer wieder Deutsche in größeren und kleineren Schüben aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen nach Amerika einwanderten. Das was wir heute so oft von in Deutschland lebenden Ausländern fordern, die Aufgabe ihre Sitten und Bräuche, dies taten die Deutschen in Amerika nicht.

Der Historiker Alexander Emmerich betreibt in Amerika Spurensuche und schreibt in den Kapiteln:

Die Geschichte der Deutsch - Amerikaner

Deutsch - amerikanisches Leben

Ausblick ins 20. und 21. Jahrhundert

und Erinnerung an Deutsch - Amerika

wie sehr die deutschen Einwanderer Amerika veränderten, sei es durch deutsche Bierbrauereien oder durch politische Gedanken.

Dieses beeindruckende Werk lebt ganz zweifelsfrei auch durch die Vielzahl seiner zum grpßen Teil historischen Bilder. Ein leider selten behandeltes Thema wird hier sehr gut präsentiert und sachlich sehr gut für Laien formuliert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von Tellerwäschern und Millionären, 30. Oktober 2012
Von 
sweethomegheim (Irgendwo in Oberfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Obwohl sechs Millionen Deutsche im 19. Jahrhundert in die USA auswanderten, gibt es heute kein "Little Germany" oder "German Town" in Großstädten wie New York. Sie sind, wie es scheint, in der amerikanischen Kultur komplett auf/untergegangen.

Und dennoch hinterliessen die Deutschen sowie ihre Nachfahren ihre Spuren in der amerikanischen Geschichte und zwar oft tiefer als man glaubt.

Das Buch ist leicht zu lesen und veranschaulicht vor allen Dingen warum Deutsche ausgewandert sind. Auch wie sie in der Neuen Welt zurechtkamen und was sie geschaffen haben.

Besonders erfolgreiche Deutschamerikaner werden durch wirklich sehr gutes Bildmaterial und Porträts hervorgehoben. Da ist natürlich dabei Levi Strauss, der Erfinder der Jeans. Und ebenso Henry John Heinz, der die Welt mit Ketchup beglückte!

Klare Kaufempfehlung!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eingewanderte Deutsche - ein wesentlicher Beitrag zur Entwicklung der amerikanischen Gesellschaft, 16. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Geschichte der Deutschen in Amerika: Von 1680 bis zur Gegenwart (Gebundene Ausgabe)
Ein hochinteressantes, reich bebildertes und glänzend recherchiertes Buch über die deutschen Einwanderer in den USA, wo sie sich niedergelassen haben, was aus ihnen geworden ist und welche von ihnen sehr erfolgreich und bekannt wurden. Auf den Leser wartet dabei manche Überraschung. Faszinierend auch der Abschnitt über die "Amischen", die immer noch weitgehend ihre frühere sehr einfache Lebensweise bewahren und sich dem modernen Leben verschließen. An vielen Stellen regt das Buch zu weitergehenden Internetrecherchen an. Und wenn man mal in Hamburg oder Bremerhaven ist, wird man die dortigen Auswanderermuseen mit gesteigertem Interesse besuchen.
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5.0 von 5 Sternen Sehr schönes Buch, 27. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Geschichte der Deutschen in Amerika: Von 1680 bis zur Gegenwart (Gebundene Ausgabe)
Ich nutze das Buch als Recherche für die Moderation eines meiner Konzerte und muss sagen: es ist extrem leicht zu lesen, die Sammlung der Bilder ist sehr eindrucksvoll und der Aufbau ist sehr gut. Kann es sehr weiterempfehlen! Wer sich für das Thema interessiert, sollte an diesem Buch nicht vorbei gehen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 4. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Geschichte der Deutschen in Amerika: Von 1680 bis zur Gegenwart (Gebundene Ausgabe)
dieses Buch habe ich verschlungen. Man erfährt Dinge die man vorher nur mal so am Rande ohne Hintergrundwissen unter die Leute brachte. Hier wird einem viel vermittelt und bekommt auch mit wie das alles so kam wie es heute ist. Viele Bilder die das ganze noch mit untermalen und einen in eine vergangene Zeit bringen. Sehr toll gemacht!!!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super!, 29. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Geschichte der Deutschen in Amerika: Von 1680 bis zur Gegenwart (Gebundene Ausgabe)
Das Buch klärt über sehr viele Dinge in Amerika auf, die nur dank der Deutschen Einwanderung so sind wie sie jetzt sind. Es wird über viele Persönlichkeiten geschrieben und was sie alles in Amerika in den Alltag gebracht haben und ihre Spuren hinterlassen haben.
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Die Geschichte der Deutschen in Amerika: Von 1680 bis zur Gegenwart
Die Geschichte der Deutschen in Amerika: Von 1680 bis zur Gegenwart von Alexander Emmerich (Gebundene Ausgabe - 12. Februar 2013)
EUR 14,95
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