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Bereits auf den ersten Blick wird deutlich: Alexander Emmerich gelingt es auf eine fesselnde und anschauliche Art und Weise, die Geschichte der Deutsch-Amerikaner darzulegen. Dies liegt zum einen daran, dass er mit seiner klaren und schnörkellosen Sprache die erstaunliche Geschichte der deutschen Einwanderer präzise auf den Punkt bringt, so dass die Zusammenhänge auch für Laien einfach zu begreifen sind. Zum anderen veranschaulicht er seine Ausführungen durch zahlreiche Abbildungen. Hinzu kommt, dass Alexander Emmerich wichtige Orte, Personen und Sachzusammenhänge anhand von Info-Kästen gesondert erläutert. Sehr schön ist außerdem, dass alle englischsprachigen Zitate nicht nur im Originalwortlaut, sondern auch in einer Übersetzung abgedruckt wurden.

Wünschenswert wäre dagegen gewesen, wenn die Ansiedlung der Deutschen in Amerika – zum Beispiel im Zusammenhang mit der Besiedlung des Mittleren Westens – durch entsprechende Karten besser illustriert worden wäre. Denn obwohl sich auf der Innenseite des Buchumschlags eine Karte befindet, auf der Orte mit deutschsprachigen Bezeichnungen markiert sind, hätten weitere Karten im Darstellungsteil sicherlich zu einem besseren räumlichen Verständnis beigetragen. Des Weiteren hätte sich der ein oder andere Leser vielleicht gewünscht, noch etwas mehr über das Leben der Deutschen in Amerika im 20. Jahrhundert zu erfahren, da dieser Abschnitt, welcher lediglich als "Ausblick" tituliert wurde, verhältnismäßig dürftig ausgefallen ist.

Inhaltlich überzeugt vor allem Alexander Emmerichs Gespür für die interessanten Besonderheiten, die er immer wieder herausarbeitet. So spürt er zahlreiche interessante Verbindungen zu den deutschsprachigen Einwanderern auf: Oder wussten Sie, dass das Dollarzeichen aus der Feder eines pfälzischen Einwanderers stammt?

Wie oben bereits angedeutet, spricht das Buch weniger Wissenschaftler an, sondern ein interessiertes, anspruchsvolles Laienpublikum. Daher verzichtet der Autor beispielsweise auf Fußnoten, legt auf der anderen Seite aber großen Wert auf eine seriöse Darstellungsweise. Auch wenn sicherlich die ein oder andere Pauschalisierung beobachtet werden kann, so kann man Alexander Emmerich dennoch zu einer gelungenen, kurzweilig zu lesenden Aufarbeitung der Geschichte der Deutsch-Amerikaner gratulieren.
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am 16. Januar 2014
Ein hochinteressantes, reich bebildertes und glänzend recherchiertes Buch über die deutschen Einwanderer in den USA, wo sie sich niedergelassen haben, was aus ihnen geworden ist und welche von ihnen sehr erfolgreich und bekannt wurden. Auf den Leser wartet dabei manche Überraschung. Faszinierend auch der Abschnitt über die "Amischen", die immer noch weitgehend ihre frühere sehr einfache Lebensweise bewahren und sich dem modernen Leben verschließen. An vielen Stellen regt das Buch zu weitergehenden Internetrecherchen an. Und wenn man mal in Hamburg oder Bremerhaven ist, wird man die dortigen Auswanderermuseen mit gesteigertem Interesse besuchen.
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am 1. August 2015
ich habe das Buch gekauft, weil ich ein Faible für die Geschichte der USA habe und mich interessiert, welche Umstände und Motivation die millionen Landsleute in den letzten Jahrhunderten bewogen hat, in die "Neue Welt" auszuwandern und dort ihr Glück zu suchen. Ich wollte wissen, wie sie sich eingefunden haben, welche Motivation sie hatten und welche Spuren heute noch sichtbar sind.
Nach durchlesen der positiven Vorrezensionen (Danke dafür) hab ich dieses Buch bestellt und eine Fülle an Informationen gefunden.
Positiv erwähnen möchte ich die Schreibweise, welche informativ und flüssig zu lesen ist. Zu jedem Text werden die passenden Bilder gezeigt, so dass man die Story plastisch vor Augen hat. Der Autor beschränkt sich auf eine neutral-wohlwollende Betrachtungsweise. Finde ich gut!

Oft habe ich gestaunt, welche deutschen Zusammenhänge bekannte Institutionen in den USA haben: Ob in der Industrie (Boeing, Heinz-Ketchup, Strauss etc..), Architektur (Roebling und die Brooklyn-Bridge) oder auch die vielen Hollywood-Stars mit deutschen Vorfahren (dazu die Buch-Empfehlung "Carl Lämmle - Der Mann der Hollywood erfand" - jawohl, ein Schwabe hat die Universal-Studios gegründet). Ich habe erfahren, dass das $-Zeichen ein Pfälzer erfunden hat und vieles mehr...hervorzuheben ist, dass die Auswanderer jüdischen Glaubens einen Hauptanteil an den Leistungen haben. Das wird auch entsprechend gewürdigt.

positiv erwähnt muss werden, dass sich die deutschen Einwanderer in den USA perfekt eingegliedert haben und in die Gesellschaft aufgegangen sind. Sie fühlen sich als Amerikaner. So gibt es nur noch einige wenige Bräuche und Spuren aus vergangenen Zeiten, so z.B. die Steubenparade in NY, einige wenige Viertel, die früher deutsch-geprägt waren (wie Germantown in Philadelphia), oder auch die Beergardens mit bayrischem Flair. Deutsche Kultur hat seit dem zweiten Weltkrieg in den USA an Ansehen gewonnen, was man merkt, wenn man mit US-Amerikanern zu tun hat. Eigentlich wird nur hierzulande so kontrovers um die eigene Identität diskutiert.

Eine nette Begebenheit am Rande: Als Fan der NASCAR-Autorennserie fand ichs witzig, dass Driver-Legende Dale Earnhardt jr. heuer der Heimat seiner Urahnen in der Pfalz einen Kurz-Besuch abgestattet hat...und kaum einer hats bemerkt lol. Es gibt also in vielerlei Hinsicht Verbindungen und Gemeinsamkeiten zwischen Deutschen und US-Amerikanern. Find it out!

Jedenfalls sei das Buch bei dem günstigen Preis jedem wärmstens ans Herz gelegt, der interessiert ist an diesem grossartigen und spannenden Teil amerikanisch-deutscher Geschichte.
Beste Grüsse und viel Spass beim Lesen !
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am 27. November 2014
Ich nutze das Buch als Recherche für die Moderation eines meiner Konzerte und muss sagen: es ist extrem leicht zu lesen, die Sammlung der Bilder ist sehr eindrucksvoll und der Aufbau ist sehr gut. Kann es sehr weiterempfehlen! Wer sich für das Thema interessiert, sollte an diesem Buch nicht vorbei gehen!
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am 4. März 2014
dieses Buch habe ich verschlungen. Man erfährt Dinge die man vorher nur mal so am Rande ohne Hintergrundwissen unter die Leute brachte. Hier wird einem viel vermittelt und bekommt auch mit wie das alles so kam wie es heute ist. Viele Bilder die das ganze noch mit untermalen und einen in eine vergangene Zeit bringen. Sehr toll gemacht!!!
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am 29. November 2013
Das Buch klärt über sehr viele Dinge in Amerika auf, die nur dank der Deutschen Einwanderung so sind wie sie jetzt sind. Es wird über viele Persönlichkeiten geschrieben und was sie alles in Amerika in den Alltag gebracht haben und ihre Spuren hinterlassen haben.
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