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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ehrenwerte Leute
Das Buch schildert glaubwürdig und detailiert die Machenschaften der Politik und des Geldadels. Franz Josef Strauß, Tandler, Streibl, Stoiber und Konsorten werden übelster Machenschaften beschuldigt.
Wilhelm Schlötterer berichtet aus seiner langjährigen Erfahrung, wie
Ehrenmänner mit dem Gesetz und den Steuergeldern umgehen.
Das Buch ist spannend...
Vor 3 Monaten von Alfred veröffentlicht
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne |
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21 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein durchwachsenes Werk
Unterstellt, die Aussagen bzw. Thesen des Herrn MR a. D. Dr. Schlötterer bezüglich der Regentschaft von F. J. Strauß treffen zu, so kann ich insbesondere nicht nachvollziehen, weshalb er Herrn Dr. Stoiber im negativen Sinne auf eine Stufe mit Herrn Strauß stellt.
Folgt man den Ausführungen des Herrn MR a. D. Dr. Schlötterer, sollen nicht nur durch F. J...
Vor 4 Monaten von HiFidelio veröffentlicht
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ehrenwerte Leute, 10. August 2009
Das Buch schildert glaubwürdig und detailiert die Machenschaften der Politik und des Geldadels. Franz Josef Strauß, Tandler, Streibl, Stoiber und Konsorten werden übelster Machenschaften beschuldigt.
Wilhelm Schlötterer berichtet aus seiner langjährigen Erfahrung, wie
Ehrenmänner mit dem Gesetz und den Steuergeldern umgehen.
Das Buch ist spannend geschrieben, ohne reißerisch zu sein.
Schlötterer verzichtet auf übertriebene Polemik, wenngleich er auf
bissige Seitenhiebe nicht verzichtet und verfügt offenbar über ein
enormes Hindergrundwissen. Ich kann diese Buch jedem Wähler nur
wärmstens empfehlen und rate das Buch auf Wahlveranstaltungen mitzunehmen und während der Diskussion daraus zu zitieren.
Fazit: Das beste was ich zu diesem Thema in den letzten Jahren
gelesen habe
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Was man immer schon geahnt hat ..., 30. August 2009
wird durch dieses Buch zur schaurigen Gewissheit. Schlötterer zeigt, wie unglaublich korrupt und gewissenlos bayerische Politiker über Jahrzehnte dieses Land wie Tyrannen beherrschten. Als politisch interessierter Mensch kann man sich an den einen oder anderen Skandal erinneren, aber mitten in das Zentrum der Macht blicken zu können, bietet atemberaubende Ausblicke auf Fäulnis und Verderbnis im bayerischen Sumpf. Dass der Autor im Krater des Vulkans als Beamter (!) überleben konnte, grenzt an ein Wunder. Herrn Schlötterer gebührt für seinen Mut und seine Zivilcourage mindestens das Bundesverdienstkreuz am Bande. Hoffentlich führt dieses Buch mit dazu, dass sich mehr Bürgerinnen und Bürger aus der Deckung wagen und die Missstände anprangern. Das Buch liest sich eigentlich wie ein spannender Kriminalroman - es lässt einen nicht mehr los und liest sich so leicht an einem Tag.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Faszinierende tiefe Einblicke, 29. September 2009
Die Autobiografie eines Finanzbeamten - kann man sich einen langweiligeren Plot vorstellen? Aber gut, dieses Buch gibt schon auf dem Umschlag das Versprechen, die heilige Kuh der CSU anzupinkeln, also kann man mit Unterhaltung in Form von Realsatire und der Bestätigung einiger Vorurteile rechnen, auch wenn der Autor kein bekannter Enthüllungsjournalist ist. In dieser Hinsicht werden die Erwartungen auch nicht enttäuscht, selten enthielt ein Buch eine solch umfassende Sammlung von Anmaßungen und Rechtsbeugungen unserer lieben Volksvertreter. Aber ist das ein Grund, die 97te positive Rezension eines Buches zu schreiben?
Mit Überraschung musste ich feststellen, dass es kein plattes und moraltriefendes jetzt-kriegen-die-Schwarzen-ihr-Fett-ab-Buch ist. Vor allem scheint es mir, als ob sich Herr Schlötterer die Qualen seines Berufslebens von der Seele schreibt. Es wäre ein Leichtes gewesen, so richtig voll vom Leder zu ziehen und - wie oft im Enthüllungsjournalismus üblich - die Moralkeule zu schwingen. Herr Schlötterer verzichtet auch nicht völlig, zitiert immer wieder die Diskrepanz zwischen in Wahlkampfreden geäußertem Anspruch und praktischem Verhalten. Aber er ist selbst überzeugtes CSU-Mitglied. Es geht ihm vor allem um die eigene Rehabilitation, um die Beschreibung seiner Ängste, um sein verzweifeltes Festhalten am Recht, dem er durch seine akribischen Schilderungen im Nachhinein wenigstens zur öffentlichen Kenntnisnahme verhelfen will.
Ich weiß nicht, ob er es beabsichtigt hat, aber es entsteht eine faszinierende Einführung in eine Welt, die dem normalen Bürger völlig verschlossen ist. In den zutiefst menschlichen Vorgängen in den Ministerien, in der heimlichen Ermutigung der einen, in der obrigkeitshörigen Feindschaft der anderen und im pragmatischen Wegsehen der meisten Kollegen zeichnet sich ein erschreckendes Bild von fehlender Zivilcourage. Fernab von aller journalistischen Moralrhetorik leidet man mit Herrn Schlötterer, fragt sich immer wieder, warum er sich das angetan hat (und bekommt so Gelegenheit, die Ernsthaftigkeit der eigenen Zivilcourage zu prüfen).
Danke Herr Schlötterer! Ich habe viel über die politischen Prozesse in Bayern (und bestimmt nicht nur hier), ihre Akteure und über Zivilcourage gelernt.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Schockierende Einblicke, 25. August 2009
Dieses Buch sollte nicht nur für Bayern zur Pflichtlektüre werden. Es gewährt einen nachvollziehbaren und dabei gut lesbaren Einblick in die illegalen Machenschaften der bayerischen Politgrößen beginnend bei Franz Josef Strauß. Die Ereignisse werden dabei sehr detailgetreu dargestellt. Es gibt meines Erachtens auch keine Hinweise, die Glaubwürdigkeit des Autors in Frage zu stellen, da er die von ihm erhobenen Anschuldigungen gegen Strauß, Huber, Stoiber u.a. sehr genau darlegt und sich wohl zurecht sicher sein kann, dass diese juristisch nicht anfechtbar sind. Wäre dies anders, würde das Buch wohl sehr schnell vom Markt verschwinden, bzw. wäre wohl gar nicht erst erschienen.
Entgegen einer anders lautenden Rezension zeigt dieses Buch sehr wohl die Parallelen im Politik/Demokratieverständnis zwischen Strauß und Stoiber. Es wird sehr klar dargestellt, dass Stoiber sich bei seiner Amtsführung unlauterer Methoden bedient hat, die ihrer Art nach die Handschrift seines Mentors Strauß klar erkennen lassen. Die Entlassung Alfred Sauters als Justizminister ist hier nur eines von mehreren Beispielen.
Das Buch dokumentiert damit einen Abschnitt der jüngeren deutschen Geschichte, der auf Grund der Mehrheitsverhältnisse in Bayern bis heute nicht umfassend aufgearbeitet wurde. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Buch dazu beiträgt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Macht und Missbrauch /Schlötterer, 12. August 2009
Das Buch beschreibt die (vermutlich jetzt erst rechtlich freigegebenen) Internas der Amigos bis zum Waffenhändler Schreiber und ist gut lesbar. Es ist ein wichtige Erfahrung, wie Spitzenpoliker untereinander verzahnt sind und Druck auf die Staatsbeamten ausüben.
Schlötterer gibt jedoch darin auch seine Verbitterung zu erkennen.
Der Ober sticht halt immer den Unter, so ist es halt auch in der Demokratie.
Das Buch ist in jedem Fall lesenswert, auch für jüngere CSU- Anhänger, die hieraus lernen, was man machen muss und nicht machen darf um ohne Risiko reich und mächtig zu werden.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Jeder Mensch hat ein Kreuz - aber nicht jeder ein Rückrat, 26. Juli 2009
Es werden als Nachlaß des verstorbenen Strauß 300 bis 400 Millionen DM in dem Buch angegeben. So soll Frau Hohlmeier 150 Millionen DM, Max Strauß allein 108 Millionen DM an Wertpapieren besessen haben.
Nachdem Strauß auch als langjähriger Minister bzw. Ministerpräsident nie und nimmer solche Summen verdiente, ist es unverständlich, warum niemand (parlamentarische Opposition, Journalisten, allgemeine Öffentlichkeit, Staatsanwaltschaft, Steuerfahnung)den rechtmäßigen Erwerb dieser Summen nachgeprüft hat.
Das Buch selber enthält viele interessante Geschichten, die so nicht bekannt waren. Es ist anzunehmen, dass durch das "Querulantentum" des Herrn Schlötterer die eine oder andere Schweinerei vermieden werden konnte. Insoweit wäre es wohl besser, man würde seinen Kopf anstelle von Strauß in der Walhalla aufstellen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Beeindruckendes Buch, 30. August 2009
Ein hervorragendes Buch, das deutlich die Interessen und Verbindungen des Franz Josef Strauß und dessen Nachfolger aufzeigt. Zudem spannend geschrieben. Nach dem Lesen verfolgt man manche Forderungen der Großindustrie (Schaeffler, usw.) und dem Partei internen Pöstchen zuschanzen (Hohlmeier - Seehofer) noch skeptischer. Eine Pflichtlektüre für alle, die in verantwortlichen staatlichen Positionen mit Ihrem Gewissen hadern!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Unbehagen und Widerstreben, 10. Oktober 2009
Wilhelm Schlötterer, ehemals hoher bayerischer Ministerialbeamter, schreibt über seinen jahrzehntelangen Kampf für Recht und Gesetzlichkeit.
Erschreckenderweise ist der Austragungsort seiner Kämpfe jedoch nicht in vermuteter finserer Umgebung, sondern in den Machtzentralen unserer Demokratie, in diesem Fall in bayerischen Ministerien und dem bayerischen Parlament. Also da, wo vom Steuerzahler hoch bezahlte und wirtschaftlich bestens abgesicherte Menschen sich um das Wohle der Bürger bemühen sollten. Erstmal dort angekommen, scheint jedoch der vom Volk erteilte Auftrag schnell vergessen zu sein. Es zählen dann persönliche Macht, Versorgung, eigene Bereicherung und Vorteilsnahme. Im politischen Machtsystem, das Franz-Josef Strauß in der CSU etabliert hat, zählt der Wille des Ministerpräsidenten mehr als das Gesetz. Daran hat sich scheinbar bis heute nichts Wesentliches geändert. Einer bestimmt - und der Rest hat ihm zu folgen oder wird politisch und materiell erledigt. Ergebenheit und Kadavergehorsam statt Recht und Gesetzlichkeit. Obrigkeitshörigkeit statt ausschließlich dem Gewissen verpflichtet.
Bei mir als jüngerem Bürger macht sich Unbehagen und Widerstreben breit, was ich da in dem Buch von Wilhelm Schlötterer lesen muss. Und doch ist der Inhalt scheinbar nicht widersprochen und ich muss von dessen Richtigkeit ausgehen. Der Ministerpräsident und seine Minister stehen über dem Recht. Derjenige, der ihre Aufträge ausführt wird gedeckt, vor jeder Rechtsverfolgung geschützt und dafür belohnt. Derjenige, der sich auf das Gesetz beruft, wird auch ohne Rechtsgrundlage verfolgt und mundtot gemacht. Erstaunlich sind auch die dubiosen Beziehungen unserer höchsten Volksvertreter und über welch niedrige Beweggründe sie zum Schaden des Volkes sich selbst, Helfern und Freunden Vorteil gewähren - wie gesagt, wider jede Gesetzlichkeit.
Erstaunlich ist außerdem, dass wir als Wähler dem Treiben so seelenruhig zusehen - dabei sind wir diejenigen, die die Macht zuteilen. Wir können unsere Volksvertreter jederzeit durch entsprechende Meinungsäußerung darauf zurückverpflichten, ausschließlich zum Wohle des Volkes tätig zu sein. Es gibt kaum etwas, wovor ein Politiker mehr Angst haben muss, als vor dem geäußertem Willen des Wählers.
Vielleicht hilft uns dieses Buch, ein erneuertes frisches und gesundes Demokratievertändnis zu entwickeln und einzufordern. Ich wünsche es uns und unserer Zukunft.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Armes Bayern, armes Deutschland, 7. Oktober 2009
Ein Politthriller den das Leben geschrieben hat. Das Ventil ist endlich geplatzt, der Frust findet Zeilen und lässt den Leser einen Einblick in den bayr. Politapparat werfen. Das nackte Grauen, oder einfach politische Realität...Gott mit Dir Du Land der Bayern....
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Polit-Ganoventum, 4. Oktober 2009
Das Buch sollte jeder CSU-Anhänger gelesen haben. Die Gott-anmaßende Verehrung, die FJS bei vielen dieser Leute genießt, wird schnell nüchternen Einsichten weichen.
Wer seit den 60-er Jahren bewußt die Tagespolitik in Bayern verfolgt hat, dem war ja schon Manches klar oder ahnte, was es mit dieser Gestalt und Teilen seiner Parteiführung auf sich hat. Dieses Buch kommt einem vor wie ein Kompedium des Polit-Ganoventums. Auch alle Nachfolger von Strauß werden in ihren Handlungen und Verhaltensweisen entsprechend "gewürdigt".
Das Buch ist in Teilen manchmal schwierig zu lesen, denn manche Redundanz wirkt doch lästig. Bisweilen beschleicht einem das Gefühl, da tobt sich ein tiefst gekränkter Mann aus, ein Michael Kohlhaas. Und manchmal wünscht man sich doch, er möchte mal diese gekränkte Attitüde endlich ablegen. Nichtsdestotrotz ist es ein spannendes, aufklärendes Buch, das mir zu einer kurzweiligen Urlaubslektüre geworden war. Man fragt sich ob der manchmal ungeheuerlichen Vorgänge, die hier geschildert werden, kann das überhaupt sein, kann das stimmen? Bisher wurden keine Abmahnung, kein Schwärzungsbeschluss oder einstweilige Verfügungen gegen den Verfasser bekannt. Die noch lebenden Protagonisten von Stoiber bis Huber schweigen und hoffen wohl so auf die Nachsicht durch Vergessen. Nach der Lektüre des Buches verbleibt die Erinnerung an F. J. Strauß wie an einen Großverbrecher. Man denkt sich, welch ein Glück für unser Land, dass 1980 Strauß und 2002 Stoiber nicht Kanzler wurden und uns und Deutschland erspart blieben. Trotz redaktioneller Schwächen wegen der Wichtigkeit des Themas 5 Punkte!
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