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59 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf den Punkt gebracht
Norbert Bolz bringt es in seinem Buch auf den Punkt: Gleichheit kann es nur zum Preis der Freiheit geben. In der linksideologischen Gleichschaltung aller Menschen, Kulturen und Lebensentwürfe liegt die größte Gefahr für die westlichen Demokratien. "Umverteilung" und "Soziale Gerechtigkeit" heißen die Schlagworte, mit denen Fleiß, Talent...
Veröffentlicht am 20. April 2009 von Bluehours

versus
24 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Analyse versus Sozialromantik
Wir sind es gewohnt, Äußerungen im politischen Raum sofort in die linke oder rechte Ecke zu stellen. Der Diskurs über die Ungleichheit von Norbert Bolz könnte wie das Parteiprogramm der FDP oder wie das immer wiederkehrende Mahnen eines Konservativen verstanden werden. Das ist dieser Diskurs jedoch nicht. Allerdings tut sich Norbert Bolz schwer, seine...
Veröffentlicht am 16. Mai 2009 von Thomas Holtbernd


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59 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf den Punkt gebracht, 20. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Diskurs über die Ungleichheit: Ein Anti-Rousseau (Broschiert)
Norbert Bolz bringt es in seinem Buch auf den Punkt: Gleichheit kann es nur zum Preis der Freiheit geben. In der linksideologischen Gleichschaltung aller Menschen, Kulturen und Lebensentwürfe liegt die größte Gefahr für die westlichen Demokratien. "Umverteilung" und "Soziale Gerechtigkeit" heißen die Schlagworte, mit denen Fleiß, Talent und Herkunft diffamiert und die Freiheit des Einzelnen, das Beste aus den Gegebenheiten zu machen, untergraben wird. Ein lesenswertes Buch für alle, die es wagen, gegen den Zeitgeist der "Political Correctness" anzuschwimmen und sich eine eigene Meinung zu bilden.
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37 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "education is a powerful divider and classifier" (Richard Herrnstein), 9. Juni 2009
Von 
kpoac - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Diskurs über die Ungleichheit: Ein Anti-Rousseau (Broschiert)
"For woman is not undeveloped man,
But diverse: could we make her as the man,
Sweet Love were slain: his dearest bond is this,
Not like to like, but like in difference.
Yet in the long years liker must they grow;
The man be more of woman, she of man;"
(Alfred Lord Tennyson, 1847; The Princess VII. 259-264)

Wenn Bolz einen Anti-Rousseau schreibt, scheint es zuvor wichtig, Rousseau zu kennen. "Emile" und auch "Der Gesellschaftsvertrag" sind bekannte Werke. Im Zentrum von Rousseaus Ideen steht ein Freiheitsverständnis, welches Freiheit als Wesensbestimmung des Menschen definiert. Freiheit dient der Rechtfertigung, Freiheit ist die Grundlage der politischen Ordnung und Freiheit ist unveräußerlich. Für Rousseau ist Freiheit mehr als Handlungsfreiheit, sie definiert Anspruch auf materielle Selbstbestimmung, auf Selbstherrschaft. Voraussetzung ist, dass alle Bürger gleichermaßen die Macht besitzen und einmütig sich selbst die Gesetze geben. So wird die 'volonte generale' immer zum Willen jedes einzelnen. Damit ist legitime Herrschaft vollständige Demokratie, unfehlbar und absolut, wohl wissend, dass die Tugend der Teilnehmer über die Qualität des Vertragswerks bestimmt. Rousseau oszilliert so zwischen der natürlichen Freiheit und der Gleichheit in der Gemeinschaft, die nicht mehr bedeutet, als die Auslöschung des Selbst. Soweit zu Rousseau.

Aus dieser Exegese folgt für Bolz der Diskurs über die Ungleichheit. Seine Thesen in Anti-Stimmung zu Rousseau bestimmen das Verhältnis von Freiheit und Gleichheit unter dem Aspekt der Zeit. Es gibt gute Gründe, Freiheit und Gleichheit gleichberechtigt zur Maxime einer Zielerreichung zu machen. So wie Gleichgesinnte im Ziel, jedoch Gegensätze in der Sache, Allianzen bilden, so sieht auch Bolz dieses Paar als Freunde auf Zeit. Denn nach der Erreichung des Ziels gibt es gleich gute Gründe zur Trennung. Damit scheinen Freiheit und Gleichheit politisch Verbündete zu sein. Auch wenn Rousseau noch die Massendemokratie zum Wohle aller postulierte, heißt Demokratie dennoch, mit vergleichenden Blicken auf den anderen zu leben. Blickt man tiefer in diese Differenz, zwingt die Vernunft schon dazu, Vorteile in der Differenz zu sehen. Auch Glück ist nicht mehr, als eine Antipode zum Unglück und damit definiert eine Differenz zu etwas anderem Glück. Will man die gewünschte Rousseausche Sichtweise retten, unterscheidet man zwischen Respekt im Umgang und der Gleichheit im Handeln bzw. Behandeln. Denn, so wird es jeder wissen, ist es gerade die Ungleichheit, die differenziert und Anlass für Anerkennung und Lob ist. Daraus kann man folgern, dass Gleichheit eine Utopie ist und Gleichbehandlung, z.B. vor dem Gesetz, diese zu ersetzen hat. Denn diese Gleichbehandlung schließt nicht Ungleichheit an sich aus, wohl aber Willkür.

Bolz setzt auf die alte Theorie von Tocqueville: Gleichheit gefährdet Freiheit. Nun kann man meinen, Bolz will einen alten Diskurs von vor 200 Jahren akademisch durchspielen. Weit gefehlt, wenn man nicht auf die Beobachtung aktueller politischer wie sozialer Diskussionen verzichtet. Bolz ist somit aktuell. Er nimmt Tocqueville in den Ring (der ja behauptete, vom Blickpunkt Gottes aus zu analysieren). Tocqueville sieht in seiner Theorie aus dem Prinzip der Gleichheit die Größe der Gerechtigkeit wachsen. Diese will er retten als das neue Gute. Und damit ist für Bolz der Text über die "Demokratie in Amerika" von aktueller Bedeutung. Bedeutsam daran ist, dass die Freiheit geliebt wird, aber nicht wesentliches Ziel der Wünsche ist. Man mag sie opfern wollen zu Gunsten der Gleichheit. Warum? Weil die Gefahr besteht, einer Ungleichheit in Freiheit die Gleichheit in der Knechtschaft vorzuziehen.

Dass sich Freiheit und Gleichheit im Zeitalter einer friedlichen Demokratie nicht mögen müssen, ist nun die bravouröse Analyse eines Norbert Bolz. Er entlarvt die natürliche Ungleichheit als Skandal, nicht ohne Ironie. Er sieht das Geschlechterverhältnis in dem alten wie neuen Feminismus fernab jeder Vernunft sich neu zu präsentieren. Ihm fallen die aufklärungsfeindlichen Minimierungen der Medien auf, die nicht mehr als ein Egalitarismus der Menschen sind. Selbst die Sorge des Kapitalismus im Verhältnis zum vermeintlichen Raub findet späte Berechtigung, die immer zum Wohl aller gereicht, allerdings in Anerkenntnis der Differenzen.

Ein Hoffnungsschimmer am Ende? Differenznotwendigkeit erfordert Gerechtigkeit, denn die Gleichheit der Menschen ist eine Abstraktion. Sobald Kausalitäten hinzukommen, wird Leben zum Schachspiel. Im Zug der Züge verändern sich die subjektiven Wichtigkeiten. Jeder hat somit gleiche Chancen, ungleich zu werden. Dieses ist keine Ironie, es ist die Bestimmung des Selbst. Die heutige Gesellschaft muss auf die Gleichstellung aller achten, allerdings nicht auf Ergebnisgleichheit, sondern auf Chancengleichheit. Dieses heißt im Klartext, dass es für mache keine Chancen gibt. Denn bei aller Liebe für ein weltumspannendes Wissenshirn, ist es der Intellekt, der Wissen in vernünftiges Handeln wandelt. Nicht Geld und Macht bestimmen die Differenz der Zukunft, es sind die kognitiven Fähigkeiten, die Jugendliche auf besondere Karrierepfade weisen, die "in der Formation einer kognitiven Elite enden". Sie erfahren Unterstützung durch das Megabrain Internet, sie bleiben unter sich, in dem was sie interessiert und in dem, was sie verachten. (education is a powerful divider and classifier, Herrnstein 1971)

Gleichheit, nüchtern betrachtet, kann somit nur Teilnahmemöglichkeit an allen sozialen Systemen sein. "Wer alle integrieren will, muss auf Gleichheit verzichten." Wer ausschließlich auf Gleichheit fixiert ist, ist nicht zufrieden mit dem was er hat, sondern bemisst seine Lebenszufriedenheit an dem, was anderen zur Verfügung steht. Da mögen die Plutarch, Seneca, Epikur Leser aufschreien und feststellen, dass dieses nicht mehr als eine Anleitung zum Unglücklichsein ist. So mag für alle Zeiten nicht das Extreme, sondern die Mitte zählen: "Die Gerechtigkeit ist also eine Mitte, [...], weil sie die Mitte schafft. Die Ungerechtigkeit dagegen schafft die Extreme." (Aristoteles) Zwischen Gleichheit und Freiheit wird Gerechtigkeit walten, so sagen die alten Schriften, doch gibt es diese in der modernen Welt? Gerechtigkeit als Perfektionsformel hat eigentlich ausgedient. Wenn zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden ist, mag die subjektive Welt sich stark einmischen. Daher ist Rechtssicherheit als konstruktives Gewebe, welches im Hintergrund aller Handelnden sich unsichtbar bildet, gleichzeitig stabilisierendes Element einer offenen modernen und demokratischen Gesellschaft.

Lesenswert,
~~
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein leichter Stoff, doch lesenswert, 24. Juli 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Diskurs über die Ungleichheit: Ein Anti-Rousseau (Broschiert)
Der Rezension von kpoac kann ich nur wenig hinzufügen. In Teilen wirkt es auf mich, als ungeübten Leser derartig philosophischen Stoffes, etwas umständlich, teils scheinen die Logikketten nicht vollständig. Dies überlasse ich aber geübteren Lesern zu bewerten, hier wäre eine eigene Meinung etwas vermessen. In jedem Fall, wenn man über diese Dinge hinwegsehen kann, bleiben viele interessante Gedanken die helfen einen Einblick zu bekommen in die Verführungen und Entwicklungen des "sozialen" Gedankens quer durch die Gesellschaftsschichten. Ein, zugegebenerweise Provokantes, Zitat: "Gerecht zu scheinen, ohne es zu sein, ist jene höchste Ungerechtigkeit, die man soziale Gerechtigkeit nennt." Erkenntnisgewinn frei Haus!
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnete Abhandlung, 20. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Diskurs über die Ungleichheit: Ein Anti-Rousseau (Broschiert)
Nach Lektüre dieses Buchs mag man kaum glauben, was der Autor in früheren Werken geschrieben hat. Diese Abhandlung hier fokussiert nun auf die Begriffe der Ungleichheit, der Ungerechtigkeit und der Ungleichbehandlung. Der Autor definiert diese Begriffe geeignet und grenzt sie ab, um danach logisch folgernd ihre Bedeutung in der heutigen Gesellschaft zu bewerten. Dies gelingt dem Autor, ohne dabei polemisierend seinen Standpunkt oktroyieren zu wollen; dies macht das Lesen sehr angenehm. Dem entgegen steht ein deutlich akademischer Stil, der zu Anfang evtl. gewöhnungsbedürftig ist. Inhaltlich werden hier auf hohem Niveau atkuelle und kommende Probleme unserer Gesellschaft thematisiert; ob Umverteilung, Chancengleichheit und Gleichmacherei, starker oder schwacher Staat, der Autor lässt keinen wichtigen Aspekt ausser acht. Ein wichtiges Buch, dass insbesondere denen an's Herz gelegt sei, die es vermutlich sowieso nicht lesen werden.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Standardwerk für Menschen mit Sekundärtugenden, 7. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Diskurs über die Ungleichheit: Ein Anti-Rousseau (Broschiert)
Norbert Bolz bringt es auf den Punkt: eine wirklich freie Gesellschaft produziert Unterschiedlichkeiten, weil die Menschen unterschiedlich sind. Die Ergebnisse sind auch zwangsläufig gerecht, weil sich Menschen mit Talenten, Fleiss und Disziplin gegenüber Faulen und Dummen zwangsläufig durchsetzen. Das ist im Sprachduktus der stets Gerechten "menschenverachtend und zynisch", entspricht aber lediglich den banalen Realitäten. Die Politisch-Korrekten streben dagegen nach Zwangs-Gleichheit, die Exzellenz verachtet und bekämpft. Der Mensch ist, er muss zunächst für sich selbstverantwortlich sein und darf nur im absoluten Notfall auf die Hilfe der Solidargemeinschaft zurückgreifen, so Bolz. Jeder Satz in diesem Buch ist ein Genuss!!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leben existiert nur bei Ungleichheit, 9. September 2009
Von 
Lulu "Penny" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Diskurs über die Ungleichheit: Ein Anti-Rousseau (Broschiert)
Gemäß Charles Darwin erfolgt die Evolution des Lebens durch Variation, Vererbung und Selektion. Variation steht für Ungleichheit. Sie ist eine notwendige Voraussetzung für Evolution. Wie fatal die Auswirkungen einer fehlenden Variation sein können, konnte man im Getreideanbau beobachten: Mit der Verdrängung des Misch-Anbaus und der Einführung der modernen Getreidesorten kam es zur epidemischen Ausbreitung einzelner Krankheiten und Schädlinge.

Bei der Evolution der Technik das gleiche Bild: Auf Monopolmärkten findet kaum Innovation (Evolution) statt.

Ein anderes erfolgreiches Ungleichheitssystem der Natur ist die Geschlechtertrennung. Sie erlaubte Evolution durch Selektion im männlichen Geschlecht statt des aufwendigeren Kampfes ums Dasein. Getrenntgeschlechtliche Populationen sind jedoch nur dann von Vorteil, wenn die beiden Geschlechter im Mittel unterschiedliche Aufgaben wahrnehmen, ansonsten wären sie Hermaphroditen gegenüber im Nachteil, die sich in der Natur jedoch nicht durchsetzen konnten, weil ihnen die notwendige Ungleichheit fehlt. Um die Selektion im männlichen Geschlecht zu erleichtern, sind die Männchen üblicherweise ganz besonders ungleich gestaltet. So auch beim Menschen: 6 von 7 Inselbegabten sind Männer; etwa 6 von 7 Menschen mit einem IQ, der für Genies charakteristisch ist, sind Männer. Bei den geistig Behinderten das gleiche Bild: Auch hier dominieren ganz klar die Männer.

Norbert Bolz hat recht. Chancengleichheit und Inklusion ja, Aufhebung der natürlichen Ungleichheit nein. Wie fatal die Folgen einer erzwungenen Gleichheit sein können, kann man bereits an der in unserer Gesellschaft angestrebten Rollenangleichung der beiden Geschlechter erkennen, die unsere Gesellschaft systematisch dequalifizieren wird. Denn wenn beide Geschlechter im Mittel das Gleiche tun, werden diejenigen, die die höchsten Qualifikationen erlangen, zwangsläufig die wenigsten Kinder haben. Dies sei kein Problem, höre ich die Gleichheitsfanatiker reden, denn alle Menschen seien schließlich gleich. Doch, genau dies ist ein riesengroßes Problem!

Wer Gleichheit erzwingen will, nimmt dem Individuum das Recht, sich aufgrund seiner eigenen Kompetenzen entfalten zu können. Unfreiheit dürfte die zwangsläufige Folge sein.

"Diskurs über die Ungleichheit" ist sehr gutes Buch zu einem sehr wichtigen Thema. Einen Stern Abzug habe ich dennoch gegeben, weil es mir stellenweise etwas zu philosophisch gehalten war. Auch sehe ich die prognostizierte Entwicklung hin zu einer geistigen Elite nicht, denn die wird zurzeit - aufgrund der zerstörerischen Wirkungen der Gleichheitsfanatiker - systematisch daran gehindert, eigene Nachkommen zu haben. Wer sich nicht fortpflanzt, stirbt aber langfristig aus.
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24 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Analyse versus Sozialromantik, 16. Mai 2009
Von 
Thomas Holtbernd "Thomas Holtbernd" (Bottrop) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Diskurs über die Ungleichheit: Ein Anti-Rousseau (Broschiert)
Wir sind es gewohnt, Äußerungen im politischen Raum sofort in die linke oder rechte Ecke zu stellen. Der Diskurs über die Ungleichheit von Norbert Bolz könnte wie das Parteiprogramm der FDP oder wie das immer wiederkehrende Mahnen eines Konservativen verstanden werden. Das ist dieser Diskurs jedoch nicht. Allerdings tut sich Norbert Bolz schwer, seine Position eindeutig zu formulieren. Es finden sich zu viele Wiederholungen, die den Eindruck machen, dass der Text nicht überarbeitet worden ist. Die häufigen orthografischen Fehler bestärken diesen Eindruck auf der rein formalen Ebene. Das ist bedauerlich, weil Norbert Bolz eine notwendige Korrektur des allgemein üblichen Geredes über Chancengleichheit betreibt. Er tut dies vor allem auf dem Hintergrund der systemischen Analyse von Gesellschaft. Wer Gleichheit will, sollte sich auch klar machen, welche Dynamik insgesamt dadurch entsteht. Das gesellschaftliche Bemühen um Gleichheit bewirkt eine gleichzeitige Anstrengung, das Eigene in eine Exzellenz zu bringen und damit einen Kampf um Vorherrschaft, der die Spaltung der Gesellschaft weiter vorantreibt. Die Würde des Menschen, das stellt Norbert Bolz leider zu wenig heraus, hat mit einer Chancengleichheit nur wenig zu tun. Zumal dann, wenn die Möglichkeit mit dem Ergebnis gleich gesetzt wird. Vor allem macht Norbert Bolz auf die Unterscheidung von Inhalt und Wirkung aufmerksam. Die moderne Kommunikations- und Informationsgesellschaft macht es schwer, gesellschaftliche Themen in Aufmerksamkeit heischende Hyperaktivitäten oder tatsächliche Entwicklungen zu differenzieren.
Der wichtigste Teil des Buches ist daher auch das letzte Kapitel. Hier geht es darum, dass die Zufriedenheit des Menschen durch ein Bemühen um ein gutes Leben entsteht und nicht durch ein ständiges Vergleichen oder Einfordern von Chancen. Der Fokus von Gerechtigkeit muss verschoben werden: Bekommt jeder Mensch die Chance, seine Ressourcen und Möglichkeiten einzusetzen, um ihm gebotene Chnacen zu verwerten?
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Argumentatationshilfe bei Diskussionen über soziale Gerechtigkeit, 6. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Diskurs über die Ungleichheit: Ein Anti-Rousseau (Broschiert)
Alles was der Autor feststellt, kann ich unterstreichen, allerdings lesen sich manche Kapitel etwas mühsam,so dass ich das Buch immer wieder aus der Hand gelegt habe und schließlich erst bis zum Kapitel "der gute und der böse Neid" gekommen bin. Ich habe den Einmdruck - aber vielleicht muss das bei philosophischen Büchern so sein - dass sich der Autor häufig wiederholt. Ich meine - hoffentlich werde ich deshalb nicht als Banause angesehen - dass man das Buch deutlich straffen könnte. Dann würde es nach meiner Meinung nicht verlieren, sondern wegen der besseren Lesbarkeit sogar gewinnen. Gerade weil das Thema hochpolitisch ist, wäre es wünschenswert, wenn so ein Buch eine große Leserschaft fände. Vielleicht könnte man über eine Kurzfassung nachdenken.
Roland Hütter, Celle, 6. 1. 2010
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23 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Genealogie der Moral 2.0 Update oder Naiver Realismus, 24. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Diskurs über die Ungleichheit: Ein Anti-Rousseau (Broschiert)
Wie bringt man einen gut ausgebildeten Arbeitslosen, der mit Hartz IV gerade mal so über die Runden kommt und bei allem stetigen Engagement immer wieder erfolglos bleibt, dazu, seine Lage als gerecht zu empfinden, vielleicht sogar, wenn es Hartz IV nicht einmal gäbe? Herr Bolz' Buch lässt sich auch als Versuch einer Antwort auf diese Frage lesen.
Zunächst: die Leistung dieses Buches besteht sicherlich darin, auf unbequeme, manchmal sogar anhand passender Beispiele peinlich berührende Weise aufzuzeigen, wie sehr aktuelle Forderungen nach Gleichbehandlung und sozialer Gerechtigkeit aus nicht viel mehr als dem bloßen Vergleich mit anderen erwachsen bzw. erwachsen können. Der Tatsache, dass verschiedene Menschen nun mal durchaus verschiedene Ausgangsbedingungen haben und darüber hinaus aufgrund von verschiedener Intelligenz und verschiedenem Aktivitätspotenzial nicht über einen Kamm geschert werden sollten, was einem aufgesetzten Gleichmachen von Nicht-Gleichem gleichkäme, trägt Bolz sehr konsequent und, gestützt auf ein philosophisch starkes Fundament, erfrischend politisch unkorrekt Rechnung. Damit hebt dann auch sein Feldzug gegen jene seiner Meinung nach aus dem Gleichbehandlungs-Denken resultierende politische Korrektheit an, die sich als schiefes Bild von Gerechtigkeit darstelle, aber gezielt von Politik und Medien geschürt werde - wobei sich der Autor m.E. auch gerne ohne Not in eine übertrieben Orwell'sche Paranoia hinein argumentiert: zu oft klingt es für mich danach, dass unsere scheindemokratisch-"bösen" Politiker den Begriff der sozialen Gerechtigkeit und politischen Korrektheit nur aus Machtinteressen hoch und das Volk auf diese Weise klein halten wollen, wozu sie die Medien marionettenartig in ihrer Hand hätten. Dennoch: hier trifft sein Buch auch auf unbequem-gesunde Weise den Nerv des Zeitgeistes.
Allerdings überspannt Bolz den Bogen um einiges mehr als nur einmal. Seine Abneigung gegen politische Korrektheit scheint so groß zu sein (oder seine Lust gewisse gesellschaftliche Tabus grundsätzlich anzugreifen), dass er positive, sehr humane Errungenschaften, zu der dieselbe vor dem Hintergrund eines im Grundgesetz verankerten Gleichheits-Grundsatzes beiträgt, nicht nur übergeht, sondern nicht selten geradezu verwirft. Dabei unterwirft sich Bolz' Freigeisterei Nietzsches hier upgedatetem Gedanken der Rache des schwachen, neidischen Ressentiments (hier oft pauschal Arme, Arbeitslose, Pöbel, welche Begriffe streckenweise annähernd gleichgesetzt zu werden scheinen!) an den "Starken" des Lebens (hier oft die reichen, selbstständigen Befürworter eines freien, Konkurrenz-orientierten Marktes) - nicht nur im Sinne Nietzsches übrigens, der seinen Begriff der "Guten" (im Sinne von "Starken") auch zu einem großen Teil auf eine durchaus sensible, schaffende Individualität, gepaart mit verfeinertem kulturellen Geschmack und nicht vornehmlich auf Besitz und Intelligenz stützte. Folgerichtig erscheinen Bolz "Starke" fast bemitleidenswert als solche, denen der Sozialstaat das Geld aus der Tasche zieht, damit die (sozial) "Schwachen" von deren harter, extrem verantwortungsvoller Arbeit profitieren - womit m.E. nicht viel mehr als ein altes politisches Klischee neu aufbereitet wird.
Die Gefahr sich in diese Argumentation zu verrennen kann m.E. menschenverachtende, im Dienste einer so auch wieder entstandenen Ideologie stehende Folgen nach sich ziehen. Dies ist für mich i.B. auf Bolz sehr stark der Fall, wenn er z.B. vom "Siegeszug der Homosexuellen in den modernen Metropolen" redet, deren "Entstehen" ja durch ein kulturelles Klima des intersexuellen Gleichheitsappels begünstigt werde (so weit ich ihn hier richtig verstehe!) oder wenn er im Bezug auf die Frauen-Emanzipation nicht wirklich der nach der Pille und den 68ern entstandenen neuen Situation Rechnung trägt, sondern sich wenig begründet vor allem auf das, was von Natur aus so gehöre, beruft.
Weiterhin, auch in Nietzsche'scher Tradition stehend, wird soziale Gerechtigkeit hier zunächst als Rest des Christentums nach dem Tod Gottes gedacht: als wäre "gerechtes" Handeln nur aus unbewusstem Restgewohnheitsglauben an einen vor kurzem gestorbenen Gott heraus möglich und legitimierbar. Ansätze von Ethiken, die ohne Gott auskommen, werden, wenn, dann zu Bolz' Zwecken sehr verkürzt aufgegriffen oder kommen später noch mal durch die Hintertür rein: z.B. wenn es darum geht, Ethik nicht moralisch, sondern aus der Evolution der Kooperation in erfolgreichen Unternehmen herzuleiten: die Seite 168 reicht dann, um das mal eben anzureißen.
Für mich bleibt die Frage, was dagegen spricht, dass eine Gesellschaft, die sich dies leisten kann, mit Zwang versehen, Menschen, die tief fallen, auffängt, während die Möglichkeiten für "fittere" Menschen, mit ihrer Leistung viel mehr Geld als andere zu verdienen, nach wie vor bestehen bleibt. Natürlich ist es in diesem Zusammenhang ein altes neues Problem, wie man es vermeidet, dass einige den Wohlfahrtsstaat ausnutzen; wie die Wirtschaft allein das Problem lösen soll, ohne die, die es "gut" meinen, im Regen stehen zu lassen, bleibt mir schleierhaft, und am Ende stehen sich wieder einmal auf der einen Seite die hart arbeitenden Top-Manager sowie Großverdienende und die faulen, schlitzohrigen Hartz-IV-Empfänger auf der anderen feindselig gegenüber - wobei letztere, nach Bolz ungerechter Weise, siegen.
"Ungleichheit, die eine Ziele schaffende Unzufriedenheit erzeugt, ist die gesellschaftliche Bedingung von Freiheit" - neben anderen steht ein solcher Satz (S.120) paradigmatisch für Bolz' Grundgedanken: Es ist Neid zwischen den Menschen, das weg zu argumentieren, wäre verlogen. Und man kann es so auch als Chance begreifen, den Motor des Wachstums in einer durch Ungleichheit bedingten Unzufriedenheit mit der individuellen Lage zu sehen. Hier aber wird daraus m.E. eine Ideologie gedreht, nach der der Zustand dieser Ungleichheit teilweise gehalten werden soll, und zwar ohne Not sowie an der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung vorbei, die durchaus die Möglichkeit aufzeigt, eine gewisse Ungleichheit für mehrere Seiten zufriedenstellender kompensieren zu können.
Ich muss doch stark bezweifeln, dass das "Ressentiment" seinen aggressiven Neid durch rationale Einsicht desselben in insbesondere seine Ungleichheit mit den "Besseren/Erfolgreicheren" in einen gesunden, wettbewerbsfähigen Neid umwandeln könnte. Ebenfalls das Argument, dass ein Weniger an Gleichheit eine Entspannung des Bedürfnisses nach sozialer Distinktion bzw. einer gesunden Abschwächung - oder sollte man besser "Naturalisierung" sagen? - des Statusdenkens nach sich ziehen könnte, kann mich nicht überzeugen. Auch scheint mir hier indirekt eine Künstlertums-Theorie mit ins Spiel gebracht zu werden, nach der große Werke oft erst aus großem Leiden entstehen können. Nähme man dem Künstler sein Leiden, aus welchem Motor heraus könnte er dann schaffen? Im Umkehrschluss: Nähme man einer Gesellschaft die Ungleichheit, wie sollte sich ein durch "guten Neid" im Sinne von durch Konkurrenz angetriebenes Wirtschaftswachstum entwickeln? Abgesehen davon, dass man da ja geradezu auf die Idee kommen könnte, Ungleichheit im Namen der Freiheit und des Wirtschaftswachstums noch künstlich zu verschärfen...: "die Gesellschaft" ist weder ein notwendig risikobereiter Künstler noch besteht sie vorrangig aus solchen. Sucht "sie" in der großen Gesamttendenz nicht vielmehr nach Absicherung und nimmt dafür, wenn auch nicht selten unwillig, lieber Kompromisse in Kauf?
Die Möglichkeit eines Gedankens daran, dass die Hauptverantwortlichen der Wirtschaftskrise für diese gerade stehen sollten zu einer Zeit, in der "die Gesellschaft" insgesamt deren Folgen auszubaden hat, wird mit dem Argument abgewiesen, dass man in diesem dynamischen Wirtschaftssystem so einfach keinen Verantwortlichen ausmachen könne oder mit dem Credo des "je reicher desto ethischer", im Vertrauen auf die selbstregulierenden Kräfte des Marktes. Überhaupt scheint mir die Bankenkrise für Bolz primär einen weiteren Anlass zu bieten, um das sich in der Schuldfrage suhlende rachebedürftige linksintellektuelle Ressentiment einmal mehr durch den Kakao zu ziehen. Des Autors Antworten gegen Ende des Buchs auf all die schwierigen Fragen von Wirtschaftskrise und Globalisierung sind zwischen atemberaubend und banal: da ist einmal der Puritanismus als Weg, d.h. Christentum der kleinen Fleiß- und Pflicht- Tugenden, die sich ja auch positiv auf die Wirtschaft niederschlagen. So kann dann Armut auch endlich wieder als Sünde gefeiert werden. Ab Seite 160 ff. hebt Herr Bolz vollends ab mit seinem intergalaktischen Kapitalismus-Raumschiff, und zwar direkt geradeaus in den Himmel, wo die sorgende Wirtschaft das Soziale als einen starken sakralen Marktwert entdeckt und Ethik lieber aus der Ökonomie herleitet als aus verstaubt alteuropäischem, staatlich zu fixierendem Linksintellektuellen-Habitus: naiver Realismus, m.E. naiver noch als der realitätsfernste Idealismus - um dann im letzten Satz wieder auf der revolutionären Erkenntnis zu landen, dass die aktuelle politische Herausforderung im Grenzgang zwischen Laisser-faire und Egalitarismus bestehe.
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24 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Höchstens als Realsatire tauglich, 17. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Diskurs über die Ungleichheit: Ein Anti-Rousseau (Broschiert)
Dieses Buch ist ein Ärgernis. Beginnen wir gleich mit einem Kracher auf Seite 33: Hier wird der Marxismus als Kulturrevolution gedeutet, die als einen entscheidenden Glaubensartikel beinhalte, dass nicht die Homosexuellen krank sind, sondern diejenigen, die Homosexualität verurteilen. Und nun kommt's! Im nächsten Satz schreibt Bolz: »Daran glaubt natürlich kein vernünftiger Mensch.« Mit anderen Worten: Homosexuelle SIND krank, das sagt einem ja schon der gesunde Menschenverstand. Da hilft auch kein Augenreiben - genau so steht es da. Die Schwulenfeindlichkeit des Autors wird hier aber nur en passant untergebracht, das eigentliche Thema des Buches ist ein anderes: Die Freiheit der Menschen und ihre (Un)Gleichheit.

Wie man nun so einseitig und tendenziös über diesen großen geschichtlichen und gesellschaftlichen Antagonismus schreiben kann, bleibt mir schleierhaft. Da wird differenziert, wenn es in den eigenen ideologischen Kram passt, und wenn nicht, wird grob verallgemeinert - je nach Situation. Da wird die Umverteilung gegeißelt, aber nur die von oben nach unten, über die von unten nach oben wird kein Wort verloren. Da findet man die »aus Schwäche und Unmotiviertheit Überflüssigen« (S.40), aber dass das kapitalistische System schon im Kern arbeits-abschaffend ist - völlig losgelöst vom Versagen oder Nicht-Versagen des Einzelnen (Stichwort auch: Finanz- und Wirtschaftskrise) - davon hat Bolz offensichtlich noch nie etwas gehört. Wer keine Arbeit hat, ist ein Versager. Punkt.

Hinter dem Duktus des Intellektuellen steht also nur die platteste neoliberale Propaganda: Der Markt regelt's schon, wer zurückbleibt, ist eben faul, unfähig und hat ganz einfach Pech gehabt - kein Grund, sich im elitären Zirkel Gedanken zu machen, schließlich ist der Pöbel doch nur neidisch. Wenn sich Bolz dann gar im vorletzten Kapitel in Reflexionen über den »sorgenden Kapitalismus« hineinfiebert, der sich durch und durch ethisch korrekt gebärde und öffentliche Güter vollständig ersetzen könne, dann hat man nun endgültig das Gefühl, zum Besten gehalten zu werden.

Konstatieren wir: Dieses homophobe, zynische, erzkonservative, neoliberale und streckenweise menschenverachtende Werk wird man also - wie oben bereits gesagt - höchstens als Realsatire werten können. Im Grunde aber hinterlässt es nicht mehr als Verärgerung darüber, dass die so genannten »Eliten« in unserem Land weiter um sich selber kreisen und alle weniger erfolgreichen Mitmenschen nur als faule Neidhammel und nichtsnutzige Versager betrachten. Denen ruft man als bequem im Elfenbeinturm sitzender »Leistungsträger« höchstens noch zu, sie sollten sich halt mehr anstrengen, mit Hierarchie und Privilegien habe es schon seine Richtigkeit.

Wodurch unsere gesellschaftlichen Probleme ganz massiv befördert werden, ist genau diese indolente Rücksichtslosigkeit der oberen Zehntausend, ganz bestimmt aber ist es nicht die angebliche »Gleichmacherei« eines zusammenphantasierten Phantom-Sozialismus.

Man lese übrigens »Über die Freiheit« von John Stuart Mill, um es mit einem wirklich klugen und solidarischen Liberalismus zu tun zu haben.
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Diskurs über die Ungleichheit: Ein Anti-Rousseau
Diskurs über die Ungleichheit: Ein Anti-Rousseau von Norbert Bolz (Broschiert - 18. März 2009)
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