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Hägar, der Schreckliche, wird im Jahr 2013 40 Jahre alt, und das merkt man in der aktuellen Gesamtausgabe Nummero 19, die die Zeitungsstrips der Jahre 2001 bis 2002 sammelt, also Hägars 28. und 29. "Lebensjahr". Das Jubiläum merkt der Leser deshalb, weil dem gar nicht so schrecklichen Wikinger einige deutsche Zeichner in teils farbigen Hommage-Comics zu Beginn des Bandes Tribut zollen.
So diskutieren bei Ralf Königs Cartoon Sven Glückspilz und Hägar über die mitunter reizvolle Körperbehaarung wilder Wikinger, denken Naomi Fearns Zuckerfisch-Hasen über Hägar und Sven nach, und Peter Pucks Version des schrecklichen Wikingers bereitet sich allmählich auf die Rente vor. Dazu noch Cartoons von (c)TOM, Bringmann & Kopetzki und vom im Vorwort in Deutschland eingemeindeten Österreicher Nicolas Mahler.

Der Rest ist Hägar, wie man ihn aus der Feder von Chris Browne (dem zeichnenden Sohn des Hägar-Erfinders Dik) kennt: Haushaltsdiskussionen mit Gattin Helga, philosophische Gespräche mit Sohn Hamlet und lange Tage, die der Rotbart gerne mal im Bett verbringt. Es ist ohnehin erstaunlich, wie ideenreich Chris Browne aus den ewig gleichen Situationen immer neue - meist höchst unterhaltsame - Gags entwickelt. Häufig sind Sven und Hägar in einem Kellerverlies an die Wand gedübelt, sehen sich einer Übermacht von Feinden ausgeliefert oder diskutieren am Kneipentresen sitzend das Weltgeschehen. Da überfallen sie mal wieder England, dort muss erneut das Wikingerschiff zur Inspektion. Und die Steuereintreiber lassen sich auch immer neue Steuern einfallen, um Hägar und seiner Gattin die frisch erbeuteten Schätze wieder wegzunehmen.

Einzig und allein die Zeichnungen von Hägars Tochter Honi geben Grund zur Kritik, denn Chris Browne versteht es einfach nicht, mit dem schlichten Strich im Stil seines Vaters Honi einigermaßen ansehnlich auf Papier zu bannen. Auf beinahe allen Zeichnungen wirkt die Wikingertochter nicht besonders kunstfertig ausgeführt.

Dennoch gibt der Jubelband ansonsten keinen Grund zu Klagen. Wer die Hägar-Strips mag, wird auch an der 19. Gesamtausgabe seine Freude haben. Neben den Gast-Cartoons gibt es noch ein vergnügliches Vorwort von Hägar-Übersetzer Michael Bregel zu lesen. Das Hardcover im Querformat reproduziert die Schwarzweiß-Cartoons in tadelloser Qualität und wurde in der EU gedruckt.

Somit fünf Sterne und ein Humpen Bier von mir zum 40. Geburtstag des sensationellen Wikingers! Hägar lebe hoch!
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