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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig gezeichneter Auftakt einer vielversprechenden neuen Reihe!, 5. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Showman Killer 01: Ein Held ohne Herz (Gebundene Ausgabe)
"Ein Held ohne Herz" ist der erste Band der neuen Reihe "Showman Killer", geschrieben von Alejandro Jodorowsky ("John Difool", "Die Kaste der Meta-Barone" uva.) und gezeichnet von Nicolas Fructus. Jodorowsky hat unter anderem mit seinen Serien "Sang Royal" oder "Der schreckliche Papst" bewiesen, dass er gern drastische Szenen und Entwicklungen in seine Geschichten einbaut, und auch "Showman Killer" macht keine halben Sachen. Das wird schon zu Beginn sehr deutlich - der Auftakt spielt auf einem Gefängnisplaneten, wo der psychopathische Doktor Kurkolan nach geeignetem Sperma für seine Schöpfung, das Kind, das einmal zum Killer werden soll, sucht. Gerade der Epilog ist relativ abstoßend, führt aber großartig in das wirklich durchgeknallte Universum ein, in dem diese Sci-Fi-Fantasyreihe spielt. Auch im späteren Verlauf ist die Geschichte nicht eben zimperlich - hier werden Menschen in Teile gesägt, fliegen abgetrennte Körperteile und abgeschnittene Gesichter durchs Bild. Die Gewalt ist explizit und allgegenwärtig, erschafft so aber definitiv eine passende Stimmung einer chaotischen Welt, in der Kriege, Intrigen, Mord und Totschlag allgegenwärtig sind. Gleichzeitig herrscht aber auch stets eine unterschwellige Stimmung schwarzen Humors, die gespannt auf mehr macht.

Die Zeichnungen von Nicolas Fructus ("Thorinth") sind großartig, unglaublich farbenprächtig und fantasievoll. Überhaupt gehen dem Leser bald die Augen über vor lauter Details von den schrägen Welten, die man an der Seite des Showman Killers besucht. Fremdartige Echsenwesen, mumienhafte Frauengestalten, blaue Hunde, ein Zyklopen-Wächter, ein Seehund als treuer Diener des Omnimonarchen, Kampf-Mönche - die Bilder sind reich an Details und erinnern in ihren phantasievollen, skurrilen Einfällen stellenweise an Don Lawrence' geniale Storm-Reihe.
Natürlich ist auch der Showman Killer eine überaus interessante Gestalt - von seinem Schöpfer zur emotionslosen und unbesiegbaren Kampfmaschine gemacht, handelt er nur nach dem Prinzip des höchsten Preises, den er aus einem Auftrag schlagen kann; Moral oder gar Gefühle sind ihm fremd. Doch natürlich verändert sich auch dieses kalte Herz im Lauf der Erzählung - und dann ist Teil 1 leider auch schon vorbei. Auf die Fortsetzung darf man sehr gespannt sein! Insgesamt ist Showman Killer auf drei Bände ausgelegt; Teil 2, "Das goldene Kind", soll im März 2012 erscheinen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen in einem seltsamen Universum, 23. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Showman Killer 01: Ein Held ohne Herz (Gebundene Ausgabe)
Alles beginnt mit einer Hinrichtung und einem durchgeknallten Wissenschaftler. Ein zum Tode Verurteilter wird auf grausame Weise exekutiert. Dem verstümmelten Leichnam wird das Sperma entnommen und damit eine komatöse, nur noch durch Maschinen am Leben gehaltenen Frau befruchtet. Nach der Geburt des Kindes, einem Jungen, werden die Maschinen abgeschaltet. Der "lebende Brutkasten" hat seinen Zweck erfüllt und wird nicht mehr gebraucht.

Das Kind wird gentechnischen Manipulationen unterzogen. Dadurch wächst der Junge unnatürlich schnell heran und wird durch weitere Manipulationen seiner Biologie zum Gestaltwandler. Die Erziehung wird so arrangiert, dass dem Jungen keine Möglichkeit bleibt, eine gesunde Persönlichkeit zu entwickeln. Unter allen Umständen soll verhindert werden, dass er ein Gefühlsleben entwickelt. Die Bemühungen des verrückten Wissenschaftlers sind von Erfolg gekrönt. Der Showman Killer ist geboren: ein hocheffizienter Auftragsmörder mit einer 100 %igen Erfolgsquote. Eiskalt, berechnet und absolut skrupellos bietet er seine Dienste ausschließlich dem Höchstbietenden an. Denn es gibt eine Sache, die das Herz des Showman Killers erwärmt und das ist Gold! Der Auftragskiller hängt mit Hingabe und fanatischer Leidenschaft an Gold.

Und damit Herzlich Willkommen im einem seltsamen Universum, bevölkert von Menschen, Mutanten, bionischen Geschöpfen, Monstern und erstaunlicher Technik. Wie auch schon in "Die Metabarone" erzählt Alejandro Jodorowsky eine blutrünstige und spannende Geschichte, die von Nicolas Fructus (Thorinth) bildgewaltig in Szene gesetzt wurde.
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Showman Killer 01: Ein Held ohne Herz
Showman Killer 01: Ein Held ohne Herz von Fructus (Gebundene Ausgabe - 4. November 2011)
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