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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk
Ich habe dieses Buch zu Weihnachten bekommen und bin mehr als begeistert. Es enthält neben den 12 großartigen Geschichten zu "Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden" noch 8 weitere Geschichten von Don Rosa aus Dagoberts Leben, die wunderbar erzählen, wie Dagobert zu seinem Reichtum kam, welche Rückschläge er einstecken musste, was für...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2008 von Anja Winter

versus
6 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Fleißarbeit - aber kein Meisterwerk
Don Rosa gilt vielen ja als legitimer Nachfolger des Entenvaters Carl Barks - leider erschließt sich mir nicht, warum.
Keine Frage, Rosa "brennt" für Onkel Dagobert, die Detailverliebtheit, mit der er sowohl aus Hinweisen aus Barkschen Originalen als auch aus historischen Quellen eine Biografie gezimmert hat, zeigt dies.
Dementsprechend kann man ihm...
Veröffentlicht am 21. Mai 2012 von Ulrich Hegerfeld


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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 27. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden: Die Biografie von Don Rosa (Gebundene Ausgabe)
Ich habe dieses Buch zu Weihnachten bekommen und bin mehr als begeistert. Es enthält neben den 12 großartigen Geschichten zu "Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden" noch 8 weitere Geschichten von Don Rosa aus Dagoberts Leben, die wunderbar erzählen, wie Dagobert zu seinem Reichtum kam, welche Rückschläge er einstecken musste, was für Abenteuer er in welchen Ländern erlebt hat und woher Donald sein Temperament hat. Dazu ist jedes Kapitel in Bezug auf Barks-Fakten, Entstehung etc. von Don Rosa selbst kommentiert, inklusive Hinweise auf die D.U.C.K.-Widmung, Zitate aus Filmen und andere Details, die die Don Rosa-Geschichten für mich zu den besten Duck-Comics überhaupt machen.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Qualität auf allerhöchstem Niveau!, 22. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden: Die Biografie von Don Rosa (Gebundene Ausgabe)
Haben Sie sich nicht vielleicht auch schon einmal gefragt, warum Dagobert Duck so geizig ist? Wussten Sie, dass er als sehr arme Ente geboren wurde? Wussten Sie, dass er als Cowboy täig war? Wissen Sie, wie Dagobert Donald Duck kennen lernte? Nein?

Dieses Buch klärt alles auf. Es ist die Biografie von Dagobert Duck. Don Rosa ist der größte und beste Comiczeichner. Seine Zeichnungen sind so detailiert, unbeschreiblich! Hinzu kommen die genialen Storys. Unglaublich beeindruckend ist die Tatsache, dass Rosa historische Fakten eingebaut hat und diese meisterhaft mit dem Handlungsstrang verbindet. Er recharchierte, schickte Briefe an Experten aus aller Welt, nahm sogar Kontakt mit Carl Barks auf, der die Figur Dagobert erfand.
Neben den historischen ereignissen, die Rosa einbaute, kommen die Fakten aus den Barks-Comics. Die gesamte Biografie beruht auf Barks`chen Fakten. Nach eigenen Angaben hat Don Rosa alle erwähnten Anhaltspunkte zur Geschichte von Dagobert notiert und in diesem Buch eingebracht, auch wenn es nur ein einziges kleines Wörtchen war.

Das Ergebnis ist fabelhaft: Die Biografie ist in 12 Kapitel unterteilt. In jeder erfährt viel über die Person Dagobert. Der ganze Spaß beginnt an Dagoberts (oder sogar kurz davor) 10. Geburtstag. Den Inhalt möchte ich jetzt nicht erläutern, da ich Ihnen sonst den Spaß am Lesen des Buches zerstören würde. Eines kann ich Ihnen aber versprechen: Das Buch ist perfekt.

Nach der eigentlichen Biografie gibt es Zusatzkapitel, wo Dagobert (der heutige) von seiner Jugend erzählt). Beeindruckend ist bei Rosa immer iweder, dass er neben seiner Perfektion des Zeichnens und der Geschichtenerzählung immrer wieder sehr humorvolle Gags einbaut, die Niveau haben. Man kann immer wieder schmunzeln und lachen. V.a. Dagobert und Donald sind einfach nur zum Wegschmeißen (leider taucht Donald in diesem Buch aber selten auf. Aber in vielen anderen Don Rosa Büchern sind die Witze mit ihm und seinen Onkel einfach am besten).

Zu jeden der Kapitel hat Don Rosa Kommentare geschrieben. Umso mehr ich davon gelesen habe, desto sympatischer wurde mir der Mann. Mein Gott, ist er bescheiden. Ich kann garantieren: Sie werden mit seinen Bemerkungen viel Spaß haben. Er erzählt genau, woher er die Fakten für die Kapitel genomen hat. Aus welchen Abenteuer von Barks oder aus welcher Queller er den gesvchichtlichen Hintergrund besitzt. Don Rosa baut nämlich auch reale Personen ein, die zu der Zeit auch wirklich gelebt haben. Ich kann es nur noch mal wiederholen: Es ist sehr stark beeindruckend, wie er die Zeichnungen mit der 'Geschichten, der Historie und den Gags miteinander verknüpftt.

Don Rosa ist generell zu empfehlen. Auch die Hall Of Fame Ausgaben von ihm sind einsame spitze. Und die lohnt es sich auch, anzulegen (besonders deshalb , weil Donald mit dabei ist).

Leider leidet Rosa seit 2006 an einer schweren Augenkrankheit. 2008 wurde er zwar an beiden Augen operiert aber ohne Erolg. Don Rosa gab deshalb leider bekannt, dass er wahrscheinlich nie wieder Comics zeichnen werde. Hiermit möchte ich Rosa mein Beileid aussprechen.

Klare Kaufempfehlumng für das Buch!!!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zur Rolle der Ente im Kapitalismus, 29. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden: Die Biografie von Don Rosa (Gebundene Ausgabe)
Fünf Fantastilliarden und neun Trillionen Taler plus sechzehn Kreuzer - das ist das dokumentierte Vermögen Dagobert Ducks zum Zeitpunkt des Erscheinens dieser Biografie im Jahre 2006. Richtig: Die Erstausgabe ist schon ein paar Jahre alt. Und doch verdient die Biografie des reichsten - ääh - Mannes der Welt neuerliche Aufmerksamkeit, wenn allerorten die einst makellose Ideenwelt des Kapitalismus bröckelt und stürzt - zersetzt durch eine Schar unempathischer Parvenüs, denen es gelungen ist, einen ganzen Globus in Geiselhaft zu nehmen. Nur eben nicht Dagobert Duck, der sich auf seine Art der Kapitalismusdämmerung entzieht.

In insgesamt 18 Kapiteln plus zwei Bonusgeschichten (in der Ausgabe von 2008) erzählt uns Don Rosa die Lebensgeschichte der psychologisch vielschichtigsten Ente des Disney-Imperiums. Rosa, der - nicht ganz unumstritten, aber doch weitgehend anerkannt - als legitimer Nachfolger der großen Disney-Legende Carl Barks gilt, hat früh erkannt, dass Dagobert Duck zweifellos die widersprüchlichste und daher spannendste Figur Entenhausens darstellt. Vereint sie doch in sich zwei stets einander abstoßende Pole - den des Geizes und der Gier auf der einen und des Strebens nach Höherem und Besserem auf der anderen Seite. Nach seiner ersten Goldmillion am Klondike zieht Dagobert Duck - auf den verschlammten Straßen Dawson Citys stehend - gar das Leben eines Gönners und Gebers in Betracht: Vielleicht werde ich Menschenfreund. Ich könnte zum Beispiel die Straße hier pflastern lassen."

Schon seit Carl Barks diese Figur schuf, wissen wir, dass es anders gekommen ist. Dass seine Geschwister und Freunde ihn mit seinem aufzehrenden Geiz allein ließen und er erst durch Tick, Trick und Track und seinen Neffen Donald wieder von seinem lähmenden Phlegma befreit wurde. Und doch erfahren wir, warum aus dem kleinen, in Glasgow einst Schuhe putzenden Dagobert (oder Scrooge wie er im Original ja heißt) der knickerige Fantastilliardär wurde, der seinen Neffen stets mit 30 Kreuzern pro Stunde abspeist. Genau: Es waren diese Begegnungen mit den Parvenüs, Zockern, Kriminellen und nicht zuletzt Panzerknackern, die aus dem weltoffenen, idealistischen Schotten aus dem Clan der MacDucks, einen überaus misstrauischen, phobischen Erpel machten. Es sind die einschneidenden Erfahrungen, dass Freunde zu Neidern, Gunst zu Missgunst mutieren können und die Aussicht auf Reichtum Menschen bzw. Enten nicht zum Guten verändert.

Nun müssen wir nicht Don Rosas gebetsmühlenhaft wiederholten Beteuerungen glauben, dass Dagobert Duck stets nur auf ehrliche Arbeit und Offenheit setzte. Um so glaubhafter erscheint jedoch sein immer dann aufblitzender Gewissenkonflikt, wenn neben dem Geld als wichtigster Triebfeder plötzlich andere - eben höhere - Motive auftauchen. Dann erwacht stets die Gutente in Dagobert und ist gegebenenfalls sogar bereit, auf noch mehr Reichtum zu verzichten.

Was den reichsten Mann der Welt jedoch noch gravierender von den Bankstern" des 21. Jahrhunderts unterscheidet, ist sein Verhältnis zur Be- und Entlohung, seine Bereitschaft, hart zu arbeiten und auf spekulative Investments zu verzichten. Jeder Kreuzer des Duckschen Vermögens stammt aus der Realwirtschaft oder einem stets lebensgefährlichen Abenteuer. Wagemut, Können, Ehrgeiz und Leistung haben die einst demütige Ente zu dem gemacht, was sie heute ist: Dagobert Duck - der König des Klondike. Er war härter als die Härtesten und schlauer als die Schlauesten. Und er verdiente sein Vermögen auf ehrliche Art." So steht es an seinem Denkmal in Dawson City, wo er nach rund zwei Jahrzehnten erfolgloser Suche und weltweiter Jagd nach Glück seine erste Million verdient bzw. persönlich erschürft hatte.

Stets blieb er sich treu: Ich soll mein sauer verdientes Geld auf deiner schwimmenden Spielhölle ausgeben, Shandy Shofel? Niemals." Wie mag er da die nicht mehr schwimmenden, sondern zu Banktürmen aufgeprotzten Spielhöllen von heute kommentieren?

Nur der Kapitalismuslüge erlegene Hohlköpfe kann es daher überraschen, dass der reichste Erpel der Welt den neoliberalen Giftsprüchen das konsequente Horten entgegen setzt und sein Vermögen einfach in einem Geldspeicher anhäuft. Niemals hat sich ein Kapitalist der vermeintlich goldenen Regel des Kapitalismus - der permanenten Re-Investition - so konsequent verweigert. Das tägliche Bad im Geld wird somit zum Akt höchster Subversivität - und macht aus dem innerlich zerrissenen Dagobert Duck einen Helden unserer Zeit.

Don Rosa hat das kongenial in viele witzige, spannende, dramatische, aber auch tiefsinnige Geschichten übersetzt - stets bemüht um den exakten Bezug zum Barks'schen-Urimperium und sogar historische Genauigkeit. Ein Meisterwerk der Comic-Kunst und erhellender Beitrag zur Rolle der Ente im Kapitalismus.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein absolutes Lieblingsbuch, 14. August 2014
Von 
Blue90 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden: Die Biografie von Don Rosa (Gebundene Ausgabe)
Über Don Rosa lässt sich eine Menge sagen.
Dass er überfrachtet und amateurhaft zeichnet
Dass er Geschichten von Carl Barks weiterführt, die nie eine Weiterführung gebraucht hätten.
Und vielleicht kann man ihm auch unterstellen, dass er zuviel "Fan" ist, als dass er ein guter Zeichner sein kann - aber ich werde in dieser Rezension versuchen, diese Kritiken zu entkräften, denn dieses Buch ist in meinen Augen ein absolutes Meisterwerk und erzählt auf grandiose Weise die Lebensgeschichte einer Comicfigur, die zu den besten in der Welt Disney's gehört.

Carl Barks hatte, als er Dagobert Duck erfand, diesen als Anlehnung an Scrooge angelegt, der in Charles Dickens Weihnachtsgeschichte über Nacht vom Griesgram zum geläuterten Weihnachtsliebhaber wird. Da Carl Barks zunächst nicht glaubte, dass "sein Scrooge" (im Original heißt Dagobert Duck "Scrooge Mc Duck") eine lange Erfolgskarriere erleben wird, hatte er ihn zunächst als absoluten Griesgram angelegt.
Jedoch wurde seine Figur erfolgreicher als gedacht, und so erfand er eine "Backgroundstory" für ihn, die von Dagobert in alten Barks-Geschichten immer mal wieder als "Nebeninfo's" gestreut wurden.

Wirkliche Geschichten / Comics hat er dazu nie gezeichnet. Daher wurde Don Rosa zu Beginn der 90er-Jahre vom Ehapa Verlag angesprochen, um eine Lebensgeschichte zu Dagobert Duck zu zeichnen. Rosa war direkt Feuer und Flamme und zeichnete innerhalb von zwei Jahren die Biographie. Dabei berief er sich nur auf Infos von Carl Barks, Infos von anderen Zeichnern ließ er aus.

Daraus entstand eine unglaublich packende, lustige, für Comicsammler informative Biographie, die zahlreiche Begegnungen verstehen lässt und beispielsweise die Rivalität zu Klaas Klever und Mac Moneysac erklärt.

Zum Comic selbst:
Zunächst einmal muss gesagt werden, dass (für mich unverständlicherweise) in der Disney - Comicwelt eine Debatte darüber herrscht, ob Don Rosas Zeichenstil amateurhaft oder genial ist.
Ich persönlich fand schon zu Beginn der 90er, als ich anfing, Geschichten im Micky Maus Magazin zu lesen, den Zeichenstil "dieses besonderen Zeichners" toll - wusste aber damals noch keinen Namen, dazu war ich zu jung.
Irgendwann begann ich, explizit Geschichten von Don Rosa zu sammeln und erfreute mich immer, wenn eine neue Geschichte herauskam.
Mit den Jahren merkte ich aber, dass es auch viele Kritiker gibt, denn für einige ist sein Zeichenstil zu überladen oder zu amateurhaft.
Ich persönlich finde, dass sein Stil schlicht genial ist und die Bilder durch die zusätzlichen "Bild in Bild Geschichten" noch mehr an Lebendigkeit erhalten. Er fügt also in seine Comicbilder zusätzlich neben der eigentlichen Geschichte weitere "Nebengeschichten" ein.
Ob man das mag oder nicht, muss ein jeder selbst entscheiden - es ist aber definitiv eine neuartige Methode.

Die Geschichten selbst in diesem Band behandeln die Lebensjahre von Dagobert chronologisch, von seinen Anfängen in Schottland bis hin zu seiner Ankunft in Entenhausen - jener Stadt, die durch ihn zur Weltstadt wird / wurde. Im Gegensatz zu früheren Softcover - Ausgaben dieses epischen Comics gibt es hier alle Comics, die Don Rosa im Rahmen der Erzählungen zu Dagobert's früherem Leben zeichnete.

Beispielsweise ist in diesem Band auch die Geschichte "Lebensträume" enthalten, die Donald & die Panzerknacker mit einer Maschine von Daniel Düsentrieb in Dagobert's Träume befördert und die Besucher eine Irrfahrt an witzigen Momenten erleben lässt. Die Geschichte ist wirklich grandios - vor allem, wenn man bedenkt, dass es große Diskussionen darüber gibt, ob Hollywood-Regisseur Christopher Nolan von dieser Story vielleicht seine Idee zu "Inception" bekommen hat. Don Rosa sagt nicht viel zu diesem
Vorwurf, ihm scheint es auch egal zu sein, aber er findet die Ähnlichkeit schon sehr frappierend (er äußert sich dazu in der "Don Rosa Collection"). Als ich in "Inception" war, habe ich mich aber definitiv an "Lebensträume" erinnert gefühlt. Da Nolan Comicfan ist, ist es definitiv im Rahmen des Möglichen. Naja, wer weiß.

:-)

Weiter im Text:

Bei den Geschichten merkt man, wie sehr Don Rosa selbst "Fan" ist. Er hat schon in frühen Jahren Comics gesammelt und baute eine der größten Comicsammlungen für Disney in den USA auf - und das merkt man ihm an. Für die Entstehung dieses Bandes hat er beispielsweise alle Infos, die Carl Barks zu Dagobert Duck in seinen Geschichten nannte, zusammengefügt und dann in diesem Band verarbeitet.
Entsprechende Informationen dazu gibt er im Vorwort zu jeder Geschichte.

Vielleicht sollte man über Don Rosa auch noch folgende, kurze Biografieinfos kennen:
er war Besitzer einer Baufirma und hat dort auch entsprechend gut verdient.
In diese Firma war er "reingeboren worden", da sie in Familienbesitz war.
Er wollte jedoch immer seiner Passion folgen - Duck- Comics zeichnen.

Mitte der 80er ergab sich dazu die Gelegenheit, obwohl er nie eine Zeichenschule besucht hat.
Das unterscheidet ihn von den meisten anderen Zeichnern, denn viele davon haben das Handwerk in einer Schule erlernt - er jedoch hat es sich quasi selbst beigebracht.

Vermutlich ist das auch der Grund, warum es so viele Kritiker Rosa's gibt.
Ich meine jedoch, dass er, eben weil er so sehr für seine Leidenschaft gekämpft hat & sogar das finanziell sicherere Baugewerbe aufgegeben hat, diese Liebe in seine Comics überträgt - und das macht Comics von Don Rosa in meinen Augen so besonders.

Dass er so sehr "Fan" ist, hat meiner Meinung nach dem Detail in diesen Geschichten gutgetan, denn dadurch wurde jede Geschichte so detailgetreu wie möglich, jede Geschichte beinhaltet so viele Barks-Fakten wie nur irgend durchführbar.

Auch habe ich einige Kritiken dazu gehört, dass Barks' Geschichten keine Fortsetzungen hätten erhalten dürfen - aber das finde ich persönlich unsinning.

Diese Geschichten sind unglaublich liebevoll und detailgetreu gehalten und fügen sich perfekt in die "Welt" von Barks ein - besser hätte man es nicht machen können. Don Rosa legt sogar Wert darauf, dass seine Geschichten im Entenhausen 1950 spielen - daher verzichtet er auf moderne Technik, wie beispielsweise Handy's und Computer.

Don Rosa missachtet Barks nicht - er ehrt ihn und "schenkt" ihm diese Comicreihe.
An dieser Stelle sei von mir persönlich hinzugefügt, dass ich das "Denken Rosa's '" irgendwie übernommen habe - wenn ich in "neuen" Comics Donald mit einem Handy sehe oder er surfend am Computer sitzt, finde ich das zwar eine ganz nette Idee - etwas befremdlich empfinde ich es dann aber doch. Mag daran liegen, dass ich einfach zu sehr "Rosa Fan" bin.

Auf jeden Fall, falls Sie noch nie eine Geschichte von Don Rosa gelesen haben sollten, so ist dies ein optimaler Ausganspunkt bzw. Start.

Für mich persönlich ist dieser Comic der beste von allen - und behandelt eine Geschichte, die mehr als erzählenswert ist. Wenn Sie auch nur ansatzweise ein Fan von Disney (& Comics) sind, kann ich Ihnen diesen Band nur empfehlen - er verleiht einem wundervollen Charakter aus der Welt Disney's (& Entenhausens) eine grandiose Tiefgründigkeit und lässt die Charakterzüge, die er in Comics mit Donald, den Neffen & Co. zeigt, besser verstehen.

Wer wissen will, wie Dagobert Duck es zu soviel Reichtum brachte, der findet hier die Antwort darauf (& auf eine Menge mehr).
Dieser Comic ist für Jung, für Alt - und für alle dazwischen.
Machen Sie sich für 30€ eine eigene Meinung - ich hoffe, dass Sie es nicht bereuen werden.

P.S.:
Wenn Sie von diesem Band überzeugt sind (und/oder Don Rosa mögen), sollten Sie Ausschau halten, wann Don Rosa wieder nach Deutschland kommt.
Er war gerade erst im Oktober 2014 in Deutschland auf einer Signiertour unterwegs.
Das Schöne daran ist, dass er, wenn genügend Zeit ist, auch einige Zeichnungen anfertigt - wirklich sehr schön, wenn man eine Zeichnung von ihm angefertigt bekommt. Ausserdem kann man so für einen kurzen Moment jemandem begegnen, der auf jeden Fall zu den erfolgreichsten Disneyzeichnern überhaupt gehört.
Ich denke, dass er 2016 wieder nach Deutschland kommt, da er bisher immer einen Zwei-Jahres-Zeitraum eingehalten hat (in den letzten Jahren war er 2010 / 2012 / 2014 in Deutschland.)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rezension 61, 24. April 2014
Von 
Kleinerhobbit33 (Worms) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden: Die Biografie von Don Rosa (Gebundene Ausgabe)
zur vorliegenden Dagobert Biographie von Don Rosa. Natürlich habe ich hierzu nichts wirklich neues zu sagen. Viele Rezensenten vor mir sind in wunderschöner Art und Weise auf dieses Buch eingegangen. Dem schließe ich mich natürlich an.

Auch ich bin ein Mann in "mittleren" Jahren und meine Comicvergangenheit liegt mitlerweile auch 25 Jahre zurück. Allerdings war auch ich in meiner Jugend ein begeisterter Leser des Lustigen Taschenbuchs und der Micky Maus. Meine Lieblingsfigur im Disney Universum ist, unschwer zu erraten, der gute, alte, Scrooge Mc Duck oder eben Onkel Dagobert. Mit zunehmenden Alter kam es aber irgendwie dazu dass ich keine Comics mehr gelesen habe, warum kann ich eigentlich nicht sagen. Es lag vielleicht daran dass ich die neuen Geschichten nicht mehr so pralle fand, nachgewiesen ist das aber nicht ;)

Zu meiner Schande muß ich gestehen dass ich von Don Rosas Biographie zwar wusste, mir war aber nicht bekannt dass es diese wundervolle, gebundene, Ausgabe gibt. Das änderte sich mit der Veröffentlichung von The Life and Times of Scrooge, also die musikalische Vertonung Dagoberts Biographie, diese möchte ich auch ausdrücklich jedem Leser sehr and Herz legen. Eine wunderbare Platte.

Im Anschluß an diese habe ich die Amazon Suche bemüht, das Buch gesehen und sofort bestellt. Nun sitze ich hier und vin einfach geplättet. Die Geschichte Scrooges von seiner Kindheit in Glasgow, hin in die neue Welt, um dort zur reichsten Ente der Welt aufzusteigen ist lustig, ergreifend, rührend und einfach wunderschön.

Dazu noch die ganzen Erklärungen Don Rosas zur Entstehung des ganzen. Ein rundum gelungenes Paket in einer mehr als hochwertigen Ausführung, die sich sehr, sehr gut im Bücherregal macht. Meine Lust an Dagoberts Geschichten und Abenteuern ist wieder geweckt und der erste Band der Hall of Fame Reihe auf dem Weg zu mir.

Klare Kaufempfehlung, für Buch und Tuomas Holopainens Soundtrack!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine Kindheitserinnerung wurde zurück gebracht !, 21. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden: Die Biografie von Don Rosa (Gebundene Ausgabe)
Es gab den Tag, an dem war ich ein kleiner pupetierender Zwuckel und stand in einem Comicladen und hatte ein Heft der Comic-Reihe von Don Rosa "Onkel Dagobert - Sein Leben Seine Milliarden" in der Hand und war begeistert von diesen fantastischen Zeichnungen. Leider war ich zu Arm um mir solche Hefte zu kaufen...

Irgendwann bekam ich von meinen Eltern ab und an mal Micky Maus Hefte, in denen waren ebenso ab und an Don Rosa Comics drin. Meine erste Geschichte die ich von ihm laß war "Schrumpfende Onkels", leider war die Geschichte in der Micky Maus mehrteillig und da ich nur ab und an die Micky Maus Hefte bekam, hatte ich nur den ersten Teil mit dem tollen ätzenden "Fortsetzung folgt"... :-(

Irgenwann bekam ich dann ein Micky Maus Heft in der eine Kurze Geschichte drin war, das war "Alles Schwer verquer". Ich war hin und weg. Ich war nun 100% Fan von Don Rosa. Leider bekam ich dann keine Micky Maus Hefte mehr und so sollte ich vieeeeele Jahre warten bis mir jemand gaaaaanz gaaaanz besonderes in meinem Leben dieses Buch hier kaufte und kaum war dies passiert kam meine Kindheitserinnerung wieder zurück ! :-)

Zu dem Buch selbst:

Die Geschichte von Daogbert Duck und seinen Anfängen zu lesen ist für mich zwiespältig.

Zuerst, ich mag die anderen Geschichten von Don Rosa lieber, in der Dagobert schon reich ist (siehe die Hall of Fame - Don Rosa Bücher), als die Biografie von Dagobert selbst, denn ich bin ein armer Donald und nicht unbedingt ein Freund von Kapitalisten, dennoch, wer sich mit dem Disney Universum anfreundet und die Don Rosa Biografie von der Fiktiven Figur Dagobert ließt wird merken, das Don Rosa dem Dagobert doch viel mehr tiefe gegeben hat, als es je bei anderen Zeichnern der Fall war.

Ich kann keine Lustigen Taschenbücher mehr lesen, seit Don Rosa. ;-) Hi,hi !
Die Lustigen Taschenbücher sind für mich nur noch plumper platter schund.
Aber vielleicht liegt dies auch daran das Don Rosa Comics auch intelligenter gemacht sind.

Dagobert verliert jedenfalls je reicher er wird, den Sinn für das Schöne im Leben, da Geld immer mehr an stellenwert gewinnt. Wegen Geld wird es auch nichst mit seiner großen Liebe. Er wird rauer und rauer. Erst die begegnung mit seinen Neffen bringt ihn zum nachdenken, dennoch ist und bleibt Dagobert auch ein rechter Stinkstiefel... Da mag er noch so einen weichen kern im inneren haben, letzlich ist er ein Kapitalist, der auch einmal einen ganz Zentral schlimmen Fehler gemacht hat.

Toll hingegen, im Don Rosas Comics gibt es Eltern. Nicht nur Onkel, Tanten und Neffen.
Das war immer soooo albern...

Die Geschichten sind allesamt ineinander nach und nach verwoben und sind sehr Lustig,
im typischen Don Rosa Humor, den ich total mag. Auch ein wenig Kitsch ist inbegriffen,
aber er macht spaß. Die Zeichnungen sind der Wahnsinn. Er ist und bleibt mein Lieblingszeichner.

Das Buch ist vollgepackt mit allen 12 Kapiteln der Biografie von Dagobert und den ganzen Zusatzkapiteln,
die noch mehr aus Dagoberts Jugendzeit zeigen. Alle Stories sind in sich logisch und absolut lustig,
wenn man das Disney-Barks-Rosa Universum aktzeptiert, das ein Mann mit "ehrlicher Arbeit" und eigenen
willen zum Reichsten Mann der Welt wird. So war das ja nun leider schon immer im Duck-Universum.

Mein Fazit : Tolles Buch, Hochwertig verarbeitet, tolle Kollerierung, gute Geschichten,
nur ab und an sind die Texte etwas klein. Also für jüngere Menschen okay, für ältere Leute,
oder Leute die eine Brille brauchen könnte es aber etwas schwierig werden...

Liegt an dem kleinen Format des Buchs...
Vollste Empfehlung... !!! :-) 5 Sterne !

Aber die Hall of Fame Bucher mit Don Rosa sind noch besser...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sechs Sterne von fünf möglichen., 7. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden: Die Biografie von Don Rosa (Gebundene Ausgabe)
Ich bin jetzt fast sechzig, aber ich muss zugeben, dass ich Dagobert bisher nur bruchstückhaft kannte. Dank dieser wunderschönen Biografie bin ich jetzt zwar nicht klüger, aber ich bin zumindest besser informiert. Dieses Buch gehört zu den 100 besten, die ich je gelesen habe, ohne Scherz. Die Ducks -alle- haben einen grossen Beitrag zum pro-Amerikanismus der Fünfziger und Sechziger geleistet. Nicht durch Schwachsinn, sondern durch die unglaubliche Kreativität und unbegrenzte Phantasie ihrer Schöpfer und der von ihnen erfundenen Geschichten. Alles war möglich.
Carl Barks war ein genialer Künstler, und Don Rosa ist ihm ein würdiger Nachfolger. Kaufen, lesen, und tief beeindruckt sein.
6 Sterne.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch wenn Don Rosa sich da bescheidener ausdrückt: Das IST die Biographie von Dagobert. Die einzig wahre., 26. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden: Die Biografie von Don Rosa (Gebundene Ausgabe)
Don Rosa schrieb jene Comics in diesem Buch in Anlehnung an alles, was er in Carl Barks Comics über Dagobert erfahren konnte. Nahezu jedes noch so kleine Detail wurde beachtet und eingebaut. In der vorliegenden Ausgabe mit Annotationen von Don Rosa selbst wird sogar genau erklärt, was er wo eingebaut hat. So viel Detail-Verliebtheit trifft man bei Comic-Zeichnern selten. (Den neuen Asterix-Autoren hätte ich zum Beispiel auch nur einen Bruchteil dieser Hingabe und Detail-Verliebtheit gewünscht, dann wäre der neue Asterix-Comic auch mehr als lächerlicher Klamauk...)

Dies sind die Dagobert-Comics, mit denen ich aufgewachsen bin und über die ich Dagobert wirklich kennen gelernt habe. Tatsächlich finde ich Dagobert in den meisten Comics, die weder von Barks, noch von Rosa gezeichnet wurden, einfach nciht authentisch und vor allem nicht besonders "stetig". Klar, geizig ist er in allen. Aber der Barks'sche und Rosa'sche Dagobert ist ein Selfmade-Mann, der für jeden einzelnen Kreuzer hart gekämpft hat und der nur ein einziges Mal in seinem Leben ein Verbrechen begangen hat. In Comics anderer Zeichner wendet sich zwar am Ende meistens auch alles zum Guten, aber meistens nur durch Eingreifen von Tick, Trick und Track. Das ist etwas, dass der Rosa'sche Dagobert eigentlich nicht nötig hat. Außerdem hasst der Rosa'sche Dagobert es, wenn man seine "Nummer Eins" als "Glückszehner" bezeichnet und würde das Geld in seinem Geldspeicher niemals ausgeben, weil er im Geldspeicher nur das Geld lagert, dass er selbst von Hand verdient hat und von dem er die Geschichte jeder einzelnen Münze kennt. Andere Autoren sind da deutlich freigiebiger...

Fazit: Über Dagobert geschrieben wurde viel. Aber nur das hier ist die (inoffizielle) offizielle Biographie des "letzten aus dem Hause der McDucks". Rosa hat diesen Anspruch nie für sich erhoben, aber nach Veröffentlichung dieses Werks hat sich kein anderer Zeichner mehr an dieses Thema herangetraut und das spricht für sich. Man muss den Zeichenstil auch nicht mögen (ich tue es), aber kein anderer konnte je so emotional aus Dagoberts Leben berichten...
Wer immer noch glaubt, der Inhalt von Dagoberts Geldspeicher oder Dagoberts "Nummer eins" seien sein wertvollster Besitz, dem sei dringend geraten, dieses Buch zu lesen.

Um die Dagobert-Erfahrung ganz abzurunden, empfehle ich übrigens den Soundtrack des finnischen Musikers Tuomas Holopainen zusätzlich zu diesem Buch, der selbst ein großer Fan von Rosa ist und wieder einmal beweist, dass er auch außerhalb des Metal-Genres großartige Musik fabrizieren kann...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geniale Geschichten - leider nicht perfekte Ausgabe, 9. Mai 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden: Die Biografie von Don Rosa (Gebundene Ausgabe)
Über Don Rosas beispiellose Saga über den Werdegang des legendären Fantastilliardärs Dagobert Duck muss wohl kein Wort mehr verloren werden - Zusammen mit den ebenfalls großartigen Zusatzkapiteln bietet diese Ausgabe den vollständigen Überblick über die "Sein Leben, seine Milliarden"-Reihe, die ich seit meiner Kindheit liebe und unzählige Male gelesen habe.
Auch die Kommentare bieten wie in der "Hall of Fame"-Reihe massenweise interessante Hintergrundinformationen des Meisters selbst.

Leider gibt es aber auch kleine Mängel: Gegenüber den Einzelausgaben, die ich zwar noch besitze, die sich aber leider nicht mehr alle in allzu gutem Zustand befinden (was nicht auf unsachgemäße Behandlung zurückzuführen ist, die Seiten haben sich einfach irgendwann gelöst) ist die Farbgebung an manchen Stellen wirklich sehr schlecht gelungen. Besonders Szenen mit vielen Details verlieren dadurch viel von ihrer Wirkung und Tiefe, was sehr schade ist angesichts der meisterhaften Geschichten.

Ohne diese Mängel gäbe es gar keine andere Möglichkeit, als die volle Punktzahl zu vergeben, denn dieser Band bietet jedem Duck-Fan stundenlanges Lesevergnügen und sollte in keinem Comic-Regal fehlen. Sollte ich nur die Geschichten bewerten, wären sogar 6 Sterne angebracht, sofern dies möglich wäre. Davon ziehe ich zwei für die Kolorierung ab, bleiben immer noch 4 und eine absolute Kaufempfehlung für alle Duck- und Don Rosa-Fans.

Nachtrag: Nachdem ich nun die komplette Geschichte noch einmal in dieser Ausgabe gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass die Übersetzung offenbar überarbeitet wurde, was an mehreren Stellen ein wenig befremdlich war. Ob die vorliegende Übersetzung näher am Original ist, kann ich nicht beurteilen, da ich die Originalversion nicht kenne, aber ob sie besser ist... An mehreren Stellen hatte ich das Gefühl, dass die neuen Dialoge passender waren, an manchen anderen vermisste ich jedoch die alten. Welche von beiden nun wirklich besser ist, kann ich nicht sagen, allerdings war es merkwürdig, Geschichten, die ich seit etwa 15 Jahren kenne, plötzlich mit veränderten Dialogen zu lesen. Andererseits konnte ich sie dadurch wieder neu erleben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Lieblingslektüre für Fans, 9. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden: Die Biografie von Don Rosa (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch habe ich meinem sehr lesefaulen (sich leider nur für Comics interessierenden) Sohn geschenkt (mittlerweile habe ich mich in mein Schicksal ergeben, dass bei ihm "Bücher in denen der Text in langen Reihen" geschrieben ist, leider nicht gelesen werden und daher Geldverschwendung sind. Bei Comics kann er jedoch nicht widerstehen.) Dieses Buch war ein Volltreffer. Es liegt seit nunmehr 5 Jahren mehr oder weniger permanent auf seinem Nachttisch und er liest immer und immer wieder darin. Dieses Buch wurde zu seinem absoluten Lieblingsbuch. Irgendwann muss man als Bücherwurm auch einsehen, dass nicht jeder Romane verschlingt. Wenn es denn dann doch so tolle Bücher für Comicfans gibt wie dieses hier, dann kann man sie auch nur weiterempfehlen. In der Art gibt es noch mehr aus dem Ehapa Verlag, aber dieses ist mit Abstand das Beste.
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Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden: Die Biografie von Don Rosa
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