Kundenrezensionen


25 Rezensionen
5 Sterne:
 (21)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


89 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Biografie der reichsten Ente der Welt
Wohl das Opus Magnum der Disney-Historie, denn noch nie gab es eine so ausführliche, detail-verliebte und grandios erzählte Geschichte von Dagobert Duck.

Der neben Carl Barks wohl beste Disney-Zeichner Don Rosa erzählt in insgesamt 18 Kapitel historisch korrekt den Werdegang vom kleinen, schottischen Schuhputzer zum Multi-Milliadär in...
Veröffentlicht am 24. November 2006 von D

versus
44 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wunderbare Comics, nicht sehr schönes Buch ...
Als ich ' als erklärter Don-Rosa-Fan ' von diesem Sonderband erfuhr, musste ich ihn mir natürlich kaufen, ist klar. Und sofort, als ich zu Hause war, bei einem leckeren Wein die Geschichten verschlungen. Ich liebe die Zeichnungen und die witzigen Details bei Don Rosa über alles. Die Einleitungen zu den jeweiligen Kapiteln mit den Verweisen auf die...
Veröffentlicht am 28. Januar 2008 von Knut Junker


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

89 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Biografie der reichsten Ente der Welt, 24. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Disney: Don Rosa: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden (Taschenbuch)
Wohl das Opus Magnum der Disney-Historie, denn noch nie gab es eine so ausführliche, detail-verliebte und grandios erzählte Geschichte von Dagobert Duck.

Der neben Carl Barks wohl beste Disney-Zeichner Don Rosa erzählt in insgesamt 18 Kapitel historisch korrekt den Werdegang vom kleinen, schottischen Schuhputzer zum Multi-Milliadär in Entenhausen. Vor jedem Kapitel werden haarklein Barks-Referenzen dargelegt, sowie eventuell auftretende Widersprüche ausgeräumt, bzw. erläutert.

Diese über 400 Seiten haben wenig mit einfachen, oft belächelten Comic-Heften zu tun, es ist vielmehr eine umfangreiche, geniale Comic-Biografie, die wunderschön erzählt und illustriert ist.

Neben unglaublich lustigen Szenen (z.B. Dagoberts Ankunft im zunächst noch wenig erschlossenen Entenhausen) gibt es mitunter auch tränenrührige Anekdoten. Die Szene als Dagobert Schottland Richtung Entenhausen verläßt, seinen alten Vater zurück läßt und dieser dann seine verstorbene Frau (und Dagoberts Mutter) als Geist wieder trifft, bevor er selber verstirbt, sind ganz große Literatur...

Selten hat mich ein (Comic-) Buch so ergriffen, zum Lachen, zum Mitfiebern, aber auch zum Schluchzen gebracht.

Eine absolut uneingeschränkte Kaufempfehlung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


39 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbeschreiblich, 29. Januar 2005
Von 
I. Wodni "sabine_wodni" (Wien, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Disney: Don Rosa: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden (Taschenbuch)
Man braucht kein Disney-Fan zu sein, um sich in dieses Buch zu verlieben. Zugegeben, ich bin ein riesengroßes Disney-Fan und diese Sammlung von regelrecht historischen Comics machte Dagobert Duck zu meiner Lieblingsfigur. Mit viel Witz und großem Talent hat der unvergleichliche Don Rosa Dagoberts Leben hier aufgezeichnet und -geschrieben. Der erste Teil von "Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden" erzählt Dagoberts Geschichte von Kindesbeinen an bis hin ins hohe Alter, wo er so ist, wie wir ihn kennen - geizig, geldsüchtig aber auch abenteuerlustig und vital wie eh und je. Aber woher kommt diese große Menschenfeindlichkeit, dieser unsagbare Geiz, warum ist er in sein Geld so verliebt? Was ist aus seiner Familie geworden? Wie hat er seinen ersten Zehner verdient? Woher kommt er eigentlich, warum und wie ist er in Entenhausen gelandet? War er jemals wirklich verliebt? Was hat den so liebenswerten, kleinen Jungen so kalherzig, gierig und griesgrämig gemacht? Wie hat er seinen Neffen Donald kennen gelernt?
Ich könnte jetzt ewig so weitermachen. Diese und viele, viele andere Fragen werden hier auf eine grandiose Art und Weise beantwortet. Die reichste Ente der Welt ... eigentlich nur eine Comicfigur, ein Charakter, der wie so viele andere den Leser zum Lachen bringen soll. In diesem Buch ist auch jede Menge Witz enthalten, aber großteils finde ich es sehr rührend und nahe gehend. Es ist eine Lebensgeschichte und zwar eine einmalige, die nie stattgefunden hat, und einen trotzdem bewegt, mitreißt und nachdenklich macht. Ich liebe Don Rosa für dieses Werk einfach, das alle erdenklichen Preise einsacken sollte.
Der zweite Teil des Buches enthält noch andere interessante und amüsante Geschichten über Dagobert, beispielweise eine andere Variante, was den ersten selbstverdienten Zehner betrifft oder wie er seine große Liebe für immer verloren hat. Oder ein Treffen mit President Roosevelt, das eine amüsante Pointe enthält, in der ein Teddybär die Hauptrolle spielt ...
Mehr soll nicht verraten sein. Jeder, Jung und Alt, wird davon begeistert sein.
Ich kann nur empfehlen: Kaufen, Lesen, Lachen, Weinen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Comicwerk..., 10. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Disney: Don Rosa: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden (Taschenbuch)
Der, nach Carl Barks, beste Comiczeichner der Welt hat diese großartige Biographie Dagobert Ducks geschaffen. Ein Muss für jeden Entenhausen-Fan, der diese Comics noch nicht oder auch schon gelesen hat. Don Rosas Comics sind so faszinierend und vor allem detailliert, dass sich jeder Leser auf den ersten Blick in sie verliebt. Nicht nur für Kinder ist dieses Werk interessant, sondern auch für Erwachsene, da Don Rosa auch speziell für die ältere Altersgruppe einige Hintergrundinformationen und Detailverliebtheiten eingebaut hat, die vielleicht nicht jedes Kind versteht.
Ich gebe eine uneingeschränkte Empfehlung für diese Sammlung beeindruckender und wichtiger Meisterwerke und vielleicht die beste Comic-Fortsetzungsserie die es jemals gegeben hat!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Don Rosas Meisterwerk, 20. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Disney: Don Rosa: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch zufällig entdeckt und ohne Bedenken sofort gekauft, da ich Don Rosas Genialität kannte und schätzte. Und ich war begeistert. Die ersten 12 Kapitel, die eigentliche Serie, sind nicht nur im typischen Don-Rosa-Stil gezeichnet, d. h. sie enthalten
-absolut geniale Storys, spannend wie intelligent
-exakt recherchierte Hintergrundinfos
-überwältigende Zeichnungen, in denen überall kleine Hintergrunggags enthalten sind,
sondern verarbeiten das, was Carl Barks in seinen Comics geschrieben hat ("Barks'sche Fakten", alle in den Kommentaren von Don Rosa aufgelistet), so unglaublich genau und detailgetreu, dass man nach dem Lesen sofort wieder nach vorn blättern und von neuem lesen möchte.
Doch das muss gar nicht sein. Denn nach den 12 Kapiteln kommen ja die Zusatzkapitel, nachträglich (einige auch vorher) erstellte Geschichten, die zeilich genau zwischen die Hauptkapitel passen. Und noch einmal Seite um Seite unglaubliches Lesevergnügen.
Fazit: Mit diesem Werk beweist Don Rosa, dass er den Titel Nachfolger von Carl Barks verdient.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer Comics mag, wird dieses Buch lieben...und auch wer nicht, 23. September 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Disney: Don Rosa: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden (Taschenbuch)
In einer Zeit in der japanische Mangas die ursprünglichen Comics aus Amerika und anderen Ländern immer mehr und mehr verdrängen, leuchtet dieses Meisterwerk der Comickunst in der Dunkelheit. Don Rosa hat hier etwas Unnachahmliches geschaffen... und er schafft immer noch neue Zusatzkapitel zu dem Leben der reichsten Ente der Welt. Rosa holt bei seinen Geschichten weder den humoristischen, noch den moralischen Holzhammer hervor, vielmehr ist sein Humor hintergründig, seine Gags geschehen oft im Hintergrund des Bildes (Vögel, Mäuse, andere Ducks, etc...). Auch die Lehre, die aus Dagoberts Leben zu ziehen ist, wird sehr ergreifend gestaltet. Rosa beweist, dass eine perfekte Story sich mit einem makellosen Zeichenstil vereinbahren lässt und verweist all die zweitklassigen Comic- und Mangazeichner auf ihren Platz. Ich hoffe wir werden von Don Rosa und Dagobert Duck noch viel hören. Dieses Buch ist ein unübertroffenes Meisterwerk, das in keiner Comicsammlung fehlen darf, nicht nur wegen der hervorragenden Bilder und der vielen Zusatzinformationen, nein, Rosa, der sein Werk Carl Barks widmet, spielt hier deutlich in einer Liga mit Ibanèz, Uderzo, Morris, Davis und den anderen großen Comiczeichner. Er selbst sieht sich dabei merkwürdigerweise als Amateur. Das ist natürlich absolut unwahr, Rosa ist den vorher genannten mindestens ebenbürtig, und gerade in diesem Werk kommt sein ganzes zeichnerisches, humoristisches und erzählerisches Können zum Ausdruck. Darum meine Empfehlung an alle die Zögern: Kaufen sie sich dieses Buch, es ist seinen Preis mehr als wert. Selbst Freunde von mir, die keine Fans von Comics sind, haben dieses Buch geliebt, nachdem ich es ihnen geliehen hatte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der letzte der Duck - der GRÖSSTE der Duck, 7. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Disney: Don Rosa: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden (Taschenbuch)
In zwölf Kapiteln (+ sechs Zusatzkapitel) beschreibt Don Rosa, wie Dagobert im wahrsten Sinne des Wortes "vom Schuhputzer zum Milliardär" wird.
Dabei muss Dagobert vieles "erleiden":
Rückschläge und Betrügereien sind an der Tagesordnung. Mehrmals fängt er wieder bei NULL an.
Besonders schön ist die Tatsache, dass viele "alte" Feinde von D.D. auftauchen:
- Klaas Klever als neureiches Kind
- die Panzerknacker (in mehr als drei Generationen)
- Mac Moneysac (schon als Jungspund ein Widerling)
Aber auch historische Persönlichkeiten (Wyatt Earp, Geronimo, etc.) und Ereignisse (Titanic, etc.) treten auf.
---
Während die ersten zwölf Kapitel zusammen gehören und eine Einheit bilden, sind die sechs weiteren Geschichten zwar auch alle zeitlich fixiert, nehmen aber nicht so starken Bezug aufeinander. Die sechs Geschichten werden auch meist im Rückblick von Dagobert erzählt.
---
Für mich persönlich IST das die Vorgeschichte Dagoberts. Sicher wurden manche Geschichten (Glückszehner) schon in verschiedenen Geschichten auf verschiedene Arten erzählt, aber dies ist (gerade durch die Gesamtlänge und die Verbindungen) einfach die am besten ausgearbeiteste Version von Dagobert's Leben vor "heute".
Dass Don Rosa mit circa. 2 Seiten Text noch jedes Kapitel ein wenig erklärt und in die Geschichte einführt, ist da noch zusätzlicher Bonus.
ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


44 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wunderbare Comics, nicht sehr schönes Buch ..., 28. Januar 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Disney: Don Rosa: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden (Taschenbuch)
Als ich ' als erklärter Don-Rosa-Fan ' von diesem Sonderband erfuhr, musste ich ihn mir natürlich kaufen, ist klar. Und sofort, als ich zu Hause war, bei einem leckeren Wein die Geschichten verschlungen. Ich liebe die Zeichnungen und die witzigen Details bei Don Rosa über alles. Die Einleitungen zu den jeweiligen Kapiteln mit den Verweisen auf die Barks'schen Geschichten und Figuren erklären sehr aufschlussreich den Zusammenhang zu den Barks-Comics, die man zwar im Prinzip nicht kennen muss, aber insgesamt finden sich doch Parallelen, Handlungsstränge und Figuren, die Barks-Comics zitieren, vorgreifen oder eine Nebenhandlung bilden. Und wenn man die alten Comics kennt, macht das Lesen doppelt Freude. Das hat Don Rosa großartig gelöst.

Das allein ist das Geld wert. Dieses Buch hätte auf jeden Fall ein etwas größeres Format und Hardcovereinband verdient, aber man kann nicht alles haben, und dafür gibt es keinen Sternabzug ;-)

Was mir ansonsten nicht gefällt (und wofür es leider Sternabzug gibt):

Die Druck ist eher so lala. Mindestens 2 Kapitel sehen aus, als seien die Tuschezeichnungen sehr schlecht bzw. mit zu kleiner Auflösung gescannt, was man schon beim ungenauen Hinsehen in der Treppchenbildung sehen kann und wobei Details leider verloren gehen. Dazu kommen ab und an unschöne Farbblitzer, als ob in der Druckvorstufe vergessen wurde, Schwarz auf »überdrucken« zu stellen.

Das Lettering gefällt mir überhaupt nicht, die Schrift ist denkbar schlecht gewählt und hat überhaupt nicht den Comiccharakter, der dem Buch wohl anstünde, und schlecht lesbar ist sie noch dazu (Ich schätze, das liegt daran, dass die Schrift gemischt gesetzt wurde und nicht in Versalien). Die Onomatopöien ([Klugscheißmodus_on] Lautmalereien wie Boom, Klatsch, Päng usw. [Klugscheißmodus_off]) sind lieblos in der gleichen Schrift reingeklatscht (und fies gezerrt, sieht für mich aus wie aus Wordart rauskopiert) und passen nicht zum Stil der Zeichnungen. Insgesamt hätte ich mir für das Lettering mehr Sorgfalt und Liebe zum Comic gewünscht. Es gibt einen Haufen guter digitaler Comicschriften auf dem Markt, und wenn man auf Handlettering verzichten will oder muss, sollte man die Schriften auch nutzen.

Ich hätte für Hardcover, guten Druck, schönes Lettering und vor allem für ein größeres Format sicher auch etwas mehr Geld hingelegt. Denn die Geschichten lohnen sich wirklich. Und wer auf die o.g. Makel pfeift, für den ist es ein tolles Buch, denn lesenswert sind die Geschichten allemal. Mich persönlich stört aber der etwas lieblose Umgang mit den Comics.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlicher Epos über den "Letzten aus dem Clan der Ducks", 30. September 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Disney: Don Rosa: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden (Taschenbuch)
Mit "Sein Leben, Seine Milliarden" ist Don Rosa ein, meiner Ansicht nach, fulminantes Meisterwerk gelungen. Er stützte seine Geschichte auf dem Vermächtnis von Carl Barks, d.h. er suchte nach Details über Dagoberts früheres Leben in den zahlreichen Stories des Comic-Altmeisters, um dem Ganzen mehr Gewicht zu verleihen und aus erfürchtiger Hingabe zu Barks (zurecht).
Gerade Don Rosas Vorliebe geschichtliche Fakten und Ereignisse, wie den Untergang der Titanic oder den Goldrausch Ende des 19.Jahrhunderts, in seinen Bildgeschichten einzubauen verleiht dem Buch einen ganz nostalgischen, ja melancholischen Charme. Und Don Rosa lässt Dogobert melancholisch auf seinen Weg zu Macht und Ruhm zurückblicken, auch wenn dieser dies in der Geschichte natürlich nicht zugibt. Nicht zu vergessen ist, dass sich der Mann aus Kentucky auch Gedanken über die richtige Perspektive macht und dass er sich von berühmnten Klassikern des Films inspirieren lässt.
Das Besondere an dieser Ausgabe ist zum einen, dass alle 12 Kapitel und alle 6 Zusatzkapitel in einem Umschlag gepackt sind(der Grund warum ich es mir kaufte). Der nächste Punkt, von dem ich vorher nichts wusste, ist, dass der Autor vor jedem Kapitel seinen Senf dazu gibt. Dies ist zum Glück aber nicht irgend ein beiläufiger Kommentar, sondern eine interessante Hintergrundinfo in welchen Barks-Comics zum Beispiel Don Rosa den Ursprung der jeweiligen Kapitel fand.
Also von der Qualität der Comics her ist dieses Buch erste Sahne, besonders der unverwechselbare Zeichenstil des Autors lässt erahnen, mit wieviel Herzblut er die oftmals imposanten Panels erarbeitete. Leider muss ich sagen, dass ich mit der Kolorierung aus den Originalfassungen, so wie sie auch in den Micky Maus-Heften (1993-95) enthalten waren, viel glücklicher war. So ist zum Beispiel plötzlich ein riesiges (gereinigtes) Goldnugget hellbraun statt strahlend gelb und die Paar Stiefel eines Arbeiters haben dann genau diese Farbe (statt lederbraun). Außerdem ist das Format einfach zu klein - Rosas Zeichnungen sind manchmal sogar zu detailliert damit man sie in dieser Skalierung vollends auskosten kann. Die Original-Dagobertbände sind übrigens in einem größeren Format, was aber abschließend nicht heißen soll, dass dieser 440-Seiten-Band entbehrenswert wäre. Für Leute die anspruchsvolle Comics genießen wollen keinesfalls.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach genial!, 14. Juni 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Disney: Don Rosa: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden (Taschenbuch)
Es hat lange gedauert, aber endlich bekommt diese Saga von Don Rosa die Ehrung, die sie verdient!
Ich habe mich nach ebenfalls langer Zeit dazu entschlossen, meine Meinung über dieses Buch kundzutun!
Als ich las, dass dieses Sammelwerk erscheint, habe ich es mir sofort vorbestellt-und wurde nicht enttäuscht:
Die Lebensgeschichte der reichsten Ente der Welt ist voller Spannung, guter Recherche, Dramatik und dem typischen Don Rosa-Humor! Ich habe alle Kapitel innerhalb kürzester Zeit verschlungen, was natürlich auch an der tollen italienischen Kolorierung lag.
Im ersten Kapitel ist Dagobert noch ein kleiner Junge mit großen Plänen, im letzten der reichste "Mann" der Welt-aber er kann damit nicht glücklich sein. Denn bei all seinen Bemühungen, reich zu werden, hat er vergessen, was das wirklich Wichtigste ist: Eine Familie, die einen liebt und Freunde, die zu einem halten. Was nützen die größten Reichtümer, wenn man mit ihnen alleine ist? Diese Entwicklung erzählt Don Rosa in seinem klasse Zeichenstil, der meiner Meinung nach immer besser wird, wirklich wie eine ernste Biographie-nur viel spannender.
Mit das Beste sind auch seine informativen, teils augenzwinkernden Kommentare zu seinen eigenen Kapiteln, die noch viel mehr Licht in deren Entstehung bringen. Außerdem gibt es noch einige Zusatzkapitel, die teils später als die anderen entstanden sind, aber in den Zyklus mit hinein gehören (etwa "Abenteuer auf Java"). Auch gut: Es wird gezeigt, wo Don Rosa in welcher Geschichte seine D.U.C.K-Widmung versteckt hat (Dear Uncle Carl from Keno). Aber auch selbst Suchen macht Spaß!
Ich könnte noch lange so weiter machen. Für mich sind das mit die schönsten Comics überhaupt (auch wenn viele Comic-Fans nicht mit allen "Barks'schen Fakten" zufrieden sind, die verwendet wurden) und mann muss sie als geniales Gesamtwerk sehen.
Mach weiter so, Don!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von Schottland bis zum Geldspeicher, 21. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Disney: Don Rosa: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden (Taschenbuch)
Ich kann mich daran erinnern: Irgendein Micky Maus Heft 1993. Ich war damals gerade mal 8 Jahre alt, als die dritte Episode von "Sein Leben, seine Milliarden" abgedruckt wurde. Und ich war sofort fasziniert. Der geizige Onkel Dagobert war schon immer meine Lieblings-Comic-Figur. Und im Gegensatz zu allen übrigen Comichelden meiner Jugend, sind die Ducks auch die einzigen, die ich heute noch konsumiere.

Die Duck-Comics von Don Rosa ragen aus der ganzen Comicflut, die es von Disneybüchern, -heften und sonstigen Specials gibt, heraus. Zum einen mal hält sich Rosa ganz an den eigentlichen Erfinder der Ducks: Carl Barks. Dieser hat nämlich in den 40er, 50er und 60er aus den Cartoon-Figuren die Comic-Welt geschaffen, wie wir sie kennen. Er hat Donald, seinen Neffen und Daisy Charakter verpasst. Er hat ganz Entenhausen samt Gustav Gans, Oma Duck und - natürlich - Onkel Dagobert erfunden. Und Rosa hält sich penibel an die Fakten der Barks Comics, die er so sehr liebt. Das ist schon mal von daher positiv, als dass die Lebensgeschichte und Vergangenheit von Onkel Dagobert schon in Tausend Comics unterschiedlich erzählt wurden.

Zum zweiten lässt er seine Comics nämlich in den Fünfzigern spielen. Denn nach seiner (und im übrigen auch meiner Logik) war es recht unsinnig, die Ducks nie altern zu lassen. Man überlege mal: Würde Onkel Dagobert wirklich in der Jetztzeit leben (in Comics), dann müsste er jetzt gute 140 Jahre alt sein. Von daher haben die Comics schon einen gewissen Realismus.

Der Realismus wird dadurch noch verstärkt, als dass Rosa in der Lebensgeschichte Dagoberts und generell in seinen Duck-Abenteuergeschichten so viele reale und geschichtliche Fakten wie möglich einbaut. Für mich als Geschichtsfan ein gefundenes Fressen.

Und ein weiterer, vielleicht der wichtigste Grund: Rosa hat einen unnachahmlichen Zeichenstil. Seine Zeichnungen sind unglaublich detailliert (man betrachte allein mal seine Zeichnungen vom Grand Canyon in diesem Band oder kleine Witze in den Hintergründen). Und sie sprühen vor Action. In den Zeichnungen ist im wahrsten Sinne des Wortes Leben.

-----

Nun aber mal zu dem Buch. Hier versammelt sind alle 12 Kapitel des Mammutwerks "Sein Leben, seine Milliarden". Der Leser kann hier nachvollziehen wie der kleine Bertel aus Schottland zu dem wurde, was wir aus seinen späteren Jahren wurde. Witzig, spannend und teilweise auch recht emotional. Rosa zeigt uns einen Dagobert Duck der mehr ist als der geizige, geldgierige Onkel von Donald.

Erfreulicherweise hat das Buch zu den 12 Kapiteln auch noch alle, der bis dato gezeichneten Zwischenkapitel aus Dagoberts Leben. Der Meister selbst gibt vor jedem Kapitel Kommentare ab und man merkt, wie viel Recherche und Arbeit in seine Comics gesteckt hat.

----

Fazit: Wenn man nur ein einziges Disney bzw. Comicbuch in seinem Schrank stehen haben dürfte, dann dieses. Rosa hat mit diesem Buch ein Werk geschaffen, dass Neueinsteiger und Sammler gleichermaßen begeistern dürfte. Und der Preis ist mit 19,00 auch recht günstig (im Gegensatz zu dem in 6 Comicbänden erstveröffentlichen "Sein Leben, seine Milliarden" Zyklus).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Disney: Don Rosa: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden
Disney: Don Rosa: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden von Don Rosa (Taschenbuch - 18. November 2003)
Gebraucht & neu ab: EUR 29,90
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen