Kundenrezensionen


10 Rezensionen
5 Sterne:
 (7)
4 Sterne:    (0)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Deutsch-Französische Beziehung auf gallische Art
"Asterix bei den Goten" ist eine unterhaltsame Komikgeschichte von Goscinny und Uderzo. Die Figuren sind noch in der Frühform der Asterixzeichnungen gehalten. Kaum zu glauben: die Piraten verlieren nicht ihr Schiff. Sie kommen gar nicht vor. Das Buch ist als Auseinandersetzung zwischen Galliern (Franzosen) und Goten (Deutschen) konzipiert. Die Komik...
Am 11. August 1999 veröffentlicht

versus
12 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Grenzfall zwischen Satire und Antideutschtum
Ich gehöre nun wirklich nicht zu den Rezensenten, die bei einer Karikierung des pickelhaubentragenden biertrinkenden deutschen Militaristen nicht herzhaft lachen könnten. Nichtsdestotrotz trägt die antike Kollision zwischen Asterix und unseren gotischen Vorfahren einige Züge, die den rein satirischen Charakter zumindest anzweifelbar machen und im...
Veröffentlicht am 27. März 2007 von Koyaanis


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Deutsch-Französische Beziehung auf gallische Art, 11. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Asterix HC 07 Goten (Gebundene Ausgabe)
"Asterix bei den Goten" ist eine unterhaltsame Komikgeschichte von Goscinny und Uderzo. Die Figuren sind noch in der Frühform der Asterixzeichnungen gehalten. Kaum zu glauben: die Piraten verlieren nicht ihr Schiff. Sie kommen gar nicht vor. Das Buch ist als Auseinandersetzung zwischen Galliern (Franzosen) und Goten (Deutschen) konzipiert. Die Komik entsteht zum einen durch die Ereignisse im Karnutenwald, zum anderen durch die herrlich klischeehafte Parodie des wilhelminischen deutschen Reiches. Diese äußert sich einmal sprachlich in der Verwendung von gotischen Schriftzeichen, zum andern auch in der zeichnerischen Umsetzung der Goten als exerzierende Pickelhaubengermanen. Karikiert wird zudem die Machtbesessenheit einzelner Goten. Es lassen sich auch einige vor allem gezeichnete Anspielungen auf das Dritte Reich finden. Die Römer spielen in diesem Band keine große Rolle. Sie tauchen nur auf, um sich lächerlich zu machen, oder um Hiebe einzustecken, die Obelix mit seiner gleichbleibend freundlichen Art gerne an sie weitergibt. In diesem Band reizen die Autoren die bildliche Darstellung in den Sprechbalsen voll aus. Die Übersetzungen der gallischen Wutausbrüche in das germanische Zeichensystem sind einfach sehenswert. Diese Übersetzungen haben mir auch in den anderen Bänden immer Spaß gemacht. Solche visuellen Sprachspiele bietet eben nur die Kunstform des Komiks. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interkulturell sehr aufschlussreich - und witzig, 3. November 2013
Von 
Serenus Zeitblom (Köln, Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Asterix HC 07 Goten (Gebundene Ausgabe)
"Asterix bei den Goten" ist
* eine Kurzeinführung in deutsche Geschichte. Hindenburg, Hitler, Pickelhauben, die französischen Spaltungsversuche seit Richelieu: alles drin. (Natürlich saßen 50 v. Chr. die Goten noch auf ihrem Gotland oder wohl eher an der Weichselmündung. "Cherusker" o.ä. hätte aber wohl zu sehr daran erinnert, dass auch die Germanen dem römischen Feinde widerstanden.)
* ein Band, der auch mit Deutschland-Klischees spielt, nachdem die Pickelhauben-"boches" zunächst Nordostfrankreich in eine Kraterlandschaft verwandelt und die Nazi-Wehrmacht später Frankreich unterjochte samt diversen Geiselerschießungen etc. Und die Attacke der GIs, Briten und Franzosen auf die besetzte Normandie wird selbst heute noch als "Invasion" bezeichnet (vgl. den running gag im Heft). Dafür ist "Asterix bei den Goten" ein geradezu sanft therapeutischer Umgang mit dem Nachbarn (für Asterixophile: teils haben in frühen Asterixen auch die Römer etwas von den deutschen Invasoren)
* ein früher Band, eigentlich Band 3 nach der Originalzählung. Also sind die Zeichnungen noch eher simpel. Der Humor ist allerdings bereits gut entwickelt. Legendär sind "Sie sind alle so dumm, und ich bin ihr Chef", "Man kann Barbar sein und Blumen lieben" und "Er ist entfesselt".

Handlung angetippt: Miraculix gewinnt im Karnutenwald den ersten Preis der Druiden. Doch wird er von einem Gotentrupp entführt - Asterix und Obelix müssen zu den Goten und mischen dort einiges auf.
Natürlich fünf Sterne. Man darf auch 'mal über sich selbst lachen. :-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heute Gallien, morgen die ganze Welt, 9. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Asterix HC 07 Goten (Gebundene Ausgabe)
Miraculix bricht auf zum jährlichen Druidenwettbewerb in den Karnutenwald und gewinnt mit seinem unbesiegbar machenden Zaubertrank den ersten Preis. Das nützt eine Schar von Goten, um ihn gefangen zu nehmen und ins Gotenland zu verschleppen. Er soll ihnen seine Zauberkünste zur Verfügung stellen, damit die Goten Gallien, Rom, ja, überhaupt die ganze Welt erobern können.

Asterix & Obelix machen sich Richtung Osten zu den Westgoten auf (was Obelix mehr als verwirrt), um ihren Druiden zu befreien. Die Römer haben wenig zu melden. Stellen sie sich in den Weg, fliegen sie alsbald durch die Lüfte. Im Gotenland zetteln die drei wackren Gallier dann Chaos pur an, die Asterixinischen Kriege brechen aus.

Vom Zeichnerischen her steckt dieser Band noch in den Kinderschuhen. Die Figuren sind hart, die Farben grell. Vom tiefschwarzen Humor ist die Geschichte allerdings topp. Die Goten tragen Hörnerhelme mit Pickel (eine Anspielung ans wilhelminische Preußen) und in ihren Sprechblasen steht Frakturschrift (super Idee!). Ihre Kultur ist barbarisch und militaristisch, auf Eroberung ausgerichtet.

Natürlich hat diese Beschreibung wenig mit den historischen Goten zu tun, sondern ist eine satirische Aufarbeitung des deutschen Militarismus der Weltkriege I und II. Dass die Gallier (sprich Franzosen) als frohmutige, gewiefte Helden allzu gut weg kommen, möge Goscinny/Uderzo verziehen werden. Satire muss erlaubt sein, egal, ob bei Briten, Normannen, Schweizern, Belgiern, Ägyptern ... oder eben Goten!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entfesselte Komik, 6. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Asterix HC 07 Goten (Gebundene Ausgabe)
In "Asterix und die Goten" (so der korrekte Titel) begegnen Asterix und Obelix zum ersten Mal einem fremden Volk -- den Goten. ("Asterix und die Goten" ist nur nach "deutscher Zählung" Band 7 der Reihe; tatsächlich handelt es sich hier um den 3. Band. Noch kein Idefix also, und auch noch keine Piratendresche)
Im Gegensatz zu späteren Abenteuern bekommen es Asterix und Obelix hier aber nicht mit witzig in die Vergangenheit versetzten Gegenwarts-Deutschen zu tun, sondern mit einer Melange aus wilhelminischem und Nazi-Deutschland. Der Qualität und dem Witz tut das keinen Abbruch.
Hier in Kürze der Plot: Miraculix hat beim jährlichen Druidentreffen im Karnutenwald den ersten Preis für seinen Zaubertrank gewonnen. Dummerweise hat das eine Truppe Goten mitbekommen, die mit dem Auftrag losgeschickt worden war, den besten Druiden zu kidnappen. Schließlich hegen die Goten Weltmacht-Ambitionen... Asterix und Obelix müssen also ihren Druiden wieder befreien und schleichen sich ins Land der Goten, und nach einigen turbulenten Abenteuern gelingt das natürlich. Dabei leisten die drei Gallier ganze Arbeit: Die Goten sind "entfesselt" und erstmal für einige Jahrhunderte damit beschäftigt, sich untereinander zu verprügeln...
Was sich bereits in "Die goldene Sichel", dem 2. Band (!) der Serie, andeutet, setzt sich hier fort: Die einzelnen Figuren gewinnen an Kontur, und die Charaktere profilieren sich -- auch wenn sie grafisch noch nicht so perfekt wirken wie einige Bände später. Vor allem aber entsteht die Komik durch herrliche Anachronismen: Wie gesagt werden die Weltmachtambitionen des wilhelminischen Deutschen Reiches herrlich auf die Schippe genommen, und zwar nicht nur en gros, sondern auch en détail: In gotischen Kasernenhöfen herrschen Marschmusik und teutonischer Drill, die Helme der Goten erinnern an Pickelhauben, und auch der klapprigste alte Straßenkehrer entwickelt diktatorische Instinkte, wenn er einen Schluck Zaubertrank intus hat. Die Anspielungen auf Nazi-Deutschland sind weniger deutlich, aber auch vorhanden -- den perfiden Dolmetscher Holperik etwa kann man durchaus als Hitler-Parodie sehen.
Hinzu kommen Gags, wie man sie nur im Comic finden kann: Das den Galliern unverständliche Gotisch wird natürlich in Frakturbuchstaben "gesprochen", und geflucht wird natürlich auch in Frakturschrift; die allbekannten einschlägigen Sprechblasen haben einen explizit gotischen Touch.
Last but not least die Römer: Auch wenn sie nicht so viele Auftritte haben wie üblich -- Germanien gehört schließlich nicht zum Imperium Romanum -- ihre obligatorischen Prügel bekommen sie dennoch ab. Und ihre unglaubliche Begriffstutzigkeit ist auch wieder für einige Gags der Extraklasse gut, etwa bei den überhand nehmenden gegenseitigen Verhaftungen der Römer auf der Suche nach Asterix und Obelix, und das Ringen um die Definition von "Invasion" zieht sich als herrlicher running gag durchs Heft. Man versteht ihn schon gut, den entnervten Zenturio mit seinem verzweifelten "Sie sind alle so dumm, und ich bin ihr Chef!"
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der genialen Asterix-Bücher, 5. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Asterix HC 07 Goten (Gebundene Ausgabe)
Ich habe gerade dieses Buch schon als Kind besonders geliebt. Allein schon die Schriftart, in der die Goten "reden" war amüsant. Dazu noch eine witzige Story und viele Anspielungen, die ich erst später verstand (Saumagen...).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Barbaren, die Barbaren......, 11. März 2008
Von 
berti2 "meggie" (Aalen, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Asterix HC 07 Goten (Gebundene Ausgabe)
heißt es, wenn ich meinen Jungs was vorlesen will. Damit ist "Asterix bei den Goten" gemeint.
Ich selbst finde den Comic auch sehr interessant und entdecke immer neue Nuancen.
Der vorliegende Band wird von manchen Lesern als ketzerisch, antideutsch, usw empfunden. Ich sage "Völliger Unsinn!" Dass der Militarismus, das Streben nach Weltherrschaft karrikiert wird, macht ja auch den Witz aus.
Der (wilhelminische) Offizier, der unsere beiden Helden zum Fegen der Kaserne verdonnert, oder die gotischen Helme mit Pickelhaube, sind doch absolut witzig.
Vielleicht fühlt sich der eine oder andere auf den Schlips getreten, dann hat er aber Asterix und Obelix nicht verstanden. In allen Bänden wird das jeweilige besuchte "Gast"Volk auf die schippe genommen. "Bei den Briten" nicht anders als "und die Goten".
Das die Goten Band drei bilden, also lange vor den Briten,Spaniern, Normannen, läßt doch nur die gewisse Wertschätzung des Themas erkennen.

Die Geschichte kurz zusammengefasst: Miraculix nimmt am jährlichen Treffen der Druiden im Karnnutenwald teil. Er wird mit seinem Zaubertrank der besten aller Druiden. Nur blöd, dass gerade eine Bande(was ist eine Bande...?)Goten die Grenze des römischen Imperiums überschritten hat. Auftrag; Gefangennahme des besten Duiden. Pech also für Miraculix.
Glück aber für ihn, da Asterix sich entschieden hat, ihm zu folgen. So kommt er nach Erledigung einiger Grenzformalitäten in das Land der Goten.
Nach einigen Hin und Her findet er Miraculix; sie entschliessen sich aber, bevor sie nach Gallien zurückkehren, einige Verwirrung zu stiften. Da ja in jeden kleinen Goten ein Diktator stackt, gelingt das auch.
Somit ist Gallien erstmal sich vor einer Invasion (was ist das eigentlich, erstmal die Römer fragen...)sicher.

Absolut köstlich und empfehlenswert. Ich habe den Band auch im Orginal gelesen und muß sagen, dass die Übersetzung absolut gelungen ist. Teilweise sogar besser als im Orginal,werden auch die lateinischen Sprüche in der dt. Version übersetzt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Grenzfall zwischen Satire und Antideutschtum, 27. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Asterix HC 07 Goten (Gebundene Ausgabe)
Ich gehöre nun wirklich nicht zu den Rezensenten, die bei einer Karikierung des pickelhaubentragenden biertrinkenden deutschen Militaristen nicht herzhaft lachen könnten. Nichtsdestotrotz trägt die antike Kollision zwischen Asterix und unseren gotischen Vorfahren einige Züge, die den rein satirischen Charakter zumindest anzweifelbar machen und im Gegensatz zum späteren Kulturaustausch innerhalb des Asterix-Universums die deutsch-französische Freundschaft nicht gerade gefördert haben. Das dargelegte Bild des eroberungssüchtigen barbarischen Goten, die Andeutungen zum Nationalsozialismus, sowie das äußerst umstrittene Ende wirken um so merkwürdiger, wenn man bedenkt, dass das Erscheinungsjahr 1963 nicht zuletzt das Jahr war, in dem Adenauer und de Gaulle mit den Pariser Verträgen der jahrhundertelangen Feindschaft zwischen den beiden Völkern ein endgültiges Ende setzten.

Sicherlich kann man mit dem Abstand von vierzig Jahren ein wenig unkritischer auf die Story blicken, aber die Tatsache, dass der ursprünglich dritte Band erst mehrere Jahre später auf dem deutschen Markt erschien, als Asterix sich auch bei uns etabliert hatte, zeugt doch von der politischen Brisanz, die die Story seinerzeit innehatte.

Hinzu kommt ein eindeutiger zeichnerischer Rückschritt: Die Figuren besitzen wieder das grobe und plumpe Aussehen des ersten Bandes, das dieses Mal zusätzlich mit harten Konturen angereichert wurde. Der absolute Minuspunkt ist jedoch die Farbgebung, die die Bilder in unsauberen Farben präsentiert und überwiegend einen wirklich scheußlichen Gelbton benutzt.

Somit ist ASTERIX UND DIE GOTEN unter den Ur-Abenteuern der schwächste Band.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen don't mention the war..., 11. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Asterix HC 07 Goten (Gebundene Ausgabe)
Ich amuesiere mich immer wieder ueber diesen Band auch wenn wir als 3facher Fussballweltmeister nicht besonders gut wegkommen. Aber bitte nicht vergessen, wann der Band geschrieben wurde (20 Jahre nach dem Krieg) und was Deutschland waehrend der NS Zeit gemacht hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nein Danke!, 25. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Asterix HC 07 Goten (Gebundene Ausgabe)
Ich kenne alle Asterices und finde sie alle toll, insofern gibt es für mich ohnehin nur sehr gute ( 5 Sterne ) und gute ( 4 Sterne ). Allerdings gibt es von dieser Regel eine Ausnahme und diese ist der vorliegende Band „Asterix und die Goten“ , den ich nur als grottenschlecht und hetzerisch , gerade hinsichtlich vieler von Franzosen gegenüber Deutschland gehegter Ressentiments bezeichnen kann.
Zur Geschichte : Miraculix wird als Gewinner des Druidentreffens von den Goten entführt und letzlich von Asterix und Obelix befreit, wobei es den Dreien gelingt, die Goten so mit sich und ihren Streitereien zu beschäftigen, dass sie keine Gefahr mehr für andere darstellen.
So weit so gut, aber jene Goten, die die Länder östlich von Gallien bewohnen ( wie heißt dieses Land? ), teilen sich auf in die Westgoten und die Ostgoten (es glänzet die alte BRD und DDR), dabei tragen die Goten stets Pickelhauben (der 1. Weltkrieg läßt schön grüßen) und reden in den Sprechblasen mit altdeutscher Frakturschrift ( ab wann gibt`s die nicht mehr??). Zu allem Überdruß sind jene Goten streitsüchtig, hinterlistig , grausam und wollen die Weltherrschaft an sich reißen ( GöFAZ , nein Danke!) ,.
Fazit : die schlechteste Asterix- Folge überhaupt, die ein verzerrtes und haßerfülltes Bild eben jener „Goten“ entwirft. Ich kann nur sagen : Nein Danke!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher dünn..., 2. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Asterix HC 07 Goten (Gebundene Ausgabe)
Ich bin jetz zwar nicht der eingefleischte Asterix-Fan aber irgendwie haben die Geschichten was an sich. Deshalb freute ich mich schon diesen Comic zu lesen, als ich ihn in die Hände bekam. Doch im Vergleich zu den anderen Asterix-Comics die ich bisher gelesen hatte, empfand ich diesen hier als etwas dünn. Die Geschichte kommt einem nicht so gründlich durchdacht vor. Außerdem ist sie etwas kurz. Also für echte Fans ist dieser Comic ja sowieso Pflicht, aber für Leute die einfach mal wieder Lust auf Asterix haben, würd ich einen anderen Comic empfehlen. Besonders bei dem Preis..
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Asterix HC 07 Goten
Asterix HC 07 Goten von Albert Uderzo (Gebundene Ausgabe - Januar 1996)
Gebraucht & neu ab: EUR 3,38
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen