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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Französische Landeskunde im Komikformat
Der Asterixband "Die Tour de France" ist ein ganz großer Wurf, den Goscinny und Uderzo da getätigt haben. Es gibt allerdings einen Wehmutstropfen. Der Band ist ohne Kenntnisse des französischen Kontextes zu sehr auf die Rauf- und Hauaspekte reduziert, um wirklich zu faszinieren. Ein frankophiler Mensch hingegen muß von der spaßigen...
Am 11. August 1999 veröffentlicht

versus
1.0 von 5 Sternen Schlechte Beschreibung
Der Titel ist auf französisch aber alles andere ist auf Deutsch und ich habe extra einen Asterix auf französisch gesucht für Jemand, der kein Deutsch kann. Bitte passen sie auf die Beschreibung, die sie machen
Vor 2 Monaten von mekarnia veröffentlicht


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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Französische Landeskunde im Komikformat, 11. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Asterix HC 06 Tour de France: BD 6 (Gebundene Ausgabe)
Der Asterixband "Die Tour de France" ist ein ganz großer Wurf, den Goscinny und Uderzo da getätigt haben. Es gibt allerdings einen Wehmutstropfen. Der Band ist ohne Kenntnisse des französischen Kontextes zu sehr auf die Rauf- und Hauaspekte reduziert, um wirklich zu faszinieren. Ein frankophiler Mensch hingegen muß von der spaßigen Darstellung der verschiedenen Regionen Frankreichs einfach begeistert sein. In einem einzigen Komik befinden sich die wichtigsten, landläufigen Informationen zu Land, Leuten, Regionalcharakter und regionalen Spezialitäten. Gerade letzteres spielt in Frankreich eine bedeutende Rolle. Die Reiseroute führt Asterix und Obelix von der Bretagne nach Rouen, Paris, Cambrai, Reims, Lyon, Nizza, Marseille, Toulouse, Agen, Bordeaux und wieder zurück ins heimatliche Armorika. Die ganze Geographie Frankreichs wird in einem Zug durchquert. Seitenhiebe auf z.B. die Autoverleiherbranche und den Abschleppdienst leisten ihr Übriges an Komik. Dieser Band ist ein gefundes Fressen für alle Französischlehrer, die das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden wissen. Die Lektüre kann sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch geschehen, je nach Kenntnisstand der Schüler. Es lohnt sich auf jeden Fall. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gloire, Grandeur, Geschichtsbewusstsein, 12. August 2011
Von 
Arne123 (Kairo, Cairo, Le Caire) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Asterix HC 06 Tour de France: BD 6 (Gebundene Ausgabe)
"Nos ancêtres les Gaulois." Unsere Vorfahren, die Gallier. Diese Worte, die in Frankreich seit langem geflügelt sind, entstammen einem der langlebigsten französischen Schulbücher. Fast über die gesamte Dritte Republik (1871 - 1940) hinweg war "Le Petit Lavisse" in Gebrauch und sollte französisches Geschichts- und Selbstbewusstsein über Generationen prägen. Dabei vermittelt das Buch eine sehr mythisch geprägte Geschichte Frankreichs, die vor allem zur "gloire nationale" beitragen soll. Kein Schulkind kam an diesem Buch vorbei, auch nicht René Goscinny und Alberto Uderzo. Selbst für Kinder in den Schulen der französischen Kolonien Afrikas oder Indochinas begann der Geschichtsunterricht häufig mit diesem Satz, auch wenn ihre Vorfahren alles andere als Kelten waren. Hier zeigte sich die mission civilisatrice französischer Kolonialpolitik besonders stark. Neben diesem Geschichtsbuch war es ein erstmals 1877 erschienener, bis 1917 über 7 Millionen mal verkaufter Roman, der für diesen Asterix-Band unabdinglich werden sollte: "Le tour de la France par deux enfants", von Augustine Fouillée unter dem Pseudonym G. Bruno veröffentlicht, erzählt die Geschichte zweier Lothringer Halbwüchsiger im Jahre 1872, die, nach dem preussisch-französischen Krieg ihrer Heimat "beraubt", auf der Suche nach ihrer Identität durch Frankreich reisen - schliesslich war "France" das letzte Wort ihres verstorbenen Vaters. Der Ton beider Bücher ist aus heutiger Sicht reichlich nationalistisch und revanchistisch, aber auf deutscher Seite sah es damals bekanntlich nicht besser aus.

Vor diesem Hintergrund erschien 1965 mit "Tour de France" eine der vielleicht besten Asterix-Folgen. Die Rahmenhandlung des Bandes ist eine Wette des verbarrikadierten Dorfes gegen Lucius Nichtsalsverdrus (Danke an Übersetzerin Gudrun Penndorf für diese grossartigen Einfälle!), Asterix und Obelix eine Tour durch ganz Gallien machen zu lassen und aus jeder Gegend eine kulinarische Spezialität mitzubringen. Eine Tour, die allerdings in so manchen Belangen eher an das heutige Frankreich als an Gallien erinnert. Auf zahlreiche Anspielungen zur heutigen Welt ist bereits an anderer Stelle hingewiesen worden: die sommerlichen Staus im Rhonetal auf der "Römerstrasse VII" (Route nationale 7), die Rolle der Résistance und der Gastronomie in Lyon, die verschiedenen regionalen Spezialitäten, von denen es übrigens zu gallisch-römischen Zeiten keine einzige in dieser Form gab (Weine aus Bordeaux, Austern aus Arcachon, Champagner aus Reims, etc.). Deshalb an dieser Stelle ein paar vielleicht weniger bekannte Winke: der Befehl des Zenturions in Burdigala zur Aufstellung im Fünfermuster ("en quinconce") spielt auf die Place des Quinconces an, den grössten Platz in Bordeaux. Die Kneipenszene in Massilia ist von der Verfilmung der Marseiller Trilogie von Marcel Pagnol inspiriert. Mit dem "höllischen Pflaster", auf dem ein römischer Soldat im Norden Galliens einen Radbruch erleidet, ist vermutlich das Radrennen Paris-Roubaix gemeint. Da selbstverständlich auch die Tour de France nicht fehlen darf, wird das Eintreffen von Asterix und Obelix in Aginum als Bergankunft inszeniert (sehr schön: "Gute Idee, die Tour de Gaule. Vielleicht werden wir auch Etappenstadt."). Der Diebstahl des Pferdewagens vor der "Herberge Zur Post" in Lugdunum ist schliesslich eine Anspielung auf den Lyoner Postkutschenüberfall, einen der berühmtesten Kriminalfälle im Frankreich des 19. Jahrhunderts. Gleichwohl verweigern sich einige besonders schöne Wortspiele der Übertragung ins Deutsche. Der Name der Stadt "Divodurum" klingt wie ein hingelalltes "tu veux du rhum?". Ein Pariser Tourist, dessen Boot von Asterix und Obelix gekapert wird, bedankt sich für das Mitnehmen im Boot, wobei im Französischen "mené en bateau" identisch ist mit reingelegt werden. Der von einem Hinkelstein getroffene Hafenangestellte zählt drei Dutzend Steine und sieht zugleich die Sterne beziehungsweise "trente-six chandelles". Die vieldeutigen und nichtssagenden Aussagen der Bewohner von Rotomagus nennt man im Französischen möglicherweise normannische Antworten, "réponses de Normand", vielleicht aber auch nicht.

Fast einhundert Veröffentlichungen über die Asterix-Reihe sind bis heute in historischen, soziologischen und literaturwissenschaftlichen Zeitschriften erschienen. Dabei gibt es kaum einen Aspekt, der bisher nicht beleuchtet wurde, von römischer Architektur bis hin zum USA-Bild der Autoren. Ein Gesichtspunkt, der bei vielen Asterix-Interpretationen bisher möglicherweise vernachlässigt wurde, ist die ostjüdische Herkunft Goscinnys. Als Sohn polnischer Juden gelangte er über den Umweg von Buenos Aires, wo er die französische Schule besuchte, und New York, wo er als Werbezeichner arbeitete, nach Paris. Vor diesem Hintergrund betrachtet, erscheint das von feindlichen Lagern umgebene gallische Dorf nicht wie ein osteuropäisches Schtetl? Und die Schlitzohrigkeit, mit der sich seine Bewohner gegen ihre Besatzer wehren, anstatt rohe Gewalt zu benutzen (Obelix vielleicht ausgenommen), ist das nichts anderes als altbekannte Chuzpe? Auch Alberto Uderzo hatte Migrationshintergrund und daher einen besonderen Blick auf Frankreich. Als Sohn italienischer Einwanderer erlebte er Fremdenfeindlichkeit gegenüber den zahlreichen italienischen Immigranten einerseits, aber ebenso das Integrationspotenzial einer stolzen Nation. Wie auch René Goscinny kannte er die französische Kultur bestens, behielt aber als Einwandererkind immer auch die Möglichkeit der Perspektive von aussen. Als Uderzo und Goscinny sich Anfang der fünfziger Jahre in Paris kennenlernten, war dies der Beginn einer wunderbar produktiven Freundschaft. Die in den folgenden Jahrzehnten entstandene Asterixserie sollte zu Frankreichs Trivialepos schlechthin werden.

Der Held der Serie, Asterix, stellt zum einen das alte Ideal eines intelligenten, blonden gallischen Kriegers dar, andererseits trägt er, unter anderem durch seine kleine, kaum muskulöse Statur, Züge eines Anti-Helden. Die anti-intellektuelle, eher den leiblichen Freuden zugetane Seite des Nationalcharakters wird durch Obelix repräsentiert, der sich zudem in naiv-sympathischer Weise weigert, andere in ihrer Andersartigkeit zu akzeptieren. Der Rest des Dorfes verkörpert verschiedene Aspekte des esprit gaulois - von der Disziplinlosigkeit über Völlerei bis hin zu gelegentlichen Raufereien. Gleichwohl werden die Stereotype, auch über andere Nationalitäten und Bewohner verschiedener gallischer Regionen, häufig dermassen überstrapaziert, dass sie unglaubwürdig werden und sich dadurch wieder selbst disqualifizieren. Das ist vielleicht eines der besonderen Erfolgsrezepte der Asterix-Geschichten: Sie laden zur Identifikation ein, ohne doktrinär zu sein. Man ist stolz, sehr stolz auf Frankreich und seine Bewohner, Geschichte und Traditionen, aber gleichzeitig belächelt man doch die eigene Einstellung ein wenig..., denn dass die pax romana in Wirklichkeit kein gallischer Frieden war, weiss man nur zu gut. Vielleicht ist es gerade dieses Spannungsverhältnis aus selbstbewusstem Geschichts- und Selbstverständnis und ironischer Distanz zu eben demselben, das die Asterix-Bände auch für Nicht-Franzosen lesenswert macht. Für 48 Seiten, bis hin zum obligatorischen Festbankett, sind wir darum alle gerne Gallier. Wie schliesslich auch unsere Vorfahren.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich kann nur sagen " ABSOLUT TOP" !!!, 22. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Asterix HC 06 Tour de France: BD 6 (Gebundene Ausgabe)
Jedes Jahr sehe ich sie wieder auf der Tour der Leiden, wenn sich die gestählten, durchtrainierten und vom Schweißgeruch umwölkten Athletenkörper, sinn- und verstandlos auf ihren Fahrrädern bei Maximalpuls auf den Col de Dingsbums hinaufquälen, von Zuschauern rechts und links belauert, nur um anschließend neben irgendeinem dumpfbackigen Blondinchen in einem Trikot, dessen Farbe nur noch grauslich ist in die Kamera zu grinsen. Und genau in diesen Augenblicken denke ich an unseren großen, so liebenswürdigen Freund Obelix und seinen schlauen Partner Asterix in dem gleichnamigen Asterix Comic.

Ich liebe sie alle, aber ohne irgendeinen Zweifel gehört die Tour de France zu den absoluten Spitzenreitern der Asterix Serie.

Die Geschichte in knappen Worten : Die Römer probieren es halt mal wieder und kriegen eine auf die Mütze. So nicht, sagen diese und bauen schwuppdiewupp einen Pallisadenzaun um das Dorf der Unbesiegbaren herum. Null problemo meinen unsere Freunde, brechen aus und unternehmen als Wette gegen die Römer eine Tour durch ganz Gallien, wo sie als Beweise dafür, dass sie alle Orte besuchten, jeweils entsprechend typische Spezialitäten einsammeln. Naturalmente gewinnen unsere Freunde die Wette und feiern zum Abschuß mit dem römischen Kommandanten das übliche Abschlußfest und hier bekommt dieser eine besondere Feigenart vorgesetzt. Laßt Euch überraschen, wobei es sich hier handelt.

Fazit : Unbedingt kaufen und lesen; auch für den Einsteiger ohne Vorkenntnisse bestens geeignet.

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Römer am Rande des Nervenzusammenbruchs, 9. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Asterix HC 06 Tour de France: BD 6 (Gebundene Ausgabe)
Im fünften Band der Asterix-Serie -- nach dem "Gallier", der "Goldenen Sichel", den "Goten" und dem "Gladiator", so die tatsächliche Reihenfolge -- widmen sich Asterix und Obelix ihrem eigenen Land: Gallien in den Grenzen des heutigen Frankreich.
Die Vorgeschichte: Caesars Sonderbeauftragter Lucius Nichtsalsverdrus will das verschlafene Lager Kleinbonum auf Vordermann bringen und lässt zur Attacke auf das unbeugsame gallische Dorf blasen. Die Folgen für die bedauernswerten Legionäre kann man sich ausdenken. Um die Gallier wenigstens von der Außenwelt zu isolieren, errichten die Römer nun eine Palisade um das Dorf. Das lassen die Gallier sich nicht gefallen; Asterix wettet: Er und Obelix werden trotz der Palisade Gallien bereisen und von allen Teilen des Landes Spezialitäten mitbringen.
Und nun geht's los -- Asterix und Obelix' "Tour de Gaule" (so der O-Titel) führt sie durch die antiken Versionen von Rouen, Paris, Cambrai, Reims, Lyon, Nizza, Marseille, Agen, Bordeaux und Le Conquet zurück in ihr Dorf. Von ihrer Reise bringen sie aber nicht nur einen Sack mit Spezialitäten mit, sondern auch Idefix, der Obelix mit dem wohlriechenden Spezialitäten-Sack ab Lutetia treulich folgt.
Neben den witzigen Abenteuern der beiden Helden und den immer neuen Ideen, mit denen sie den Römern und ihren Kollaborateuren sowie den Piraten zusetzen, bietet dieser Asterix-Band aber noch französische, pardon, gallische Landeskunde vom Allerfeinsten; auf jeder Etappe begegnen sie den regionalen Eigenheiten, die witzig in die Antike versetzt wurden. Natürlich herrscht in Lutetia (Paris) wildes Verkehrschaos, auf der Römerstraße VII nach Nicea (Nizza) erleben sie die zweifelhaften Freuden des Urlaubsverkehrs, in Lugdunum (Lyon) dient das Gassenlabyrinth dazu, die Römer außer Gefecht zu setzen (Die Résistance nutzte die verwinkelte Altstadt von Lyon erfolgreich, um die deutschen Besatzer während des Zweiten Weltkrieges zu überlisten), Gesocribate (Le Conquet) ist ein wichtiger Marinestützpunkt... und noch vieles mehr; ich konnte längst nicht alles herausbekommen. Aber darauf kommt es vielleicht gar nicht so sehr an; auch ohne einschlägiges Hintergrundwissen kann man sich hier königlich amüsieren über sinistre Gebrauchtwagenhändler, bräsige Strandurlauber, und natürlich allerorten verzweifelte Römer am Rande des Nervenzusammenbruchs.
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1.0 von 5 Sternen Schlechte Beschreibung, 10. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Asterix HC 06 Tour de France: BD 6 (Gebundene Ausgabe)
Der Titel ist auf französisch aber alles andere ist auf Deutsch und ich habe extra einen Asterix auf französisch gesucht für Jemand, der kein Deutsch kann. Bitte passen sie auf die Beschreibung, die sie machen
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr Travelguide als Abenteuer - aber liebenswert schräg, 28. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Asterix HC 06 Tour de France: BD 6 (Gebundene Ausgabe)
Es gehört wohl zu den erstaunlichsten soziologischen Phänomenen, dass jede größere Nation interne Volksstreitigkeiten austrägt; diese scheinen jedoch tatsächlich nicht ZU ernst genommen zu werden, da sich bei großen nationalen Ereignissen (siehe WM 2006) der Hamburger und der Bayer wie der Thüringer und der Sachse plötzlich gaaaanz doll lieb haben und auf diese Weise die oft unnötig unterdrückte Einheit eines Volkes repräsentieren.

Unter diesem Aspekt wird der fünfte Asterix-Band TOUR DE FRANCE (Nr. 6 in Deutschland) zu einem antiken Travelguide für Frankreich-liebende Touristen, der einerseits die Einigkeit und den Freiheitswillen eines Großvolkes thematisiert, und andererseits die Feinheiten und Unterschiede der einzelnen Regionen mit den obligatorischen Bezügen zur Gegenwart (Pariser Verkehrschaos, Touristenchaos am Mittelmeer u.a.) frech parodiert, ohne jedoch irgendeinem Einwohner zu harsch auf den Schlips zu treten...denn remember: Wir sind ein Volk!

Und da sich Frankreich für viele Besucher sowieso über die unübertreffliche Cuisine definiert, werden kurzerhand die kulinarischen Spezialitäten jeder Region in den Band eingebaut, die dem wahren Gourmet das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen (Pariser Schinken, Bouillabaisse, Wein...Bon appetit!)

Übrigens: Das niedliche weiße Wollknäuel, das sich in Lutetia ungesehen zu Asterix und Obelix gesellt und als devoter Zuschauer das Abenteuer verfolgt, gehört zu den wichtigsten und genialsten Neuerungen des Asterix-Universums: es ist Idefix, der einzige umweltbewußte Hund der Welt!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wir lassen uns nicht sagen, wohin wir zu gehen haben..., 16. August 2007
Von 
berti2 "meggie" (Aalen, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Asterix HC 06 Tour de France: BD 6 (Gebundene Ausgabe)
In Band 5 der Orginalreihe versucht ein römischer Generalinspektor namens Lucius Nichtsalsverdrus die Gallier auf Vordermann zu bringen. Das endet für die römischen Legionäre mit ein paar Hieben. Nun will aber Nichtsalsverdrus die Gallier von der Außenwelt abschneiden, da sie sich nicht der römischen Welt unterwerfen wollen.

Unsere unbeugsamen Gallier aber wetten mit dem Sonderbeauftragten, dass sie in Gallien dahin gehen können, wohin sie wollen und die Römer ihnen nichts zu sagen hätten. Als Beweis bringen sie von jeder Etappe eine Spezialität mit, die auf einem gemeinsamen Bankett verzehrt werden soll.

Die Tour ist eine kulinarische Rundreise, die auch Landeskunde beinhaltet. Die Römer sind am Ende nur zweiter Sieger und erhalten eine Spezialität unseres gallischen Dorfes vorgesetzt.

Ich liebe fast alle Bände der Asterix-Reihe, aber manche stechen dennoch hervor. So ist es mit diesem Band, der absolut lesenswert ist und den Charme der frühen Veröffentlichungen besitzt.
Dabei sind Ähnlichkeiten zu etwa in der Neuzeit stattfindenden Wettrennen ganz und gar nicht unbeabsichtigt!
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wun - der - bar !!!, 20. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Asterix HC 06 Tour de France: BD 6 (Gebundene Ausgabe)
Ich liebe dieses Comic. Es hat eine fantastische Atmosphäre, ist wunderschön gezeichnet und es geht wieder um eine aufregende Reise, leider ohne das Team Telekom.

Unbedingt kaufen -> Tip: Als hardcover sieht es klasse aus!!!

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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ausgezeichnet, 18. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Asterix HC 06 Tour de France: BD 6 (Gebundene Ausgabe)
ein traum von einem comic! vor allem die buch ausgabe ist extrem praktisch und sieht zudem noch gut im regal aus
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0 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen typisches Frühwerk, 11. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Asterix HC 06 Tour de France: BD 6 (Gebundene Ausgabe)
Dieser Asterix hat einen hohen Nostalgiefaktor, der etwas darüber hinwegtäuscht, dass er zwar wunderbar gezeichnet ist, die Geschichte aber eigentlich recht dürftig ist. Nicht, weil zu wenig passieren würde, sondern weil die Ausführung deutlich hinter dem zurückbleibt, was möglich gewesen wäre. Die einzelnen Etappen bieten nämlich keinerlei Überraschungen. Die Stadtbilder mit ihren Bewohnern bleiben klischeehaft und dadurch vorhersehbar. Man hat den Eindruck, als wenn die Szenen manchmal bewusst reduziert wurden, damit auch wirklich jeder den Witz versteht und bloß nicht überfordert wird. Im Gegensatz zum Vorgänger Die goldene Sichel enthält dieser Asterix kaum Spannung, ist aber im Vergleich zum "Nachfolger" Asterix und die Goten deutlich schöner gezeichnet. Sowas wie ein Tour De France Gefühl stellt sich bei mir leider nicht ein beim Lesen. Allerdings kann ich mich dran erinnern, diese Folge als Jugendlicher mal sehr gern gemocht zu haben. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass damals die Tour halt noch was ganz anderes war, als heute.
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Asterix HC 06 Tour de France: BD 6
Asterix HC 06 Tour de France: BD 6 von Albert Uderzo (Gebundene Ausgabe - 1. Januar 2011)
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