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am 24. Juni 2013
Also um es vorweg zu nehmen, ich habe große Hochachtung vor Herrn Horst Ihling und seinen Werken, in diesem Spätwerk scheint er aber an einigen Stellen über das Ziel weit hinaus geschossen zu sein! Grundsätzlich werden auch sehr unbekannte Details angesprochen und angerissen, so z.B. der argentinische Wartburg oder die geplante Autostadt bei Waltershausen. Als Überblickswerk ist dieses Buch ggf. zu empfehlen. Was mir aber gar nicht gefallen hat und darum habe ich das Werk auch zurückgeschickt ist dieser plötzlich Hass den man zwischen den Zeilen herausliest. Das ist einem seriösen Sachbuch unwürdig.Es wird sehr oft gewertet und das leider immer nur einseitig. Staat und das Zwickauer Automobilwerk haben immer alles falsch und gegen Eisenach gemacht und die Eisennacher waren immer die Opfer und haben alles richtig gemacht, durften aber nicht. Der Hass auf die Zwickauer (Zweitaktmotor) und die DDR ist nun deutlich herauszulesen, das ist für ein solches Werk unwürdig. Die Wertung muss man erstens immer dem Leser überlassen und zum anderen muss man immer hinterfragen "Warum" wurde zu dieser oder jener Zeit so oder so gehandelt und muss auch möglich Alternativen aufzeigen, die es aber oft nicht gab. Ein Beispiel: der Autor bemängelt, dass das Geld für den Automobilbau Ende der 50er Jahre für das Verkehrsflugzeug 152 verbrannt wurde. Es fehlt aber jeglicher Hinweis darauf, dass dies ursprünglich eine Auftragsarbeit der Sowjets war, hätte man da nein sagen sollen oder können? Das das sehr moderne Flugzeug einen Konstruktionsfehler hatte wusste man ja vorher auch nicht. Hinterher ist man immer schlauer und kann klug daherreden! Gleiches gilt für den Wankelmotor an dem sich fast alle großen Automobilwerke der Welt versucht haben. Auch das viele Projekte am Veto der Eisenacher gescheitert sind verschweigt der Autor, es ist heute halt leicht alles und jedes den "bösen Kommunisten" in die Schuhe zu schieben. Fazit: Ein sehr einseitiges und wertendes Buch mit grobem Überblickswissen zum Thema Eisennacher Automobilbau. Erinnert mich sehr an eine Führung im AWE Museum wo ähnlich negativ über alles und jedes zum Thema Automobilbau in Eisenach berichtet und Hass versprüht wird.
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am 26. Mai 2013
Ich war von der Aufmachung des Buches begeistert und ein erstes Durchblättern war sehr informativ, insbesondere zur Geschichte bis zur Entwicklung des Wartburg 311. Bis dahin liest sic auch der Text sehr gut. Dann, mit der Entwicklung des Wartburg, steht immer nur der Zweitaktmotor im Vordergrund, es werden seine Nachteile ständig in den Vordergrund geschoben, auch wenn man zwischen den Zeilen lesen kann, dass die Leute sich zunächst noch nicht daran störten. Das kam dann später im Laufe der 70er Jahre, das ist unbestritten. Hier wird aber schon vorher kein gutes Haar an diesem Antriebskonzept gelassen. Wer sich darin bestätigt sieht, der wird das Buch gut finden. Für objektive Betrachter nervt es schon, Zweitaktliebhaber sollten das Buch nicht erwerben. Es werden zum Teil Unwahrheiten verbreitet, wie die Lautstärke des Zweitakttriebwerks. Die Modellpflege 1985 fehlt völlig. Wird sonst sehr ausführlich der Werdegang des Wartburg 1.3 beschrieben wird, so fehlt hier zum Beispiel völlig der enorme Auffwand, der notwendig war, um die Brummgeräusche des VW-Triebwerks hinreichend zu dämpfen. Ich habe selbst Messungen gemacht mit einem Wartburg 353 Baujahr 1985, Laufleistung 120000km im Vergleich zu einem VW Passat 1,9 TDI ebenfalls mit 120000km Laufleistung. Bei 120km/h Autobahngeschwindigkeit wiesen beide Fahrzeuge das gleiche Innengeräusch auf, ermittelt mit demselben kalibrierten Messgerät. Auch wenn das eine Einzelmessung ist, so soll gezeigt werden, wie die Nachteile des Zweitaktmotors immer wieder hervorehoben, seine Vorteile jedoch nicht genannt werden. Deshalb fehlen auch völlig die Erfolge des Wartburg im Motorsport, man findet hierzu fast nichts im Buch.
Der Kraftstoffverbrauch wird ebenfalls völlig übertrieben dargestellt mit Einsparmöglichkeiten durch Viertaktmotoren von über 2 Litern auf 100km bei ähnlicher Leistung. Der Wartburg war nicht sparsam, aber er hat auch nicht mehr Kraftstoff verbraucht als ähnliche Fahrzeuge mit Viertaktmotor zu dieser Zeit wie Moskwitsch, Lada, Dacia und auch der vielgepriesene EMW mit seinem 6-Zylindermotor.

Weiterhin wird die Entwicklungsleistung der zivilen Luftfahrt der DDR dargestellt als ein Milliardengrab, das in einem Flugzeug endete, was bereits beim zweiten Probeflug einfach abstürzte. Das finde ich etwas zu einfach dargestellt und es missachtet die Leistungen der Ingenieure, auch wenn zweifelsohne bei diesem Projekt sehr viel wertvolles Geld verlorenging.

Zusammenfassend bin ich mit dem Buch unzufrieden und von den Ansichten des Autors enttäuscht. Ich hätte ihm nicht so einen abgrundtiefen Haß auf den Zweitaktmotor zugetraut und mir mehr Objektivität gewünscht. Deshalb zwei Sterne für das erste Drittel des Buches, mehr nicht.
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am 3. Dezember 2015
This book is a must for any reference library about marques of automobiles. This is a relatively obscure marque of automobile, so this book fills a gap in the reference material available.
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