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Kundenrezensionen

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Dieses Reisebuch fällt aus dem Rahmen. Christopher Many hat einen uralten Landrover hinter einem schottischen Misthaufen entdeckt, kaufte diese "unzuverlässigste Fahrzeug der Welt" und befuhr in 7 Jahren mehrere Kontinente mit einem Budget von nur 50.000 Euro.

Der Tutzinger Abenteurer und Bootsbauer, mit dem Spitznamen Chris, Rasputin oder Gringo, beschreibt auf leichte, äußerst sympathische Weise seine zahllosen Begegnungen mit den verschiedensten Völkern dieser Welt. Seine eigenen Leistungen oder Reisebeschreibungen stehen dabei etwas zurück, er konzentriert sich eher auf philosophische oder soziale Gedanken zu diesen Begegnungen. Vor dieser Reise war er bereits mit dem Motorrad in Indien und man fragt sich nur, warum ein Bootsbauer diese Reise nicht schlicht und einfach mit einem Segelschiff macht!?

Die Beschreibungen sind mit viel Humor und vielen Vergleichen gespickt, mit etwas Mathematik umwoben, was anscheinend eins seiner Hobbys ist. Mit seiner Meinung hält er nicht hinter dem Berg, er freut sich über nette Erlebnisse, kritisiert aber auch ohne Hemmungen die teilweise desolaten Zustände in vielen Ländern. In Peru, wo Esel gequält werden und Hunde zum Spaß vor LKWs geworfen werden, in Südafrika, wo er die beispiellose Kriminalität anprangert oder in anderen afrikanischen oder südamerikanischen Ländern, wo Touristen nur noch als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Er erzählt von den Israelis, die sich seit einigen Jahren überall vor allen Sehenswürdigkeiten nackt fotografieren lassen und einen absolut respektlosen Umgang mit den Einheimischen pflegen, er leidet unter den häufigen Zusammenbrüchen seines fahrbaren Untersatzes, aber tröstet sich immer wieder mit neuen Mitfahrern auf seine Reise zu den Menschen dieser unserer Welt.

Das Buch erinnert stark an "Afrika Hautnah" von Werner Beck, der sich ebenfalls Gedanken und große Sorgen um den Verfall der menschlichen Werte macht. Sozialkritisch, voller gelebter Beispiele und mit einem großem philanthropischen Hintergrund. Many lebte in Askese, frei und unabhängig und arbeitete ab und zu nur, um anderen zu helfen. Das Buch hat im Mittelteil viele Farbfotos seiner Reise, aber wirklich bemerkenswert ist sein sehr tiefgehender Schreibstil, seine freimütige Sichtweise auf die Politik und den kulturellen Niedergang ganzer Völker.

Die Reise führte er in den letzten Jahren durch und somit hat das Buch nichts von seiner Aktualität verloren. Ein außergewöhnliches Zeitzeugnis!
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am 26. Juli 2011
Eine richtig gut gemachtes Reisetagebuch rund um die Welt, mit allen Unwägbarkeiten und Vorkommnissen, die nur auf einer "non Pauschalreise" erlebt werden können. Gut recheriert und mit Hintergrundinfos unterlegt, kann man an einer außergewöhnlichen Weltreise teilnehmen. Sie unterscheidet sich erfrischend von vielen Hightech Expeditonensberichten. Ohne ständiges "GPS Technikgeschwafel" und "Route in Zeit x abspulen". Keine Werbeveranstaltung für Outdoorzubehör aller Art :o)
Das Leben in den verschiedensten Ländern der Welt wird aufgesaugt und zu verstehen versucht...
Menschliche Begegnungen spiegeln die Kontraste der Weltkulturen untereinander. Der Leser kann an Freud und Leid, an Genuß und Krankheit, teilnehmen.
Manche Länder und Kulturen erscheinen auf einmal verständlicher, andere auch nur durchsichtiger. Wer selbst auf Reisen ging, geht oder gehen will, findet hier einen Gleichgesinnten.
Wer an "Hotel-First-Class-Rallystreifen-Expeditions-Autoaufkleber und Highspeed Reisen ("I did Africa in 3 weeks") Spass findet, ist hier fehl am Platz.
Meine absoluten Favoriten im Buch: Russland, Mongolei, Südamerika. Erkenntnisreich die Beschreibungen zur Durchquerung von Afrika.
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am 27. November 2014
Tolle subjektive Geschichte. Macht Spaß zum lesen. Sehr guter Stil, wie der Autor selbst schreibt sehr subjektiv. Finde ich aber gut. Endlich jemand mit eigener Meinung. Man erfährt viel über die Länder. Wenig über das Auto und die Technik. Macht aber nichts, ist genau richtig. Man bekommt durch die Lektüre Lust auf Entdeckungen, ist aber auch gewarnt davor, in manche Länder zu reisen.
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am 16. August 2011
Endlich mal eine echte Reisebeschreibung. Flüssig geschrieben, keine Belanglosigkeiten, man fängt an das Buch zu lesen und legt es nicht mehr aus der Hand bis zum Ende. Wer selbst schon mal hinter die üblichen Urlaubsziele rausgefahren ist ( wenn auch nicht 8 Jahre ), findet sich selbst und auch seine eigenen Einschätzungen
wieder. Viele Erlebnisse und Bewertungen entsprechen dann natürlich nicht mehr den üblichen RTL, ZDF und sonstigen - wir sitzen im Hotel, fahren mal
raus und machen mit dem Micro in der Hand Nachrichten - Berichten, sind aber absolut zutreffend und bestätigen die Wirklichkeit. Vielleicht kann jemand mal ein
paar Exemplare ins Auswärtige Amt und Entwicklungshilfeministerium schicken. Klasse - 5 Sterne !
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am 16. Juni 2014
8 Jahre Reise "Blog" sind sehr lange -- da passiert schon mal, das die Reise in den Hintergrund gerät und mehr die persönlichen Gedanken des Verfassers in den Vordergrund treten.

Christopher Many schreibt, was ihm zu seiner Passage in dem Augenblick durch den Kopf geht. Es geht dabei weniger um "hier hatte ich Achsbruch", "dort blieb ich stecken", "hier ging mir der Motor kaputt", sondern mehr um SEINE Gedanken beim Zusammentreffen mit der Bevölkerung und der Kultur.

Im Laufe der Zeit ändert sich sein Schreibstil -- Anfänglich die nördliche Hemisphere ist ein wenig "karg" geschrieben, in Mittel-Amerika entdeckt er die Art, seine persönlichen Gedanken los zu werden, und gegen Ende auf dem Afrikanischen Kontinent ... ich muss mich hier den Vorbewertern anschliessen ... es gleicht gegen Ende immer mehr einer Predigt von einer Kanzel. Leider.

Aber ... die eingeworfenen Gedanken sind gut recherchiert und sehr tiefgründig -- es dient, die Bildung über den Kontinent zu erweitern - Man merkt, er hatte an den einzelnen "Stationen" genügend Zeit, zu verweilen und zu beobachten.
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am 30. Mai 2014
Einen Reiseführer erwartet man bei dem Buch nicht, eher einen Expeditionsbericht. Aber auch das ist es nicht. CM verwendet die meisten Seiten darauf, seine für einen jungen Menschen recht festgefahrene Meinung über Länder, Rassen, Religionen und Gesellschaftssysteme zum Besten zu geben. Hier und da werden ganze Länder, die wirklich riesengroß sind, aufgrund einer einzigen Episode am Straßenrand abwertend beurteilt. Die Einstellung zu den Schwarzen in Afrika fand ich (der ich schon in Afrika und mit Afrikanern gearbeitet habe) sträflich pauschalisierend und ziemlich daneben. Und was erwartet jemand der an einer Kommerz-Rallye in den USA teilnimmt? Dass abends am Feuer über Schopenhauer diskutiert wird?
Klar gibt es überall hoffnungslose Fälle, aber Many verliert wegen ihnen regelmäßig das eigentliche Thema aus den Augen. Krassestes Beispiel auf den Stufen einer Pyramide in Machu Picchu: kein Wort zu dem was diesen Ort zu etwas Besonderem macht, stattdessen eine Charakterstudie der esoterisch angehauchten Personen, die ihn aufsuchen. Nee danke!
Vielleicht sind die Dinge die schieflaufen oder stören ja das Lieblingsthema von Christopher Many, meins eigentlich nicht. Und ich bin wirklich nicht auf der Suche nach Friede-Freude-Eierkuchen-Literatur. Besonders am Ende des Buches wird es ziemlich schlimm, die Leute die mit im Landrover saßen tun einem fast leid.

2.7 Sterne gibt es für die 'political uncorrectness', insbesondere den Gag in der Mongolei, dafür dass jemand sagt was er denkt, auch wenn's unbequem ist, und für ein paar interessante Episoden in Russland und Mittelamerika.

Mein Tipp an den Autor: Weniger pauschalisieren, kürzere Reisen, umweltschonenderes Fahrzeug - and Always look on the bright side of Life ;-)
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am 11. Februar 2014
Seit einem ausgiebig langen Australienurlaub bin ich fasziniert von den unüberschaubaren Weiten, die mit einem Allradauto durchquert werden. Die Einsamkeit auf der einen Seite und die Hilfsbereitschaft der wenigen Individualtouristen und "Eingeborenen" auf der anderen Seite, sind für Großstädter ein Erlebnis der besonderen Art. Das findet man in der erschlossen "Ersten" Welt nicht mehr in diesem Ausmaß.
Aufgrund dieser Faszination meinerseits habe ich das Buch geschenkt bekommen.

Der Autor schildert ungeschönt seine Eindrücke über Land und Leute - aus seiner höchstpersönlichen Sicht - und hat dies bereits in den ersten Zeilen angekündigt. Gleichzeitig schwächt er dabei ab und meint, dass sein Gesamteindruck nicht für alle Personen gelten kann/muss. Dh wenn der Autor Stereotypen beschreibt, dann hat er sie so kennengelernt und Ende.
Ich sehe in den amüsanten Beschreibungen eines "typischen" US-Amerikaners oder Pauschaltouristen keine Verallgemeinerung eines Volkes oder einer Interessensgruppe. Dennoch sind die "Unterstellung" für den aufmerksamen Reisenden allzu oft als typisches Merkmal erkennbar (Amis sind nun mal großteils von Weitem erkennbar und haben einen "besonderen" Umgang mit fremden Kulturen; ist auch meine Meinung).

Der Autor bringt dabei im Hinblick auf die einzelnen Kulturunterschiede einiges auf den Punkt ... und zwar aus der Sichtweise eines kritisch hinterfragenden Europäers. Mir gefällt die süffisante Art der Erzählung sehr und jeder Typus Mensch bekommt damit sein Fett ab. Hier ist natürlich auch die Fähigkeit der Selbstkritik gefragt, wem diese fehlt, der wird keine Freude an der Erzählung haben. Der eine oder andere beschriebene Wesenszug eines typischen Amerikaners findet sich auch bei so manchen Europäern etc.

In Summe finde ich dieses Buch eine durchaus gelungene und sehr unterhaltsame Erzählung. Als Individualreisender sollte man sich so manchen der hier beschriebenen Wesenszüge zu Herzen nehmen und im Urlaub vermeiden (zB Pünktlichkeit in einem Land einfordern, indem kein "normaler" Mensch eine Uhr benötigt?!).

Ich persönlich hätte noch gerne die Autopannen, Ersatzteilbeschaffung etc des Landys gelesen. Aber es ist einleuchtend, dass die Technik hier im Hintergrund steht. Es war keine gesponserte Testfahrt für Land Rover sondern eine Reise, ein Abenteuer ins Ungewisse.

Für einen Individualreisenden ist dieses Buch einen echte Empfehlung, amüsant, abwechslungsreich und verleitet eindeutig zum Nachahmen (natürlich nicht hinsichtlich der Dauer von acht Jahren - leider).
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am 1. Juli 2014
Habe das Buch geschenkt bekommen und finde es sehr Spannend, Unterhaltsam aber auch Informativ. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!
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am 16. Januar 2016
als selbst ähnlich welterfahrener Erlebnisträger sind die Berichte und Meinungen von Christopher Many sehr treffend, realistisch und sehr gut beschrieben. Er schweift nie aus, es ist nie langweilig zu lesen, er unterscheidet sich hier von vielen anderen ReiseberichtBücherSchreibern sehr positiv. Als selber Welterfahrener hasse ich "Geschwätz, billige Literatur" wie sie leider heute viel anzutreffen ist, aber bei Christopher Many überhaupt nicht anzutreffen ist.
Christopher Many fasst sehr gut zusammen, und konzentriert sich auf das Maßgebliche, Wichtige, sehr Informative. Reiseberichte über 0-8-15 Länder mit neuzeitlichem "Glamour-aber-Unsinn" werden vermieden, Reiseberichte mit sehr interessanten Chacteren und Geschehnissen/Verfälschungen werden sehr treffend beschrieben und erklärt.
Christopher Many Bücher sind begeisternd zu lesen. Ich hoffe noch viele andere und ähnlich gut geschriebene Bücher in Zukunft lesen zu können.
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am 10. März 2013
Unglaublich spannedes Buch. Man liest es innerhalb einiger Tagen!
Einfach nur toll. Unbedingt empfehlenswert. Aufregend! Lustig.Relativ objektiv geschrieben worden. Bravo
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