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Kundenrezensionen

18
4,3 von 5 Sternen
Ansgar Brinkmann: Der weiße Brasilianer
Format: Gebundene AusgabeÄndern
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. September 2011
Der weiße Brasilianer ist ein Buch von einem verrückten Fußballer, bei dem Genie und Wahnsinn anscheinend derart dicht beieinander liegen, dass es gefährlich für ihn selbst und seine Umwelt ist. In diesem Buch wird regelmäßig direkt nach einer total wahnsinngen, fast unglaubwürdigen Story von Ansgar erklärt, das er nun mal so war und er sich auch nicht verbiegen lassen wolle und das seine Karriere deshalb nicht besonders erfolgreich verlaufen ist. Das ist eigentlich eh bereits jedem klar, der diesen Titel kauft und Ansgar aus seinem Fußballleben kennt. Das zieht gelegentlich an der Länge... Am spannendsten sind die Storys, wo sich Ansgar in seiner Laufbahn mit noch aktuellen oder vergänglichen Größen des Fußballsports umgeben hat. Toll erzählt! Wer in seinem Leben ein paar Jahre aktiv Fußball gespielt hat und die BL oder die darunterliegenden Ligen etwas verfolgt hat und wiederum Jahrgang 65-80 ist: Kaufen! Für alle anderen, ebenfalls kaufen, man kann lernen wie schnell man nach erfolgreichen Lebensabschnitten noch schneller wieder auf dem Hosenboden landen kann. Ansgar, alles Gute weiterhin!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. August 2011
Ansgar Brinkmann ist eine Marke, die man im deutschen Fußball so bald nicht wieder finden wird. Er hatte immer Hummeln im Hintern, auf dem Platz sowieso, aber genauso auch außerhalb. Offen, ehrlich und ohne Starallüren dribbelte und stolperte er sich durch eine ungewöhnliche Karriere. Jetzt ist er endlich erwachsen, ruhiger geworden und schreibt sein Buch. Es hat Spaß gemacht, das zu lesen. Ich kaufe ihm die Geschichten alle ab, so kurios sie teilweise sind. Besonders gefreut hat es mich, dass er die Insel Juist erwähnt hat, wo ich ihm auch ein paar Mal begegnet bin.
Trotzdem gibt es von mir zwei Sterne Abzug für sein Buch: es sind einige chronologische Ungereimtheiten drin, die der Lektor hätte bemerken müssen. Außerdem hätte sich Ansgar seine Fußball- und Lebensweisheiten gegen Ende des Buches meiner Ansicht nach sparen können. Aber vielleicht will er hier Werbung in eigener Sache machen, schließlich strebt er ja einen Posten (Trainer?) in der Branche an.
Fazit: ein lesenswertes Fußballbuch, in dem es weniger um Tore und Titel geht, amüsant, aber auch mit Schwächen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. März 2012
Ja sehr gut und lustig geschrieben. Respektvoller Umgangston über andere Fussballspieler. Klasse anekdoten. Absolut lesenswert.......kann man nur weiterempfehlen. Leider nur als gebundene Ausgabe. Der Lesespaß ist aber den Preis wert.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Oktober 2011
Diejenigen, die Ansgar Brinkmann als Fußballer kennen, wissen eigentlich schon was sie hier erwartet. Die Biographie hätte besser, genauer, schöner, durchdachter sein können. Sie wirkt wie eilig geschrieben und eigentlich liest sie sich wie eine Rohfassung für das, was sie hätte werden sollen. Auf dem Cover steht schon das ganze Geheimnis. Die Biographie ist "aufgezeichnet". Genauso wirkt es. Es hätte nicht dem Typen Ansgar Brinkmann entsprochen eine geschliffene Biographie hinzulegen. Es ist vielmehr so, als ob man ihm zuhört wie er eines schönen Abends mit 'ner Pulle Bier sich seine Gedanken macht und in Erinnerungen schwelgt. Er wiederholt sich und kommt immer auf den letztlich für ihn so wichtigen Punkt zurück "sich selbst treu bleiben". Mich hat es gefangen. Jedem anderen hätte ich jedoch drei anstatt vier Sternen gegeben. Aber es ist eben Ansgar Brinkmann. Mit einem gelungeneren Statistikteil, der nicht so aussieht, als ob der Redaktionspraktikant das erste Mal in seinem Leben ein Textverarbeitungsprogramm aufruft, hätten es fünf Sterne werden können. Da hat der Verlag geschlampt.
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14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. April 2011
Ansgar Brinkmann ist für viele ein Fußballer, der immer mehr Schlagzeilen als Tore produziert hat. Jemand, der eher durch sein freches Mundwerk als durch sportliche Bestleistungen auffiel. Daher war ich auch auf seine Biografie sehr gespannt. Und ich muss sagen, das Buch hat mich nicht enttäuscht. Im Gegenteil. Ich habe mich köstlich amüsiert. Die Erzählungen sind gerade deshalb so interessant, weil es nicht nur um Fußball geht, sondern auch die wilden Geschichten rund um Ansgar`s Leben eine Rolle spielen. Außerdem wird auf den ersten Seiten seine Kindheit ausführlich beschrieben und davon war mir bislang überhaupt noch nichts bekannt. Das Buch ist sehr offen und ehrlich geschrieben. Dafür hat der Autor Bastian Henrichs schon mal ein riesen Lob verdient.
Spätestens nach dem Lesen dieses Buchs versteht man, warum Ansgar Brinkmann von den Fans zum Kult-Fußballer ernannt wurde. Die Anekdoten sind lustig und locker, zum Teil aber auch recht skandalös. Aber gerade diese Art und Weise einer unverhüllten und offenen Lebensbeichte erwartet man doch auch von einem Ansgar Brinkmann. Und der Weiße Brasilianer" hat seine Fans nicht enttäuscht! Eine Fußball-Biografie die endlich mal hält, was sie verspricht. Treffer!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juni 2012
Kommt einer und stellt sich neben Dich an den Tresen; man kommt locker über Fußball ins Gespräch, tja und dann fängt der an zu erzählen, wie ihm sein Mund gewachsen ist, und hört gar nicht auf. Ja, es ist auch so, dass man ihm gerne zuhört.
Oder eben anders gesagt, ich habe dass Buch, immer mit einem leichten, verständnisvollen Schmunzeln, gelesen. Das mag daran liegen, dass ich selbst mein Leben lang mit dem Ball zu tun habe und jetzt sogar noch Co - Trainer einer Westfalenliga Mannschaft bin. Ist also richtig was hinter. Dazu kommt noch, dass Ich Ansgar Brinkmann auch mal persönlich kennen kernen durfte; in meiner Position als Halbpromi, der auch noch einigermaßen pöhlen kann, kommt man viel rum.
Ich hab so Ansgars besten Freund Thomas Möller - und der wird oft angesprochen im Buch - kennen gelernt, und der sorgte eben für dieses Zusammentreffen von Promikickern auf einem Wohltätigkeitsturnier in der Nähe von Oldenburg. Hier ist Ansgar auch im weitesten Sinne zu Hause. Stätte seiner Lebensdramen sind Cloppenburg, Gütersloh, Münster, Ahlen, und wieder zurück. Dies hört sich nicht grad nach großer Fußballwelt an, aber seine Zeit in Frankfurt und Bielefeld, damals erste Liga, ist ja schon auch ein Pfund.
Ansgar Brinkmann, hochgradig talentiert und man könnte sagen, einer, der sich immer selbst im Weg stand. Ich selbst kenne auf anderen Leistungsebenen genug Kicker, die ihr Talent verschleudert haben, sprich - wesentlich höher hätten spielen können. Im Buch wird das von alten Fahrensleuten wie Rainer Calmund oder andere seiner Trainer und Mitspieler ständig anekdotiert. Aber viele andere sind auch menschlich gescheitert. Nach dem körperlichen Ruin kommt dann noch der finanzielle. Nicht so bei Ansgar Brinkmann. Man ist froh zu lesen, dass bei ihm im Kopf noch alles stimmt, und dass er sein Auskommen hat - seine Erfahrung weitergibt und sein letztes Geld für karitative Zwecke einsetzen würde.
Nur seine musikalischen Vorlieben teile ich nicht (Naidoo, Nena, bis hin zu Udo Jürgens) - ich verzeihe ihm!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. März 2013
Ansgar Brinkmann mag ein netter Kerl sein, aber das Buch ist im Grundtenor viel zu selbstgefällig und wahre Reflektion findet nicht mal im Ansatz statt. "Ich stand mir oft selber im Weg" und "immer mit dem Kopf durch die Wand aber doch ganz liebenswert" sind bestenfalls oberflächliche Selbsterkenntnisse und lassen den Leser nicht viel über den Menschen Brinkmann erfahren. OK, ein paar Anekdoten sind ganz nett, aber mehr gibt es auch nicht. Ein Autor, welcher nicht ausgewiesener Brinkmann Fan ist, hätte dem Buch sicherlich gut getan. So bleiben größtenteils nur Selbstbeweihräucherung und der Glaube, an einem guten Tag einer der Besten gewesen zu sein.
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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. April 2011
Ich war sehr gespannt auf Ansgars Biografie, seit ich ihn auf einem Scudetto-Abend von Ben Redelings (Halbzeitpause: Die Fußball-Klolektüre) im Ruhrgebiet groß habe auftrumpfen sehen. Und ich wurde nicht im Ansatz enttäuscht. Das Buch ist eine sehr kurzweilig geschriebene Erzählung von Brinkmann's Leben mit allen Facetten. Schonungslos offen und immer witzig. Großartig der "weiße Brasilianer"!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Mai 2011
Ein wirklich amüsante Geschichte über ein enfant terrible, wie man es auf heutigen Fußballplätzen nicht mehr findet. In einer Zeit geklonter, medienwirksam geschulter Schwiegersohn-Typen findet man einen Charakter wie Ansgar Brinkmann nicht mehr. Umso wichtiger finde ich die Darstellung dieses einmaligen Typen, der seine Eigenwilligkeit und seine Persönlichkeit wichtiger findet als die vollendete Bilder-Karriere.
Eine absolute Pflichtlektüre für jeden Fußball-Fan,
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. April 2011
Ich habe mich lange auf das Buch gefreut und Ansgars Karriere immer mit einem Auge verfolgt. Wenn man sich seine Vita anschaut, so würde man sagen, dass er nicht die richtig großen Erfolge verzeichnen konnte. Aber was sind schon die "richtig" großen Erfolge? Sind der Gewinn einer Meisterschaft, eines Pokales oder die Teilnahme an Länderspielen die einzigen richtigen Erfolge, die ein Spieler erzielen kann und die auch erstrebenswert sind? Für Ansgar sicher nicht, denn ihm nimmt man ab, dass er Spaß, Leidenschaft und Vertrauen braucht, um erfolgreich Fußball spielen zu können. Er ist wirklich der letzte Straßenfußball, denn man nimmt ihm ab, dass nicht das Geld ein Kriterium war, für welchen Verein er gespielt hat, sondern, dass das Herz entschieden hat. Das Buch spiegelt sein bisheriges Leben und seine Einstellung wunderbar wieder. Die vielen Geschichten sind absolut witzig erzählt und die Anekdoten einiger Weggefährten bekräftigen mein Bild über Ansgar eigentlich nur noch...ihm ging es nur um den Fußball und egal für welchen Verein er gespielt hat, er hat immer 100% gegeben.
Ich kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen, auch für Leute, die ihn vorher nicht kannten...
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