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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Wirklichkeitsverlust,
Von
Rezension bezieht sich auf: "Frohe Ostern Hansa Stavanger": 121 Tage in der Hand von Piraten (Gebundene Ausgabe)
Mit diesem Buch hat K.K. die seinerzeit vom Spiegel und Stern entfachte Hype um die Entführung der Hansa Stavanger und seine angebliche Heldenrolle darin kommerziell gut ausgeschlachtet. Sein ebenfalls heldenhafter" Kampf gegen seinen Arbeitgeber Leonhard & Blumberg ist auch Legende.Es lohnt sich kaum auf den Inhalt einzugehen, da Kotiuks ich-bezogene Darstellung der Ereignisse kaum ein schlüssiges geschweige denn wahrhaftiges Bild der Ereignisse bietet. Im Buch gibt er sich patriarchalisch - gegen Piraten und Reederei stellt er sich vor seine leidgeprüfte Besatzung... Die Wirklichkeit sah leider anders aus: Sämtliche 24 Besatzungsmitglieder sagten nach der Freilassung gegen ihren Kapitän aus, bezichtigten ihn, Warnungen der Reederei in den Wind geschlagen zu haben, Mangel an Führung während der Entführung an den Tag gelegt zu haben, bis hin zu Vorwürfen der Kollaboration mit den Piraten. Gerade letzteres wiegt schwer, den hier gibt es zweifelsfreie Aussagen, daß K. den Piraten vorgeschlagen hatte, einige Besatzungsmitglieder im Schiff einzusperren und gegenüber der Reederei zu behaupten, sie seien an Land verbracht worden - um Druck auf die Reederei auszuüben. Es ist erschreckend zu lesen, wie Kotiuk (und seine Frau, die er mit Genehmigung der Piraten informiert" hält, und die ungefiltert und gegen den Rat des BKA damit zur Presse durchstartet) sich in eine Scheinwelt hineinsteigert, in der die Hauptgegner die Reederei und deren Verhandlungsführer sind. 121 Tage in Geiselhaft zu ertragen sind sicher kein Pappenstiel, aber die meisten der über 100 seit 2007 vor Somalia entführten Kapitäne haben sich bisher in dieser Situation mit mehr Professionalität und Gleichmut gestellt als Herr Kotiuk. Die Verhandlungsposition der eigenen Reederei zu untergraben (selbst wenn man sie nicht versteht) ist bisher nur den wenigsten eingefallen. Fazit: Null Sterne, wenn es möglich wäre. Ein unerträgliches, unsachliches und unlauteres Jammerwerk, das allerdings als abschreckendes Beispiel wie man sein Schiff in einer derartigen Situation nicht führen sollte, durchaus geeignet ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
einfach nur packend,
Von ILdS "ILdS" (xxxxxxxx) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: "Frohe Ostern Hansa Stavanger": 121 Tage in der Hand von Piraten (Gebundene Ausgabe)
In dem Buch geht es um die seinerzeit von Piraten entführte Hansa Stavanger.Ich wusste zuerst nicht, was ich von dem Buch halten soll und ob ich es überhaupt lesen sollte. Ich bin froh, es gelesen zu haben! Einfach packend und man mag es nicht mehr aus der Hand legen. Wirklich für jeden empfehlenswert! Ich war schwer begeistert mit welcher Wucht geschrieben und beschrieben wird wie alles ablief und es empfunden wurde. Auch sehr traurig, denn ich fragte mich die ganze Zeit über "warum?", war und ist das alles wirklich nötig gewesen was die Menschen dort erleben mussten!? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3.0 von 5 Sternen
Wollte dieses Buch schnell lesen.,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: "Frohe Ostern Hansa Stavanger": 121 Tage in der Hand von Piraten (Gebundene Ausgabe)
Ist zum Teil sehr langatmig beschrieben und man denkt man müsste schon mal ein paar Seiten überschlagen, ich glaube das ein Film interessanter wäre
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
packend,
Rezension bezieht sich auf: "Frohe Ostern Hansa Stavanger": 121 Tage in der Hand von Piraten (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist nur zu empfehlen da es sich um ein äußerst spannendes Zeitdokument handelt.Manchmal kann man gar nicht glauben, dass all diese Ereignisse wirklich geschehen sind. Man kann sich nur wage vorstellen wie schwer und nervenaufreibend das Warten auf die Reaktionen der Reederei war und kann die Enttäuschung sehr gut nachvollziehen, wenn nur unbefriedigende Antworten auf dem Schiff ankamen. Sehr gelungen finde ich die Kombination der beiden Tagebücher des Kapitäns und seiner Frau. Zusammenfassend: äußerst empfehlenswert Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Spannende Thematik auf BILD Niveau,
Rezension bezieht sich auf: "Frohe Ostern Hansa Stavanger": 121 Tage in der Hand von Piraten (Gebundene Ausgabe)
Das Buch beschreibt die Entführung und festhaltung der "Hansa Stavanger" durch somalische Piraten aus der Sicht des Kapitäns.Das Thema ist sehr spannend und das Buch interessant, leider verkommt es recht schnell zur persönlichen Abrechnung des Kapitäns mit der Reederei und den Behörden, teilweise auch mit seiner Besatzung und den Offizieren. Dies ist natürlich verständlich und vermutlich auch gerechtfertigt, allerdings befremdet es auch. Teilweise liest es sich wie ein Heldenepos in dem der Protagonist, Kapitän Kotiuk, das Schiff und die Besatzung im Alleingang rettet. Mit Sicherheit liegt der Großteil der Belastung auf dem Kapitän, aber die Schiffsführung besteht aus mehreren Personen. Dennoch ist das Buch interessant und man kann einen Einblick in die Situation und die gewaltige Belastung die auf dem Kapitä und dem Rest der Mannschaft lastete bekomen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Spannend!,
Von
Rezension bezieht sich auf: "Frohe Ostern Hansa Stavanger": 121 Tage in der Hand von Piraten (Gebundene Ausgabe)
Ich übersetzte das Buch ins Deutsche. Stand damals mit dem Kapitän und seiner Frau in Verbindung; hatte außerdem Zugang zu eher alternativen Informationsquellen: der deutschen Marine, EU NAVFOR Somalia/Atalanta, US Navy, einigen staatlichen - auch nicht deutschen - Institutionen, die sich sehr stark diesem Thema widmen; Reedern, Vermittlern aus anderen Piraten-Entführungsfällen. Auch über meine frühere Tätigkeit im südkoreanischen Schiffbau ergaben sich einige Kontakte, die mir beim Hansa-Stavanger-Fall einen Blick hinter die Kulissen ermöglichten.Trotz der subjektiven Perspektive eines Mitwirkenden empfehle ich das Buch. Es ist spannend, stellenweise kaum vorstellbar und es zeigt, dass unsere Welt nicht immer so aussieht, wie wir es gerne hätten. Man vergesse nicht, über die gefährdeten Gewässer erreichen uns unsere PCs, Fernseher, Kleider, ja selbst neuseeländische Äpfel. Wir alle stehen recht nah an dem Problem. Sicherlich ist das Tagebuch des Kapitäns keine objektive Wahrnehmung der Geschehnisse - diesen Anspruch erhebt es auch nicht - aber gerade deswegen ist es ein wichtiges Zeitdokument. Und: diese Seiten entsprangen nicht der Feder eines Hollywood-Ghostwriters, der Mann und seine Crew waren mitten drin. 121 Tage. Leo Walotek-Scheidegger / 4mare.com Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
spannender Zeitzeugenbericht, unbedingt lesen,
Rezension bezieht sich auf: "Frohe Ostern Hansa Stavanger": 121 Tage in der Hand von Piraten (Gebundene Ausgabe)
Berichte von Zeitzeugen sind ein wesentlicher teil der neueren Geschichte. Besonders wichtig sind sie, wenn durch die Medien nur sehr zaghaft und kontrolliert berichtet wird, so wie über die Ereignisse im Indischen Ozean. Hier wird aber ein Kapitel geschrieben, das uns westliche Länder noch nachhaltig beeinflussen wird. Hier berichtet ein Zeitzeuge nicht nur über die Vorgänge an sich, sondern auch über die persönliche Erschütterung der Betroffenen. Ein Buch zum Nachdenken und auch zum Lesen zwischen den Zeilen.Schade, dass das Buch nicht in den Buchhandlungen zu finden ist und die Öffentlichkeit nicht ausreichend darüber informiert wurde. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
interessant, spannend, packend,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: "Frohe Ostern Hansa Stavanger": 121 Tage in der Hand von Piraten (Gebundene Ausgabe)
Ich nam das Buch zur Hand und konnte, einmal damit angefangen, nicht mehr aufhören zu lesen. Es liest sich sehr gut und leicht, auch wenn das Thema eher schwer im Magen liegt. Zeitweise fühlte ich mich an Bord versetzt und litt mit dem Kapitän und seiner Crew. Empfehlenswert.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Tagebuch aus erster Hand,
Von Udo Kewitsch "Udokah" (Landkreis TS) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: "Frohe Ostern Hansa Stavanger": 121 Tage in der Hand von Piraten (Gebundene Ausgabe)
Der Kapitän trägt nicht nur die Verantwortung, sondern in diesem Fall auch die erdrückende Last einer 121 tägigen Gefangenschaft und Geiselnahme, die er in diesem Buch in Tagebuch-Form zu verarbeiten versucht.Das gelingt zum Großteil, sind doch die Ereignisse und die erklärende Vorworte in diesem Buch sehr eindrücklich geschildert. Gut gemacht auch der gelegentlich Sprung nach Deutschland, wo die Frau des Kapitän die Gefühlslage aus ihrer Sicht schildern darf und somit die jeweils unterschiedlichen Wahrnehmungen und Gefühle erkennbar werden. Ein leicht zu lesendes Buch, mitunter spannend, leider - und das ein kleiner Wermutstropfen daran - durch stete Wiederholung der gleichsamen Gefangenschaftstage zum Schluss raus etwas ermüdend. Hier wäre ein Schuß "Schriftsteller-Dramaturgie" sicherlich "effektvoll" und somit auflagensteigernd gewesen, aber vielleicht war das ja gar nicht der Anspruch bei der Aufarbeitung dieser persönlichen Erlebnisse. Dieser Tatsachenbericht beschreibt aber auch sehr schön, ohne anklagend zu wirken, die Haltung und das Taktieren des "Managements" und legt offen, wie sich die Aspekte "Geld" und "Menschlichkeit" in der heutigen Zeit geradezu ausschließen. Fazit: kurzweilig, lebendig, real, erschreckend. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
4 Monate Psychoterror,
Rezension bezieht sich auf: "Frohe Ostern Hansa Stavanger": 121 Tage in der Hand von Piraten (Gebundene Ausgabe)
Das Buch schildert wechselseitig Anhand von Aufzeichnungen des Kapitäns sowie seiner Frau den Wahnsinn, welchen die Entführung der Hansa Stavanger für alle Beteiligten bedeutet hat.Viele Details welche seinerzeit nicht durch die Presse gingen werden hier beschrieben. Auch sind Originale aus dem Schriftverkehr mit dem Schiff (Politker, BKA etc.) wiedergegeben. Leider nicht alle wodurch sich nur bruchstückhaft nachvollziehen lässt, wer am Ende wirklich die Strippen gezogen hat. Erschreckend wie wenig Menschenleben für die an der Verhandlung beteiligte Reederei wert ist und wie die Entführten 4 Monate lang im Stich gelassen wurden. Ein spannendes Buch welches den Psychoterror der von beiden Seiten, den Piraten und den Vermittlern der Reederei ausgeübt wurde. Die Brisanz der Lage wird hier sehr deutlich und es bleibt zu hoffen, dass solche Schicksale in Zukunft anders gehandhabt werden. Obwohl die Thematik der Piraterie vor der Küste Somalias schon seit langem die Politik und Medien beschäftigt, ist es erschreckend zu lesen wie sich die Verhandlungen in die länge gezogen haben. Reiner Psychoterror über 4 Monate mit vielen Hintergrundinformationen und Bildern. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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"Frohe Ostern Hansa Stavanger": 121 Tage in der Hand von Piraten von Krzysztof Kotiuk (Gebundene Ausgabe - 9. März 2010)
EUR 4,99
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