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am 7. Januar 2014
Wer kennt sie nicht oder hat nicht zumindest einmal davon gehört, von der wohl bekanntesten Krimireihe Deutschlands? Ich war erstaunt zu lesen, das jeden Sonntagabend sitzen 8 Millionen Zuschauer vor ihren Bildschirmen und den Tatort schauen. Doch wer hat sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wonach die Schauplätze in den Städten, wonach die Häuser ausgesucht werden? Bestimmt nur wenige. Udo Wachtveitl, Alexander Gutzmer, Guido Walter und Oliver Elser haben sich mit genau diesen Fragen beschäftigt und in einem Buch zusammengefasst.

Gleich auf Seite 15 gibt es eine Deutschlandkarte, auf welcher zu jeder Stadt die dort abgedrehten Folgen verzeichnet sind. Spitzenreiter ist München, gefolgt von Hamburg und Berlin. Auf den folgenden Seiten wird zu jeder Stadt das Team vorgestellt; Name, Alter, Dienstgrad, Familienstand und seit wann die Person dabei ist. Für Fans der Reihe bestimmt eine unerschöpfliche Wissensquelle. Ebenso die beschriebenen Eigenschaften über das Wohnverhalten und sonstige Kommentare zur Person dürften interessant sein. So wird Til Schweiger als Hauptkommissar Niklas Tschiller ein chaotisch – improvisiertes Wohnverhalten nachgesagt, während sein Partner Yalcin Gümer überwachungsparanoid ist.

Da es im Buch vorwiegend um die Gebäude gehen soll, liegt natürlich ein besonderes Augenmerk auf den Wohnungen und dem jeweiligen Präsidium. Alle Fotografien sind aus einem besonderen Blickwinkel heraus gemacht worden. Nie einfach mal so von vorn. Mir gefallen sie super!

Interessant auch die Ansichten Der Tatort und die Frauen. Es gibt interessante Interviews mit Joe bausch und Andreas Hoppe. Schauplatz Tatort ist voll mit gut recherchierten Informationen rund um die Krimireihe. Für Fans der TV Folgen eine tolle Möglichkeit, sich ihre Lieblingsserie erklären zu lassen und dieser näher zu kommen.
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am 17. Mai 2014
Immer wieder sonntags fiebern Millionen von „Tatort“-Fans mit ihren Lieblings-Kommissaren mit. Das ist so, wenn Max Ballauf und Freddy Schenk ihre geliebte Assistentin Franziska verloren geht und das ist so, wenn man am Ende einer Münchener Episode nicht weiß, ob Franz Leitmayr, der blutend am Boden liegt, durchkommt.
Dieses Buch nähert sich der Kultreihe auf ungewöhnliche Art, indem seine Autoren auf architektonische Spurensuche gehen. Über 920 „Tatort“-Folgen hat es bisher gegeben, aber: „Die Langlebigkeit der Serie sahen die Produzenten 1970 nicht voraus. Ohne ihre Absicht entwickelte sich die Reihe zum Zeitzeugen des Strukturwandels, der das Erscheinungsbild und die Architektur deutscher Großstädte bis heute prägt. Der Tatort konserviert die Ansicht auf Gebäude, Restaurants, Bahnhöfe und ganzer Straßenzüge der 1970-er und 1980-er Jahre.“ Am eindrucksvollsten wird das am Beispiel der beiden Drehorte Duisburg und Essen dokumentiert, wenn man als Kind des Ruhrgebiets auch kritisch anmerken muss, dass zumindest im Fall Duisburg von Drehbuchautoren und Regisseuren viele (städtebauliche) Klischees gepflegt wurden. In Hamburg und seinem Rotlicht-Milieu war es mal ähnlich.
Der Leser erfährt, wo und wie die Kommissare in ihrem Fernseh-Leben wohnen und arbeiten. Nebenbei wird allerlei Wissenswertes über Stärken und Schwächen der Darsteller vermittelt. So heißt es über Hans-Jörg Felmy als Kommissar Haferkamp aus Essen: „Die Frikadellen, die er immer im Tatort aß, die hat er auch privat wirklich gern gegessen“ – sozusagen der Vorläufer der Kölner „Wurstbraterei“. Das Buch präsentiert alte und neue Schauplätze, wobei ein nostalgisches Bild herausragt: Es zeigt Schimanski 1984 in der Folge „Zweierlei Blut“ ausgerechnet mit dem jungen Dietmar Bär, der später einer seiner Nachfolger werden sollte.
Die Gretchenfrage, wer denn in der Kommissar-Riege am populärsten ist, lassen die Autoren offen. Der Kulturwissenschaftler Norbert Bolz sieht die Münsteraner und Münchener vorne, der Gerichtsmediziner Joe Bausch steht naturgemäß seinen Kölner Kollegen Behrendt und Bär am nächsten, mit denen er ein Hilfsprojekt für Knastkinder in der Dritten Welt angestoßen hat.
Aber selbst die privaten Internet-Fanseiten, unter denen „tatort-fundus.de“ die ideenreichste ist, liefern kein klares Bild – offenbar auch deshalb nicht, weil die zahlreichen Wiederholungen in den dritten Programmen die „Tatort“-Hitparade immer wieder verändern. Hinzu kommt, dass die Kommissar-Riege gerade in jüngster Zeit viel frisches Blut erhielt. Am Beispiel von Mitautor Udo Wachtveitl zeigt dieses Buch, wie vielseitig so mancher „Tatort“-Kommissar (jenseits der großen Zuschauerquoten) unterwegs ist: Hier schreibt er über seine Rolle in der Folge „Im freien Fall“, in der er sich als Architekt ausgibt, er hat aber 2013 auch an einem Hörbuch über das Leben von Giuseppe Verdi mitgewirkt.
Der Ansatz der Autoren war ein interessanter, gleichwohl würde man sich als „Tatort“-Fan noch mehr Anekdoten über die Protagonisten wünschen. Viele schrieben und schreiben Fernsehgeschichte – wie auch Odenthal und Kopper, Charlotte Lindholm, Ritter und Stark, Steier und Mey, Palu, Stoever und Brockmöller, Friedrich Dellwo und Charlotte Sänger. Wetten, dass der „Tatort“ auch in Zukunft nicht totzukriegen ist? Schon allein deshalb nicht, weil Leitmayr ja noch lebt …
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am 14. November 2013
Seit Jahrzehnten ist der Tatort-Krimi am Sonntagabend Kult. Es ist eine absolute Ausnahme, dass eine Serie so lange sich auf dem Bildschirm hält. Das hängt sicher nicht nur an der Aufteilung auf die Länderanstalten der ARD und den immer wechselnden Ermittlerteams, von denen einzelne, wie etwa Götz George als Schimanski über sehr lange Zeit immer wieder aktiv sind und längst einen Kultstatus erreicht haben, sondern auch daran, dass diese Serie sehr sensibel und aktuell gesellschaftliche Veränderungen aufgreift und thematisiert. Darüber ist schon sehr viel, auch im Feuilleton, nachgedacht worden.

Das vorliegende, bei Callwey verlegte Buch beschäftigt sich mit einem ganz anderen Aspekt der Tatort- Tradition. Die Autoren wollen zeigen, wie die Kultreihe Architektur und Urbanität nicht nur verarbeitet, sondern sie sozusagen regelrecht zum Hauptdarsteller macht.

Vor- Ort Reportagen, Interviews mit Architekten, Regisseuren und Schauspielern und immer wieder große und faszinierende Bildstrecken zeigen aufschlussreich, dass die Stadt, dass Gebäude und Innenräume und ihre je wechselnde Architektur für die Serie schon immer eine wichtige Rolle spielten und es noch tun.

Doch nicht nur für an Architektur Interessierte ist das Buch wichtig und informativ. Sondern alte und neue Tatortfans werden von ihm begeistert sein. Denn zunächst werden alle Ermittlerteams aus allen beteiligten Städten beschrieben, wobei insbesondere die Wohnarchitektur und das Wohnverhalten der Kommissare, sowie die Architektur der jeweiligen Präsidien beschrieben werden.

Sieben ausgewählte Tatort-Städte( Duisburg, Essen, Frankfurt, Berlin, Münster, München und Hamburg) werden in der Mitte des Buches quer durch die Jahrzehnte mit beeindruckenden Bildern porträtiert. Diese sieben Beispiele sind eingerahmt von Beiträgen, die ganz unterschiedliche Themenbereiche bearbeiten, wie etwa „Die Frau und Raum“ und Interviews, etwa mit Norbert Bolz über den „Charme des Proletarischen“.

Sie kennen einen Tatort-Fan und haben noch kein Weihnachtsgeschenk? Hier ist es.
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am 27. Dezember 2013
Zu Beginn des Buches findet man eine Einführung mit allen Tatort-Teams der vergangenen Jahre. Unter anderem wird im Verlauf dieses Buches näher auf die einzelnen Ermitter-Teams eingegangen, wobei manche nur kurz beleuchtet werden anhand iherer Arbeits- und Wohnumgebung/-situation. Dabei werden auch die Wohnungen und die Büros vorgestellt, und dies in ihrer tatsächlichen Funtkion, d.h. nicht alles ist Kulisse sondern hat auch im realen Leben unter anderem eine echte Funktion. Untermalt wird das ganze durch Interviews mit Schauspielern. Dieser Teil nimmt viel Platz innerhalb des Buches ein. Sogar einige Kult-Serienfolgen werden näher beleuchtet. Zu guter letzt findet man noch mehr Interviews um einen noch tieferen Einblick zu bekommen. Es wird über den Aufbau einzelner Räume gesprochen oder über die Szenerie.

Insgesamt gibt das Buch dem Leser einen guten Einblick auch in die Hintergrund-Geschichten, die Täter-Opfer-Verhältnisse und deren Lebensumstände. Da ich den Tatort doch recht häufig sehe und es sehr bedaure, dass zum Beispiel von Til Schweiger erst eine Folge existiert, finde ich es durchaus interessant mehr architektonisches Hintergrundwissen zu erhalten - da ich mich auch ein wenig für Architektur und Szenenaufbau interessiere.

Meiner Meinung nach ist das Buch gut gestaltet, besonders die Qualität der Bilder überzeug sowie auch die hochwertige Herstellungsweise. Schön finde ich auch die gewählten Schriftarten sowie den jeweiligen Seitenaufbau.

Natürlich kenne ich viele Ermittlerteams gar nicht, da ich früher den Tatort eher gar nicht geschaut habe - und eigentlich erst seit der Folge mit Til Schweiger doch recht regelmäßig einschalte. Auch der Tatort gestern in Weimar mit Christian Ulmen und Nora Tschirner hat mich überzeugt - auch wenn die Story von den Schauspielern und nicht von der Geschichte an sich gelebt hat.

Wer sich für Architektur und die Serie Tatort interssiert der sollte sich dieses Buch in jedem Fall zulegen. Auch für jemanden der jetzt kein absoluter Fan ist aber sich für Architektur-Bücher im etwas anderen Stil interessiert ist es sicherlich ein schönes Geschenk.
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am 24. November 2013
Rezension: Udo Wachtveitl, Alexander Gutzmer, Guido Walter, Oliver Elser. - Schauplatz Tatort.

Sonntags, ab 20.15 Uhr nach der Tagesschau im Ersten: TATORT ! Seit vielen Jahrzehnten ist für viele TV-Zuschauer der ARD-Krimi im ersten Programm ein absolutes MUSS. Waren es zu den Anfangsjahren dieser Krimiserie noch wenige Protagonisten ( wie der Kommissar Veigl aus München, der Zollfahnder Kressin oder der unvergessliche Schimanski ) die den Krimi-Freund in ihren Bann zogen, so sind es heute eine Vielzahl von Ermittlern, die jeweils durch unterschiedliche Charakteren brillieren und zwischenzeitlich nahezu flächendeckend jeden regionalen Habitus der Republik abdecken. Vielfalt ist da gewollt und für den Zuschauer auch bereichernd. Somit präsentiert sich der Tatort heute mehr denn je regional und mit erfrischendem Lokalkolorit. Es fließen bei den Schauplätzen des Tatorts urbane Strukturen, Architektur u. a. der Polizeipräsidien sowie die Gestaltung der Büroausstattungen und viele andere lokale Gegebenheiten mit ein. Der 2013 im Callway-Verlag erschienene Band mit dem Titel "Schauplatz Tatort" dokumentiert sehr gekonnt die Historie des TV-Klassikers und gibt dabei den Blick frei hinter die Kulissen. Profunde Einblicke beim Dreh, die dem Zuschauer ansonsten verborgen bleiben, präsentiert dieser ausgezeichnete Band mit seltenen S/W-Aufnahmen der Akteure, Locations und Architektur. Aufschlussreiches Zahlen- und Faktenmaterial, sowie absolut kenntnisreiche Texte machen diesen erlesenen Band zu einem wertvollen Fundus an Hintergrundinformationen und Bildern rund um die Serie Tatort, sehr zur Freude von allen Fans, die tiefer in die Historie, Architektur und Materie dieser Kultserie Tatort einsteigen wollen und in diesem Band durch spannendes Insiderwissen und Analysen voll auf ihre Kosten kommen.
Uno Wachtveitl, Alexander Gutzmer, Guido Walter, Oliver Elser : Schauplatz Tatort. Callwey-Verlag, München 2013, gebundene Ausgabe, 28,8 x 25,8 cm, 192 Seiten, zahlreiche S/W-Abbildungen, Text in deutscher Sprache.

Rezension: © Willi Wilhelm, Bornheim, November 2013.
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am 12. Februar 2014
Ich muss zugeben, dass ich vor der Lektüre dieses Buches immer nur sporadisch den Tatort gesehen habe. Das liegt nicht an der Serie, sondern an meinem recht großen Desinteresse für das Genre des Krimis. Doch die interessanten Einblicke, die mir das im Callwey Verlag erschienene Buch „Schauplatz Tatort“ gegeben hat, hat mich so neugierig gemacht, dass ich tatsächlich ein regelmäßiger Zuschauer geworden bin. Es ist nicht nur etwas für Filmfans, sondern kann auch Filmwissenschaftler wie mich begeistern, auch wenn von wissenschaftlicher Tiefe im Großteil des Buches abgesehen werden muss.
Insgesamt ist das Buch sehr hochwertig verarbeitet und wartet mit vielen Bildern auf. Für Filmbegeisterte ein Muss mit Verschlingungs-Risiko. Meine Empfehlung.
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am 30. Dezember 2013
Auch wenn beim ersten Hinsehen das Konzept ein wenig abstrus erscheint, so ist doch beim zweiten HInsehen - und wenn man sich an den Gedanken gewöhnt hat, dass es einen Zusammenhang zwischen Architektur der jeweilgen Szenerie und der Handlung geben kann - das Buch durchaus gelungen und vermittelt einen ganz neuen Blick auf den nächsten Tatort.
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