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Till Sailer hat mich mit seiner Händelbiografie überzeugt, sodass ich bei Bach auch auf ihn zurückgegriffen habe. Wie ich das Buch empfunden habe, werde ich euch in meinem Bericht mitteilen.

Inhalt:
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Das Buch ist in 11 Kapitel gegliedert, danach folgen eine Aufstellung der wichtigsten Lebensdaten und die Worterklärungen.

Das Buch beginnt mit dem Kapitel über die Kurrendesänger. Diese sind die beiden Brüder Jakob und Sebastian. Die Söhne von Elisabeth und Ambrosius, die beide ihre Silberhochzeit in Eisenach begehen.

Hierzu eine kurze Erklärung des Begriffs Kurrende:

Eine Kurrende (lat.: currere = laufen", also Laufchor") war ursprünglich ein aus bedürftigen Schülern bestehender Chor an protestantischen Schulen, der unter Leitung eines älteren Schülers (des Präfekten) von Haus zu Haus zog oder bei Festen (zum Beispiel Hochzeiten, Beerdigungen) und ähnlichem für Geld sang. Die Kurrendaner oder Kurrendschüler trugen kleine schwarze Radmäntel und flache Zylinderhüte und haben sich in Thüringen und Sachsen bis heute gehalten.
Quelle: wikipedia

Es ist April und es regnet. Von Eisenach geht der Leser ins 2. Kapitel "Helle Nächte" - hier befinden wir uns in Ohrdruf und Sebastian geht in die Stadtschule zum Unterricht. Dort übt er in der Michaeliskirche gern auf dem Spinett. In Kapitel 3 gehen wir auf Wanderschaft. Wir befinden uns im Jahr 1699 - es ist Ende des Jahres und kurz vor Silvester. Johann Sebastian und sein älterer Bruder Christoph sind im Wald. Sie holen Brennholz, weil es dies auf Zuteilung gibt. Über Ohrdruf kommen wir nach Lüneburg, Weimar, Köthen, Leipzig und Dresden, Berlin und Potsdam, können also sämtliche wichtigen Lebensstationen und -situationen Bachs erleben und nachvollziehen.

meine Meinung:
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In sehr schöne Geschichten verpackt, die perfekt recherchiert sind, kann man den Lebensweg Bachs prima nachvollziehen und sich super in die Zeit Bachs hinein versetzen.

Es kommt sehr gut rüber, wie einzigartig und besonders der Lebensweg dieses Musikers war, wie seine Jugend verlief und er zu dem reifte, als das wir ihn kennen. Besonders schön ist die Verknüpfung des Charakters Bachs mit der Historie seiner Zeit und deren Gegebenheiten.

Seine Oratorien und Kantaten und seine Persönlichkeit bilden einen tollen Rahmen und die Handlung ist dicht und durchdacht. Schön ist es auch, dass man viel vom persönlichen Umfeld Bachs während seines Werdeganges erfährt und so die Möglichkeit hat, alles einzuordnen. Man erfährt, wie das Orgelbüchlein entstand und wie seine Zeit als Thomaskantor verlief. Viele kleine - aber nicht weniger interessante - Begebenheiten am Rande werden sehr unterhaltsam geschildert. Der Autor bedient sich der wörtlichen Rede genauso wie zahlreicher erklärender bildhafter Adjektive.

Die Zusammenhänge zwischen dem Menschen Bach, seine Entwicklung und der damit zusammehängende Werdegang und die Entstehung seiner musikalischen Werke sind perfekt nachvollziehbar.

kurze Leseprobe:
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Prima vista

Unter den Weimarer Musikern, mit denen Bach befreundet war, nahm der Stadtorganist Johann Gottfried Walther eine bevorzugte Stellung ein. Er war gleichfalls ein ausgezeichneter Orgelspieler und in der Komposition äußerst geschickt. Es hieß, er sei in der Kunst des Fugensetzens schwerlich zu übertreffen. Und Bach war der Letzte, der einer solchen Meinung widersprochen hätte.
Walther gehörte, wenn auch entfernt, der Bachschen Familie an, sodass er in gleicher Weise mit Sebastian wie auch mit dessen Frau Maria Barbara verwandt war. Wenn die beiden Männer zusammentrafen, ging es gewöhnlich recht lustig zu.
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am 21. Februar 2013
Das Leben Bachs wird so geschildert, dass man es nicht mehr schnell vergisst. Ich habe das Buch gemocht, hätte aber noch etwas mehr von Bachs Glauben erwartet, denn er war ein durchaus frommer Mann. Das hätte etwas mehr betont werden dürfen, ansonsten sehr schön!
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am 26. Dezember 2014
Doch, das Buch von Till Sailer enthält einige lesbare Episoden aus Bachs Leben, aber wer DEN Bach-Roman lesen will, der muss zu Jens Johlers "Die Stimmung der Welt" greifen.
Sehr viel besser ist der Brahms-Roman von Till Sailer, der leider unterschätzt wird: "In Liebe- Ihr Johannes Brahms". Da zeigt Till Sailer sein ganzes Können und sein ganzes Einfühlungsvermögen.
Wie gesagt: "Vom Sängerknaben zum Thomaskantor" kann man lesen - aber es gibt Besseres.
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am 15. Dezember 2014
Das Buch ist neuwertig und kam hier pünklich an. Da es ein Geschenk ist, kann ich es ansonsten nicht weiter beurteilen. Bin soweit mit allem zufrieden
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