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am 5. Februar 2006
Wer das Buch „Gültiges und Endgültiges“ von C.S. Lewis besitzt, sollte dieses Buch links liegen lassen. Es ist eine Neuveröffentlichung unter einem anderen Titel.
ALLE ANDEREN kann ich dieses Buch empfehlen:
Es ist eine Sammlung von 23 Essays, wobei eines davon eine Fragestunde an C.S. Lewis war. Man bekommt die Frage und seine (kurze) Antwort.
Bei den meisten Essays wird erklärt, warum und für wen C.S. Lewis sie schrieb.
Sicher sind manche Artikel bnicht mehr so ganz aktuell, aber dennoch lässt sich aus den meisten wirklich Wissen und Input für einen selbst ziehen.
Lewis argumentiert logisch - er setzt sich nicht hin und sagt "das ist aber so", sondern er erklärt seinen Gedankengang und seine Entscheidungen präzise und nachvollziehbar.
Ein paar Essay-Titel, damit Sie vielleicht auf den Geschmack kommen:
- Beten und Arbeiten (sehr eindrücklich)
- Gleichheit
- Zwischen Toleranz und Enge
- Menschen im Atomzeitalter (immer noch hochaktuell!)
- Was mir Weihnachten bedeutet (leider auch sehr aktuell)
- Christ und Politik
Kaufen Sie sich das Buch - setzen sie sich mit ihm auseinander und hinterfragen sie es kritisch!
Nichts anderes hätte der Autor gewollt!
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Oktober 2015
Abgesehen vom etwas umständlichen Titel „Ich erlaube mir zu denken“ - Lewis ging, wie er selbst einmal gestand, die meisten Problemstellungen gerade mit dem Verstand an, trennte dies aber niemals von seiner Imagination – habe ich am Buch nichts auszusetzen.

Es handelt sich um zwei Dutzend kurze Essays von C. S. Lewis. Das Büchlein eignet sich ideal als Begleiter unterwegs. In einer Viertelstunde Strassenbahnfahrt von A nach B kann man sich eine geistige Insel schaffen und fünf bis sieben Seiten genüsslich lesen. Lewis, der sich ja selbst keine Zeit zum Zeitunglesen nehmen wollte – er hatte wahrlich zu viel anderen genialen Lesestoff – bietet hier eine Alternative zum schalen Klatsch und den immer gleichen Meldungen der Medien. Aber da wären wir schon beim Inhalt.

Ich habe 23 kurze Hinweise zusammengestellt – aus jedem Aufsatz einen.

Wie aber, wenn ... unsere Kultur gerade dadurch gefährdet wäre, dass wir sie zum Summum bonum gemacht haben?

Es ist eine gute Regel, sich nach der Lektüre eines neuen Buches nie ein zweites neues zu erlauben, ohne dazwischen ein altes gelesen zu haben.

Was wir tun, wenn wir einen Acker jäten, ist gar nicht so viel anders als das, was wir tun, wenn wir um eine gute Ernte beten. Aber einen wichtigen Unterschied gibt es dennoch. Wir können nicht wissen, ob die Ernte gut wird, egal was wir auf dem Acker tun.

(Wider die Entwicklungstheorie der Evolution) In der mir bekannten Welt bringt – in endloser Folge – das Vollkommene das Unvollkommene hervor und dies wiederum das Vollkommene; Ei führt zu Vogel und Vogel zu Ei.

Kein Mensch erhofft sich vom Tod soviel wie wir; doch nichts kann uns mit seiner – nun, mit seiner Unnatürlichkeit versöhnen.

Machen Sie den Lehrplan, wie Sie wollen. Entwerfen Sie Konzepte, schreiben Sie Berichte bis zum Gehtnichtmehr – wenn wir Skeptiker sind, werden wir unseren Schülern nur Skepsis beibringen, wenn wir Toren sind, nur Torheit, wenn Banausen, nur Banausentum, wenn fromm, Frömmigkeit, wenn Helden, Heldenhaftigkeit.

Dass vieles von dem, was Strafe zu etwas so Gefürchtetem macht, dazu gehört – Schande, Ausgestossensein, Gefangenschaft und verlorene Jahre -, ist offensichtlich. Nur eine gewaltige Schuld könnte es rechtfertigen; doch ausgerechnet das Schuldverständnis wurde ja von der 'humanen' Theorie über Bord geworfen.

Kann die Justiz auf die Dauer die eine Weltanschauung praktizieren und doch den Schutz einer völlig anderen geniessen?

Eine pauschale Gleichmacherei ist auf Dauer ohne geistlichen Nährwert.

Das Klügste, was wir tun können, ist, zu Bettlern zu werden, und das Wissen um unsere Bedürftigkeit erleichtert uns diesen Schritt.

Die Abschaffung der humanistischen Bildung hat dazu geführt, dass das Denken sich nur noch innerhalb der eigenen Epoche bewegt; es krankt, in seiner Beziehung zur Zeit, an dem, was wir, im Blick auf den Raum, 'Provinzialismus' nennen.

Wir haben die unschätzbare Fähigkeit verloren, entrüstet zu sein.

Das Universum ist nicht alles, was es gibt. Es gibt noch 'eine andere Welt', und aus der kommen wir. Und das erklärt, warum wir uns hier nicht zu Hause fühlen.

Das Christentum ist kein Ersatz für fachliche Kompetenz.

Kaum einer von uns hat auch nur zehn Prozent der Gedankengänge selbst gedacht, auf denen all das beruht, was wir für wahr halten. Wir erkennen sie aufgrund der Autorität von Experten an und tun gut daran...

Man sieht mit den Augen des Glaubens eine Lehre in keinem Augenblick undeutlicher als dann, wenn man sie gerade mit Erfolg verteidigt hat.

Wir haben das Wort „Awe“ - für ein Gefühl, das der Furcht sehr ähnlich ist, aber mit dem wesentlichen Unterschied, dass es nicht notwendig mit dem Bewusstsein einer konkreten Gefahr verbunden ist.

Fortschritt heisst Bewegung auf ein angestrebtes Ziel zu, aber nicht alle halten die gleichen Ziele für erstrebenswert für die Menschheit.

Vom heutigen humanistischen Standpunkt aus betrachtet ist jedes Verbrechen pathologisch; es erfordert nicht Bestrafung, sondern Therapie.

Das Christentum hat zwei Versuche unternommen, mit dem Übel Krieg fertig zu werden – im Rittertum und im Pazifismus. Beide waren erfolglos.

Zwei Wesen, die unabhängig voneinander in Raum und Zeit hineingestellt wird, können nicht das auf sich selbst beruhende, nicht mehr zu hinterfragende Absolute sein.

Die Menschen tun so oft für ihre tatsächlichen Sünden keine Busse, dass es beinah wünschenswert scheinen mag, wenn sie es gelegentlich für eine eingebildete tun.

(Weihnachten) Kann es wirklich meine Pflicht sein, Winter für Winter eine Unmenge Plunder zu kaufen und zu bekommen, nur um den Geschäftsleuten zu helfen?
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am 20. Dezember 2012
billige Freude, danke. Es gibt wohl keinen christlichen Schriftsteller des 20 Jahrhunderts, der scharfsinniger die Hintergrundprobleme unserer Gesellschaft analysiert hat.
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