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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein intellektuelles Vergnügen, 4. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wunder (Taschenbuch)
C.S.Lewis ist nicht nur der Autor der populären "Chroniken von Narnia", er hat auch viele Bücher über den christlichen Glauben geschrieben. Dabei ist er wohl der einzige Nicht-Theologe, dessen Bücher zu Glaubensfragen auch unter Theologen anerkannt sind - und die sich nun seit Jahrzehnten in Millionen-Auflagen verkaufen.

Das Taschenbuch "Wunder - möglich? - wahrscheinlich? - undenkbar?" ist insofern typisch für Lewis, als es scharfsinnig-unbestechliche Logik in glasklare Sprache gießt. Dabei ist er oftmals ausgesprochen witzig, so z.B. wenn er nebenbei bemerkt: "Meine Meinung, daß Dinge, die alle demselben Ding gleichen, auch untereinander gleich sind, basiert keineswegs auf der Tatsache, daß ich sie niemals auf frischer Tat des Andersseins ertappt habe."

Streng folgerichtig baut er seine Argumentation auf und klärt erst einmal die Voraussetzungen für die Behandlung der Frage, ob Wunder möglich seien, indem er fragt (und Schritt für Schritt beantwortet), inwiefern es überhaupt etwas außerhalb (oder über) der Natur Stehendes geben kann oder sogar muß. Dabei nimmt er alle vermuteten Einwände und Gegenargumente des Lesers auf und beleuchtet sie als redlicher Wahrheits-Sucher von allen Seiten. Gleichzeitig verhilft ihm aber sein tiefgründiger Humor und seine sprühende Phantasie (siehe "Narnia" und die "Perelandra-Trilogie"...) zu einer Unmenge an ungewöhnlichen bildhaften Beispielen, sodaß die Lektüre des Büchleins nicht nur ungemein erhellend, sondern auch ebenso vergnüglich ist.

Die Übersetzung ist ausgezeichnet und wird dem sowohl literarisch als auch philosophisch auf hohem Niveau schreibenden Lewis gerecht.

Ein - tatsächlich - WUNDERbares Buch, von der ersten bis zur letzten Seite ein Hochgenuß!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunder sind nicht undenkbar., 14. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Wunder (Taschenbuch)
In „Wunder – möglich, wahrscheinlich, undenkbar?“ von C. S. Lewis geht es um eine philosophische Frage. (Das Buch ist weder Erbauungsliteratur noch Stoff für Esoteriker.) Wenn man nach dem heutigen Kenntnisstand der Wissenschaft die Möglichkeit von Wundern ausschließen könnte, dann wäre das Glaubensbekenntnis des Christentums als Aberglaube abgetan. (Für die pantheistischen Religionen nur Randerscheinung, ist der Glaube an Wunder für das Christentum essentiell und unverzichtbar.) Wer also fragt, ob Wunder möglich sind, muss die Tragfähigkeit moderner Weltbilder hinterfragen. Der Autor versteht es, ein schwieriges Problem allgemeinverständlich und anregend dazustellen: Die christliche Lehre ist ein widerspruchsfreies Glaubenssystem. Das Universum ist offensichtlich nicht aus sich heraus erklärbar. (Der logische Empirismus kann auf die Frage: Warum ist etwas und nicht nichts? keine Antwort geben.) Das absolute Geheimnis unserer Existenz, die Bedingung der Möglichkeit allen Seins nennen wir Gott - und dieses Geheimnis dürfen wir als Person ansprechen. Ein die Welt liebender Schöpfer, zweckfrei wie ein Künstler, erschafft auch heute noch jeden einzelnen Menschen und entlässt ihn in die Freiheit. Gott kann in der Welt Wunder wirken, ohne damit sein Schöpfungswerk in Frage zu stellen.

Das christliche dualistische Glaubenssystem (Gott transzendiert die Welt, der Geist ist kein Produkt der Materie) steht gegen die monistisch pantheistischen Weltanschauungen und die naturalistischen Theorien, die mehr oder weniger stillschweigend davon ausgehen, dass der Geist Produkt einer sich selbst entfaltenden Materie ist. (Doch wie soll man sich vorstellen, dass sich Naturgesetze, widerspruchsfreie Logik und Vernunft weiterentwickeln?) Während der physikalistische Determinismus an Einfluss verloren hat, gilt nun der Evolutionismus als unumstößliche Wahrheit: „Viele gebildete Menschen der westlichen Welt … glauben heute, das Leben sei ein Zufallsprodukt der Evolution und habe von sich aus etwa so viel Sinn wie ein Windstoß oder ein Magenknurren“ (Der Sinn des Lebens, Terry Eagleton, Seite 49). Wir erleben einen militanten Evolutionismus, der an die Immanenz einer fortschrittlichen Kraft in der Natur glaubt, andererseits aber den Glauben an eine göttliches Eingreifen in der Welt als „Kreationismus“ verteufelt. ( Terry Eagleton geißelt in Das Böse (Seite 189ff) den begeisterten Evolutionisten und „Naturwissenschaftler Richard Dawkins mit seiner unglaublich selbstgefälligen Überzeugung, wir würden alle immer freundlicher und zivilisierter“.) Natürlich dürfen auch Naturwissenschaftler über die Welt als Ganzes philosophieren. Doch dann sollten sie wissen, worin der Unterschied zwischen einem Dogma und einer wissenschaftlichen (durch Experimente falsifizierbaren) Hypothese liegt.

Wer noch Zweifel hat, ob es sich für ihn lohnt das Buch zu lesen (das gilt auch für Geistliche), könnte die Lektüre mit dem Epilog, Kapitel XVII beginnen: „Und wenn Sie vom Neuen Testament zu den modernen Gelehrten übergehen, denken Sie daran, dass Sie sich unter sie begeben wie ein Schaf unter die Wölfe. Sie werden dort auf Schritt und Tritt naturalistischen Vorbedingungen und Hinterfragungen von Problemen (wie ich sie bereits auf der ersten Seite dieses Buches festgestellt habe) begegnen – selbst aus der Feder von Geistlichen. Das heißt nicht, dass diese Geistlichen (wie ich nahe daran war zu glauben) verkleidete Abtrünnige wären, die ihre Stellung und den Lebensunterhalt, den die christlichen Kirchen ihnen bieten, bewusst dazu ausnützen, das Christentum zu untergraben. Vielmehr steckt teilweise eine Art „Katzenjammer“ dahinter. Wir alle haben den Naturalismus in den Knochen, und selbst eine Bekehrung treibt die Infektion nicht sofort aus unserem System aus. Sobald die Wachsamkeit nachlässt, drängen sich seine Vorbehalte alle wieder in das Denken zurück. …“ (Seite 191)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunder, 30. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wunder (Taschenbuch)
Man bekommt einen anderen Blick für die Wirklichkeit und was man dafür hält.
C.S.Lewis ist der Mann der bis zum Ende denkt.
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22 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Buch !, 18. Februar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wunder (Taschenbuch)
Nicht immer ganz leicht zu lesen, jedoch mit einer von Lewis gewohnt angewandten Logik. Anschaulich wird das zentrale Wunder der Christen (die Auferstehung) behandelt. Sehr empfehlenswert und ein echter Lewis !!
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Wunder
Wunder von Clive S. Lewis (Taschenbuch - 31. Dezember 1986)
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