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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen echtes Arbeitsbuch für Christen und Atheisten zugleich!
Werbung und Vorankündigungen für dieses Buch haben viel versprochen, aber auch gehalten. Bislang habe ich Bücher solchen Formates nur von englischen oder amerikanischen Autoren zu lesen bekommen.

Kotulla kann eigentlich nichts für seine "Begründung der Welt". Allein durch seine Biografie wurde er dazu getrieben. Wie er in seinem Buch...
Vor 16 Monaten von Christian Döring veröffentlicht

versus
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wirklich so gut?
mas - Der Verfasser gliedert das Buch in zwei Teile: Im Ersten begründet er die Plausibilität der Existenz Gottes. Ein Gott, der seinem Wesen nach gleichzeitig liebend und gerecht sein muss. Der zweite Teil widmet sich der Glaubwürdigkeit und Plausibilität des christlichen Glaubens, da sich dieser unter allen Weltanschauungen/-religionen am besten mit...
Vor 12 Monaten von mas veröffentlicht


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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen echtes Arbeitsbuch für Christen und Atheisten zugleich!, 7. August 2013
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen (Broschiert)
Werbung und Vorankündigungen für dieses Buch haben viel versprochen, aber auch gehalten. Bislang habe ich Bücher solchen Formates nur von englischen oder amerikanischen Autoren zu lesen bekommen.

Kotulla kann eigentlich nichts für seine "Begründung der Welt". Allein durch seine Biografie wurde er dazu getrieben. Wie er in seinem Buch selbst schreibt kommt er aus einem atheistischen Umfeld und durch seine schwere Krankheit hat er einen Zugang zu Gott gefunden. Glücklicherweise folgt dann aber keine Emotionsschnulze, sondern der Wissenschaftler Thomas Christian Kotulla schreibt sich fragend und mit Tiefgang durch sein Buch.

Neben des Autors Fragen nach Entstehung von Mensch und Welt, hat mich besonders sein Reden über sein Gottesbild fasziniert. Das fiese an Kotulla ist, er quält mich mit Fragen und ich muss mir selbst Gedanken über Gott und die Welt machen.

Die Beurteilung dieses Buches wird vom Glaubensstandpunkt des jeweiligen Lesers abhängig sein. Als Christ habe ich des Autors wissenschaftliche Aspekte und Erläuterungen mit Interesse gelesen und war erfreut darüber, wenn der Autor nicht alles mit seinem Fachwissen und Menschenverstand erklären kann. Doch viel Zeit zum genießen der spannenden Lektüre wird dem christlichen Leser nicht bleiben. Gelegentlich provoziert und fordert der Autor heraus.

Wer sich auf dieses Buch einlässt, sollte vorher genau überlegen ob er bereit ist über sein eigenes Gottesbild neu nachzudenken. Thomas Kotulla legt hier ein echtes Arbeitsbuch für Christen und Atheisten zugleich vor!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Sichtweisen, 15. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen (Broschiert)
Als Agnostiker haben mich die ersten Kapitel über den freien Geist sehr überrascht. Die Gedankengänge des Herrn Kotulla erscheinen mir äußerst schlüssig und aufschlussreich und bieten Platz zum Nachdenken und Kritisieren.

Verständlich geschrieben, ohne zu über- oder unterfordern, schafft es der Autor, die unmittelbar wahrnehmbare Realität kritisch zu beäugen und nicht als vollkommene Wahrheit hinzunehmen. Dies erfordert zwar Anstrengung und eine neue Art von Denke, ist aber in ihrer Gesamtheit logisch, interessant und sehr gut nachvollziehbar. Übersinnlichkeit in welcher Form auch immer als realer Bestandteil des Universums – ein interessanter Gedanke.

Geht es jedoch um die Natur des Menschen und den Wahrheitsanspruch bezogen auf Liebe und Gerechtigkeit, fühle ich einen inneren Widerstand. Diese Art von Definition kann nicht so einfach als allgemeingültig hingenommen werden, sei sie noch so logisch formuliert. Hier hätte ich gerne eine kritischere und differenziertere Auseinandersetzung gesehen, sei es in Bezug auf Liebe, Gerechtigkeit oder Schuld. Das Streben nach Liebe und Gerechtigkeit ist wünschenswert, jedoch liegt dem Ganzen eine Komplexität zugrunde, die meiner Meinung nach nicht klar genug aufgegriffen wurde und in eine Einseitigkeit abzugleiten droht, es aber zum Glück nicht tut.

Liebe als zentrales Thema sowie mangelnde Liebe als Kritikpunkt an unserer Gesellschaft finde ich sehr interessant. Hier empfehle ich weitere Literatur über Liebe und Liebesentzug in der Gesellschaft beispielsweise von Theodor Adorno in der Schrift „Erziehung zur Mündigkeit“.

Alles in allem ein sehr gelungenes Buch in Bezug auf seine sehr ehrliche Herangehensweise, sein herausragendes Gleichgewicht von Intellektualität und Emotionalität, von der man ergriffen ist. Hut ab, ich freue mich auf neue Werke von Herrn Kotulla!
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein philosophisch bedeutendes Buch, 8. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen (Broschiert)
Meine Vorredner haben betont, dass "Die Begründung der Welt" den christlichen Glauben logisch erklärt und kritisch beleuchtet. Das stimmt. Aber ich finde dieses Buch ist weit mehr.

Meiner Meinung nach sind allein die ersten drei Kapitel des Buches aus philosophischer Sicht sehr bedeutend. Es wäre spannend zu hören was atheistische Philosophen wie Richard David Precht zu Kotullas Schlussfolgerungen sagen.

Kotulla widmet sich in seinem Buch den grossen Menschheitsfragen. Dabei argumentiert er sehr offen und zeigt verschiedene Perspektiven auf. Erstaunlich finde ich wie verständlich das Buch geschrieben ist, obwohl die behandelten Fragen nicht einfach sind. Trotz der verständlichen Sprache ist das Buch aber nicht oberflächlich, sondern sehr tiefgründig.

Besonders gefallen hat mir, dass der Autor die Erkenntnisse, zu denen er gelangt, immer wieder selbst hinterfragt und dabei neue kritische Fragen aufwirft. Das hat mich dazu gebracht, beim Lesen mitzudenken und gedanklich mitzudiskutieren. Schön ist auch, dass der Autor in keiner Weise bevormundend oder von oben herab schreibt. Stattdessen begegnet er dem Leser auf Augenhöhe und mit Empathie.

An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir noch mehr anschauliche Beispiele gewünscht. Und in der zweiten Hälfte des Buches sind mir kleinere Wiederholungen aufgefallen. Für Personen, die das Buch nicht am Stück, sondern in Etappen lesen, könnte das aber sogar hilfreich sein.

Insgesamt fand ich das Buch sehr überzeugend. Wirklich lesenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mogelpackung - mit spannendem Inhalt, 20. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen (Broschiert)
Zugegeben: Philosophische, psychologische und theologische Erklärungen für die existenziellen Fragen des Lebens verspricht der Autor. Und irgendwie hält er das auch. „Die Begründung der Welt“ ist eine persönliche Wahrheitssuche an der uns der Autor teilhaben lassen möchte, erfahren wir. Und irgendwie ist es das auch. Und dennoch erkennt Kotulla am Ende des ersten Teils seines Büchleins, dass manch ein Leser dieses Buch für eine „Mogelpackung“ halten könne. An diesem Punkt wird nämlich deutlich, dass die Wahrheitssuche den Autoren direkt zum Christentum - und nur zum Christentum! - führt.

Als Religionswissenschaftlerin ist das Buch für mich hochinteressant, legt es doch ein Glaubenszeugnis ab, das völlig anders gehalten ist, als klassische Erzählungen von Bekehrung. Wir haben es hier mit einer hochmodernen und zeitgemäßen Glaubensdarstellung zu tun. Gut geschrieben, brillant dargestellt, zielgruppenorientiert ausgerichtet.

Kotulla will Skeptiker, Distanzierte, Neugierige, Kirchenferne erreichen. Und das gelingt ihm durch einen Trick: Der Anfang des Werkes ist stark philosophisch und vielleicht sogar psychologisch konzipiert. Er holt den Leser bei den existenziellen Fragen des Lebens ab und verspricht Antworten. Langsam und stetig gleitet seine Argumentation – nach Kotulla einer zwingenden Logik folgend- in eine theologische Erörterung über. Dies mag so manchen atheistischen oder agnostischen Leser verschrecken oder gar verärgern. Zu Unrecht, wie ich denke – denn das Buch hat durchaus für alle Leser einiges zu bieten.

Für wen ist dieses Buch geeignet?
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Für Atheisten, die wirklich einmal wissen möchten wie christliche Theologie argumentiert und wie Christen die Welt – und ihren Glauben – begründen. Eine gute Grundlage um Argumentation und Theologie christlicher Diskussionspartner kennen zu lernen
Für Christen, die christliche Theologie „aus einem Guss“ und ohne konfessionelle Dogmatik begreifen wollen. Was bedeutet das Mysterium des Selbstopfers Christi beispielsweise? Und wie erläutert man Anders- oder Ungläubigen die Grundlagen des eigenen Glaubens angemessen?
Für Suchende, die sich mit dem christlichen Glauben befassen möchten um herauszufinden, ob ihnen diese Weltsicht plausibel erscheint.
Für alle, die verstehen wollen, wie Christen trotz des Leids in der Welt an einen gütigen Gott glauben können.
Für alle, die sich Gedanken darüber machen, wie christliche Theologie ohne verstaubte Floskeln und in einem zeitgemäßen Gewand angemessen vermittelt werden kann.

Kurz: Dieses Buch ist geeignet für Leute, die besser verstehen möchten wie christliche Weltbegründung philosophisch und theologisch „funktioniert“. Unabhängig davon ob es sich hierbei um Atheisten, Agnostiker oder Gläubige handelt.

Zum Stil
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Man mag darüber streiten ob es seriös ist, seinen Standpunkt nicht von Anfang an klar darzustellen. Ist der Schachzug zunächst vom Allgemeinen her zu argumentieren und den Leser langsam, aber zielgerichtet zur eigenen Auffassung zu führen legitim? Ich will dies nicht beurteilen, gebe aber zu bedenken, dass es möglicherweise in der Tat der einzige Weg sein mag erklärte Skeptiker überhaupt zu erreichen.

Die stetige Wiederholung und Zusammenfassung des bereits Gesagten, ist jedoch ermüdend. Ein Argument wird durch die Wiederholung nicht besser und eine Überzeugung (so legitim sie sein mag) nicht wahrer.

Kotulla versucht seine Argumentation für den christlichen Glauben Kapitel um Kapitel logisch aufzubauen und geht offenbar davon aus, den Leser stark führen zu müssen, damit er seiner Gedankenkette folgt. Das hinterlässt ein unangenehmes Gefühl von Lenkung. Wer jedoch bereit ist sich darauf einzulassen um zu schauen, was genau einem der Autor zeigen und wohin er einen führen möchte, der wird durchaus mit interessanten Einsichten belohnt – unabhängig davon ob er sie sich zu eigen machen möchte, wird er zumindest gut nachvollziehen können, weshalb eine Suche nach Wahrheit zum christlichen Glauben führen kann.

Religionswissenschaftliche Kritik
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So sehr es legitim und berechtigt sein mag, dass ein Gläubiger erläutert, wie er zu seinem Glauben kam und darlegt, warum er seinen Glauben für die zwingend logische Erklärung aller Erscheinungen der Welt hält – irgendwo gibt es eine Grenze.

Nach meiner Ansicht ist sie dort erreicht, wo man sich ein Urteil über andere Religionen erlaubt, ohne diese Religionen wirklich zu kennen und zu verstehen.

Im Verlauf seiner Wahrheitssuche verwirft Kotulla Judentum, Buddhismus, hinduistische Religionen und Islam aufgrund des Gottesbildes oder der Weltbilder, die diese Religionen seiner Ansicht nach postulieren. Hier wird sehr deutlich, dass der Autor sich intensiv mit dem Christentum auseinandergesetzt hat und eine klare und nachvollziehbare Begründung seines Glaubens vorlegen kann. Leider kann man das nicht von seiner Kenntnis anderer Religionen sagen. Bei der „Prüfung“ ob eine der Weltreligionen die vorher dargelegten Erkenntnisse über die Natur der Welt und des Menschen in angemessener Weise berücksichtigt und erklärt werden die Außerchristlichen Religionen kurz und knapp abgebügelt. Schade eigentlich.

Ehrlicher wäre es gewesen zuzugeben, dass man über den Beitrag zur Begründung der Welt mangels intensiver Erforschung dieser Religionen keine Aussage machen kann. Allerdings geht Kotulla nunmal davon aus, dass es nur eine Wahrheit geben könne – und diese in der christlichen Glaubenslehre zu finden sein – insofern ist es verständlich, dass er es nicht für nötig hält andere Religionen einer eingehenderen Prüfung zu unterziehen. Der intellektuellen Redlichkeit halber hätte eine solide „Suche nach der Wahrheit“ hier allerdings weiter gehen müssen.

Fazit
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Ich habe das Buch gern gelesen. Ja – ich finde es immer noch frech – und irgendwie auch unsinnig – die eigentliche Grundhaltung so lange zu verleugnen. Sich zunächst weltanschaulich neutral und intellektuell rein sachlich zu geben um später dann die einzig mögliche Wahrheit zu proklamieren ist schon eine eher fragwürdige Art der Argumentation.
Als Religionspädagogin finde ich es jedoch bewundernswert wie klar, zeitgemäß und undogmatisch hier christliche Theologie vermittelt wird. Studierende können sich hier locker 1- 2 Seminare in diesem Bereich sparen und so mancher Pfarrer kann sich hier ein Beispiel nehmen, wie das Christentum dem modernen Geist entsprechend dargestellt werden kann. Um ehrlich zu sein: Die allermeisten Konfirmanden erhalten in 2 Jahren Konfirmandenunterricht nicht mal einen Bruchteil der „Begründung der Welt aus christlicher Weltsicht“ vermittelt.
Als Religionswissenschaftlerin finde ich es faszinierend zu beobachten, wie das Christentum mit einem anderen Vokabular, mit wissenschaftlichem Habitus kommuniziert wird. Zudem wurde meine Neugier darauf was andere glauben und wie sie dies begründen voll und ganz befriedigt.

Dennoch kann ich Kotulla den Kunstgriff erst zu einem sehr späten Zeitpunkt Stellung zu beziehen nicht ganz verzeihen. Alles in allem also: Ein gutes Buch, mit sehr eigenwilligem Stil. Als persönliche Darstellung gut geschrieben und für Interessierte gut nachvollziehbar – von der Argumentationsstruktur allerdings nicht immer so „zwingend logisch“, wie der Autor es postuliert. Dennoch: Eine hochinteressante Lektüre und ein großartiger Beitrag zur Auseinandersetzung mit Religiosität in unserer Zeit.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umsichtige Gefühle, 11. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen (Broschiert)
Der Autor geht sehr umsichtig mit den Gefühlen des Lesers um. Niemals führen seine Gedanken zu Unmut oder gar Ärger. In den bisherigen Rezensionen zu diesem Buch ist bereits alles gesagt, so dass ich diesen nichts mehr hinzufügen muss. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, es ist das bisher beste Buch in diesem Bereich, was ich in Händen hatte und kann dem Autoren nur danke sagen!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Woher kommen wir? Wohin gehen wir?, 11. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen (Broschiert)
Thomas Christian Kotulla ist eigentlich Doktor der Wirtschaftswissenschaften. "Die Begründung der Welt" ist sein erstes Buch, das sich nicht mit wirtschaftlichen Themen beschäftigt. Doch er meistert dieses philosophische und naturwissenschaftliche Thema souverän.
Im ersten Teil geht es um die Frage, ob es einen Gott gibt, und darum, wie der Glaube oder Nicht-Glaube an diesen sich mit den Naturwissenschaften vereinen lässt. Dabei geht Kotulla sowohl auf abstraktere Vorstellungen (Theimus vs. Atheismus) als auch auf verschiedene Glaubensrichtungen ein. Die Frage nach dem Leid in der Welt wird ebenso behandelt wie die Evolutionstheorie. Kotullas Hauptfrage ist: Wie kommt es, dass der Mensch den tiefen Wunsch nach Gerechtigkeit und Liebe verspürt? Wie lässt sich dies erklären?
Im zweiten Teil geht es dann konkret darum, ob es eine Glaubensrichtung oder Religion gibt, die möglicherweise wahr und überprüfbar sein könnte. Dabei bleibt Kotulla wissenschaftlich, zieht aber auch sehr viele Bibelverse heran. Das passt jedoch durchaus, da die Bibel nunmal die Grundlage des christlichen Glaubens ist.
Das Buch behandelt dieses Thema sicherlich nicht erschöpfend, dazu ist es zu dünn. Dafür lässt es sich auch für den wissenschaftlich und philosophisch interessierten Laien sehr gut lesen. Sicherlich ist es hier von Vorteil, dass der Wissenschaftler Kotulla in den Gebieten Naturwissenschaft, Religion, Philosophie selbst Laie ist. Dadurch wird sein Buch nicht weniger fundiert, aber es bleibt mit dem Leser auf Augenhöhe und verliert sich nicht in komplizierter Fachsprache.
Kotulla stellt viele Fragen, welche der Leser für sich selbst beantworten muss. Wer sich für die Zusammenhänge zwischen Glauben und Wissenschaft interessiert, Argumente für oder gegen den Glauben sucht oder sich einfach informieren möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine hervorragende Begründung der christlichen Weltanschauung, 21. Dezember 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch besticht durch eine sehr sachliche, kritische und logische Darstellung der Gedankengänge - tiefgründig und dennoch leicht verständlich. Es ist für gläubige Christen eine fundierte Bestätigung, für Suchende eine starke Hilfe, für grundsätzlich Ablehnende eine harte Anfechtung.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein erstaunliches Buch, 23. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen (Broschiert)
Ein erstaunliches Buch! Der Titel ist nicht unbedingt anregend, aber schon die ersten Seiten zeigen etwas von einem völlig neuen Ansatz. Kotulla kommt aus atheistischem Hintergrund und macht sich auf die Suche nach dem Gott, der sich wissenschaftlich nicht beweisen lässt und doch "irgendwo" sein muss. Er tut es vorurteilsfrei und ohne christliche Vorgaben, ein-fach im Bemühen, dem Geheimnis des Lebens auf die Spur zu kommen. Dabei kommt die persönliche Betroffenheit nicht zu kurz. Eine lebensbedrohliche Krankheit "zwingt" ihn dazu, das Thema Gott "nicht mehr nur intellektuell, sondern vor allem existenziell" anzugehen, also nicht als neutraler Beobachter. Das Buch will allerdings kein Erlebnisbericht sein, sondern ein argumentatives Sachbuch, mit philosophischen, psychologischen und theologischen Elemen-ten. Der skeptische Leser kommt voll auf seine Rechnung. Selten habe ich ein Buch gelesen, das die Argumente der Gegner des Glaubens so ernst nimmt und radikal, ohne ideologische Brille nach Antworten auf die letzten Fragen des Lebens sucht. Selbst heisse Eisen werden offensiv angegangen, auch Klassiker wie: "Woher kommen wir? Alles Evolution?" Oder "Der Mensch und das Leid der Welt". Bei der "ewigen Suche nach Wahrheit" werden auch die An-gebote anderer Religionen untersucht. Im "Traum von einer besseren Welt" wird schliesslich ein überraschendes und stimmiges Zukunftskonzept vorgestellt, das den Einsatz für Wahr-heit, Liebe und Gerechtigkeit hier und jetzt attraktiv macht. Tatsächlich ein Buch, das seinen Preis wert ist!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wirklich so gut?, 12. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen (Broschiert)
mas - Der Verfasser gliedert das Buch in zwei Teile: Im Ersten begründet er die Plausibilität der Existenz Gottes. Ein Gott, der seinem Wesen nach gleichzeitig liebend und gerecht sein muss. Der zweite Teil widmet sich der Glaubwürdigkeit und Plausibilität des christlichen Glaubens, da sich dieser unter allen Weltanschauungen/-religionen am besten mit den Voraussetzungen aus Teil 1 deckt. Kotulla behandelt dabei die Fragen der Trennung von Gott, der Schuldfrage, dem Leben und Werk Jesu Christi und des Christwerdens und –seins.
Zwei Gedanken scheinen dem Buch die Leitplanken zu geben: 1. Die Erklärung von Leid und Schuld in der Welt und 2. die Vereinbarkeit von Gottes Liebe und Gerechtigkeit für die Lösung des Leid- und Schuldproblems. Im Hintergrund steckt offensichtlich das persönliche Schicksal des Verfassers, das ihn primär selber vor diese Fragen gestellt hat (9-12).

Zur kritischen Beurteilung sei die Unterscheidung zwischen einem Urteil auf dem Hintergrund der anvisierten Leserschaft (an Existenzfragen interessierte Personen) und einer theologisch-inhaltlichen Bewertung des Buches eingeführt. Für die intendierten Leser hat die Publikation im zweiten Teil einen zeitsensiblen Zugang zum christlichen Glauben. Theologische Begrifflichkeiten werden einfach und verständlich „übersetzt“ und erklärt. Das Buch hat hier seinen Schwerpunkt und seine Schlagkraft (v.a. Kap. 7 & 9). Der erste Teil mag dagegen wohl eher nur diejenigen überzeugen, die bereits von der Existenz Gottes ausgehen bzw. für diese offen sind. Der „Gottesbeweis“, den Kotulla ausführt, beruht weniger auf Plausibilität oder Logik (wie er es postuliert), sondern vielmehr auf Emotionalität (vgl. besonders 26.75.90-94). Der scheinbar wissenschaftliche Zugang ist für eine gebildete Leserschaft eher befremdend. Hieran schliesst sich die theologisch-inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Buch. Der Verf. gibt zwar vor konfessionsunabhängig argumentierten zu wollen, was ihm in einem und vor allem wesentlichen Punkt nicht gelingt: Die Voraussetzung des freien Willens (begründet in einer spezifischen Definition von Liebe; vgl. 87-89.209f.) ist bei weitem kein Konsens des christlichen Glaubens (gegen 88). Kotulla rückt hier nah an Pelagius (ca. 350-420 n. Chr.) an. Mit ihm verneint er die völlige Verderbtheit der menschlichen Natur (145-149). Entsprechend spricht Kotulla nur von „Rest-Schuld“ des Menschen (163) und einer spezifischen Art und Weise, wie der Mensch sich für das Heil bemühen kann – wenn auch nicht hinlänglich (161-163.203-205). Insgesamt verstrickt sich der Verf. in einige Punkte, denen er jedoch ausweicht: Das Grundkonzept von Gottes Liebe und Gerechtigkeit besagt nach ihm, dass Gott aus Liebe vergeben möchte und die Möglichkeit dazu ein Leben lang offen hält (97), gleichzeitig jedoch aber irgendwann (früher oder später) gerecht richten muss (82.145.162). Nicht geklärt wird, ob es gerecht ist, dass Gottes Liebe demnach irgendwann der strafenden Gerechtigkeit Platz geben wird? Der freie Wille führt Kotulla zudem zu Aussagen, dass diese Welt für eine Entscheidung für oder gegen Gott notwendig ist (92.210). Dies stellt vor das grosse theologiegeschichtliche Problem, ob dann auch der Sündenfall notwendig gewesen sein muss? Schliesslich wird auch die Frage nach Teufel und Hölle vollkommen ausgeblendet! Vermutlich liessen sich diese Punkte „vernünftig“ in das Konzept des Verfassers eingliedern. Dies zeigt jedoch den grundlegenden und fraglichen Charakter des Autors und des Buches an: Dem ganzen theologischen Setting haftet ein gewisser Grad von „Machbarkeit“ und „Alles-im-Griff-Haben-Wollen“ an: Nicht zuletzt sieht man dies a) in den Endzeitansichten (die zukünftige Zerstörung der Klagemauer ist der Beginn der Trübsal! Vgl. 222), b) dem menschlichen Heiligungsdrang, den Kotulla betont (208), und schliesslich c) den unzähligen und bald störenden Verweisen wie „im Laufe des Buches“ oder „im folgenden/späteren Kapitel“ (erstmals auf 15!).

Das Buch gibt für interessierte philosophische und theologische Denker und Leser zwar einige gute Anstösse und Vergleiche (v.a. Kap. 6-7.9), doch die Vergleiche mit B. Pascal, C.S. Lewis und allenfalls N.T. Wright scheinen mir auf dem Hintergrund der obigen Beurteilung etwas fraglich. Die existenziellen Fragen (die Leitgedanken) scheinen erstmals geklärt. Ich frage mich, ob der Verf. das Buch nicht zu früh publiziert hat?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man kann es öfter lesen, 30. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen (Broschiert)
Ich habe bis jetzt noch nie ein Buch dieser Art gelesen und deshalb war ich sehr gespannt darauf. Ich habe auch vorher von diesem Buch und dem Autor nichts gehört.

Thomas Christian Kotulla behandelt hier die wesentlichen Fragen, die sich ein Mensch im Laufe seines Lebens stellt. Ich persönlich brauche nicht immer alles ganz genau begründet haben, aber ich finde es gut, dass es Menschen gibt, die das alles so gut begründen können.

Er erklärt den christlichen Glauben logisch und gut nachvollziehbar. Auch wenn man schon selber daran glaubt, bekommt nochmal andere Sichtweisen auf bestimmte Dinge. Außerdem erhält man noch interessante Information nebenbei.

Ich fand das erste Kapitel sehr interessant, wo er über Naturalismus und Supranaturalismus schreibt. Die Begründung mit den Atomen war für mich sehr interessant und einleuchtend und man hat nebenbei richtig gute Informationen bekommen.

Dieses Buch kann ich nur empfehlen! Wenn man mit anderen Menschen über diese existenziellen Fragen spricht, ist es gut dieses Buch gelesen zu haben, weil man dann auch noch mehr Fachwissen dazu bekommen hat.
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Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen von Thomas Christian Kotulla (Broschiert - 12. Juli 2013)
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