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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen echtes Arbeitsbuch für Christen und Atheisten zugleich!
Werbung und Vorankündigungen für dieses Buch haben viel versprochen, aber auch gehalten. Bislang habe ich Bücher solchen Formates nur von englischen oder amerikanischen Autoren zu lesen bekommen.

Kotulla kann eigentlich nichts für seine "Begründung der Welt". Allein durch seine Biografie wurde er dazu getrieben. Wie er in seinem Buch...
Vor 13 Monaten von Christian Döring veröffentlicht

versus
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wirklich so gut?
mas - Der Verfasser gliedert das Buch in zwei Teile: Im Ersten begründet er die Plausibilität der Existenz Gottes. Ein Gott, der seinem Wesen nach gleichzeitig liebend und gerecht sein muss. Der zweite Teil widmet sich der Glaubwürdigkeit und Plausibilität des christlichen Glaubens, da sich dieser unter allen Weltanschauungen/-religionen am besten mit...
Vor 8 Monaten von mas veröffentlicht


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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen echtes Arbeitsbuch für Christen und Atheisten zugleich!, 7. August 2013
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen (Broschiert)
Werbung und Vorankündigungen für dieses Buch haben viel versprochen, aber auch gehalten. Bislang habe ich Bücher solchen Formates nur von englischen oder amerikanischen Autoren zu lesen bekommen.

Kotulla kann eigentlich nichts für seine "Begründung der Welt". Allein durch seine Biografie wurde er dazu getrieben. Wie er in seinem Buch selbst schreibt kommt er aus einem atheistischen Umfeld und durch seine schwere Krankheit hat er einen Zugang zu Gott gefunden. Glücklicherweise folgt dann aber keine Emotionsschnulze, sondern der Wissenschaftler Thomas Christian Kotulla schreibt sich fragend und mit Tiefgang durch sein Buch.

Neben des Autors Fragen nach Entstehung von Mensch und Welt, hat mich besonders sein Reden über sein Gottesbild fasziniert. Das fiese an Kotulla ist, er quält mich mit Fragen und ich muss mir selbst Gedanken über Gott und die Welt machen.

Die Beurteilung dieses Buches wird vom Glaubensstandpunkt des jeweiligen Lesers abhängig sein. Als Christ habe ich des Autors wissenschaftliche Aspekte und Erläuterungen mit Interesse gelesen und war erfreut darüber, wenn der Autor nicht alles mit seinem Fachwissen und Menschenverstand erklären kann. Doch viel Zeit zum genießen der spannenden Lektüre wird dem christlichen Leser nicht bleiben. Gelegentlich provoziert und fordert der Autor heraus.

Wer sich auf dieses Buch einlässt, sollte vorher genau überlegen ob er bereit ist über sein eigenes Gottesbild neu nachzudenken. Thomas Kotulla legt hier ein echtes Arbeitsbuch für Christen und Atheisten zugleich vor!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein philosophisch bedeutendes Buch, 8. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen (Broschiert)
Meine Vorredner haben betont, dass "Die Begründung der Welt" den christlichen Glauben logisch erklärt und kritisch beleuchtet. Das stimmt. Aber ich finde dieses Buch ist weit mehr.

Meiner Meinung nach sind allein die ersten drei Kapitel des Buches aus philosophischer Sicht sehr bedeutend. Es wäre spannend zu hören was atheistische Philosophen wie Richard David Precht zu Kotullas Schlussfolgerungen sagen.

Kotulla widmet sich in seinem Buch den grossen Menschheitsfragen. Dabei argumentiert er sehr offen und zeigt verschiedene Perspektiven auf. Erstaunlich finde ich wie verständlich das Buch geschrieben ist, obwohl die behandelten Fragen nicht einfach sind. Trotz der verständlichen Sprache ist das Buch aber nicht oberflächlich, sondern sehr tiefgründig.

Besonders gefallen hat mir, dass der Autor die Erkenntnisse, zu denen er gelangt, immer wieder selbst hinterfragt und dabei neue kritische Fragen aufwirft. Das hat mich dazu gebracht, beim Lesen mitzudenken und gedanklich mitzudiskutieren. Schön ist auch, dass der Autor in keiner Weise bevormundend oder von oben herab schreibt. Stattdessen begegnet er dem Leser auf Augenhöhe und mit Empathie.

An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir noch mehr anschauliche Beispiele gewünscht. Und in der zweiten Hälfte des Buches sind mir kleinere Wiederholungen aufgefallen. Für Personen, die das Buch nicht am Stück, sondern in Etappen lesen, könnte das aber sogar hilfreich sein.

Insgesamt fand ich das Buch sehr überzeugend. Wirklich lesenswert!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wirklich so gut?, 12. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen (Broschiert)
mas - Der Verfasser gliedert das Buch in zwei Teile: Im Ersten begründet er die Plausibilität der Existenz Gottes. Ein Gott, der seinem Wesen nach gleichzeitig liebend und gerecht sein muss. Der zweite Teil widmet sich der Glaubwürdigkeit und Plausibilität des christlichen Glaubens, da sich dieser unter allen Weltanschauungen/-religionen am besten mit den Voraussetzungen aus Teil 1 deckt. Kotulla behandelt dabei die Fragen der Trennung von Gott, der Schuldfrage, dem Leben und Werk Jesu Christi und des Christwerdens und –seins.
Zwei Gedanken scheinen dem Buch die Leitplanken zu geben: 1. Die Erklärung von Leid und Schuld in der Welt und 2. die Vereinbarkeit von Gottes Liebe und Gerechtigkeit für die Lösung des Leid- und Schuldproblems. Im Hintergrund steckt offensichtlich das persönliche Schicksal des Verfassers, das ihn primär selber vor diese Fragen gestellt hat (9-12).

Zur kritischen Beurteilung sei die Unterscheidung zwischen einem Urteil auf dem Hintergrund der anvisierten Leserschaft (an Existenzfragen interessierte Personen) und einer theologisch-inhaltlichen Bewertung des Buches eingeführt. Für die intendierten Leser hat die Publikation im zweiten Teil einen zeitsensiblen Zugang zum christlichen Glauben. Theologische Begrifflichkeiten werden einfach und verständlich „übersetzt“ und erklärt. Das Buch hat hier seinen Schwerpunkt und seine Schlagkraft (v.a. Kap. 7 & 9). Der erste Teil mag dagegen wohl eher nur diejenigen überzeugen, die bereits von der Existenz Gottes ausgehen bzw. für diese offen sind. Der „Gottesbeweis“, den Kotulla ausführt, beruht weniger auf Plausibilität oder Logik (wie er es postuliert), sondern vielmehr auf Emotionalität (vgl. besonders 26.75.90-94). Der scheinbar wissenschaftliche Zugang ist für eine gebildete Leserschaft eher befremdend. Hieran schliesst sich die theologisch-inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Buch. Der Verf. gibt zwar vor konfessionsunabhängig argumentierten zu wollen, was ihm in einem und vor allem wesentlichen Punkt nicht gelingt: Die Voraussetzung des freien Willens (begründet in einer spezifischen Definition von Liebe; vgl. 87-89.209f.) ist bei weitem kein Konsens des christlichen Glaubens (gegen 88). Kotulla rückt hier nah an Pelagius (ca. 350-420 n. Chr.) an. Mit ihm verneint er die völlige Verderbtheit der menschlichen Natur (145-149). Entsprechend spricht Kotulla nur von „Rest-Schuld“ des Menschen (163) und einer spezifischen Art und Weise, wie der Mensch sich für das Heil bemühen kann – wenn auch nicht hinlänglich (161-163.203-205). Insgesamt verstrickt sich der Verf. in einige Punkte, denen er jedoch ausweicht: Das Grundkonzept von Gottes Liebe und Gerechtigkeit besagt nach ihm, dass Gott aus Liebe vergeben möchte und die Möglichkeit dazu ein Leben lang offen hält (97), gleichzeitig jedoch aber irgendwann (früher oder später) gerecht richten muss (82.145.162). Nicht geklärt wird, ob es gerecht ist, dass Gottes Liebe demnach irgendwann der strafenden Gerechtigkeit Platz geben wird? Der freie Wille führt Kotulla zudem zu Aussagen, dass diese Welt für eine Entscheidung für oder gegen Gott notwendig ist (92.210). Dies stellt vor das grosse theologiegeschichtliche Problem, ob dann auch der Sündenfall notwendig gewesen sein muss? Schliesslich wird auch die Frage nach Teufel und Hölle vollkommen ausgeblendet! Vermutlich liessen sich diese Punkte „vernünftig“ in das Konzept des Verfassers eingliedern. Dies zeigt jedoch den grundlegenden und fraglichen Charakter des Autors und des Buches an: Dem ganzen theologischen Setting haftet ein gewisser Grad von „Machbarkeit“ und „Alles-im-Griff-Haben-Wollen“ an: Nicht zuletzt sieht man dies a) in den Endzeitansichten (die zukünftige Zerstörung der Klagemauer ist der Beginn der Trübsal! Vgl. 222), b) dem menschlichen Heiligungsdrang, den Kotulla betont (208), und schliesslich c) den unzähligen und bald störenden Verweisen wie „im Laufe des Buches“ oder „im folgenden/späteren Kapitel“ (erstmals auf 15!).

Das Buch gibt für interessierte philosophische und theologische Denker und Leser zwar einige gute Anstösse und Vergleiche (v.a. Kap. 6-7.9), doch die Vergleiche mit B. Pascal, C.S. Lewis und allenfalls N.T. Wright scheinen mir auf dem Hintergrund der obigen Beurteilung etwas fraglich. Die existenziellen Fragen (die Leitgedanken) scheinen erstmals geklärt. Ich frage mich, ob der Verf. das Buch nicht zu früh publiziert hat?
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umsichtige Gefühle, 11. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen (Broschiert)
Der Autor geht sehr umsichtig mit den Gefühlen des Lesers um. Niemals führen seine Gedanken zu Unmut oder gar Ärger. In den bisherigen Rezensionen zu diesem Buch ist bereits alles gesagt, so dass ich diesen nichts mehr hinzufügen muss. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, es ist das bisher beste Buch in diesem Bereich, was ich in Händen hatte und kann dem Autoren nur danke sagen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine hervorragende Begründung der christlichen Weltanschauung, 21. Dezember 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch besticht durch eine sehr sachliche, kritische und logische Darstellung der Gedankengänge - tiefgründig und dennoch leicht verständlich. Es ist für gläubige Christen eine fundierte Bestätigung, für Suchende eine starke Hilfe, für grundsätzlich Ablehnende eine harte Anfechtung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Sichtweisen, 15. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen (Broschiert)
Als Agnostiker haben mich die ersten Kapitel über den freien Geist sehr überrascht. Die Gedankengänge des Herrn Kotulla erscheinen mir äußerst schlüssig und aufschlussreich und bieten Platz zum Nachdenken und Kritisieren.

Verständlich geschrieben, ohne zu über- oder unterfordern, schafft es der Autor, die unmittelbar wahrnehmbare Realität kritisch zu beäugen und nicht als vollkommene Wahrheit hinzunehmen. Dies erfordert zwar Anstrengung und eine neue Art von Denke, ist aber in ihrer Gesamtheit logisch, interessant und sehr gut nachvollziehbar. Übersinnlichkeit in welcher Form auch immer als realer Bestandteil des Universums – ein interessanter Gedanke.

Geht es jedoch um die Natur des Menschen und den Wahrheitsanspruch bezogen auf Liebe und Gerechtigkeit, fühle ich einen inneren Widerstand. Diese Art von Definition kann nicht so einfach als allgemeingültig hingenommen werden, sei sie noch so logisch formuliert. Hier hätte ich gerne eine kritischere und differenziertere Auseinandersetzung gesehen, sei es in Bezug auf Liebe, Gerechtigkeit oder Schuld. Das Streben nach Liebe und Gerechtigkeit ist wünschenswert, jedoch liegt dem Ganzen eine Komplexität zugrunde, die meiner Meinung nach nicht klar genug aufgegriffen wurde und in eine Einseitigkeit abzugleiten droht, es aber zum Glück nicht tut.

Liebe als zentrales Thema sowie mangelnde Liebe als Kritikpunkt an unserer Gesellschaft finde ich sehr interessant. Hier empfehle ich weitere Literatur über Liebe und Liebesentzug in der Gesellschaft beispielsweise von Theodor Adorno in der Schrift „Erziehung zur Mündigkeit“.

Alles in allem ein sehr gelungenes Buch in Bezug auf seine sehr ehrliche Herangehensweise, sein herausragendes Gleichgewicht von Intellektualität und Emotionalität, von der man ergriffen ist. Hut ab, ich freue mich auf neue Werke von Herrn Kotulla!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Woher kommen wir? Wohin gehen wir?, 11. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen (Broschiert)
Thomas Christian Kotulla ist eigentlich Doktor der Wirtschaftswissenschaften. "Die Begründung der Welt" ist sein erstes Buch, das sich nicht mit wirtschaftlichen Themen beschäftigt. Doch er meistert dieses philosophische und naturwissenschaftliche Thema souverän.
Im ersten Teil geht es um die Frage, ob es einen Gott gibt, und darum, wie der Glaube oder Nicht-Glaube an diesen sich mit den Naturwissenschaften vereinen lässt. Dabei geht Kotulla sowohl auf abstraktere Vorstellungen (Theimus vs. Atheismus) als auch auf verschiedene Glaubensrichtungen ein. Die Frage nach dem Leid in der Welt wird ebenso behandelt wie die Evolutionstheorie. Kotullas Hauptfrage ist: Wie kommt es, dass der Mensch den tiefen Wunsch nach Gerechtigkeit und Liebe verspürt? Wie lässt sich dies erklären?
Im zweiten Teil geht es dann konkret darum, ob es eine Glaubensrichtung oder Religion gibt, die möglicherweise wahr und überprüfbar sein könnte. Dabei bleibt Kotulla wissenschaftlich, zieht aber auch sehr viele Bibelverse heran. Das passt jedoch durchaus, da die Bibel nunmal die Grundlage des christlichen Glaubens ist.
Das Buch behandelt dieses Thema sicherlich nicht erschöpfend, dazu ist es zu dünn. Dafür lässt es sich auch für den wissenschaftlich und philosophisch interessierten Laien sehr gut lesen. Sicherlich ist es hier von Vorteil, dass der Wissenschaftler Kotulla in den Gebieten Naturwissenschaft, Religion, Philosophie selbst Laie ist. Dadurch wird sein Buch nicht weniger fundiert, aber es bleibt mit dem Leser auf Augenhöhe und verliert sich nicht in komplizierter Fachsprache.
Kotulla stellt viele Fragen, welche der Leser für sich selbst beantworten muss. Wer sich für die Zusammenhänge zwischen Glauben und Wissenschaft interessiert, Argumente für oder gegen den Glauben sucht oder sich einfach informieren möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein erstaunliches Buch, 23. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen (Broschiert)
Ein erstaunliches Buch! Der Titel ist nicht unbedingt anregend, aber schon die ersten Seiten zeigen etwas von einem völlig neuen Ansatz. Kotulla kommt aus atheistischem Hintergrund und macht sich auf die Suche nach dem Gott, der sich wissenschaftlich nicht beweisen lässt und doch "irgendwo" sein muss. Er tut es vorurteilsfrei und ohne christliche Vorgaben, ein-fach im Bemühen, dem Geheimnis des Lebens auf die Spur zu kommen. Dabei kommt die persönliche Betroffenheit nicht zu kurz. Eine lebensbedrohliche Krankheit "zwingt" ihn dazu, das Thema Gott "nicht mehr nur intellektuell, sondern vor allem existenziell" anzugehen, also nicht als neutraler Beobachter. Das Buch will allerdings kein Erlebnisbericht sein, sondern ein argumentatives Sachbuch, mit philosophischen, psychologischen und theologischen Elemen-ten. Der skeptische Leser kommt voll auf seine Rechnung. Selten habe ich ein Buch gelesen, das die Argumente der Gegner des Glaubens so ernst nimmt und radikal, ohne ideologische Brille nach Antworten auf die letzten Fragen des Lebens sucht. Selbst heisse Eisen werden offensiv angegangen, auch Klassiker wie: "Woher kommen wir? Alles Evolution?" Oder "Der Mensch und das Leid der Welt". Bei der "ewigen Suche nach Wahrheit" werden auch die An-gebote anderer Religionen untersucht. Im "Traum von einer besseren Welt" wird schliesslich ein überraschendes und stimmiges Zukunftskonzept vorgestellt, das den Einsatz für Wahr-heit, Liebe und Gerechtigkeit hier und jetzt attraktiv macht. Tatsächlich ein Buch, das seinen Preis wert ist!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man kann es öfter lesen, 30. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen (Broschiert)
Ich habe bis jetzt noch nie ein Buch dieser Art gelesen und deshalb war ich sehr gespannt darauf. Ich habe auch vorher von diesem Buch und dem Autor nichts gehört.

Thomas Christian Kotulla behandelt hier die wesentlichen Fragen, die sich ein Mensch im Laufe seines Lebens stellt. Ich persönlich brauche nicht immer alles ganz genau begründet haben, aber ich finde es gut, dass es Menschen gibt, die das alles so gut begründen können.

Er erklärt den christlichen Glauben logisch und gut nachvollziehbar. Auch wenn man schon selber daran glaubt, bekommt nochmal andere Sichtweisen auf bestimmte Dinge. Außerdem erhält man noch interessante Information nebenbei.

Ich fand das erste Kapitel sehr interessant, wo er über Naturalismus und Supranaturalismus schreibt. Die Begründung mit den Atomen war für mich sehr interessant und einleuchtend und man hat nebenbei richtig gute Informationen bekommen.

Dieses Buch kann ich nur empfehlen! Wenn man mit anderen Menschen über diese existenziellen Fragen spricht, ist es gut dieses Buch gelesen zu haben, weil man dann auch noch mehr Fachwissen dazu bekommen hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die existenziellen Fragen der Menschheit, 22. September 2013
Von 
matheelfe - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen (Broschiert)
Als der Autor vor einigen Jahren eine schwere Krankheit durchmachen musste, gestand er sich ein, dass er wichtige Fragen des Lebens bisher verdrängt hatte. Er begann die Suche nach den existenziellen Fragen der Menschheit. Seine bisherigen Entdeckungen hat er in diesem Buch festgehalten.
Ein kurzer Blick auf sein Leben und seine Motivation und ein Ausblick auf das, was den Leser erwartet, werden im Einstieg gegeben. Dann ist das Buch zweigeteilt.
Im ersten Teil widmet sich der Autor der Frage, welche Tatsachen dafür sprechen, dass es einen Schöpfer gibt. Er beleuchtet die Evolutionstheorie und versucht zu ergründen, welche Eigenschaften eines Schöpfers sich aus unserem Menschsein ergeben.
Dabei geht er sich ausführlich auf den Naturalismus und den Supranaturalismus ein, erläutert deren Thesen und die daraus abzuleitenden Folgen. Seine Erkenntnisse formuliert er als Möglichkeiten. Die logische und folgerichtige Darlegung seiner Gedanken und das Eingehen auf Gegenargumente lassen sich gut nachvollziehen. Trotzdem bleibt Raum für eigene Überlegungen. Nicht jede Gedankenkette wird vom Autor sofort zu Ende geführt. Oftmals erfolgt ein Verweis auf spätere Kapitel, in denen weitere Erkenntnisse einfließen. Wer allerdings einen Beweis für die Existenz oder Nichtexistenz Gottes erwartet, wird diese Antwort nicht erhalten. Der Autor legt allerdings schlüssig dar, warum er von der Existenz Gottes überzeugt ist. Mit den vorhandenen Beweisen zu diesem Thema setzt er sich kritisch auseinander. In diesem Teil spielen vor allem philosophische, psychologische und biologische Aspekte eine Rolle.
Am Ende des ersten Teils weist der Autor ausdrücklich darauf hin, dass sich der zweite Teil mit dem Christentum beschäftigt und er es dem Leser überlässt, ob dieser seinen Gedanken weiter folgen will.
Schon im ersten Teil hat sich der Autor mit der Frage nach dem Leid und dem Missbrauch des Christentums auseinandergesetzt. Nun geht es ihm darum, nachzuweisen, dass der christliche Glaube dem Bild eines liebenden und gerechten Gottes entspricht, der für alle Menschen eine Zukunft offen hält.
Mittels Zitaten aus der Bibel belegt er seine Thesen. Vieles davon war mir bekannt. Trotzdem fand ich es interessant, die Themen logisch aufbereitet und kompakt dargelegt zu bekommen. Jeder Leser wird sicher andere Schwerpunkte setzen. Ich habe noch nie so überzeugend dargelegt bekommen, warum Jesu Opfer notwendig war. Aus der Sicht der Liebe Gottes war es mir bewusst, aus der Sicht der Gerechtigkeit hatte ich es bisher nie betrachtet. Theologisch fundiert werden die Fragen nach Gut und Böse, nach menschlicher Unzulänglichkeit und Gottes Langmut beantwortet. Dabei wird auch auf die Ursachen eingegangen. Wenn notwendig erfolgt eine Rückkoppelung zum ersten Teil.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich finde es mutig, wie der Autor versucht hat, die entscheidenden Fragen der Menschheit zu beantworten. Meiner Meinung nach ist das Buch nicht nur intellektuell anspruchsvoll. Es fordert den Leser heraus, seine eigenen Ansichten und Überzeugungen zu überprüfen und unter neuen Prämissen zu betrachten. Dabei lässt sich für einen philosophisch und theologisch interessierten, aber nicht vorgebildeten Leser der zweite Teil einfacher verstehen. Das ist aber meine persönliche Meinung und nicht allgemeingültig.
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Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen
Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen von Thomas Christian Kotulla (Broschiert - 12. Juli 2013)
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