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am 5. Mai 2011
Die bewegende, kaum in Worte zu fassende Geschichte von Jennifer Thompson. Die junge Frau wird 1984 in ihrer Studentenbude von einem Einbrecher brutal vergewaltigt. Von der Polizei wird ein Fahndungsbild erstellt. Ein Abgleich stellt große Ähnlichkeiten mit einem Foto von Ronald Cotton fest. Der junge Kellner wird verhaftet. Thompson identifiziert ihn als Täter. Obwohl er seine Unschuld beteuert, wird er zu lebenslänglicher Haft + 50 Jahre verurteilt. In mehreren Revisionsverfahren wird das Urteil bestätigt, dann sogar erhöht.
Das Leben von Jennifer Thompson ist zerstört. Ihre Verlobung zerbricht, ihr Studium gibt sie auf. Keine Nacht mehr kann sie ruhig schlafen. Immer hat sie das Bild ihres Vergewaltigers vor Augen. Die vielen Versuche des Täters, eine Neuaufnahme seines Verfahrens zu beantragen, die zahlreichen Revisionsverfahren sind jedes Mal eine tiefe, schreckliche Qual für sie.

Nach langen zehn Jahren startet Cotton ein letztes Berufungsverfahren. Es ist eines der ersten Verfahren, in denen ein DNA-Abgleich eingesetzt wird, eine neue Technik. Der Nachweis gelingt: Cotton kann nicht der Täter sein. Er wird umgehend freigelassen. Parallel wird der echte Täter ermittelt, gesteht, wird verurteilt. Doch Ronald Cottons Leben ist zerstört. Er hat keine Ausbildung. Die Zeit im Gefängnis, die dortigen grausigen Erfahrungen haben seine Seele fast verkümmern lassen.
Jennifer Thompson hat Angst. Angst vor der Rache des Unschuldigen, den sie mit ihrer Fehlaussage solange hinter Gitter gebracht hat. Ihr Leben wird ein zweites Mal zerstört, bis, bis der Anwalt von Ronald Cotton eine Begegnung dieser zwei Menschen organisiert, deren Leben auf so schreckliche Art und Weise miteinander verknüpft ist. Cotton, der im Gefängnis zum christlichen Glauben seiner Kindheit zurückgefunden hat, kann Jennifer vergeben, auf sie zugehen und ihr neuen Lebenswillen schenken. Gemeinsam versuchen sie zu begreifen, was geschehen ist.

Ein ungeheuer eindrückliches Buch, das die seelischen Schrecken einer solchen Tat parallel setzt mit den Schrecken, die ein Unschuldiger im Gefängnis erlebt. Ein Buch, das bewegt, verstehen lässt, das man nicht aus der Hand legt.
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Der Leser dieses Buches macht sehr ausführlich mit dem amerikanischen Justitzsystem Bekanntschaft. Jennifer, die weiße Studentin wurde in ihrem Apartment vergewaltigt. Der Polizei kann sie sehr genaue Angaben über den Täter machen und bald schon identifiziert Jennifer Ronald Cotton bei einer Gegenüberstellung als den Täter. Er wird 1985 zu "lebenslänglich plus 50 Jahre" verurteilt.

Im ersten Teil des Buches beschreibt Jennifer das Geschehen aus ihrer Sicht. Im zweiten Teil kommt der unschuldig Verurteilte zu Wort. Im Knast trifft er Bobby Poole. Wie er kommt auch Ronald aus Burlington. Schnell wird klar, dass Bobby Poole der eigentliche Täter ist. Es kommt zu einem zweiten Prozess und Ronald wird zu "zweimal lebenslänglich plus 54 Jahren" verurteilt. Als er zum Abschluß der Verhandlung die Gelegenheit erhält das letzte Wort zu sagen, beginnt er zu singen: "... bis Gott in mein Leben kam." Das Buch zeigt, dass Ronald ohne Gott als Stütze an seiner Seite, die elf Jahre als Justitzirrtum im Knast nicht durchgehalten hätte.

Besonders berührend ist der 3. Teil. "Jennifer und Ronald" ist er überschrieben. Jennifer hat in den Jahren, in denen Ronald im Knast saß, geheiratet, Drillinge bekommen und oft war ihr nachts in Alpträumen Ronald Cotton begegnet. Als sie dann nach elf Jahren erfährt, dass Ronald unschuldig ist, bricht eine Welt für sie zusammen.

Jennifer und Ronald verspüren unabhängig voneinander den Wunsch miteinander zu reden. Beide Familien raten den Beiden ab, aber sie wagen doch den Schritt. Was wird dieses Treffen ihnen bringen?

Die Geschichte lässt den Leser wütend, jedoch nicht auf Jennifer, zurück auch ohnächtig diesem unbekannten Justizsystem gegenüber. Sehr klein ist die Rolle die Gott in diesem Buch einnimmt, aber für Ronald Cotton war sie lebensnotwendig.
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am 9. Januar 2013
Klappentext:

Die weiße Studentin Jennifer wird nachts von einem Schwarzen vergewaltigt, der in ihr Apartment einbricht, während sie schläft. Bei einer Gegenüberstellung identifiziert sie Ronald Cotton als Täter. Obwohl dieser von Anfang an beteuert unschuldig zu sein, wird er zu "Zweimal lebenslänglich plus 54 Jahren" verurteilt.
Jahre später erkennt man den Justizirrtum und Ronald Cotton kommt frei. Nun fürchtet Jennifer seine Rache. Ängstlich und reuevoll zugleich, beschließt sie, sich mit ihm zu treffen. Doch die Begegnung verläuft völlig anders als erwartet.

Mein Umriss:

Am 29. Juli 1984 ändert sich Jennifers Leben durch ein Verbrechen auf einen Schlag.
Sie wird nachts wach, weil sie ein Geräusch hörte. Erst dachte sie, sich geirrt zu haben, bis sie einen Mann neben ihrem Bett wahrnimmt. Dieser vergewaltigt sie brutal. Nur ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit und nicht zuletzt beherzten Nachbarn hat sie es zu verdanken, dass sie nicht getötet wurde.
Schnell hat die Polizei einen Verdächtigen anhand der angefertigten Phantomzeichnungen. Jennifer identifiziert den Täter aufgrund von Fotos und zuletzt bei der Gegenüberstellung im Revier.
Sie ist davon überzeugt, dass es nur Ronald Cotton gewesen sein konnte. Dieser wurde in der ersten Verhandlung zu lebenslänglich plus 50 Jahren verurteilt. In der Berufungsverhandlung, in der auch der Fall einer zweiten Frau mitverhandelt wurde, die in der gleichen Nacht vergewaltigt wurde, erhielt er zweimal lebenslänglich plus 54 Jahre.
Cotton beteuert immer wieder seine Unschuld und versucht immer wieder Neuaufnahmen des Verfahrens zu erreichen. Niemand scheint ihm zu glauben. Auch dann nicht, als er als wahren Täter Bobby Leon Poole nennt, der sich im Gefängnis damit brüstet, dass ein anderer für seine Straftaten büßt.
Der Fall O.J. Simpson wird ihm zum letzten Strohhalm, an den er sich klammern kann. Hier wurde erstmals ein DNA-Test durchgeführt, der Simpson als Mörder an seiner Frau ausschließen konnte.
Cottons Anwälte setzen alle Hebel in Bewegung und Cotton wird nach dem Test tatsächlich wegen Unschuld begnadigt. Er verlor jedoch 11 Jahre seines Lebens, die er in verschiedenen Haftanstalten verbrachte. Am 30. Juni 1995 wird er entlassen.
Am 04. April 1997 trifft er sich mit Jennifer, die ihn als Täter identifiziert hat......

Mein Eindruck:

Jennifer Thompson-Cannino und Ronald Cotton erzählen in diesem Buch voneinander unabhängig die Geschichte, die sie seit dem 29. Juli 1984 untrennbar miteinander verbindet. Eine Geschichte, in der es kein Happy End geben dürfte, sie dieses jedoch mit vereinten Kräften erreicht haben. Gemeinsam mit der Autorin Erin Torneo entstand aus Polizeiunterlagen, mündlichen Berichten der involvierten Personen und nicht zuletzt aus Notizen und Berichten von Jennifer und Ronald dieses hoch emotionale Buch.
Erin Torneo lässt Jennifer und Ronald abwechselnd zu Wort kommen und bietet somit dem Leser die Möglichkeit, das damals Geschehene in der richtigen zeitlichen Abfolge wahr zu nehmen.

Mein Fazit:

Ein Buch über ein schweres Verbrechen, das vom Falschen gesühnt und dann verziehen wird. Unbedingt zu empfehlen.
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am 17. Januar 2012
es ist eine unglaubliche Geschichte die unter die Haut geht.
Über Vergebung und versöhnung.... sehr bewegend und bringt einem zum Nachdenken!
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am 14. Januar 2013
Sehr interessantes Buch. Schicksalsschläge oder Gottes Führung? Auf jeden Fall empfehlenswert schon alleine um zu verstehen was ein falsches Urteil ausmachen kann. Hier erzählen beide Seiten, jede von eigener Sicht aus und man kann
deutlich erkennen das es heute noch Wunder Gottes gibt.
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