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46 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugende und sympathische "Verteidigung" des Glaubens
Es gibt eine ganze Reihe christlicher Bücher, die versuchen, den Glauben mit den modernen Anfragen an ihn ins Gespräch zu bringen. In der Regel teilen sich diese Bücher recht säuberlich auf in solche, die entweder zentrale Inhalte des Glaubens zu Gunsten einer Anpassung an den "modernen Menschen" weichspülen oder die verbissen und fast...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2010 von Marcus Tesch

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19 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aus der Praxis für die Praxis
Timothy Keller ist praktizierender Pastor einer Presbyterier Gemeinde in New York an der er Frage- und Antwortsitzungen abhält. Er pflegt demgemäss eine verständliche Sprache. Er nimmt auch die Zweifel und die Zweifler ernst. Die arrogante Haltung mancher Theologen: Eure Einwände sind uralt und ohne Wissen um die aktuelle theologische Diskussion! teilt...
Veröffentlicht am 10. März 2011 von Herbert Huber


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46 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugende und sympathische "Verteidigung" des Glaubens, 20. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Warum Gott? Vernünftiger Glaube oder Irrlicht der Menschheit? (Gebundene Ausgabe)
Es gibt eine ganze Reihe christlicher Bücher, die versuchen, den Glauben mit den modernen Anfragen an ihn ins Gespräch zu bringen. In der Regel teilen sich diese Bücher recht säuberlich auf in solche, die entweder zentrale Inhalte des Glaubens zu Gunsten einer Anpassung an den "modernen Menschen" weichspülen oder die verbissen und fast sektiererisch für die Wahrheit des Glaubens kämpfen.
Timothy Keller, dem Pastor einer amerikanischen Megachurch, gelingt es auf ganz ausgezeichnete Weise, sich ernsthaft in einen Dialog mit den kritischen Anfragen an den Glauben zu begeben, ohne jeweils in eins der beiden Muster zu verfallen. Keller nimmt seine modernen Gesprächspartner sehr ernst und ist sich gleichzeitig der menschlichen Schwäche innerhalb der Christenheit und der Kirche bewusst. Seine Argumente für den Glauben atmen also weder den Geist der Überheblichkeit, noch des kirchlichen Triumphalismus. Sie sind in einem ersten Teil darauf aus, Inkonistenzen in der modernen Weltanschauung aufzuzeigen und einem zweiten ausführlicheren Teil, Gründe aus dem Glauben selbst zu erheben.

Kellers zentrale These: Wir kommen ohne einen Glauben nicht aus. Auch der konsequenteste Szientismus beruht auf einer Grundannahme, die sich nicht beweisen lässt, sondern die den Charakter eines Glaubens hat. Es gehe also nicht darum, die Welt in Gläubige und Ungläubige einzuteilen, sondern über die Grundlagen des jeweiligen Glaubens zu diskutieren. Dabei fordert Keller von beiden Seiten gegenseitigen Respekt ein. Dabei geht der philosophisch geschulte Keller auch auf neuere Erkenntnisse der neutestamentlichen Wissenschaft ein.

Ich habe dieses Buch von Keller persönlich mit sehr viel Freude gelesen. Als Christ musste ich von ihm nicht überzeugt werden, wurde aber durch viele seiner Argumente bestärkt. Mich hat beeindruckt, wie sein Ton von einem Respekt seinen Gesprächspartnern gegenüber geprägt ist. Fasziniert hat mich ebenso, dass sein Argument nicht auf die üblichen Klischees wie "Glaube oder Chaos" abzielt. Kellers Hintergrund ist refomiert-evangelikal in einem sehr aufgeschlossenen Sinn. Sein Horizont ist aber weit geöffnet, sowohl was die Ökumene als auch die Auseinandersetzung mit modernen Weltanschauungen angeht.

Es ist schade, wenn gerade evangelikale Theologen sich muffig, kleingeistig und engstirnig äußern. Dass es von dieser Art Äußerung sehr viele, wenigstens wahrnehmbare, gegeben hat, hat zu dem desolaten öffentlichen Ansehen der Evangelikalen beigetragen. Umso wichtiger ist es, dass mit diesem Buch von Timothy Keller eine ganz andere Stimme aus diesem Lager zu hören ist. Daher ist dem Verlag besonders für die Übersetzung ins Deutsche zu danken.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Balancierter geht es nicht, 22. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warum Gott? Vernünftiger Glaube oder Irrlicht der Menschheit? (Gebundene Ausgabe)
Tim Keller legt mit diesem Buch eine Antwort auf die Neuen Atheisten vor und gibt jedem intellektuellen Zweifler, Kritiker, Zyniker, Interessierten und Informierten die wohl balancierteste Annäherung an die Gründe für einen Glauben.

Ich studiere Theologie und finde in dem Buch einige der großen Namen der aktuellen wissenschaftlichen und populären Debatten. Keller hat gründlich gearbeitet und beweist seine Ausgeglichenheit und Fairness gegenüber allen Seiten.

Kein Buch habe ich in den letzten Jahren mehr empfohlen, als dieses. Pflichtlektüre für alle Fragenden.
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38 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entscheide Dich !!!, 7. September 2010
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Warum Gott? Vernünftiger Glaube oder Irrlicht der Menschheit? (Gebundene Ausgabe)
In diesem Buch gibt es eine Reihe von Sprüchen die am Seitenrand an exponierter Stelle zu lesen sind. Dieser, von C. S. Lewis, trifft am besten den Inhalt des Buches: »Am Ende gibt es nur zwei Arten von Menschen: Die eine die sagt 'Dein Wille geschehe, und die, zu denen Gott am Ende sagt: 'dein Wille geschehe.'«

Der Autor hat an mehreren Universitäten Praktische Theologie gelehrt, sollte das Leben also kennen. Er spricht von einer gespaltenen Kultur in der wir gegenwärtig leben. Das christliche Abendland der Vergangenheit ist unwiderruflich dahin und von einer religionslosen Gesellschaft kann man auch glücklicherweise nicht reden, wenn man unsere beschreibt.

Wie mit Gott und dem Glauben an ihn umgegangen werden kann, stellt Timothy Keller umfassend dar. Er teilt sein Buch in: »Der Sprung in den Zweifel« und »Warum es Sinn macht zu glauben« ein. Dabei stellt der Autor uns Christen unbequeme, ja auch freche Fragen, derer wir bedürfen um aus dem Alltagstrott herausgerissen zu werden, um uns neu und intensiv mit unserem Gottesglaube zu beschäftigen.

Am Ende stellt uns der Autor die Frage: »Möchten Sie Christ werden, um Gott zu dienen oder um sich von Gott bedienen zu lassen?« Der Autor liefert wichtige Anregungen und in unseren Alltag hineinreichende Gedanken, aber entscheiden müssen wir uns ganz allein in dieser Entweder - oder - Frage.

Dieses Buch des amerikanischen Pastors ist keine Ansammlung von geistlich hochtrabenden Theorien. Timothy Keller bringt auf unterhaltsame, gut lesbare Art Schwung in unseren Glaubensalltag und zeigt die befreiende Kraft die in Gott steckt, die wir nur täglich neu an uns heranlassen müssen.
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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre, 16. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Warum Gott? Vernünftiger Glaube oder Irrlicht der Menschheit? (Gebundene Ausgabe)
Dem Amerikaner Keller gelingt mit diesem Buch etwas, das im deutschen Sprach- und Denkraum seinesgleichen sucht: Die wesentlichen Hürden des typischen Zeitgenossen bezüglich des christlichen Glaubens und seiner Grundlage, der Bibel, werden klar formuliert und ebenso klar und überzeugend ausgeräumt. Und dies ohne Schnörkel und verschwurbelten Theologendiskurs, sondern zupackend (er ist Pastor), fundiert (er ist Theologe) und immer wieder mit überraschenden und erfrischenden Gedankengängen und Argumenten (er ist vielbeschäftigter Prediger). Auf Teil 1 (Der Sprung in den Zweifel), in dem es um das Ausräumen der genannten Hürden geht, folgt Teil 2 (Warum es Sinn macht zu glauben) mit einer der frischesten und herausfordernsten Darstellungen der Basics biblischen Christseins ('des Evangeliums') die ich kenne. Manche Themen werden nur ganz knapp gestreift (z.B. Abwege in der Kirchengeschichte, Leiden), für manche wohl zu knapp, aber das Buch kommt auch so schon auf stattliche 335 Seiten (incl. hilfreicher Anmerkungen und Literaturhinweise am Ende). Dieses Buch ist ein Wurf.
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ermutigung zum Zweifeln, 30. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Warum Gott? Vernünftiger Glaube oder Irrlicht der Menschheit? (Gebundene Ausgabe)
Warum Gott? Vernünftiger Glaube oder Irrlicht der Menschheit?

Es ist schon erstaunlich: ausgerechnet in einer Zeit, in der aggressiv-kritische Bücher gegen das Christentum erscheinen - z.B. „Der Gotteswahn“ von Dawkins oder „Der Herr ist kein Hirte“ von Hitchens - wird ein Buch zum Bestseller, das den christlichen Glauben verteidigt. Monatelang war „The Reason for God“ auf der New York Times Bestsellerliste.
Unter dem Titel: „Warum Gott? Vernünftiger Glaube oder Irrlicht der Menschheit?“ veröffentlichte der Brunnen-Verlag im August den Bestseller in deutscher Sprache.
Der Autor Timothy Keller ist überzeugt: für den Glauben an Gott gibt es gute Gründe. Er kann auch vor kritischen Anfragen bestehen.
Entstanden ist das Buch aus seiner Arbeit als Pastor im Westen von Manhattan. Dort gründete Keller im Jahr 1989 zusammen mit seiner Frau Kathy und drei kleinen Söhnen die „Redeemer Presbyterian Church“. Eine Kirche mit traditionellem Glaubensbekenntnis: „die Autorität der Bibel, die Göttlichkeit Christi, die Notwendigkeit von Bekehrung und Wiedergeburt – lauter Dinge, die für die große Mehrheit der New Yorker aus dem Mittelalter stammten“.
Heute hat diese Kirche wöchentlich fast 6000 Besucher in fünf Gottesdiensten und zahlreichen Tochtergemeinden. Die Gemeinde ist multiethnisch mit einem Durchschnittsalter von 30 Jahren, zwei Drittel der Besucher sind Singles.
Aus vielen Gesprächen weiß Keller, was die kritischen Fragen sind, die Menschen heute ans Christentum stellen. Aber er kennt solche Zweifel auch aus seinem eigenen Leben. Als Student hinterfragte er den christlichen Glauben radikal: „Ich rang mit einer ganzen Reihe schwieriger Anfragen an das Christentum: Wie war das mit den anderen Religionen? Mit dem Problem des Bösen und des Leides? Wie konnte ein liebender Gott richten und strafen? Warum sollte man überhaupt etwas glauben? Ich begann, Bücher zu lesen und Argumente zu durchdenken, das Für und Wider abzuwägen, und langsam, aber sicher fand ich den christlichen Glauben immer überzeugender.“ So entstand dieses herausfordernde Buch.

Zweifel sind für Keller keine Schande. Im Gegenteil: „Ein Glaube ohne jeden Zweifel ist wie ein menschlicher Körper ohne Immunsystem.“ Allerdings macht der Autor auch deutlich, dass man am Zweifel zweifeln muss. Denn jede Skepsis beruht auf Annahmen, die man nicht beweisen kann. „Jeder Zweifel, wie skeptisch oder gar zynisch er auch daherkommt, ist im Grunde ein alternativer Glaube.“ Auf dieser Basis können sich für Keller Gläubige und Skeptiker gelassener und mit Respekt begegnen. Und dies sei nötig, weil die Auseinandersetzungen zwischen denen die glauben und denen die nicht glauben zunähmen.

Im ersten Teil seines Buches geht der Autor, den die Zeitschrift newsweek als den „C.S. Lewis fürs 21. Jahrhundert“ bezeichnete, auf die häufigsten Einwände gegen das Christentum ein:

Kann es nur eine wahre Religion geben? - Heute wirkt jeder verdächtig der feste Glaubensüberzeugungen hat. Viele glauben nicht mehr an eine allgemeingültige Wahrheit. Keller macht dagegen deutlich dass die Aussage „Es gibt keine absolute Wahrheit!“ selber wieder zur absoluten Aussage wird. Das, was man anderen vorwirft, tut man selber. Dabei gesteht er ein, dass Religion zu einer Bedrohung des Friedens werden kann. Beim christlichen Glauben ist das jedoch anders: „Das Christentum – ein echter, christlicher Glaube – hat das Zeug dazu, seine Anhänger zu Werkzeugen des Friedens zu machen.“

Wie kann ein guter Gott das Leid zulassen? - Wenn wir keine zufrieden stellende Antwort auf die Frage nach dem Leid finden können, hießt das noch nicht, dass es eine solche Antwort nicht gibt. Außerdem hat der Atheist keine vernünftige Basis und auch kein Recht, um Gott anzuklagen. Denn er glaubt an den evolutionären Prozess der natürlichen Auslese. Und das bedeutet Tod, Zerstörung, Fressen-und-gefressen-werden. Gott dagegen steht dem Leiden nicht distanziert gegenüber. Das Christentum ist die einzige Religion, in der sich Gott selber dem Leiden stellt. „Wir blicken auf das Kreuz Jesu und wissen immer noch nicht, was die Antwort ist. Aber wir wissen, was sie nicht ist. Es kann nicht so sein, dass Gott uns nicht liebt. Es kann nicht sein, dass wir ihm egal sind.“ Und so gibt der Glaube Trost und Kraft „den brutalen Realitäten des Lebens auf der Erde entgegenzutreten.“

Basiert das Christentum auf Zwang? - Das Christentum ist im wesentlichen eine Beziehung zu Gott. Und hier gilt, was für jede andere Beziehungen auch gilt: um die Nähe des anderen zu gewinnen, muss ich meine Unabhängigkeit aufgeben. „Man kann nicht eine tiefe Beziehung aufbauen und weiter sein Leben in eigener Regie führen, ohne Mitspracherecht des Freundes oder der geliebten Person.“ Für das Christentum gilt: Gott ist uns in Jesus aufs äußerste entgegengekommen. „In Christus hat Gott uns so tief gesagt, wie es nur möglich ist: „Ich gehe auf dich ein. Ich ändere mich für dich. Ich will dir dienen, auch wenn dies für mich Opfer bedeutet.“

Hat die Kirche nicht sehr viel Unrecht begangen? - Keller gibt zu, dass Gewalt, die im Namen des Christentums verübt wurde „eine schreckliche Realität (ist), die wir nicht hinnehmen dürfen und für die es keine Entschuldigung gibt.“ Aber auch das „religionsfreie“ 20. Jahrhundert war alles andere als friedlich und war nicht weniger unterdrückerisch wie religiöse Gesellschaften vorher. Jesus selber war ein Religionskritiker, das zeigen seine Auseinandersetzungen mit den Pharisäern. Und auch seine Nachfolger haben sich immer wieder gegen Ungerechtigkeit eingesetzt (z.B. die Abschaffung der Sklaverei).

Wie kann Gott Menschen in die Hölle schicken? - Keller schreibt: „Hölle“, das ist, wenn jemand sich aus freien Stücken eine Identität ohne Gott gewählt hat und dieser Prozess ins Unendliche weitergeht.“ Der Autor zitiert C.S. Lewis: „Am Ende gibt es nur zwei Arten von Menschen: die, die zu Gott sagen: „Dein Wille geschehe“, und die, zu denen Gott am Ende sagt: „dein Wille geschehe“. Alle, die in der Hölle sind, erwählen sie.“

Weiter geht der Autor auf die Fragen ein, ob die Wissenschaft das Christentum widerlegt hat und ob die Bibel vertrauenswürdig ist.

Im zweiten Teil bringt Keller Gründe warum es Sinn macht zu glauben. Er weist auf „Fingerzeige auf Gott“ hin: keine zwingende Beweise, aber starke Indizien für seine Existenz (z.B. das „Anthropische Prinzip“).
Der Autor vertritt die These, „dass die Menschen in unserer Kultur sehr wohl wissen, dass es einen Gott gibt, aber dass sie dieses Wissen verdrängen“. Auch wenn es hochmoralische Atheisten gibt, ist es äußerst schwierig ohne Gott Moral und Menschenrechte zu begründen. Anschließend erklärt Keller das „Problem der Sünde“, den Unterschied zwischen „Religion und Evangelium“ und die Bedeutung von Kreuz und Auferstehung.

Timothy Keller hat ein großartiges, bewegendes und nachdenklich machendes Buch geschrieben. Es ist gründlich recherchiert (was die ausführlichen Fußnoten belegen) und leicht verständlich geschrieben. Keller thematisiert die wesentlichen Fragen, die Menschen heute bewegen. Christen werden davon profitieren. Es wird ihnen helfen ihren Glauben zu durchdenken und zu stärken. Und Skeptikern wird es helfen, diesem Gott näher zu kommen, weil es ihre Fragen und Zweifel ernst nimmt.

(zuerst veröffentlicht in PRO - Christliches Medienmagazin 04-2010)
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unglaublich gut..., 21. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warum Gott? Vernünftiger Glaube oder Irrlicht der Menschheit? (Gebundene Ausgabe)
Egal ob man Christ oder Nichtchrist ist, dieses Buch ist für beiderlei Gruppen von Menschen ein Gewinn. Abseits ideologischer und platt-phrasendrescherischer Wege bewegt sich T. Keller in hochinteressanten Gedanken und sehr guten Argumenten, die für jeden nachvollziehbar sind.
Er geht im Wesentlichen auf die Fragen ein, die ihm von Nichtchristen am häufigsten gestellt werden: Lehren nicht alle Regionen das Gleiche? Ist es nicht anmaßend zu behaupten, dass man die einzige Wahrheit hat? Solche und ähnliche Fragen beantwortet er auf sehr interessante Weise und weist v.a. immer wieder Irrtümer und Zirkelschlüsse in den Fragen nach.
An einigen Stellen hätte man etwas mehr zu den Fragen schreiben können, da ist es etwas dünn. Allerdings ist es ja auch nicht das einzige Buch zu diesen Themen. Allerdings mag ich, mit welchem Respekt T. Keller andere Meinungen und offenbar auch die Menschen mit anderen Meinungen behandelt.
Uneingeschränkte Kaufempfehlung!!!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Frage nach dem Sinn, 27. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warum Gott? Vernünftiger Glaube oder Irrlicht der Menschheit? (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch nun gelesen. Vieles erschien mir gut durchdacht, anderes ist eine Glaubensfrage, da Antworten nicht so einfach zu finden sind. Das erkennt der Autor, schätzt jedoch die Indizienlage zu Gunsten eines uns liebenden drei personifizierten Gott ein. Ich gehe in vielen konform aber gerade die letzten Kapitel erschienen mir zu sehr den Missionierunggedanken zu tragen. Sicher Glaube braucht die Überzeugung und Menschen die das Gedankengut weitertragen, aus dieser Perspektive folgt der Autor natürlich seiner Überzeugung. Mich persönlich stellt die genannte Selbstzentrierung vor Probleme, ich glaube auch das diese Blickrichtung verzerrt, eine Objektivität ist damit nicht mehr möglich, der Mensch kreist um sich Selbst und wird blind, Ersatzmechanismen greifen und werden zum Problem. Anderseits macht mir die völlige Loslösung vom Selbst hin zu Gott ein paar Probleme, völlige Hinwendung damit alles geheilt wird. Gerade die Aufklärung und der Individualismus ermöglichte vor nicht langer Zeit freies Denken, der Moderne westliche Mensch befinden sich in einem unausgewogenen System zwischen Glauben und Denken, hier liegt das Kernproblem. Die Aufforderung der Hinwendung zu Gott im ständigen Tanz und Lobpreisung, für Gott möglich? Ich als Mensch brauche aber manchmal neben dem Halt auch Unabhängigkeit und vielleicht auch Einsamkeit, auch hier ist es ein Wechselspiel zwischen Nähe und Abstand. Ein etwas profanes Beispiel: Ein kleines Kind braucht seine Eltern, diese sind der zentrale Mittelpunkt, folgt das älter werdende Kind seinen Eltern jedoch immer auf Schritt und Tritt, kann das für beide Parteien auch belastend wirken. Anders gesagt, ich als Individuum brauche von Gott Unabhängigkeit und Zuwendung zugleich, damit das Verhältnis "gesund" bleibt und ich denke bei Gott ist es ähnlich. Aus der Perspektive des Glaubens ist das Buch zu empfehlen und sicher auch um seine Gedanken zu ordnen, für mich bleiben dennoch ein paar Fragen offen, dies ist jedoch natürlich, denke ich.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Apologetisches Meisterwerk, 6. Dezember 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Warum Gott? Vernünftiger Glaube oder Irrlicht der Menschheit? (Gebundene Ausgabe)
"Hat die Wissenschaft Gott begraben? Wie kann ein liebender Gott so viel Leid in der Welt zulassen? Kann es in Fragen des Glaubens überhaupt 'wahr' und 'falsch' geben? Ist die Auferstehung Jesu ein historisches Ereignis? Und wie vertrauenswürdig sind die Schriften des Neuen Testaments?" Diesen Fragen geht der Verfasser, promovierter Theologe und Pfarrer einer evangelisch-reformierten Gemeinde in New York, mit intellektueller Schärfe und seelsorglichem Einfühlungsvermögen im ersten Teil des Buchs nach. Im zweiten Teil werden dann die Grundaussagen des christlichen Glaubens erläutert und ihre Plausibilität aufgezeigt.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich!, 12. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warum Gott? Vernünftiger Glaube oder Irrlicht der Menschheit? (Gebundene Ausgabe)
Ein unfassbar gutes Buch!!! Ich bin immer wieder erstaunt darüber, mit welcher Leichtigkeit Keller weitverbreitete und oft allgemein anerkannte Ansichten hinterfragt und manche mit logischen Schlüssen aushebelt. Dabei bleibt er äußerst fair und sachlich und liefert damit einen sehr guten Beitrag zur aktuellen Glaubensdebatte. Eine Bereicherung für Skeptiker wie auch Glaubende!
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19 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aus der Praxis für die Praxis, 10. März 2011
Von 
Herbert Huber (Wasserburg am Inn, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Warum Gott? Vernünftiger Glaube oder Irrlicht der Menschheit? (Gebundene Ausgabe)
Timothy Keller ist praktizierender Pastor einer Presbyterier Gemeinde in New York an der er Frage- und Antwortsitzungen abhält. Er pflegt demgemäss eine verständliche Sprache. Er nimmt auch die Zweifel und die Zweifler ernst. Die arrogante Haltung mancher Theologen: Eure Einwände sind uralt und ohne Wissen um die aktuelle theologische Diskussion! teilt Keller nicht.
Daher mahnt Keller sowohl die Gläubigen Gründe für ihren Glauben zu finden, aber auch die Skeptiker die Annahmen hinter ihren Überzeugungen ausfindig zu machen.
Viele Kapitel leitet er mit Fragen oder Bemerkungen aus dem Kreis seiner Gemeinde ein. Der Beantwortung widmet er dann das ganze Kapitel, formuliert allerdings die Fragen um, so dass am Ende die eigentlichen Fragen oft unbeantwortet bleiben. Dazu gleich ein Beispiel: "Christen glauben, dass sie die absolute Wahrheit haben, die jeder andere zu glauben habe. Das gefährdet die Freiheit" lautet die ausgezeichnete Laienbemerkung zum Kapitel 3. Man ist gespannt, denn jetzt will man wissen, ob Christen wirklich meinen, die absolute Wahrheit zu haben, die jeder andere zu glauben habe. Doch Keller formuliert sofort seine eigene Frage zum Unterthema der Laienbemerkung: Ist ein Glaube an die absolute Wahrheit der Feind der Freiheit? Ein glatte Antwort auf die interessantere Frage vermisst man.
Drei Hauptprobleme
Keller plag(t)en drei Hauptprobleme:
- Pluralismus der Religionen
- Theodizee
- Warum überhaupt glauben?
Darauf will Keller antworten und gliedert seinen Stoff in zwei Abschnitte mit je sieben Kapiteln.
- Teil 1 soll zweifelnde Fragen beantworten, also negative Gründe zum religiösen Glauben ausräumen,
- Teil 2 will positive Gründe für den Glauben geben.
Beides gelingt, wenn überhaupt, nur sehr beschränkt. Die drei Hauptprobleme bleiben offen.
Das Buch eignet sich damit für alle jene,
- die auf schwierige Fragen allzu leichte Antworten suchen,
- Christen, die für ihren Glauben nachträglich Gründe suchen,
- die meinen, die Theologen, theologischen Praktiker und Apologeten haben auf die schwierigen Fragen schon passende Antworten. Sie werden erkennen: zumindest Timothy Keller hat kaum überzeugende Antworten.
Wenn dies die beste Begründung des Glaubens, die in diesem Jahrhundert geschrieben wurde, ist (wie man in Besprechungen lesen kann), dann steht es schlecht um die Vernünftigkeit des Glaubens. Aber das Jahrhundert ist ja noch jung.
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Warum Gott? Vernünftiger Glaube oder Irrlicht der Menschheit?
Warum Gott? Vernünftiger Glaube oder Irrlicht der Menschheit? von Timothy Keller (Gebundene Ausgabe - 1. April 2013)
Gebraucht & neu ab: EUR 22,00
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