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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen17
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"Mystische Pfade" klingt natürlich verlockend, doch offen gesagt werden hier einfach Wanderwege beschrieben, die man auch in anderen Harzführern findet. Das "Problem", wann man so will, heute in weiten Teilen der Harzlandschaft ist, dass man sich in einem Naturschutzgebiet bewegt, in dem man eigentlich die offiziellen Wege auf keinen Fall verlassen darf. Anders als z.B. im Deister oder im Weserbergland, wo man gern auch die schmalsten Trampelpfade oder gar querfeldein laufen darf.
Deswegen müssen sich Wanderführer auf diese ausgeschilderten Wanderwege beschränken und eine etwas schmalere, aber auch gut ausgeschilderte und offiziell freie Nebenstrecke wird zum "mystischen Pfad".

Für Leute, die den Harz noch nicht so gut kennen, bietet das Buch aber einige Anregungen, Touren abseits der typischen Brockenwanderung zu machen. Und es enthält viele wirklich schöne Fotos. Manchmal hätte ich eine etwas genauere Wegbeschreibung gut gefunden. Zum Beispiel ist es gar nicht so leicht, als Ortsfremder bei der Blankenburger Teufelsmauer den richtigen Weg vom Hamburger Wappen über die Teufelsmauer nach Blankenburg zu finden. Denn es gibt dort drei Wege, einen unterhalb der Mauer, einen quer durch den Wald und einen über den Kamm der Mauer. Im Buch steht lapidar: Gehen Sie nun vom Hamburger Wappen zum Großvaterfelsen bei Blankenburg. Wir haben dort schon mehrfach Leute getroffen, die wieder aus dem Wald zurückgekehrt sind, weil sie doch über die Mauer wollten. Tipp: Man muss der Ausschilderung zur "Donnergrotte" oder zum "Fuchsbau" folgen, nicht nach "Blankenburg".
Und noch ein Tipp für die Wanderung 12: Gehen Sie nicht, wie angegeben, über den Wasserfall los und rechts der Bundestraße den Waldweg am Ende zurück. Gehen Sie die Wanderung andersherum: Beginnen Sie links der Oker zu gehen (ein wunderschöner Weg, der hinter der Romkerhalle beginnt und immer dicht am Wasser entlang geht). Überqueren Sie bei der Waldhalle kurz vor Oker Ortseingang die Bundesstraße, gehen Sie dann in den Wald Richtung Käste hoch (und wählen Sie den "bequemen Anstieg", denn der ist auch noch kürzer!). Dann über Hexenküche, Mausefalle, Feigenbaumklippe runter zurück nach Romkerhall.

Vielleicht gibt es irgendwann wieder ein Umdenken in Bezug auf die Landschaftsnutzung und man kehrt im Harz zur Freigabe wirklich kleiner Pfade und geschlossener Gebiete (Heinrichshöhe) exclusiv für Wanderer zurück, statt die Leute auf breiten, asphaltierten Strecken (die man sich mit Autos, Bussen, Pferdefuhrwerken und Radsportlern teilen muss) auf die Brockenkuppe zu lotsen. Kurz nach der Wende hatten wir z.B. noch einmal die Gelegenheit, den alten Goetheweg zu gehen, das war sehr schön.

Bis dahin gibt dieser Band wie gesagt einige Ideen, wie man diesem Touristentrubel zumindest ein wenig entkommen und stillere Orte im Harz entdecken kann.

PS: Sei der Rezension wurde bei der Teufelsmauer die Beschilderung auch verbessert - vielen Dank dafür! :-)
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am 1. Oktober 2012
Ich bin kein Freund von Reiseführern oder derartigen Büchern, doch da ich ein Freund des Harzes bin kam ich durch die gute Bewertung nicht darüber hinweg es mir zu kaufen.
Ohne allzu hohe Erwartungen schlug ich es also auf und fand eine völlig neue Art von Reiseführer vor.
Statt geteerten Straßen findet man hier Insidertipps und fesselnde Texte, die einen nicht loslassen bis man diese Pfade erkundet hat...
Beeindruckende Bilder wie ich sie noch nie vom Harz gesehen habe sind hier Seite für Seite Standard und somit komm ich nicht drumherum dieses Buch weiter zu empfehlen!
Es ist auf jedenfall eine Anschaffung wert und ein muss im Bücherregal eines leidenschaftlichen Entdeckers.
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am 10. Oktober 2012
Danke an Anne Christine Martin und Stefan Feldhoff. In den letzten Tagen haben wir drei Wanderungen aus dem Buch unternommen und sind begeistert. Die Ilsefälle, der Rundgang zwischen den Höhlen in Rübeland und der Hohnekamm haben uns und unseren Hund abends platt und zufrieden auf dem Sofa ankommen lassen. In besonderer Erinnerung werden uns Eulenstieg und Höllenklippen bleiben, die ihren Namen wahrlich verdienen.
Dass in einer der Rezensionen von "Waldautobahnen" gesprochen wird, kann ich nicht nachvollziehen. Keine unserer Touren hätten wir mit einem Kinderwagen bewältigen können, von Rollatoren ganz zu schweigen. Klar, wenn man sich nur die Brockenwanderung rausgreift, landet man in Gipfelnähe zwangsläufig auf einem Fahrweg. Wo sollte man denn sonst entlanggehen?

Die Beschreibungen der Strecken sind detailliert genug, um den Weg zu finden. Wer sich unsicher ist, rüstet Wanderkarten nach, die aber zumeist wirklich nicht nötig sind. Die Auswahl der Touren ist durchdacht, es gibt immer etwas Außergewöhnliches zu sehen, Interessantes zu lernen und Neues zu erfahren. Eine Tour werden wir noch gehen, dann ist unser Urlaub zu Ende, aber es lohnt sich glatt, für die anderen Wanderempfehlungen zurückzukommen.
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am 19. September 2012
"Mystische Pfade im Harz" – da lockte mich sogleich das Titel-Foto
und überhaupt die Bilder, durchgehend bis zur letzten Seite toll – ich war sofort begeistert.Man fühlt, dass hier nicht die Autoscheibe versenkt wurde und KNIPPS vom Parkplatz aus... Diese Autoren sind gewandert und haben sicherlich viel erlebt – und ich werde ihnen auf ihren Pfaden folgen, das Buch hat mich neugierig gemacht: Sagen, Pflanzen, Goethe, stille Wege, Frühtau, Herbstgold, Winterlandschaft... Etwa 2 Millionen Besucher erwandern oder erreichen jährlich mit der Dampfbahn den Brocken, habe ich gelesen. Da kommt Romantik sicherlich etwas zu kurz.
Trotzdem, die faszinierenden 360Grad Aussicht entschädigt für die paar Meter auf dem Betonweg. Aber das ist ja nur ein Teil vom Harz.
Das Buch kennt auch schöne Touren für Familien mit kleinen Kindern und Oma und Opa .

"Mystische Pfade im Harz" ist sehr vielseitig, informativ, abwechslungsreich und empfindsam geschrieben.
Dank dem Verlag und den Autoren – ich bin gespannt auf Ihren nächsten Reise–ver–führer.
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am 7. September 2012
Wir haben uns riesig gefreut, endlich mal ein Buch entdeckt zu haben, was einmal anders sein soll als bisherige Wanderführer zum Harz.
Es gibt so schöne alte Steige wie zum Beispiel den Baudensteig im Harz. Als am Harzrand wohnend wissen wir das.
Welch schöne Idee, diese Pfade mal in einem Buch aufzugreifen.
Aber nun halte ich dieses Buch in den Händen und bin nur enttäuscht.
Spaziergänge auf Fahrstraßen, Kinderwagen- und Rollatorgeeignet.Gestrichelt markierte Wege, die, die wir als tatsächlich als Pfade bezeichnen würden, wie z.B. die Nebenstrecke zur Achtermannshöhe, finden wir in dem Buch kaum.
Brockeneroberung? Auf der Beton- Panzerstraße.
Wanderung zum Großen Knollen? Auf der Forststraße, wo fast nebenher der wunderschöne alte Baudensteig entlang führt.
Hiermit die Abenteuerlust in Kinderherzen wecken? Fehlanzeige.
Nein, einen Pfad stellen wir uns anders vor. Und es gibt sie im Harz.
So werden sie wohl wirklich in Vergessenheit geraten.
Für den Wanderer, der am Sonntag in hippen Label- Outdoorklamotten, die nicht schmutzig werden sollen, eine Idee für einen netten Spaziergang sucht, mag dieses Buch genau richtig sein.
Für einen Pfadwanderer/-läufer jedoch nicht.
Einzig zwei Punkte gibt es für die schönen Bilder, die zum Kauf verleiten und für die Randbemerkungen.
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am 16. Januar 2015
Einen riesengroßen Dank an das Autorenteam.
Auch wenn ich bisher nur 3 Routen unternommen habe, bin ich absolut und schwer begeistert.
Die bisherigen Touren waren der Hammer. Dieses Buch öffnete mir die Augen für die Vielfalt des Harzes. Es machte bereits beim Lesen sehr viel Vorfreude auf die Unternehmungen, dass ich es kaum erwarten kann, alle absolviert zu haben.
Wer im Harz wandern will brauch dieses Buch.
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am 10. Mai 2015
Dieser Wanderführer ist mit wunderschönen Fotos versehen und man sieht, daß die Verfasser mit viel Freude alle Wanderungen im Harz selbst durchgeführt haben. Die zusätzlichen Beiträge über Pflanzen,Mythen und vieles mehr sind interessant und machen viele Wanderungen noch lebendiger. Alle praktischen Angaben sind hilfreich.
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am 12. Juli 2012
Das Buch ist super, sowohl zum lesen und stöbern als auch zum wandern.
Vor allem gefällt mir, dass es einerseits natürlich eine Art Reiseführer ist, andererseits aber nicht so "touristisch".
Auf jeden Fall macht es einem Lust darauf, den Harz zu erkunden!
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am 10. Oktober 2013
Bereits nach den ersten 3 Touren habe ich nach dem Lesen schon festgestellt, daß ich nun los muss,..
Bilder und Tourenbeschreibung machen wirklich Lust auf Ausflüge
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Sommerzeit ist Wanderzeit. Und Deutschland ist voll an schönen, geheimnisvollen und mythischen Wanderwegen! Alleine im Harz gibt es 38 Wanderungen, die den Wanderer entführen in geheimnisvolle und malerische Region. Die einzelnen Wandertouren werden ausführlich beschrieben: Tourencharakter, Dauer, Angaben zum höchsten und tiefsten Punkt, An- und Abfahrmöglichkeiten mit Bus und Bahn, Gehzeiten, Einkehrmöglichkeiten und Karten. Das Buch ist bebildert und vermittelt somit bereits im Vorfeld einen Vorgeschmack auf die jeweilige Tour. Darüber hinaus gibt es viele spannende Zusatzinformationen über Hexen, zum Fliegenpilz, Goethe usw. Vorgestellt werden u.a. Wanderungen wie die teuflische Brockenwanderung, eine Wanderung die zu den Heiligtümern unserer Vorfahren führt, zur Einhornhöhle und zum Mythenweg Thale, einer voreiszeitlichen Kultstätte. Ein empfehlenswerter Wanderführer, der zeigt, dass es nicht immer der Jakobsweg sein muss, um mystische Erfahrungen zu machen.
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