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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vom Ansatz in Ordnung, in der Praxis mit zu vielen Problemen/Fehlern versehen, 28. Juni 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Harz (Taschenbuch)
Folgende Rezension wurde auch an den Verlag geschickt:

Betreff: Rezension zu "Wandern mit Kindern - Harz". Autor: Chris Bergmann - Wandern kompakt, Bruckmann-Verlag, München 2005

Zuerst einmal möchten wir anmerken, dass wir (Familie mit 1 Kind im Kinderrucksack) durch das Buch gute Anregungen für unsere Tourenplanung erhalten haben. Es gibt jedoch auch einige Aspekte, die uns nicht so gut gefallen haben und wir daher den Wanderführer in der bisherigen Form nicht weiter empfehlen würden.

Einzelne Fehler:
S. 31: Angabe der Fläche / Größe des Bergbaumuseums mit 20.000 km2. Diese Angabe kann nicht stimmen (alleine Schleswig-Holstein hat eine Fläche von ca. 16.000 km2).

S. 32: Angabe der Höhe des Brockens: 1242 m
Korrekt ist 1142 m.

Zu den einzelnen von uns gelaufenen Touren:
Generell: Die Streckenbeschreibung ist für Ortsunkundige häufig zu ungenau. In der Beschreibung fehlt oft eine ungefähre Zeit- oder Streckenangabe, anhand derer eine Orientierung möglich wäre. Ich verweise hier auf das Werk "Wandern in Schleswig-Holstein" von Gerhard Wagner (Boyens-Verlag). In diesem ist die jeweilige Wanderung in einzelne Streckenabschnitte eingeteilt (mit Entfernungs- und Zeitangaben), zudem sind hier GPS/UTM-Wegepunkte angegeben - dies ermöglicht eine sehr gute Orientierung.

Tour 3: Wurmberg und Hexentreppe
Die Beschreibung des Touranfangs lässt leider im Unklaren, ob der Beginn der Wanderung links oder rechts (mit Blick auf die Gondelbahn) von der Gondelbahn beginnt. Die beigefügte Skizzenzeichnung ist hier nicht eindeutig. Zudem würde der Hinweis, dass der anfängliche Wanderweg oberhalb des Großparkplatzes verläuft, sinnvoll sein.
Bei dem Hinweis: "Hier wechseln wir das Ufer" wäre anschließend der Hinweis, ob es nach links oder rechts weitergehe, durchaus sinnvoll. Dies unterbleibt jedoch bei den Touren häufig.

Tour 5: Durch das Elendstal zu den Schnarcherklippen
Diese Tour ist gut und nachvollziehbar an allen entscheidenden Stellen beschrieben - Danke!

Tour 6: Über die Hohneklippen
Bei dieser Tour wären deutlichere Angaben wünschenswert, so wird nur einmal zu Beginn erwähnt, dass man "an der Verzweigung der Markierung "roter Strich" links hinauf zum Trudenstein" solle. Vor der eigentlich gemeinten Abzweigung gibt es eine Vielzahl von Abzweigungen, an der gemeinten fehlen jedoch der Hinweis zum Trudenstein als auch die eindeutige rote Markierung. Hier besteht die große Gefahr des Falsch-Abbiegens nach rechts oder scharf rechts.
Später soll man von einem Forstweg nach rechts Richtung "Höllenklippe" abzweigen, ebenfalls mit dem roten Strich markiert. Beides ist an der gemeinten Abzweigung nicht angegeben. Auch hier ist ein Verlaufen nicht unwahrscheinlich.
Später folgt man dem Beerenstieg abwärts, bis man auf den Eschweg trifft. Dieser ist jedoch nicht namentlich gekennzeichnet. Folgt man diesem nun nach rechts, wird es problematisch, da ca. 20 m weiter der Beerenstieg wieder nach links abwärts in den Wald weitergeführt wird. Mit dem fehlenden Wissen, wirklich auf dem Eschweg zu sein, besteht die Möglichkeit das falschen Abbiegens. Hier wäre ein möglicher Hinweis im Buch z.B. "Nach ca. 20 m wird der Beerenstieg nach links abwärts fortgesetzt. Wir bleiben aber auf dem Forstweg und wandern weiter..." Mit diesem einen Satz wäre die Gefahr (mit Kindern kann es wirklich zu einer solchen werden) das Falsch-Abbiegens vermieden.

Tour 11: Von Hahnenklee über den Bockberg
Im Großen und Ganzen eine schöne, unproblematische Wanderung.

Tour 12: Vom Hübichenstein zur Iberger Tropfsteinhöhle
Gleich zu Beginn der Tourenbeschreibung wäre der Hinweis, dass die B242 vom Parkplatz aus erst zu überqueren sei, sinnvoll gewesen. Das was dann folgt, ist leider recht katastrophal. Die Wegbeschreibung aufwärts beschränkt sich auf die Worte "Vom Parkplatz am Hübichenstein leitet die Markierung 'grüner Balken' im Wald aufwärts an der Neuen Winterberghöhle vorbei...". Festzuhalten ist hier: Eine grüne Markierung existiert nicht, jedoch der Hinweis zur "Spinne". Folgt man diesem Weg, so gelangt man nach ca. 300 m an eine Abzweigung nach rechts, die jedoch nicht im Text erwähnt noch ausgeschildert ist. Dann kommt der eigentliche "Kardinalfehler" der Tourenbeschreibung: In einer scharfen Rechtskurve nach ca. 700 m führt ein kleiner versteckter, nicht markierter Weg quasi geradeaus weiter. Diesen Weg hätte man nehmen müssen, wenn man die Strecke entlang der Neuen Winterberghöhle (nicht ausgeschildert) laufen wollte. Doch diesen Abzweiger zu finden, ist nach Wegbeschreibung und Skizze nicht möglich. Auch die amtliche Wanderkarte im Maßstab 1:50.000 hilft hier nicht weiter.
Folglich läuft man falsch weiter und kommt zu Kreuzungen, die im Text (natürlich) nicht erwähnt sind.
Eher zufällig sind wir dann später zur Wegekreuzung "Schweinebraten" gelangt und von hieraus wieder weiter zur Tropfsteinhöhle. Dass sich der Eingang zu dieser Höhle unten im Tal befindet, ist in der Wanderbeschreibung nicht erwähnt, statt dessen steht man vor dem menschenleeren Ausgang der Tropfsteinhöhle. Nur ein etwas schlecht erkennbares, kleines gelbes Plastikschild weist den Weg zu "Eingang und Parkplatz". Von dem Ausgang aus muss man ein kleines Stück (ca. 50 m) den bereits gelaufenen Weg zurück gehen, um dem Böschestieg hoch zum Albertturm folgen zu können. Der Böschestieg ist jedoch nicht als solcher bezeichnet. Es fehlt auch der Hinweis, dass sich der Stieg nicht direkt am Ausgang der Höhle befindet. Hier hätte durch wenige Sätze deutlich mehr Klarheit geschaffen werden können.

Tour 13: Hutthaler Widerwaage und Polsterberger Hubhaus
Weitgehend eine gut ausgeschilderte und beschriebene Tour, eine Ausnahme gibt es jedoch auch hier:
An der Stelle, an der das Polsterberger Hubhaus erreicht wird, heißt es im Buch: "Hier verläuft der Tränkegraben, der nun die Route vorgibt."
In der Nähe des Hubhauses gibt es jedoch zwei mögliche Abzweigungen: eine kurz (ca. 10 m) vor dem Hubhaus (diese ist unbeschriftet, ein Graben ist hier nicht zu erkennen) und eine andere ein kleines Stück (ca. 50 m) hinter dem Hubhaus. Letztere verläuft entlang eines deutlich zu erkennenden Grabens, ist jedoch nicht die gemeinte Abzweigung. Gemeint ist die erste, unbeschriftete Abzweigung, auch hier hätten mit wenigen Worten Unsicherheiten ausgeräumt werden können.

Tour 18: Auf den Ravensberg
Diese Tour ist leider mit vielen Schwierigkeiten verbunden: Nach Erreichen des Wiesenbeker Teichs beginnen die Probleme mit dieser Strecke. Die Beschreibung ist extrem ungenau, dafür sind die Möglichkeiten falsch abzubiegen jedoch sehr hoch. Hier sind wir recht weit an dem Teich vorbeigegangen bis ganz klar war, dass hier die Beschreibung -mal wieder- sehr ungenau war und eigentlich unbrauchbar zur Orientierung war. Im Folgenden fehlen Hinweise darauf, dass man quasi über das Dammufer des Teiches gehen muss, dann zu einem alten, nicht mehr betriebenen Gasthof gelangt und sich dann rechts am Ufer hält. Hat man dann den vermutlich richtigen Weg gefunden, so beginnen die Probleme damit, dass z.B. auch nicht darauf hingewiesen wird, welchen Weg man nicht zu nehmen hat. So kommt es beim Aufstieg zum Ravensberg dazu, dass der aufwärts führende Pfad auf einen querenden Forstweg führt (nach links abwärts, nach rechts aufwärts). Geradeaus geht ein kleiner, nicht markierter Weg weiter in den Wald hinein. Zu wählen ist der kleine Pfad, deutlich wird dies in der Beschreibung jedoch nicht. Später wieder die gleiche Situation, kurz vor Erreichen des Ravensberges kommt man an eine T-Kreuzung. Eine Beschilderung fehlt hier gänzlich, der kreuzende Weg verläuft weitgehend eben. Nun setzt Rätselraten ein, wir entschieden uns dafür nach rechts zu gehen, nach ca. 800 m wird klar, dass dies die falsche Entscheidung war, Lust zum Umkehren hatte auch niemand mehr. Beim Abstieg (anfangs wieder auf dem richtigen Pfad) beschränkt sich der Autor auf den Hinweis "Markierung blaues Dreieck". Dieses ist nur sporadisch zu erkennen, glänzt vielmehr durch Abwesenheit. Der folgende Abstieg geschah nach dem Prinzip "Hauptsache abwärts" und später war eine Orientierung mit Hilfe der amtlichen Wanderkarte wieder möglich. Den richtigen / beschriebenen Weg haben wir dabei nicht gefunden.

Tour 19: Kloster Walkenried und Sachsaburg
Eine weitgehend gut beschriebene und ausgeschilderte Strecke - Danke!

Tour 25: Über die Blankenburger Teufelsmauer
In dieser Streckenbeschreibung heißt es an einer frühen Stelle: "... wechseln bei der Gaststätte 'Großvater' links auf den südlichen Hangweg." In der Realität gibt es drei mögliche Abzweigungen, die damit gemeint sein könnten. Keine von diesen ist irgendwie beschildert. Zu der Teufelsmauer gelangt man nur, wenn man die Stufen hoch geht, die direkt zum Gasthaus führen und dann an diesem direkt vorbei in dem Hang weitergeht.
Dem folgenden Weg über den Kammweg ist gut zu folgen. Die Probleme setzen jedoch wieder ein, wenn der Kamm verlassen werden muss. Im Buch heißt es hier: "Etwa in der Mitte befindet sich in der Blankenburger Teufelsmauer der Sautrog-Pass, danach erwartet uns ein bequemer Waldweg, der an der Hohen Sonne (Felsen rechts).....". In der Realität erwartet den Wanderer die folgende Situation: Beim Abstieg vom Kamm gelangt man eine kreuzende Straße. Dieses könnte der Sautrog-Pass sein. Da dieser jedoch nicht beschildert ist, bleibt dies unklar. Dazu führt dieser kreuzende Weg nach links oder rechts, geradeaus führt ein Waldweg weiter. Eine eindeutige Beschilderung oder eine gute Beschreibung wäre hier zweckdienlich gewesen. So entschieden wir uns geradeaus zu gehen, da es sich hier um den bequemen Waldweg handelte. Im Nachhinein stellten wir fest, dass wir der Straße wohl nach rechts hätten folgen müssen, denn der Waldweg führte etwas später wieder zu Abzweigungen, die jedoch im Buch nicht beschrieben noch beschildert waren. Nach ca. 1/2 Stunde mühsamen Herumirrens traten wir dann den vermeintlichen Rückweg an, ohne die im Buch hervorgehobenen Sehenswürdigkeiten am Ende der Teufelsmauer gesehen zu haben. So richtig Lust auf gut Glück z.B. die Kucksburg zu finden hatten wir dann eh nicht mehr.

Wir möchten noch einmal deutlich hervorheben, dass uns die Grundidee des Wanderführers durchaus gefällt, es mangelt jedoch eine hilfreichere Beschreibung, die ein Erwandern der jeweiligen Strecke ohne weiteres Kartenmaterial ermöglicht bzw. eine sicherere Orientierung im Gelände ermöglicht.
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Harz
Harz von Chris Bergmann (Taschenbuch - März 2005)
Gebraucht & neu ab: EUR 11,50
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