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Kundenrezensionen

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am 27. Januar 2005
Mit dem Vorhaben, eine Einführung zum Nibelungenlied zu verfassen, hat die Autorin wahrlich keine Marktlücke entdeckt, im Gegenteil: Kaum ein literarisches Werk in deutscher Sprache wurde von Forschern und Pseudowissenschaftlern bereits so sehr traktiert wie dieses. Um so erstaunlicher zeigt sich der gelungene Versuch von Ursula Schulze eine umfassende und dennoch kompakte Einführung zum Nibelungelied im Rahmen der reclam-Reihe zu verfassen. "Reclam?" mögen einige Fachgelehrte oder verwöhnte Studenten verächtlich nachfragen - und wie! Mit diesem Bändchen ist gezeigt, dass preiswerte Bücher nicht billig (gemacht) sein müssen, und niedriger Preis nicht automatisch mit niedrigem Niveau zu übersetzen ist:
Sämtliche Teilbereiche der Nibelungenforschung (Überlieferung, mdl.Sagentradition, handelnde Personen, Kontingenz, Rezeption, Forschungsgeschichte)werden ausführlich und präzise behandelt, sowohl für den interessierten Laien als auch für den Spezialisten lesbar und ergiebig. Recherchen werden erleichtert durch eine übersichtliche und klare Gliederung des Bandes, sowie ein mehr als erschöpfendes Literaturverzeichnis und ein umfassendes Register. Hinzu kommt eine (verhältnismäßig!) reiche Bebilderung, die den Text auflockert und bereichert.
Dieser Band richtet sich in erster Linie an Interessierte mit minimalen Vorkenntnissen und Studenten der Germanistik. Aufgrund seiner Benutzerfreundlichkeit und klugen Konzeption ist er vergleichbaren Einführungsbänden (Schröder, Haymes, Müller) vorzuziehen; der Preis spricht ohnehin für sich bzw. für diese Büchlein
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am 9. August 1999
Ursula Schulzes Buch zum "Nibelungenlied" ist ein gelungenes Werk, welches Fakten zu der mittelhochdeutschen Dichtung erläutert und speziell für das Literaturstudium gedacht ist. Ursula Schulze erläutert zu Beginn einiges über die Frage zum Autor des Nibelungenliedes und zu der Zeit, in der das Nibelungenlied niedergeschrieben wurde. Weiterhin geht sie auf die drei Handschriften der Dichtung ein, sowie auf die Datierungsprobleme. Weitere Schwerpunkte sind die historischen Grundlagen des Werkes, die Sagenbildung, sowie viele Details zum Inhalt, zur Strophenform und zur Erzählerperspektive. Anschließend geht Ursula Schulze auf die Protagonisten des Nibelungenliedes ein und ordnet ihnen "höfische" oder "unhöfische" Attribute zu. So werden Siegfried und Kriemhild zum Beispiel als "höfische" Dame und "höfischer" Ritter gesehen und Brünhild als amazonenhafte und damit "unhöfische" Königin. Zuletzt erläutert Ursula Schulze die Interpretierbarkeit des Nibelungenliedes und verdeutlicht die Rezeptionsgeschichte. Mit den Worten der Autorin soll der Band "Über den literarischen Gegenstand und die mit ihm verbundenen Probleme vom heutigen Standpunkt der Forschung aus informieren". (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 6. Dezember 2005
Das mittelalterliche Nibelungenlied, ein Edelstein deutscher Kultur- und Literaturgeschichte, steht im Zentrum dieser kompakte Informationen anbietenden Publikation. Der Autor vermittelt seinen Lesern und Leserinnen eine umfassende Einführung in die historische Zeit wie auch in die ritterlich-höfische Kultur dieses Volksepos. Diese Arbeit erweist sich als echter Schlüssel zum besseren Verständnis dieses Epos im Kontext seines historischen Umfeldes. Als verdienstvoll dürfen wir auch die Einbettung des Epos in die Geschichte und Kultur der Gegenwart werten, um die europäische Dimension dieser Erzählung abzurunden.
Dem nützlichen Register schliesst sich ein umfangreiches Literaturverzeichnis an, das zu einer vertieften Beschäftigung mit dem Nibelungenlied einlädt.
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am 12. Juli 2012
Der Autor erzählt die Nibelungensage auf eine besondere Art: zum einen erklärt er die Passagen vor den jeweiligen Zitaten aus dem Nibelungenlied, zum anderen bietet er noch weiterführende Informationen zum besseren Verständnis. Die aus seiner Sicht weniger wichtigen Passagen erwähnt er nur inhaltlich und springt dann zu den relevanteren weiter. Ich bin sehr positiv überrascht, wie interessant das Nibelungenlied abseits der damals in der Schule verpflichtend gelernten Fakten ist, und darüber hinaus wie freundlich der Autor all dies vorbringt. Es findet eine wohlwollende, im Plauderton gehaltene Erläuterung und Abhandlung statt, der es sehr angenehm ist zu folgen, und die es einfach macht, sich mit diesem auf das erste Mal vielleicht etwas sperrig erscheinenden Thema auseinanderzusetzen. Dennoch merkt man dem Autor deutlich sein Verständnis und Kompetenz auf diesem Gebiet an. Jedem der sich für das Nibelungenlied interessiert, aber eventuell davor "Berührungsängste" hatte, kann ich dieses Hörbuch nur ans Herz legen.
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am 26. September 2012
Es ist erstaunlich, dass die bekannte Geschichte immer wieder zu fesseln vermag. Das Niebelungenlied beschreibt in eindruckvollen Bildern und mit einer genauen Sprache die Personen ihre Interaktion und lässt auch die Sozialstruktur der damaligen Zeit erkennen. Die Hilfstexte tragen zum Verständnis bei.
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am 16. Februar 2003
In diesem Buch fasst Ursula Schulze noch einmal die wichtigsten Fakten und Charaktere des Nibelungenliedes zusammen und liefert zahlreiche Interpretations- und Denkansaätze.Außerdem findet man in diesem Werk Informationen zur Entstehung und zu dem Verfasser des Werkes.Als Begleitlektüre zum Nibelungenlied auf alle Fälle zu empfehlen.
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am 13. Juni 2010
Alles in einem ist die Ausgabe des Heinrich Albert Verlags eine gelungene Kombination aus dem Originalwerk, wichtigen und aufschlussreichen Annotationen und Teilzusammenfassungen.
Dieses Werk sollte vor allem Menschen ansprechen, die nicht nur die Heldendichtung kennenlernen wollen, sondern auch die Sprache dieser Zeit.

Einzig und allein bemängele ich die Größe des Buches, was sich konsequenterweise auf die Schriftgröße auswirkt. Ich halte es einfach nicht für ein Werk welches man in den Park oder auf eine Kurzreise mitnimmt. Somit könnte das Buch durchaus ausladender sein und einer größeren, leichter zu lesenden Schriftgröße Platz bieten.
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am 26. November 2010
Das Nibelungenlied ist immer noch der beste mittelhochdeutsche Text für Anfänger. Darüber hinaus ist die alt bekannte Geschichte immer noch wunderschön und über Siegfrief, Kriemhild und die Nibelungen im Original zu lesen, ist eine tolle Erfahrung. Diese Ausgabe beinhaltet darüber hinaus zudem Anmerkungen zum einfacheren Übersetzen und ist seit ihrem Erscheinen immer wieder neu aufgelegt worden.
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am 3. Juli 2013
Musste es für die Uni kaufen und die Story ist einfach gut!
Jedoch nur zu empfehlen für Leute, die keine leichte Lektüre wollen (MITTELHOCHDEUTSCH!!).
Diese Ausgabe ist echt klasse, durch Worterklärungen auf jeder Seite.
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am 26. Oktober 2013
Man kennt natürlich die Geschichte von Siegfried, dem Drachentöter, aber das ganze bis zum Schluss in dieser alten Sprache in Versform zu lesen, ist etwas anderes. Ich hatte das Gefühl dabei zu sein in der Zeit um 1200 an den Königshöfen und beim abschließenden Kampf.
Es ist kein Roman in gewohnter Form, aber durchaus interessant, wenn man die Geduld aufbringt, sich auf das Lied einzulassen.
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