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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist doch nicht die Vorgeschichte zu "Das Lied von Eis und Feuer"! Hm, naja, aber irgendwie doch...
Wenn man als "Vorgeschichte" versteht, daß die jeweilige Handlung direkt ineinander übergreift, dann ist das bei "Das Urteil der Sieben" natürlich nicht der Fall. Zwischen den beiden Storylines liegen etwa 100 Jahre dazwischen, und so sucht man auch aus dem anderen Zyklus bekannte Charaktere vergeblich. Nur die Örtlichkeiten und Geschlechternamen sind...
Vor 7 Monaten von Steinwolf veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Story top, Rest naja
Nachdem ich dieses Buch nun durchgelesen habe möchte ich auch meine Bewertung abgeben.
Grundsätzlich ist dieses Werk nicht wirklich als einzelne Geschichte zu sehen, sondern viel mehr als drei eigenständige Geschichten mit den zwei gleichen Protagonisten. Zwischen den einzelnen Abenteuern liegt jeweils einiege Zeit, zwischen teil eins und zwei, wenn...
Vor 4 Monaten von Mario veröffentlicht


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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist doch nicht die Vorgeschichte zu "Das Lied von Eis und Feuer"! Hm, naja, aber irgendwie doch..., 18. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben (Broschiert)
Wenn man als "Vorgeschichte" versteht, daß die jeweilige Handlung direkt ineinander übergreift, dann ist das bei "Das Urteil der Sieben" natürlich nicht der Fall. Zwischen den beiden Storylines liegen etwa 100 Jahre dazwischen, und so sucht man auch aus dem anderen Zyklus bekannte Charaktere vergeblich. Nur die Örtlichkeiten und Geschlechternamen sind ident, aber das macht für mich viel von dem Charme aus, den "Der Heckenritter von Westeros" ausstrahlt. Wenn man bekannte Namen wie Targaryen, Stark, oder Frey liest, weiß man schon, was man von denen zu halten hat, gleichzeitig erfährt man mehr über die Geschichte dieser Häuser.

Man kann "Vorgeschichte" schließlich auch anders verstehen, so waren z.B. die Gallischen Kriege auch lange vor dem Untergang des Römischen Reiches, aber Zusammenhänge und Ursachen für spätere Ereignisse kann man in der Historie immer wieder finden.

Fasziniert haben mich auch hier wieder die Charaktere, allen voran Ser Duncan alias Dunk ("blöd wie eine Burgmauer") und sein Knappe Ei, aber auch Nebenpersonen wie Prinz Baelor, die Rote Witwe, Johan der Fiedler, usw. sind allesamt interessant, sympathisch und ihre Handlungen nachvollziehbar. Die drei Kurzgeschichten können sich natürlich nicht im Umfang, und auch in Originalität nicht mit "Das Lied von Eis und Feuer" messen, dafür gibt es aber diesmal mit Dunk eine durchgängige Hauptperson, was für mehr Übersichtlichkeit und eine linearere Handlung sorgt.

Natürlich warten wir alle auf die Fortsetzung von "Das Lied von Eis und Feuer", aber ich würde auch mit Dunk und Co. gerne wieder mal in ein etwas älteres Westeros zurückkehren!
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Prequel, nicht mehr aber auch nicht weniger., 9. Oktober 2013
Von 
M. W. Broscheit "porthos" (nahe Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit dem „A Song of Ice and Fire“ hat Martin eine ganze Welt geschaffen und wenn auch etliche Leser bemängeln, dass er nicht zu Potte kommt, mir gefällt diese Welt und sein Erzählstil.
Man kann selbst bei der Hauptreihe nicht von einer geschlossenen Geschichte (wie z. B. beim Herrn der Ringe) sprechen. Nach fünf englischen und daraus zehn deutschen Ausgaben, habe ich immer mehr das Gefühl eine fiktive historische Romanreihe aus einer Parallelwelt zu lesen, mit vielen komplexen Handlungssträngen.

Ähnlich verhält es sich mit diesem Prequel - der englischsprachige Begriff bezeichnet eine Erzählung, die im Zusammenhang mit einem zuvor erschienenen Werk steht, deren Handlung aber vor diesem angesiedelt ist. Insofern ist der Hinweis bei der Kurzbeschreibung zu diesem Buch „Die Vorgeschichte zu »Das Lied von Eis und Feuer« „ missverständlich. Es ist vielmehr eine Geschichte aus der Zeit vor der Hauptreihe.
Ursprünglich als (relativ lange) Kurzgeschichten in drei verschiedenen Anthologien veröffentlicht, wurden diese „Tales of Dunk and Egg “ im Deutschen erstmals zusammengefasst und als ein Band veröffentlicht. Die Geschichten bauen chronologisch aufeinander auf und bilden für mein Empfinden einen einzigen Roman über den Heckenritter Duncan und seinen Knappen.. Man braucht die anderen Romane von Martin nicht unbedingt zu kennen um seinen Spaß an diesem Roman zu haben. Die erste "Novelle" kannte ich schon aus "Der Heckenritter Graphic Novel, Bd. 1", die exakt die gleiche Geschichte in schönen Bildern erzählt.
George R. R. Martin: Der Heckenritter Graphic Novel, Bd. 1

In diesem Episodenroman beschränkt er sich darauf die Geschehnisse aus der Perspektive des Heckenritters zu schildern, dadurch wird die Handlung etwas weniger komplex als in der Hauptreihe mit ihren vielen verwobenen und parallelen Handlungssträngen. Wer mit den Maßstäben der Hauptreihe und entsprechender Erwartungshaltung an diesen Band gerät, könnte enttäuscht sein. Als eigenständige Erzählung hat er mir gut gefallen.

Martin beabsichtigt weitere Geschichten über diese beiden Helden zu schreiben und vielleicht gelingt es ihm sogar einen direkten Anschluss zur Hauptreihe zu schaffen. Einige der Protagonisten in diesem Buch sind Verwandte und Vorfahren der Figuren aus der Hauptreihe.

Wer Lust hat, kann sich darüber in den diversen deutschen und englischen Wikis und Foren einen Eindruck verschaffen. Um einen Überblick über die Orte und erwähnten Häuser zu bekommen ist dies sogar nötig, da dieses E-Book ohne Karten und Personenregister daherkommt.

Fazit: Eine/drei Geschichten in der Welt von Martin, mit viel Liebe zum Detail geschrieben. Wie bei ihm üblich eine gut ausgearbeitete, bildhafte Geschichte und nachvollziehbare Charaktere. Selten sind seine Figuren nur Schwarz oder Weiß, alle haben ihre guten und dunklen Seiten. Es gelingt ihm immer wieder, selbst „bösen“ Handlungsträgern sympathische Momente abzuringen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute geschrieben und vor allen Dingen von Anfang bis Ende spannend, 18. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben (Broschiert)
Westeros und Essos sind trotz des aktuellen Wartens auf die nächste Staffel der Fernsehserie „Game of Thrones“ in aller Munde. Die Romane der „Das Lied von Eis und Feuer“ verkaufen sich extrem gut und auch die Brettspiele und die neu erschienene deutsche Version des Rollenspiels zur Buchreihe und zur Fernsehserie haben gute Verkaufszahlen. Es ist deshalb kein Wunder, dass auch die deutschen Fans der Geschichten mehr verlangen und kaum noch warten können, bis der nächste Band der Reihe erscheint und die Fernsehserie weiter geht.

Für all die gibt es nun erst einmal wieder ein wenig Grund zur Freude, denn mit „Der Heckenritter von Westeros – Das Urteil der Sieben“ hat Penhaligon die drei bisher erschienenen Kurzgeschichten von George R. R. Martin in einem Band veröffentlicht, die knapp ein Jahrhundert vor den Ereignissen der Reihe und der Serie spielen und Westeros in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Neben der historischen Komponente ist ein weiterer Grund aber auch die Auswahl der beiden Protagonisten, dem Heckenritter Ser Duncan und dessen Knappen Ei, die gemeinsam durch Westeros ziehen und sich als Ritter verdingen.

Drei zusammenhängende Kurzgeschichten finden sich im Buch, „Der Heckenritter“, „Das verschworene Schwert“ und „Der geheimnisvolle Ritter“.
In der ersten Geschichte lernen wir zunächst den Knappen Dunk kennen, der seinen verstorbenen Herrn begraben muss und anschließend dessen Schwert und Schild nimmt, um sich fortan Ser Duncan zu nennen. Auf dem Weg zu seinem ersten Turnier trifft er im Gasthaus auf den scheinbar faulen Stalljungen Ei, der sich alsbald als ein schlaues Kerlchen mit großer Motivation entpuppt und sich zum Knappen von Ser Duncan dem Großen mausert. Auf dem Turnier hat Ser Duncan recht wenig Erfolg und als dann noch offenbart wird, wer Ei wirklich ist, muss er in einem Urteil der Sieben gegen Männer der Königsgarde und auch gegen Mitglieder der Königsfamilie kämpfen, um seine Unschuld zu beweisen. Zum Glück für ihn, schließen sich ihm einige formidable Kämpfer an, was aber nicht unbedingt deren Glück ist.
In der zweiten Geschichte sind Ser Duncan und Ei, der nun ganz offiziell sein Knappe ist und seine wahre Herkunft geheim hält, in den Dienst Ser Konstans getreten, der eine kleine Burg und ein kleines Stück Land sein eigen nennt. Das Problem Ser Konstans ist die Trockenheit und eine Nachbarin, die nicht nur mehr Rechte und mehr Krieger, sondern auch noch den Mut hat ihre Macht auszunutzen. Als sie einen Damm errichten lässt, kommt es zu einem kleinen Zwischenfall und Ser Duncan muss quasi im Alleingang und mit Opfern den Frieden sichern.
Die dritte Geschichte ist eine Geschichte voller Verrat und einem weiteren Turnier. Dieses Turnier bietet einen besonderen Preis, ein Drachenei, und soll gleichzeitig als Teil einer Hochzeitsfeier dienen. Was Ser Duncan und Ei aber spät erfahren ist, dass auf dieser Feier und dem Turnier nur Personen geladen sind, die sich bereits einmal dem Verrat am König schuldig gemacht haben. Für Ser Duncan geht es bald um mehr als nur um den Sieg beim Turnier, denn er ist ein Außenseiter, der zu viel weiß, und auch Ei ist alles andere als außer Gefahr.

Drei überzeugende Kurzgeschichten, die nicht nur tolle Antagonisten und Protagonisten haben, die sich wirklich gut entwickeln, sondern auch die Geschichte Westeros', die in den Büchern der Reihe oftmals nur angeschnitten wird, toll in Szene setzt. Gute geschrieben und vor allen Dingen von Anfang bis Ende spannend, so kennt man George R. R. Martin und genau so zeigt er es auch hier. Neben den Autoren muss man hier aber auch die beiden Übersetzer und die Lektoren und Korrektoren loben, die einen wirklich guten Job gemacht haben und dem Leser die Wartezeit dadurch umso mehr versüßen konnten und sogar eine neue Serie endlich ins deutsche Übersetzt haben, auf die sich das Warten auf Folgebände, mit denen wohl zu rechnen ist, schließlich trägt der Band die Nummer 1, lohnt.

Fazit:
Mit dem ersten Buch der „Der Heckenritter von Westeros“-Reihe hat George R. R. Martin einmal mehr bewiesen, dass er tolle Geschichten schreiben kann und dass Westeros noch mehr bietet als das Spiel der Könige am Hof in Königsmund. Wer schon immer etwas über die Vorgeschichte von „Das Lied von Eis und Feuer“ und der hohe Häuser erfahren wollte, der macht hier alles richtig und liest doch etwas völlig anderes, denn hier geht es um einfache Heckenritter und deren Erlebnisse in einer relativ ruhigen Zeit.

Rezension © 2013 by Martin Wagner für BookOla.de
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Story top, Rest naja, 11. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben (Broschiert)
Nachdem ich dieses Buch nun durchgelesen habe möchte ich auch meine Bewertung abgeben.
Grundsätzlich ist dieses Werk nicht wirklich als einzelne Geschichte zu sehen, sondern viel mehr als drei eigenständige Geschichten mit den zwei gleichen Protagonisten. Zwischen den einzelnen Abenteuern liegt jeweils einiege Zeit, zwischen teil eins und zwei, wenn mich nichts täuscht, einige Jahre. Somit bietet es sich an diese Rezension etwas aufzuteilen und die drei Geschichten einzeln zu bewerten.
Geschichte eins führt die beiden Protagonisten Dunken und Ei ein. Der eine ein armer Heckenritter, der andere ein Junge der unbedingt ein Knappe werden will und den Dunken am Wegesrand aufliest. Beide machen sich auf zu einem Tournier andem sich Danken beweisen will. Soweit recht simpel in der Handlung aber durchaus amüsant erzählt. Anzumerken ist hierbei, dass alle Geschichten nur aus Dunkens sicht erzählt sind, wobei bei der Länge der einzelnen Episoden auch keine Erzählweise, wie etwa in das Lied von Eis und Feuer, zulassen.
In der zweiten Geschichte ist Dunken zusammen mit Ein bei einem verarmten Lord (der eigentlich kein Lord mehr ist) beschäftigt, um seine Ländereien zu schützen. Wie schon in der ersten Geschichte benimmt sich Dunken ritterlich und landet erneut in Gefahr für Leib und Leben. Wie auch die erste Geschichte ist diese nett zu lesen aber auch kurzweilig, was ich allerdings nicht als nachteilig ansehe. Beide Geschichten würde ich mit 4 Sternen mit Tendenz zur 5 bewerten, wobei natürlich kein Vergleich zum Lied von Eis und Feuer möglich ist.
Im dritten Abenteuer geraten Dunken und Ei in ein Tournier von Verrätern, die planen die Herrschaft des Hauses Targaryen zu beenden. Dieser Teil ist deutlich schlechter als die ersten beiden, wobei ich ihm doch noch 3 Sterne geben würde. Was mir hierbei vorallem missfällt ist die Tatsache, das Dunken und Ei nurnoch Beobachter sind und ihr Einfluss auf die Geschehnisse eher gering ist. Des weiteren werde ich das Gefühl nicht los, dass diese Geschichte unnötig gequetscht wurde, weitere 50 Seiten hätten hier locker gefüllt werden können. Schade.
Im Schnitt wäre es also durchaus gerecht dem Gesamtpaket 4 Sterne zu geben, wäre da nicht die extrem misslungene Aufmachung. Zum einen die Werbung, als ich mir dieses Buch bestellt habe wurde mir suggeriert, dass es sich um eine abgeschlossene Triologie handelt. Der Heckenritter ist genau so wenig abgeschlossen wie Martins Hauptwerk. Teil vier soll dem sechsten Buch des Lieds von Eis und Feuer folgen. Das war schon in gewisser Weise eine Enttäuschung. Desweiteren verstehe ich nicht, wozu man diesem Buch eine Karte einfügt wenn kein einzieger der Handlungsorte auf der Karte verzeichnet ist. Ich habe auf die Karte aus Feast for Crows zurückgreifen, wobei die veränderten Ortsnamen auch dieses Vorgehen erschwerten. Wär das Buch auf Englisch verfügbar gewesen hätte ich es sicherlich im Original gelesen, so kam ich um die deutsche Veröffentlichung nicht herum. Es ist schon tragisch das dieses kleine Büchlein, auch trotz hervorragender Verarbeitung, mehr als die Hälfte des englischen Hauptwerks Kostet

Fazit:
Durchaus lesenswert für alle die Geld über haben. Ich gebe insgesamt 3 Sterne (4 für die reine Story), wobei das Preis/Leistungsverhältnis weniger verdient hat.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es ist nicht "Das Lied von Eis und Feuer"..., 23. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben (Broschiert)
Das Buch wird verkauft als DIE Vorgeschichte zu "Das Lied von Eis und Feuer".
Da ich alle bisher veröffentlichten 10 Bände der "Lied von Eis und Feuer"-Reihe verschlungen habe, habe ich nun auch zu diesem Buch gegriffen, um die Wartezeit auf Band 11 zu verkürzen.
Die hier vorhandenen 3 Geschichten, die lange vor der Zeit von "Das Lied von Eis und Feuer" spielen und hier zusammengefasst sind, haben nicht annähernd den Suchtfaktor wie die anderen 10 Bände.
Die Geschichten sind nicht langweilig geschrieben, durchaus auch immer wieder kurzweilig, es entbehrt ihnen aber die Faszination, Witz, Tiefgang und Spannung der anderen Bände.
Kein beschriebener Charakter trifft auch nur ansatzweise derart "ins Schwarze", wie es (fast) jedwede Figur der 10 anderen Bände vollbringt, auch nicht "Duncan" und "Ei".
Ich habe das Buch gelesen, da ich "Das Lied von Eis und Feuer" kennengelernt habe. Hätte ich dieses Buch zuerst in der Hand gehabt, hätte ich das "Lied von Eis und Feuer" wohl nicht kennengelernt...
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Buch Top, Marketing Flop, 14. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben (Broschiert)
Endlich wieder GoT! Nachdem die 10 Bücher der original Reihe schon allmälig in meinem Regal verstauben und Planetenwanderer eine nette Alternative wurde es endlich Zeit für was neues von George R.R. Martin.

Zum Buch an sich: top, wie gewohnt. Die Story baut sich schnell auf, es kommt zügig Spannung rein. Der Hauptcharakter Dunk wird einem direkt sympatisch, auch "Ei" wächst dem Leser schnell ans Herz. In gewohnter GoT Manier baut sich auch beim Heckenritter schnell eine Intrige auf, die Platz für mehrere hundert Seiten Lesestoff bietet. Martin wählt für den Heckenritter diesmal die Erzählperspektive eines "normalsterblichen". Aus GoT war man ja stehts Lords, Sirs und Könige gewohnt. Hier sieht man endlich mal eine Sicht auf Westeros, geprägt von Bauern, Knappen umd Heckenrittern.

Zum Marketing: flop, wie gewohnt. Dass die deutsche GoT Buchreihe tief in die Tasche der Fans greift, ist ja nichts neues. 500-600 Seiten für knapp 15 Euro verschmerzt man als Fan ja noch irgendwie. Der Heckenritter misst gerade mal 300 Seiten zum selben Preis. Das ist schon irgendwie dreist und man fühlt sich der englischen Ausgabe gegenüber irgendwie verarscht vor.

Fazit: Buch 5/5, Marketing 1/5.
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37 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Packende Vorgeschichte zu "Game of Thrones" (ggf. Spoiler), 20. September 2013
Von 
P. Aschermann "Philips Welt" (Hildesheim, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben (Broschiert)
Der Heckenritter von Westeros. Das Urteil der Sieben ist eine Sammlung von drei Kurzgeschichten, welche in George R. R. Martin's Fantasy-Welt Westeros angesiedelt ist und rund 100 Jahre vor der Haupthandlung, welche aus Das Lied von Eis und Feuer bekannt ist, spielt.
Die Geschichten (Der Heckenritter, Das verschworene Schwert und Der geheimnisvolle Ritter) erzählen die Abenteuer des Ritters Ser Duncan des Großen und die seines Knappen Ei, welche auf der Suche nach Abenteuern und Aufträgen durch die sieben Königslande ziehen.
Dunk, geboren und aufgewachsen in Flohloch, im Armenviertel von Königsmund, war Knappe des Heckenritters Ser Arlan, bevor dieser von einer Grippe dahingerafft wurde. Ohne zum Ritter geschlagen zu werden, beschloss Dunk, welcher sehr groß, stämmig und noch keine 20 Jahre alt war, sich selbst zum Ritter zu ernennen und künftig den Namen Ser Duncan der Große zu tragen. Auf der Suche nach Anerkennung und Ruhm will Ser Duncan am Ritterturnier in Aschfurt teilnehmen, wo er den acht-jährigen Ei, ein kleiner, dünner und sehr vorlauter Junge mit violetten Augen, kennenlernt und diesen kurzerhand zu seinem Knappen ernennt. Erst während des Turniers stellt sich heraus, dass Ei nicht der ist, der er zu sein vorgibt, sondern von königlicher Blut abstammt.
George R. R. Martin gelingt es wieder einmal sehr gekonnt, den Leser in die faszinierende Welt von Westeros zu entführen. Obwohl diese Handlung nur wenig mit dem Epos aus Das Lied von Eis und Feuer zu tun hat, streut Martin viele Hinweise und Verweise auf die später stattfindende Geschichte. So ist Ei, wie sich in der ersten Geschichte zeigt, von königlichen Blut und entstammt der damaligen Königsfamilie der Targaryen ab. Er ist nämlich Aegon V. Targaryen, Bruder von Maester Aemon von der Nachtwache und der Urgroßvater der aus Game of Thrones bekannten und beliebten Mutter der Drachen Daenerys Targaryen. Wie man an diesem Beispiel sieht, lernt man sehr viel über das große Haus Targaryen, was mir sehr gut gefallen hat.
Darüber hinaus trifft man auf weitere bekannte Häusernamen, wie die Lennisters oder die Freys, bekommt aber auch völlig neue Orte zu sehen, da diee Handlung hauptsächlich in der Weite angesiedelt ist. So lernt man, trotz einer bekannten Welt immer noch neue Orte und Adelsfamilien kennen und erfährt allerlei wissenswertes über die Konflikte und Entwicklungen, die vor Das Lied von Eis und Feuer gespielt haben.

Wie für George R. R. Martin typisch, ist die Handlung sehr packend und mitreißend, die Charaktere sind sehr detailliert beschrieben, können mit ihren Reaktionen überzeugen und wirken von Beginn an sympathisch. Es ist einfach toll, viele interessante Details aus der Vergangenheit von Westeros zu erfahren, die Einfluss auf die spätere Handlung ausüben. Trotzdem funktioniert dieser Roman als ein eigenständiges Werk hervorragend und kann mit vielen tollen Geschichten und Personen überzeugen.
Lediglich die etwas schwächer ausgeprägte Komplexität und die Tatsache, dass es "nur" Kurzgeschichten sind, die allerdings aufeinander aufbauen, schmälern den ansonsten sehr gelungenen Gesamteindruck etwas, da dadurch kein Gefühl einer gesamten Geschichte zustande kommt sondern eher einer Ansammlung von aufeinanderfolgenden Handlungen entsteht.
Zum Abschluss möchte ich noch die tolle Gestaltung des Buches lobend erwähnen, da es den gewohnten Stil der "Das Lied von Eis und Feuer" Reihe beibehält, sich aber durch eine andere Farbwahl doch leicht von dieser Reihe unterscheidet. Außerdem ist das Motiv toll gestaltet, da es die Rüstung von Ser Duncan zeigt, bevor er sich sein eigenes Wappen gewählt hat. Sehr schick und toll im Regal anzusehen!

Fazit:
Alles in allem ist Der Heckenritter von Westeros. Das Urteil der Sieben von George R. R. Martin wieder einmal hervorragende Fantasy-Literatur, der für viele Stunden großes Lesevergnügen bereitet und ein Muss für jeden Fantasy und Game of Thrones Fan ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade, 16. März 2014
Der Heckenritter und seine Abenteuer ist leider nur Routine vom Grossmeister. Lohnt sich nicht für echte Fans von Westeros, ehrlich.
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32 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ratlos ..., 19. Oktober 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben (Broschiert)
... und ein wenig enttäuscht hat mich dieses Buch zurückgelassen. Ich hatte mich sehr gefreut, eine Art Zwischenlektüre zu haben, die mir das Warten auf Band 11 versüsst. Dann las ich drei Geschichten, bei denen ich mich fragte, ob Martin sie als Fünfzehnjähriger geschrieben hat. So weit entfernt von dem packenden, erdigen, überbordend reichen Stil, mit dem Das Lied von Eis und Feuer mich gepackt hat. Von der Vorgeschichte habe ich recht wenig erfahren. Martin hat eine Art reinen Tor erfunden, der mich etwas an Siegfried erinnert hat, und ihn lässt er mit einem Knappen, dessen Geschichte äußerst unwahrscheinlich wirkt, durch die Lande ziehen. Ja, es gibt Turniere, blutige Niederlagen und schöne Frauen - aber leider sehr oberflächlich skizziert, eben eher ein Entwurf als eine Geschichte. Was mir fehlte, war der Guss, der alles zusammenhielt, die Detailfreude, das Fabulieren, die starken Charaktere, die nachvollziehbaren Beweggründe, und ein wenig auch Martins Klugheit, mit der er die Spiele der Mächtigen entlarvt. Leider, leider, muss ich sagen, denn ich bin ein wirklich großer Fan seiner Game-of-Thrones-Saga.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Muss, aber für Fans der Reihe gute Unterhaltung, 2. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben (Broschiert)
Inhalt:

Rund 100 Jahre vor den Ereignissen in "Das Lied von Eis und Feuer" erlebt der Heckenritter Ser Duncan der Große gemeinsam mit seinem Knappen, Ei, so einige Abenteuer. In drei Kurzgeschichten begleiten wir den selbst ernannten Heckenritter auf seinem Feldzug durch die Weite und erleben die Sieben Königslande unter der Herrschaft des Hauses Targaryen.

Eigene Meinung:

"Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben" von George R. R. Martin ist für Fans seines Erfolgsepos "Das Lied von Eis und Feuer" die perfekte Lektüre für Zwischendurch.

Der Schreibstil ist bildgewaltig und komplex. Allerdings hatten diese drei Kurzgeschichten etwas sehr "Erzählendes" an sich. Zumindest mir erschien es wie eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die nicht dazu eingeladen haben, mich in die Geschichte fallen zu lassen. Obwohl mir viele Namen und Orte von der TV-Serie bekannt waren, muss ich doch gestehen, dass ich bei der schieren Masse ziemlich überfordert war. Am schlimmsten war es aber für mich, wenn manch ein Lord noch einen Spitznamen hatte - da hab ich irgendwann abgeschaltet.

Die Charaktere, allen voran die beiden Protagonisten, waren durchaus sympathisch, aber nicht wirklich greifbar.

Dunk stammt aus Flohloch und hatte das Glück, einem Heckenritter als Knappe zu dienen. Nach dessen Tod ernennt er sich selbst zu "Ser Duncan der Große" und versucht, sich auf dem Turnier in Aschfurt einen Namen zu machen. Auf dem Weg dorthin begegnet ihm Ei, der sich ihm förmlich als Knappe aufzwingt. Duncan zeichnet sich durch sein Ehrgefühl und den Glauben an wahre Ritterlichkeit aus. Er weiß, wo er herkommt und ist sich auch nicht zu schade, das zuzugeben. Die Lehren seines ehemaligen Mentors verfolgen ihn noch lange nach dessen Tod.

Ei ist ein vorlauter, kluger Junge, der weiß, was er will und wie er es bekommt. Daran ist seiner Herkunft nicht ganz unschuldig, ist er doch der Sohn von Prinz Maekar aus dem Hause Targaryen; Ei ist die Abkürzung für Aemon. Als potenzieller Thronfolger ist er natürlich anderes gewohnt als Ser Duncan, doch lässt er das erstaunlich selten anmerken. Er hat sich in dem Wunsch verbissen, Dunks Knappe zu sein und ist sich auch für keine Drecksarbeit zu schade.

Die Geschichten sind unterhaltsam und haben etwas "Moralisches" an sich. Zumindest die beiden Protagonisten haben die verschiedensten Lektionen gelernt. Da ich "Game of Thrones" bisher nur als Serie kenne, kann ich leider keinen Vergleich ziehen, aber ich hoffe doch, dass es spannender und mitreißender ist. Ich bereue zwar nicht, diese Vorgeschichte(n) gelesen zu haben, aber es war stellenweise doch etwas zäh. Trotzdem hat es mir sehr sehr gut gefallen, dass man das Haus Targaryen endlich mal besser kennenlernt und durch die Erzählung von Ereignissen, die noch VOR der Zeit des Heckenritters Duncan aktuell waren, bekommt dieses Epos noch mehr Tiefe.

Die Aufmachung gefällt mir ausgesprochen gut. Die Gestaltung passt zu den Covern der "Hauptserie" und hebt sich doch davon ab. Die Details sind stimmig und sowohl der Titel als auch das abgebildete Motiv passen zum Inhalt.

Fazit:

"Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben" von George R. R. Martin enthält drei unterhaltsame Kurzgeschichten, die für Fans der Kultserie "Game of Thrones" eine gute Überbrückung der Wartezeit darstellt. Es ist ein Appetizer, der dem Epos noch etwas mehr Tiefe verlieht. Ich persönlich hatte so meine Probleme mit der Distanz, die hier gewahrt wird, und dieser unglaublichen Massen an Namen - ich kenne bisher aber auch nur die TV-Serie. Eine nette Lektüre, die man aber nicht zwingend lesen muss - Fans der Reihe werden aber ihre Freude daran haben. 3/5 Bücher!
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Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben
Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben von George R.R. Martin (Broschiert - 23. September 2013)
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