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Kundenrezensionen

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am 9. September 2014
Und wieder geht der Kampf um die Throne in eine neue Runde. Viele mischen mit und verlieren dadurch ihr Leben. Doch Daenerys Targaryens Plan geht nicht auf und ihre Herrschaft über die Drachen gibt ihr nicht das, was sie erhofft hat.
Gleichzeitig ist in Königsmund die Zeit der Wahrheit angebrochen. So muss Cersei sich dieser stellen und ihre Sünden büßen.
Tyrion dagegen lernt die Sklaverei kennen und kommt seinem Ziel, Daenerys zu finden, einen Schritt näher.
Jon Schnee dagegen muss sich der Treue seiner Männer vergewissern, denn die Anderen jenseits der Mauer verfolgen unerbitterlich ihr Ziel.

Band 10 ist nun fertig gelesen und nun heißt es warten auf die nächsten Teile. Gut, dass es noch einige andere Bücher gibt, die man lesen muss, um sich so die Zeit zu verkürzen.
Doch werde ich es sehr vermissen, mich jetzt erstmal nicht mehr in Westeros aufhalten zu können, um Neues zu erfahren.

Auch kann ich nicht viel Neues über den zehnten Band sagen. Dass es der Autor schafft, das Niveau über einen so langen Zeitraum zu halten, ist erwähnenswert.
Sein Schreibstil ist einfach weiterhin fesselnd und es ist auch weiterhin erstaunlich, dass er den Überblick bewahrt und sich in seiner Welt so gut auskennt.

Die von dem Autoren erschaffene Welt rund um die Häuser Stark, Targaryen und Lennister wird in diesem Band noch um das Haus Tyrell erweitert, welches nun auch eine größere Rolle spielt. Wieder werden die einzelnen Kapitel aus Sicht jeweils anderer Personen geschildert. Befindet man sich im einen Kapitel noch in Königsmund auf Westeros, ist man im nächsten Kapitel schon auf dem anderen Kontinent Essos, um dort die Geschehnisse von Daenerys und vielen anderen zu verfolgen.

Die Ereignisse überschlagen sich. Bei vielen ist es ungewiss, wie es denn nun mit ihnen weitergeht.

Der Autor schöpft aus den Vollen und seine Ideenvielfalt ist einfach nur genial. Ich bin wieder erstaunt darüber, habe aber gleichzeitig auch nichts anderes von ihm erwartet. Mit kleinen Cliffhangern an den Enden der Kapitel ist man fast gezwungen, weiterzulesen, bis man endlich wieder bei den jeweiligen Personen ankommt und erfährt, was nun weiter geschieht.

Aber nun heißt es warten bis zum nächsten Teil.

Fazit:
Gut, besser, George R.R. Martin
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am 17. November 2013
Der 10te Band war jetzt für mich nochmal ein Highlite. Eben zuende gelesen freue ich mich bereits rießig auf den nächsten Band der hoffentlich in den nächsten 1-2 Jahren erscheinen wird. Na ja hoffen darf man ja zumindestens ! Nachdem ich bis zum unglaublichen und für mich besten Band Nr. 6 gelesen habe ering es mir mit Band 7-9 wie den meisten anderen Lesern. Die Handlung wird stark aufgebläht und gerade in Band 9 kam es mir nach den für mich noch logischen ich nenne es jetzt mal die Ruhe vor dem Sturm Bänden 7-8 vor wie zäher Kaugummi. An dieser Stelle möchte ich Marcs hervorragende 4 Sterne Rezension loben mit dem Titel "Der Meereenische Knoten" die wunderbar die ganzen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Bänden aufführt und sich an einer Erklärung versucht wie diese ganze aufgeblähte Handlung eigentlich zustande kam. Ich konnte dieser schlüssigen Erklärung bestens folgen und muss Marc vollkommen Recht geben.

Für mich jedenfalls war Band 10 wieder voller packender Ereignisse und zum ersten mal seit langem hatte ich auch wieder das Gefühl es geht wieder ernsthaft voran in der Handlung. Klar jeder hat so seine Lieblings Charaktere und Kapitel und für mich sind z.B die Bran Kapitel oft nervtötend langatmig gewesen während ich z.B die Kapitel mit Arya gerade nach ihrer Flucht aus Westeros immer stark herbeigesehnt habe. Zwar frage ich mich gerade bei Charakteren wie Arya oder Sammwel wie diese noch ernsthaft am späteren Handlungsverlauf teilnehmen werden bin aber auch durchaus geneigt dazu mich überaschen zu lassen was Martin noch so alles aus dem Hut zaubert. Insgesamt gibt es auf den monströses Umfang die dieser Roman mittlerweile erreicht hat natürlich auch die ein oder andere Länge ähnlich auch wie bei so manchem gutem Film aber letzendlich war es für mich der erst eingestiegen ist als bereits alle Romane bis zum 10ten Band auf dem Markt waren ein großes Vergnügen alle Romane auf einen Schlag hinter einander durchlesen zu können ! Ich kann aber auch gut verstehen das Langzeitleser die so wie ich jetzt Jahrelang auf den nächsten Band warten mussten oftmals enttäuscht und stark verärgert waren über das zeitweise extrem langsam voranschreitende entwickeln der Handlung. Vielleicht wird man das so Gott will und Martin das Epos zuende bringen kann in der Rückschau einmal anders sehen wenn alle Bände komplett sind. Ich persönlich denke das es in den nächsten 2-4 Bänden defenitiv zuende sein wird aber wer weiß das schon so genau. Dennoch wird es jetzt langsam Zeit das die Reihe dem Ende entgegen geht. Ich denke aber das mit Band 10 wieder ein großer und richtiger Schritt in diese Richtung getan wurde und bin wie viele der Meinung das der nächste Band viel darüber entscheiden wird ob der Roman das verdiente großartigen Ende bekommen wird auf das wir nun doch schon (fast) alle warten ! Wenn Martin in Band 11 die Kurve nicht bekommt bin allerdings auch ich der Meinung das der Roman ins mittelmäßige abdriftet und endgültig zur never ending Soap Opera mutiert. Stellenweise mutet es einen jetzt schon so an aber egal Martin schreibt einfach so authentisch und spannend so vielschichtig und detailiert und setzt immer wieder unerwartete Höhepunkte das man einfach dranbleiben muss. Ich glaube deswegen keinem der sagt er hört jetzt an dieser Stelle einfach das lesen auf und verzichtet auf Band 11 wenn er rauskommt. Dafür ist man einfach schon zu tief drinnen in der Handlung.

Mein Fazit. Bei Band 10 geht es defenitiv wieder bergauf und die Handlung zieht straff an. Es gibt wieder einige teils auch vorhersehbare interesante Wendungen und viele spannende Kapitel. Trotzdem gibt es noch soviele Charaktere und Handlungsstränge die offen sind und noch sinnvoll zusammengeführt werden müssen das es einem schonmal Angst werden kann das es im nächsten Roman handlungstechnisch wieder nur sehr zäh und langsam voran geht. Das wäre mehr als schade. Bis jetzt hat es Martin geschafft alle Handlungsstränge logisch zusammenzuführen wenn auch manchmal auf atemberaubend lange Umwege. Bis jetzt blieb mir persönlich auch noch keine Frage nicht einmal die kleinste unbeantwortet. Mal sehen wie es weitergeht. Ich kann es jetzt kaum noch erwarten !
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am 10. Juni 2014
Wir sind nun mittlerweile schon bei Band 10 angekommen und man weiß schon gar nicht mehr was man schrieben soll. In jedem Band kommen neue Figuren dazu, aber dafür sterben nicht genug. Ich frage mich, wie der Autor bei den ganzen Figuren noch durchsehen kann. Vor allem hab ich das Gefühl, dass immer die Figuren sterben, die ich gut finde. Es sterben auch Figuren, die es erst seit zwei Bänden gibt und das finde ich ganz schön überflüssig, warum kommen sie dann erst vor.

Meine Lieblingsfigur in der ganzen Reihe, wurde in Band 10 schwer verwundet und ich weiß nicht, ob er das überlebt. Reicht es nicht, dass meine andere Lieblingsfigur schon tod ist, kann der Autor mir nicht die eine lassen. Die die ich nicht leiden kann, sterben komischerweise nie, na ja bis auf Joffrey natürlich.

Daenerys verliert die Kontrolle über ihr Gefolge, aber auch über ihre Drachen. Sie macht alles falsch was man nur falsch machen kann. Ich mag sie nicht besonders, was an ihrer Arroganz liegt. Sie hält sich für so toll und sieht nicht, das sie langsam aber stetig an Macht verliert. Sie schafft es ja nicht mal ihre Drachen unter Kontrolle zu bringen.

Jon hat es schwer auf der Mauer. Viele sind für ihn, aber es gibt auch Personen, die ihn lieber tot sehen würden. Er trägt so viel Verantwortung und ist dabei so allein. Ich hoffe wirklich er überlebt die Buchreihe. Quentyn Martell hat mir so leid getan. Er ist noch so jung und so unerfahren, er war noch nicht bereit für diese Bürde und musste einen hohen Preis dafür bezahlen.

Cersei hat endlich bekommen was sie verdient. Endlich ist das Schicksal mal gütig und gibt ihr etwas von dem wieder, was sie anderen Menschen antut. Mit Tyrion geht es endlich wieder Bergauf und ich hoffe, dass der Autor ein bisschen nachsehen mit seiner Figur hat. Ich weiß nicht was ich von Varys halten soll, ist er gut oder böse und auf wessen Seite steht er. Ich kann nicht glauben, dass er wirklich Prinz Aegon Targaryen unterstützt. Da muss noch mehr dahinter stecken.

Ich kann auch nicht glauben, dass Aegon Targaryen wirklich noch am Leben sein soll. Alle sollen damals gestorben sein, nur nicht er. Ich hoffe wirklich, dass das wieder nur ein Trick von Varys ist. Ich würde es nicht gut finden, wenn er der echte Prinz wäre. Der ist tot und soll auch Tod bleiben. Der bringt die ganze Handlung durcheinander.

Fazit: Band 10 war sehr spannend, voller Action und wieder voll Lügen und Intrigen. Ich bete darum, das nicht noch mehr neue Figuren im nächsten Band dazu kommen. Es reicht langsam und ich sehe bald nicht mehr durch. Ich bin gespannt, was uns in Band 11 erwartet!!
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am 30. August 2013
***Spoileralarm!***

Für sich genommen, kein gutes Buch. Auf knapp 700 Seiten passiert nicht mehr als auch auf 100 Seiten gepasst hätte, 4* geb ich nur weil die Serie insgesamt so Lesenwert ist und sich trotz ausufernder, Soap-artiger Handlung immernoch ganz fluffig lesen lässt.
Aber eigentlich hält man nur noch durch weil man schon noch gerne wissen will, wer denn nun zum Schluss auf dem Thron sitzt, der Rest ist irgendwie Bedeutungslos geworden.

Band 7 und 8 waren schrecklich langweilig, Band 9 war nur besser weil man endlich nichts mehr von Cersei lesen musste, aber Band 10 dünnt die zum platzen aufgeblähte Story langsam wieder etwas aus. Bestimmt geben mir viele Recht wenn ich sage, dass es inzwischen richtig Arbeit macht das Lied zu lesen. Ständig neue Personae und Geschichten die eigentlich völlig uninteressant sind (Sansa, Brienne, der Eiseninsel-krimskrams und die ganzen namenlosen Einweg-Charaktere) erschweren das Lesevergnügen. Wo soll das noch hinführen? Die Arya Handlung ist zwar ziemlich spannend und hätte ein eigenes Buch verdient aber was bringt das der Gesamthandlung? Was soll der ganze Quatsch mit Tyrion? Wo kommt dieser übertrieben fiese Disney Bösewicht Bolton her? Wozu sollte Bran da hochgehen, um ein Baum zu werden?! Und dann ständig die kursiven Gedankenzeilen. Furchtbar! Ich habe verstanden das Tyrion der Mord an seinem Vater mitnimmt, warum muss ich das immer und immer wieder lesen? warum muss ich ständig aufs neue erfahren das es an der Mauer "zu viele Mäuler zu stopfen gibt", "der Winter naht" und nur noch ganz, ganz wenig Vorräte da sind. Wie oft muss ich noch lesen, dass Dany keinen Hunger hat und nicht schlafen kann? Wieviele ihrer Klamotten wird man mir noch beschreiben? Und überhaupt, wie oft lese ich eigentlich noch von der originellen Kombination aus Kettenhemd und gehärtetem Leder? Wie oft muss ich mich noch fragen ob die Messingtiere jeden Tag ein anderes Gesicht haben und ob das nicht ganz furchtbar doof ist? Wird Tyrion endlich herausfinden das es den Leser kein bisschen juckt wohin Huren gehen? Wird es irgendwann mal wieder eine Seite geben die ohne das Wort "vergewaltigung" auskommt? Man könnte 300 Seiten wegstreichen wenn man nur alle Zeilen die sich ständig wiederholen rausnehmen würde. Und nochmal 300 wenn man die endlos langweilige Geschichte an der Mauer in eine Rückblende zusammenfasst.

Das Ganze ist jedenfalls bei weitem nicht mehr so gut wie Band 1-6. Aber wie im Titel geschrieben, es wird besser. Gegen Ende laufen so einige Fäden zusammen und ein paar überflüssige Charaktere sterben. Leider kam diesmal keinerlei Emotion auf (oh mein Gott wie kann er den sterben lassen!), eher hämische Freude das es endlich wieder ein paar weniger Perspektiven gibt. So gings jedenfalls mir.

Nachdem man Band 10 hinter sich gebracht hat, kann man hoffen das Band 11 wieder richtig gut wird und die Handlung sich gegen Ende richtet. Reicht ja auch langsam. Ich hoffe sehr das nicht noch mehr Personen dazukommen! Brings zu Ende George!

(Kaufempfehlung trotzdem. warum jetzt aufhören? die Buchrücken machen sich nur gut im Regal wenn da durchgängig 1-14 steht^^)
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am 29. Juni 2015
Ob in Westeros, an der Mauer, im Norden oder in Meereen - egal wo, es geht wieder rund. George Martin macht keine Unterschiede – Hochgeborene landen im Elend, Drachenblutträger sterben genauso wie Thronanwärter, ob es sympathische oder unsympathische Charaktere sind - keiner ist sicher vor dem Schicksal, das der Autor ihnen zuteilt. Die Geschichte war, ist und bleibt unvorhersehbar, spannend und absolut faszinierend!

Jon - der ja 'nur ein Bastard ist'... unglaublich, wie der junge Mann über sich hinauswächst - Von Grund auf ein Sohn von Eddard Stark.

Arya - die im Haus von schwarz und weiß in die Lehre geht und ihre Aufgaben mit Bravour meistert - obwohl sie doch niemand ist.

Daenerys, die das Wohl ihres Volkes konsequent über ihr eigenes Wohl erhebt - egal, was ihr Herz dabei empfindet.

Tyrion - der Zwerg, der Gnom - und ja ein kleiner Mann kann einen großen Schatten werfen.

Für mich gibt es definitiv nur einen einzigen winzigen Schwachpunkt an diesem grandiosen Epos - ich muss nun warten bis der nächste Band erscheint - also bis nächstes Jahr.

Autsch - ich werde sie vermissen. Alle meine Liebgewonnenen.

"Ich weiß nicht, welches Schicksal Euch erwartet. Aber ich hoffe für Euch, dass ihr noch ein langes, schönes Leben vor Euch habt - ob mit oder ohne Thron!!!"

Viele Grüße von der Numi
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am 6. August 2015
Als ich den Band geschenkt bekam und gelesen hatte, habe ich ernsthaft überlegt, den nächsten anzufangen (ein großer Fehler). Letztendlich habe ich auch 1,5 Jahr gebraucht, um diese 10 zu lesen. Dabei war Band 6 einer der besseren Bücher, weil mitunter nicht erwartete Wendungen eintraten. Band 7 und 8 waren eine große Leere und manch Handlungstrang verlief im Sande. Überhaupt scheint mir, dass der Autor ab dem 7. Band seine Linie verlassen hat. Für den einen oder anderen sind viele Details vielleciht interessant. Für mich war es davon völlig überfrachtet, Es gab Kapitel, da habe ich nur jeden 2. Absatz gelesen, weil es mit Spannung absolut nichts zu tun hatte. Die Schlacht von Winterfell mit König Stannis z.B. wurde zur Randbemerkung, wie anderes auch. Über Band 10 habe ich mich deutlich geärgert, dass nach 10 Büchern mit jeweils ca. 700 Seiten kein Ende in Sicht ist. Wie lange will der Autor diese Geschichte noch ziehen? Hier stellt sich für mich die Frage, ob der Kommerz die Regie übernommen hat. Von einem Bestseller hatte ich etwas anderes erwartet. Ich für meinen Teil beende damit die gelungenen Einzelgeschichten um Tyrion, Cersei, Jon und Co.und sehe mir davon nur noch die Filme dazu an. Die sind für mich auf den Punkt gebracht und spannend erzählt.
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am 25. Juli 2012
Cover:
Auch das Cover von Band 10 wartet wieder mit einem Wappen auf. Dieses Mal zeigt es das Haus Bolton mit dem dazugehörigen Motto "unsere Klingen sind scharf". Ich habe das Wappen sofort erkannt, also sehe ich es als absolut gelungen an! Mir gefällt diese schlichte Covergestaltung auch sehr gut. Mehrere Bände dieser Reihe machen sich toll im Regal. =)

Erster Satz:
>>Schauen wir uns diesen Kopf einmal an<<, befahl sein Fürst.

Meine Meinung:
Man will es kaum glauben aber George Martin hat es mit 'Ein Tanz mit Drachen' tatsächlich noch einmal geschafft alles zu toppen. Das Buch war noch mal unendlich spannender, aufwühlender, tragischer und mitreißender. George Martin ließ wieder ein paar Bomben platzen und drehte die Wendungen so, dass wieder alles anders ist. Immer wenn man mal denkt der Charakter kommt endlich am Ziel an, dann passiert wieder etwas und eben jener Charakter sieht sich mit neuen Problemen konfrontiert und sein Ziel rückt in weite Ferne.

Trotzdem merkt man, dass die Geschichte voran schreitet, wir sind nicht mehr am Anfang bei dem Spiel um die Throne. Langsam aber sicher scheint sich die Story zu einem Strang zu verstricken, so manches Puzzleteil setzt sich zusammen und lässt etwas mehr erahnen als bisher.
Das Lied von Eis und Feuer ist so tragisch und hart wie das wahre Leben, es wird absolut nichts geschönt.

Im Großen und Ganzen tauchen in diesem Buch folgende Charaktere auf:
Jon, Daenerys, Tyrion, Theon und Asha Graufreud, Arya, Jaime, Cersei und Jon "der Greif" Connington.

* Jon "kämpft" noch immer an der Mauer. Aber nicht gegen Feinde, eher gegen den König / die Königin und seine Brüder. Es ist schwer sie vom richtigen Weg zu überzeugen. Er möchte die Wildlinge durch die Mauer lassen, einmal weil die Nachtwache dringend viele kampfbereite Männer (und Frauen) braucht und einmal, weil er nicht möchte das tausende von Wildlingen vor der Mauer sterben. Weil tausende von toten Wildlingen ergeben was? Genau, tausende von neuen Untoten Feinden. Doch das versteht keiner seiner Brüder...
* Daenerys ist immer noch in Meereen und möchte Frieden mit den Yunkai'i schließen, denn nur so hören die Morde auf und ihre "Kinder" sind in Sicherheit. Scheinbar erlangt sie diesen Frieden nur durch die Heirat mit Hizdahr zo Loraq.
* Tyrion ist mit Jorah Mormont und Hella auf einem Schiff unterwegs zu Daenerys, aber wieder gibt es große Komplikationen und Probleme. Wird das Trio dieses Mal in Meereen bei Daenerys ankommen?
* Theon ist noch immer das Spielzeug von Ramsay "Schnee" Bolton auf Winterfell. Dort begegnet er Frauen die ihm helfen wollen zu fliehen. Aber sollte er danach Ramsay jemals wieder in die Finger fallen, wird er qualvoll sterben. Riskiert er es trotzdem?
* Asha ist, nach der Schlacht in Band 9, nun die Gefangene von Stannis und zieht mit dem Heer von ihm nach Winterfell.
* Arya ist noch immer Novizin im Haus von Schwarz und Weiß (Tempel des vielgesichtigen Gottes) um zu dienen und zu lernen. Sie erhält ihren ersten Auftrag, aber wird sie es schaffen die Anforderungen zu erfüllen und Arya Stark zu vergessen?
* Jaime ist in den Flusslanden unterwegs um Rabenbaum einzunehmen und trifft dort völlig unerwartet auf eine alte Bekannte.
* Cersei ist noch immer in Gefangenschaft und muss ihre Sünden gestehen, um überhaupt eine Chance auf Freilassung zu erhalten.
* Jon Connington landet mit seinem Schützling Aegon und der Goldnen Kompanie in Westeros am Zornkap um zurückzuerobern was einst ihm gehörte.

Wenn mich jemand fragt ob es lesenswert ist? Ja worauf wartet ihr ;-) lest, schnell, unbedingt und am besten alle Bücher auf einmal. Schließt die Augen und öffnet sie in Westeros wieder!

Da Band 9 in der Rechtschreibung ja so verheerend war, möchte ich hierauf auch noch einmal näher eingehen. Band 10 hat da wieder top abgeschnitten, denn ich habe nur wenige bis gar keine Rechtschreibfehler gefunden. Das finde ich toll und das Buch lässt sich schön flüssig lesen!!!

Auf die ganze Namenssache möchte ich nicht mehr eingehen, dieser Drops ist gelutscht und langsam sollten sich die Gemüter mal beruhigen! Das Buch lässt sich auch so richtig toll lesen und für alle, die gerade mal nicht wissen welche Burg gemeint ist, die können ganz schnell und unkompliziert hinten nachschlagen.

Ich bin beim Lesen so richtig typisch Mädchen. Ich liebe meine Lieblingscharaktere, es muss bei mir am Ende am besten immer alles rosarot und 'Happy End' sein. Aber ich wusste auf was ich mich da bei 'Das Lied von Eis und Feuer' einlasse. Ich hatte von Anfang an die Angst, dass einer meiner Lieblings Hauptprotagonisten, wenn es diese so überhaupt gibt, um die Ecke gebracht wird (bei George Martin stirbt keiner eines natürlichen Todes). Aber ich hatte Hoffnung.
Vergebens?
Mir liefen so die Tränen als er oder sie (ich werde euch doch nichts verraten) abgestochen wurde. Ich bin echt immer noch fassungslos und habe trotzdem noch die feste Hoffnung, dass er / sie jetzt nicht einfach tot ist. Das kann nicht sein...

Fazit:
Dieser Band hat für mich so etwas endgültiges an sich. Immerhin kann es Jahre dauern bis der nächste Band erscheint. Zwischen den englischen Bänden 4 (bei uns 7 und 8) und 5 (bei uns 9 und 10) lagen ganze 5 Jahre! Lasst uns zusammen zu den sieben, den alten Göttern, dem ertrunkenen Gott und zu R'hollor beten, dass George Martin uns auf Band 6 nicht so unendlich lange warten lässt!
Zum Buch an sich muss man nicht mehr viel sagen, man MUSS es lesen!

In Band 10 waren für mich dieses Mal die nur wirklich interessanten Charaktere vertreten, es werden viele Fragen und Rätsel gelöst und es passiert auch wieder ziemlich viel. Trotzdem werden auch wieder neue Fragen aufgeworfen und das Ende von Band 10 ist wirklich das fieseste bisher. Bei vielen Charakteren hätte man gerne noch ein paar Zeilen mehr gelesen. Wenn ich mir vorstelle jetzt 5 Jahre mit so einem Cliffhanger und Spekulationen im Kopf warten zu müssen. Oh nein, oh nein, oh nein...

In diesem Sinne, Valar Morghulis!

Tipp:
Wer die Bücher lieber mit den englischen Eigen- , Orts- und Burgnamen genießen möchte, der sollte sich die Hörbücher näher ansehen. Dort bleiben die Namen wie im Original. Allerdings, kein Lied ohne Mankos, werden manche Namen total 'falsch' ausgesprochen ('Da-e-nerüs' statt 'Dänerys', 'Arüa' statt 'Aria'). Da kann man sich dann das kleinere Übel aussuchen ;-)

Dann gäbe es noch die Luxusausgaben. Diese sind von FanPro und werden wie im Original als ein Band, und nicht geteilt, veröffentlicht. Band 1 - 4, die nur noch zu teils horrenden Preisen zu bekommen sind, enthalten die "alten Namen" (also Jon Snow usw.). Allerdings wird Band 5 die Übersetzung von Blanvalet / Penhaligon enthalten (also Jon Schnee usw.). Wer also nicht zuviel Geld übrig hat, kann getrost zu der "normalen" Ausgabe greifen.

Reihe:
Das Lied von Eis und Feuer 1 - Die Herren von Winterfell
Das Lied von Eis und Feuer 2 - Das Erbe von Winterfell
Das Lied von Eis und Feuer 3 - Der Thron der Sieben Königreiche
Das Lied von Eis und Feuer 4 - Die Saat des goldenen Löwen
Das Lied von Eis und Feuer 5 - Sturm der Schwerter
Das Lied von Eis und Feuer 6 - Die Königin der Drachen
Das Lied von Eis und Feuer 7 - Zeit der Krähen
Das Lied von Eis und Feuer 8 - Die dunkle Königin
Das Lied von Eis und Feuer 9 - Der Sohn des Greifen
Das Lied von Eis und Feuer 10 - Ein Tanz mit Drachen
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am 2. Januar 2015
Der im Orginal 2. Teil des 5. Buchs hat wieder ein paar mehr interessante Szenen und Entwicklungen zu bieten, die durch den Stil des Autors gut transportiert werden, die Welt von Eis und Feuer wirkt immer noch weitaus plastischer und realer als viele andere Fantasyschauplätze.
Dennoch kann das Positive nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Serie immer noch still steht, nachdem die ersten drei Bände einen strigenten Erzählfluss hatten.
Viele mögen "A Feast for Crows" und "A Dance with Dargons" dafür, dass sie wie ein Standgemälde von Westeros wirken und zu Aufbau und Vergrößerung der Welt des Autors beitragen, mir hätte es besser gefallen, wenn er sich mehr auf die Geschichte konzentriert hätte, die immer mehr zerfastert, mit immer mehr Figuren und unglaubwürdigen Wendungen.

Ich hoffe dass das irgendwann erscheinende 6. Buch wieder mehr Form besitzt und dass Georg Martin sich nicht in seiner eigenen Geschichte verliert
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am 21. November 2014
Ich muss sagen, Buch 1-6 sind echt genial! Aber mittlerweile bin ich echt sauer... Statt dem Buch "Ein Tanz mit Drachen" kann ich mir auch Großmutters neueste Klatschlektüre durchlesen... In dieser wird nämlich auf weniger Seiten erklärt, welche Farben die Tokar von Randomperson Nr. 9182 besitzt und was mal wieder zum Essen serviert wurde...Was mich auch dermaßen nervt ist, dass es in so einem Bürgerkriegs zerrüttetem Kontinent überhaupt kein Problem darstellt mal wieder ein paar Truppen auszuheben... Der Ausgang von Schlachten ist dermaßen egal, weil der Verlierer einer Schlacht sich von irgendwoher wieder eine Armee besorgt, die dann scheinbar noch mächtiger als seine vorherige war.... Da lobe ich mir doch Herr der Ringe, da ist von Anfang an klar, welche Armeen es gibt und welche folgen deren Auslöschung hat....
Meiner Meinung nach hat der Martin überhaupt keine Ahnung mehr, was er überhaupt in dieses Buch reinschreiben soll... Es gibt so viele offene Handlungsstränge und der Autor eiert sich dermaßen einen ab, dass ich kurz davor war das Buch durch den Zug zu werfen....
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am 20. Juli 2013
... mittlerweile gibt es Momente, wo ich in diesem Band einfach Seiten überblättert oder nur überflogen habe. Es geschieht zu viel, und die Cliffhanger haben mich schon in den vergangenen Büchern oft genervt. Was mich nach dem zehnten Band nicht mehr so begeistert, ist das endlose, wahrhaftig endlose Taumeln von einer Katastrophe in die nächste, ohne einen Schimmer kleines Glück, ohne wenigstens einer der Personen einen guten Abschluss, einer verfahrenen Kiste ein gutes Ende zu geben. Es kommt nichts zusammen, alles mäandert im ... ja, in seinen Cliffhangern herum, und mit vielen neu eingeführten Personen werde ich nicht richtig warm. Dem Motto "Kill your darlings" frönt Martin zu sehr. Ich will wissen, wie es mit Sansa weitergeht - sie kommt so gut wie gar nicht mehr vor. Bran spaced völlig ab, Ricken ist nicht existent, und nachdem ich mich in Band 9 wunderte, was alles passiert ist, ohne dass ich es wusste, erklärt Band 10 das, indem einfach zurückgesprungen wird. Ärgerlich, unnötig. z.B. die Sache mit dem Zwiebelritter, von dem man in Band 9 ganz andere Sachen hörte als in 10. Kurz: Es zerfastert. Die Hauptcharaktere beißen einer nach dem anderen ins Gras, was nachkommt, wie die Vipernbrut in Dorne, weckt keine Empathie in mir. Die Entwicklung der wenigen "alten" hingegen ist einfach nur bergab. Deshalb nur drei Sterne, weil sehr viele ärgerliche Momente beim Lesen waren. Aber: Auch dieses Buch ist wieder großartig, von der Wortwahl, den Bildern, der unglaublichen Phantasie. Es LOHNT sich. Obwohl ich mich geärgert habe, was ich hier nicht verschweigen wollte, ich habe es natürlich verschlungen. Wenn auch mit Bauchgrimmen. Aber das geht einem auch so, wenn man zuviel Eis isst :)))
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