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180 von 193 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Meereenische Knoten
SPOILER: Diese Rezension enthält Informationen über den Inhalt des Buches. NICHT LESEN, WENN SIE DAS BUCH NOCH NICHT KENNEN!

Zuallererst: George R. R. Martin ist ein großartiger Autor, daran zweifelt wohl niemand, der die Bücher 1 - 6 gelesen hat. Das atemberaubende Tempo, die Entwicklung der Charaktere, die lebendige Welt sind kaum mehr zu...
Vor 18 Monaten von Marc veröffentlicht

versus
58 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wohin geht die Reise noch?
Im neuesten Band des Fantasy Epos, "Ein Lied von Eis und Feuer", werden für den Leser viel mehr neue Fragen aufgeworfen, als alte beantwortet. Ich frage mich, wohin wird die Reise uns noch führen, wirklich klarer ist es durch diesen Band nicht geworden. Für mich ist "Ein Tanz mit Drachen" etwas besser als Band 9 "Der Sohn des Greifen", allerdings ist...
Veröffentlicht am 22. Juli 2012 von "Hamburger Jung"


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180 von 193 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Meereenische Knoten, 13. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von Eis und Feuer 10: Ein Tanz mit Drachen (Broschiert)
SPOILER: Diese Rezension enthält Informationen über den Inhalt des Buches. NICHT LESEN, WENN SIE DAS BUCH NOCH NICHT KENNEN!

Zuallererst: George R. R. Martin ist ein großartiger Autor, daran zweifelt wohl niemand, der die Bücher 1 - 6 gelesen hat. Das atemberaubende Tempo, die Entwicklung der Charaktere, die lebendige Welt sind kaum mehr zu toppen. Mit den Büchern 7 - 10, die im Original die Bücher 4 und 5 sind, beginnt die Stimmung unter der Fangemeinde, die den Autor fast messianisch feiert, allmählich zu kippen. Das liegt nicht unbedingt daran, dass Martins Schreibstil schlechter geworden wäre oder er nichts mehr zu erzählen hätte, erst recht nicht daran, dass im seine Serie mittlerweile egal geworden wäre. Das Gegenteil ist der Fall: Martin hat zu viel zu erzählen und läuft Gefahr, sich in seiner eigenen Welt so zu verlieren wie die vielen Leser seiner Bücher. Das Problem ist, dass er seine Serie damit in Gefahr bringt. Ein Lied von Eis und Feuer befindet sich derzeit am Scheideweg und wohin die Reise geht, ist nicht abzusehen.
Martin hatte zunächst vor, Ein Lied von Eis und Feuer als Trilogie zu konzipieren. Dabei sollte der zweite Band die Eroberung von Westeros durch Daenerys umfassen. Wie wir nunmehr wissen, hat Martin im Englischen bislang fünf Bände gebraucht und Daenerys ist derzeit noch weit davon entfernt, nach Westeros zu kommen. Am Ende dieses Buches sitzt sie im dothrakischen Meer, zusammen mit einem längst vergessenen Charakter, während ihre Stadt sich immer noch im Krieg befindet. Wie konnte es soweit kommen?
George R. R. Martin hat sich verzettelt. Ich glaube ihm, dass er das Ende der Serie und den groben Weg dahin im Kopf hat, allerdings ist er zwischenzeitlich von seinem Plan abgewichen, dem deutschen Band 6 einen Zeitsprung von 5 Jahren nachfolgen zu lassen. Dieser Zeitsprung sollte notwendig sein, um in dieser Zeit die Drachen wachsen zu lassen, mit denen Danys Invasion steht und fällt. Martin hat ganze Kapitel gestrichen, weil es ihm irgendwann undurchführbar erschien, die übersprungenen 5 Jahre allein durch Rückblenden zu erzählen, zudem ist soviel in den ersten Bänden passiert, dass es ihm unglaubwürdig schien, nunmehr würde in Westeros, vom Krieg gebeutelt, jahrelang Frieden und Ruhe herrschen. Deshalb beschloss er, keinen Zeitsprung zu machen und Daenerys stattdessen in Meereen ein paar Jahre ihre Fähigkeiten als Herrscherin ausprobieren zu lassen, bis ihre Drachen groß genug wären. Damit entwickelte sich das, was der Autor als "The Meereenese Knot" bezeichnete: Er wusste nicht so Recht, wie er Daenerys ohne größere Brüche im Charakter wieder aus ihrer Stadt herausbekommen sollte, einer Stadt, deren Bevölkerung sie nicht im Stich lassen will und die sie als "Mutter" verehrt. Die Story begann zu stagnieren. Gleichzeitig musste irgendetwas in Westeros passieren und die Zeit, in der Dany in Meereen festsaß, konnte man mit einer Menge Stoff füllen. So entstanden zahlreiche Nebenplots, allesamt kunstvoll verwoben, aber nicht immer spannend (Brienne, Samwell). Es wurden zu viele Personen, die zeitgleich zu viele Dinge taten und sich an zu vielen unterschiedlichen Orten befanden. Das führte dazu, dass in den Büchern 7 - 10 weniger passiert als in den Büchern 5 und 6. Eigentlich sind diese 4 Bücher von der dort verstrichenen Zeit nur etwas mehr als ein einziges Buch, die Story wächst in die Breite und verliert dadurch unvermeidlich an Tempo, weil immer mehr Dinge zeitgleich erzählt werden müssen.

Der zehnte Band der Serie hat wie schon der neunte insbesondere die "großen 3" unter den Charakteren, Jon, Tyrion und Dany, zum Gegenstand, nachdem Band 7 und 8 eher ein voyeuristischer Roman über Cerseis politischen Untergang sowie ein Reisetagebuch von Brienne von Tarth waren. Zudem wird die Story um den Sohn des Greifen fortgesponnen, immerhin dort ist ein Fortschrift zu erkennen. Tatsächlich nimmt die Serie wieder etwas an Fahrt auf, allerdings viel weniger, als sie sollte und eigentlich müsste. Im Norden tut sich erschreckend wenig. Jon ist an der Mauer zum großen Logistiker mutiert und muss das Freie Volk in Sicherheit bringen, bevor der Winter, der seit Band 1 im Kommen begriffen ist, dann endlich da ist. Das ist weniger spannend, als es sein sollte, endet aber immerhin mit einem großen (wenn auch vorhersehbaren) Cliffhanger. Es steht zu vermuten, dass auch die Weißen Wanderer darauf "warten" müssen, dass Danys Drachen endlich groß genug sind. Die große Entscheidungsschlacht zwischen Stannis und Roose Bolton nähert sich dem Klimax, ist aber immer noch nicht erfolgt, weil Stannis Heer seit gefühlten 5 Bänden im Schnee feststeckt und nicht vorwärtskommt (vielleicht hat der Autor hier eine Metapher auf sein eigenes Schaffen eingebaut). Immerhin ist bekannt, dass Buch 11 die Entscheidungsschlacht bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt enthalten soll, danach sollten sich die Dinge im Norden vereinfachen und man kann sich auf die Weißen Wanderer konzentrieren. Ein großes Comeback feiert nach wie vor Theon Graufreud, der einer der tragischsten Charaktere des gesamten Buches ist und der auch den zehnten Band wesentlich auf seinen Schultern trägt, während Jon Schnee gar nichts weiß, Daenerys wie ein pubertierender Teenager von ihrem süßen Söldnertypen schwärmt und Tyrion sich fragt, wohin Huren gehen (die redundante Selbstreflexivität der Charaktere sollte Martin etwas zurückfahren, wenn man mich fragt). Achja, Tyrion. Der Gnom hatte in Buch 9 die Rolle des "Weltenbauers" übernommen, d.h. er reiste durch den dem Leser noch recht unbekannten Kontinent Essos und füllte so die weißen Flecken auf der Landkarte. In Buch 10 kommt er an, aber es wird keine gute Ankunft, weder für Tyrion, noch für den Leser. Zwar gibt es nach wie vor viele spannende Wendungen, allerdings hat Tyrion etwas von seinem Esprit verloren (kein Wunder allerdings, wenn man sich sein Schicksal vor Augen führt) und steckt genauso an der Sklavenbucht mit ihren eindimensionalen Charakteren fest wie der dornische Prinz oder Daenerys. Zum Ende des zehnten Bandes beginnt sich der Meereenische Knoten mit der Ankunft von Victarion Graufreud zu lösen, dieser straighte Wikingertyp, der nicht lange fackelt, ist genau das, was die festgefahrene Story braucht, um wieder in Gang zu kommen. Auch hier wird es allerdings bis Band 11 dauern, bis man der Sklavenbucht den Rücken kehren kann - auch hier ist Martin seinem Zeitplan nicht treu geblieben.

Es ist offensichtlich, dass George Martin, wie er sich selbstkritisch ausdrückte "zu viele Bälle in die Luft geworfen hat", mit denen er jetzt jonglieren muss. Er kann nicht zu sehr hetzen, sondern er muss den Spagat zwischen einem gesteigerten Erzähltempo und einer glaubwürdigen Auflösung zahlreicher loser Fäden hinbekommen. Wenn er das schafft, in insgesamt 14 deutschen Büchern (von mir aus auch 16, wenn er ein bisschen Tempo macht) und noch bevor er stirbt, gebührt ihm viel Lob, nichtsdestotrotz wird man dann immer feststellen müssen, dass er in den Bänden 7 - 10 sehr "bauchlastig" wurde und beinahe vom Weg abgekommen wäre und dass in diesen Büchern viel weniger Zeit vergeht als in den Büchern 1 - 6 und 11 - 14. Es gibt dennoch mehr Grund zur Hoffnung, als die desillusionierte anglo-amerikanische Community, die die Serie am Ende sieht, es uns glauben machen will: Die Drachen sind endlich groß genug, um damit einen Krieg zu führen, der Winter ist doch noch da und es lassen sich zum Ende des zehnten Bandes Tendenzen erkennen, den zu aufgeblähten Plot wieder zu entschlacken. Personen, die an unterschiedlichen Orten waren, finden zusammen (Jaime, Catelyn & Brienne; Theon, Asha und Stannis; Tyrion, Victarion und wohl bald Daenerys), so dass man weniger Point-Of-View-Kapitel braucht und der Story wieder mehr Tempo geben kann. Große Entscheidungsschlachten bieten zudem die Gelegenheit, Charaktere sterben zu lassen und so die Schauplätze noch etwas zu reduzieren (hiervon sollte der Meister aber nur begrenzt Gebrauch machen). Einige Nebenkriegsschauplätze wie das Grüne Tal, Bran, Arya und vor allem der unvermeidliche Samwell werden natürlich weiterhin ihren Platz benötigen, hier sollte GRRM sich nicht zu sehr verheddern, das kann er sich nicht mehr leisten. Wenn er so weitermacht wie in den letzten Bänden, wird er dieses Epos nicht mehr zur Zufriedenheit der Fans vollenden können. Der nächste Band ist die letzte Ausfahrt.

Warum 4 Sterne? Ganz einfach: Trotz aller Besorgnis und den teilweise langatmigen Sklavenbucht-Kapiteln hat es mir weiterhin viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Man hat die Charaktere liebgewonnen, die Sprache des Buches ist großartig wie immer und der Meister versteht es nach wie vor, den Leser zu überraschen, ohne die Story unglaubwürdig werden zu lassen. Umso schlimmer wäre es, würde uns der Autor im Jahr 2016 mit einem Band 11 erwarten, der nicht an Geschwindigkeit gewinnt oder gar noch weiter ausufert. Ich jedenfalls glaube noch an das Happy End.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beide Seiten der Kritiker verständlich, aber für mich TOP, 26. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach 10 Büchern kann man schon auf ein ordentliches Durchhaltevermögen zurückblicken, und schlecht können die Bücher nicht gewesen sein. Aber mal ehrlich, welche Bücher-Serie hat das nicht, langweilige Passagen die man am liebsten überspringen möchte, aber nicht kann, da sonst etwas von der komplexen Handlung verpasst werden könnte.

Ich denke es kommt sehr auf den Leser an, welche Kapitel das sind. (Bei mir zum Beispiel der Bran-Zweig)
Dass mein lieblings Charakter schon recht früh aus der Geschichte ausgeschieden ist hat natürlich erstmal geschockt und "verstört" fast schon verärgert. Im nachhinein jedoch war das genau richtig so. Unvorhergesehene Wendungen machen eine Buchreihe doch erst interessant und vermeiden dass bei den Hauptfiguren ein Gefühl entsteht wie etwa: "Ach.. das überlebt er ja sowieso" Man hat schnell neue Lieblinge, bei mir wurde das sogar eine Figur, die ich davor als meinen Bösewicht eingeschätzt habe.
Ich kann den Erscheinungstermin kaum erwarten, da es für mich ungeheuer spannend ist, wie sich die vielen einzelnen Wege der Figuren wieder zu einem ganzen zusammenschließen.
Leute die sich beschweren wie dick die Bände sind, kann ich nicht verstehen, bei einem Buch ist das doch ein Vorteil. Allerdings lese ich auch mit dem Motto, der Weg ist das Ziel. Denn was bleibt am Ende einer guten Serie oder Buchs? Enttäuschung dass es zu ende ist ;-) Wer kann sich schon wünschen schell am Ende angelangt zu sein???

Großes Manko ist allerdings die lange Zeit, die für die restlichen Veröffentlichungen angegeben wird. Denn selbst wenn mach sich Handlungen gut merken kann, bei dieser komplexen Geschichte dürfte das nach Jahren dazwischen jedem schwer fallen sich an alles zu erinnern. Aber vll. sollte ich das positiv sehen, bis Band 13/14 erscheint, hab ich die vorherigen vll. vergessen und kann alles mit Genuss nochmals lesen. :-)

Fazit:
Nichts für Leute ohne Durchhaltevermögen und gutem Gedächtnis ;-)
Definitiv gehört es zu den besten Serien die ich gelesen habe

Für Leser die noch nicht angefangen haben:
Kauf absolut empfehlenswert
Wie bei fast allen Buchverfilmungen, ja nicht mit der Serie vergleichen, sie ist ein blasser Abklatsch der Bücher,
in der ein Großteil der Handlung verloren geht.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eine unendliche Geschichte?, 2. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von Eis und Feuer 10: Ein Tanz mit Drachen (Broschiert)
Nach dem ich den 10. Band angefangen habe zu lesen, muss ich ehrlich gestehen das ich auf ein Ende gehofft hatte, weil ich nicht wusste das noch weitere Bände folgen werden. Sonst hätte ich sicherlich gewartet bis alle Bände in deutscher Sprache erschienen sind. Aber nichtsdestotrotz, habe ich die ersten Bände noch mit Spannung gelesen, folgte dann ein Spannungsabfall. Nicht nur das vermeintlich getötete Personen wieder auftauchen, ich meine hier z.B. Theon Graufreud und Catelyn Stark, habe ich manchmal den Eindruck die Saga "soll" keine Ende nehmen. Und dann auch noch Jon Schnee bei dem unklar ist ob er überlebt. Summa Summarum lese ich erst weiter wenn alle Bücher erschienen sind und die Geschichte einen Abschluss gefunden hat. Ansonsten verliert man den Überblick, den ich teilweise schon jetzt verloren hatte, bei den vielen Charakteren. Hoffentlich muss ich nicht nochmal alle 10 Bücher lesen um den Anschluss an die folgenden nicht zu verlieren.
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73 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende und lesenswerte Fortsetzung, 22. Juli 2012
Von 
Shiloh (irgendwo am Meer) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die ersten neun deutschen Bände von George R.R. Martin, habe ich ziemlich in einem Rutsch hintereinander weggelesen. Die diversen Handlungsstränge und Charaktere waren mir daher noch gut präsent. Beim 10. Band fiel mir der Anschluß schon schwerer. Und das trotz der Anhänge, die bei der Kindle-Ausgabe immerhin ein Viertel des Buches ausmachen.

In Westeros hat es sich herumgesprochen, dass eine bildschöne Targaryen Tochter mit Drachenblut sich zur Königin von der ehemaligen Sklavenstadt Meereen gemacht hat und drei Drachen besitzt. Sie wird zum Ziel von Heiratswilligen und Flüchtlingen, ist aber fast unerreichbar, weil sie in ihrer Stadt in der Falle sitzt. Feindliche Heere haben die Stadt umzingelt und die Belagerer und die Bewohner der Stadt leiden unter einer schweren Epidemie. Um wenigsten innerhalb der Mauern Frieden zu haben, heiratet Daenerys den noblen Hizdahr. Ruhe und Frieden bringt ihr das nicht.

Trotz seiner Morde in Königsmund bleibt der hässliche Gnom Tyrion Lannister mein persönlicher Lieblingscharakter. Obwohl er auf seiner Reise zu Danerys quasi von Regen in die Traufe und anschließend noch in die Kanalisation gespült wird, kommt er wegen mit seiner Intelligenz, Witz, Empathie und vor allem seiner Tapferkeit immer wieder auf die Füße.

Jaime hat sich von Cersei gelöst. Cersei selbst kämpft um ihr Überleben.

Die schlimmste Entwicklung macht Arya Stark durch. Sie hat im Haus des vielgesichtigen Gottes Zuflucht und so etwas wie eine neue Familie gefunden. Leider erzieht diese neue Familie ein traumatisiertes Kind, dass schon aus Furcht oder Rache getötet hat, zu einer kaltblütigen Mörderin, einem Werkzeug des Todes. Das ist Arya auch klar, aber sie findet nicht die Kraft oder den Mut zu gehen.

Jon schneidet an der Mauer nicht nur alte Zöpfe ab, sondern wirft beinahe alle Regeln der Nachtwache über Bord, um seinen Eid zu erfüllen, indem er ihn an die aktuelle Wirklichkeit anpasst. Damit gewinnt er zwar neue Freunde aber auch Feinde in den Reihen der Nachtwache.

Im Kampf um die Herrschaft im Norden geraten die kriegführenden Parteien in die Fesseln des Winters. Die Boltons sitzen auf Winterfell fest und haben Schwierigkeiten, ihre auf engem Raum eingesperrten Verbündeten davon abzuhalten, sich gegenseitig umzubringen. Der Marsch von König Stannis nach Winterfell ist mal wieder eine gelungene Anleihe in der europäischen Geschichte (Napoleons Rückmarsch aus Russland).

Der Roman ist Teil einer epischen Romanreihe, ein Einstieg in Band 10 ist nicht zu empfhehlen. Man muss die Bücher der Reihe nach lesen.

Obwohl der Roman wieder spannend geschrieben ist und das Interesse des Lesers mit seiner Bildgewalt fesselt, bin ich von der Teilung der deutschen Ausgabe zunehmend genervt. Das Buch endet wieder abrupt mitten in der Handlung und hat jedenfalls mich ziemlich frustriert zurückgelassen. Hoffentlich geht die Rechnung des Autors und der Verlage auf, wenn der sechste englische und 11. und 12. deutsche Band erst 2014 erscheinen. Die häppchenweise Fortsetzungspolitik des Verlages (aus eins im Original mach zwei deutsche Bände)stört den Lesespass so ungemein, das es meine Bewertung des Buches herunterzieht, obwohl der Roman an sich das eigentlich nicht verdient hat. Ich würde ja sogar mehr für eine komplette Übersetzung und Herausgabe der englischen Ausgabe bezahlen. Aber leider hat es sich ja zunehmend eingebürgert, die Bände zu teilen, um finanziell besser abzuschneiden.

Wer bis hierhin durchgehalten hat, wird auch dieses Buch gern lesen.
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58 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wohin geht die Reise noch?, 22. Juli 2012
Von 
"Hamburger Jung" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von Eis und Feuer 10: Ein Tanz mit Drachen (Broschiert)
Im neuesten Band des Fantasy Epos, "Ein Lied von Eis und Feuer", werden für den Leser viel mehr neue Fragen aufgeworfen, als alte beantwortet. Ich frage mich, wohin wird die Reise uns noch führen, wirklich klarer ist es durch diesen Band nicht geworden. Für mich ist "Ein Tanz mit Drachen" etwas besser als Band 9 "Der Sohn des Greifen", allerdings ist George R.R. Martin immer noch weit von der Form entfernt, mit der er beispielsweise Band 5 und 6 geschrieben hat.
Die Masse der verbliebenen Hauptcharaktere kommt in diesem Band zum Zuge, Fans der Serie können sich also auf ein Widersehen mit Jon Schnee, Theon und Asha Graufreud, Cersei, Jamie und Tyrion Lennister und Arya Stark freuen, wenngleich auch der ein oder andere nur etwas spärlich auftaucht. Daneben stehen mit Quentyn Martell, Jon Connington und Victarion Graufreud auch relativ spät eingeführte Figuren im Mittelpunkt von Band 10.

Während in Westeros der Krieg langsam beendet zu sein scheint, abgesehen vom Norden wo Stannis Baratheon immer noch versucht seine Herrschaft zu etablieren, konzentriert sich dieser Band wiederum auf die Geschehnisse um Jon und die Mauer sowie die Entwicklung jenseits des Meeres, wohin es neben Daenery auch Tyrion verschlagen hat.

Jon versucht mit allen Mittel die Verteidigung der Mauer gegen die "Weißen Wanderer" zu organisieren und schreckt dabei nicht vor unkonventionellen Methoden zurück. Allerdings wirkt Jon als Figur lange nicht mehr so überzeugend, wie noch in den ersten Bänden. Er scheint immer mehr als "Getriebener" der Ereignisse denn als "Treibende Kraft" im Geschehen. Die Bedrohung jenseits der Mauer durch die "Anderen" bleibt weiter absolut nebulös, hier erfährt der Leser nichts wesentlich Neues. Insgesamt tritt die Entwicklung im Norden eher auf der Stelle, nur um Theon Graufreud herum gibt es ein wenig Fortschritt. Was in einigen Bänden zuvor auf Daenery Targaryen zutraf, ist jetzt an der Mauer passiert, ausführliche Beschreibungen und viele Dialoge aber wenig Fortschritte in der Handlung, der Winter scheint alles im Griff zu haben. Ich frage mich langsam, wann wird die Gefahr aus dem Gebiet jenseits der Mauer für Westeros real und fassbar?
Erfreut hat mich dagegen die Geschichte um Tyrion Lennister. Dieser läuft langsam aber sicher wieder zu alter Form auf und beeindruckt durch seinen Verstand und seinen Überlebenswillen, so dass man sich als geneigter Leser fragt, welche Schlüsselrolle er noch zu spielen hat, zählt er doch zu den wenigen Hauptcharakteren des ersten Bandes, der immer noch am Leben sind. Tyrion scheint weiterhin allen Gefahren zu trotzen, das ist auch gut so, bereichert er die Story doch allgemein.
Arya Stark ist in Bravos immer noch als Lehrende unterwegs, wohin Martin sie noch führend wird und welche Rolle sie in der Hauptgeschichte einnehmen wird, ist weiter völlig undurchsichtig. Als zielstrebige Attentäterin wirkt ein elfjähriges Mädchen doch wenig überzeugend.

Bei Daenerys und ihren Drachen in Meereen geht es Schritt für Schritt voran, was vor allem Ser Barristan zu verdanken ist, der alles unternimmt, seine Königin zu beschützen. Allerdings spielen die Drachen immer noch nicht die Rolle, die der Titel des Buches vermuten lässt. Irgendwie beschleicht mich langsam das Gefühl, die Drachen sind nur ein wenig schmückendes Beiwerk dieser Story und bekommen keine wirkliche Funktion zugewiesen, so wenig wie diese bisher in Erscheinung getreten sind.

Das Gesamtfazit dieses Bandes fällt aus meiner Sicht sehr gemischt aus. So sehr ich George R. R. Martins unterhaltsamen Stil und seine erzählerische Kraft schätze und seine Bücher allesamt wahrlich verschlungen habe, wohin die Reise führen soll, vermag ich nicht zu sagen und habe leider den Eindruck gewonnen, auch der Autor hat keinen wirklichen Plan, wie er seine Geschichte zu Ende führen will. Viele Charaktere tauchen nur noch kurz (Jamie, Cersei) oder gar nicht auf (Kleinfinger, Samwell Tarly, Bran Stark), dafür werden weiterhin neu Figuren eingeführt, deren Namen man sich kaum merken kann und der Anhang mit der Übersicht der im Spiel der Throne rivalisierenden Häuser und ihrer Vasallen wächst und wächst. Schade eigentlich, ich hatte von diesem Band etwas mehr erwartet, aber im Vergleich zu den wirklich sehr guten Bänden der Serie sind aus meiner Sicht mehr als drei Sterne für diesen nicht gerechtfertigt. Echte Fans sollten sich den Band aber trotzdem nicht entgehen lassen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht so gut wie die Vorgänger, 1. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch lies sich nicht so flüssig lesen wie seine Vorgänger. Die Geschichte entwickelt sich nicht so logisch wie die ersten Bücher der Reihe.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wie lang denn noch?, 6. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von Eis und Feuer 10: Ein Tanz mit Drachen (Broschiert)
Also spannend ist die Reihe ja schon aber nicht erst nach dem 10ten Teil gingen mir die ständigen Aufzählungen von Schiffen, Rittern, Wappen, Burgen, Städten.... usw. auf die nerven. Gefühlte tausend Seiten wurden durch solch nichtssagende Aneinanderreihungen gefüllt. Nun gut so kann man auch ein Buch mehr verkaufen.
Was mich auch etwas stört ist, dass man häufig wichtige Vorgänge durch "Hörensagen" oder nebenbei mitgeteilt bekommt und nicht Teil der Aktion ist.
Etwas anderes ist das plötzlich lieb gewonnen Helden sterben und bisher verachtete Bösewichte mitleid erregen oder zu neuem Ruhm kommen. Ist mal anders. Im ersten Moment etwas verstörend und schockierend sorgt aber stehts für eine unerwartete Wendung.
Und da man eben nicht schon nach dem ersten Kapitel sagen kann wie die Reihe zu Ende geht werde ich halt auch die nächsten Teile gerne lesen ^^
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30 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen es wird wieder besser, 30. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von Eis und Feuer 10: Ein Tanz mit Drachen (Broschiert)
***Spoileralarm!***

Für sich genommen, kein gutes Buch. Auf knapp 700 Seiten passiert nicht mehr als auch auf 100 Seiten gepasst hätte, 4* geb ich nur weil die Serie insgesamt so Lesenwert ist und sich trotz ausufernder, Soap-artiger Handlung immernoch ganz fluffig lesen lässt.
Aber eigentlich hält man nur noch durch weil man schon noch gerne wissen will, wer denn nun zum Schluss auf dem Thron sitzt, der Rest ist irgendwie Bedeutungslos geworden.

Band 7 und 8 waren schrecklich langweilig, Band 9 war nur besser weil man endlich nichts mehr von Cersei lesen musste, aber Band 10 dünnt die zum platzen aufgeblähte Story langsam wieder etwas aus. Bestimmt geben mir viele Recht wenn ich sage, dass es inzwischen richtig Arbeit macht das Lied zu lesen. Ständig neue Personae und Geschichten die eigentlich völlig uninteressant sind (Sansa, Brienne, der Eiseninsel-krimskrams und die ganzen namenlosen Einweg-Charaktere) erschweren das Lesevergnügen. Wo soll das noch hinführen? Die Arya Handlung ist zwar ziemlich spannend und hätte ein eigenes Buch verdient aber was bringt das der Gesamthandlung? Was soll der ganze Quatsch mit Tyrion? Wo kommt dieser übertrieben fiese Disney Bösewicht Bolton her? Wozu sollte Bran da hochgehen, um ein Baum zu werden?! Und dann ständig die kursiven Gedankenzeilen. Furchtbar! Ich habe verstanden das Tyrion der Mord an seinem Vater mitnimmt, warum muss ich das immer und immer wieder lesen? warum muss ich ständig aufs neue erfahren das es an der Mauer "zu viele Mäuler zu stopfen gibt", "der Winter naht" und nur noch ganz, ganz wenig Vorräte da sind. Wie oft muss ich noch lesen, dass Dany keinen Hunger hat und nicht schlafen kann? Wieviele ihrer Klamotten wird man mir noch beschreiben? Und überhaupt, wie oft lese ich eigentlich noch von der originellen Kombination aus Kettenhemd und gehärtetem Leder? Wie oft muss ich mich noch fragen ob die Messingtiere jeden Tag ein anderes Gesicht haben und ob das nicht ganz furchtbar doof ist? Wird Tyrion endlich herausfinden das es den Leser kein bisschen juckt wohin Huren gehen? Wird es irgendwann mal wieder eine Seite geben die ohne das Wort "vergewaltigung" auskommt? Man könnte 300 Seiten wegstreichen wenn man nur alle Zeilen die sich ständig wiederholen rausnehmen würde. Und nochmal 300 wenn man die endlos langweilige Geschichte an der Mauer in eine Rückblende zusammenfasst.

Das Ganze ist jedenfalls bei weitem nicht mehr so gut wie Band 1-6. Aber wie im Titel geschrieben, es wird besser. Gegen Ende laufen so einige Fäden zusammen und ein paar überflüssige Charaktere sterben. Leider kam diesmal keinerlei Emotion auf (oh mein Gott wie kann er den sterben lassen!), eher hämische Freude das es endlich wieder ein paar weniger Perspektiven gibt. So gings jedenfalls mir.

Nachdem man Band 10 hinter sich gebracht hat, kann man hoffen das Band 11 wieder richtig gut wird und die Handlung sich gegen Ende richtet. Reicht ja auch langsam. Ich hoffe sehr das nicht noch mehr Personen dazukommen! Brings zu Ende George!

(Kaufempfehlung trotzdem. warum jetzt aufhören? die Buchrücken machen sich nur gut im Regal wenn da durchgängig 1-14 steht^^)
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96 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder Grandios, 25. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von Eis und Feuer 10: Ein Tanz mit Drachen (Broschiert)
Cover:
Auch das Cover von Band 10 wartet wieder mit einem Wappen auf. Dieses Mal zeigt es das Haus Bolton mit dem dazugehörigen Motto "unsere Klingen sind scharf". Ich habe das Wappen sofort erkannt, also sehe ich es als absolut gelungen an! Mir gefällt diese schlichte Covergestaltung auch sehr gut. Mehrere Bände dieser Reihe machen sich toll im Regal. =)

Erster Satz:
>>Schauen wir uns diesen Kopf einmal an<<, befahl sein Fürst.

Meine Meinung:
Man will es kaum glauben aber George Martin hat es mit 'Ein Tanz mit Drachen' tatsächlich noch einmal geschafft alles zu toppen. Das Buch war noch mal unendlich spannender, aufwühlender, tragischer und mitreißender. George Martin ließ wieder ein paar Bomben platzen und drehte die Wendungen so, dass wieder alles anders ist. Immer wenn man mal denkt der Charakter kommt endlich am Ziel an, dann passiert wieder etwas und eben jener Charakter sieht sich mit neuen Problemen konfrontiert und sein Ziel rückt in weite Ferne.

Trotzdem merkt man, dass die Geschichte voran schreitet, wir sind nicht mehr am Anfang bei dem Spiel um die Throne. Langsam aber sicher scheint sich die Story zu einem Strang zu verstricken, so manches Puzzleteil setzt sich zusammen und lässt etwas mehr erahnen als bisher.
Das Lied von Eis und Feuer ist so tragisch und hart wie das wahre Leben, es wird absolut nichts geschönt.

Im Großen und Ganzen tauchen in diesem Buch folgende Charaktere auf:
Jon, Daenerys, Tyrion, Theon und Asha Graufreud, Arya, Jaime, Cersei und Jon "der Greif" Connington.

* Jon "kämpft" noch immer an der Mauer. Aber nicht gegen Feinde, eher gegen den König / die Königin und seine Brüder. Es ist schwer sie vom richtigen Weg zu überzeugen. Er möchte die Wildlinge durch die Mauer lassen, einmal weil die Nachtwache dringend viele kampfbereite Männer (und Frauen) braucht und einmal, weil er nicht möchte das tausende von Wildlingen vor der Mauer sterben. Weil tausende von toten Wildlingen ergeben was? Genau, tausende von neuen Untoten Feinden. Doch das versteht keiner seiner Brüder...
* Daenerys ist immer noch in Meereen und möchte Frieden mit den Yunkai'i schließen, denn nur so hören die Morde auf und ihre "Kinder" sind in Sicherheit. Scheinbar erlangt sie diesen Frieden nur durch die Heirat mit Hizdahr zo Loraq.
* Tyrion ist mit Jorah Mormont und Hella auf einem Schiff unterwegs zu Daenerys, aber wieder gibt es große Komplikationen und Probleme. Wird das Trio dieses Mal in Meereen bei Daenerys ankommen?
* Theon ist noch immer das Spielzeug von Ramsay "Schnee" Bolton auf Winterfell. Dort begegnet er Frauen die ihm helfen wollen zu fliehen. Aber sollte er danach Ramsay jemals wieder in die Finger fallen, wird er qualvoll sterben. Riskiert er es trotzdem?
* Asha ist, nach der Schlacht in Band 9, nun die Gefangene von Stannis und zieht mit dem Heer von ihm nach Winterfell.
* Arya ist noch immer Novizin im Haus von Schwarz und Weiß (Tempel des vielgesichtigen Gottes) um zu dienen und zu lernen. Sie erhält ihren ersten Auftrag, aber wird sie es schaffen die Anforderungen zu erfüllen und Arya Stark zu vergessen?
* Jaime ist in den Flusslanden unterwegs um Rabenbaum einzunehmen und trifft dort völlig unerwartet auf eine alte Bekannte.
* Cersei ist noch immer in Gefangenschaft und muss ihre Sünden gestehen, um überhaupt eine Chance auf Freilassung zu erhalten.
* Jon Connington landet mit seinem Schützling Aegon und der Goldnen Kompanie in Westeros am Zornkap um zurückzuerobern was einst ihm gehörte.

Wenn mich jemand fragt ob es lesenswert ist? Ja worauf wartet ihr ;-) lest, schnell, unbedingt und am besten alle Bücher auf einmal. Schließt die Augen und öffnet sie in Westeros wieder!

Da Band 9 in der Rechtschreibung ja so verheerend war, möchte ich hierauf auch noch einmal näher eingehen. Band 10 hat da wieder top abgeschnitten, denn ich habe nur wenige bis gar keine Rechtschreibfehler gefunden. Das finde ich toll und das Buch lässt sich schön flüssig lesen!!!

Auf die ganze Namenssache möchte ich nicht mehr eingehen, dieser Drops ist gelutscht und langsam sollten sich die Gemüter mal beruhigen! Das Buch lässt sich auch so richtig toll lesen und für alle, die gerade mal nicht wissen welche Burg gemeint ist, die können ganz schnell und unkompliziert hinten nachschlagen.

Ich bin beim Lesen so richtig typisch Mädchen. Ich liebe meine Lieblingscharaktere, es muss bei mir am Ende am besten immer alles rosarot und 'Happy End' sein. Aber ich wusste auf was ich mich da bei 'Das Lied von Eis und Feuer' einlasse. Ich hatte von Anfang an die Angst, dass einer meiner Lieblings Hauptprotagonisten, wenn es diese so überhaupt gibt, um die Ecke gebracht wird (bei George Martin stirbt keiner eines natürlichen Todes). Aber ich hatte Hoffnung.
Vergebens?
Mir liefen so die Tränen als er oder sie (ich werde euch doch nichts verraten) abgestochen wurde. Ich bin echt immer noch fassungslos und habe trotzdem noch die feste Hoffnung, dass er / sie jetzt nicht einfach tot ist. Das kann nicht sein...

Fazit:
Dieser Band hat für mich so etwas endgültiges an sich. Immerhin kann es Jahre dauern bis der nächste Band erscheint. Zwischen den englischen Bänden 4 (bei uns 7 und 8) und 5 (bei uns 9 und 10) lagen ganze 5 Jahre! Lasst uns zusammen zu den sieben, den alten Göttern, dem ertrunkenen Gott und zu R'hollor beten, dass George Martin uns auf Band 6 nicht so unendlich lange warten lässt!
Zum Buch an sich muss man nicht mehr viel sagen, man MUSS es lesen!

In Band 10 waren für mich dieses Mal die nur wirklich interessanten Charaktere vertreten, es werden viele Fragen und Rätsel gelöst und es passiert auch wieder ziemlich viel. Trotzdem werden auch wieder neue Fragen aufgeworfen und das Ende von Band 10 ist wirklich das fieseste bisher. Bei vielen Charakteren hätte man gerne noch ein paar Zeilen mehr gelesen. Wenn ich mir vorstelle jetzt 5 Jahre mit so einem Cliffhanger und Spekulationen im Kopf warten zu müssen. Oh nein, oh nein, oh nein...

In diesem Sinne, Valar Morghulis!

Tipp:
Wer die Bücher lieber mit den englischen Eigen- , Orts- und Burgnamen genießen möchte, der sollte sich die Hörbücher näher ansehen. Dort bleiben die Namen wie im Original. Allerdings, kein Lied ohne Mankos, werden manche Namen total 'falsch' ausgesprochen ('Da-e-nerüs' statt 'Dänerys', 'Arüa' statt 'Aria'). Da kann man sich dann das kleinere Übel aussuchen ;-)

Dann gäbe es noch die Luxusausgaben. Diese sind von FanPro und werden wie im Original als ein Band, und nicht geteilt, veröffentlicht. Band 1 - 4, die nur noch zu teils horrenden Preisen zu bekommen sind, enthalten die "alten Namen" (also Jon Snow usw.). Allerdings wird Band 5 die Übersetzung von Blanvalet / Penhaligon enthalten (also Jon Schnee usw.). Wer also nicht zuviel Geld übrig hat, kann getrost zu der "normalen" Ausgabe greifen.

Reihe:
Das Lied von Eis und Feuer 1 - Die Herren von Winterfell
Das Lied von Eis und Feuer 2 - Das Erbe von Winterfell
Das Lied von Eis und Feuer 3 - Der Thron der Sieben Königreiche
Das Lied von Eis und Feuer 4 - Die Saat des goldenen Löwen
Das Lied von Eis und Feuer 5 - Sturm der Schwerter
Das Lied von Eis und Feuer 6 - Die Königin der Drachen
Das Lied von Eis und Feuer 7 - Zeit der Krähen
Das Lied von Eis und Feuer 8 - Die dunkle Königin
Das Lied von Eis und Feuer 9 - Der Sohn des Greifen
Das Lied von Eis und Feuer 10 - Ein Tanz mit Drachen
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas schleppend., 27. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Bände 1-9 waren meiner Meinung nach besser. Band 10 habe ich lange gebraucht bis der gelesen war. Ich glaube der Autor weiß nicht mehr so recht, wen er noch alles sterben lassen soll... Irgendwie frustrierend.
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Das Lied von Eis und Feuer 10: Ein Tanz mit Drachen
Das Lied von Eis und Feuer 10: Ein Tanz mit Drachen von George R.R. Martin (Broschiert - 23. Juli 2012)
EUR 16,00
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