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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender als der Vorgänger
Lorkin wird von den Rebellen in Sachaka festgehalten. Nicht ganz unschuldig an dieser Situation versucht er das Beste daraus zu machen und gleichzeitig hinter das Geheimnis der Steine zu kommen. Seine Häscher erhoffen sich indessen, von ihm die Heilkunst durch Magie zu erlernen. Er ist fest entschlossen das Geheimnis seines Landes zu wahren.
In Kyralia macht...
Veröffentlicht am 24. Juni 2011 von Kristin

versus
20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irrungen, Wirrungen
Trudi Canavans neuester Roman "Sonea - Die Heilerin" hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck.

Der Roman, in dem die Autorin die drei Handlungsstränge um Soneas Sohn Lorkin, Botschafter Dannyl und den Dieb Cery wieder aufnimmt, leidet, wie schon der erste Band der Trilogie, darunter, dass es Frau Canavan auch dieses Mal nicht gelingt, die...
Veröffentlicht am 24. Juli 2011 von LeonSamuel


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender als der Vorgänger, 24. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Sonea 2: Die Heilerin - Roman (Gebundene Ausgabe)
Lorkin wird von den Rebellen in Sachaka festgehalten. Nicht ganz unschuldig an dieser Situation versucht er das Beste daraus zu machen und gleichzeitig hinter das Geheimnis der Steine zu kommen. Seine Häscher erhoffen sich indessen, von ihm die Heilkunst durch Magie zu erlernen. Er ist fest entschlossen das Geheimnis seines Landes zu wahren.
In Kyralia macht Sekellin währenddessen der Gilde das Leben schwer und selbst die Zusammenarbeit zwischen Sonea und Cery liefert den Dieb nicht ans Messer. Die Droge Feuel greift weiter um sich. Als wäre das nicht genug, geschieht ein Mord durch Schwarze Magie ...

Oftmals baut eine Trilogie im Laufe seiner Bände ab. Jedoch nicht bei Trudi Canavan. Bei ihr empfinde ich es umgekehrt. Nachdem ich mich durch "Die Hüterin" gekämpft habe, hält dieser Teil genau die richtigen Überraschungen parat und ist wesentlich stärker.

Canavan gelingt es, einen Pfad zwischen dem Buch und mir als Leser auszutreten. Ich befinde mich zurück in Kyralia, schmecke den Sand aus Sachaka und spüre die Hitze in Duna. Der Tümpel erhebt sich zu einem plätschernden Bach und wird zu dem erhofften Strom. Und ich bin mittendrin.

Die Distanz, die im ersten Buch noch herrschte, hat wenig Chancen. Blasse Linien der Charaktere werden zu klar umrissenen Strukturen. Sie sind detailliert gezeichnet, mit Ecken, Ängsten und Wünschen. Die neuen Figuren fügen sich in die Geschichte in und um Kyralia ein. Personen, die man lieben, mögen oder hassen kann. Wie einst Sonea, Rothen, der Hohe Lord Akkarin oder Regin. Ich als Leser fühle wieder mit, es ist Kyralia, wie ich es kennen und lieben lernte. Ein echtes Canavan-Buch!

Natürlich gibt es Kritikpunkte, wie die unglückliche Wortwahl an einigen Stellen und wiederkehrende Phrasen oder die Gefühlswelt mancher Charaktere. Bei dem einen passt sie auf einen Teelöffel und der Nächste ändert sie, wie das Wetter im April wechselt. Aber dazwischen - und es überwiegt - liegt das komplexere Gefühlschaos anderer Figuren: zum Beispiel Lorkin, der weiß was er will, jedoch kämpfen müssten, wenn er könnte - besser gesagt dürfte. Oder Sonea, im Zwiespalt ihrer Macht und der Sorge um ihren einzigen Sohn. Und jetzt, wo dieser weg ist, entdeckt sie, dass sie nicht nur Mutter ist, sondern ebenso eine Frau.

Die Geschichte wirkt fülliger und Canavan beginnt Fäden zu ziehen und zu zupfen. Das Gesamtpaket "Die Heilerin" stellt die nervigen "Schnösis" und "Prollis" an den Rand. Vielleicht, weil der Leser nur wenig in der Gilde ist und stattdessen eine Weltreise macht, nach Sachaka, nach Duna und wieder nach Kyralia.
Und Canavan lässt mich zurück - hungrig auf den dritten Teil.

Schwankungen zwischen drei oder vier Sternen, gingen dieses Mal zugunsten Canavans aus:
Vier von fünf Sternen
(Kann den vierten Stern ja nicht halbieren um die eigentliche Wertung von dreieinhalb zu erreichen).

© Kristin
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sonea ist zurück!, 12. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Sonea 2: Die Heilerin - Roman (Gebundene Ausgabe)
Sonea und ihre Freunde sind zurück!

Spannend wie immer, so das man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Natürlich warten wir alle schon gespannt darauf wie es mit Lorkin bei den Verräterinnen weitergehen wird. Wird er seine Mutter wieder sehen können, bzw. irgendwann noch mal aus dem Berg der Verräterinnen hinaus kommen. Es wird einige Bekenntnisse und Zugeständnisse geben, und viele überraschende Wendungen.

Ein zweiter Handlungsstrang zeigt auf, wie es mit Dannyl in Sachaka weitergeht. Kann er seine Forschungen weiterführen? Wird er neue Erkenntnisse erlangen, die der Gilde helfen können?

Und natürlich zuletzt Sonea. Wie geht es mit ihr weiter? Kann sie mit Regins Hilfe Skellin endlich dingfest machen? Oder wird er ihr weiterhin durch die Netze schlüpfen? Wie geht es mit Regin und Sonea weiter, nähern die beiden sich einander an?

Viele dieser Fragen werden wir beantwortet bekommen, aber einige bleiben leider oder auch Gott sei Dank - denn so gibt es gute Aussichten für die Fortsetzung - bis zum nächsten Band unbeantwortet.

Wie man sieht gibt es wieder mehrere Handlungsstränge, aber es wird auch einen völlig neuen Charakter geben, der eine sehr wichtige Rolle in Soneas Welt aus Macht, Magie und Intrigen spielen wird.

Ich hatte die große Ehre dieses Buch testlesen zu dürfen und ich muß ehrlich zugeben, ich war mal wieder begeistert. Zeitweise war ich über die einzelnen Abschnitte längst hinaus, bevor mir wieder einfiel mich an der Diskussion über das Buch zu beteiligen. Man konnte es einfach so sehr schwer aus der Hand legen, weil es immer spannend bleibt.

Mein Fazit: Trudi Canavan ist mit Sonea ' Die Heilerin eine gelungene Fortsetzung der zweiten Trilogie um die Gilde der schwarzen Magier gelungen. Absolut süchtig machend und lesenswert. Von mir gibt es dafür 5 Sterne.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wie sich alles in Soneas Welt weiterentwickelt, 27. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Sonea 2: Die Heilerin - Roman (Gebundene Ausgabe)
Dies ist nun der zweite Band der zweiten Trilogie rund um Sonea und die Gilde der schwarzen Magier.
Ich hatte lange und sehnsüchtig darauf gewartet, wie sich alles in Soneas Welt weiterentwickelt und wie Trudi Canavan ihre Fäden weiterspinnt.
Trudi Canavan behält ihre Schreibweise mit mehreren parallelen Handlungssträngen bei, ohne das es unübersichtlich wird und es fällt postiv auf, daß sie die einzelnen Kapitel etwas länger werden lässt, was dem Handlungsfluss und dem Lesenspaß sehr zuträglich ist.
Bezugnehmend auf die erste Trilogie gibt es jetzt mehr schwarze Magier und man erfährt immer neue Fakten über sie und was sie antreibt.
Die bekannten Charaktere aus dem ersten Band, wie zum Beispiel Lorkin, Cery, Rothen und all die anderen werden kontinuierlich weiterentwickelt. Mit Lilia und ihrer kurzen Affaire mit der magierin Naki kommt eine neuer interessanter Charakter, der auf Soneas Seite steht hinzu.
Auch das etwas längere Zwischenspiel von Lorkin bei den Verräterinnen und die Herstellung der magischen Steine ist sehr interessant und zeigt viel von der vielschichtigen Schreibweise Canavans.
Und schlußendlich habe ich eine klitzekleine Sache gefunden, die mir persönlich nicht so gut gefallen hat:
Trudi Canavan erwähnt am Anfang mehrfach "Schnösis" und "Prollis", was meiner Meinung absolut nicht in den Kontext dieser magischen Welt passt, aber seis drum, das kann ich bei diesem Buch verschmerzen.

Wertung: 4,4 von 5 Magic-Points

Rezension © 2011 by Klaus Spangenmacher für BookOla.de
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Fortsetzung, 10. August 2011
Von 
Nazurka - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Sonea 2: Die Heilerin - Roman (Gebundene Ausgabe)
Zum Roman:
Nachdem Sonea's Sohn Lorkin von den Rebellinnen entführt wurde, bleibt ihr nichts anderes, als darauf zu vertrauen, dass ihr Sohn einen Weg finden wird, in die Gilde zurückzukehren. Doch alles andere als Langeweile erwartet sie, als ein Magier ermordet wird und die Spur zu zwei Mädchen, noch Novizen der Gilde, führen. Und schon bald erkennt nicht nur Sonea, dass die Versuchung nach und Gefahr vor schwarzer Magie doch nicht so gering scheint, wie alle glaubten ...

Fazit:

Der zweite Teil um die Nachfolgetrilogie der "Gilde der schwarzen Magier" überzeugt durchaus mit ihrer Handlung, den Charakteren und auch mit Spannung, sofern man sich durch den ersten Teil des Romans gedulden kann.

Die Geschichte beginnt nicht gerade rasant. In unterschiedlichen Perspektiven erzählt, bietet die Geschichte genügend abwechslungsreiche Einzelstränge, die während des Voranschreitens immer enger zusammenzulaufen scheinen. Man kehrt zurück in die Welt von Dannyl, der sich wieder auf eine Forschungsreise begibt, Sonea, der schwarzen Magierin, ihrem Sohn Lorkin, der von der Welt der Rebellinnen berichtet.

Altbekannte Charaktere also, die einen willkommen heißen, als würde man nach Hause zurückkehren und nie wieder gehen wollen. Canavans Schreibstil weckt in dem Leser eine vertraute Art. Die anayltischen Gedankengänge ihrer Charaktere spiegeln sich vortrefflich in ihrer Schreibweise wieder.

Im zweiten Band erfährt man noch mehr über die Sitten der Ashaki, die in Sachaka leben, ebenso, wie man bei Dannyls Forschungsreise mehr über das Volk der Duna, und während Lorkins Gefangenschaft, mehr über das Verhalten der Veräterinnen erfährt.

Doch leider lässt die Spannung zu Beginn warten. Stattdessen kommt eine neue Figur hinzu, Lilia, die zu Beginn als sehr naiv und unerfahren dargestellt wird. Doch auch fortwährend scheint zunächst keine Entwicklung stattzufinden - man folgt dem Geschehen, ohne dass tatsächlich viel passiert und man ärgert sich über die Naivität Lilias und ihrer Unerfahrenheit, welche einige Konsequenzen nach sich ziehen.

Der zweite Teil des Romanes war allerdings deutlich besser. Die Spannung steigt, die Charaktere entwicklen sich weiter, alles läuft auf einen roten Faden hinaus; Die Handlungsstränge ziehen sich immer enger zusammen und Canavan schafft es durchaus, noch die ein oder andere unvorhersehbare Wendung und Überraschung einzubauen.

Vor allem das Ende lässt die Leserherzen höher schlagen und umso erwartungsvoller auf den Schlussteil der Trilogie hoffen!

Insgesamt ein solider, etwas schwächerer Mittelteil einer Fantasytrilogie, die es sich (vor allem als Fan) definitiv zu lesen lohnt. Allerdings eher ungeeignet für ungedulige Leser, auch wenn der zweite Teil des Buches deutlich spannender zu lesen ist, als der erste.

Daher 4/5 Sterne von mir für den zweiten Teil um "Sonea"!
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irrungen, Wirrungen, 24. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Trudi Canavans neuester Roman "Sonea - Die Heilerin" hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck.

Der Roman, in dem die Autorin die drei Handlungsstränge um Soneas Sohn Lorkin, Botschafter Dannyl und den Dieb Cery wieder aufnimmt, leidet, wie schon der erste Band der Trilogie, darunter, dass es Frau Canavan auch dieses Mal nicht gelingt, die Handlung zu straffen. Es geschieht im Großen und Ganzen zu wenig, um den Leser über die 576 Seiten, die die gebundene Ausgabe umfasst, durchweg fesseln zu können. Dass die Autorin die Romanhandlung nicht vorantreibt, wäre noch zu verschmerzen, wenn die Charaktere, von deren Schicksal und Befinden der Roman erzählt, nicht so lieblos geschildert wären. Auch die zahllosen Romanzen der Haupt- und Nebenfiguren, die sich am besten mit "Irrungen, Wirrungen" umschreiben lassen, bleiben zu blass, um wirkliches Interesse zu wecken.

Lorkin, dessen Eltern Sonea und Akkarin in der Trilogie "Die Gilde der Schwarzen Magier", die Frau Canavans Ruhm begründete, als kraftvoll-energische Persönlichkeiten beschrieben wurden, scheint nicht nach seinen Eltern geraten zu sein. Auch im zweiten Band der Sonea-Trilogie bleibt er blass, ein schwacher skrupulöser Gutmensch, der sich, Tyvaras zuliebe und um die Handlungen seines Vaters wiedergutzumachen, bedingungslos der Willkür der "Verräterinnen" unterwirft. Dafür offenbaren diese ihm schließlich ein wohlgehütetes Geheimnis und erteilen ihm einen wichtigen Auftrag ...

Ein wenig interessanter gestaltet sich die Handlung um Botschafter Dannyl, Ashaki Achati und den überraschend zum Botschafter Elynes ernannten Tayend, Dannyls Freund. Die Autorin schildert Land und Leute, die die drei Männer auf ihrer Reise durch Sachaka kennen lernen, farbenfroh und lebendig. Auch sind die drei etwas plastischer geschildert als Lorkin und Tyvara. Der Autorin gelingt es die zwischen den drei Männern bestehende knisternde Spannung authentisch zu schildern. So, als ob sie deren Schicksal weit mehr berühren würde, als das Lorkins. Davon abgesehen passiert nicht viel mehr, als dass es Botschafter Dannyl gelingt einen neuen Verbündeten zu gewinnen ...

Während die Handlungsstränge um Lorkin und Dannyl vor sich hin plätschern, ist der dritte Handlungsstrang durchweg spannend, teils anrührend, lesenswert und auch für den Fortgang der Romanhandlung von großer Bedeutung. Der Leser erfährt viel Neues über Cery und dessen Tochter, einen mörderischen Konkurrenzkampf in der Diebesgilde, den verheerenden und immer weiter zunehmenden Einfluss der immer skrupelloser werdenden Feuelhändler und einen unter Verwendung von schwarzer Magie begangenen geheimnisvollen Mord. Sonea, um deren Gunst sich ein alter Verehrer bewirbt, gewinnt etwas von ihrer Energie zurück; sie agiert statt sich weiter vom Schicksal treiben zu lassen.

Es ist schade, dass die Autorin so viel Zeit und Raum auf die uninspirierte Schilderung von zahllosen Romanzen verschwendet hat, statt der Handlung kraftvoll Fortgang zu geben. Und das, obwohl sie noch immer, was die Geschichte um Cery und dessen Tochter zeigt, Spannendes zu erzählen weiß.

Nach allem ist der Roman nicht katastrophal schlecht, aber er sticht auch nicht aus der Vielzahl der Fantasy Romane, die jedes Jahr neu erscheinen, positiv hervor. Es handelt sich um ein Durchschnittswerk, das für Trudi Canavans Fans sicher ein Muss ist, sich auch für die empfiehlt, die eine einmal begonnene Trilogie auch bis zum Ende lesen zu wollen, allen anderen bietet sich eine Menge unterhaltsamerer Fantasy Literatur.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungen, 7. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Sonea 2: Die Heilerin - Roman (Gebundene Ausgabe)
Mir hat dieser Teil wieder sehr gut gefallen und ich fand ihn abwechslungsreich und spannend. Ich hoffe der letzte Teil wird ebenso gut oder noch besser.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider einige Abstriche!, 30. Mai 2011
Von 
Karo adores... "Karo adores..." (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Sonea 2: Die Heilerin - Roman (Gebundene Ausgabe)
**Für alle, die die Gilde der Schwarzen Magier-Trilogie oder den ersten Teil Sonea. Die Hüterin noch nicht kennen, ist diese Rezension mit Vorsicht zu genießen, da sie Spoiler enthalten könnte.**

Es sind nur ein paar Monate vergangen seit der Ereignisse des ersten Teils der Sonea-Trilogie: Lorkin, Soneas Sohn, ist immer noch bei den Verräterinnen in Sachaka. Dort hat er weiterhin mit der Gruppe von Verräterinnen zu kämpfen, die ihn damals töten wollten. Doch trotzdem gelingt es ihm, sich langsam im Sanktuarium einzugewöhnen und das Vertrauen der Königin der Verräterrinnen zu gewinnen. Dabei bleibt jedoch eines immer unsicher: Darf er jemals nach Kyralia zurückkehren?
Währenddessen hat Sonea in Imardin mit neuen Problemen zu kämpfen: Zwei Novizinnen haben es tatsächlich geschafft, aus einem Buch Schwarze Magie zu erlernen und werden angeklagt. Zudem wurde der wilde Magier Skellin, der mittlerweile so gut wie die ganze Unterwelt Imardins kontrolliert, immer noch nicht gefangen und das Feuel-Problem in der Stadt besteht weiterhin.
Dannyl begibt sich im zweiten Teil wieder einmal auf eine Forschungsreise, um mehr über die Ursprünge der Magie herauszufinden. Dabei wird er von Ashaki Achati begleitet, zu dem er bald eine Beziehung aufbaut, die möglicherweise über Freundschaft hinausgeht. Jedoch kommt ihm dabei jemand in die Quere, den er nicht erwartet hätte...

Tja, es ist nicht einfach, eine Zusammenfassung der Geschehnisse in diesem Buch zu schreiben, da einfach sehr viel auf einmal passiert. Das Buch ist in mehrere einzelne Handlungsstränge unterteilt, weswegen die Perspektiven sehr oft wechseln. Das ist nicht immer einfach zu lesen und trägt auch nicht unbedingt zum Verständnis mancher Ereignisse bei. Die Autorin wechselt zwischen den Perspektiven von Sonea, Lorkin, Dannyl und Lilia, einer Novizin, die in diesem Buch neu eingeführt wird. Dieser Stil ist für mich nicht neu, aber ich fand es in diesem Buch leider etwas übertrieben. In jedem Kapitel wechseln die Erzählperspektiven wirklich oft, so dass man schlecht in die Geschichte reinkommt. Für mich waren es einfach definitiv zu viele Personen, um die sich die Geschichte dreht. Zudem sind die Handlungsstränge alle für den größten Teil des Buches getrennt, und laufen erst sehr spät wieder zusammen.

Die Personen an sich sind wie gewohnt: Dannyl ehrwürdig und loyal, Sonea einfühlsam und mutig, Lorkin wagemutig und leicht eingebildet. Genauso hatte ich sie in Erinnerung und ich wurde auch dieses Mal nicht davon enttäuscht. Auch Lilia, die neue Hauptfigur im Buch, hat mir gefallen, wenn ich sie auch am Anfang etwas sehr naiv empfand. Man kann aber gut ihre Entwicklung nachvollziehen und kann nur gespannt sein, wie es mit ihr weitergeht.

Um ehrlich zu sein, muss ich allerdings gestehen, dass ich den Plot für den größten Teil nicht besonders spannend fand. Das Buch ist sehr Politik-lastig. Besonders der Reise von Dannyl wurde für mein Empfinden definitiv zu viel Beachten geschenkt; die Abschnitte mit dem Botschafter, den ich eigentlich immer sehr mochte, fand ich daher am langweiligsten. Aber auch in Imardin geht es nicht gewohnt magisch, sondern eher politisch zu. Leider sucht man auch hier ein bisschen Action leider vergeblich. Zum größten Teil sind Sonea und ihre Verbündeten, zu denen überraschenderweise diesmal auch Dorrien, Rothens Sohn, gehört, zum Warten verurteilt. Als es dann doch zu einem Aufeinandertreffen mit den feindlichen Dieben kommt, ist das ganze innerhalb von einigen wenigen Seiten abgehandelt, ohne wirkliche Spannung. Schade! Außerdem habe ich Regin sehr vermisst, den ich im ersten Teil so sehr ins Herz geschlossen hatte. Dieser kommt nur ziemlich am Anfang kurz vor, und hat dann überhaupt keinen Auftritt mehr. Warum??? Ich kann nur hoffen und vermuten, dass es im dritten Teil wieder mehr von ihm zu sehen gibt, ich hatte doch so sehr auf eine Liebesgeschichte zwischen ihm und Sonea gehofft. ;)

Trotz allen Kritikpunkten, die das Buch definitiv hat, möchte ich dennoch den dritten Teil der Sonea-Trilogie nicht verpassen und wissen, wie es mit Dannyl, Sonea und Co. weitergeht. Die Ereignisse werfen auf jeden Fall ihre Schatten voraus, da Sonea ein zweites Mal nach Sachaka reisen wird. Was das für den dritten Teil bedeutet, lässt sich nur spekulieren, wahrscheinlich werden wir es nächstes Jahr herausfinden.
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kleine Steigerungen zum Vorgänger, 22. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Sonea 2: Die Heilerin - Roman (Gebundene Ausgabe)
Soneas Sohn Lorkin hat sich den Verräterinnen angeschlossen und übernimmt in ihrem geheimen Lager die verschiedensten Arbeiten. Er weigert sich außerdem immer noch, den Verräterinnen das Geheimnis zur Magieheilung zu verraten. Dies schafft ihm natürlich jede Menge Feinde. Ein nächtlicher Ausflug mit einem Freund in die ihm verbotene "Steinmacherhöhle" bringt ihm zusätzlichen Ärger ein. Die Anführerin der Verräterinnen sieht nur einen Ausweg, doch kurz darauf verschwindet Lorkin spurlos...
Währenddessen forscht Dannyl weiter nach dem sagenumwobenen Lagerstein, der einst alles Leben vernichtet und das Ödland geschaffen hat. Hilfe bekommt er von einem wissbegierigen Sachakaner und seinem ehemaligen Geliebten und Freund Tayend. Aus einigen alten Büchern erfährt Dannyl mehr über den Lagerstein und dessen mögliche Herkunft. Er organisiert eine Expeditionsreise, bei der Tayend und der Sachakaner natürlich beteiligen. Während ihren Nachforschungen entdeckt Dannyl nicht nur viel geheimes Wissen über magische Steine, sondern auch, dass er sich zu seinem sachakanischen Gefährten hingezogen fühlt...
Sonea ist noch immer verzweifelt auf der Suche nach dem wilden Magier, der die dunklen Künste zu beherrschen scheint. Alle Nachforschungen verlaufen im Sand. Sogar ihre Verbündeten in der Diebsgilde können ihr nicht weiterhelfen. Ihre Suche wird noch dazu jäh unterbrochen, als sie erfährt, dass zwei junge Damen aus einem Buch schwarze Magie gelernt und einen Mord begangen haben könnten. Sie ahnt noch nicht, dass hinter dieser Sache mehr steckt und für eine der Mädchen sogar tödlich enden könnte. Noch dazu scheint die halbe Stadt und sogar ihr Magierkollege einer Modedroge namens "Feuel" verfallen zu sein...

"Die Heilerin" aus der Sonea-Serie ist zwar um einiges spannender geschrieben als der Vorgängerband- wirklich vom Hocker hat es mich aber auch nicht gerissen. Leider gibt es viel zu wenig spannende Szenen, die die Geschichte auflockern würden. Stattdessen versteift sich Frau Canavan darauf, ihre Charaktere weiterzuentwickeln. Der gute Mittelweg wollte der Autorin wohl nicht gelingen.
Positiv hervorzuheben ist ganz klar die äußerst komplexe Story, unterstützt von drei Haupthandlungssträngen, die sich auch wieder verästeln und neue Charaktere in die Geschichte einführen.Außerdem verarbeitet die Autorin viele Themen, die noch immer präsent sind: Diskriminierung, Sklavenarbeit und heimliche Homosexualität. Doch das kann die Langeweile, die ich beim Lesen verspürte, leider nicht wett machen. Vielleicht besinnt sich die Autorin auf ihre Vorgängerbücher und schreibt den letzten Teil der Trilogie so spannend, wie man es von ihr gewohnt ist.

Mein Fazit: Gut strukturierte, sehr dichte Storyline mit starken Charakteren, der aber die nötige Prise Spannung fehlt, wodurch das Lesen teilweise zur Tortur wird.
Bin aber trotzdem sehr gespannt, wie die Geschichte zu Ende geht.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sonea?, 2. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Sonea 2: Die Heilerin - Roman (Taschenbuch)
Vorab: Die "erste" Trilogie von Sonea habe ich gern gelesen - flüssig, spannend, logisch - einziger Minuspunkt: ich wollte "mehr".

Dann habe ich den ersten Bband der neuen Trilogie gelesen: hmmmh, na gut, kann ja vielleicht noch werden....

Und dann kam er endlich als Taschenbuch: Sonea - Die Heilerin.

Tja, was passiert hier eigentlich? Was hat er mit Sonea zu tun? Der Klappentext hat schon mal nix mit der Handlung zu tun. Und mit Sonea eigentlich auch nicht.

Sonea ist weiterhin dem Dealer auf der Spur - vergebens. Und was "heilt" sie eigentlich? Nichts.
Regin ist weg - ach ja, er hat eine schlechte Ehe.
Dorrien führt auch eine schlechte Ehe - kein Wunder, seine Frau war ja wohl nur Ersatz.
Cery ist zwar immer noch Dieb, aber im Grunde hilft er nur Sonea bei der ergebnislosen Suche.
Seine Tochter Anyi - upps, die ist ja lesbisch, aber sonst erfährt man nichts.
Lorkin wird bei den Verräterinnen gegen seinen Willen die Heilmagie entrissen - war ja gaar nicht zu erwarten - und erhält im Gegenzug das Wissen, einen Stein mit Magie zu füllen (Leuchtstein - aha). Dummerweise muss er nun wie seine Mutter auch zu einem schwarzen Magier werden - das weiss aber noch niemand. Und er hat eine Liebesnacht mit Tyvara - was ja auch Zeit wurde nach ca. 500 seiten (inkl. dem Band vorher), aber nur eine!
Schwarzmagier Kallen hat immer noch die "Fäule"-Sucht, nur weiss es jetzt ausser Sonea noch eine andere Magierin offiziell.
Dannyl ist sich immer noch nicht sicher, ob er mit dem Ashaki Achati eine beziehung eingehen will.
Tayend, der ehemalige Liebhaber, ist dagegen.....
Naki ist eine Novizin, die sich mal eben schwarze Magie beibringt, ihren Vater, der vielleicht gar nicht ihr Vater ist, mit schwarzer Magie umbringen will und dies letztendlich tut, und zum Zwecke der Ablenkung eine wiederum lesbische Beziehung zu einer anderen Novizin Lilia beginnt, ihr ebenfalls schwarze Magie beibringt und zufällig einen Stein besitzt, mit dem man ihre Gedanken nicht nur nicht lesen kann, sondern ihre Gedanken sogar manipulieren kann und warum das alles? Naki will einfach tun was sie will. "Was" sie denn tatsächlich tun will, ist nicht wichtig und wird daher nicht erwähnt. Erwähnenswert ist daran, dass Osen, als er zufällig über Lorkin von einer solchen Art Steine hört, messerscharf am Ende zum Schluss kommt, dass Naki oder die "andere" eben einen solchen Stein besitzen muss.
Lilia ist besagte andere Novizin, deren Naivität unter Magiern und Nicht-Magiern ihres Gleichen vergeblich sucht. Immerhin ist sie sowas wie die zweite Sonea...

Und wer hier eine Handlung, die spannend, zusammenhängend und zu irgendeinem Ziel führend erkennen kann, ist wirklich gut.

Aber auch den 3. Band werde ich lesen. Es muss doch irgendwie noch rund werden....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es ist eben ein Mittelteil!, 6. Juni 2012
Von 
T. Hofbauer "Lesekatze" (München, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sonea 2: Die Heilerin - Roman (Gebundene Ausgabe)
Wie alle Bücher zu Sonea (auch die Vorgänger) plätschert die Geschichte an einigen Stellen dahin. Gerade das macht den besonders Stil dieser Bücher aus, doch gerade ein Mittelteil - wie Sonea Die Heilerin - leidet meiner Meinung nach darunter. Der erste Teil endet spannend, es war Action drin und man wollte wissen, wie es weiter geht. Der zweite Teil beginnt vielversprechend, doch dann dauert die Geschichte ewig. Hoffnungen werden aufgebaut und aufgebaut und dann plötzlich fallen gelassen (nicht enttäuscht, das wäre zu viel gesagt). Wie immer gibt es viele Fäden (dieses Mal sind es wirklich sehr viele Fäden), die alle irgendwie nicht ganz zusammenpassen (was hoffentlich im nächsten Teil aufgelöst wird). Die Figuren sind - wie immer - eindringlich und realistisch geschrieben. Veränderungen werden glaubwürdig vermittelt und die Schilderungen von verschiedenen Kulturen (die sehr an unsere erinnern - wie immer) sind gelungen und einprägsam. Was mir in diesem Teil fehlt, ist die Spannung. Das Ende ist so plötzlich und wirkt für meinen Geschmack zu konstruiert. Ansonsten ergeben sich viele neue und interessante Aspekte der Magie (ob "normale" oder höhere).
Dennoch kann ich - besonders im Vergleich zum ersten Teil von "Sonea" - nur drei Sterne geben. Schade!
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Sonea 2: Die Heilerin - Roman
Sonea 2: Die Heilerin - Roman von Trudi Canavan (Gebundene Ausgabe - 23. Mai 2011)
EUR 19,99
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