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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Model und der Detektiv
Nun ist er da, der neue Roman von J.K.Rowling. Diesmal ist es endlich der vor Jahren versprochene Krimi.
Ob die Geschichte mit dem ausgeplapperten Geheimnis der wahren Autorenschaft nun stimmt oder nicht, muss wohl jeder selbst entscheiden. Ich gehöre zu denen, die die Geschichte und nicht an einen Marketing-Trick glauben wollen. Denn ein wenig kann ich schon...
Vor 6 Monaten von Jean Ignace Isidore Gérard veröffentlicht

versus
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein viel zu langer Roman, aber auch mit Stärken ...
Dass sich hinter dem Namen Robert Galbraith eigentlich die britische Autorin Joanne K. Rowling verbirgt, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Nun bin ich zwar kein großer Harry-Potter-Fan, aber meiner Meinung nach kann Rowling richtig gut schreiben. Und so war ich, auch wegen der eigentlich durchweg positiven Kritiken durchaus auf den ersten Krimi der...
Vor 6 Monaten von Alex Wolff veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein viel zu langer Roman, aber auch mit Stärken ..., 25. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf des Kuckucks: Roman (Gebundene Ausgabe)
Dass sich hinter dem Namen Robert Galbraith eigentlich die britische Autorin Joanne K. Rowling verbirgt, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Nun bin ich zwar kein großer Harry-Potter-Fan, aber meiner Meinung nach kann Rowling richtig gut schreiben. Und so war ich, auch wegen der eigentlich durchweg positiven Kritiken durchaus auf den ersten Krimi der Autorin gespannt.

Zur Story. Der Privatdetektiv Cormoran Strike wird beauftragt, den Tod des berühmten Models Lula Landry zu untersuchen. Angeblich hat sie Selbstmord begangen, indem sie sich von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzte. Jedenfalls ist die Polizei dieser Meinung.
Cormoran Strike hat Zweifel an seinem Auftrag, aber finanzielle Nöte und ein desolates Privatleben, lassen ihn den Auftrag annehmen. Seine Ermittlungen führen ihn in die Kreise der Reichen und Schönen Londons. Ob Stardesigner, Rechtsanwälte oder Popstars. Jeder von ihnen hat eine eigene Version der Geschichte.

Cormoran Strike ist in meinen Augen ein gelungener Ermittler. Körperlich gehandicapt, hat er als Ermittler doch in Afghanistan ein Bein verloren. Auch seine eigene Familiengeschichte ist spannend, denn seine Mutter war ein bekanntes Groupie und sein Vater somit ein bekannter Sänger. Sein Privatleben ist die reine Katastrophe, hat er sich doch gerade mal wieder von seiner Verlobten getrennt.

Überhaupt die Charaktere: allesamt gut getroffen, fein herausgearbeitet und wundervoll beschrieben. Hier liegt die große Stärke des Buches. Strikes Sekretärin zum Besipiel ist wunderbar beschrieben. Allerdings gibt es auch eine ganze Menge Charaktere und ab und an muss man sich schon noch mal in Erinnerung rufen, wer denn nun wer ist. Weniger wäre hier mehr gewesen.
Eine weitere Stärke sind die Handlungsorte. Wie London beschrieben wird, liest sich schon toll. Einzelne Straßenzüge und Häuser entstehen direkt vor den Augen.

Die Handlung allerdings gerät zu ausufernd. Sind die Spuren anfangs allesamt noch interessant (auch wenn es etwas dauert, bis das Ganze Fahrt aufnimmt), verschwimmen sie im Laufe des Buches. Es ist mit 640 Seiten schlicht zu lang. Zu viele Spuren, zu viele Verdächtige. Und das Ende hat mich (auch wegen der 640 Seiten Vorbereitung) etwas enttäuscht. Sicher, es ist ein eher ruhiger Krimi und kein Thriller, aber die Spannung hält nicht über die Dauer des Romans.

Fazit: ein zu langes Buch voller Widersprüche, mit tollen Figuren, wunderbaren Orten und einer Handlung, die sich diesmal nicht ausbauen lässt, sondern vielmehr Straffung hätte vertragen können.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut geschrieben, interessante Charaktere, aber inhaltlich leider nicht fesselnd, 29. Januar 2014
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf des Kuckucks: Roman (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Das berühmte Model Lula Landry hat sich von ihrem Balkon gestürzt, für die Polizei steht sehr bald fest, dass es sich um einen Suizid handeln muss. Doch Lulas Bruder kann und will das nicht glauben, also engagiert er den verschuldeten, frisch von seiner Partnerin verlassenen, seit Wochen auftragslosen Privatdetektiv Cormoran Strike, der das Motiv und den Täter aufdecken, den Fall aufklären soll. Strike dringt immer tiefer in die glamouröse Welt der Reichen und Schönen ein und bringt sich bald selbst in Gefahr.

Mein Eindruck:
Ich liebe die Harry Potter-Romane und habe auch 'Ein plötzlicher Todesfall' mit Begeisterung gelesen. Deshalb fiel es mir recht schwer zu akzeptieren, dass mir 'Der Ruf des Kuckucks' nicht gefallen hat. Das Buch ist sehr gut geschrieben, liest sich flüssig. Personen, Orte und Situationen werden sehr genau und detailliert beschrieben, die Protagonisten wurden sehr lebendig und überzeugend charakterisiert. Doch der Inhalt konnte mich leider gar nicht begeistert, ich fand das Buch eher unspektakulär, mich hat nicht interessiert, wie die Geschichte weitergeht, wie der Fall gelöst wird, was aus den Protagonisten wird.

Mein Resümee:
Für mich war 'Der Ruf des Kuckucks' inhaltlich eine Enttäuschung. So sehr ich J.K. Rowling eigentlich mag, ich werde wahrscheinlich keinen weiteren Krimi von ihr lesen.
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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Model und der Detektiv, 2. Februar 2014
Von 
Jean Ignace Isidore Gérard "Grandville" (Südniedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf des Kuckucks: Roman (Gebundene Ausgabe)
Nun ist er da, der neue Roman von J.K.Rowling. Diesmal ist es endlich der vor Jahren versprochene Krimi.
Ob die Geschichte mit dem ausgeplapperten Geheimnis der wahren Autorenschaft nun stimmt oder nicht, muss wohl jeder selbst entscheiden. Ich gehöre zu denen, die die Geschichte und nicht an einen Marketing-Trick glauben wollen. Denn ein wenig kann ich schon verstehen, dass sie einfach nur eine Geschichte erzählen wollte, ohne den Druck von vermutlich Millionen Lesern, Funk- und Fernsehen, Kritikern usw. auf den Schultern zu spüren. Denn seien wir mal ehrlich: würden wir mit diesem Wissen um den extrem hochgesteckten Erwartungen überhaupt etwas zu Papier bringen können? Ich vermute mal eher nicht, ist doch schon eine Rede vor Familienmitgliedern an Omas 80. Geburtstag oder ein Referat vor der Klasse zu halten ein Grauen, durch das wir alle schon gegangen sind.

"Der Ruf des Kuckucks" ist ein klassischer Detektiv-Krimi. Beim Lesen fühlte ich mich stark an die alten Noir-Krimis mit Humphrey Bogart erinnert. Der gebrochene, problembelastete, dem Alkohol zu sprechende Schnüffler, dort die schöne Frau, die ergebene Sekräterin und dann der alles veränderte mysteriöse Fall, diesmal um den Selbstmord eines weltberühmten Models.

Ich fühle mich sehr gut unterhalten. Der Anfang war ein wenig holprig, der Stil ungewohnt, Cormoran mir nicht symphatisch, doch mit der Zeit bin ich mit ihm warm geworden. Die Charaktere insgesamt sind gut beschrieben, haben Tiefe und viel Raum und sind nicht langweilig.

"Der Ruf des Kuckucks" ist aus heutiger Sicht, ein eher "altmodischer" Krimi: wenig Blut, Dialoglastig, kein kranker Folter-Psycho-Serienmörder. Manche werden das als "langweilig" empfinden, ich fand es herrlich. Dafür schildert Galbraith/Rowling das Leben im Rampenlicht, die Verstrickungen der Figuren und das Leben in London. Gerne bin ich Cormoran gefolgt, sowohl durch London, als auch seinen Erinnerungen. Einige Charaktere bzw. Einzelheiten haben für mich einen Bezug zu wahren Begebenheiten z.B. musste ich öfter an Amy Winehouse und Pete Doherty denken. Auch Kate Moss und Naomi Campell scheinen aus meiner Sicht Pate gestanden zu haben.

Ich kann nur hoffen, das Rowling weiterschreibt, so wie es ursprünglich geplant war. Ich würde Cormoran und Robin gerne weiterbegleiten.

Leider ist es so, dass egal was Frau Rowling in Zukunft noch schreiben wird... sie wird die in sie gesteckten Erwartungen bei vielen nicht erfüllen können. Das ist schade, denn sie hat einen guten, wenn nicht sogar sehr guten, Krimi geschrieben. Ich habe ihn gerne gelesen und warte sehnsüchtig auf das nächste Werk. Ich kann das Buch allen empfehlen, die einen nicht vor Blut triefenden und vor Leichen überfüllten Krimi lesen möchten. Auch auf unnötige seitenweise beschriebene Sexszenen wurde verzichtet.

Update 4.7.2014: Juhu! Es wird einen zweiten Teil geben! Die deutschsprachige Ausgabe erscheint im Oktober 2014 und wird Der Seidenspinner: Roman heißen. Ich freu mich!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein klassischer Whodunit, 21. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf des Kuckucks: Roman (Gebundene Ausgabe)
Natürlich war ich gespannt auf Rowlings ersten Krimi ... bin aber leider doch ein wenig enttäuscht von diesem Werk. Die Detektivarbeit wird sehr ausführlich dargestellt .. diese besteht sicher auch aus ausführlichen, langatmigen Interviews, die einfach zu viel Platz im Buch einnehmen. Wer gerne auf den Täter tippt ist hier aber sicher in seinem Element, wobei natürlich -wenn man ein wenig aufgepasst hat- jeglicher Twist zum Ende des Buches fehlt.

Was aber richtig problematisch ist, dass man das Gefühl nicht los wird, dass Rowling über ein Thema schreibt in dem sie sich überhaupt nicht auskennt. Das Ganze ist klischeebehaftet und an einigen Stellen nicht mehr wirklich nachvollziehbar. Z.B. der Auftritt der Aushilfe/Sekretärin Robin in der Designerboutique. Ich gehe als Ottonormalo mit abgewetzter Jeans in einen der teuersten Klamottenläden Londons und tue so, als könnte ich mir Kleidung im fünfstelligen Bereich leisten?
Auch der Designer Guy Somé wird eher so beschrieben, dass er den gängigen Vorurteilen entspricht. Bei Fantasy, liebe Frau Rowling reicht Phantasie aus, diese haben sie ganz gewiss, bei realistischen Darstellungen ist eine umfangreiche Recherche leider unabdingbar.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ruhiger Krimi mit ansprechenden Charakteren, 26. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf des Kuckucks: Roman (Gebundene Ausgabe)
Privatdetektiv Cormoran Strike ist am Ende einer langjährigen Beziehung angelangt und haust derzeit auf einer Campingliege in seinem Büro, als ihm die Personalagentur die Aushilfskraft Robin als Sekretärin vorbeischickt. Die kann er sich eigentlich gar nicht leisten, doch als ein neuer Kunde durch seine Bürotür schreitet, ist er schnell dankbar für ihre Anwesenheit und die Professionalität, die sie an den Tag legt.

Er soll den Todesfall eines Topmodels untersuchen, der zur Zeit als Selbstmord deklariert wird. Anfänglich nicht sehr überzeugt stöbert Cormoran in deren Privatleben herum und rekonstruiert die letzten Tage vor ihrem Tod. Dabei fördert er jedoch Dinge zu Tage, die ihn an seiner vorherigen Einstellung zweifeln lassen und bald erkennt er, dass auch noch andere Menschen in Gefahr sind.

Meine Meinung:

Natürlich war ich sehr gespannt auf diesen für mich ersten Krimi aus der Feder von Joanne K. Rowling, die hier unter dem Pseudonym Robert Galbraith schreibt. Ich wusste nicht, was mich erwarten würde, so dass ich, wie ich denke, relativ vorbehaltlos, mit dem Roman beginnen konnte.

Dieser steht und fällt meiner Meinung nach mit den beiden Hauptcharakteren Cormoran und Robin. Insbesondere Cormoran ist ein besonders vielschichtiger Charakter, den man ganz gewiss nicht einfach in irgendeine Schublade schubsen kann. Aufgewachsen bei einem drogensüchtigen Groupie hatte er bereits als Kind schon mehr Einblicke in das Leben bekommen, als so mancher Erwachsener in seiner ganzen Lebensspanne und seine Zeit in Afghanistan hat ihn nicht nur durch den Verlust eines Körperteils zusätzlich geprägt. Seine ausgeprägte Intelligenz hat ihm stets genützt, doch im Moment ist er an einem persönlichen Tiefpunkt angekommen.

Es war gut zu verfolgen, wie sehr er innerlich zerrissen ist. Wie sein Wunsch, seine Liebesbeziehung wieder herzustellen mit dem Verstand rang, der ihm ganz klar signalisierte wie zerstörerisch diese Gefühle für ihn sind. Ich habe einen sehr klugen Mann kennengelernt, der sehr viel Stolz besitzt, selbstbewusst und reich an Erfahrung ist und, der auch eine sensible Seite hat, die in den Menschen lesen kann und kleine Gesten durchaus zu schätzen weiß.

Auch Robin ist eine sehr ungewöhnliche Frau. Ihre Begegnung mit Cormoran rüttelt an ihrem vorherbstimmten 0815-Leben, an dem sie verstandesgelenkt festhalten will, während sie gleichzeitig in ihrem Aushilfsjob aufblüht. Sie ist beeindruckend feinfühlig, taktvoll und agiert stets mit besonderer Rücksichtnahme auf ihren aktuellen Chef, den sie zwischendurch immer mal wieder mit ihrem scharfen Verstand verblüffen kann.

Die Spannung in diesem viele Seiten umfassenden Roman wird erst langsam aufgebaut. Die Ermittlungen sind sehr traditionell und beruhen auf vielen Befragungen, die inhaltlich etwas zu Lasten des Actionfaktors gehen, dafür aber den tollen Charakteren mehr Raum und mir als Leser die Möglichkeit geben, diese gerade in diesem ersten Band besser kennenzulernen. Erst auf den letzten 100 Seiten hatte die Spannung dann doch für mich die Grenze überschritten, die mich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen ließen.

Fazit:

Wer Kriminalromane liebt, die mit außergewöhnlichen Charakteren punkten, sollte unbedingt zu "Der Ruf des Kuckucks" greifen. Freunde actionreicher Handlung werden hier allerdings weniger glücklich. Ich für meinen Teil, fühlte mich von diesem ruhigen Kriminalroman rund um den interessanten Ermittler Cormoran Strike gut unterhalten und bin auf jeden Fall neugierig, ob die Autorin die Reihe fortführen wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßig spannender Krimi mit eher klischeehaften Recherchen über die Modell-Szene, 1. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf des Kuckucks: Roman (Gebundene Ausgabe)
Hi,

natürlich habe ich den aktuellen Roman von J. K. mit höchster Spannung erwartet. Ich will auch nicht sagen, dass ich enttäuscht bin. Allerdings muss ich zur Kenntnis nehmen, dass ich den Krimi wenig überzeugend finde. Mir ist vollkommen unklar, wozu die Versehrten-Story des Detektivs Cormoran gut ist. Sie fließt in keinster Weise in den Plott ein. Auch die Beziehungsproblematik seiner Sekretärin Robin trägt wenig dazu bei, die Story spannend zu machen.

Die Beschreibung der Modell-Szene ist äußerst klischeehaft und nichtssagend. Das Ende der Geschichte irgendwann vorhersehbar. Ich habe das Buch trotzdem zu Ende gelesen.

Meiner Meinung nach kein Vergleich mit anderen berühmt berüchtigten Detektiv-Figuren (z. B. Poirot, Marple, Marlow, Wallander, Sherlock).

Dennoch ist und bleibt J. K. für mich die beste Autorin aller Zeiten!
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4.0 von 5 Sternen Spannende Mörderjagd, 20. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf des Kuckucks: Roman (Gebundene Ausgabe)
Klappentext:
Als das berühmte Model Lula Landry von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzt, steht für die ermittelnden Beamten schnell fest, dass es Selbstmord war. Der Fall scheint abgeschlossen. Doch Lulas Bruder hat Zweifel – ein Privatdetektiv soll für ihn die Wahrheit ans Licht bringen.
Cormoran Strike hat in Afghanistan körperliche und seelische Wunden davongetragen, mangels Aufträgen ist er außerdem finanziell am Ende. Der spektakuläre neue Fall ist seine Rettung, doch der Privatdetektiv ahnt nicht, was die Ermittlungen ihm abverlangen werden. Während Strike immer weiter eindringt in die Welt der Reichen und Schönen, fördert er Erschreckendes zutage und gerät selbst in große Gefahr …

Die Autorin:
Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich die Erfolgsautorin Joanne K. Rowling, die mit ihren Harry Potter Büchern weltweiten Ruhm erlangte.

Meine Meinung:
"Der Ruf des Kuckucks" war für mich eine willkommene Abwechslung, weil ich sonst wenig Krimis lese. Sicher war es auch ausschlaggebend, dass das Buch von Joanne K. Rowling unter einem Pseudonym geschrieben wurde, und ich somit mehr als neugierig war.

Besonders haben mir die Charaktere gefallen. Cormoran Strike, ein Afghanistan-Veteran und vom Pech verfolgter Privatdetektiv und Robin Ellacotts, seine neue Mitarbeiterin, die mit ihrer besonnenen und klugen Art eine Bereicherung für ihn wurde.
Genau an dem Tag, an dem Robin bei ihm zu arbeiten anfängt, schneit John Bristow in das heruntergekommene Büro des Schnüfflers, weil er glaubt, dass seine Schwester Lula, ein bekanntes Model, nicht wie vermutet Selbstmord begangen hat.
Er beauftragt Strike, die Wahrheit herauszufinden.

Das Buch lebt von den Ermittlungen und Nachforschungen des ungewöhnlichen, aber sehr sympathischen Duos. Der Leser/die Leserin bekommt viele Hinweise und Spuren ausgelegt, und man fragt sich die ganze Zeit, wohin die Recherche führt.
Dabei ist der Erzählstil hervorzuheben, der sehr ausführlich gehalten ist. Man taucht praktisch in das Geschehen ein, bekommt ein hohes Vorstellungsvermögen und wird am Ende mit der Auflösung belohnt.

Erwähnt muss werden, dass viel beschrieben, erklärt und geredet wird. Es ist kein actiongeladener Krimi, der den Lesenden in den Sessel drückt und atmelos zurücklässt.
Dieses Buch ist eher dazu da, es sich gemütlich zu machen, den beiden Akteuren zu folgen und sich nicht nur ein paar Kekse, sondern auch den feinen englischen Humor einzuverleiben.
Und trotzdem ist es keine langweilige Geschichte, wenn man es ein bisschen tiefergehend mag.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein faules Ei im Nest, 23. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf des Kuckucks: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die Grundhandlung ist schnell erzählt. In einer eiskalten Winternacht stürzt das berühmte Model Lula Landry aus ihrem Luxusapartment zu Tode. Polizei und Presse ist sich schnell einig: Lula war zwar sehr schön, aber psychisch auch sehr labil - ergo Selbstmord, zumal das Haus, in dem sie lebte, einer Festung gleicht mit Wachdienst, Nummerncode, in einer Gegend gelegen, in der nur Leute der oberen 10.000 es sich leisten können zu wohnen. Nur einer will es nicht glauben: John Bristow, der Bruder des Models und so kommt er zu Cormoran Strike, dem Privatdetektiv, der nach anfänglichem Zögern die Ermittlungen aufnimmt. Nicht, weil er John glaubt, sondern weil er a) in unglaublich finanziellen Schwierigkeiten steckt und b) als Kind Charlie Bristow kannte, den Bruder Johns, der sein bester Freund war. Wie ein Terrier setzt er sich auf die Fährte des "Kuckucks" (Lula), vollzieht ihr Leben und ihre letzten Tage nach und kommt dabei einem Mörder nahe, der vor nichts zurückschreckt ...

Die positiven Sachen zuerst: Wie üblich erweist sich Ms Rowling als sehr genaue Beobachterin. Ob es die verschiedenen Sprechweisen oder Körperhaltungen oder das Benehmen der Leute aus Upper- und Workclass ist, sie gibt jedem sein eigenes Repertoire. Starrummel ist ihr sicherlich mittlerweile sehr vertraut und sie vermittelt davon ein Bild, das man sich sehr gut vorstellen kann. Sie führt Personen ein, die einem gut vor Augen stehen, wenn auch oft ziemlich klischeeschaft; andererseits sind sie sich dadurch gut zu merken.

Doch warum dann "nur" 3 Punkte? Nun, ihre große Stärke ist gleichzeitig ihre größte Schwäche. Ihre genauen Beobachtungen muss sie geradezu ausleben, zelebrieren, damit Seiten über Seiten füllen (schinden^^) und das nervt. Jedes Haus, das betreten wird, wird haarklein beschrieben, angefangen bei dem je nach Wohnlage Flur, der wie Marmor wirkt, und den mahagonifarbenem Geländer der Treppen bis zum dem Chlorgeruch des Pools. Jedes Kleid des Designers wurde bis zum Glasigwerden der eigenen Augen vorgeführt, jede Bewegung des Kaugummis, den die sozial benachteiligte Freundin des Models im Mund herumschob.

Ein weiteres Problem - welches mir bei Rowlingbüchern für Erwachsene auch schon bei "Ein plötzlicher Todesfall" unangenehm aufgefallen ist -, sind mangelnde Sympathieträger. Ja, Robin ist nett. Das war's dann auch schon. Cormoran ist nicht mein Freund geworden. Er wirkte auf mich wie (Achtung, Harry-Potter-Fans!) eine Mischung aus Hagrid und Mad Eye Moody und ich verstehe einfach nicht, wozu ein Mann, der finanziell so am Boden ist, eine Sekretärin braucht oder bezahlen muss. Mir ist von Anfang an nicht klargeworden, wieso er diese Beziehung zu der Zeitfirma hat. Ist das so ein englisches Ding?

Die Lösung des Falles brachte gleichzeitig einen netten Twist und ziemliche Unlogik, die ich hier leider nicht wiedergeben kann, weil ich damit zu sehr spoilere. Für mich bleibt im Endeffekt nur das Fazit, dass ich bei der Autorin lieber bei ihren Jugendbüchern bleibe, da sie tatsächlich die Magie besitzen, mich zu fesseln und mitzureißen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ging so, 6. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf des Kuckucks: Roman (Kindle Edition)
Das sich hinter dem Pseudonym J.K. Rowling verbirgt dürfte wohl mittlerweile klar sein, daher war ich sehr gespannt auf das Buch. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, die Charaktere sind gut ausgearbeitet, aber die gesamte Story ist viel zu langatmig erzählt. Leider wollte sich bei mir während des gesamten Buches nicht wirklich Spannung aufbauen, sodass ich schon etwas enttäuscht war.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krimidebüt der "besten Erzählerin der Welt", 24. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf des Kuckucks: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ein Kriminalroman nach meinem Geschmack: Ab damit auf die Wunschliste. Dann die Info, dass sich J. K. Rowling hinter diesem Buch verbirgt: für mich ein absolutes Must - Have! Immerhin war ihr erster "Erwachsenen - Roman" (Ein plötzlicher Todesfall ) der Grund, dass ich zum Blogger wurde!

Inhalt:
Cormoran Strike hat gerade eine richtige Pechsträhne: seine Freundin verlässt ihn, sein Detektivbüro wirft, mangels Aufträgen, keinen Gewinn ab und da er vergessen hat seinen Vertrag mit einer Zeitarbeitsfirma zu kündigen, steht auch noch Robin vor ihm, die von eben dieser Agentur geschickt wurde, um für ihn als Sekretärin zu arbeiten. Als dann eines Tages aber der Bruder des kürzlich verstorbenen Topmodels, Lula Landry, in der Detektei auftaucht, soll sich Letzteres als wahrer Segen herausstellen, denn Cormoran kann bei seinem neuen Fall auf keine Hilfe verzichten. Lulas Bruder behauptet, dass seine Schwester nicht freiwillig von ihrem Balkon gesprungen ist. Cormoran und Robin tauchen nicht nur in die undurchdringliche Welt der Mode ein, sondern müssen auch noch einige Familiengehemnisse entdecken, um die wahren Umstände von Lulas Tod ans Licht zu bringen ...

Meine Meinung:
Mit Cormoran Strike ist es Galbraith - ja, ich nenne Rowling bei ihrem Pseudonym, da dies eine bewusste Entscheidung der Autorin war, die ich respektiere - gelungen einen Charakter zu erschaffen, der mir ans Herz gewachsen ist. Warum? Strike, wie er im Buch genannt wird, ist einfach realistisch: Er ist weder perfekt, noch rein tollpatschig. Er ist ein Mensch mit Stärken und Schwächen, die ihn so sympathisch und realistisch werden lassen, dann er aus dem Buch zu treten scheint. Doch nicht nur Strike, sondern auch Robin und den Nebencharakteren hat Galbraith eine individuelle Tiefe verpasst. Man bekommt als Leser den Eindruck, dass sich der Autor für jeden noch so "kleinen" Nebencharakter Zeit genommen hat.
Das Buch ist mit 641 Seiten für einen Kriminalroman sehr dick und ehrlich gesagt, fängt der Spannungsbogen (der eigentlichen "Falllösung" erst in der Mitte des Buches an zu steigen, hat mich dieses Buch dennoch vollkommen für sich eingenommen. Ein Widerspruch? Eigentlich nicht, denn auf den Seiten, auf denen der Fall "nicht weiter kam", kam Galbraith' Ausarbeitung der Charaktere voll zur Geltung. Es gab auch in solchen Kapiteln immer wieder Neues zu entdecken, was dazu beigetragen hat, dass ich regelrecht mit Cormoran "mitdenken" konnte.
Galbraith Schreibstil ist sehr flüssig, ohne niveaulos beziehungsweise zu einfach zu wirken.
Die Lösung des Falles war unvorhergesehen, aber logisch erklärt und wurde nicht "übers Knie gebrochen". Der Autor hat sich und vor Allem mir ,als Leser, und natürlich dem Ermittler die Zeit gegeben in Ruhe die neuen Informationen zu verarbeiten und das Puzzle zusammenzufügen.

Fazit:
Ein Krimi, der mich wahrlich begeistern konnte und das geschafft hat, was nicht viele Krimis bei mir schaffen: Er hat mich in die Irre geführt ohne an Logik einzubußen. Ganz wichtig: Er hat mich einfach gut unterhalten. Eine klare Leseempfehlung von mir!

Viel Spaß beim Lesen!

Bis bald!
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Der Ruf des Kuckucks: Roman
Der Ruf des Kuckucks: Roman von Robert Galbraith (Gebundene Ausgabe - 30. November 2013)
EUR 22,99
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