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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wundervolle Fantasyfortsetzung
Die Hexe Diana und ihr geliebter Vampir Matthew sind auf ihrer Flucht im England des 16. Jahrhunderts gelandet und leider bleibt ihnen nicht viel Zeit sich zu akklimatisieren. Viel zu schnell stürmen die Ereignisse und die Menschen der damaligen Zeit auf sie ein. Neue Probleme tauchen auf und lenken die beiden leider viel zu oft von ihren eigentlichen Zielen ab...
Vor 18 Monaten von fantasticbooks veröffentlicht

versus
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht so gut wie Band 1
Dieser zweite Band hatte nicht die erzählerische Höhe und schlüssige Dichte des ersten Bandes.
Dennoch ist die Autorin eine gute Geschichtenerzählerin und weiterzuempfehlen für diejenigen, die das mystische Genre mögen.
Noch ein Hinweis an Amazon: Für ein ebook knapp 16 Euro zu verlangen - ohne physische Buchdruckkosten, ohne...
Vor 17 Monaten von Karl-Josef Gerlach veröffentlicht


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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wundervolle Fantasyfortsetzung, 19. März 2013
Von 
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(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Wo die Nacht beginnt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die Hexe Diana und ihr geliebter Vampir Matthew sind auf ihrer Flucht im England des 16. Jahrhunderts gelandet und leider bleibt ihnen nicht viel Zeit sich zu akklimatisieren. Viel zu schnell stürmen die Ereignisse und die Menschen der damaligen Zeit auf sie ein. Neue Probleme tauchen auf und lenken die beiden leider viel zu oft von ihren eigentlichen Zielen ab. Trotz der Hilfe einiger Freunde haben sie bisher weder einen Lehrer oder eine Lehrerin für Diana, damit diese mehr über ihre besonderen Kräfte erfährt, noch das rätselhafte und mächtige Manuskript Ashmole 782 gefunden. Die Lage wird immer gespannter für die beiden und die Zeit läuft ihnen im wahrsten Sinne des Wortes langsam davon. Werden sie ihre Ziele noch erreichen?

Meine Meinung:

Der erste Band der Reihe "Die Seelen der Nacht" hatte mich bereits völlig in seinen Bann geschlagen; deswegen habe ich dem Erscheinungsdatum von "Wo die Nacht beginnt" schon lange freudig entgegengefiebert und war ganz begeistert, als ich es dann endlich in meinen Händen halten durfte.

Obwohl Deborah Harkness mit ihrem 800-Seiten-Buch wieder ein sehr umfangreiches Werk abgeliefert hat, schafft sie es, wie kaum eine andere Autorin, diese mit so viel Leben zu füllen, dass ich die enorme Länge der Geschichte gar nicht wirklich wahrgenommen habe und am liebsten immer noch weitergelesen hätte.

Sehr schön fand ich die kurze Zusammenfassung des ersten Teils, der dem zweiten vorangegangen ist. So wurden einem noch einmal die wichtigsten Ereignisse ins Gedächtnis gerufen, falls die Lektüre schon ein wenig zurückliegt. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass diese Zusammenfassung keinesfalls den ersten Band mit seinen ebenfalls 800 Seiten ersetzen kann und ich unbedingt empfehlen würde, der Reihenfolge nach zu lesen, da man sonst viel zu viele Informationen nicht zur Verfügung hat.

Band 2 setzt genau dort an, wo der erste endete. Anfangs habe ich ein wenig gebraucht, um mich in der Vergangenheit zurechtzufinden. Insbesondere die vielen neuen Charaktere, die der Geschichte hinzugefügt worden sind, haben mich zugegebenermaßen etwas verwirrt und ich brauchte eine Weile, um sie auseinanderhalten zu können. Das dem Buch angehängte "Libri Personae" habe ich in meiner Begeisterung leider erst zum Schluss entdeckt. Doch spätestens als Matthew und Diana England verließen, war ich bereits wieder so gefesselt von der Geschichte, dass ich alles um mich herum vergessen habe.

Besonders gut gefallen hat mir, dass sich die beiden Protagonisten hier weiterentwickelt und sich endlich gegenseitig geöffnet haben. Sogar Matthew lüftet einen Teil seiner Geheimnisse und verliert dabei keineswegs seine mystische Aura, sondern gewinnt vielmehr neue und sehr liebenswerte Züge dazu. Aber auch die Nebencharaktere sind einprägsam und detailliert gezeichnet und haben jeder für sich ihren ganz besonderen Charme. Mein ganz besonderer Liebling hier war Matthews Neffe Gallowglass, der mit seiner losen Zunge des öfteren zu meiner Erheiterung beigetragen hat.

Als studierte Historikerin ist dieser zweite Band, der ja größtenteils im 16. Jahrhundert spielt, bestimmt für die Autorin ein kreatives Schaffenswerk der besonderen Art gewesen. Sehr geschickt verwebt sie viele geschichtliche Aspekte mit der Handlung und vermittelt gekonnt einen Eindruck der damaligen Zeit.

Fazit:

"Wo die Nacht beginnt" von Deborah Harkness ist der zweite Teil einer wundervollen Fantasytrilogie, die im Blanvalet Verlag erschienen ist und mich voll und ganz verzaubert hat. Mit ihren gut entwickelten Charakteren und bildstarken Beschreibungen hat mich die Autorin bis zur letzten Seite gefesselt. Diese Reihe ist für mich einfach Lesevegnügen pur mit der genau richtigen Mischung aus Fantasy, Abenteuer, Spannung und Romantik.

Ebenso wie im ersten Band lässt mich Deborah Harkness auch hier mit einem Ende zurück, das einen gewissen Abschluss darstellt, aber trotzdem noch vieles offenlässt. Noch lange nach dem Lesen hat mich der Roman beschäftigt, meine Fantasie beflügelt und in mir den Wunsch geweckt, die Realität einfach hinter mir zu lassen und es mir wieder zwischen seinen Buchdeckeln gemütlich zu machen. Ich brauche unbedingt noch mehr davon und kann den dritten und finalen Band kaum noch erwarten.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligente Unterhaltung 2.0, 21. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Wo die Nacht beginnt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Uff!
Ich muss gestehen, als ich diesen Roman angefangen habe, wusste ich nach den ersten 20 Seiten nicht, um was es geht. Also habe ich ihn wieder zugeschlagen und erneut den ersten Teil dieses Epos, Die Seelen der Nacht: Roman, als Re-Read gelesen. Schon dabei bin ich wieder völlig dem Zauber von Deborah Harkness erlegen und habe mich mit Freude auf den vorliegenen Teil gestürzt.
Der Inhalt wurde von anderen Rezensenten schon hervorragend wiedergegeben, daher spare ich dem Leser dieser Rezension die Wiederholung.

Meine Meinung:
Die Seelen der Nacht waren beim zweiten Mal noch besser, als es beim ersten lesen der Fall war, vielleicht, weil man sich als Leser etwas mehr auf die Feinheiten konzentriert hat und den Roman vor lauter Spannung nicht so weggelesen hat, wie das bei einem ersten Mal oft so ist.
Der zweite Teil kommt ein wenig ruhiger daher.
Als Leser wird man erschlagen von neuen Namen, Freunden und Feinden, Dämonen, Hexen und Normalsterblichen und mehr als einmal habe ich in die anhängende Personenliste gelinst, um mir noch einmal vor Augen zu führen, von wem eigentlich gerade gesprochen wurde.
Der Plot ist deswegen so komplex, weil er unglaublich viel historische Persönlichkeiten enthält, die mit der Geschichte von Diana und Matthew eng verwoben sind. Und William Shakespeare kommt da wirklich nur am Rande vor.
Die Freunde von Matthew, die im Jahre 1590 die sogenannte 'Schule der Nacht' gegründet haben, waren alle real existent, sogar Matthew, der in dieser Zeit als Mr. Roydon bekannt ist, hat im wahren Leben existiert, man kann ihn als Leser ganz leicht im Netz finden.
Und da war ich einen großteil meiner Zeit auch unterwegs, um mir die geschichtlichen Hintergründe, mit denen dieser Roman gespickt ist, vor Augen zu führen.
ICH als Leser finde so etwas großartig, könnte mir aber vorstellen, das es andere nicht soooo begeistert, sondern eher erschöpft.
Das Set, das sich fast ausschließlich im auslaufenden 16ten Jahrhundert abspielt, ist unglaublich filmisch beschrieben. Wie schon in Teil eins hat die Autorin es verstanden, einen inneren Film ablaufen zu lassen, der seinesgleichen sucht. Fantastisch!
Schön eingebunden waren einige Szenen in der 'Jetztzeit', bei denen der Leser verfolgen konnte, was in der Abwesenheit der beiden in Sept-Tours geschieht und wie alle darauf warten, das die beiden wieder zurückkommen.
Auch in diesem Teil waren die Nebencharakter unglaublich liebenswert und machten es mir sehr schwer, sie zu verlassen.
Die Highlights für mich waren Dianas Vertrauter, den sie durch die Reise in die Vergangenheit gefunden hat; zwei Väter, von den Abschied genommen wurde und die Beziehung zwischen Diana und Matthew, die authentisch und nachvollziehbar allen Problemen trotzt und in der beide sich wieder finden!

Résumé:
Unglaublich komplexer Nachfolger, der sich nicht zu verstecken braucht!
Ich hatte viel Spaß mit den historischen Verbindungen, die dieses Buch so besonders machen und kann nur kurz und knapp sagen:
5 Sterne, Lesemepfehlung für Freunde intelligenter Zusammenhänge und fester Platz im Lieblingsburchregal!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oxford-Sept-Tours-London-Prag-London, 1590, 1. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Wo die Nacht beginnt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Nachdem mich "Die Seelen der Nacht", der erste Band der "All Souls Trilogy" restlos begeistert und bezaubert hatte, waren meine Erwartungen an den zweiten Teil natürlich dementsprechend groß. Um es gleich vorwegzunehmen, mit diesem Buch hat Deborah Harkness meine Hingabe an Diana, Matthew und die Familie Clermont noch verstärkt.

Diana und Matthew gelingt ihre Zeitreise ins London des Jahres 1590. Naturgemäß ist die Umstellung für Matthew bedeutend einfacher als für Diana, die sich plötzlich in einer Welt wiederfindet, die sie zwar aus Büchern zu kennen glaubt, die in der Realität aber dann doch so gänzlich anders ist.
Matthews Freunde aus dem elisabethanischen England, die Suche nach einer passenden Lehrerin für Diana, das geheimnisvolle Manuskript Ashmole 782 und nicht zuletzt die Familie Clermont, die mächtiger und einflussreicher ist, als von Diana angenommen, stellen an Diana und Matthew enorme Anforderungen. Schon bald müssen sie erkennen, dass sie nicht nur die Ziele, für die sie in die Vergangenheit gereist sind, verfolgen können, sondern auch Matthews Leben aus dem 16. Jahrhundert weiterführen müssen. Ihr Weg führt sie von Oxford nach Sept-Tours, dann nach London, Prag und wieder zurück nach London. Diana ist vom elisabethanischen London begeistert. Sie findet nicht nur eine Lehrerin, sondern auch Freunde. Matthew öffnet sich ihr immer mehr. Gemeinsam kommen sie Dianas Magie und Ashmole 782 stetig näher.
In kurzen Zwischenkapiteln bleibt man mit den liebgewonnenen Personen, die in der Gegenwart zurück geblieben sind, verbunden.

Deborah Harkness ist mit diesem Buch großartiges gelungen. Indem sie Diana mitten hinein ins England des Jahres 1590 wirft, direkt in die berühmt berüchtigte "Schule der Nacht", die sich als Matthews Freunde entpuppen, katapultiert sie den Leser ebenso in diese Zeit. Plötzlich findet man sich unter Christopher Marlowe, Sir Walter Raleigh und Thomas Harrsion wieder. Sollte man mit dem England von Elisabeth I. nicht vertraut sein, empfiehlt es sich, das am Ende des Buches angefügte Verzeichnis der handelnden Personen vorab zu lesen, da dann der historische Zusammenhang noch stärker zu Tage tritt.
Mit Matthews Neffen Gallowglass, der von seinem neuen Tantchen richtiggehend begeistert ist, führt sie eine wunderbare neue Figur in die Handlung ein.
Deborah Harkness findet wieder die perfekte Balance zwischen Fantasy, Abenteuer und Liebe. Der geschichtliche Hintergrund ist grandios. Alle erdachten Figuren bewegen sich mit einer Selbstverständlichkeit durch die historischen Fakten, dass man durchaus geneigt ist, ihre Echtheit zu bestätigen.

Für mich haben die Bücher von Deborah Harkness das gewisse Etwas, das sich nicht in Worte fassen lässt. Diese Bücher muss man einfach lesen und dadurch in ihnen leben.
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5.0 von 5 Sternen Übertrifft sogar den ersten Teil dieser Trilogie! Großartig!, 19. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Wo die Nacht beginnt: Roman (Taschenbuch)
Romance-Fantasy-Autorin Deborah Harkness schuf mit "Die Seelen der Nacht" ihren Auftakt zu einer sehr außergewöhnlichen Trilogie und Saga um Hexen, Vampire und Dämonen. Eine Liebe, die es so gar nicht geben darf, die stärker ist als alle Gefahr und tragischer als Romeo und Julia. In "Wo die Nacht beginnt", erleben wir den zweiten Teil mit Hexe Diana und dem unwiederstehlichen Vampir Matthew. Es geht auf in die Vergangenheit ins elisabethanische London. Großartige Kulissen. Erschienen im Blanvalet Verlag ([...]).

Zum Inhalt:
"Die größte Liebesgeschichte seit Romeo und Julia

Diana Bishop, Historikerin und Hexe, und Matthew Clairmont, Wissenschaftler und Vampir, haben es geschafft: Die Zeitreise in das historische London Elisabeths I. ist dank Dianas immer weiter erwachender Macht erfolgreich verlaufen. Doch kaum angekommen, wird die Liebe der beiden auf eine harte Probe gestellt, denn sie sind mitten in einer Welt der Intrigen, Spione und Geheimnisse gelandet. Geheimnisse, die auch Matthew betreffen und mit denen Diana lernen muss umzugehen. Ist ihre Verbindung stark genug, um dem standzuhalten? Und werden die beiden das Rätsel um das Manuskript Ashmole 782 nun endlich lösen?"

Handlung:
Im Band 1 hat man gie etwas ehrgeizige und starköpfige Diana bereits kennen und lieben gelernt, doch hier wird ihr Hexenleben auf eine ganz besonders harte Probe gestellt.
Es ist nicht leicht für Diana und Matthew, sich im Jahr 1590 zu orientieren. Matthew trifft auf alte Freunde, die er schmerzlich vermisst hatte in all den Jahren. Diana muss sich völlig neu organisieren, denn sie kennt die Zeit nur aus ihren Recherchen und ihrer Arbeit an der Uni. Doch anstatt, dass die Vergangeheit beide zu einander führt, scheint es, als das sich beide mehr und mehr voneinander distanzieren.
Selbst in der Vergangenheit führen Diana und Matthew ein temporeiches Leben. Ihre Wege und Ziele führen sie von Oxford nach London, Frankreich und Prag wieder zurück nach London. Sie bleiben in der Vergangenheit länger als geplant und verändern daurch auch ein wenig ihre Zukunft.
Diana lernt zudem ihre Hexendasein zu akzeptieren und ihre Gaben einzusetzen. Aber Matthew und Diana verfolgen, wie auch all die anderen Nachtwesen nur ein Ziel: Ashmole 782.

Schreibstil:
Die Autorin Harkness hat mich schon im ersten Teil ihrer Trilogie durch ihren sagenhaft bildhaften, nahen und gefühlvollen Schreibstil sehr beeindruckt. Doch hier in Band 2 gelingt es ihr, diese Begeisterung nochmal zu toppen. Zudem gelingt ihr ein galanter Übergang von Teil 1 zu Teil 2 und der Leser ist sogleich wieder völlig in den Bann gezogen.
Geschickt gelingt es der Autorin, historisches in die Geschichte von Diana und Matthew hautnah einzubauen. Die Zeit ist gut gewählt, es ist nicht nur die Zeit der Hexenverbrennungen in Schottland, sondern es ist auch die geschichtsträchtige Amtszeit von Elisabeth I. Selten habe ich in einem Buch eine solche Fülle an Wissen, Spezialwissen, Details und Lebendigkeit gelesen. Wirklich faszinierend. Diese Autorin erreicht ihre Leser nicht nur durch bezaubernde und spannende Protagonisten, einer sagenhaften Story, sondern auch durch ihre geschickten und intelligenten Ausdrucksweisen. Die Autorin Deborah Harkness spielt hier mit gekonnten Perspektivenwechsel um einzelne Handlungsstränge zu erschaffen und auch mal einen Blick zurück zu wagen. Die Vergangenheit wird die dagewesene Gegenwart in eine neue Zukunft verwandeln. Vampir Matthew und Hexe Diana. Eine unmögliche und von Gefahr geprägte Liebe... Autorin Deborah Harkness bedient sich einer ganz anderen Art des Fantasy, denn sie würzt ihre Story mit viel Spezialwissen der Alchemie, der Sagen und Mythen, der Literatur und Kultur und Historie. Die Autorin schreibt unheimlich nah, erweckt lebhafte Bilder, konzentriert sich aufs Detail, formt wunderbare Dialoge und spielt mit der Phantasie der Leser. Ihr Stil hat Wiedererkennungswert und eine sehr besondere Note.

Charaktere:
Zusammen mit Diana und Matt, die wir ausreichend durch Band 1 kennengelernt haben, begeben wir uns ins historische London. Zurück ins Jahr 1590. Dementsprechend sind hier auch die Protagonisten gewählt. Ein sehr übereinstimmendes Bild. Zeitgemäß und von Gesellschaftsformen geprägt.
Zwar dominieren in diesem Roman eher die Schauplätze, als die Charaktere, aber dennoch zeichnet die Autorin Harkness hier sehr gefühlvolle und temperamentvolle Protagonisten für ihre Haupt- und Nebenrollen. In Band 1 fehlten mir teils etwas Nähe und Verbundenheit, diese bringt die Autorin in diesem Band ganz sicher mit. Diana und Mathhew verzaubern, faszinieren und dramatinieren. Diana ist eine Hexe, will sich aber allerlei Magischem abwenden und ein ganz normales Leben führen, hier in Londan trifft sie schnell andere Hexen und lernt ihre Magie zu akzeptieren und zu nutzen. Vampir Matthew an Dianas Seite, trägt ein schlimmes Geheimnis. Und das ist dieses Hindernis, was zwischen diesen beiden Liebenden steht. Zusätzlich treffen wir viele Persönlichkeiten und gerade die fantastischen Wesen aus Dämonen, Hexen und Vampiren vereint zaubern eine berauschende Welt aus Haupt- und Nebenrollen, die ein Spiel mit dem Feuer garantieren. Neben all dem Übersinnlichen, lernen wir Personen aus der Hostorie kennen.
Personen wie William Shakespeare und Königin Elisabeth I. sowie Kaiser Rudolf II findet man dort ebenso wie viele andere Nebencharaktere. Die Autorin beweist Mut, und bringt diese realen Persönlichkeiten mit den fiktiven Darstellern zusammen.

Meinung:
Die Autorin hat mich in Band 2 mehr als überrascht und überzeugt, wo der erste Teil noch einer Achterbahn glich, ist Band 2 einfach unübertrefflich gut gelungen. Die grandiose und unbeschreibliche Landschaft, das alte England, die Kulissen, die fremden Orte und Länder...Die Autorin hat mich vollends begeistert, mit ihrer Story, mit den sagenhaften bildhaften Schreibstil, mit den detailierten Kulissen. Und schon warte ich ganz gespannt auf die Fortsetzung und den Abschluss der Trilogie. Eine traumhafte Geschichte, eine bewegende Liebe, ein Buch zum Träumen und sich verzaubern lassen.

Die Autorin:
"Deborah Harkness ist Professorin für europäische Geschichte an der University of Southern California in Los Angeles. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten erhielt sie bereits mehrfach Stipendien und Auszeichnungen. Sie schreibt außerdem ein preisgekröntes Wein-Blog (goodwineunder20.blogspot.com)."

Cover / Buch:
Das Cover ist wunderschön und passt zum Inhalt. Es reiht sich wunderbar an den ersten Teil dieser Trilogie. Ein schönes Bild ergibt sich im Bücherregal. Die Verarbeitung ist hochwertig und das Buch liegt trotz seiner Größe und Stärke angenehm und leicht in der Hand.

Fazit:
Eine Steigerung von Teil 1. Unübertrefflich gelungen. Ein einzigartiger Mittelband von sehr bildhafter Schreibkunst. Nix zu meckern!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Fortsetzung im elisabethanischen England, 6. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Wo die Nacht beginnt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die Liebe zwischen Diana und Matthew ist stärker als die Regeln. Als sie im elisabethanischen England ankommen, wird diese jedoch auf die harte Probe gestellt. Diana findet täglich neue Geheimnisse Matthews heraus und muss währenddessen auch noch einen Tutor finden, der sie in Hexenkunst unterweist, doch das erweist sich als schwieriger als gedacht. Matthews Vergangenheit und die komplizierten politischen und historischen Verhältnisse holen sie schnell ein. Werden sie es schaffen ihre Ziele zu erreichen und dabei nicht auseinanderzubrechen?

Fazit:

Die Fortsetzung ist wie der erste Band überwiegend aus Dianas Perspektive geschrieben. Man erlebt und durchlebt mit ihr zusammen die gesamte Geschichte die sehr stark angereichert ist mit geschichtlichen Ereignissen und Persönlichkeiten. Die Schilderungen sind sehr gut und nachvollziehbar, sodass der Leser sich ein klares Bild über die Gesamtsituation machen kann, die nicht mit den Protagonisten aufhört, sondern sich viel weiter erstreckt. Dadurch bekommt das Buch einen leicht erwachseneren Touch als die meisten Fantasy Romane. Der geschichtliche und leicht wissenschaftliche Charakter des Buches lässt sich spannend lesen, aber nicht wie üblich leichtfertig runter-lesen. Die Spannung baut sich genau wie die Komplexität langsam auf. Ist man erst mal drin, mag man das Buch kaum aus der Hand legen.

Die Charaktere sind hier etwas besonderes, denn viele von ihnen haben sogar einen geschichtlichen Hintergrund und wirken dadurch sehr echt und glaubwürdig. Diana entwickelt sich hier weiter und verhält sich, in Gegensatz zum ersten Band, ihrer Altersklasse entsprechender. Sie wirkt nicht mehr wie ein Teenie und gleichzeitig hat sie mit vielen neuen Dingen zu kämpfen und an vorderster Stelle versucht sie herauszufinden wer sie eigentlich ist. Das ganze passiert schleichend und wirkt dadurch nicht aufgesetzt.
Matthew wirkte hier nicht mehr so gefasst wie im ersten Teil, denn er wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert und muss sich einigen Situationen stellen, die er am liebsten begraben würde, denn sie waren Jahrhunderte tief in seinem Herzen verborgen.
Auch andere Charaktere kommen neu hinzu und werden dem Leser sympathisch gemacht. Andere müssen dafür etwas zurücktreten und das betrifft meist die aus der Gegenwart, denn von ihnen bekommt man nur kleine Bruchstücke mit.

Hier bekommt man im zweideutigen Sinn Geschichte pur! Diana und Matthew haben es geschafft endlich in die Vergangenheit zu kommen. Doch sie haben sich alles viel einfacher vorgestellt. Die historischen Umstände, die Menschen und Freunde machen es den Beiden nicht einfach, denn der Matthew der jetzt vor ihnen steht ist ein ganz anderer Matthew als der der damals gelebt hat. Seine Einstellung macht es ihm schwer die Geschichte nicht zu verändern und lässt ihn überall anecken, während Diana immer wieder andere Facetten von ihm entdeckt. Eine Hexe zu finden ist zwar einfach, aber eine wohlgesinnte Hexe zu finden ist eine ganz andere Geschichte und so ergeben sich immer mehr Komplikationen, die die Beiden auf eine Belastungsprobe stellen, die sie so nicht erwartet hatten.

Insgesamt gesehen ist und bleibt es eine wunderbare und lesenswerte Geschichte, die sehr stark durch historische Rahmen und Schilderungen gestützt wird und dadurch ein ganz anderes Lesevergnügen bereitet als ein normaler Fantasy Roman. Die Stärken der Autorin sind dabei ganz klar bei dem wissenschaftlichem und geschichtlichem Geschehen und den einzelnen Verbindungen zwischen den Zeiten, Menschen und Dingen. Für mich ist die Fortsetzung sehr gelungen, auch wenn das erste Buch nicht durch das Zweite in den Schatten gestellt wird.

Was ich besonders mochte:

Matthews Entwicklung und seine Vergangenheit haben mich hier weitaus mehr begeistert als im ersten Teil.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Hexe wider Willen. Ein 1500 Jahre alter Vampir.Ein geheimnisvolles Manuskript., 30. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Wo die Nacht beginnt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Kurzbeschreibung

Ihre Liebe ist stärker als jede Regel, stärker als die Zeit und das Leben selbst. Doch als Diana und Matthew im elisabethanischen London angekommen sind, werden sie auf eine harte Probe gestellt. In einer Welt der Spione und der Täuschung muss Diana einen Tutor finden, der sie in der fortgeschrittenen Hexenkunst unterweist, während Matthew unfreiwillig mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Und welche Rolle spielt der enge Kreis von Matthews Freunden, die einst die geheimnisvolle »Schule der Nacht« gründeten und ihre gemeinsame Zukunft bedrohen?

Meinung

Band zwei knüpft nahtlos an Band eins an. Diana und Matthew sind auf der Flucht und landen so im England des 16. Jahrhunderts. Diana muss eine Hexe finden, die sie lehrt ihre Kräfte zu beherrschen. Matthew hingegen muss sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen. Auch im 16. Jahrhundert gestaltet es sich schwierig an das geheimnisvolle Manuskript Ashewole 782 zu gelangen.

Die Hauptprotagonisten entwickeln sich deutlich weiter. Und neben alten Bekannten treten auch einige neue, interessante, starke Charaktere auf.

Fazit: Wie schon der erste Band konnte mich auch der zweite vollkommen überzeugen. Diese Reihe ist für mich einfach Lesevegnügen pur.

Band 1: Die Seelen der Nacht
Band 2: Wo die Nacht beginnt
Band 3:

Zitat

"Mit diesem Zeichen bist du tot, ein Schatten unter den Lebenden ohne Clan oder Sippschaft". "Mit diesem Zeichen bist du wiedergeboren als meine mit Blut gezeichnete Tochter und auf ewig Teil meiner Familie".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Fantasyherz schlägt höher!, 30. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Wo die Nacht beginnt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Kurzbeschreibung lt. amazon:
Ihre Liebe ist stärker als jede Regel, stärker als die Zeit und das Leben selbst. Doch als Diana und Matthew im elisabethanischen London angekommen sind, werden sie auf eine harte Probe gestellt. In einer Welt der Spione und der Täuschung muss Diana einen Tutor finden, der sie in der fortgeschrittenen Hexenkunst unterweist, während Matthew unfreiwillig mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Und welche Rolle spielt der enge Kreis von Matthews Freunden, die einst die geheimnisvolle »Schule der Nacht« gründeten und ihre gemeinsame Zukunft bedrohen?

Erster Satz:
Diana Bishop ist Historikerin mit Leib und Seele-und ihr Blut ist das eines großen Hexengeschlechts.

Meine Meinung:
Mein Fantasyherz schlägt wieder einmal höher!


Diana und Matthew finden sich im Jahre 1590 wieder, um dort nach „Ashmole 782“ zu suchen. Es ist für Diana sehr aufregend, welche historische Persönlichkeiten sie da nun kennenlernt. Und vor allem was sie mit ihnen erlebt.
Intrigen über Intrigen. Und Matthew und Diana sind mittendrin.
Diana soll auch endlich ihre Hexenkräfte kennenlernen, damit sie sich endlich schützen kann. Leider funktioniert alles nicht nach Plan. Immer wieder passieren Dinge um sie herum und sie werden abgelenkt…Werden sie Ashmole 782 finden? Und was ist mit Diana’s Hexenkräften?


Den ersten Teil Seelen der Nacht habe ich im Oktober 2011 gelesen. Da ist dann doch schon ein wenig Zeit, bis der zweiten Teil erschienen ist, vergangen. Wie den ersten Teil habe ich auch den zweiten Teil verschlungen. Ich lese ja total gerne Fantasy. Die meisten Bücher sind ja wirklich für sehr junges Publikum gedacht. Versteht mich nicht falsch, dass gefällt mir sehr gut. Aber die Reihe von Deborah Harkness ist eben mal Fantasy nicht nur für Jugendliche. :) Allein schon die Protagonisten und alles um diese Personen herum, ist einfach viel Erwachsener. Und das liest sich einfach ganz anders.

Mittlerweile bin ich ein richtiger Fan von Diana und Matthew. Die Beiden schlittern von einer Gefahr in die nächste. Ich hatte richtig Spaß und fieberte in jeder gefährlichen, traurigen und glückseligen Situation mit.
Matthew, der in der Vergangenheit noch viel mehr Geheimnisse zu haben scheint, öffnet sich seiner Frau irgendwann. Aber diese Entwicklung braucht seine Zeit; ist aber sehr schön mitzuerleben.
Und Diana vertraut sich selbst immer mehr. Sie lernt nämlich so einiges dazu… ;)

Und ganz ehrlich? Es gibt selten soooo viel Vertrauen wie bei Diana und Matthew. Keiner lässt sich beirren, sondern sie stehen immer füreinander ein. Sie sind Liebende, Vertraute und somit ein tolles Team.

Außerdem hält das Buch einige andere tolle Charaktere bereit. Einige meiner liebsten davon waren Gallowglass, Annie, Jack und Phillippe. Alle vier Personen sind vom Wesen her total unterschiedliche Typen, aber auch sie haben etwas gemeinsam. Ihre Ergebenheit und Treue Diana und Matthew gegenüber. Und das letztendlich mit einer Menge Herzgefühl.

Die schmierigen und bösen Charaktere gab es natürlich auch, aber das richtige Böse agierte meistens eher im Hintergrund. Unangenehm waren allerdings Kit, Luisa und Kaiser Rudolf.

Fazit:
Die Mischung aus historischen und fantastischen Aspekten hat mir so richtig gut gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Die Autorin hat nach wie vor eine tolle Art zu schreiben und ich fühlte mich im Jahre 1590 richtig wohl. Ich hatte durch ihre tollen Beschreibungen der Orte wirklich das Gefühl direkt dabei zu sein. :) Hinzu kommt, dass das Buch 800 Seiten stark ist. Und ich liebe doch Wääälzer. :):):) Eine klare Leseempfehlung!

Ich vergebe 5 Bücher!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 800 Seiten sind lange nicht genug!, 29. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Wo die Nacht beginnt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:

Nachdem Matthew und Diana in die Vergangenheit geflohen sind, sehen sie sich mehr Problemen gegenüber gestellt als erwartet. Das fängt schon damit an, dass der historische Matthew einfach ganz verschwindet, wodurch unweigerlich der Verlauf der Zeit verändert wird. Doch nicht nur Matthew hat zu kämpfen, denn Dianas gerade entdeckten Kräfte verändern sich und sie fürchtet sich vor dem, was aus ihr wird...

Eigene Meinung:

Wo die Nacht beginnt" von Deborah Harkness ist eine würdige Fortsetzung, die alle meine Erwartungen übertroffen hat.

Nahtlos knüpft die Geschichte am Vorgängerband an und auch ich hatte keinerlei Einstiegsschwierigkeiten. Der Schreibstil zog mich gleich wieder in seinen Bann und Harkness' bildgewaltige Sprache beeindruckte mich schon auf den ersten Seiten. Die Mischung aus personalem Erzählstil und der Ich-Perspektive ist nur eine der vielen Besonderheiten, die dieses Werk ausmachen. Besonders gefallen hat mir die kurze Zusammenfassung des ersten Bandes, die man am Anfang des Buches findet.

Die Charaktere überzeugen mal wieder auf ganzer Linie. Während sich Claire und Matthew notgedrungen weiterentwickeln und natürlich weiterhin als Protagonisten fungieren, treten die altbekannten und liebgewonnenen Nebenfiguren in den Hintergrund. Ihnen sind nur wenige Schlüsselszenen gegönnt, die die Verbindung zur heutigen" Zeit stellen. Dafür lernt man viele neue Gestalten kennen, darunter auch historische Figuren, die man in diesem Licht bestimmt noch nicht betrachtet hat. Mit einer unglaublichen Leichtigkeit haucht Harkness diesen neuen Figuren Leben ein und man kriegt das Gefühl, diese Personen persönlich zu kennen.

Bevor ich mich dieses Wälzers annahm, musste ich mich erstmal überwinden. Das hatte rein gar nichts damit zu tun, dass ich es nicht lesen wollte, genau genommen wollte ich nach der Lektüre des ersten Bandes nichts anderes tun, aber es wurden doch schon viele Stimmchen laut, die behaupteten, dass die 800 Seiten im zweiten Band viel zu viel waren - und da hatte ich Angst. Angst davor, wieder einmal von einer Fortsetzung enttäuscht zu werden.

Tja, selten war meine Angst so unbegründet. Schon nach wenigen Seiten hat mich die Atmosphäre gepackt, die Harkness erzeugt und ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe 3 Tage lang jede freie Minute mit lesen verbracht, während der Arbeit darüber nachgedacht wie es weitergeht und des Nachts von Dianas Kampf mit der Magie geträumt. Ich habe mit ihr gelitten, geliebt, gelacht und geweint und für mich waren diese 800 Seiten noch viel zu wenig!

Hatte man es im ersten Band noch mit einer fantastischen Liebesgeschichte zu tun, wird man nun mit einer klassischen Zeitreisethematik und den daraus folgenden historischen Elementen konfrontiert. Die Vielfältigkeit dieser Trilogie ist einzigartig und spricht so natürlich auch ein breites Publikum an.

Die Geschichte ist in 6 Teile gegliedert, dabei spielen 95% in der Vergangenheit. Doch die wenigen Szenen in der Gegenwart sind die Bindeglieder zum ersten Band, die Brücke zwischen den Zeiten und diese sorgten ein ums andere Mal für Gänsehaut bei mir. Zu sehen, welche Auswirkungen Dianas und Matthews Verhalten in der Vergangenheit auf die Zukunft hatte, ist einfach faszinierend.

Große Emotionen verbergen sich mal mehr, mal weniger offensichtlich zwischen den Zeilen und wer sich drauf einlässt, kriegt viel geboten!

Fazit:

Deborah Harkness' Wo die Nacht beginnt" ist eine meisterhafte Fortsetzung, die für mich auch gut und gerne noch mal 800 Seiten hätte haben können. Altbekannte Charaktere muss man zwar dieses Mal missen, dafür kriegt man eine unglaubliche Anzahl an neuen und überhaus lebhaften Figuren geboten. Die Atmosphäre dieses Werkes ist einzigartig und schlägt den Leser in seinen Bann - da ist eine Warnung vor Suchtgefahr geboten! Die Liebesgeschichte ist berührend und realistisch; die Magie allgegenwärtig und doch alles andere als aufdringlich. Für mich ist diese Reihe ein Must-Read für jeden Fantasyfan, Zeitreisefan und selbst die Historiker unter uns kommen nicht zu kurz. 5/5 für dieses Meisterwerk!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung, 23. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Wo die Nacht beginnt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Inhalt

Die Hexe Diana und ihr betörender Vampir sind auf der Flucht. Dank Dianas Gabe reisen sie quer durch die Zeit und landen im 16. Jahrhundert mitten in der Old Lodge und ausgerechnet vor dem Dämon Kit. Sympathie ausgeschlossen - Diana und Kit können einander nicht ausstehen und schon passiert ein Fettnäpchen nach dem anderen, Diana ist zwar eine bekannte Historikerin aber wie überlebt man tatsächlich in einem Jahrhundert das gerade die Hexenjagd zum neuen Trendsport auserkoren hat?
Matthew hat entschieden das schnellstens eine Lehrerin für Diana besorgt werden muss, um ihre magischen Kräfte zu entfesseln. Hilfe bekommen sie von den Freunden des Vampirs, und einige davon kennt Diana aus ihren Büchern..

Gemeinsam hoben wir die Füße und traten ein ins Ungewisse.

Meinung / Fazit

Was für ein grandioser Auftakt - der Leser wird mitten in das Geschehen hineingeworfen und erlebt sofort die Besitzansprüche Matthews hautnah mit. Hier wurde mir klar - dieses Buch wird mich wieder fesseln, genau wie sein Vorgänger.

Das Buch besteht aus sechs Teilen, wobei jeder Teil an einem anderen Ort spielt. Zwischendrin erhält man auch noch Details aus dem Leben der Hexen und Vampire die auf die Rückkehr von Diana und Matthew warten.

Ich habe mich gefreut das Diana zu ihrer ursprünglichen Form zurück gekehrt ist und nun wieder die selbstbewusste Frau ist, die sich nicht unterbuttern lässt, und das in einer Zeit in der Frauen nur als Accesoire dienten. Dieser Kontrast war herrlich erfrischend. Ein Highlight war der Besuch bei der Königin Elizabeth Tudor, die Diana leider absolut nicht ausstehen konnte und somit ein paar hitzige Momente entstanden.

Der arme Shakespeare.. Ich musste schmunzeln als man Shakespeare nur als Ideenklauer bezeichnete, haben also Dämonen und Vampire die gesamten literarischen Werke geschrieben? ;)

Die Seiten flogen nur so dahin und ich musste mich öfters fragen wie es die Autorin schafft in 800 Seiten niemals Langeweile aufkommen zu lassen. Für mich bestand das Buch nur aus Höhen und die Spannung blieb auf einem konstanten Level. Bei manchen Büchern wird man ja mit neuen Nebencharaktere überrannt, die eigentlich meistens farblos bleiben. Aber nicht hier. Alle Charaktere sind ausgereift und passen perfekt ins Bild, angefangen von den vielen Geistern im Haus der Bishops, bis hin zu den Künstlern, Erfindern und Schriftsteller aus dem 16. Jahrhunderten. Für mich allerdings war der heimliche Held des Buches ein anderer, ein kleiner Junge namens Jake, der viele Male seine Loyalität unter Beweis stellte und mit seiner kindlichen Naivität die Welt wahrzunehmen, mich vollends überzeugt hat.

"Chaotisch? Das ganze Leben ist so. Also hör auf, perfekt sein zu wollen. Versuch zur Abwechslung, nur du selbst zu sein."

Matthew im 16. Jahrhundert zu erleben war großartig. Die Bindung zwischen Diana und ihm, die anfangs noch recht instabil wirkte, wird durch kleine und große Überraschungen immer enger und vertrauter. Dennoch bleibt Matthews Beschützerinstinkt vorhanden und so treibt er nicht nur Diana damit in den Wahnsinn. Der Dämon Kit glänzte in seiner Rolle - ein Dämon der heimlich in einem Vampir verliebt ist und nun zusehen muss wie eine Hexe seinen Platz einnimmt. Ich hätte gegen Ende nicht soviel Nachsicht walten lassen.. Ich fand die Kapitel über Matthews Familienverhältnisse und besonders seine schwierige Beziehung zu seinem Vater sehr interessant, vorallem Philippe hat mich überzeugt. Hier trifft das Sprichwort "Harte Schale, weicher Kern" ins Schwarze.

Jedem Ende wohnt ein neuer Anfang inne.

Gelungene Fortsetzung - ich kann es kaum erwarten bis der (vorläufig) letzte Teil erscheint. Wiedereinmal hat mich die Geschichte rund um Diana und Matthew gefesselt, die Nebencharaktere waren alle in ihrem Element und die Spannung blieb bis zum Ende aufrecht. Klare Kaufempfehlung und daher:

5/5 Sterne
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen All Soul's Trilogie Bd. 2, 10. April 2013
Von 
Melanie Ludes "Leseratte" (Kaiserslautern, Rheinland - Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wo die Nacht beginnt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich bin sprachlos!

Inhaltsangabe:
Damit Diana endlich ihre Fähigkeiten als Hexe beherrschen kann machen sich Matthew und Diana auf den Weg ins Jahr 1590, um eine Hexe als Lehrerin für die junge Hexe zu finden. Doch dies gestaltet sich schwieriger als gedacht, überall in Europa lodern Scheiterhaufen.

Können Matthew und Diana ihre Aufgabe in der Vergangenheit bewältigen?

Meine Einschätzung:
Schon beinahe sehnsüchtig habe ich das Erscheinen des zweiten Bandes der "All Soul's "Trilogie von Deborah Harkness erwartet. Als er dann bei uns erschien stürtzte ich mich wie ein Habicht auf meine Beute.
Und was soll ich sagen - ich bin sprachlos. Viele von euch kennen mich und ich lese schon fast liebevoll und mit einem Schmunzeln vom "Buchinhalierer" *grins*, doch ich gebe zu, obwohl das Buch "nur" knapp 800 Seiten hat habe ich verhältnismäßig lange für's Lesen gebraucht. Insgesamt fünf Tage.
Versteht mich nicht falsch diese "lange" Dauer hat nichts damit zu tun, dass der Roman schlecht war - im Gegenteil. Er war zu gut, um einfach Zwischendurch gelesen zu werden. Ich wollte dem Buch meine ungeteilte Aufmerksamkeit zu kommen lassen und es bis zum letzten Wort, Buchstaben, Wortzeichen genießen und das tat ich!

Kaum hat man die ersten Seiten gelesen hat man ein Gefühl des "Willkommen Zuhause" - es kommt einem vor, als sei man nicht lange weg gewesen und man ist direkt wieder in der Handlung drin. Hier hat sicher auf die kleine Zusammenfassung vergangener Geschehnisse geholfen. Und auch das Personenverzeichnis am Ende war seeeeeeeehr hilfreich, denn die Charaktere sind so zahlreich, da konnte man auch mal den Überblick darüber verlieren wer ist wer! *lach*
Und doch fesselte mich der Roman von seiner ersten bis zur letzten Seite. Deborah Harkness ließ mich mit ihrem Schreibstil, der Fülle an Ereignissen und der liebenswürdigen Charaktere nicht mehr aus ihrem Bann.

Neben alten Bekannten, die in diesem Band, nur im Hintergrund argierten, tauchten neue Bekannte auf und Personen mit denen man sich ein Treffen gewünscht hätte oder auch gar nicht erwartet hätte. Es war einfach wunderbar, wie geschickt DH überraschende Wendungen und Ereignisse in die Handlung einflocht. Das Buch hat keine Stellen bei denen man glaubt: Die war jetzt aber unnötig. Es hat alles nahtlos ineinander gepasst und nichts war unnötiger Ballast der Handlung.

Die Entwicklung der Charaktere, hier stehen Diana und Matthew im Vordergrund,. war lebhaft, detailliert und nachvollziehbar. Allen voran Matthew - er machte die wohl größte Wandlung durch und auch Diana kann sich endlich als das annehmen was sie ist: eine Hexe und auch die Beziehung zwischen den Beiden entwickelte sich positiv weiter, wenn man da auch gelegentlich Angst hatte, dass dem nicht so sein würde ...

Neben beantworteten Fragen aus Bd. 1, lässt uns Deborah Harkness mit einer stattlichen Anzahl an Fragezeichen zurück, die man, so hoffe ich, in Bd. 3 erfahren wird. Man leidet, hofft, bangt, staunt und wundert sich mit allen Beteiligten und man hat fast das Gefühl Teil des Ganzen zu sein ...

Alles in Allem betrachtet eine starke Fortsetzung, die in diesem Bereich ihres Gleichen sucht. Wer einen 08/15 Vampirroman erwartet, nun den muss ich leider enttäuschen.
Diese Trilogie zählt bereits jetzt zu meinen Favoriten und ich werde sie immer in Ehren halten. Schon jetzt bin ich gespannt, was DH für ihre Leser für Bd. 3 in Petto - bitte! Lassen Sie uns nicht zu lange warten!!!

Mein Fazit:
Kein Buch für Zwischendurch und einfach der helle Wahnsinn!
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Wo die Nacht beginnt: Roman
Wo die Nacht beginnt: Roman von Deborah Harkness (Gebundene Ausgabe - 18. März 2013)
EUR 19,99
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