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5.0 von 5 Sternen Lange nicht so gelacht beim Lesen
Eigentlich ist es kein so ungewöhnlicher Wunsch einer Mutter, die 65 Jahre alt wird, wenn ihr sehnlichster Wunsch ist, dass die gesamte Familie anwesend sein möchte.
Tja, eigentlich nicht, aber was ist, wenn diese Mutter am Heiligabend Geburtstag hat? Genauso wie Sisi, die Kaiserin, wie sie immer so schön betont.
So soll es denn auch sein, alle...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2012 von Kleeblatt Monika

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Chaotischer Stress vorm Fest - nichts wirklich Neues, keine besonderen Charaktere und zu wenig Witz.
Weihnachten mit Mama - bei dem Titel hatte ich an eine lustige Geschichte voller Pannen direkt vor Weihnachten gedacht, die mich so richtig in Weihnachtsstimmung versetzen würde. Ein wenig Stimmung ist aufgekommen, aber das wars dann leider schon. Geschmunzelt habe ich so 1-2 Mal, daneben gab es die doch recht spannungslose Geschichte mit für mich zum...
Vor 23 Monaten von Sina veröffentlicht


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lange nicht so gelacht beim Lesen, 8. Dezember 2012
Von 
Kleeblatt Monika "Monika" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Weihnachten mit Mama: Roman (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich ist es kein so ungewöhnlicher Wunsch einer Mutter, die 65 Jahre alt wird, wenn ihr sehnlichster Wunsch ist, dass die gesamte Familie anwesend sein möchte.
Tja, eigentlich nicht, aber was ist, wenn diese Mutter am Heiligabend Geburtstag hat? Genauso wie Sisi, die Kaiserin, wie sie immer so schön betont.
So soll es denn auch sein, alle sind darauf eingerichtet, Heiligabend bei der Mutter zu verbringen und da reicht es ja auch, wenn man erst am Tag anreist.
So dachte auch Johannes Siebenschön, der älteste Sohn, bis ihn ein Anruf seines Vaters ein paar Tage vorher aufschreckte. Mutter stehe völlig neben sich und er hilflos daneben und ob Johannes nicht kommen könnte.
Nicht Robert sollte kommen, wohnt er doch recht nahe bei den Eltern, nein, er, Johannes, der Älteste, obwohl zwischen Münster, wo Johannes wohnt, und München immerhin an die 600 km liegen.
Nun, was soll es, Johannes als pflichtbewusster ältester Sohn macht sich auf den Weg, um seiner Mutter zu helfen und den Vater zu beruhigen.
Als er im elterlichen Zuhause angekommen ist, ist noch nichts davon zu bemerken, dass in ein paar Tagen eine größere Party stattfinden soll. Der Weihnachtsbaum stand noch in der Ecke, zusammengeschnürt, es gab noch keine Einkäufe, die irgendwie auf eine größere Feier hindeuteten und auch ansonsten sah es aus wie alle Tage.
Johannes krempelte die Ärmel hoch und machte sich an die Erledigung der anstehenden Arbeiten, immer mit Mutters guten Ratschlägen und Ideen im Nacken, der sich ihm bei allem mehr als einmal sträubte ...

Es gibt so Tage, die sollte man im Kalender streichen. So erging es sicherlich Johannes Siebenschön, dem ältesten Sohn, als er schon Tage vor Mutters Geburtstag nach München anreisen durfte.
Er wurde "auserkoren", um seinem Vater zur Seite zu stehen, als es um die Vorbereitungen zu Mutters 65. Geburtstag ging.
Johannes hat es nicht leicht, als er die Dinge anging, die noch für die Feier zu bewerkstelligen waren.
Angefangen von einem Kauf von Puten, die es natürlich ein paar Tage vor Weihnachten nicht mehr in der Qualität gab, wie Mutter es wollte, oder andere spezielle Sachen, die ihn weit überforderten.
Er rennt bei seinen Einkäufen durch München, um seine Mutter glücklich sie machen und alles zu erledigen.
Bei seinen Bemühungen darf der Leser live dabei sein.
Es gibt so einige Unwegsamkeiten, die aus dem Weg geräumt werden müssen, egal, ob es der Weihnachtsbaumständer ist oder die Suche nach einer goldenen Tischdecke. Auch die doch noch aufgetriebenen Puten nehmen ein böses Ende.

Mit Bravour löst Johannes die Aufgaben, sehr zur Freude der Leser. Ich habe mehr als einmal beim lesen laut gelacht. Zumindest grinsend habe ich fast durchweg dagesessen.
Aber nicht nur bei der Vorbereitung sind Lacher vorprogrammiert, es reicht auch noch, wenn die gesamte Familie angereist ist und aufeinander trifft.
Die unterschiedlichsten Charaktere treffen aufeinander und bringen Chaos in die Weihnachtsrunde.

Es ist ein Buch voller Witz und Charme mit dem Hintergrund einer chaotischen Familie. Die Situationskomik kommt immer unerwartet und hält die Geschichte am laufen.
Das Buch einmal angefangen, kann man nicht aus der Hand legen, es macht einfach unheimlich viel Spaß, die Katastrophen zu verfolgen, ohne dass man schadenfroh danebensteht.
Gerade jetzt zur Weihnachtszeit dieses Buch zu lesen hat mir bewusst werden lassen, wie ruhig und gelassen es doch bei uns immer zuging.

Ab sofort werde ich jedenfalls, wenn ich mein Geburtsdatum nennen soll, ebenfalls dazu sagen, dass ich am gleichen Tag wie Sisi, die Kaiserin Geburtstag habe.

Ein Buch, dass ich wärmstens und gerne weiterempfehle
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weihnachten bei Siebenschöns, 11. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Weihnachten mit Mama: Roman (Gebundene Ausgabe)
An diesem Heiligabend will Elisabeth Siebenschön alle ihre Lieben um sich haben, da sie gleichzeitig ihren fünfundsechzigsten Geburtstag feiert. Doch große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Einige Tage vor Weihnachten erhält Johannes Siebenschön einen Anruf von seinem Vater, den er nicht ignorieren kann. Es geht um seine Mutter. Der Vater hat Angst sie dreht durch. Johannes Erscheinen ist dringend und sofort erforderlich. Als gehorsamer Sohn setzt er sich sogleich ins Auto und fährt von seinem Wohnort Münster nach München, wo die Eltern wohnen.....

Durch eine Leseprobe wurde ich auf das Buch aufmerksam. Ich muß sagen, ich bereue nicht es gekauft zu haben.

Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an Mama. Aber es kann sein, dass Mama es nicht merkt.- So das Vorwort des Autors.

Schon zu Beginn hielt mich das Buch, welches in der Ich Form geschrieben ist, fest in seinen Seiten.
Genau wie Johannes Siebenschön machte ich mir Sorgen um Mama Elisabeth. Gott sei dank lösten sich alle Befürchtungen in Luft auf. Es war einfach ein großes, vorweihnachtliches Chaos, gepaart mit den Vorbereitungen zum Geburtstag.

Alex Thanner beschrieb die Situationen, die Personen und auch die Gefühle so bildhaft, sparte auch bei der Erzählerperson (Johannes) nicht mit Selbstironie, es war einfach schön zu lesen.

Durch den flüssigen Schreibstil, die witzigen Einlagen - die mich oft lachen ließen - ein wunderbares Buch , welches ich empfehlen kann.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die richtige Stimmung für den alljährlichen Weihnachtswahnsinn!, 4. Dezember 2012
Von 
Nicole W. - lilstar.de "N.W." (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Weihnachten mit Mama: Roman (Gebundene Ausgabe)
Pünktlich zum ersten Advent bekam ich Alex Thanners "Weihnachten mit Mama" und freute mich auf einen schönen weihnachtlichen Wohlfühl-Roman.
Johannes Siebenschön ist der Verleger eines kleinen Verlags, der hauptsächlich kitschige Geschenkbüchlein verlegt. Kurz vor Weihnachten und dem gleichzeitigen 65jährigen Geburtstag seiner Mutter, zu dem nach vielen Jahren mal wieder die ganze Familie zusammen kommen soll, ruft sein Vater an: "Hilfe, deine Mutter dreht durch, du musst sofort kommen!" Umgehend macht sich der Erstgeborene auf den Weg in die 600 km entfernte Heimat und versucht seiner Mutter bei den Vorbereitungen für das perfekte Fest beizustehen. Dass dabei nicht alles so glatt läuft wie gewünscht ist klar...

Alex Thanner hat hier einen wirklich amüsanten Roman abgeliefert, der mit Wortwitz und viel subtilen und intelligenten Humor daher kommt. Erzählt wird der Roman aus der Sicht des Ich-Erzählers Johannes Siebenschön, der liebevoll von den zahlreichen Macken seiner Familie erzählt. Angefangen bei seiner Mutter, für die alles immer perfekt sein muss, die keinen Sinn für Humor hat und das Zepter nie aus der Hand geben will, über seine Schwester, ein bildhübsches Modell, die sich in den Metropolen der Welt zu Hause fühlt und die er öfter auf Plakaten sieht, als im wahren Leben, bis hin zu seiner Tante, die sich vom Leben sehr gebeutelt sieht, kein gutes Wort an den anderen lassen kann und gerne mal einen Streit vom Zaun bricht. Das geschieht so lebensecht und authentisch, dass man sich die unterschiedlichen Figuren als Leser so richtig vorstellen kann und vor sich sieht. Und ehrlich, auch ich habe mich in so manchen Situationen durchaus wieder erkannt, so plastisch erzählt der Autor hier die Geschichte der Familie Siebenschön.
Johannes, der sich kurz vor Weihnachten durch etliche Geschäfte kämpfen muss, nur um seiner Mutter alles Recht zu machen, seinem Vater einen passenden Weihnachtsbaumständer zu besorgen und die ideale goldfarbene Tischdecke, passend zum goldenen Service zu finden, könnte einem wirklich leid tun, wenn man nicht aus jeder seiner zahlreichen Beschwerden die liebevolle Hingabe heraus lesen würde, die er seinen Eltern und speziell seiner Mama angedeihen lässt. Und davon ab, wer schon einmal ein Familienfest organisiert hat, der wird diese ganze Geschichte als den üblichen Weihnachtsstress erkennen. Untermalt und geschmückt mit viel Sarkasmus und Ironie. So macht Weihnachten wirklichen Spaß!

Zu Beginn dieses Buches steht die Widmung "Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an Mama. Aber es kann sein, dass Mama es nicht merkt." Eine Liebeserklärung ist es wirklich, nicht nur an Mama, sondern an die gesamte Familie, auch wenn es hier und da tatsächlich mal ein wenig untergeht in dem ganzen weihnachten Trouble und den offenen und ehrlichen, aber niemals verletztenden und beleidigenden Worten und Beschreibungen.

Ich habe diesen Roman sehr genossen, er hat mich in die richtige weihnachtliche Stimmung versetzt und gewappnet für das Weihnachtsessen, was auch ich in diesem Jahr wieder organisieren muss. Ich denke, dass ich diesen Roman auch im nächsten Jahr pünktlich zum Advent wieder zur Hand nehmen werde um in die richtige Stimmung für den alljährlichen Weihnachtswahnsinn zu kommen. Ein wirklich toller Roman, den Alex Thanner da abgeliefert hat!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Chaotischer Stress vorm Fest - nichts wirklich Neues, keine besonderen Charaktere und zu wenig Witz., 20. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Weihnachten mit Mama: Roman (Gebundene Ausgabe)
Weihnachten mit Mama - bei dem Titel hatte ich an eine lustige Geschichte voller Pannen direkt vor Weihnachten gedacht, die mich so richtig in Weihnachtsstimmung versetzen würde. Ein wenig Stimmung ist aufgekommen, aber das wars dann leider schon. Geschmunzelt habe ich so 1-2 Mal, daneben gab es die doch recht spannungslose Geschichte mit für mich zum größten Teil nicht sympathischen Charakteren und einem Ende, welches das Buch auch nicht mehr zu etwas ganz Besonderem machen konnte.

Zum Inhalt: Wenn Heiligabend und der 65. Geburtstag auf einen Tag fällt, dann ist das schon etwas ganz besonderes. Und so hat die Mutter von Johannes Siebenschön beschlossen diesen feierlichen Anlass zum Grund zu nehmen, alle ihre Liebsten zu sich einzuladen - Absagen sind ausgeschlossen!
Wenige Tage vor Heiligabend erreicht Johannes dann der panische Anruf seines Vaters: "Du musst sofort kommen, deine Mutter dreht durch!" Als Erstgeborener erkennt Johannes natürlich sofort seine Pflicht und macht sich sofort auf den Weg nach München. Dort muss er durch einige Krisen und Katastrophen gehen, damit das ganz besondere Fest am Ende doch noch stattfinden kann.

Es fällt mir irgendwie schwer überhaupt großartig was über dieses Buch zu sagen. Beschrieben wird einfach der ganz normale Wahnsinn um das Weihnachtsfest. Die Mutter hat sich leider ziemlich übernommen und 3 Tage vor Heiligabend noch so gut wie gar nichts fertig, weshalb Johannes jede Menge Nerven, viel Geld und viel Hartnäckigkeit einsetzen muss um die ganzen "kleinen" Besorgungen für seine Mutter noch rechtzeitig zu erledigen.
Ich habe schon öfter solche Romane gelesen und irgendwie war auch hier nie was Neues bei. Das einzige worüber ich immer schmunzeln konnte war der Held in jeder Notsituation, der Taxifarer. Ansonsten findet man hier als Leser nicht gerade die geballte Spannung. Es gibt Stress, Streit und Versöhnung - an unterschiedlich Orten, zu unterschiedlicher Zeit. Das Buch konnte mich einfach nicht recht fesseln, ich habe es ziemlich emotionslos einfach runtergelesen ohne lange über irgendwelche Einzelheiten nachzudenken. Für mich war die Geschichte einfach nichts bleibendes, etwas das man zwar liest, was aber schon einige Stunden nach dem Ende sofort wieder aus dem Gedächtnis verschwunden ist.

Der Schreibstil des Buches ist ziemlich trocken, was mir normalerweise gefällt, da so oft der Humor noch besser zur Geltung kommen kann. Leider hat das hier wohl nicht so ganz funktioniert und irgendwie konnte ich mich auch mit den Charakteren nicht so richtig anfreunden. Johannes, aus wessen Sicht das Buch erzählt ist, hat eine sehr lockere, sympathische Art, die das Buch zu dem macht was es ist. Aber der Rest seiner Familie bleibt doch schon sehr im Hintergrund. Man bekommt als Leser zwar einzelne Informationen, aber oft genug musste ich den Kopf über einige Familienmitglieder schütteln, da einem doch der Zugang und somit auch das Verständnis für sie irgendwie einfach gefehlt hat.
Das Buch endet dann auch noch mit einem besonderen Höhepunkt. Was eigentlich Anlass zur Freude geben soll, sieht Johannes Mutter am Anfang ersteinmal als Ruin für ihr "perfekes" Fest, das niemals auch nur annährend wirklich perfekt war. Nun, ich habe schon erkannt was der Autor damit zeigen wollte und wurde dann sogar kurz etwas nachdenklich. Aber direkt danach war es eher Abneigung für die Charaktere, den die Reaktion ist für mich überhaupt nicht angemessen und zeigt nur, dass ich mich in die Situation der Mutter so gar nicht reinfinden konnte und keinerlei Beziehung zu dieser Figur während des Buches aufgebaut habe. So wurde der große Höhepunkt, der alles abrunden sollte, für mich auch zu nichts großartigem mehr. Ein interessantes Ende, welches das Buch dann aber auch nicht mehr in meinem Gedächtnis bleiben lässt.

Fazit: Ich bin etwas verwundert, dass dieses Buch bisher nur positive Rezensionen bekommen hat. Anscheinend empfinden andere das Buch doch als lustiger und besonderer als es für mich war. Wie gesagt kam aber immerhin auch für mich etwas Weihnachtsstimmung auf und einzelne Lacher waren eben auch dabei.
Für mich war es durchschnittliche Unterhaltung zur Vorweihnachtszeit - kann man wohl mal lesen. Nächstes Jahr würde ich es aber nicht wieder zur Hand nehmen, dafür gibt es einfach zuviele andere Bücher die man als Leser noch zur Auswahl hat und die dann vielleicht doch noch etwas mehr Spannung und Unterhaltung bieten können. Kein kompletter Fehlgriff, aber nichts, was mir als besonderes Buch in Erinnerung bleiben wird.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderschöner Roman, der sowohl zum Lachen animiert wie auch nachdenklich macht, 16. November 2012
Von 
A. Jürgens (Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Weihnachten mit Mama: Roman (Gebundene Ausgabe)
Alle, die mich kennen, wissen, dass es Geschäfte bzw. Abteilungen darin gibt, die ich zu bestimmten Zeiten regelrecht boykottiere; Weihnachtsplätzchen werden erst ab einem gewissen Zeitpunkt gebacken und überhaupt stelle ich mich der von kommerzieller Seite in meinen Augen regelmäßig viel zu früh gestarteten Weihnachtsoffensive mal tapfer, mal frustriert oder auch schon mal missmutig entgegen. Seltsamerweise kann ich Bücher, deren Inhalt von Weihnachten handelt, jedoch ganzjährig lesen. Keine Ahnung, woran das liegt, aber es ist so.

Dieses Jahr landete Weihnachten mit Mama auf meinem SuB. Nach dem Auspacken lag Alex Thanners Roman tatsächlich ganze vier Stunden dort, bevor ich mich damit auf mein Sofa verzog.

Das gemalte Cover zeigt einen schwer bepackten Mann und eine Frau, die - wenn man dem erhobenen Zeigefinger Glauben schenken darf - das Kommando führt, ein wenig weihnachtliche Deko und einen Straßenzug. Die Inhaltsangabe beginnt mit „Hilfe, es weihnachtet sehr“ und lässt bereits erkennen, dass es neben dem Thema Weihnachten an sich vor allem um eins geht: um den Wahnsinn, der für viele mit diesem Fest verbunden ist. Dem Fest der Liebe, das jedoch oftmals in Streit und Unfrieden endet, weil die Personen, die daran teilnehmen, sich sonst teils ganzjährig aus dem Weg gehen. Etwa, weil sie alte Animositäten nicht völlig ad acta legen können.

Johannes Siebenschön, die erzählende Hauptfigur, eilt nach einem Hilferuf seines Vaters als pflichtbewusster Sohn von Münster nach München, um Weihnachten zu retten. Nicht indem er den Weihnachtsmann spielt. Doch seine Mutter, die am 24. Dezember zudem ihren 65. Geburtstag feiern möchte, steht planungstechnisch eindeutig neben sich, sein Vater rundweg hilflos daneben. Wenige Tage vor dem großen Fest, zu dem zum ersten Mal seit längerer Zeit die ganze Familie erwartet wird, ist nichts vorbereitet, dem Chaos scheint der Weg perfekt bereitet.

Johannes tut, was er kann, und das ist einiges. Als LeserIn kann man seiner Geduld nur Respekt zollen. Als der große Tag mitsamt den geladenen Gästen da ist, geht dennoch trotzdem einiges schief. Daran sind nicht nur der überaktive Jack Russel oder die beiden Neffen von Johannes schuld, die sich unter allen Erwachsenen einfach nur langweilen und auf die Bescherung warten. Nein, vielmehr schaffen sich latent vorhandene und schwelende Zwistigkeiten Raum. Schließlich kommt es noch zu einem schrecklichen Streit, der der friedlichen Stimmung, die an einem solchen Tag herrschen sollte, den Rest zu geben scheint. Dabei sollte doch wenigstens an diesem Tag alles perfekt sein.

Mit Wortwitz, stellenweise spöttisch, neckisch und durchaus selbstironisch, schildert Johannes seine Erlebnisse im Zuge der Vorbereitung aber auch während der Feier an Heiligabend. Er schlittert von einer niveauvoll erzählten und dennoch fast klamaukartigen Besorgung in die nächste. Beschreibt den Stress, ohne den Spaß beiseitezulassen. Egal ob es sich um die verzweifelte Suche nach dem passenden Tischtuch, dem Christbaumständer oder auch das Plätzchenbacken mit seiner Mutter handelt.

Nicht nur Johannes selbst, sondern auch die übrigen Figuren Thanners sind herrlich menschlich dargestellt. Johannes macht sich während seiner Rettungsaktion nicht immer nur nette Gedanken um seine Familie, dennoch wird er nie bösartig. Herrlich lebendig, liebevoll und kratzbürstig, tolerant und engstirnig, edelmütig und missgünstig, so lernt man Thanners Figuren in Weihnachten mit Mama kennen. Erfährt, wie schwer es sein kann, über den eigenen Schatten zu springen oder dass man sich manchmal einfach selbst im Weg steht.

Thanner macht es seinen LeserInnen leicht, sich in die Geschichte hineinziehen zu lassen. Man fühlt sich fast, als würde man neben Johannes stehen und gehen. Man leidet mit ihm, man lacht mit ihm. Man versteht sein Dilemma, weil er irgendwie zwischen den Stühlen sitzt und eigentlich stets um Harmonie und Friedfertigkeit bemüht ist. Die seinen Handlungen innewohnende Liebeserklärung an seine Mutter ist anrührend und lebensecht. Und sie bestätigt einmal mehr, was ich immer wieder erlebt habe. Liebe besteht aus vielen schönen Momenten, aus spaßigen, aus ernsten. Vor allem aber besteht sie trotz Fehlern, Schwächen oder auch starrköpfigem Eigensinn der Person, die man liebt.

Fazit

Ein herrliches Buch zum Entspannen und durchaus auch zum Nachdenken. Thanners eloquent unterhaltsamer Schreibstil liest sich sehr flüssig. An zahlreichen Stellen konnte ich mir mein Lachen nicht mehr verkneifen. An anderen fühlte ich mich an meine eigene Familie und vergangene Feste erinnert. Eine wundervolle Geschichte über Familie, den ganz alltäglichen Wahnsinn und das Fest, das vielen von uns demnächst wieder bevorsteht. Perfekt um daran zu erinnern, das rechtzeitige Planung Chaos verhindert und wir uns selbst nicht immer so wichtig nehmen müssen. Schließlich haben nicht alle von uns einen Johannes, der alles wieder ins Lot bringt.

2012 by Antje Jürgens (AJ)
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur schön!, 29. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Weihnachten mit Mama: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ja, ich weiß, bis Weihnachten ist es noch ein paar Wochen hin, und Weihnachtsromane im Oktober zu lesen ist kaum anders, als bereits jetzt mit dem Kauf und Verzehr von Gebäck, Spekulatius und Christstollen zu beginnen. Doch als ich erst einmal ein paar Seiten dieses Buches "angelesen" hatte, war's um mich geschehen. Alex Thanners Roman über eine weihnachtserprobte Mama und ihren dem vollen Festtagsstress ausgesetzten Sohn hat mich gleich gepackt: mit seinem Witz, seiner Situationskomik, seinen wunderbar gezeichneten Charakteren, seiner ganz besonderen Stimmung, die einen gleich entspannt und in beste Laune versetzt. Es gibt nicht viele Romane, von denen man das behaupten kann. Das große Weihnachtsabenteuer der Familie Siebenschön kann ich jedenfalls jedem empfehlen, der sich angenehm unterhalten lassen möchte und der einen ironischen, aber liebevollen Stil zu schätzen weiß.
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4.0 von 5 Sternen Eine perfekte Inszenierung, 19. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Weihnachten mit Mama: Roman (Gebundene Ausgabe)
„Doch diesmal war nicht Mama am Telefon. Sondern Papa hatte persönlich zum Hörer gegriffen, was höchst selten vorkam und nie ohne schwerwiegenden Grund, weshalb seine Anrufe immer ein besonderes Gewicht hatten.
„Johannes…“ Seine Stimme klang etwas atemlos. „Ich fürchte, du musst sofort kommen…“
„Was ist passiert?“ Ich war sofort geballte Konzentration.
Schweigen am anderen Ende der Leitung.
„Papa, bitte…was ist los?“
Ein Seufzen. Ein Stöhnen. Hatte er einen Herzinfarkt?
Es war viel schlimmer.
„Betty…deine Mutter…ich glaube, sie dreht durch.““

Dieses Weihnachten soll bei Johannes Mutter die perfekte Inszenierung schlechthin werden. Schließlich hat sie zudem auch noch Geburtstag, sie wird am 24. Dezember 65 Jahre alt und was sie plant, ist nicht mehr und nicht weniger als die großartigste Geburtstags- und Weihnachtsfeier, die man je gesehen hat. Und erwartet wird die gesamte Familie, was auch bislang verkrachte Angehörige einschließt.

An dieser Stelle müsste jedem klar sein, worauf das ganze hinausläuft. Aber wer sich jetzt schon alle möglichen Katastrophen vorstellt, dem sei gesagt: Es geht immer noch schlimmer. Tatsächlich gibt es schon im Vorfeld dieser „perfekten Inszenierung“ kaum etwas, was nicht schiefgeht. Von der eigentlichen Feier mal ganz zu schweigen.

Mittendrin ist immer Johannes. Er, der als ältester Sohn der Familie den besten Draht zur Mutter hat und schon immer als Stoßdämpfer für seine leicht zur Exzentrik neigende Mama herhalten musste. Und so zieht er tapfer mit Mama zum Shoppen und organisiert selbst am Heiligen Abend noch die unglaublichsten Dinge, damit seine Mama alles perfekt hinbekommt.

Meine Güte! Dieses Buch ist Wasser auf die Mühlen aller Menschen, die an Weihnachten über Geschenkewahn und protzige Feiern schimpfen. Jeder Grinch wird sich die Hände reiben und sagen: „Na seht ihr, deshalb kann ich Weihnachten nicht ausstehen!“

Ich allerdings mag das Fest. Und ich mag auch schöne, traditionelle Feiern. Was ich nicht mag, ist protziges Gehabe und das zwanghafte Ansammeln von Verwandten, mit denen man sonst auch nicht verkehren mag. Deshalb würde mein Weihnachten niemals auch nur annäherungsweise so aussehen, wie das hier dargestellte. Ich kann nicht verstehen, wie man eine solche Inszenierung anstreben kann – das hat für mich nichts mit Weihnachten zu tun. Ich kann auch nicht verstehen, wie man so was unterstützen kann. Als Sohn (oder besser in meinem Fall als Tochter) mit einem so guten Draht zur Mutter, hätte ich da nicht mitgespielt!

Aber vermutlich stößt mir auch auf, mit welchen Unsummen von Geld da hantiert wird. Wenn grundsätzlich nur in den teuersten Läden gesucht wird und vierstellige Beträge für Tischdecken ausgegeben werden, dann ist das fernab meiner Welt und auch nicht mehr lustig.

Ich vergebe wohlwollende 4 Punkte, da das Buch gut zu lesen war und die Texte viel Sprachwitz und lustige Formulierungen hatten. Dazu kam – quasi als „running gag“ – ein bärenstarker Taxifahrer, der mehrfach in höchster Not einschreiten musste. Aber am Ende bleibt für mich die Erkenntnis, dass ich vermutlich nicht die richtige Zielgruppe für dieses Buch war.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen es weihnachtet sehr :-D, 1. Januar 2013
Von 
Christine (Vierkirchen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Weihnachten mit Mama: Roman (Gebundene Ausgabe)
Alex Thanner versteht es mit wirklich angenehmer Schreibweise seine Protagonisten in die unglaublichsten Situationen zu bringen und Aufgaben lösen zu lassen, die gar nicht so einfach sind so kurz vor Weihnachten. Das hat er aber mit soviel Humor versehen, dass jeder Leser nicht nur mit der Person des Johannes mitleidet, sondern immer wieder zum lachen angeregt wird. Selbstironisch übersteht er diese Zeit mit Bravour. Die Bildhafte Darstellung der Situationen lässt diese vor dem inneren Auge des Lesers aufleben und dadurch entsteht eine noch intensivere Bindung. Vor allem, weil das eine oder andere in, vielleicht etwas anderer Form, jedem schon einmal passiert sein kann.

Die weihnachtliche Stimmung in allen Facetten kommt dabei natürlich auch nicht zu kurz. Es ist ein Buch über und für die Familie, eine Liebeserklärung nicht nur für die Mutter (welche in der Widmung erwähnt wurde) sondern für alle.

Ein humorvoller Roman, rund um die Familie und die besinnlichste Zeit des Jahres. Eine Leseempfehlung, nicht nur direkt vor Weihnachten (wenn auch natürlich diese bestimmte Stimmung hier am besten heraus kommt)
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1.0 von 5 Sternen Das war nichts!, 2. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Weihnachten mit Mama: Roman (Gebundene Ausgabe)
Kann meinem Vorredner nur zustimmen. Habe es auch als Einstimmung für's Fest gekauft, da mich das Cover sowie die Inhaltsangabe sehr interessierten. Aber das was ich mir unter der Geschichte vorstellte, ging komplett daran vorbei. Habe mich sehr mühsam duchgequält beim Lesen. Habe es Mitte Dezember angefangen und erst im "APRIL" ausgelesen, da ich an vielen Abenden nur eine Seite geschafft hatte, weil es mich gar nicht fesseln konnte. Die ganze Geschichte kam mit total überzogen vor und die Gemütlichkeit, das Besinnliche und vor allem die eher einfache Atmosphäre, die ich in solchen Büchern über Weihnachten suche, stellte sich gar nicht ein, im Gegenteil.
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1.0 von 5 Sternen Kein Stern für dieses Weihnachts-Spektakel, 26. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Weihnachten mit Mama: Roman (Gebundene Ausgabe)
Alex Thanner bzw. sein Ich-Erzähler verspricht auf den ersten Seiten des unsäglichsten lustig sein sollenden Romans aller Zeiten, der unzufriedene Leser bekomme sein Geld zurück. Bis jetzt haben mein Sohn und ich immer noch gezögert, diesses Anerbieten gegenüber dem Blanvalet-Verlag geltend zu machen; vermutlich hat unsere gute Erziehung (und wohl mehr der Wunsch, nicht an das o.g. "Buch" erinnert" zu werden) uns davon abgehalten - man weiß ja nicht, ob noch mal richtig schlechte Zeiten kommen...
Auf jeden Fall ist die Lektüre für Menschen, die alles disseits und jenseits der "Britta"-Romane kennen, ein pure Zumutung; wir haben im vorvergangenen Advent bis zum bitteren Ende durchgehalten und dabei festgestellt, dass Niveaulosigkeit offenbar mit Vorsatz produziert und in Deutschland vertrieben werden kann. Wie die guten Bewertungen zustande kommen, ist absolut schleierhaft: Weder die Sprache, die teils bewusst elaboriert daherkommt, noch die vor Stereotypen nur so strotzenden Charaktere können überzeugen; der Handlung, die - ähnlich wie die Derrick-Krimis - zum größten Teil in einer gut-gutbürgerlichen Villa in München spielt, geht es ähnlich: etliche Hindernisse müssen aus dem Weg geräumt werden, ehe am Weihnachtstage dann nach großem Ach und (Familien-)Krach doch noch das beschauliche Ende und weihnachtlicher Friede bei den Siebenschöns einkehrt. Ich glaube, da war noch irgendwas mit "ein Baby zum Christfest" oder so - sehr originell... Da ich diese Bewertung in aller Kürze verfasse, habe ich mir (wie ich zu meiner Schande gestehe) nicht noch einmal die Mühe gemacht, die peinlichsten Stellen herauszusuchen, um das harte Urteil zu rechtfertigen. Während der Lektüre schwankten wir immer zwischen den Fragen: "Lässt da jemand seinen absoluten Weihnachtsfrust heraus?", "Schrieb Thanner im Alkohol- oder sonstigen Rausch?"; "Ist das ganze ein gigantischer Freilandversuch, um zu testen, wie weit die Realsatire deutscher Buchmarkt und deutsche Leserinnen und Leser getrieben werden kann?" Die Antworten darauf kennt wohl nur EINER, der sich hoffentlich vom Honorar des Romans ein paar Steine seines Landgutes in der Provence hat anschaffen können. Ihm sei's von Herzen gegönnt nach dem harten Stück Arbeit an "Weihnachten mit Mama"
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Weihnachten mit Mama: Roman
Weihnachten mit Mama: Roman von Alex Thanner (Gebundene Ausgabe - 22. Oktober 2012)
EUR 14,99
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