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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend von der ersten bis zur letzten Seite!
Als der Bus auf der vereisten Straße zu schleudern beginnt, ahnt Jack Reacher noch nicht, welches neue Abenteuer auf ihn warten wird. Doch zu seinem Unglück bleibt der Reisebus in einem Graben hängen und kann die Weiterfahrt nicht ermöglichen. Die Anwohner des kleinen Städtchen Bolton in South Dakota nehmen die Betroffenen sofort bei sich auf,...
Vor 8 Monaten von Anja veröffentlicht

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Jack Reacher Fans - okay
Wer gerne Jack Reacher Romane liest, wird auch hier seinen Spaß haben. Möglicherweise aber etwas gebremst, denn das Buch gehört nach meiner Meinung zu den schwächeren. Die Story ist an manchen Stellen übertrieben bis unglaubwürdig und nicht immer schlüssig.
"Schlimmer" noch: Wer schon ein paar Jack Reacher Romane gelesen hat,...
Vor 5 Monaten von sandmann veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend von der ersten bis zur letzten Seite!, 28. Oktober 2013
Von 
Anja (Sundern (Sauerland), Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 61 Stunden: Ein Jack-Reacher-Roman (Gebundene Ausgabe)
Als der Bus auf der vereisten Straße zu schleudern beginnt, ahnt Jack Reacher noch nicht, welches neue Abenteuer auf ihn warten wird. Doch zu seinem Unglück bleibt der Reisebus in einem Graben hängen und kann die Weiterfahrt nicht ermöglichen. Die Anwohner des kleinen Städtchen Bolton in South Dakota nehmen die Betroffenen sofort bei sich auf, unter anderem auch Jack Reacher, der durch die Kälte und den Schnee bereits halb erfroren ist.

In Bolton gehen jedoch merkwürdige Dinge vor sich. In der Nähe der Stadt ist vor wenigen Jahren ein Bezirksgefängnis gebaut worden und die hiesige Polizei ist nun für die Sicherheit der Anwohner verantwortlich. Als sich vor kurzem eine Gruppe Biker im Ort niedergelassen hat, die mit Drogen dealt und die Bewohner belästigt, scheint die Polizei schnell überfordert. Bis die alte Dame Janet Salter eine illegale Drogenübergabe beobachtet und so zur Kronzeugin in einem wichtigen Prozess gegen die Biker wird. Doch die örtliche Polizei scheint mit dem Schutz der alten Frau an ihre Grenzen zu stoßen. Reacher bietet seine Hilfe an und steckt kurz danach selbst mitten in der Schusslinie.

Das Cover, welches der Blanvalet-Verlag verwendet hat, trifft die Kulisse der Handlung optimal. Denn in einer Unmenge von Schnee und Kälte spielt der 14. Roman der Jack-Reacher-Reihe, entsprungen aus der Feder des englischen Autors Lee Child.

Schon gleich zu Beginn erzeugt der Schriftsteller eine lebendige und glaubwürdige Atmosphäre. Mit seinen Worten werden die Erlebnisse Jack Reacher lebendig und nachvollziehbar. Der Spannungsbogen ist bereits nach wenigen Seiten sehr hoch und steigert sich bis zum Ende des Werkes immens. Natürlich liegt dabei das Hauptaugenmerk auf dem ehemaligen Army-Soldaten, der in diesem Buch Kontakt zu seiner alten Einheit aufbauen muss.

Reacher ist ein unverfälschtes Original. Seine Sprüche und Ideen sind unkonventionell und trocken, dennoch begeistert gerade diese Art und Weise den Leser zum Weiterlesen. Es vergeht kaum ein Kapitel, in dem nicht erneut die markante Ausstrahlung des Charakters deutlich wird. Dennoch bleibt er dabei authentisch und sympathisch. Seine selbstgewählten Leitsprüche, die er stets wie ein Mantra wiederholt. spiegeln seine Vergangenheit wider und erlauben dem Leser Einblicke in die Vergangenheit des einsamen Mannes. Neben Reacher gibt es noch eine ganze Reihe interessanter Charaktere, die der Geschichte und Handlung einen idealen Verlauf ermöglichen. Alles zusammen bildet ein nachvollziehbares und unterhaltsames Grundgerüst.

Wichtig ist es zu erwähnen, dass auch Quereinsteiger, die bislang noch keinen Roman von Jack-Reacher gelesen haben, hier ein wahres Lesevergnügen finden werden.

Fazit: Eine tolle Geschichte, die auch neue Leser begeistern wird. Die Handlung ist logisch und rasant aufgebaut, die Szenerie bildlich und nachvollziehbar geschildert und die Charaktere glaubhaft und realistisch beschrieben. Ein wahrer Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt und den Leser in atemlose Spannung versetzt.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine große Leseempfehlung! Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reacher top - Preis (Kindle Version 2013) flop, 29. Oktober 2013
Von 
santana (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 61 Stunden: Ein Jack-Reacher-Roman (Gebundene Ausgabe)
Also, für Reacher Fans (wie mich) mal wieder eine hervorragende " Sonntagmittaghollywoodpopcorn" Unterhaltung. Ansonsten ist die Handlung doch arg konstruiert und früh vorhersehbar. Aber gut, spätestens für den "theoretischen" Cliffhänger gibt es dann doch einen Stern Abzug.
Außerhalb der Wertung möchte ich dann explizit auch noch meine Meinung zum aktuellen (Oktober 2013) Preis der Kindle Version kundtun. Die deutsche Kindle Version kostet über 15€ ! Seid "Ihr" (vermutlich im Zuge der Buchpreisbindung die Verantwortlichen des entsprechenden Verlages) eigentlich noch ganz jeck? Die englische Kindle Version kostet keine fünf Dollar. Inzwischen ist es für mich als audible Kunden günstiger, mir das ungekürzte Hörbuch (im Abo) einfach vorlesen zu lassen! Mal ganz abgesehen vom "Rest", der sich bei diesen Preisen das Ebook einfach aus dem Netzt zieht. Also man kann es ganz ehrlich auch übertreiben.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einsamer Cowboy der Neuzeit, 25. Oktober 2013
Von 
Lesezeichen "S.D." (München, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 61 Stunden: Ein Jack-Reacher-Roman (Gebundene Ausgabe)
Jack Reacher is back. Nachdem durch die Verfilmung mit Tom Cruise in der Hauptrolle (mal ehrlich: für einen echten Jack Reacher Fan geht das ja gar nicht - totale Fehlbesetzung... aber darum geht es ja hier nicht) der Protagonist von Lee Childs Thrillerserie Hollywood tauglich in Szene gesetzt wurde, bedient der neue Roman "61 Stunden" endlich wieder die Stammleserschaft und sorgt für etwas Bodenhaftung durch ehrliches, handfestes Lesevergnügen :-).

Dieses Mal verschlägt es Reacher in ein kleines Kaff, in dem offensichtlich gerade alles auf eine große Katastrophe hinausläuft und sämtliche Sicherheitskräfte in höchster Einsatzbereitschaft sind. Die Auswirkungen merkt Reacher sprichwörtlich am eigenen Leib, als er mit einer Gruppe Rentner und deren Reisebus in den Vorboten eines schweren Schneesturms verunglückt. Es dauert lange bis Hilfe kommt und als er bei einem der alarmierten Polizisten unterkommt, erfährt er nach und nach, warum. Ein Drogenringchef sitzt im Hochsicherheitsgefängnis vor den Toren des Städtchens ein und die Hauptzeugin, eine ältere Dame, schwebt quasi in Lebensgefahr. Und offensichtlich rechnen die Sicherheitskräfte mindestens mit einem Anschlag auf die Zeugin, im Schlimmsten Fall mit einem Ausbruchversuch des Gangsters. Aus der Not heraus bittet der Polizeichef Reacher um seine Unterstützung. Und als im Gefängnis eine Revolte ausbricht und fast alle Polizisten hier zum Einsatz gerufen werden, zeigt sich, dass die Befürchtungen mehr als berechtigt sind. Reacher muss all seine Routine, aber auch Alles von sich aufbieten, will er die große Katastrophe verhindern. Doch dieses Mal sind seine Gegner hoch professionell, deutlich in der Überzahl und vollkommen skrupellos. Und der Countdown (61 Stunden) läuft.

Jack Reacher entspricht voll und ganz dem Leitbild des einsamen Cowboys, der als Personifizierung des Guten, aber auch als Rächer ohne festen Wohnsitz die letzte Hoffnung in schlimmster Bedrohung darstellt. Lee Child hat hierbei eine vielschichtige, tiefgründige und gleichermaßen sympatische wie mysteriöse Hauptfigur in den Mittelpunkt seiner hochspannenden und äußerst kurzweiligen Thriller gestellt. Reacher ist kein klassischer Rambo-Typ, der traumatisiert alles Böse dieser Welt bekämpft. Vielmehr streift er, geprägt durch seine miltärische Vergangenheit und enttäuscht vom System, ruhelos durch die USA und stolpert immer wieder in teilweise kleine, teilweise aber auch politisch brisante Fälle hinein. So auch in "61 Stunden", einem Thriller der Reacher die letzten 61 Stunden vor dem großen Showdown begleitet. Dabei lässt Child den Leser nicht nur aus Sicht von Reacher die Chronologie der Ereignisse verfolgen... immer wieder erfährt man, was gerade auf der "anderen" Seite passiert - Stück für Stück setzt sich so dem Leser der große und unglaublich brutale und rücksichtslose Plan der Drogenmafia zusammen. Das ist ausgesprochen geschickt in Szene gesetzt, denn der Wissensvorsprung des Lesers gegenüber den Protagonisten rund um Reacher ist nie groß genug, um alles zu durchschauen. Im gegenteil treibt Child mit diesen Wissensfragmenten ausgesprochen geschickt die Handlung an und gleichzeitig die Spannung in die Höhe.

"61 Stunden" ist in meinen Augen ein klassischer Jack Reacher Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Der Schreibstil von Child ist angenehm - vordergründig einfach gehalten, aber gleichzeitig sehr bild- und emotionsgewaltig. Nicht umsonst zählt Child mittlerweile zur Crème de la Crème der Thrillerautoren, der nicht nur eine große Fangemeinde um sich gescharrt hat, sondern durchaus auch Literaturkritiker von sich einnimmt. Kein Wunder, dass Hollywood da nicht lange auf sich warten ließ.

"I'm a poor lonesome cowboy..." - 5 Sterne!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kampf und sanfte Annäherung, 4. November 2013
Rezension bezieht sich auf: 61 Stunden: Ein Jack-Reacher-Roman (Gebundene Ausgabe)
Seine Nachfolgerin als Vorgesetzte der Spezialeinheit der Militärpolizei, Major Susan Turner, ist es, die Jack Reacher (wenn er ehrlich ist) ein wenig aus der Fassung bringen wird. Zumindest aus der Fassung des einsam herumstreunenden Steppenwolfes, der nur besitzt, was er auf dem Leib trägt, dies alle vier Tage entsorgt und neu kauft und ansonsten keine Form der Anbindung oder Sesshaftigkeit in seinem Leben sucht. Die könnte ihn schon zu einer gezielten Reise bewegen. Spürt er.

Nur, dass dieser Reacher noch nicht einmal als Anhalter in den Bus einer Senioren-Reisegesellschaft einzusteigen vermag, ohne sich kurze Zeit später inmitten einer bedrohlichen Situation wiederzufinden.

Im Schneesturm durch einen Unfall mit dem Bus gestrandet.
Schnee, der den kleinen Ort so gut wie abschneidet von der Außenwelt.
Ein kleiner Ort mit vielen Angestellten Polizisten und einem modernen Gefängnis als wichtigstem Arbeitgeber. Und eine stillgelegte Militärbasis, deren ursprünglicher Zweck Gegenstand von Legenden ist. Zur Zeit „in Betrieb“ genommen von einer Gruppe harter Biker, die ihre Drogengeschäfte von dort aus organisieren. Wobei der Boss der Biker just in jenem Gefängnis unter verschärften Sicherheitsbedingungen einsitzt. Dennoch aber Wege gefunden hat, seinen Trupp eng zu führen.

Was wichtig für ihn ist, denn es gilt, eine Zeugin auszuschalten. Diese hat sein Verbrechen gesehen und könnte ihn dauerhaft hinter Gitter bringen. Aber der Killer ist schon unterwegs. Und hätte sicherlich unter den besonderen Umständen in Bolton leichtes Spiel. Wenn da nicht zufällig Jack Reacher im Ort gestrandet wäre.

Der ohne großes Aufheben, ohne viele Worte, wie es ebene seine Art ist, mehr und mehr die Fäden an sich zieht. Zum Schutz der Zeugin, einer alten Dame.

„Sie sind ein cleverer Kerl und ein guter Schütze. Aber ich bin besser als sie“.

Kein leeres Gerede. Denn sowohl der Killer als auch der einfliegende mexikanische Drogenhändler werden feststellen müssen, dass Jack Reacher auch auf sich selbst wenig Rücksicht nimmt, wenn man ihm gefährlich zu nahe kommt. Was sich vor allem im kühl, nüchtern erzählten Finale des Romans deutlich zeigen wird. Ein Finale, dass eine ganze Reihe an Fragen im Übrigen offen lassen wird. Nicht, was diesen „Fall“ angeht, der absolut gelöst sein wird, sondern was das weitere Ergehen Reachers betrifft.

Klare Sätze, prägnante Dialoge, präzise und knapp skizzierte Personen. Der Gegensatz von winterlicher Idylle und steter Gefahr, von „Postkartenschönheit“ und tödlichen Temperaturen. Und ein Reacher in Bestform. Mit wenigen Worten, stringenten Handlungen und dem Herz auf dem rechten Fleck, der aber auch vor direkter und klarer Gewalt keinen Moment zurückweicht.

Auch „61 Stunden“ ist ein Höhepunkt des Thriller Genres das den Leser durchweg zu fesseln versteht.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Jack Reacher Fans - okay, 27. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: 61 Stunden: Ein Jack-Reacher-Roman (Gebundene Ausgabe)
Wer gerne Jack Reacher Romane liest, wird auch hier seinen Spaß haben. Möglicherweise aber etwas gebremst, denn das Buch gehört nach meiner Meinung zu den schwächeren. Die Story ist an manchen Stellen übertrieben bis unglaubwürdig und nicht immer schlüssig.
"Schlimmer" noch: Wer schon ein paar Jack Reacher Romane gelesen hat, weiß recht schnell wie die Rollen verteilt sind (zu durchsichtig, hat man so ähnlich schon mal gelesen). Das Ende ist eigentlich auch bald im Großen und Ganzen klar, so dass es nur noch eine Frage der Ausschmückung durch den Autor ist, auf die man irgendwann hinliest.

Wer in diese Romanserie einsteigen will, sollte meiner Meinung nach andere Titel wählen. Siehe Rezensionen. Da gibt es tolle Stories.

Prinzipiell sollte man einen Helden mögen, der ziemlich fehlerfrei und tough ist, sowie gerne Richter und Henker in einer Person gibt.

Nachtrag. Um nicht allzu sehr missverstanden zu werden: Ich selbst mag Jack Reacher-Romane und habe bis einschließlich 61-Stunden alle gelesen. Mir macht es auch nichts, wenn der Held ein bißchen "supercharged" ist und die Story Effekte und Wumms hat. Viele Romane finde ich klasse. Die Ober-Schurken sollten sich aber auch trotz Gigantomanie und aller möglicher skurriler Eigenschaften einigermaßen glaubwürdig und clever verhalten. Und - zu durchsichtig sollte es bei spannenden Fragen (z.B. wer ist der lokale Bad Boy?) auch nicht sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reacher verspricht Spannung pur, 31. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: 61 Stunden: Ein Jack-Reacher-Roman (Gebundene Ausgabe)
Jack Reacher ist mit einem Reisebus voller Rentner unterwegs, als der Bus verunglückt. Es dauert sehr lange, bis Hilfe kommt. Eine brenzlige Situation, da der Unfall kurz vor einem Schneesturm passiert und einige Rentner dabei verletzt wurden. Jack, der Medizinkenntnisse besitzt, bietet natürlich sofort seine Hilfe an. Die Reisegruppe muss bis zum nächsten Tag mit der Fortsetzung ihrer Reise warten, da erst dann ein neuer Bus die Gruppe erreichen kann. Im ganzen Städtchen sind die Motels und Pensionen ausgebucht, so dass die Rentner bei Privatpersonen untergebracht werden und Reacher bei einem Polizisten übernachten kann. Während er auf dem Polizeirevier wartet, bis der Polizist seinen Dienst beendet hat, bekommt Reacher mit, dass Bolton so überlaufen ist, weil Besuchstag im Gefängnis ist. In diesem Gefängnis wartet der Chef eines Drogenrings auf seinen Prozess. Eine ältere Dame möchte als Zeugin gegen ihn aussagen. Diese Dame wird streng bewacht von der örtlichen Polizei, da vermutet wird, dass ein Anschlag auf die Zeugin geplant ist. Da die Polizei von Bolton verpflichtet ist, bei Alarm aus dem Gefängnis alle ihre Einsatzkräfte zu mobilisieren, wird wahrscheinlich von dort aus ein Ablenkungsmanöver gestartet werden. Der Polizeichef bittet Jack um Hilfe. Bald bricht die vermutete Revolte aus.

Dieser Thriller ist sehr fesselnd erzählt und verspricht Spannung von der ersten Seite an. Jack Reacher ist ein sympathischer Kämpfer für die Gerechtigkeit. Diese hat er beim Militär wohl nicht erfahren. Enttäuscht hat er dem Militär den Rücken gekehrt und reist jetzt ohne festen Wohnsitz und ohne Gepäck (er kauft alle 3 Tage neue Kleider) durch die USA. Doch wenn Hilfe gebraucht wird, bietet er diese an und gibt wirklich alles. Er ist eine sympathische, sehr eigenwillige Figur, unglaublich intelligent, was er uns und seiner Nachfolgerin beim Militär dadurch beweist, dass er ihr per Telefon einen Fall zu lösen hilft.
Die Telefonate zwischen Jack und seiner Nachfolgerin, die er Amanda nennt, sind gnadenlose Wortgefechte, leicht zynisch gehalten - ein Vergnügen, diese zu lesen!
Jack stößt auf skrupellose Drogenhändler und auf eine Bikerbande, die sich am Rande der Stadt niedergelassen hat und seltsamerweise von der Polizei geduldet wird. Er enthüllt so nach und nach eine politisch sehr brisante Angelegenheit, deren Ursprung in der Vergangenheit liegt.

Wir erfahren die Geschichte nicht nur aus Jacks Sichtweise, auch die Gegner lassen uns teilhaben an den Ereignissen. Wir bekommen einen skrupellosen, kalten Drogenboss der sich "Plato" nennt zu Gesicht, der uns seine Pläne ganz langsam enthüllt.

Die Spannung in diesem Thriller steigert sich noch. Der Autor hat um uns zu verwirren, einige Überraschungen eingebaut, mehr kann ich ohne zu spoilern nicht verraten.

Wir zittern zusammen mit dieser netten, älteren Dame, die als Zeugin gegen einen Drogenboss aussagen möchte, und hoffen, dass sie überleben wird. Wir wollen die Bösewichte hinter Schloss und Riegel sehen und hoffen, dass der angesetzte Killer entlarvt und gestoppt werden kann. In einem atemberaubenden Finale in der Kälte, muss Jack seine Intelligenz, seinen Mut und seinen Kampfgeist beweisen. Dabei wird Abschnittweise von den 61 Stunden ausgehend bis zum Finale heruntergezählt.

5/5 Sterne für diese fesselnden, grandios spannenden Thriller, der ohne viel Blutvergießen auskommt, dafür tempo- und actionreich ist, mit einem interessanten Plot und raffinierten Dialogen. Spannendes Lesevergnügen pur!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett,aber nicht mehr, 22. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 61 Stunden: Ein Jack-Reacher-Roman (Gebundene Ausgabe)
Reacher ist halt Reacher und Lee Child schafft es, wie fast immer, diesen Charakter sehr gut in Szene zu setzen.
Der Story hingegen hätte etwas mehr Tiefgang gut getan. Die Hauptpersonen sind schnell beschrieben und im Prinzip
wartet man 200 Seiten auf den Ablauf des Zeitfensters.

Das Ende ist teils spannend, teils zu überstürzt erzählt, wie ich finde. Auch hier hätte ein wenig mehr ausgeschmückt und
noch interessanter erzählt werden können.

Dennoch, wer Reacher mag, wird auch hierbei seine Freude haben.
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5.0 von 5 Sternen sehr spannend, 6. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sehr spannend bis zum Schluß, kann ich nur jedem empfehlen zu lesen. Warte schon auf den Nächsten Jack Reacher.nun aber mal ran zum übersetzen....;-)
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3.0 von 5 Sternen einer der schwächeren aus der Serie, 4. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 61 Stunden: Ein Jack-Reacher-Roman (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich mag ich Jack Reacher, doch in diesem Band scheint er mir recht schwach strukturiert und "langweilig".
Aus Gründen der Vollständigkeit halt hinzunehmen.
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5.0 von 5 Sternen Spannend, 9. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 61 Stunden: Ein Jack-Reacher-Roman (Gebundene Ausgabe)
Perfekt geschrieben, die Spannung bis zum Ende gehalten. Ein fesselnder Roman, den man einfach nicht aus der Hand legen möchte. Kann ich bedingungslos weiterempfehlen.
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61 Stunden: Ein Jack-Reacher-Roman
61 Stunden: Ein Jack-Reacher-Roman von Lee Child (Gebundene Ausgabe - 14. Oktober 2013)
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