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am 28. Oktober 2013
Als der Bus auf der vereisten Straße zu schleudern beginnt, ahnt Jack Reacher noch nicht, welches neue Abenteuer auf ihn warten wird. Doch zu seinem Unglück bleibt der Reisebus in einem Graben hängen und kann die Weiterfahrt nicht ermöglichen. Die Anwohner des kleinen Städtchen Bolton in South Dakota nehmen die Betroffenen sofort bei sich auf, unter anderem auch Jack Reacher, der durch die Kälte und den Schnee bereits halb erfroren ist.

In Bolton gehen jedoch merkwürdige Dinge vor sich. In der Nähe der Stadt ist vor wenigen Jahren ein Bezirksgefängnis gebaut worden und die hiesige Polizei ist nun für die Sicherheit der Anwohner verantwortlich. Als sich vor kurzem eine Gruppe Biker im Ort niedergelassen hat, die mit Drogen dealt und die Bewohner belästigt, scheint die Polizei schnell überfordert. Bis die alte Dame Janet Salter eine illegale Drogenübergabe beobachtet und so zur Kronzeugin in einem wichtigen Prozess gegen die Biker wird. Doch die örtliche Polizei scheint mit dem Schutz der alten Frau an ihre Grenzen zu stoßen. Reacher bietet seine Hilfe an und steckt kurz danach selbst mitten in der Schusslinie.

Das Cover, welches der Blanvalet-Verlag verwendet hat, trifft die Kulisse der Handlung optimal. Denn in einer Unmenge von Schnee und Kälte spielt der 14. Roman der Jack-Reacher-Reihe, entsprungen aus der Feder des englischen Autors Lee Child.

Schon gleich zu Beginn erzeugt der Schriftsteller eine lebendige und glaubwürdige Atmosphäre. Mit seinen Worten werden die Erlebnisse Jack Reacher lebendig und nachvollziehbar. Der Spannungsbogen ist bereits nach wenigen Seiten sehr hoch und steigert sich bis zum Ende des Werkes immens. Natürlich liegt dabei das Hauptaugenmerk auf dem ehemaligen Army-Soldaten, der in diesem Buch Kontakt zu seiner alten Einheit aufbauen muss.

Reacher ist ein unverfälschtes Original. Seine Sprüche und Ideen sind unkonventionell und trocken, dennoch begeistert gerade diese Art und Weise den Leser zum Weiterlesen. Es vergeht kaum ein Kapitel, in dem nicht erneut die markante Ausstrahlung des Charakters deutlich wird. Dennoch bleibt er dabei authentisch und sympathisch. Seine selbstgewählten Leitsprüche, die er stets wie ein Mantra wiederholt. spiegeln seine Vergangenheit wider und erlauben dem Leser Einblicke in die Vergangenheit des einsamen Mannes. Neben Reacher gibt es noch eine ganze Reihe interessanter Charaktere, die der Geschichte und Handlung einen idealen Verlauf ermöglichen. Alles zusammen bildet ein nachvollziehbares und unterhaltsames Grundgerüst.

Wichtig ist es zu erwähnen, dass auch Quereinsteiger, die bislang noch keinen Roman von Jack-Reacher gelesen haben, hier ein wahres Lesevergnügen finden werden.

Fazit: Eine tolle Geschichte, die auch neue Leser begeistern wird. Die Handlung ist logisch und rasant aufgebaut, die Szenerie bildlich und nachvollziehbar geschildert und die Charaktere glaubhaft und realistisch beschrieben. Ein wahrer Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt und den Leser in atemlose Spannung versetzt.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine große Leseempfehlung! Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung!
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am 25. Oktober 2013
Jack Reacher is back. Nachdem durch die Verfilmung mit Tom Cruise in der Hauptrolle (mal ehrlich: für einen echten Jack Reacher Fan geht das ja gar nicht - totale Fehlbesetzung... aber darum geht es ja hier nicht) der Protagonist von Lee Childs Thrillerserie Hollywood tauglich in Szene gesetzt wurde, bedient der neue Roman "61 Stunden" endlich wieder die Stammleserschaft und sorgt für etwas Bodenhaftung durch ehrliches, handfestes Lesevergnügen :-).

Dieses Mal verschlägt es Reacher in ein kleines Kaff, in dem offensichtlich gerade alles auf eine große Katastrophe hinausläuft und sämtliche Sicherheitskräfte in höchster Einsatzbereitschaft sind. Die Auswirkungen merkt Reacher sprichwörtlich am eigenen Leib, als er mit einer Gruppe Rentner und deren Reisebus in den Vorboten eines schweren Schneesturms verunglückt. Es dauert lange bis Hilfe kommt und als er bei einem der alarmierten Polizisten unterkommt, erfährt er nach und nach, warum. Ein Drogenringchef sitzt im Hochsicherheitsgefängnis vor den Toren des Städtchens ein und die Hauptzeugin, eine ältere Dame, schwebt quasi in Lebensgefahr. Und offensichtlich rechnen die Sicherheitskräfte mindestens mit einem Anschlag auf die Zeugin, im Schlimmsten Fall mit einem Ausbruchversuch des Gangsters. Aus der Not heraus bittet der Polizeichef Reacher um seine Unterstützung. Und als im Gefängnis eine Revolte ausbricht und fast alle Polizisten hier zum Einsatz gerufen werden, zeigt sich, dass die Befürchtungen mehr als berechtigt sind. Reacher muss all seine Routine, aber auch Alles von sich aufbieten, will er die große Katastrophe verhindern. Doch dieses Mal sind seine Gegner hoch professionell, deutlich in der Überzahl und vollkommen skrupellos. Und der Countdown (61 Stunden) läuft.

Jack Reacher entspricht voll und ganz dem Leitbild des einsamen Cowboys, der als Personifizierung des Guten, aber auch als Rächer ohne festen Wohnsitz die letzte Hoffnung in schlimmster Bedrohung darstellt. Lee Child hat hierbei eine vielschichtige, tiefgründige und gleichermaßen sympatische wie mysteriöse Hauptfigur in den Mittelpunkt seiner hochspannenden und äußerst kurzweiligen Thriller gestellt. Reacher ist kein klassischer Rambo-Typ, der traumatisiert alles Böse dieser Welt bekämpft. Vielmehr streift er, geprägt durch seine miltärische Vergangenheit und enttäuscht vom System, ruhelos durch die USA und stolpert immer wieder in teilweise kleine, teilweise aber auch politisch brisante Fälle hinein. So auch in "61 Stunden", einem Thriller der Reacher die letzten 61 Stunden vor dem großen Showdown begleitet. Dabei lässt Child den Leser nicht nur aus Sicht von Reacher die Chronologie der Ereignisse verfolgen... immer wieder erfährt man, was gerade auf der "anderen" Seite passiert - Stück für Stück setzt sich so dem Leser der große und unglaublich brutale und rücksichtslose Plan der Drogenmafia zusammen. Das ist ausgesprochen geschickt in Szene gesetzt, denn der Wissensvorsprung des Lesers gegenüber den Protagonisten rund um Reacher ist nie groß genug, um alles zu durchschauen. Im gegenteil treibt Child mit diesen Wissensfragmenten ausgesprochen geschickt die Handlung an und gleichzeitig die Spannung in die Höhe.

"61 Stunden" ist in meinen Augen ein klassischer Jack Reacher Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Der Schreibstil von Child ist angenehm - vordergründig einfach gehalten, aber gleichzeitig sehr bild- und emotionsgewaltig. Nicht umsonst zählt Child mittlerweile zur Crème de la Crème der Thrillerautoren, der nicht nur eine große Fangemeinde um sich gescharrt hat, sondern durchaus auch Literaturkritiker von sich einnimmt. Kein Wunder, dass Hollywood da nicht lange auf sich warten ließ.

"I'm a poor lonesome cowboy..." - 5 Sterne!
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am 27. Januar 2014
Wer gerne Jack Reacher Romane liest, wird auch hier seinen Spaß haben. Möglicherweise aber etwas gebremst, denn das Buch gehört nach meiner Meinung zu den schwächeren. Die Story ist an manchen Stellen übertrieben bis unglaubwürdig und nicht immer schlüssig.
"Schlimmer" noch: Wer schon ein paar Jack Reacher Romane gelesen hat, weiß recht schnell wie die Rollen verteilt sind (zu durchsichtig, hat man so ähnlich schon mal gelesen). Das Ende ist eigentlich auch bald im Großen und Ganzen klar, so dass es nur noch eine Frage der Ausschmückung durch den Autor ist, auf die man irgendwann hinliest.

Wer in diese Romanserie einsteigen will, sollte meiner Meinung nach andere Titel wählen. Siehe Rezensionen. Da gibt es tolle Stories.

Prinzipiell sollte man einen Helden mögen, der ziemlich fehlerfrei und tough ist, sowie gerne Richter und Henker in einer Person gibt.

Nachtrag. Um nicht allzu sehr missverstanden zu werden: Ich selbst mag Jack Reacher-Romane und habe bis einschließlich 61-Stunden alle gelesen. Mir macht es auch nichts, wenn der Held ein bißchen "supercharged" ist und die Story Effekte und Wumms hat. Viele Romane finde ich klasse. Die Ober-Schurken sollten sich aber auch trotz Gigantomanie und aller möglicher skurriler Eigenschaften einigermaßen glaubwürdig und clever verhalten. Und - zu durchsichtig sollte es bei spannenden Fragen (z.B. wer ist der lokale Bad Boy?) auch nicht sein.
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Durch einen Busunfall in South Dakota, landet Jack Reacher in dem Städtchen Bolton. Dort stellt anscheinend eine Rockerband Meth Amphetamin auf einem verlassenen Air Force-Stützpunkt her und würde gerne die einzige Zeugin ihrer Verbrechen für immer zum Schweigen bringen. Als Reacher sich einmischt, zeigt sich, dass viel mehr hinter der Sache steckt, als es auf den ersten Blick den Anschein hat….
Vorweg, wohl einer der schwächsten Jack Reacher Romane den ich bisher gelesen habe (14). Uns so schwanke ich zwischen 2 und 3 Sternen. Gefallen hat mir wie immer der Schreibstil, kurz, präzise und sehr informativ. Hier zeigt Mr. Reacher wieder sein „in sich ruhendes Selbst“ aus den ersten Romanen. Leider ist er ist schon fast überheblich Selbstsicher und Überlegen gegenüber den „armen Polizisten“, die seine Hilfe ohne viel zu fragen gerne annehmen. Die Figuren sind sehr tiefgründig angelegt und nur der „Hauptgegner“ erscheint mir wie eine Schablone. Dem geübten Krimileser wird auch leider viel zu schnell klar, wer der „ortsansässige Helfer“ des „Oberbösen“ ist. Leider fehlt auch (bis auf die letzten 80 Seiten) ein echter Spannungsbogen und der Leser wird mit immer wiederholten Erklärungen zur vorherrschenden Kälte abgespeist. Sehr interessant sind die Hintergrundinformationen zu Reacher, die in einigen Gesprächen aufgedeckt werden, und somit wieder kleine Puzzelteilchen zum Gesamtbild „Jack Reacher“ beitragen. Gerade auf den letzten Seiten überkommt mich das Gefühl, dass Lee Child ein Ende mit Jack Reacher im Sinn hatte (aber es gibt ja schon 3 weitere Romane), und somit die Serie einstellen wollte. Ich kann nicht sagen „der Roman gefällt mir nicht“, aber selbst ein „gewohnt gut“ ist hier zu viel! Ich wundere mich etwas, wie das Buch ein „Spiegelbestseller“ werden konnte!
Fazit: Sehr dünne Story, einiges an Reacher-Hintergrund und viel „Füllmaterial zum Strecken“ – leider einer der schlechtesten Romane dieser Reihe!
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. März 2014
Der Bus mit dem Reacher unterwegs ist, hat auf einer vereisten Fahrbahn einen Unfall und muß in der Kleinstadt Bolton einen unfreiwilligen Stop einlegen. Da eine Weiterfahrt erst mal unmöglich ist und wegen des schlechten Wetters auch so schnell kein Ersatz gestellt werden kann, werden alle Fahrgäste von hilfsbereiten Bürgern von Bolton aufgenommen. Reacher kommt bei dem stellvertrenden Polizeichef unter und merkt schnell daß die Polizei von Bolton momentan in einer Ausnahmesituation ist. Vor den Toren Boltons gibt es eine Rockerkommune und das nahegelegene neue Bezirksgefängnis erfordert auch besondere Aktivitäten. Zu alledem gibt es noch eine alte Dame zu bewachen, die als Kronzeugin gegen die Rocker fungiert.

Spannende, typische Reacher-Story die man am besten an einem kalten Winterabend vor dem Kamin liest.
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am 27. Februar 2015
Von allen Jack-Reacher-Bänden, die Lee Child bislang geschrieben hat, ist dies der mit der wenigsten Action - was aber nicht heißt, dass es auch nur ansatzweise langweilig werden würde. Natürlich kann man der Figur einiges vorwerfen: Die Unglaubwürdigkeit mancher Handlungen, der dick aufgetragene Patriotismus, die "Unbesiegbarkeit" des Helden - alles richtig; und dennoch würde man der Reihe damit nicht gerecht werden.
61 Stunden ist, wie alle anderen Reacher-Folgen auch, amerikanisches Popcorn-Kino in Buchform. Mitreißend, unterhaltsam, spannend. Einfach den Kopf ausschalten, abschalten und genießen...dann klappt's auch mit dem Helden ;-)

Reacher wird in eine Stadt verschlagen, die eingeschneit ist. Kaum jemand kommt rein, kaum jemand raus. Gleichzeitig muss eine Zeugin geschützt werden - eine nette alte Dame - die als Hauptbelastungszeugin bei einem Gerichtsprozess dienen soll. Natürlich von reacher. Natürlich gegen einen Killer, der genau diese Aussage verhindern will. Und natürlich gibt es noch ein Rätsel: Was hat die außerhalb des Ortes stehende Ex-Militäreinrichtung damit zu tun? Was eine Motorradgang? Was ein mexikanischer Drogenbaron? Child löst all dies glaubhaft auf, lässt die Kleinstadt zum Leben erwecken und seinen Helden tun, was Reacher immer tut - gnadenlos aufräumen.

Mich hat der Roman bestens unterhalten: 5 Sterne!
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am 29. Oktober 2013
Also, für Reacher Fans (wie mich) mal wieder eine hervorragende " Sonntagmittaghollywoodpopcorn" Unterhaltung. Ansonsten ist die Handlung doch arg konstruiert und früh vorhersehbar. Aber gut, spätestens für den "theoretischen" Cliffhänger gibt es dann doch einen Stern Abzug.
Außerhalb der Wertung möchte ich dann explizit auch noch meine Meinung zum aktuellen (Oktober 2013) Preis der Kindle Version kundtun. Die deutsche Kindle Version kostet über 15€ ! Seid "Ihr" (vermutlich im Zuge der Buchpreisbindung die Verantwortlichen des entsprechenden Verlages) eigentlich noch ganz jeck? Die englische Kindle Version kostet keine fünf Dollar. Inzwischen ist es für mich als audible Kunden günstiger, mir das ungekürzte Hörbuch (im Abo) einfach vorlesen zu lassen! Mal ganz abgesehen vom "Rest", der sich bei diesen Preisen das Ebook einfach aus dem Netzt zieht. Also man kann es ganz ehrlich auch übertreiben.
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am 30. März 2016
Wie immer spannend, easy reading, macho- aber etwas zu viel Liebeswirren, die bei der action etwas stören.
Es gibt weniger "Verwirrendes" von Lee Child, aber ansonsten, wie immer lesenswert um den Abflug vom Alltag zu kriegen.
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am 4. November 2013
Seine Nachfolgerin als Vorgesetzte der Spezialeinheit der Militärpolizei, Major Susan Turner, ist es, die Jack Reacher (wenn er ehrlich ist) ein wenig aus der Fassung bringen wird. Zumindest aus der Fassung des einsam herumstreunenden Steppenwolfes, der nur besitzt, was er auf dem Leib trägt, dies alle vier Tage entsorgt und neu kauft und ansonsten keine Form der Anbindung oder Sesshaftigkeit in seinem Leben sucht. Die könnte ihn schon zu einer gezielten Reise bewegen. Spürt er.

Nur, dass dieser Reacher noch nicht einmal als Anhalter in den Bus einer Senioren-Reisegesellschaft einzusteigen vermag, ohne sich kurze Zeit später inmitten einer bedrohlichen Situation wiederzufinden.

Im Schneesturm durch einen Unfall mit dem Bus gestrandet.
Schnee, der den kleinen Ort so gut wie abschneidet von der Außenwelt.
Ein kleiner Ort mit vielen Angestellten Polizisten und einem modernen Gefängnis als wichtigstem Arbeitgeber. Und eine stillgelegte Militärbasis, deren ursprünglicher Zweck Gegenstand von Legenden ist. Zur Zeit „in Betrieb“ genommen von einer Gruppe harter Biker, die ihre Drogengeschäfte von dort aus organisieren. Wobei der Boss der Biker just in jenem Gefängnis unter verschärften Sicherheitsbedingungen einsitzt. Dennoch aber Wege gefunden hat, seinen Trupp eng zu führen.

Was wichtig für ihn ist, denn es gilt, eine Zeugin auszuschalten. Diese hat sein Verbrechen gesehen und könnte ihn dauerhaft hinter Gitter bringen. Aber der Killer ist schon unterwegs. Und hätte sicherlich unter den besonderen Umständen in Bolton leichtes Spiel. Wenn da nicht zufällig Jack Reacher im Ort gestrandet wäre.

Der ohne großes Aufheben, ohne viele Worte, wie es ebene seine Art ist, mehr und mehr die Fäden an sich zieht. Zum Schutz der Zeugin, einer alten Dame.

„Sie sind ein cleverer Kerl und ein guter Schütze. Aber ich bin besser als sie“.

Kein leeres Gerede. Denn sowohl der Killer als auch der einfliegende mexikanische Drogenhändler werden feststellen müssen, dass Jack Reacher auch auf sich selbst wenig Rücksicht nimmt, wenn man ihm gefährlich zu nahe kommt. Was sich vor allem im kühl, nüchtern erzählten Finale des Romans deutlich zeigen wird. Ein Finale, dass eine ganze Reihe an Fragen im Übrigen offen lassen wird. Nicht, was diesen „Fall“ angeht, der absolut gelöst sein wird, sondern was das weitere Ergehen Reachers betrifft.

Klare Sätze, prägnante Dialoge, präzise und knapp skizzierte Personen. Der Gegensatz von winterlicher Idylle und steter Gefahr, von „Postkartenschönheit“ und tödlichen Temperaturen. Und ein Reacher in Bestform. Mit wenigen Worten, stringenten Handlungen und dem Herz auf dem rechten Fleck, der aber auch vor direkter und klarer Gewalt keinen Moment zurückweicht.

Auch „61 Stunden“ ist ein Höhepunkt des Thriller Genres das den Leser durchweg zu fesseln versteht.
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am 8. September 2014
Wer auf einsame Helden steht, die immer da, wo sie gerade sind, in irgendetwas hereingeraten und diese Situationen immer recht kompromisslos durchziehen, der ist bei Lee Childs Helden Jack Reacher genau richtig!
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