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Zum Inhalt:
Adam hat es geschafft. Er ist Rockstar. Doch das Ende seiner Liebe zu Mia zieht ihn in immer tiefer werdende Abgründe. Nur noch mit Tabletten schafft er es die Tage zu überstehen.

Als er eines abends durch New York streift, sieht er ein Konzertplakat von seiner Mia. Die ist inzwischen eine gefeierte Cellistin. Adam muss sie einfach wiedersehen und trifft sie nach dem Konzert in ihrer Garderobe.

Gemeinsam schlendern sie durch New York und endlich trauen sie sich über das was schiefgelaufen ist zu reden. Nach dem versöhnlichen Gespräch, droht jedoch eine erneute Trennung.

Meine Meinung:
"Lovesong" ist die Fortsetzung von "Wenn ich bleibe". Diejenigen, die meine Rezension zu "Wenn ich bleibe" gelesen haben, wissen, dass ich total begeistert von dem Buch war. Die Geschichte ist mir einfach total nah gegangen. Mit "Lovesong" habe ich mir einen würdigen Nachfolger gewünscht, doch es kam alles anders. Vielleicht hatte ich auch einfach nur zu hohe Erwartungen.

Schon lange nicht mehr, habe ich so ein langweiliges Buch gelesen. Irgendwie ist alles so empfindlich und feinfühlig geschrieben, das es nervt. Man liest sich den Text auf den Buchrücken durch und das wars. Mehr passiert in dem Buch nicht. Alles wird endlos in die Länge gezogen - wie Kaugummi. Ausgeschmückt wurde alles mit sehr langweiligen Gedankengängen.

Und dank "Lovesong" finde ich jetzt auch noch, dass Mia eine versnobte Zicke ist. Dieses Buch hat mir irgendwie "Wenn ich bleibe" kaputt gemacht.

Ich wollte dieses Buch immer wieder weglegen, weil ich es nicht mehr ertragen konnte, von dem depressiven Adam, der Mia hinterherttrauert, zu lesen. Für mich waren die Gedanken irgendwann auch nicht mehr nachvollziehbar. Hätte Adam vor mir gestanden, hätte ich ihn erstmal schön durchgeschüttelt.

Wie auch immer, dass Buch habe ich nicht weggelegt, weil ich gehofft habe, dass irgendwas spannendes passiert. Was leider nicht der Fall war.

Gayle Forman hätte sich nach "Wenn ich bleibe" zur Ruhe setzen sollen. Ich bin wirklich enttäuscht und brauche jetzt ein Buch in dem IRGENDETWAS passiert ;)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. März 2012
ich war begeistert über den 1. Teil, habe mir deshalb sofort den 2. Teil gekauft - war aber sehr enttäuscht - wurden im 1. Teil die Gefühle noch sehr schön und so nachvollziehbar beschrieben, wurde dies doch im 2. Teil eher holprig. Es war langatmig, fürchterlich düster und der Rockstar war mir einfach nur zuwider - zum Ende wurde es dann wieder ein bisschen besser - aber nein, das hätte ich nicht unbedingt lesen müssen...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juli 2011
"Wer auch immer behauptet, dass die Vergangenheit nicht tot sei, der hat es genau falsch verstanden. Die Zukunft ist es, die bereits tot ist, bereits feststeht. Dieser ganze Abend war ein riesiger Fehler. Deswegen lässt sich die Zeit auch nicht mehr zurückdrehen. Und der Abend macht die Fehler, die ich begangen habe, nicht wieder ungeschehen. Geschweige denn die Versprechen, die ich gegeben habe."

Inhalt:
Drei Jahre sind vergangen, seit Mia dem Tod knapp entkommen ist. Seitdem hat sich vieles Verändert: Mia ist eine erfolgreiche Cellistin geworden und Adam einer der begehrtesten Rockstars des Landes. Doch beide verbindet nichts mehr miteinander, die alte Liebe scheint vergessen. Adam bleibt nur der Schmerz, Mia vielleicht für immer verloren zu haben. Denn als Mia aufbrach um an der Julliard zu studieren, ließ sie ihr ganzes Leben hinter sich, besonders Adam. Dieser scheint mehr und mehr an dem Verlust, der Liebe seines Lebens, zu ersticken und versinkt immer tiefer in einer Depression. Als jedoch das Schicksal die Beiden, an dem wohl ungünstigsten Zeitpunkt, zusammenführt, haben sie die Möglichkeit, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen und ein für alle Mal, den Schmerz hinter sich zu lassen und sich auszusprechen. Ihnen bleibt nur eine Nacht, denn am nächsten Morgen müssen beide ihre Tour antreten, in verschiedene Richtungen der Welt.

Es bleibt: Die Wahrheit, der Schmerz und die Erinnerung an eine nie vergessene Liebesgeschichte: Die Geschichte von Mia und Adam.

Schreibstil:
Gayle Forman hat bereits in ihrem ersten Roman "Wenn ich bleibe" gezeigt, dass sie die Magie besitzt, ihre Leser durch Poesie an die Geschichte von Adam und Mia zu fesseln. In ihrem ersten Roman, konnte man sich hinter jedem Buchstaben verstecken und sich langsam, ganz sanft an den Sinn und die Bedeutung schleichen. Wer jetzt erwartet, dass "Lovesong" eine ähnliche, poetische Schreibweise aufweist, der wird enttäuscht sein, denn im völligen Kontrast ist der Schreibstil in ihrem Folgeband rau, herb und ziemlich direkt. Denn in "Lovesong" beschreibt, anders als in "Wenn ich bleibe", Adam und nicht Mia, seine Sichtweise auf die Ereignisse. Man bekommt einen Einblick in die Gefühle und Erinnerungen von Adam und stellt schnell fest, dass er nach dem Verlust von Mia, nur noch ein seelisches Frack ist, dass den Alltag bekämpfen muss, um nicht an ihm zu zerbrechen. Ich finde hier hat die Autorin, sehr gute Arbeit geleistet. Denn durch den Perspektivwechsel wird erstmals klar, wie verschieden Adam und Mia wirklich sind. Sie sind wie Feuer und Wasser, wie Gefühl und Verstand. Die Beiden könnten gegensätzlicher nicht sein. Ich fand es sehr erfrischend und bewegend, dass man in diesem Buch, auch mal eine Einsicht in die Gefühle und Gedanken von Adam bekommt. Jedoch fand ich auch, dass es meine Stimmung und meine Gefühle zu diesem Werk, sehr beeinflusst hat. Habe ich Mia im ersten Band noch bewundert und repektiert, so entwickelt sie sich im zweiten Band für mich, in eine eher negative Person. Auch meine Gefühle zu Adam haben sich, durch den Schreibstil enorm verändert, denn seine depressive Stimmung, wirkt auf den Leser sehr beklemmend und bedrückend, so dass es mir schwer gefallen ist, mich voll und ganz auf die Sicht von Adam einzulassen.

Idee/Umsetzung:
Als ich herausgefunden hatte, dass die Geschichte von Mia und Adam in eine zweite Runde geht, war ich zunächst begeistert. Ich habe mich gefreut auf eine neue, berührende Geschichte der Beiden. Obwohl ich auch nicht verstanden habe, was es noch zu erzählen gibt, so dass die Geschichte nicht an Glaubhaftigkeit verliert. Als ich dann, die letzte Seite des Buches zuschlug, musste ich voller Bitterkeit feststellen, dass Gayle Forman, hier keine gelungene Fortsetzung gelungen ist. Man merkt der Geschichte nämlich an, dass die Autorin noch nicht dazu bereit war, ihre Figuren gehen zu lassen. Die Handlung und die Ereignisse erscheinen in meinen Augen, erzwungen. So als hätte die Autorin, krampfhaft versucht eine neue Geschichte mit Mia und Adam aufkochen zu lassen. Leider ist ihr dies in meinen Augen nicht gelungen. Für mich hat "Lovesong" das Ende von "Wenn ich bleibe" ganz auf den Kopf gestellt und seine Wirkung auf den Leser zerstört. Denn das Ende in ihrem ersten Band, fand ich durchaus passend. Man konnte seine Gedanken schweifen lassen, träumen und sich vorstellen, wie es mit den Beiden nun weitergeht. "Lovesong" vernichtet dieses träumerische Gefühl voll und ganz und erschafft eine völlig neue Stimmung zur Handlung, wie auch zu den Charakteren. Denn wie bereits erwähnt, hat sich meine Stimmung den Figuren gegenüber sehr verändert. Auf Mia war ich einfach nur sauer, weil sie aus Adam ein seelisches Frack gemacht hat und Adam gegenüber war ich sehr mitleidig, weil er nichts positives im Leben mehr gesehen hat und ihm der Sinn von Musik entglitten ist. Deshalb kann ich festhalten, dass die Idee an sich von Gayle Forman, ein zweites Buch zu schreiben schön war, jedoch im Bereich der Umsetzung für mich völlig versagt. In diesem Fall wäre es für mich besser gewesen, wenn die Autorin, wie schwer es auch sein mag, auch für die Leser, den Mut gefasst und sich von Adam und Mia verabschiedet hätte.

Charaktere:
Wie bereits in den ersten Punkten angesprochen, haben sich meine Gefühle gegenüber Adam und Mia in "Lovesong" komplett verändert. Dies liegt vorallen an dem Schreibstil wie auch an den Handlungen, die Mia und Adam in drei vergangenen Jahren begangen haben. Wer Mia als herzliche, liebevolle, träumerische und emotionale Person kennengelernt hat, der wird im Folgeband schnell diese Gefühle ihr gegenüber revidieren und sie als herzlos und ungerecht empfinden - so ist es zumindest mir ergangen. Denn dadurch, dass Adam seine Erlebnisse und Erinnerungen darlegt und erzählt, wie Mia ihn vor drei Jahren, ohne ein Wort verlassen hat, der wird sich zunächst fragen, was aus der guten alten Mia geworden ist. Denn Adam ist ein seelisches Frack. Er leidet unter starken Depressionen und kann dem Leben keine positiven Aspekte mehr abgewinnen. Selbst in der Musik, sieht er keinen Sinn, keinen Funken mehr. Dieses Verhalten, hängt alles mit dem Verlust von Mia zusammen, deshalb ist es nur logisch, dass ich, als Leser, Mia in Frage stelle und sie für ihre Taten zu hassen beginne. Dieses Gefühl schleppe ich also, bis knapp 40 Seiten vor Ende des Buches mit mir herum und frage mich immer und immer mehr, warum die Autorin mich zu diesen Gefühlen drängt. Auch wenn sich am Ende alles auflöst, Sinn und Beweggründe offen gelegt werden, so konnte dies meine Stimmung nicht mehr kippen. Stattdessen fand ich das Ende, genau deshalb, sehr unglaubwürdig. Auch wenn dieses Ende sehr schön war und mich bewegt hat, ja mir sogar eine Gänsehaut übergejagt hat, so habe ich mich doch immer und immer wieder gefragt, warum die Autorin diese widersprüchlichen Gefühle im Leser wachruft nur um sie am Ende wieder zu zerstereuen... Ich sehe leider wenig, bis keinen Sinn darin, dass dieses Bcuh verfasst wurde, denn meiner Ansicht nach, waren es nicht Mia und Adam die mir hier begegnet sind, sondern zwei völlig neue, fremde Figuren, die ich erst kennenlernen und verstehen lernen musste.

Cover/Innengestaltung:
Das Cover von "Lovesong" gefällt mir sehr gut, auch wenn ich die Gesichtsausdrücke der beiden Personen, nicht mit den Gefühlen der Figuren im Buch in Verbindung bringen kann. Trotzdem finde ich es auf eine Art und Weise gelungen. Was mir zunächst besonders gefallen hat, war die Tatsache, dass man sich an die Covergestaltung des ersten Bandes (der Taschenbuchausgabe) angelehnt hat. Was mich darauf jedoch sehr bestürzt hat, war dann die Feststellung, dass die beiden Bücher, völlig unterschiedliche Größen haben und so nebeneinander im Bücherregal eher nicht sehr harmonisch zusammen wirken. Aber dies ist ein kleiner Punkt.
Die englischen Cover finde ich beide sehr schön. Wobei ich mir, bei einem Buch aus Adams Sicht, eher ein Bild von ihm, als von Mia, auf dem Cover gewünscht hätte. Einen Pluspunkt gibt es aber dafür, dass man sich anscheinend nach einer Weile dazu entschlossen hat, die Brücke mit abzubilden. Diese steht ja für die "große", anstehende Entscheidung der Beiden.
Die Innengestaltung von "Lovesong" ist relativ unspektakulär. Jedes Kapitel in der Gegenwart, wird durch einen kleinen Ausschnitt, aus den Songtexten von Adam eingeleitet, jeder Ausschnitt aus der Vergangenheit, bleibt ohne erkennbare Besonderheit. Da Adam durch die Songtexte, mit seiner Band schließlich berühmt wurde, fand ich es ganz schön, einen Einblick in diese zu erlangen, auch wenn ich die deutsche Übersetzung als sehr fragwürdig empfinde. Trotzdem war es eine nettte Idee, vorallem wenn man bedenkt, dass Adam auch seinen Verlust von Mia dadurch der Welt mitgeteilt und somit ein Stück seines Schmerzen abgegeben hat.

Fazit:
"Lovesong" von Gayle Formann ist in meinen Augen, eine eher schwache Fortsetzung des Buches "Wenn ich bleibe". Die Autorin glänzt zwar duch eine gelungene Grundidee, wie auch durch einen passenden und durchdachten Schreibstil, scheitert jedoch kläglich an der Umsetzung der Geschichte von Mia und Adam. Die Handlung wirkt eher erwzungen als spannend und schweift an einigen Stellen in langatmige Passagen, die den Leser mehr als einmal, etwas ermüdet auf die Uhr schauen lassen. Zudem entfremdet einem die Autorin, die geliebten Figuren aus Band eins, indem sie, besonders die Figur der Mia, durch verschiedene Handlungen, sehr unsympathisch und negativ erscheinen lässt. Zusätzlich wird das Gefühl geschürt, dass Gayle Forman einem bewusst, diese negativen Gefühle aufzwingt, dass man am Ende umso erleichtertet und berührter dem Ausgang der Geschichte miterlebt. Jedoch hat dies bei mir eher gegensätzlich gewirkt: Für mich hat die Geschichte besonders dadurch, an Tiefe und Glaubhaftigkeit verloren. Abschließend kann ich sagen, dass meine Erwartungen an dieses Buch, mich im Schatten des ersten Bandes zurück ließen, mit der stillen Frage, warum die Autorin nicht den Mut hatte, sich von Adam und Mia zu trennen und damit der Poesie ihres ersten Buches, noch mehr Kraft zu verleihen. Zwar löst "Lovesong" bei seinen Leser Gefühle aus, doch sind diese, in meinen Augen, eher widersprüchlich und längst nicht so aufwühlend und bewegend wie in "Wen ich bleibe". Trotzdem werde ich weitere Bücher von Gayle Forman, im Auge behalten, denn ihr Schreibstil ist immer eine Reise wert. Man darf also gespannt sein, welche Buchstaben und Gefühle die Autorin noch zu Papier und als bald ins unsere Köpfe zaubern wird. Einer neuen Geschichte, mit neuen, frischen Figuren, wäre ich durchaus nicht abgeneigt und hoffe, dass wir noch einige Werke der Autorin zu erwarten haben, die "Wenn ich bleibe" in nichts nachstehen werden und sich aus seinem langen, schwarzen Schatten befreien.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Lovesong ist die Fortsetzung des Vorgängerromans 'Wenn ich bleibe' in dem Adams und Mias Kennenlernen, ihre große Liebe zueinander und auch der schwere Schicksalsschlag der beide traf und an dem ihre Beziehung schließlich zerbrach, behandelt.
Mittlerweile hat Adam zwar großen Erfolg mit seinen Songs, die er nachdem sich Mia ohne ein Wort der Erklärung von ihm trennte, schrieb und gilt als heißer Rockstar von dem alle Frauen nur träumen, doch im Grunde ist Adam das geblieben, was er auch vor seinem plötzlichen Erfolg war- ein sensibler, nachdenklicher und melancholischer Mensch, der den Rummel um seine Person im Grunde ablehnt und einfach nur seine Ruhe haben möchte.
Bis heute hat er Mias Verhalten nicht verarbeitet, obwohl er sich in einer anderen Beziehung befindet, die auch darunter leidet, dass er Mia immer noch liebt und nicht vergessen kann.

Zu gerne würde er die Gründe für Mias 'Schlussstrich' unter ihrer damaligen Beziehung erfahren- die unverhoffte Gelegenheit bietet sich ihm, als er eines Tages an einem Konzerthaus vorbeigeht, in dem Mia ein Konzert gibt. Obwohl er sich inkognito dort hinein begibt, wird er doch von Mias Mitarbeitern erkannt und nach dem Konzert bittet ihn Mia zu sich in ihre Garderobe. Beide wissen zunächst nicht, wie sie sich verhalten sollen, während Adam viele Fragen auf der Seele brennen, scheint es so, als wolle Mia eher platonisch- freundschaftlich mit Adam ein paar Stunden in New York verbringen, bis sie beide sich am nächsten Tag wieder trennen müssen. Wird Adam Antworten auf seine Fragen bekommen?

Erstmal möchte ich vorweg nehmen, dass man, bevor man sich 'Love Song' zu Gemüte führt auch unbedingt zuvor 'Wenn ich bleibe' gelesen haben sollte, um Adams Verzweifelung und seine innere Zerrissenheit wegen Mia in Gänze verstehen zu können. Zwar erfährt man auch in dieser Fortsetzung wesentliche Dinge, die in 'Wenn ich bleibe' geschehen sind, doch die Story wirkt so einfach umfassender und bedeutungsvoller , wenn man hier meinen Rat befolgt.
'Love Song' ist in meinen Augen eine gelungene Fortsetzung- ein Roman voll leiser Zwischentöne, der aus der Sicht Adams erzählt wird und bei dem man nicht anders kann, als mit der männlichen Hauptfigur mitzufiebern und mitzuleiden.
Die Autorin hat eine wunderbare Ausdrucksweise und was mir besonders gut gefallen hat, war, dass sie völlig ohne aufgebauschte Nebenhandlung auskommt. Der Roman erzählt im Grunde nur Adams und Mias Liebesgeschichte weiter und das auf so tiefgründige und anrührende Weise, dass die Lesezeit wie im Fluge vergeht. Die Dialoge zwischen beiden sagen sehr viel über ihre Zweifel und ihre Verwirrung nach dem Unglück das Mias Familie, und auch Mia selbst traf, aus- und trotz der nun in 'Love Song' bestehenden Ausgangssituation, die eine Versöhnung zwischen Mia und Adam eigentlich unmöglich macht, gelingt es der Autorin auf feinfühlige Weise, nach der langen Zeit der Distanz zwischen dem ehemaligen Paar, wieder eine plausibel erzählte Annäherung zu schaffen, die mir beim Lesen einige Tränen in die Augen getrieben hat. Ob sich beide am Ende doch wieder finden, werde ich an dieser Stelle nicht verraten, doch so viel sei gesagt, man sollte definitiv Taschentücher bereithalten, denn der Weg bis zum Ende des Romans ist steinig und mitreißend !

Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 5. November 2012
Nachdem ich bereits "Wenn ich bleibe" gelesen habe und sehr begeistert war, war schnell abzusehen, dass ich auch den Nachfolgeband "Lovesong" lesen möchte. Gesagt, getan! - Und ich wurde alles andere als enttäuscht, denn auch der zweite Band konnte mich mit seinen sympathischen Charakteren und einer guten Handlung überzeugen.

Der Schreibstil hat mich mal wieder überzeugt. Das Buch lebt hauptsächlich von ruhigen Momenten, bei denen man sich als Leser voll und ganz auf die Charaktere und Schauplätze einlassen kann. Die Dialoge gehen stellenweise sehr ans Herz und man merkt den Charakteren immer noch an, was sie im ersten Band durchmachen mussten. Dazu wird auch immer wieder auf die Geschehnisse im ersten Band eingegangen, sodass man sich immer noch sehr gut an den Vorgänger erinnern kann und wieder mittendrin im Geschehen ist.

Mia und Adam muss man einfach mögen, auch wenn es diesmal etwas schwierig war, sie zu verstehen, da vor allem Mia oftmals Entscheidungen trifft, die man als Leser am liebsten überhaupt nicht akzeptieren möchte. Beide haben sich als Musiker etabliert und sind doch die gleichen Menschen geblieben, wie sie auch vor ihrem Erfolg waren. Dennoch merkt man auch eine kleine Entwicklung, denn sie wirken selbstbewusster und entschlossener, bleiben aber dennoch sehr herzlich und melancholisch. Was bei Mia jedoch auffällig ist, ist ihr "neues" Verhalten: Sie wirkt mittlerweile sehr abgeklärt und abweisend, dennoch bleibt sie eine sympathische Protagonistin, die ich auch weiterhin in mein Herz schließen konnte.

Nachdem sich Mia überraschend von Adam getrennt hat, kann dieser nicht mit ihr abschließen, da ihm noch Antworten fehlen, um die Beziehung zu verarbeiten. Er kann Mia einfach nicht vergessen und sucht weiterhin nach Antworten, die er jedoch zunächst gar nicht erhält, da Mia oftmals sehr reserviert wirkt und sie nur schwer auf einen Nenner kommen.

Einerseits ist es schade, was aus beiden geworden ist, andererseits finde ich es spannend, da sich dadurch so viele neue Möglichkeit bieten. Es ist sehr schön zu sehen, was sich Gayle Forman wieder einmal für Mühe gegeben hat, sodass man um dieses Buch nur sehr schwer herumkommt.

Das Cover gefällt mir sehr gut, vor allem, weil es sich farblich und von den Figuren her sehr an den ersten Band orientiert. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls sehr gelungen, sodass der deutsche Verlag hierbei alles richtig gemacht hat.

Insgesamt ist "Lovesong" eine gelungene Fortsetzung, die ich sehr genossen habe. Der zweite Band ist mindestens genauso gut wie der erste Band, sodass ich mich beim Lesen sehr wohlgefühlt habe. Sehr empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Oktober 2012
Lovesong ist der Nachfolger von dem Buch „Wenn ich bleibe“ und ich muss gestehen, ich wusste das nicht. Jedoch muss man, so bin ich der Meinung, den 1 Teil nicht unbedingt gelesen haben. Man erfährt im Buch einiges über das frühere Leben von Adam und Mia, den beiden Hauptprotagonisten. Das ging kapitelweise immer hin und her, was mir nicht so wirklich gefallen hat. Zwar wurde die aktuelle Zeit immer mit einem Vers von einem Liedtext markiert, trotzdem hatte ich selber große Schwierigkeiten, dem Buch zu folgen. Die Zeitsprünge waren doch sehr groß und auch sehr unterschiedlich.
Die Charaktere waren gut erarbeitet. Man konnte sich leider sehr gut in Adam hinein versetzen.
Adam, der für mich sehr depressiv rüber kam, war mir nicht wirklich so sympathisch. Seine andauernde schlechte Laune ist mir ziemlich aufs Gemüt geschlagen. Von Mia selber erfährt man nicht so viel. Nur dass sie eigentlich an der Stimmung von Adam schuld ist und man sich wirklich fragt, was ist das für eine Frau. Ich weiß nicht ob die Autorin genau das beabsichtigt hat, denn mögen kann man Mia am Anfang nicht wirklich.
Beide waren in der Highschool ein Paar, der Coole und die Streberin. Nach einem schlimmen Unfall trennen sich jedoch ihre Wege. Adam selber kann das nicht verstehen und möchte nur eins: eine Aussprache mit Mia. Als er bei einem Interview erfährt, dass sie ein Konzert gibt sucht er sich auf.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, jedoch hat mir hier etwas mehr Pepp und ein bisschen mehr Gefühl gefehlt. Das Buch heißt Lovesong, da erwartet man eigentlich sehr viel schöne und nicht nur depressive Gefühle. Ich persönlich musste sehr aufpassen, dass ich nicht abschweife von dem Buch. Ich fand es leider nicht überzeugend. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich den 1 Teil nicht gelesen habe, ganz ehrlich ich weiß es nicht.

Für mich war das Buch leider eine Enttäuschung. Vielleicht lag es wirklich nur daran, dass ich den 1 Teil nicht gelesen habe, das kann ich an der Stelle nicht sagen, halte es aber für möglich.
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am 19. Mai 2012
Die Geschichte um Mia und Adam geht weiter und wird aus Sicht von Adam erzählt. Man erfährt, wie es ihm seit der Trennung von Mia ergangen ist. Immer wieder werden neben Szenen aus seinem aktuellen Leben auch Szenen aus der Vergangenheit eingeblendet. Dennoch sollte man "Wenn ich bleibe" vorher gelesen haben, denn sonst wird man viele der Anspielungen nicht verstehen.

Gefehlt haben mir in diesem Buch die großen Gefühle, die ich im ersten Band geschätzt habe. Dem Leser wird vermittelt, wie schlecht es Adam seit der Trennung von Mia und auch mit seinem jetzigen Leben als Rockstar geht, aber seine Geschichte hat mich nur wenig berührt. Gayle Forman schafft es diesmal leider nicht, mich so richtig mit der Figur mitfühlen zu lassen. Berührend wird es erst, als er auf Mia trifft. Ab diesem Moment war ich wieder in der Geschichte gefangen und etwas von dem Zauber, der mich im ersten Band berührt hat, streifte mich auch hier.

Schön fand ich, dass man merkte, dass die beiden Figuren erwachsener geworden sind. Man merkte direkt, wie sie sich über die Jahre der Trennung weiterentwickelt haben. Gut wird die Zerrissenheit Adams geschildert. Eigentlich hat er alles, er wird als Rockstar von Fans gefeiert, hat Geld ohne Ende und fliegt für Konzerte um die Welt. Aber wenn er ehrlich ist, dann hat er nichts. Das Wichtigste in seinem Leben fehlt -> Mia. Gayle Forman schafft es hier sehr gut, dem Leser zu vermitteln, dass Erfolg und Geld nicht alles ist im Leben.

Fazit:
"Lovesong" ist der zweite Band der Geschichte um Mia und Adam. Der erste Band "Wenn ich bleibe" hat von mir 4 Sterne bekommen. Leider kommt der zweite Band was das heraufbeschwören von Gefühlen angeht nicht an den ersten heran und bekommt somit gute 3 Sterne.
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am 5. März 2012
Seit drei Jahren hat Adam Wilde, der durch seine Band Shooting Star zu einem gefeierten Rockstar wurde, seine große Liebe Mia Hall nicht mehr gesehen. Als sie nach New York aufgebrochen ist um an der renommierten Julliard Musikakademie zu studieren, schien noch alles in Ordnung zu sein. Doch irgendwann meldete Mia sich immer seltener bei Adam, bis sie schließlich überhaupt nicht mehr auf Emails oder Anrufe von ihm reagierte. Es war vorbei und Adam weiß bis heute nicht, warum oder wie es dazu kam.

Kurz nach der Trennung war Adam lange Zeit nur noch ein Häufchen Elend und auch jetzt ist er, trotz zahlreicher Liebschaften und der Beziehung mit einer berühmten Schauspielerin, noch immer nicht darüber hinweg. Nicht einmal der große Erfolg des Albums Collateral Damage, in dessen Songs er seine Trauer, seiner Wut und seinen Schmerz gesteckt hat, konnte ihn wirklich aus diesem Loch herausholen. Er hat seine Liebe zur Musik und die Freude am Leben verloren, die große Tour würde er am liebsten ausfallen lassen.

Doch dann bekommt Adam von seinem Manager überraschend einen Tag frei um sich für der Tour auszuruhen und das Schicksal führt ihn zur Carnegie Hall, wo an genau diesem Abend ausgerechnet Mia einen Auftritt hat und er sogar noch eine Restkarte ergattern kann. Durch die Crew, denen die Anwesenheit des berühmten Adam Wilde nicht entgangen ist, erfährt auch Mia, dass er dort ist und bittet ihn nach dem Konzert zu sich in ihre Garderobe. Wird Adam nun endlich erfahren, warum Mia ihn damals ohne ein Wort verlassen hat?

In der Fortsetzung zu Wenn ich bleibe bekommt man, dieses Mal aus der Sicht von Adam, geschildert, wie es mit Mia nach diesem schrecklichen Unfall, bei dem sie ihre Eltern und ihren kleinen Bruder Teddy für immer verloren hat, weiter gegangen ist. Die Haupthandlung in der Gegenwart umfasst wieder nur einen sehr kurzen Zeitraum von gerade mal ein bis zwei Tagen. Aber wie schon im ersten Band erzählt die Hauptfigur, in diesem Fall Adam, durch Rückblenden, was in den vergangenen Jahren alles geschehen ist. Man erfährt also dennoch, wie Mia sich nach dem Koma etlichen Operationen stellen musste, sich durch eine anstrengende Reha gekämpft hat und schließlich nach New York gegangen ist um dort an der Julliard Musik zu studieren, denn ihr Cello war alles, was ihr noch geblieben war. Inzwischen ist sie eine gefragte Cellistin und Adam ein gefeierter Rockstar. Doch aus Gründen, die Adam bis heute unbekannt sind, gehen sie seitdem Studienbeginn von Mia getrennte Wege, denn sie hat einfach aufgehört sich bei ihm zu melden und ihn zurück gelassen.

Über diese Trennung ist Adam nie hinweg gekommen und leidet Tag für Tag. Kurze Zeit schien es im besser zu gehen, nachdem er all seinen Gefühlen in neuen Songs Ausdruck verliehen hat, aber das hielt nicht schnell an. Noch immer stellt er sich die Frage, warum Mia ihn verlassen hat und warum dazu noch auf so grausame Weise, ohne ihm irgendeine Erklärung zu liefern. Obwohl er alles hat, was man sich nur wünschen kann - Ruhm, Reichtum, Frauen - ist er ausgebrannt, lustlos und leer. Freude empfindet er nicht einmal mehr durch die Musik, die er früher so geliebt hat.

Da das gesamte Buch aus der Perspektive von Adam geschrieben ist, kann man all seine Gefühle, so facettenreich sie auch sein mögen, stets sehr gut nachvollziehen. Man versteht, warum ihm z.B. in der Situation mit der Journalistin, die anfängt ihn über Mia auszufragen, die Sicherung durchbrennt und man selbst hätte vielleicht genauso reagiert. Man versteht auch, warum ihn all sein Schmerz dazu getrieben hat zu versuchen ihn mit Zigaretten, Alkohol, Tabletten oder anderen Frauen zu betäuben, auch wenn nichts davon wirklich hilft.

Adams Verzweiflung und sein Schmerz über die Trennung von Mia und vor allem die Art und Weise, wie sie ihn einfach aus ihrem Leben gestrichen hat, sind auf jeder Seite, der Verlust der Freude am Leben in jeder Zeile, spürbar. Man leidet mit ihm mit und fragt sich, ob er wohl jemals wieder aus diesem Loch herauskommen und Mia je wieder sehen wird. Denn auch als Leser kann man, insbesondere wenn man den ersten Teil kennt, gar nicht fassen, dass diese Liebe ein Ende genommen und Mia sich so grausam gegenüber Adam verhalten haben soll. Wenn man Wenn ich bleibe gelesen hat und weiß, dass Mia alles mitbekommen hat, kann man sich selbst zwar erklären, warum sich Mia schließlich von Adam getrennt hat - er hat sie dazu gebracht zu bleiben. Doch dass Mia es ihm nicht erklärt hat, sondern einfach aufgehört hat seine Anrufe anzunehmen, ist beinahe unfassbar. Umso mehr kann man Adams Wechselbad der Gefühle, von Sehnsucht zu Wut und wieder zurück, nachempfinden.

Als das Schicksal die beiden dann wieder zusammen führt, indem es Adam zu einem Konzert von Mia führt und auch noch eine Karte für ihn bereithält, schöpft man neue Hoffnung. Als Leser wünscht man Adam von ganzem Herzen, dass Mia ihm endlich die Wahrheit sagt und er sich nicht mehr für den Rest seines Lebens die gleichen Fragen stellen muss. Doch noch mehr wünscht man sich natürlich, dass die Aussprache vielleicht auch dazu führt, dass die Beiden sich ihrer Liebe füreinander wieder bewusst werden und einander wieder näher kommen, trotz allem was in der Zwischenzeit passiert ist.

Dabei steht Love Song seinem Vorgänger in nichts nach, wenn es um die Emotionen geht. Spätestens ab dem Moment, indem Mia und Adam sich endlich wieder gegenüber stehen, beginnen die Augen immer wieder sich mit Flüssigkeit zu füllen. Ihre Gespräche, und die Gefühle, die man in jedem ihrer Worte spüren kann, sind berührend und rühren immer wieder zu Tränen, insbesondere dann, als sie schließlich endlich auf die Trennung vor drei Jahren zu sprechen kommen und all ihren Gefühlen freien lauf lassen. Am Ende sieht man so verschwommen, dass man kaum noch den Text lesen kann!

Das Buch ist zwar auch irgendwie ganz anders als Wenn ich bleibe, aber dennoch nicht weniger empfehlenswert. Gayle Forman ist es erneut gelungen, den Figuren und der Geschichte Leben einzuhauchen und überzeugt dabei nicht nur mit ihrer Handlung, sondern auch mit ihrem Schreibstil. Adams Erzählung ist anders als die von Mia, das muss sie ja auch sein, aber sie ist nicht weniger mitreißend.
Die Autorin hat erneut eine Liebesgeschichte erzählt, die einfach herzzerreißend ist, ohne dabei kitschig zu sein, und vor allem eine Botschaft übermittelt: Es gibt die wahre Liebe noch. Sie mag manchmal schwierig und schmerzhaft sein, aber es lohnt sich immer für eine solche Liebe zu kämpfen!

Love Song ist, genau wie schon sein Vorgänger, eine wunderbare, gefühlvolle Geschichte über zwei Menschen, die trotz einer langen Trennung nie aufgehört haben einander zu lieben. Ihre Liebesgeschichte ist schmerzhaft, leidvoll und musste viele Hindernisse überwinden. Doch wofür lohnt es sich zu leben oder zu kämpfen, wenn nicht für die wahre Liebe?
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Zum Glück bin ich dem Gayle Forman Fieber erst recht spät erlegen, weil es mir wohl sehr schwer gefallen wäre, nach dem fulminanten Ende von Wenn ich bleibe noch länger auf eine Fortsetzung zu warten. So hatte ich Glück und konnte Lovesong recht schnell im Anschluss lesen.

Zunächst war ich überrascht und auch etwas irritiert, dass der 2. Teil nun von Adam erzählt wird. Anfangs fand ich das nicht so toll, da mir Mias Erzählstil sehr gut gefallen hat, aber man kommt doch ganz schnell wieder rein - und das sowohl in Adams Erzählperspektive als auch in die Geschichte an sich. Natürlich war ich neugierig, was aus Mia & Adam geworden ist und die Antwort darauf bekam ich ohne großes Drumrumgerede präsentiert: Adam steht als gefeierter Rockstar kurz vorm Burnout und Mia ist gefeierte Chellistin. Sie haben seit Jahren keinen Kontakt zueinander, auch wenn beide - und das wird recht schnell deutlich - sehr darunter leiden.

Als Adam eines Abends bei einem Streifzug durch den Big Apple streift und ein Poster von Mia vor der Carnegie Hall hängen sieht, beschließt er spontan, das Konzert zu besuchen. In dieser Nacht sprechen sich die beiden bei einem langen Spaziergang aus, was ich persönlich als recht emotional empfand. Der Leser erfährt, was in den 2 Jahren, die Wenn ich bleibe und Lovesong voneinander trennt, passiert ist und wie die beiden Protagonisten sich entwickelt haben. Natürlich fiebert man einem Happy End entgegen, auf dass Adam & Mia bis an ihr Lebensende zusammenbleiben; aber ob das passiert, wird hier natürlich nicht verraten .

Lovesong ist genauso wie sein Vorgänger sehr gefühlvoll und einfühlsam geschrieben. Man kennt" die Protagonisten mittlerweile schon und weiß, was beide durchgemacht haben und freut sich mit ihnen ebenso wie man mit ihnen leidet. Ich hatte das Buch in recht kurzer Zeit ausgelesen, da es mich einfach mitgerissen hat und ich wissen wollte, wie es denn nun ausgeht mit Mia & Adam. Mit dem Ende war ich auch ganz glücklich, da es meiner Meinung nach super zum Tenor der gesamten Geschichte passt und nicht irgendwie abgedroschen daher kam.

Insgesamt ein würdiger Nachfolger, der aber nicht ganz mit Wenn ich bleibe mithalten kann, weil das einfacher unübertroffen schön war!
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am 28. August 2011
3,5 Jahre sind seit den dramatischen Ereignissen um Mia und Adam (Wenn ich bleibe) vergangen. Vor 3 Jahren hat sich Mia von Adam ohne ein Wort getrennt und Adam stürzte daraufhin in ein tiefes Loch. Ein Jahr dauerte es, bis er sich von der Trennung soweit erholt hatte, dass er sich wieder der Musik widmen konnte - mit Erfolg. Adam ist mittlerweile ein gefeierter Rockstar. Das Album, in dem er die Beziehung und Trennung von Mia verarbeitet hat, Collateral Damage, wurde ein spektakulärer Erfolg, jeder kennt ihn, jeder will ihn.

Doch Adam ist einsam, in ihm ist eine Leere, die er mit Pillen zu vertreiben versucht, erfolglos. Er ist ein Wrack, leidet an Panikattacken und weiß nicht, wie er die bevorstehende 3-monatige-Tour überstehen soll. Als er gegenüber einer Journalistin ausrastet, verordnet ihm sein Manager einen Tag Urlaub, bevor er sich zu einem Videodreh nach England begeben soll. Diesen einen Tag verbringt Adam damit, ruhelos durch New York zu laufen - bis er sie sieht.

Mia lebt mittlerweile in New York. Sie hat ihren Abschluss an der Juilliard gemacht und bereitet sich auf eine Tournee vor. Sie ist eine gefeierte Cellistin und gibt, bevor sie zu ihrer Tour aufbricht, noch ein Abschiedskonzert in New York.

Vor eben jener Konzerthalle, in der Mia ihren Auftritt hat, bleibt Adam vor einem Plakat von ihr wie angewurzelt stehen. Er beschließt sein Glück zu versuchen und sich das Konzert anzuhören und er hat Glück: Er ergattert eine Restkarte. So kann er sie immerhin hören, wenn er sie schon nicht mehr in seinem Leben sehen kann. Doch seine Anwesenheit bleibt nicht unbemerkt, Mia bittet ihn nach ihrem Auftritt hinter die Bühne. Während eines langen Spaziergangs in New York kommt es zur längst überfälligen Aussprache ...

Der 2. Band dieser Trilogie wird aus der Sicht Adams erzählt. Auch dieses Buch zeichnet sich durch einen einfühlsamen, ja fast sinnlichen Schreibstil aus. Die Autorin lässt uns jeweils ein Kapitel der Gegenwart mit Adam und Adam/Mia erleben und anschließend ein Kapitel der Vergangenheit, sodass sich die Lücken, die zu Band 1 entstanden sind, sehr behutsam und gefühlvoll schließen. Wunderbar beschrieben fand ich die Wandlungen, die Adam und Mia im Laufe der Zeit und des endgültigen Erwachsenwerdens erlebten. Alles in allem ein sehr würdiger Nachfolger des 1. Bandes, wird dürfen auf den 3. (Abschluss-)Band sehr gespannt sein.
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