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4.0 von 5 Sternen Reale Virtualität
Ein für ihn neues Themenfeld legt Jeffery Deaver als Grundlage seines neuen Buches: Die virtuelle Welt der Blogs und Online-Spiele und das Verwischend er Grenzlinie zwischen virtueller Welt und Realität.
Gut gewählt in diesem Zusammenhang von ihm, dass seine Protagonisten Kathryn Dance in Bezug auf die Weiten des Internet eher unbedarft ist. So gelingt...
Veröffentlicht am 10. Juli 2010 von M. Lehmann-Pape

versus
17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hörbuch: Tun Sie es sich nicht an! Tinitus-Gefahr!
Da ich den Autor bislang noch nicht kannte, bin ich völlig unvoreingenommen an die Sache rangegangen; ich kann also nicht einschätzen, ob das ein unbegabter Ghostwriter für Deaver verzapft hat. Womöglich ein "Fachmann" aus der Blogger-Szene?

Nun wundere ich mich, wieso sich hier noch keiner über Art aufgeregt hat, wie die...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2010 von Willi Wundfinger "Herr de ...


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reale Virtualität, 10. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Allwissend: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Ein für ihn neues Themenfeld legt Jeffery Deaver als Grundlage seines neuen Buches: Die virtuelle Welt der Blogs und Online-Spiele und das Verwischend er Grenzlinie zwischen virtueller Welt und Realität.
Gut gewählt in diesem Zusammenhang von ihm, dass seine Protagonisten Kathryn Dance in Bezug auf die Weiten des Internet eher unbedarft ist. So gelingt es Deaver, vermittels des sich Hineinarbeitens der CBI Agenten in das Thema auch dem ein oder anderen ebenfalls eher unbedarften Leser diese millionenfach genutzt "Nebenwelt" und deren Regeln nahe zu bringen. Selten zumindest wurde die Sequenz eines Online Spieles in solch dichter und packender Form geschildert, so dass auch dem unkundigen Leser sich die Faszination dieser Spielwelten auf zig Millionen von, teilweise durchaus süchtig zu nennenden, Spielern erschließt. Ebenso werden die Augen über die rasante Verbreitung von Beiträgen, Meldungen und Nachrichten über das Internet geöffnet, in vielen Fällen eben ohne auch nur die geringste Prüfung auf den Wahrheitsgehalt all dieser Meldungen und Mitteilungen.

Aus dem Mobbing eines Blogs heraus scheint eine Anzahl von Anschlägen auf Blogger entsprungen zu sein, die einen jungen Mann, Travis, von allen Seiten her wegen eines Verkehrsunfalls mit tödlichen Folgen bedrängen. Nach und nach erscheinen Kreuze an Wegrändern, wie nach Verkehrsunfällen oft üblich, allerdings mit der Besonderheit, dass auf zukünftige Daten verwiesen wird.
Mehrere Personen, die im Blog gegen Travis vom Leder gezogen haben, werden zum entsprechenden Datum Opfer von Anschlägen, nur mit Glück entkommen die Betroffenen den tödlich geplanten Fallen.
Schritt für Schritt setzt sich Kathryn Dance mit Ihren Kollegen, unterstützt vom (natürlich hoch attraktiven) Informatik Professor Jon Boling, auf die Fährt von Travis. Zudem holt ein alter Fall sie ein, in dessen Verlauf ihre Mutter unter Mordverdacht gerät.

Wo lässt sich Travis, begeisterter Online Gamer und Internet Freak, finden? In den Weiten seines bevorzugten Spieles? Welche Rolle spielt Jim Chilton, Betrieber des Blogs, um den sich im Buch alles dreht und selbsternannter Aufklärer der Nation? Wie verwaschen sind bereits die Grenzen zwischen virtuellen Welten und Realität? Fragen, denen Kathryn Dance in genreüblichen kurzen Kapiteln nachgeht und bis zum völlig überraschenden Ende lange Zeit selber im Dunkeln tappt.

Jeffery Deaver schreibt gewohnt flüssig und gut lesbar, ein wenig verwirren die verschiedenen Stränge der Nebenhandlungen. Ebenso ist der, fast schon üblich natürlich vorhandene, Liebesreigen diesmal nicht von besonderem Interesse im Buch, auf diesen Teil hätte er in meinen Augen ohne weiteres einmal ganz verzichten können, ohne der gut erzählten Geschichte Abbruch zu tun.
Dies alles aber sind eher Nebensächlichkeiten und führen nicht zu einem Abbruch der Spannung im Blick auf ein solch hochaktuelles Thema.

Mehrfach bereits konnte in den Nachrichten verfolgt werden, dass die weit verbreitete Neigung zur anonymen Hetzt im Internet teils gravierende Folgen bis zum Suizid auf Menschen hatte. Auch diese Frage der Legitimität freier Meinungsäußerung, eine der Hauptstreitfragen zwischen den beteiligten Personen im Buch, ist eine grundsätzliche und wesentliche Frage, die Jeffery Deaver aufgreift und in deren schwieriger Beantwortung er den Leser mit hineinnimmt.

Ein aktuelles Thema, garniert mit einer logisch aufgebauten, spannenden Geschichte, die bis zum Ende den Leser im Unklaren über den oder die eigentlichen Täter lässt. Auf dem Weg der Klärung des Falles aber werden einige aktuelle und wichtige Themenbereiche und Fragen aufgeworfen im Blick auf die Grenzen zwischen virtuellem und echtem Leben aufgeworfen. Themenbereiche, in denen es Deaver versteht, auf beste Weise unterhaltsam wie nebenbei grundlegend zu informieren.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hörbuch: Tun Sie es sich nicht an! Tinitus-Gefahr!, 14. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Allwissend (Audio CD)
Da ich den Autor bislang noch nicht kannte, bin ich völlig unvoreingenommen an die Sache rangegangen; ich kann also nicht einschätzen, ob das ein unbegabter Ghostwriter für Deaver verzapft hat. Womöglich ein "Fachmann" aus der Blogger-Szene?

Nun wundere ich mich, wieso sich hier noch keiner über Art aufgeregt hat, wie die Internetkommunikation beschrieben wurde: nämlich wie vom Bildschirm abgeschrieben. Mit all dem langweiligen und prahlerischen Gelabere, was dort vornehmlich Jugendliche von sich geben (also nur im Roman versteht sich :-). Das ist oberlangweilig! Endlos werden auf "Jugendlich" Ansichten gegenseitig vorgetragen von Leuten, die jemand kennen, der von jemandem was gehört hat ...

In der Hörbuch-Version bringt der Sprecher den Tonfall so gut rüber, dass meine Frau von dem Gekeife genervt war. Das Vortragstempo war ihr auch zu schnell. Na ja, so reden sie halt. Man muss eben aufpassen - oder auch nicht; es ist ja jede Menge Belanglosigkeit bei. Ich selbst würde Sprecher und Tempo als akzeptabel bezeichnen. Wer schon Schlimmeres gehört hat, wird großzügiger. Also EINEN PUNKT von mir für den Sprecher.

Die Krimiidee an sich ist originell und weckt Interesse. Die zu früh errichteten Holzkreuze haben etwas von Schwarzem Omen, Schicksalserfüllung und Zeitreisetouch und was weiß ich. Leider hat sich daraus nicht das entwickelt, was der mysteriöse Baum auf dem Cover mir versprochen hat. Dafür EINEN HALBEN PUNKT.

Es geht nicht ins Mystische, sondern in den Cyberspace! Die elektronischen Medien mit dem Printmedium zu verquicken ist nicht mehr ganz avantgardistisch, aber immer noch experimentell und mutig. Leider ist die Idee in die Hose gegangen. Die angegebenen Links funktionieren zwar immerhin, aber das Gelabere aus dem Internet ist eben Wegwerf-Talk und KEINE Literatur. Die pseudocoolen und technischen Begriffe mögen für viele, die mit der Szene nichts am Hut haben, eher abstoßend wirken. Na ja, EINEN HALBEN PUNKT für den gewagten Versuch.

Das NOGO des Stückes ist aber, dass jedes vierte Wort aus den Internet-Blogs oder -Foren "--gelöscht--" heißt! Administratoren haben zwar manchmal unflätige Ausdrücke oder personenbezogene Details zu löschen. Aber muss man das SO vorlesen? Welchen Wert hat das für mich? Ich kaufe doch kein Buch, um weiße Seiten zu betrachten, oder eine halbleere CD mit verbalem Restmüll! Und doch wäre das noch besser als das nervige [- gelöscht -]. Es ist, als hätte jemand die Aussagen durch den Schredder gefiltert.

Man hat echt zu tun, den Faden zu behalten, kann nicht weg- aber auch nicht hinhören.

In der Hörbuchversion müsste eigenlich (wie beim Fernsehen) mit PIEPTON gelöscht werden. Aber das wollten die [PIEP!] von [PIEP!] wohl nicht, weil der [PIEP!] Zuhörer sonst zum [PIEP!] Ohrenarzt oder Neurologen gehen müsste, um seinen [PIEP!] Tinitus behandeln zu lassen.

Die haben doch einen [PIEP!] [PIEP!] [PIEP!]
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Konstruierte, völlig aus der Luft gegriffene Drehungen und Wendungen, 23. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Allwissend: Thriller (Taschenbuch)
Ich mag Deaver, ich mag vor allem sein Ermittlerpärchen Rhyme und Sachs. Aber was er hier vom Stapel gelassen hat, ist haarsträubend! Da wird so lange konstruiert, bis nichts mehr zusammen passt und man längst die Lust verloren hat, mit zu rätseln. Nicht falsch verstehen: Vorhersehbare Thriller/Krimis sind meine Sache nicht - aber wenn gar keine logischen Verbindungen mehr feststellbar sind und der Täter aus völlig aus der Luft gegriffenen Gründen mordet, dann macht das so gar keinen Spaß mehr. Obendrein ist die Sprache äußerst mau (das mag an der Übersetzung liegen). Langer Rede, kurzer Sinn: Ich habe noch nie ein Buch in den Papiercontainer geworfen - dieses schon! Und Katryn Dance kommt mir nicht mehr ins Haus!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen enttäuschend, 7. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Allwissend: Thriller (Taschenbuch)
Ich fand zwar etliche andere Bücher noch deutlich schlechter als "Allwissend", aber unterm Strich war das für mich wirklich deutlich zu wenig. Die Geschichte wirkte sehr konstruiert, streckenweise schon so sehr, dass es nicht mal mehr ansatzweise logisch wirkte, und eigentlich sämtliche Charaktere wurden extrem klischeehaft und stereotyp dargestellt.

Wirklich erwähnenswert schlecht waren zudem noch die Passagen über Online-Gaming, Blogs usw. Selbst für jemanden wie mich der auch nicht mehr der jüngste ist, war es offensichtlich, dass der Autor so überhaupt keine Ahnung von dieser Materie hatte. Das war teilweise einfach zum Fremdschämen (z.B. die Stelle an der Dance online "getötet" wurde).

Neben vielen anderen überzogenen Wendungen hat mich eigentlich am meisten gestört, dass hier der Haupttäter die ganze Zeit der Hauptfigur komplett auf der Nase herumgetanzt ist. Dagegen ist zwar eigentlich selbstverständlich nichts einzuwenden, aber es ist meiner Meinung nach einfach unglücklich, wenn diese Hauptfigur eben als Expertin für Körpersprache, Mimik usw. beschrieben und vorgestellt wird. Da erwartet man doch, dass dieser Umstand eben eine grössere Rolle spielt, stattdessen aber gab es nur 2-3 kleinere, eher unwichtige Stellen, in denen das überhaupt Thema war.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Allwissend: Ein Blogger-Krimi, 14. April 2010
Von 
Spieler7 - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Allwissend: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Ein Teenie wird auf dem Disco-Parkplatz entführt, in den Kofferraum ihres Wagens verfrachtet, zum Strand chauffiert und dort gefesselt den Wogen der nahenden Flut überlassen.

Mit diesem alptraumhaften Szenario beginnt Jeffery Deavers neuer Thriller, in dem ein Unbekannter auf den Landstraßen der kalifornischen Halbinsel Monterey krude hölzerne Gedenkkreuze hinterlässt, die allerdings stets ein Datums aus der Zukunft tragen und auch nicht an Verkehrs-, sondern an Mordopfer erinnern sollen.

Agentin Kathryn Dance und ihr Team stoßen bei den Ermittlungen schnell auf einen Interneteintrag, in dem sich der Starblogger James Chilton mit einem tödlichen Verkehrsunfall beschäftigt. Besonders interessant dabei sind die Kommentare, in denen die User den jugendlichen Fahrer Travis Brigham virtuell zerfleischen und sich dabei auch nicht scheuen, haltlose Gerüchte wie Lauffeuer zu verbreiten.

Als weitere Opfer aus dem Kreis der Blogkommentatoren generiert werden, scheint festzustehen: Brigham befindet sich auf seinem ganz persönlichen Rachefeldzug gegen die Cyber-Mobber und schreckt dabei auch vor härteren Maßnahmen nicht zurück. Wie wir jedoch alle aus eigener Erfahrung wissen, ist in der schönen neuen Internetwelt nur wenig so, wie es scheint und für die Bücher dieses Autors gilt das in besonderem Maße...

"Allwissend" (übrigens wieder mal ein selten dämlicher deutscher Titel!) ist Deavers zweiter Roman mit der Kinesik-Expertin Kathryn Dance, deren herausragende Fähigkeiten (Analyse der Körpersprache) hier allerdings weniger zum Tragen kommen: Gefragt sind vielmehr Expertenkenntnisse des Internet und speziell der Welt der Blogs. Der Autor greift die brisanten Themen Cyber-Mobbing und 'Stalking auf sowie die Tatsache, dass blauäugig gutgläubige User jede Menge private Informationen über sich selbst bereitwillig in den virtuellen Äther blasen, was ja aktuell auch gern in den diversen TV-Talkshows aufgeregt diskutiert wird.

Der Roman ist (wie von Deaver gewohnt) flott geschrieben und höchst spannend aufgebaut, die faszinierenden Figuren sorgen trotz mehrerer Handlungsstränge für stete Kurzweil und veritables Lesevergnügen. Und ein Schmankerl hält der Autor durch die gekonnte Verknüpfung der beiden Medien Buch und Internet auch noch parat: Die im Roman genannten Blogeinträge (inklusive Kommentaren) existieren tatsächlich als Webseiten, so dass selbst schwerstabhängige Netz-Zombies nicht allzu lange auf ihre Lieblingsdroge verzichten müssen.
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28 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es kann nicht immer alles toll sein...., 19. Februar 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Allwissend: Thriller (Gebundene Ausgabe)
So, jetzt bin ich auf Seite 280 und genervt und latent wütend.

Wie Bolle hatte ich mich gefreut als ich im Dezember gewahr wurde, dass ein neues Buch von Jeffrey Deaver mit Kathryn Dance raus kommt - die "Menschenleserin" habe ich seinerzeit begeistert verschlungen. Vorgestern war es also so weit, das Buch kam an und ich habe alle weiteren Leseprojekte sofort auf Eis gelegt um mich diesem umgehend zu widmen.
Aber leider ist der Funke von Anfang an nicht übergesprungen, zuerst habe ich gedacht:"...och...warte mal ab, noch ein paar Seiten, dann wird er springen der FUnke" Doch wenn er springen wird, wird es definitiv nach Seite 280 sein.

Die Geschichte verspricht eigentlich recht spannend zu sein, jemand versucht Menschen zu töten und stellt vorher an einem Strassengraben Kreuze mit einem Todesdatum auf, welches in der Regel der aktuelle oder morgige Tag ist.
Der erste Mordversuch an einer Schülerin geht schief und nach marginaler Recherche kommen Frau Dance und Kollegen dann über das erste kinesische Verhör und einen ins Internet gestellten Blog sowie den dazu gehörenden Postings auf einen Verdächtigen. In den Postings zu dem Blog werden unermüdlich sich beständig steigernde Horrormeldungen über den Verdächtigen eingestellt, dass sogar ein Blinder erkennen würde, dass die Pfade der Realität dort schon lange verlassen wurden. ( da könnte ich das Buch glatt an meine Kinder weiter geben als wundervolles Beispiel für Cyber oder Handy-Mobbing, ein Thema das in der Schule aktuell behandelt wird...) Dennoch wird der Verdächtige anhand zweier Baumwollfasern und anderer Indizien ( Sand aus dem Reifen und gestohlene Blumen aus dem Laden um die Ecke und eines Kornes - er arbeitet für einen Bagel-Lieferanten)
zackig allen Übels überführt, kann aber im letzten Moment den Schergen der Polizei entkommen und wird fortan nur noch als Täter bezeichnet der sich erfolgreich mit dem Rad dem weiteren Zugriff der Polizei entzieht. Bis Seite 280 habe ich ausführliche Informationen über die sogenannten "Blogs" und andere Internetspezifische Dinge gelernt, so dass ich sagen kann, dieses Buch erfüllt auf jeden Fall die Anforderung nach der Lektüre mehr zu wissen als vorher.

Ansonsten, tja....irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Inhalt bzw. die Ermittlung eher oberflächlich ist. Ohne besondere Akribie werden Dinge als Tatsachen anerkannt, es kommt kein großartiger Zweifel an der Täterschaft des Verdächtigen auf. Im Gegenteil jeder - vor allem die Blogleser - sind der festen Überzeugung dass es sich bei dem Jungen tatsächlich um den Täter handelt,( und so viel einseitige Engstirnigkeit kann ich mir so gar nicht vorstellen, es gibt immer Menschen die Zweifel haben und die auch äussern ) dass ich mir sicher bin - er kann es gar nicht sein weil ich sonst dass Buch in Ermangelung jeglicher Spannung leider in die Mülltonne kloppen müsste.
Aber die Kritiklosigkeit ist nervend auffallend.

Was Deaver sonst so gut rüber bringt, die Spannung, kommt einfach nicht wirklich auf. Es sind ein oder zwei Ansätze vorhanden - einer an einer ganz bizarren Stelle, als Kathryn Dance an einer Großbaustelle im Stau steht und sich von einem Bauarbeiter beobachtet fühlt, allerdings ohne eine einzige Folge...kann natürlich noch kommen weil ich ja noch nicht am Ende angelangt bin...so aber wirkt es völlig Zusammenhanglos.
Und jetzt kommt was mich besonders nervt: Kathryn Dance steht im Fadenkreuz einer Intrige! Mein Gott, es hat mich bei Kay Scarpetta von Paticia Cornwell schon über die Maßen genervt, letztens ist auch Tempe Brennan von Kathy Reichs in eine gegen sie laufenden Intrige geraten und nun auch da.... das hängt mir so zum Hals raus, ich kann es gar nicht in Worte fassen. Muss es bei vermutlich fast jeder amerikanischen Ermittlerin so sein, dass ihnen ständig Stolperfallen gestellt werden oder sonstwelche intriganten Dinge passieren, die sie davon abhalten oder zumindest ziemlich erschweren ihre Fälle zu lösen? Was gibt das denn für ein bescheuertes Bild? Warum ist das bei den männlichen Ermittlern eher nicht so?
Eigentlich wird nur ihre Mutter verhaftet und zwar wegen Sterbehilfe an dem Polizisten Juan Miller ( so, oder so ähnlich ) der ja in dem Buch die Menschenleserin gestorben ist. Ein Staatsanwalt aus Sacramento hat es sich jetzt auf die Fahnen geschrieben die Mutter eben jener Sterbehilfe zu überführen um Frau Dance zu diskreditieren. Dazu wird z.B. von ihm auch der Raum auf der Intensivstation mit Absperrband gesperrt in dem besagter Juan seinerzeit seine letzten Atemzüge getan hat. Aber warum? Auch Frau Dance erkennt, dass das eine völlig überflüssige plakative Handlung ist, weil in dem Raum ja zwischenzeitlich bereits mehrere Menschen gelegen haben und er mehrfach krankenhaustechnisch gereinigt wurde. Das ist so unglaubwürdig, dass es fast weh tut.

Fazit...bevor ich mich in noch mehr Einzelteilchen verliere: Man kann das Buch lesen, aber ohne das sonstige Deaver-Vergnügen an gut ausbaldowerten Spuren und Fährten und auch ohne seine sonst so gut gezeichneten Figuren, die hier alle irgendwie ein bisschen blass und leblos scheinen.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Deaver kann es eigentlich besser!, 23. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Allwissend: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Teil der Serie rund um Katherine Dance, der "Menschenleserin". Der Inhalt ist eigentlich banal: Kreuze am Straßenrand kündigen grausame Morde an. Der Killer ist bekannt, so scheint es. Also geht es nu noch darum, diesen Killer auch zu schnappen.

Von allen Büchern, die ich bisher von Jeffery Deaver gelesen haben, seien es solche der Reihe rund um Lincoln Rhyme oder "freistehende", hat mir dieses hier am schlechtesten gefallen. Vor allem der Anfang war unglaublich schleppend. Dabei denke ich vordererst an die gesamten Blogeinträge rund um die Kreuze am Straßenrand. Hat die tatsächlich jemand gelesen? Auch gegen Ende hin fand ich, dass das Buch immer wieder total schleppend war und man hätte das Buch gut um 200 Seiten straffen können. Dazu kommt ein Nebenstrang, der in den vorherigen Band rein spielt, der meiner Meinung nach aber für das Geschehen total irrelevant und unglaublich uninteressant zu lesen war. Den einzigen Zweck, den ich erkenne, ist der, dass sich Deaver auf diese Weise die Ausarbeitung eines bestimmten Charakters gespart hat.

Die Geschichte rund um das "Lesen" eines Menschen war wieder interessant, obwohl mir alles, was damit zu tun hatte, irgendwie "unrund" vorkam. Vielleicht wirkt es gesehen besser als gelesen? Der Funken, wie Dance auf bestimmte Dinge aufmerksam wurde, wie sie bestimmte Personen der Lüge überführte etc sprang nicht auf mich über. Es wurde zwar erklärt, warum was wie ist, aber unterm Gespräch selbst konnte ich mir keinen Reim darauf machen und deswegen bestimmte "Lösungen" nicht ganz nachvollziehen, was ich schade fand.

Natürlich ist das Buch teilweise richtig spannend, so wie man es von Deaver gewohnt ist, doch finden sich immer wieder zu viele (mE) unwichtige Nebenstränge, was alles einer radikalen Kürzung zum Opfer fallen hätten können/sollen. Die Spannung, die aufkam, kann leider die Story nicht unbedingt aufwerten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Beschreibung führte in die Irre, 13. Dezember 2013
Von 
U. Gilbert (Tespe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Allwissend: Thriller (Taschenbuch)
Dies war ein Geschenk für meinen 74 jährigen Vater.
Er teilte mir mit, dass das Buch hauptsächlich von Internetgesprächen gehalten wird. Man muss also ein gewisses Mindestwissen über das Internet haben, da ansonsten das Buch überhaupt nicht verstanden wird.
Durch die vielen Internetbegriffe, soll die beschriebene Geschichte ziemlich ins Hintertreffen geraten.

Abstoßend fand er es aber nicht, da er sich manchmal durch das Internet ackert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unfähige Beamtin, 25. August 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Allwissend: Thriller (Taschenbuch)
Dies hier ist meine erste Kritik. Leider fällt sie entsprechend negativ aus. Agent Dance, die leitente Ermittlerin dieses Falls, hoch gelobt und als Profi deklariert, versagt in meinen Augen völlig, hat Menschenleben auf dem Gewissen weil ihre so hoch gelobte Menschenkenntnis nirgends zu finden ist. Der Schluss ist völlig verworren, während drei Viertel des Buches in eine Richtung zielen. Fazit: nervig und dumm.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Thriller, 16. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Allwissend: Thriller (Taschenbuch)
Im sonnigen Kalifornien sind vier Kids nach einer Feier mit dem Auto unterwegs. Drei Mädchen und ein Junge. Die Mädchen sind sturzbetrunken, der Junge nicht, er fährt. Es kommt zu einem Unfall und zwei der Mädchen überleben die Autofahrt nicht.
Für den jungen Mann beginnt eine beispiellose Hetzjagd im Internet. Er und seine Familie werden regelrecht an den visuellen Pranger gestellt. Die Polizei hat ermittelt, dass es ein Unfall war und den Jungen für unschuldig erklärt. Davon will der Mopp nichts wissen. Er will Rache.
Da geschehen die Morde. Er werde die Menschen getötet, die im Netz am negativsten gepostet haben. Der Junge taucht unter. Kathryn Dance beginnt zu ermitteln.......
"Allwissend" war der zweite Thriller, den ich von Jeffery Deaver gelesen habe und ich wurde wieder nicht enttäuscht.
Der Autor hat sich das Internet als Hauptdarsteller ausgesucht. Wir werden Zeuge, wie ein Mensch dort regelrecht demontiert wird. Menschen mit Synonymen verlieren jede Hemmung und dreschen verbal auf einen Mitmenschen ein, der diesem schutzlos ausgeliefert ist.
Ich als Leser werde nachdenklich, was und wie viel ich im Netz von mir preisgebe. Welche Folgen können meine Fußspuren im www für mich und meine Familie haben? Sensibilisiert gehe ich in mich und beschließe, in der Zukunft vorsichtiger mit der Herausgabe sensibler Daten zu sein.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, der Thriller spannend mit einigen Wendungen, die der Leser nicht voraussehen kann. Lediglich die Schlussfolgerungen, die das Ermittlerteam zu Beginn der Geschichte zieht, erschien mir zu einfach.
Der Charakter der Agentin ist nach meiner Meinung nicht gut beschrieben. Sie erschien mir farblos.
Ich vergebe vier Sterne. Jeffery Deaver hat bewiesen, dass er es noch besser kann.
Dennoch, es ist ein Thriller, der sich zu lesen lohnt und nachdenklich macht.
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Allwissend: Thriller
Allwissend: Thriller von Jeffery Deaver (Gebundene Ausgabe - 15. Februar 2010)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,70
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