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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Freundschaft auf Malta
Vier Freunde, die unterschiedlicher nicht sein können, verleben ihre Kindheit auf Malta.
Alessa - Tochter eines Regierungsbeamten und einer Schneiderin,
Viviane - deren trinkende und kiffende Eltern betreiben eine kleine Pension und überlassen sie sich selbst
Peter - Sohn eines Arztes, der große Erwartungen an seinen Sohn stellt,...
Vor 17 Monaten von Kleeblatt veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen nicht ganz einfach zu lesen
Vier Kinder lernen sich auf der Insel Malta kennen. Ihre Hintergründe sind unterschiedlich, ihre Abstammungen nicht vergleichbar, doch ihre Zuneigung zueinander steht vom ersten Moment an fest. Alessa, Peter, Viviane und Giovanni machen sich nichts aus Standesunterschieden, denn sie wissen, dass Freundschaft sie fürs Leben verbinden wird. Aber man bleibt nicht...
Vor 3 Monaten von S.D. "http://esdeh.blogspo... veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Freundschaft auf Malta, 12. Januar 2012
Von 
Kleeblatt "Monika" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Mondtänzerin: Roman (Gebundene Ausgabe)
Vier Freunde, die unterschiedlicher nicht sein können, verleben ihre Kindheit auf Malta.
Alessa - Tochter eines Regierungsbeamten und einer Schneiderin,
Viviane - deren trinkende und kiffende Eltern betreiben eine kleine Pension und überlassen sie sich selbst
Peter - Sohn eines Arztes, der große Erwartungen an seinen Sohn stellt,
Giovanni - der jüngste Sohn einer verkommenen Familie, die sich durch Straftaten auszeichnet.

Sie halten zusammen und durchstreifen die Insel zu Zeiten, wo diese noch nicht den Touristenzulauf hat wie heute und wo die geschichtlichen Denkmäler noch nicht touristisch erschlossen waren. So erkunden sie eine unterirdische Grabstätte, auf die sie bei ihren Streifzügen gestoßen sind.
Die Eltern von Alessa und Peter sehen es nicht gern, dass die Kinder mit Giovanni befreundet sind, denn seine älteren Brüder sind immer wieder wegen Straftaten im Gespräch. Giovanni ist anders, er will lernen und distanziert sich von seinem Vater und seinen Brüdern. Sein Onkel Don Antonio holt ihn da raus und bringt ihn bei sich unter, in der Hoffnung, dass er sich genau wie er selbst zum Priester ausbilden lässt.
Alessa und Giovanni verlieben sich ineinander und hoffen, dass sie immer zusammenbleiben können, wissend, dass alles gegen ihre Liebe spricht.
Eines Tages wird Giovanni gezwungen, die Insel klammheimlich zu verlassen, niemand weiß, wo er geblieben ist und ob er noch lebt.
Die drei anderen Freunde beenden ihre Schule, lassen sich ausbilden und gehen ihren Weg. Ab und an kreuzen sich ihre Wege und immer steht die Frage - was macht Giovanni?
Nach 11 Jahren steht ganz plötzlich Giovanni wieder vor Alessas Tür. Sie merken, dass noch immer die Anziehungskraft zwischen ihnen da ist. Aber wird es ein Happy End für sie geben?

Federica de Cesco hat hier ein Werk geschaffen, in dem es um Freundschaft geht. Eine Freundschaft von 4 Einzelgängern, die sich gefunden haben und die einen Teil ihrer Kindheit und Jugend gemeinsam gehen. Schwerwiegende Umstände zwingen sie, sich zu trennen, obwohl sie nach wie vor eng befreundet bleiben, bis auf Giovanni, der für 11 Jahre spurlos verschwindet.
Als Leser erfährt man sehr einfühlsam beschrieben die Gedanken, die die Protagonisten bewegen, ihre Sehnsüchte und Wünsche, die man als Leser gut nachvollziehen kann.

An den Schreibstil der Autorin musste ich mich erst gewöhnen. Die Handlung erschien mir zuerst ein wenig konfus, so wurden viele Ereignisse schon vorab angedeutet, die ich lieber erst später erfahren hätte, wenn sie zeitlich gepasst hätten. So konnte ich mir viele Dinge schon denken, bevor sie geschehen sind. Das hat mich zugegebenerweise sehr gestört.
Gefallen hat mir die Beschreibung der Insel, die die Autorin sehr bildhaft widergegeben hat.
Auch ein kurzer Abriss über die Geschichte Maltas und seinem Malteser Ritterorden fehlt hier nicht.
Es ist keine leichte Lektüre, auch schon vom Lesen her nicht, da die Absätze teilweise einfach zu lang sind und sich nicht flüssig lesen lassen.
Ein sehr schön gewähltes Thema, das nichts beschönigt oder offen lässt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Kraft der Erinnerung!, 14. April 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mondtänzerin: Roman (Gebundene Ausgabe)
Vor kurzem sah ich eine vor zwei Jahren aufgenommene Fernsehsendung, in welcher Federica De Cesco zu Gast war. Auf die Frage des Interviewers, ob sie denn immer, wenn sie verreise, die Umgebung mit dem Blick der Autorin sehe. Sie verwarf die Hände und sagte, das sei in keinster Weise so. Sie versuche so neutral wie möglich resp. so wie jeder andere Tourist auch die Umgebung wahrzunehmen. Sie höre fest auf ihr Baugefühl, man muss einfach mit offenen Augen und unvoreingenommen die Welt um einen betrachten. So sei es ihr schon oft passiert, dass sie Menschen traf und während des Gesprächs mit ihnen, formte sich in ihrem Kopf eine Geschichte. Oder es spricht sie ein Land, eine Stadt an und beim Nachspüren und Recherchieren der Geschichte und der Menschen kommt ihr die Idee für einen Roman.

Das ist wirklich die Autorin, die das vorliegende Buch "Die Mondtänzerin" geschrieben hat. Ein typisches "Federica De Cesco-Buch". Ihre Romane sind eine Mischung aus Fiktion und Realität. Die geschichtlichen Ereignisse in diesem Buch, sind der realistische Teil: Der Leser erfährt viel Wissenswertes und eben geschichtsträchtiges dieser Insel und der Malteser. Aber ebenso findet der Ritterorden seinen Niederschlag auf den 542 Seiten. Die fiktive Seite, ist die Geschichte von Alessa und ihren Freunden Giovanni, Peter und Viviane. Der Roman ist in der Ich-Form geschrieben, es ist Alessa, die sich hier an ihre unbeschwerte Kindheit auf Malta, an die zaghaft erwachenden Gefühle der Liebe, aber auch an die Zerrissenheit und den Schmerz über missbrauchtes Vertrauen und Abschied, Verleumdung und dem Hin- und Hergerissensein um den Ansprüchen der Eltern gerecht zu werden. In gewohnt feinfühliger und detailreicher Sprache beschreibt F. De Cesco hier die einzigartigen und so unterschiedlichen Charaktere der Kinder und das Umfeld, in dem sie aufwachsen, aufgewachsen sind. Viviane, die rothaarige Unberechenbare. Sind ihre sogenannten Visionen echt oder sind es Träume, in die sich flüchtet? Ihre Mutter kümmert sich mehr um ihre Liebhaber, als um ihre Tochter. Und da ist Peter, der Arztsohn. Der Schweigsame mit den dunklen Augen. Hin- und Hergerissen den Ansprüchen seines Vaters zu genügen, der genaue Vorstellungen von Peters Leben und Berufswahl hat. Aber da ist auch Giovanni: Der Undurchschaubare, er wächst auf in einer Familie, in der Gewalt und Verbrechen an der Tagesordnung ist. Auserkoren Priester zu werden. Und schlussendlich ist da die Erzählerin selbst: Alessa. Die Beobachterin und Wissbegierige. Tochter eines Regierungsbeamten. Sie, die versucht zu erklären, was passiert und warum es passiert, die Gefühle hinterfragt und sich verzehrt für andere und die versucht, dem Geschehen und was aus den Kindern von damals geworden ist, einen Sinn zu verleihen.

Der Leser erlebt durch die Augen Alessas die Erlebnisse und Dialoge hautnah mit, es sind zutiefst emotionale Momente. Manchmal ist die Dramatik des Schmerzes so hoch, dass es an der Grenze es Ertragbaren ist. Man hat genug als Leser. Sieht die Notwendigkeit, dem beschriebenen inneren Schmerz zu entgehen, aufzustehen und sich neu auszurichten - doch die Protagnisten leiden weiter, können den Knoten nicht lösen. Sind Gefangene ihrer eigenen Seele und Erinnerung. Angelpunkte im Roman sind etwa: Die Lebensrettung von Giovanni durch Alessa, der immer wiederkehrende Traum Alessas um ein Auge im Meer und sie selbst am Abgrund stehend, die Verleumdung Giovannis und dessen Flucht, die Visionen von Viviane, die Lebenswege und -irrungen der vier Kinder. Die Bewusstwerdung, dass Liebe und sexuelle Intimität verschiedene Beweggründe haben kann, die Erfahrung der Erinnerung, als sich die Kinder als Erwachsene an früher erinnern, um festzustellen, dass die eigene Erinnerung oft lückenhaft ist, mitgeteilt jedoch ergänzt werden, durch Erinnerungen des andern und so die Erinnerung erst ganz machen und zu einem kostbaren Schatz. Viele Fragen können erst beantwortet werden, wenn das Puzzleteil der Erinnerung des andern, sich der eigenen einfügt.

Ein wunderbares Buch: bezaubernd, herausfordernd, bilden und gespickt mit zärtlicher Erotik! Sehr empfehlenswert.

Wer diese Art Bücher mag, dem seien auch diejenigen von Barbara Wood wärmstens empfohlen!
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3.0 von 5 Sternen nicht ganz einfach zu lesen, 12. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Mondtänzerin: Roman (Gebundene Ausgabe)
Vier Kinder lernen sich auf der Insel Malta kennen. Ihre Hintergründe sind unterschiedlich, ihre Abstammungen nicht vergleichbar, doch ihre Zuneigung zueinander steht vom ersten Moment an fest. Alessa, Peter, Viviane und Giovanni machen sich nichts aus Standesunterschieden, denn sie wissen, dass Freundschaft sie fürs Leben verbinden wird. Aber man bleibt nicht für immer Kind und auch diese vier müssen sich mit den Veränderungen auf Malta und in ihren Familien auseinander setzen.

Mir fällt die Bewertung von "Mondtänzerin" sehr schwer. Einerseits habe ich den erzählerischen Schreibstil von Federica de Cesco sehr genossen, aber andererseits war mir dieses Buch zu verworren und es schweifte zu oft von der eigentlichen Handlung ab. Ich fand dieses Buch daher sehr viel schwieriger zu lesen, als ich es von dieser Autorin gewohnt bin.
Schauplatz von "Mondtänzerin" ist die Insel Malta und ich fand es sehr interessant, hier nebenher so viel über dieses kleine Stückchen Land vermittelt zu bekommen. Dies reichte von der Geschichte der Insel in der Frühzeit und im Mittelalter bis zur Religion und der Kultur zur heutigen Zeit. Dieses Buch hat in gewisser Weise bei mir die Lust erweckt, diese Insel persönlich kennenzulernen und zwar so, wie Alessa sie sieht.
Ach ja, Alessa, sie ist die Hauptfigur und Erzählerin von "Mondtänzerin". In Rückblicken erzählt sie von ihrer Kindheit auf der Insel, kommentiert mit dem Blick der Gegenwart und weicht doch immer wieder ab und vermischt die Zeiten. Das fand ich sehr ungewöhnlich, interessant, aber auch zeitweise schwierig zu lesen. Alessa war mir von Anfang an sympathisch und ich habe gerne ihre Geschichte verfolgt. Aber eine chronologische Reihenfolge wäre mir persönlich hier wohl lieber gewesen.
Die Nebenfiguren sind sehr unterschiedlich und alle spannend auf ihre Art.
Was mir aber das Lesen von "Mondtänzerin" sehr erschwert hat und dazu führte, dass ich Passagen quer gelesen habe, ist das ganz unterschiedliche Erzähltempo. Mal reihen sich die Ereignisse aneinander und dann wird wieder über Seiten hinweg ein einziger Moment geschildert. Bis zum Ende hin konnte ich mich damit nicht anfreunden und daher dieses Buch auch nicht als solchen Genuss empfinden, wie es die wunderschöne Sprache von Frau de Cesco eigentlich wert ist.
Aber ich lese nun bereits seit fast 20 Jahren die Bücher der Autorin und ich bin mir sicher, dass ich auch in Zukunft immer wieder dazu greifen werde.
Empfehlen kann ich "Mondtänzerin" an alle Leser, die schöne Wort schätzen und die nicht nur von einem Ereignis zum nächsten hetzen wollen, sofern sie keine Probleme mit unterschiedlichen Erzähltempi in einem Buch haben.
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3.0 von 5 Sternen Wenn die Vergangenheit die Gegenwart überlagert ..., 5. September 2012
Von 
Clee's Bücherwelt - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
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Rezension bezieht sich auf: Mondtänzerin: Roman (Gebundene Ausgabe)
Obwohl mir de Cescos Romane immer sehr gut gefallen haben, empfand ich das Lesen von „Mondtänzerin“ als ziemlich anstrengend.
So gerne ich es auch sehe, wenn einem Autor viele Vergleiche und Metaphern zu Eindrücken und Emotionen einfallen, kann er es auch übertreiben, wenn eine halbe Seite nur noch in Bildern gesprochen wird. Wenn sich die Ich-Erzählerin dann noch häufiger ihren philosophischen Ergüssen hingibt, was ja durchaus interessant zu lesen war, ist das zu viel, denn es stört den Lesefluss immens. Zu oft hatte ich als Leser dadurch das Gefühl auf der Stelle zu treten, im Geschehen nicht voran zu kommen. Verstärkt wurde dieser Eindruck durch das andauernde Schwelgen der Protagonisten in der Vergangenheit. Natürlich wird die Gegenwart von der Vergangenheit geprägt, aber wenn sie diese sogar fast schon überlagert, ist das nur noch deprimierend.
Zumal die Grundstimmung von „Mondtänzerin“ dank der hierin aufgezeigten Probleme schon deprimierend genug ist.
Diese schonungslose Offenheit bei der Behandlung ernster Themen hat mir wiederum sehr gut gefallen. Das ist definitiv eine von de Cescos Stärken, die jedes ihrer Bücher tiefgründig und somit auch wertvoll macht.
Doch leider konnte das nicht darüber hinwegtäuschen, dass ich mit dem Lesen zu kämpfen hatte. So schön und bildhaft sie Malta auch beschrieben hat. So interessant die Einblicke in die Geschichte der Insel oder die Verfolgung der Charakterentwicklung aller vier Protagonisten vom Kind zum Erwachsenen auch war – das Buch war auch sehr vorhersehbar, da die Vergangenheit die ganze Zeit über präsent war und die vielen Andeutungen vieles vorweggenommen haben.

Ein weiterer Knackpunk war das Ende. Obwohl der ganze Roman an ein Tragödienspiel anmutet, kam der große „Showdown“ viel zu plötzlich – und auch zu heftig. Dramatik ist gut, Melodramatik überspannt den Bogen des Erträglichen, zumal das Ende trotz eindeutigem Ausgang für mich komplett offen lässt, was die Protagonisten aus dem ganzen Theater eigentlich gelernt haben. Mit der Vergangenheit ist zwar in gewisser Weise abgeschlossen, doch wie wirkt sich das auf die Gegenwart oder die Zukunft aus?
Das ist eine Frage, die ich gerne zumindest im Ansatz beantwortet gehabt hätte, denn geht es nicht eigentlich darum bei dem Spiel zwischen Vergangenheit und Gegenwart/Zukunft? Herauszufinden, was die Bewältigung des ersten mir für das zweite bringt? Leben lässt sich nun einmal nur vorwärts.

Obwohl mich „Mondtänzerin“ nicht wirklich begeistert hat, finde ich de Cescos eindringliche Stimme bei der Behandlung kontroverser Themen immer noch grandios und auch die Charaktere wissen absolut zu überzeugen. Deswegen siedele ich diesen Roman immer noch im Mittelfeld der Bewertung an. Ich hoffe dennoch, dass das nächste Werk der Autorin wieder mehr zu begeistern weiß und mir als Leser wieder einen positiveren Ausblick auf Gegenwart und Zukunft ermöglicht.
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Mondtänzerin: Roman
Mondtänzerin: Roman von Federica de Cesco (Gebundene Ausgabe - 24. Oktober 2011)
EUR 19,99
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