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84 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es geht weiter mit dem Fraser- Clan...
Die verwitwete und nun frischgebackene Mrs. John Grey, Claire , staunt nicht schlecht, als ihr totgeglaubter Ehemann Jamie quicklebendig vor ihr steht, der keinesfalls bei einem Schiffunglück auf hoher See ums Leben gekommen ist. Auch Jamies Schwester Jenny weilt zur Freude aller, insbesondere ihres Sohnes Ian, noch unter den Lebenden, der seiner Mutter nun...
Vor 10 Monaten von Happy End Bücher - Nicole veröffentlicht

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen sehr zäh...
Muss mich leider den schlechten Kritiken anpassen. Habe mich sehr auf diesen neuen Band gefreut, da ich schon die 7 davor gelesen habe. Musste aber schon auf den ersten Seiten feststellen, dass ich wohl ohne eine Zusammenfassung hier nicht glücklich werde. Hab mir das Begleitbuch zur Saga gekauft und erstmal die gut 300 Seiten Zusammenfassung gelesen, sehr zu...
Vor 5 Monaten von B. Yvonne veröffentlicht


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84 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es geht weiter mit dem Fraser- Clan..., 30. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Ein Schatten von Verrat und Liebe: Roman (Die Highland-Saga, Band 8) (Gebundene Ausgabe)
Die verwitwete und nun frischgebackene Mrs. John Grey, Claire , staunt nicht schlecht, als ihr totgeglaubter Ehemann Jamie quicklebendig vor ihr steht, der keinesfalls bei einem Schiffunglück auf hoher See ums Leben gekommen ist. Auch Jamies Schwester Jenny weilt zur Freude aller, insbesondere ihres Sohnes Ian, noch unter den Lebenden, der seiner Mutter nun überglücklich seine geliebte Quäkerin Rachel vorstellen kann. Doch kaum sind die Frasers wieder vereint, türmen sich auch die Probleme schon wieder meterhoch vor ihnen auf. Zum einen nimmt es William keineswegs gut auf, dass nicht John, sondern Jamie Fraser sein leiblicher Vater ist und stürmt wutentbrannt aus dem Haus. Zum anderen haben auch Jamie und John ein Wörtchen miteinander zu reden, als John Jamie anvertraut, dass er Claire nicht nur geheiratet hat, sondern auch die Ehe mit ihr vollzogen hat (und wie es überhaupt dazu kommen konnte).

Während die männlichen Kampfhähne außer Haus weilen, braut sich noch mehr Übles zusammen. Die politische Lage zwischen Engländern und der Kontinentalarmee spitzt sich zu, so dass allen britischen Bürgern und Loyalisten nahe gelegt wird, die Kolonien umgehend zu verlassen. In all dem Tumult möchte ausgerechnet der scharfsichtige Bruder von John Grey, Hal, dringende Familienangelegenheiten klären, und sucht dazu natürlich ebenfalls John auf. Der aber, wie Jamie seit ihrem Zusammenstoß, nach dem John, am Auge verletzt, in die Hände der Kolonisten fiel, spurlos vom Erdboden verschwunden ist.

Claire und Jenny müssen sich etwas einfallen lassen. Erschwerend kommt dazu, dass ihnen der asthmakranke Hal fast unter den Händen wegstirbt. Doch Claire wäre nicht Claire, wenn ihr nicht eine gewagte, aber recht gute Idee kommen würde. Kurzerhand entführen sie Hal und halten ihn in Johns Stadthaus, unter Drogen gesetzt, versteht sich, gefangen und hoffen darauf, dass sich John und Jamie bald wieder bei ihnen einfinden werden, denn auch das Militär sucht bereits nach John.
Währendessen schafft es Jamie erneut, sich zur falschen Zeit am falschen Ort aufzuhalten. So wird er, obwohl er sich eigentlich von allen Kriegen und Scharmützeln in Zukunft fernhalten wollte, ausgerechnet von George Washington höchstpersönlich rekrutiert.

In der fernen Zukunft müssen sich Roger und Brianna, mit zu allem, entschlossenen Entführern herumschlagen, die Jem angeblich in ihrer Hand haben. Da sie fürchten, dass Jem in die Vergangenheit verschleppt wurde, reisen Roger und sein Vorfahr ins historische Lallybroch, um Jem dort zu suchen. Doch scheinbar ist bei der Zeitreise etwas schief gelaufen, denn sie sind etwas weiter in der Zeit zurückgereist, als sie es vorhatten. Kein geringerer, als Jamies Vater Brian steht nämlich plötzlich vor ihnen und will ihnen, bei der Suche nach Jem helfen. Roger gerät in eine moralische Zwickmühle. Kann er es wirklich mit seinem Gewissen vereinbaren, Brian nicht davor zu warnen, was zwei Jahre später geschehen wird und Brians Tod zur Folge haben wird? Doch wenn er sich dazu entschließt, welche Folgen hätte das wiederum für Claire, Jamie und Brianna?
Während Roger in der Vergangenheit nach seinem Sohn sucht, hat ihn Brianna längst gefunden. Doch die Entführer sind ihr immer noch dicht auf den Fersen. Nachdem sie einen versteckten Brief von ihrem verstorbenen Ziehvater Frank findet, in dem etwas äußerst Beunruhigendes steht, fürchtet sie, dass sie und ihre Familie nicht mehr in der Gegenwart sicher sind. Sie will mit den Kindern zurück in die Vergangenheit reisen und nebenbei auch Roger suchen. Doch wird ihr das gelingen?

Meine Einschätzung:

Lange erwartet und nun innerhalb einer Woche ausgelesen; der neue Diana Gabaldon Roman um Jamie und Claire. Und obwohl ich wieder einmal von den unterschiedlichsten Gefühlen beim Lesen heimgesucht wurde, wie Freude an den tiefsinnigen Dialogen, dem Humor und des Familienzusammenhalts innerhalb der Fraserfamilie und ihren Freunden den Greys, kam dennoch auch hier und da ein wenig Wehmut bei mir auf: Wenn ich den aktuellen Band nämlich mit den grandiosen ersten Teilen vergleiche, schleicht sich langsam aber sicher das Gefühl bei mir ein, das eigentlich schon alles Wissenswerte um den Fraserclan erzählt wurde (bis auf die Auflösung aller noch offenen Fragen bezüglich der Zeitreisen und Jamie und Claires Ende).

Zugegeben, sowohl die Haupt und auch manche Nebenfiguren der Serie, sind mir im Laufe der Jahre sehr ans Herz gewachsen und einerseits kann ich es mir auch schlecht vorstellen, nie wieder etwas Neues über Claire und Jamie zu lesen- so lange schon haben diese Romanfiguren mein Leseleben bereichert, doch andererseits denke ich, dass es langsam Zeit wird, die Serie zu beenden und hoffe sehr, dass die Autorin diesen Schnitt mit dem angekündigten neunten Band dann auch wirklich machen wird, denn der achte Teil der Highlandserie hat mir gezeigt, dass Jamie und Claires Erlebnisse mich lange nicht mehr so berühren und atemlos vor Spannung zurücklassen können, wie einst. Im Grunde weiß man ja, dass das Paar alle Widrigkeiten überleben wird (okay, vielleicht nicht im neunten Teil) und auch Claires Heilkünste und operativen Fähigkeiten sind leider für mich nur noch schmückendes Beiwerk geworden.

Überhaupt wirkte dieser Roman für mich ein wenig wie eine aneinander gereihte Sammlung von Kurzgeschichten über die Frasers und Greys. Dadurch, dass die Autorin die Story durch so (zu) viele Figuren vorantreibt und ich leider immer noch das Gefühl habe, dass dem Leser die Greys und William mit aller Macht aufgezwungen werden, (ob man will oder nicht, sie nehmen einen Großteil der Handlung ein; wobei zumindest Williams Story rund um die geflohene Prostituierte durchaus Potential hatte und dem Roman mehr Spannung verlieh) wirkt alles etwas unausgewogen für meinen Geschmack, der Fokus, der rote Faden, wie in früheren Bänden, ist meiner Meinung nach verloren gegangen.
Natürlich fand ich es interessant, dass die Autorin in „Ein Schatten von Verrat und Liebe“ Roger, Brianna und die Kinder mit Jamies Vater Brian Fraser zusammentreffen lässt, doch warum und wieso, wenn sie bezüglich gewisser Warnungen für die Zukunft passiv bleiben? Auch Rogers Treffen mit seinem Vater ist für Leser, die bereits „Zeit der Stürme“ kennen, eigentlich ein alter, bereits erzählter Hut, der meiner Meinung nach nicht hätte nochmals aus Rogers Sicht erwähnt werden müssen.
Positiv fand ich Briannas Überlegungen und den Inhalt von Franks Brief, der mich sehr neugierig auf die wahren Hintergründe der Zeitreisen hat werden lassen. Zugegeben, mir hätte es auch gereicht, wenn Briannas und Rogers Kinder allein die Fähigkeit zum Zeitreisen gehabt hätten, (was in diesem Band dazu kommt fand ich persönlich schon ein wenig „too much“) dennoch fand ich den Handlungsstrang in den 1980er Jahren spannend gestrickt.
Auch Ian und Rachels und Denzell und Dotties Erlebnisse werden sehr süß und intensiv (Ian und Rachel) erzählt.

Gegen Ende des Romans wird es dann sehr traurig und langjährigen Fans der Reihe empfehle ich, genügend Taschentücher bereit zu halten, doch diesmal gibt es keinen so großen Cliffhanger, wie im Vorgängerband, so dass man relativ gelassen die Zeit bis zum 9. Teil abwarten kann, finde ich.

Was die historischen Hintergründe angeht, erzählt Diana Gabaldon gewohnt bildhaft und mit viel historischem Kolorit gewürzt. Allerdings sollte man schon ein gewisses Interesse für den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und seine Hintergründe mitbringen. Zugegeben, die Autorin hält sich nicht mit ellenlangen Schlachtenbeschreibungen auf, dennoch ist es ein wichtiges Thema in diesem Roman, mit dem sich nicht nur Jamie, Ian und William, sondern auch Lord John und Hal befassen. Wobei letztere eher auf der Suche nach Agenten bzw. Gegnern der Krone sind.
Was mich immer noch „am Ball“ bleiben lässt, ist die immer noch so besonders innige Beziehung zwischen Jamie und Claire, die untermalt wird von unter die Haut gehenden Dialogen und die Frage, warum Claire einst durch die Zeit zu „ihrem“ Jamie gereist ist. Mittlerweile deutet sich nämlich schon an, dass alles kein reiner Zufall gewesen sein kann…

Fazit: Auch wenn der achte Teil der Highlandreihe meiner Meinung nach keine großen Überraschungen mehr bietet, sticht er dennoch, dank des brillanten Schreibstils der Autorin, aus der breiten Masse der Historienschmöker heraus. Ein Wiederlesen mit dem Fraserclan verursacht bei mir, trotz kleiner Kritikpunkte, immer noch ein wohliges Lesegefühl, auch wenn ich nun inständig hoffe, dass die Serie mit dem kommenden 9. Teil ihr Ende finden wird, bevor der Serie die besondere Magie abhanden kommt. 4.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen sehr zäh..., 9. Dezember 2014
Von 
B. Yvonne (Friedberg bei Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Schatten von Verrat und Liebe: Roman (Die Highland-Saga, Band 8) (Gebundene Ausgabe)
Muss mich leider den schlechten Kritiken anpassen. Habe mich sehr auf diesen neuen Band gefreut, da ich schon die 7 davor gelesen habe. Musste aber schon auf den ersten Seiten feststellen, dass ich wohl ohne eine Zusammenfassung hier nicht glücklich werde. Hab mir das Begleitbuch zur Saga gekauft und erstmal die gut 300 Seiten Zusammenfassung gelesen, sehr zu empfehlen zur Auffrischung...

Leider hat mich dann der 8. Band so gar nicht begeistert, die verschiedenen Handlungsstränge sind schon sehr sehr zäh, viel zu lang geht's nur um den Krieg und dem Buch fehlt eindeutig die Leidenschaft. Am Ende wurde es dann etwas besser, aber als ich mir dann dachte, hier könnte Frau Gabaldon doch jetzt weiter schreiben wars zu Ende.

Schade, sehr schade, ich war leider sehr enttäuscht...
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein erstklassiger Teil 8 der Highland Saga!, 31. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Ein Schatten von Verrat und Liebe: Roman (Die Highland-Saga, Band 8) (Gebundene Ausgabe)
Zunächst einmal: Ich finde es sehr schwer, hier eine Inhaltsangabe zu präsentieren, die nicht annähernd zu viel verrät, denn das wäre eine Schande. Nun, ich versuche es:

Im Sommer des Jahres 1778 befindet sich Claire in Philadelphia, inmitten des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Marsali und Fergus betreiben dort ihre Druckerei, Claire hat, um einer Verhaftung zu entgehen, eine Ehe geschlossen, da sie zusätzlich seit Wochen mit dem Wissen leben muss, dass Jamie tot ist. Ertrunken bei einem Schiffsunglück, gemeinsam mit seiner Schwester Jenny.

Nun, Jamie hat offensichtlich mehrere Leben, ähnlich wie man es Katzen nachsagt und alle Beteiligten sind natürlich überglücklich, als er unversehrt wieder auftaucht. Einerseits, denn andererseits löst Jamies Erscheinen einige Reaktionen aus, die man folgenschwer nennen könnte.

Die Briten beginnen ihren Rückzug aus Philadelphia. Sie wollen in Richtung New York ziehen. Die Loyalisten aus der kürzlich noch besetzten Stadt reisen mit der Armee unter deren Schutz. George Washington hat jedoch seine eigenen Pläne und hier spielt Jamie – natürlich – wieder eine wichtige Rolle.

William, der durch Jamies Auftauchen urplötzlich und ohne Vorwarnung erfährt, dass Lord John Grey nicht sein Vater ist, sondern der Schotte, aus dessen Gesicht er geschnitten zu sein scheint, sieht rot und rastet völlig aus.

Claire, die im Haus von Lord John Grey dessen asthmatischen Bruder vor dem Erstickungstod rettet, weiß nicht, ob sich ihre Ehemänner gegenseitig umgebracht haben oder nur einer den anderen. Jedenfalls bleibt einer der Beiden unauffindbar.

Brianna und Roger Mac waren, zur Erinnerung zurück in die Gegenwart gereist, damit der Herzfehler ihrer kleinen Tochter Mandy behoben werden konnte. Solch ein Eingriff war Claire im 18 Jahrhundert nicht möglich. Als jedoch ihr Sohn Jem entführt wird, sieht Roger nur eine Möglichkeit: Er muss zurück in die Vergangenheit reisen, um Jem zu suchen, denn dorthin wurde der Junge offensichtlich entführt, da sind sich die beiden sicher. Denn er hat Kenntnis von Dingen, die ihm zu einem wichtigen Informanten machen. Roger macht sich gemeinsam mit seinem Ururur…Großvater Buck auf die Reise.

Brianna ist unterdessen in Lallybroch im Jahre 1980 allein auf sich gestellt, als nicht nur ihr Leben angegriffen wird und sie sich sichtlich in Gefahr befindet. Sie sieht keine andere Möglich für sich und ihre Familie: auch sie muss in die Vergangenheit zurück, sie muss ihren Mann Roger finden. Doch der befindet sich leider nicht in der vermuteten Zeit …

***

Vier lange Jahre mussten wir Fans auf den neuen Roman der Highland Saga warten. So lange schreibt Diana Gabaldon an solch einem Mammutwerk. Herausgekommen sind knapp 1000 wunderbare Seiten, die so sehr fesseln, dass sie dennoch wie im Fluge vergehen und man nach der letzten Seite denkt: Wie, das war es jetzt schon wieder???

Ich habe mich sehr auf den neuen Band gefreut, konnte es kaum abwarten, obwohl die Autorin uns die Zeit bereits durch einen Lord John Roman und einen Band mit Kurzgeschichten verkürzt hat.

Dieser achte Band der Highland-Saga beinhaltet wieder alles, was diese Romane ausmacht. Viel Historisches, das durch Diana Gabaldon wieder sehr gut recherchiert wurde und durch ihre wunderbare Art zu schreiben, sogar für Nicht-Geschichtsfreaks absolut verständlich und sogar spannend ist. Dann natürlich die wunderbare Beziehung zwischen Jamie und Claire, diese Liebe, die besonders, für mich aber nicht kitschig ist. Weiter geht’s mit den vielen anderen wichtigen Personen, die wir Leser im Lauf der letzten Bände kennengelernt haben und die wir alle wiedertreffen. Lord John, seinen Bruder Hal, William, Ian, Fergus, Marsali, deren Kinder, alle waren sie da und haben großen Anteil an der Handlung.

Die Autorin beginnt mit einigen Handlungssträngen, die sich irgendwann kreuzen, eine Weile gemeinsam laufen, sich wieder trennen. Sie hat den Roman in mehre Teile aufgeteilt, wovon einige die Ereignisse um Jamie und Claire erzählen, andere die um Brianna und Roger Mac. Wobei Jamie und Claire ganz klar überwiegen.

Auch an Kampf, Intrigen, Dramatik, Humor und Gabaldons bekannter Erotik mangelt es nicht. Dieser achte Band erschien mir so kurzweilig, wie es längst nicht alle taten. Ich kann mich erinnern, dass ich im dritten Band (Ferne Ufer) und auch im sechsten (Ein Hauch von Schnee und Asche) einige Phasen hatte, die ich als recht zäh empfand. Dies war hier nicht der Fall. Ich flog nur so durch die Handlung, obwohl man den hochwertigen und auch komplexen Schreibstil von Gabaldon sicherlich mit hoher Aufmerksamkeit lesen muss. Denn nur für „mal eben zwischendurch“ einige Zeilen lesen, ist dieser Roman nicht gemacht.

Sehr nett fand ich die Geste von Diana Gabaldon an ihre deutsche Übersetzerin Barbara Schnell, zur der die Autorin schon lange ein sehr freundschaftliches Verhältnis pflegt. Sie hat Jamie einen deutschen Adjudanten namens Schnell an die Seite gestellt. Ich denke, das ist nicht nur mir als Fan sofort aufgefallen!

Der Roman ist wieder als schöne gebundene Ausgabe, mit Leseband, erschienen. Der weiße Schutzumschlag ist optisch der gesamten Reihe angepasst. Diesmal gibt es allerdings nicht auf der Rückseite einen Familienstammbaum, wie in „Echo der Hoffnung“. Der deutsche Titel gefällt mir dieses Mal jedoch nicht so gut. Den Originaltitel „Written in My Own Heart’s Bloood“ finde ich in der deutschen Wahl nicht annähernd wieder. Offensichtlich wird hier nur darauf geachtet, dass der deutsche Titel klanglich in die Reihe passt. Für mich hat es zur Folge, dass ich mir den Titel nicht merken kann und ständig „Ein Hauch von Verrat und Liebe“ sagen will :-) .

Mein Fazit: 5 von 5 Sternen für das neueste Mammutwerk der Autorin um Jamie und Claire. Der gewohnt gehobene, sehr umfassende und ausführliche Schreibstil, bietet alles, was das Leserherz begehrt: Liebe, Hass, Spannung, Drama, Schreckliches, Erotik und vieles mehr.

Nun müssen wir leider wieder 4 lange Jahre auf einen weiteren Teil warten. Jedoch haben die Fans ja ein weiteres Highlight, welches sie alsbald auch in Deutschland genießen können. Der erste Roman „Feuer und Stein“ ist bereits als Serie abgedreht und wird in den USA schon ausgestrahlt. „OUTLANDER“. Die Bilder und Trailer der Fanseite, die ich gesehen habe, machen mehr als neugierig!

© Buchwelten 2014
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mensch Diana......., 31. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Ein Schatten von Verrat und Liebe: Roman (Die Highland-Saga, Band 8) (Gebundene Ausgabe)
Ich hatte mich so auf diesen Band gefreut, und nun bin sogar ein bisschen erleichtert, dass ich es geschafft habe, dieses Buch zu Ende zu lesen....
Es wird viel zuviel über das Kriegsgeschehen berichtet, teilweise wirklich bis an die Schmerzgrenze ausschweifend. Und dann immer wieder John Grey und die seinen. Außerdem gibt es zu viele Bezüge zu den vorherigen Büchern, so dass man manchmal nicht mehr weiß, wovon die Rede ist.(Und wer liest schon wirklich die letzten beiden Bände zuerst noch einmal?)
Aber dazwischen sind sie wieder, diese wunderbaren Szenen mit Jamie und Claire!
Dafür lieben wir doch diese Bücher und davon wollen wir mehr!
Aber auch die Beschreibungen der medizinischen Eingriffe sind wie immer sehr fesselnd, dann fällt mir noch die Qäkerhochzeit ein und die Rückkehr nach Fraisers Ridge.
Ich bin immer noch Fan und werde auch den nächsten Band wieder lesen. Aber dieser ist teilweise zu konstruiert, zu langatmig, zu weitschweifig. Also auch für treue Fans eine harte Nuss.
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und schwupps ..., 28. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ist er schon wieder ausgelesen, der neueste Outlander-Wälzer. Schöne Lesestunden mit bester Unterhaltung, versteht es Diana Gabaldon doch Historisches mit Medizinisch-Wissenschaftlichem und einer großen Portion Humor zu einem spannenden Zeitreiseroman zu vermischen. Etliche Zündschnüre, die sie in den letzten Romanen gelegt und gezündet hat, erreichen ihr Ziel und explodieren in einem Feuerwerk von Action, Komik und auch Tragik. Natürlich wird wieder tüchtig operiert, gekämpft, geliebt und gelebt.

Ein Rezensent bemängelt, dass die Gabaldon etliche Szenen nur konstruiert um mit ihrem Wissen anzugeben. Tut das nicht jeder Schriftsteller? Die „flüchtigen“ Begegnungen mit historischen Persönlichkeiten werden ebenfalls kritisiert. Ist da nicht gerade ein Hundertjähriger aus dem Fenster gestiegen und zum Bestseller geworden? Und Claires „medizinische“ Aufklärung betreffend Hochzeitnacht wird zum - wie ich finde - witzigen Running Gag.

Der Gabaldon-Leser muss was aushalten und sich auch einlassen können, bekommt dafür aber Einiges geboten! Wer also nur wissen will, wie die Geschichte um Claire und Jamie (oder andere Familienmitglieder) ausgeht, und sich nicht auf ein Fast-1000- Seiten-Spektakel einlassen möchte, sollte auf den letzten Band der Reihe warten (vielleicht 4 bis 5 Jahre oder mehr) und dann nur den Schluss lesen. Alle anderen genießen den neuen Outlander-Band, lassen sich mit historischen und anderen Details unterhalten, mit Anekdötchen, Episödchen, mit spannenden Charakterstudien, bedenkenswerten Lebensweisheiten und großem Kopfkino, denn wie so oft gilt wohl auch hier: Der Weg ist das Ziel.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es passiert viel im 8. Band, 30. September 2014
Von 
Belles Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein Schatten von Verrat und Liebe: Roman (Die Highland-Saga, Band 8) (Gebundene Ausgabe)
In den Wirren des Unabhängigkeitskrieges kehrt Jamie nach Philadelphia zurück. Claire ist mehr als erstaunt, hatte sie Jamie doch für tot gehalten und John Grey geheiratet. Doch kaum hat sie sich von dem ersten Schock erholt, ist der totgeglaubte Rebell auch schon wieder verschwunden und schließt sich ungewollt den Truppen um George Washington an. Währenddessen erfährt William, wer sein wahrer Vater ist, John Grey gerät zwischen die Fronten des Krieges und im Jahr 1980 begibt sich Roger auf die Suche nach seinem Sohn Jem wieder auf Zeitreise.

Wie das Ende vom 7. Band schon fast versprach, ist der neueste Band der Jamie & Claire-Saga bei weitem rasanter und unterhaltsamer angelegt, als es der vorherige Band über weite Strecken war. Praktisch kapitelweise passiert etwas Unvorhersehbares, Protagonisten kommen abhanden, landen bei ihren Zeitreisen nicht unbedingt da, wo sie hin wollte, treffen auf ihre Ur-Ahnen, geraten in lebensbedrohliche Situationen und müssen ihre Lieben und ihr Leben verteidigen.

Diana Gabaldon wechselt regelmäßig zwischen Claire & Jamie, sowie Ian, John Grey und William in der Vergangenheit und den Geschehnissen rund um Brianna & Roger in der Gegenwart, wobei Roger ja ebenfalls in die Vergangenheit gereist ist und hier auch so einige Abenteuer zu überstehen hat. Währenddessen muss sich Brianna den geldgierigen Rob Cameron vom Leibe halten, der hinter das Geheimnis des Goldschatzes kommen will.

Gerade der Handlungsstrang um Claire, welcher in der Ich-Form erzählt wird, sprüht regelrecht vor Witz und Spannung, aber ihre Tochter Brianna steht ihr in Redegewandtheit, heiklen Situationen und Fluchen in nichts nach. So freut man sich immer wieder, wenn die Autorin in den Zeitepochen wechselt und man über die abenteuerlichen, gefahrvollen Erlebnisse von Mutter und Tochter liest. Aber auch die Erzählstränge rund um John Grey, Ian oder William gestalten sich dieses Mal in keiner Weise langatmig. Klar, verliert sich Diana Gabaldon wieder einmal mehr oder weniger in detailreichen Beschreibungen, aber durch die ansonsten sehr temporeiche Erzählweise stört dies dieses Mal kaum.

Fazit: Endlich wieder eine gelungene Fortsetzung der Saga, die an Esprit und Spannung fast problemlos mit den ersten Bänden mithalten kann.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 3* und nicht mehr, 9. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Ein Schatten von Verrat und Liebe: Roman (Die Highland-Saga, Band 8) (Gebundene Ausgabe)
der 8. band ist zwar besser als der 7., aber die vielen beteiligten fangen schon an zu nerven.
die hochzeitsnacht von ian und rachel, sowie dottie und dem arzt....*gähn* lief natürlich gleich bei allen ganz toll...
william mag ich nicht, und die idee, dass claire mit lord john im bett war finde ich noch immer völlig unnötig. die komischen zeitsprünge von brianna, roger mac und den kindern sind auch nur seitenfüller ohne spannung.

am liebsten mag ich die kapitel, in denen claire in der ich-form erzählt. zum glück macht sie das im letzten viertel öfter, das rettet den band.
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45 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Luft ist raus, 30. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Ein Schatten von Verrat und Liebe: Roman (Die Highland-Saga, Band 8) (Gebundene Ausgabe)
Ich habe alle Fraser Romane gelesen, manche mehrfach, es gab tolle und durchschnittliche, aber dieser - ein dickes Buch, es passiert aber doch recht wenig. Diana Gabaldon hat schon in letztem Roman so viele Stränge entfesselt, dass sie es nicht geschafft hat sie alle spannend weiter zu führen. Es kamen neue dazu und die Luft war endgültig raus. Es tauchen Charaktere auf, die völlig bedeutungslos sind, mischen bisschen mit und verschwinden klanglos wieder. Manche waren interessant und hatten Format und wurden doch fallengelassen. Jamie erscheint manchmal wie eine Karikatur seiner selbst. Um die Spoiler zu vermeiden will ich hier keine Beispiele nennen von Situationen, die wirklich lächerlich abgehandelt wurden. Die Reiserei durch die Steine bekommt Anschein von Massentourismus, es gibt wenig Neues, die Geschichte ist wie Jaimes Kilt - ausgeblichen. Das Ende ist enttäuschend. Wenn man überlegt was für Drama das vorletzte Buch abgeschlossen hat, hätte man etwas mehr Tempo und Tiefgang erwarten können. Sollte je ein weiteres Buch erscheinen, werde ich es wahrscheinlich wieder lesen, auf der Suche nach spannenden, humorvollen und dramatischen Geschichten, wie es sie früher mal gab.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zeitreise, 7. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein Schatten von Verrat und Liebe: Roman (Die Highland-Saga, Band 8) (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mich sehr gefreut als ich gehört habe, dass es einen 8. Band der Saga geben wird. Hab ihn mir geholt und gelesen. Leider war ich etwas enttäuscht, ich habe mir glaube ich etwas anderes vorgestellt oder gewünscht was in dem Buch vorkommen soll. Das Buch ist sehr dick und die Seiten müssen gefüllt sein. Mir kamen die Geschichten teilweise sehr sehr ausführlich erzählt vor. Es ging viel über den Unabhängigkeitskrieg und die Geschichte von Amerika. Die Handlung der Personen war oft Nebensache. So kam es mir jedenfalls vor. Die ausführlichen Schilderungen der Krankenbehandlungen fand ich auch zu lang teilweise. Dass die Geschichte von Brianna und Roger mittendrin auftaucht, erzählt wird und dann bleibt alles offen. Roger ist nach seiner erneuten Zeitreise sogar im falschen Jahr gelandet. Brianna und die Kinder haben dann noch einige Aufregung in eigener Zeit und gehen danna auch durch den Steinkreis. Dann nix mehr. Ganz am Ende vom Buch - letzte Seite glaube ich - tauchen sie als Familie plötzlich wieder zu viert auf. Ähm vielleicht hab ich ja ne Seite überblöttert oder so, aber das fand ich dann wirklich doof. Schöner hätte ich es gefunden, wenn die Familie früher vereint gewesen wäre und nicht soviele verschieden Schauplätze auf einmal. Na ja. So war halt mein Empfinden.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Irgendwann sollte Schluss sein...., 7. Oktober 2014
Sie versprachen sich die Ewigkeit - doch das Schicksal lässt nicht mit sich handeln... Es ist Juni 1778, und während der amerikanische Unabhängigkeitskrieg vor der entscheidenden Wende steht, kehrt der totgeglaubte Jamie Frasier zu seinen Lieben zurück. Doch nichts ist mehr so, wie es war. So findet zum Beispiel sein unehelicher Sohn, der neunte Graf von Ellesmere, die Wahrheit über seine Abstammung heraus und ist entsetzt über seinen Vater - einen verurteilten Rebellen und Verbrecher. Doch eines hat sich Jamie nicht einmal in seinen schlimmsten Albträumen ausgemalt: Seine Frau Claire ist mit seinem besten Freund verheiratet!

Der Klappentext klingt wieder traumhaft - leider bleibt es auch beim "so tun als ob".

Ich bin im Grunde ein großer Fan der Highland-Saga - aber nachdem ich bereits den Vorgänger als langatmig empfunden habe, wurde ich hier noch mehr enttäuscht.Sicher behauptet Frau Gabaldon von sich, sie könne keine Bücher unter 800 Seiten schreiben - hier hätten's 400 aber wirklich auch getan.

Kriegswirren und Verletzungen hin oder her - aber nach der vierten detailliert geschilderten Operation, die die Handlung nicht vorantreibt, der x-ten Person, die mal so ein bißchen Schwung bringen könnte und es dann doch nicht tut, begann sich bei mir Langeweile breit zu machen.

Dann hüpfen Brianna und Roger mal wieder fröhlich durch die Steine, dummerweise in die falsche Zeit - als es da beginnt, wirklich spannend zu werden, musste ich wieder mehrere hundert Seiten bei James und Claire verbringen, die von dem Drama natürlich nichts ahnen.Sicher sterben dort lieb gewonnene Figuren und wieder andre heiraten, verlieben sich, werden angeschossen oder verirren sich schon mal in ihren Gefühlen - aber so eintönig und immer gleich erzählt, dass ich mehr und mehr das Interesse verlor und die Geschichte einfach nicht mehr in gleicher Weise genießen konnte, wie die ersten 5 Bände.

Und jedes Mal wieder der Cliffhänger - mal ehrlich, bis in 4 Jahren oder so der nächste Band kommt, hab ich doch alles schon wieder vergessen.

Ich hoffe ja von mal zu mal, dass sich das ändert - aber da auch dieser Band weit unter meinen Erwartungen blieb, werde ich wohl nicht mehr auf den nächsten lauern - für mich ist hier Schluss.
Irgendwann sollte auch die schönste Geschichte mal zu einem Ende kommen und man die Protagonisten gehen lassen.
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Ein Schatten von Verrat und Liebe: Roman (Die Highland-Saga, Band 8)
Ein Schatten von Verrat und Liebe: Roman (Die Highland-Saga, Band 8) von Diana Gabaldon (Gebundene Ausgabe - 21. Juli 2014)
EUR 24,99
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