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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahrer Page-Turner!
Das war mein allererstes Buch von Karin Slaughter und ich hab es ehrlich gesagt nur gelesen, weil ich es gewonnen hatte :-) Zum Glück, wie ich jetzt festgestellt habe, denn es war sicher nicht mein letztes von der Autorin! Obwohl ich mit Spannung gerechnet hatte, hatte ich nicht erwartet, ein wahrers Thriller-Meisterwerk vor mir zu haben!

Zum Inhalt:...
Veröffentlicht am 13. Juli 2011 von Kindle-Kunde

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend.
Vorweg muss ich sagen, dass ich ausnahmsweise nicht selbst das Buch gelesen, sondern mir das gekürzte Hörbuch angehört habe.

Nachdem ich vom letzten Teil aus der "Grant County"-Reihe schon relativ enttäuscht war (gerade weil ich das Ende sehr brutal und sinnlos fand...), dachte ich, ich taste mich mal an Karin Slaughters andere Reihe ran -...
Veröffentlicht am 13. September 2011 von sugarheinz


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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahrer Page-Turner!, 13. Juli 2011
Von 
Kindle-Kunde "kamikaze-jeanne" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Verstummt: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Das war mein allererstes Buch von Karin Slaughter und ich hab es ehrlich gesagt nur gelesen, weil ich es gewonnen hatte :-) Zum Glück, wie ich jetzt festgestellt habe, denn es war sicher nicht mein letztes von der Autorin! Obwohl ich mit Spannung gerechnet hatte, hatte ich nicht erwartet, ein wahrers Thriller-Meisterwerk vor mir zu haben!

Zum Inhalt:
Michael Ormewood wird an den Ort eines Verbrechens gerufen: eine Prostituierte wurde auf grausamste Art ermordet. Die Art der Verstümmelung lässt auf einen Serientäter schließen, der bereits zwei weitere Male zugeschlagen hat. Um diesen Fall zu lösen, bekommt Ormewood Hilfe von Will Trent, einem Agenten, der ihm alles andere als symphatisch ist. Trent dagegen hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen wahnsinnigen Kriminellen zu stoppen und hat nicht vor, sich davon abbringen zu lassen.
Als dann ein Verbrechen in Ormewoods Hinterhof passiert, wird klar, dass etwas nicht so ist, wie es zu sein scheint und Trent muss alle Kaliber auffahren, um den Täter zu finden, bevor noch mehr in Gefahr geraten...

Meine Meinung:
Von der ersten Seite an hat mich dieses Buch gefesselt, ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil ich ständig wissen wollte, wie es weiter geht, was jetzt passiert. Zu keinem Zeitpunkt der Geschichte kam Langeweile auf, die Charaktere sind sehr detailliert ausgearbeitet ohne zu überspitzt zu wirken, alle haben sympathische und weniger sympathische Seiten, keiner ist der Überheld.
Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt: im ersten wird die Handlung aufgenommen, der Leser lernt die ermittelnden Polizisten kennen und erlebt die ersten Stunden der Ermittlungen.
Im zweiten Teil wird eine weitere wichtige Person eingeführt und Slaughter arbeitet mit Zeitsprüngen in die Vergangenheit, in denen einiges deutlich wird, dass sich auf die Gegenwart bezieht. Diese zeitlichen Ebenen sind immer deutlich gekennzeichnet und immer an den Lauf der Geschichte angepasst.
Der dritte Teil entwickelt sich zum nervenaufreibenden Finale, die meisten Kapitel enden mit fiesen Cliff-Hangern, so dass sogar mir ein paar mal der Atem stockte und ich mich nicht getraut habe weiterzulesen. Natürlich hab ich trotzdem weitergelesen, weil ich es auch nicht ertragen konnte, nicht zu erfahren, wie es weiter geht ;-)
Der große Show-Down am Ende ist kurz, aber knackig, das Ende angemessen und der letzte Satz hat mir dann den Abschied nochmal versüßt :-)

Fazit: Uuuuunbedingt lesen!!! Ein Muss für alle Fans von wahrer Spannung!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Richtig guter Krimi, 29. August 2009
Von 
Tobias Fabian-Krause (Landau, Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verstummt: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Ich gestehe, ich kannte Karin Slaughter bis vor wenigen Tagen nicht. Ein Arbeitskollege hat mir das Buch "Verstummt" geschenkt und ich habe es dann innerhalb von 3 Tagen gelesen.

Karin Slaughter setzt in diesem Buch weniger auf große Schock- und Überraschungseffekte, sondern zeichnet behutsam ein Bild der Szenerie, mach einen mit wichtigen Hauptpersonen vertraut, spielt ein wenig mit den Gut-Böse-Schemata, die man als Leser m.E. zwangsläufig beim Einstieg aufbaut und zeigt einem dann nach und nach eine neue Sichtweise auf das Geschehen, verwebt Biographien geschickt miteinander und lässt es auch an Spannung nicht fehlen.

Sicher ist das keine große Literatur, sondern eher Mainstreamkrimiliteratur und es gibt mindestens hunderte, wenn nicht gar tausende von Büchern gleicher Machart und viele der Wendungen und Storyverläufe erscheinen einem aus anderen Büchern sowie aus Kino und Fernsehen vertraut. Dennoch: das Buch ist schön erzählt, berichtet die Lebenslinien der Protagonisten sehr schön, ohne zu sehr zu psychologisieren und lässt sich flüssig gelesen. Durchaus empfehlenswert!
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zeimlicht gut, überraschend! lesenswert, 4. März 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Verstummt (Taschenbuch)
Ich habe schon sehr viel von der Autorin gelesen und wurde hier nun überrascht. Ich kannte ja den Stil aus den vorherigen Büchern, aber diesmal war es doch anders. Ich kann nicht sagen warum, das müßt ihr selber herausfinden.
Die Spannung baut sich langsam auf und man weiß ja auch ab der 2. Hälfte des Buches, wer der Täter ist! Und das ist toll, man fiebert mit, WIE und WANN er geschnappt wird und ob es nicht schon zu spät. Man hofft, dass es endlich alle begreifen, wer der Täter ist! Alle kennen ihn.
Ich fand die Überraschung eben toll, dass erst aus der einen und dann plötzlich aus einer völlig anderen Perspektive geschrieben wird. Und genau DAS hat es so gut gemacht. Man wird selber in die Irre geführt und man muß erst ne Weile lesen, bevor man begreift, dass es ja plötzlich ne andere Perspektive ist.
Ich war begeistert und habe das Buch gleich meiner ganzen Familie geliehen, die auch alle begeistert waren.
Die Autorin hat ja ein Faible für "kaputte" Figuren, die als Kinder mißhandelt wurden, oder eben eine andere schlimme Kindheit hatten...aber daran gewöhnt man sich. Das ist wohl das Salz in der Suppe bei ihr, die Würze.

Also ich kann das Buch nur empfehlen. Die Figuren sind ausbaufähig und es würde mich nicht wundern, wenn wir hier bald einen neue Reihe haben. Ich hoffe es doch.

LESEN!
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61 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannender Thriller, 19. September 2008
Von 
kfir "liesundlausch.de" (Langenbach, Oberbayern, Zonenrandgebiet zu Niederbayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Verstummt: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Wer die Grant-County Thriller von Karin Slaughter liest und liebt, der wird hier ganz unwillkürlich nach Verbindungen und Querverweisen suchen, denn Heartsdale soll ja nicht so weit weg sein von Atlanta, dem Handlungsort dieses Buches. Doch ich bin nicht fündig geworden. Das mag man jetzt bedauern oder auch nicht, nötig hat es dieses Buch ganz gewiss nicht.

In einem der am heruntergekommensten Stadtteile von Atlanta wird der grausam zugerichtete Leichnam einer Frau gefunden. Weil die Tat stark nach einem Wiederholungstäter aussieht, bekommt der einfache Police Officer Michael Ormwood einen Kollegen von der Bundespolizei zur Seite gestellt. Dieses ungleiche Paar soll den Fall gemeinsam lösen.
Gleichzeitig erlebt man einen aus der Haft entlassenen, verurteilten Mörder, der sich nach langen Jahren und schrecklichen Erlebnissen im Knast in einer reichlich veränderten Welt zurechtfinden muss, die ihn nicht will und die nicht viel Gutes für ihn bereit hält. Trotz all dieser Widrigkeiten versucht er herauszufinden, wieso er damals verknackt wurde. Denn an den Zeitpunkt der Tat hat er keinerlei Erinnerungen mehr.

Wie auch schon in den Büchern um Sara Linton und Jeffrey Tolliver verwebt Karin Slaughter hier geschickt mehrere Handlungsstränge und Personen eng miteinander und lässt sie zusammen eine schreckliche Geschichte durchleben. Wie schon aus den anderen Büchern gewohnt, erspart uns die Autorin keine Grausamkeit oder sexuelle Gewalt. Diese Direktheit mag den einen oder anderen Leser stark verstören und geradezu anwidern, doch es macht auf plastische Deutlichkeit klar, dass das Leben eben schlecht und grausam sein kann. Ein Grossteil der Handlung spielt in den Slums und Ghettos von Atlanta. Dem entsprechend ist auch die Sprache, sehr direkt und derb, gespickt mit harten Ausdrücken. Leider geht in der deutschen Übersetzung vieles von dem Südstaaten- und Ghetto-Slang verloren. Das aufwühlende Thema um den scheinbar zu Unrecht Verurteilten wird so mit all seinen Facetten stimmig durchleuchtet, der Leser kann sich sehr gut selber sein Bild machen.

Genauso atmosphärisch dicht und spannend wie die Story sind auch die Charaktere wiedergegeben, seien es nun die Opfer, die Täter oder die Cops. Alle haben sie ganz real ihre guten und schlechten Seiten, die hier auch schön und ausführlich beschrieben werden. Man kann fast an jeder Figur liebens- und hassenswerte Züge finden. Doch gerade diese Ambivalenz verhilft dem Roman zu seiner Spannung. Bis zum Schluss kann man nur erahnen, wer denn jetzt der Gute und wer der Böse ist, man wird immer wieder auf falsche Fährten geführt.

Das Ende des Buches lässt eine Fortsetzung mit dem Ermittlergespann zu, was ich auch sehr begrüsse, denn ich hatte meine helle Freude an dieser Lektüre. Ein richtig spannender Page-Turner.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannender Thriller, 27. Dezember 2009
Von 
kfir "liesundlausch.de" (Langenbach, Oberbayern, Zonenrandgebiet zu Niederbayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Verstummt (Taschenbuch)
Wer die Grant-County Thriller von Karin Slaughter liest und liebt, der wird hier ganz unwillkürlich nach Verbindungen und Querverweisen suchen, denn Heartsdale soll ja nicht so weit weg sein von Atlanta, dem Handlungsort dieses Buches. Doch ich bin nicht fündig geworden. Das mag man jetzt bedauern oder auch nicht, nötig hat es dieses Buch ganz gewiss nicht.

In einem der am heruntergekommensten Stadtteile von Atlanta wird der grausam zugerichtete Leichnam einer Frau gefunden. Weil die Tat stark nach einem Wiederholungstäter aussieht, bekommt der einfache Police Officer Michael Ormwood einen Kollegen von der Bundespolizei zur Seite gestellt. Dieses ungleiche Paar soll den Fall gemeinsam lösen.
Gleichzeitig erlebt man einen aus der Haft entlassenen, verurteilten Mörder, der sich nach langen Jahren und schrecklichen Erlebnissen im Knast in einer reichlich veränderten Welt zurechtfinden muss, die ihn nicht will und die nicht viel Gutes für ihn bereit hält. Trotz all dieser Widrigkeiten versucht er herauszufinden, wieso er damals verknackt wurde. Denn an den Zeitpunkt der Tat hat er keinerlei Erinnerungen mehr.

Wie auch schon in den Büchern um Sara Linton und Jeffrey Tolliver verwebt Karin Slaughter hier geschickt mehrere Handlungsstränge und Personen eng miteinander und lässt sie zusammen eine schreckliche Geschichte durchleben. Wie schon aus den anderen Büchern gewohnt, erspart uns die Autorin keine Grausamkeit oder sexuelle Gewalt. Diese Direktheit mag den einen oder anderen Leser stark verstören und geradezu anwidern, doch es macht auf plastische Deutlichkeit klar, dass das Leben eben schlecht und grausam sein kann. Ein Grossteil der Handlung spielt in den Slums und Ghettos von Atlanta. Dem entsprechend ist auch die Sprache, sehr direkt und derb, gespickt mit harten Ausdrücken. Leider geht in der deutschen Übersetzung vieles von dem Südstaaten- und Ghetto-Slang verloren. Das aufwühlende Thema um den scheinbar zu Unrecht Verurteilten wird so mit all seinen Facetten stimmig durchleuchtet, der Leser kann sich sehr gut selber sein Bild machen.

Genauso atmosphärisch dicht und spannend wie die Story sind auch die Charaktere wiedergegeben, seien es nun die Opfer, die Täter oder die Cops. Alle haben sie ganz real ihre guten und schlechten Seiten, die hier auch schön und ausführlich beschrieben werden. Man kann fast an jeder Figur liebens- und hassenswerte Züge finden. Doch gerade diese Ambivalenz verhilft dem Roman zu seiner Spannung. Bis zum Schluss kann man nur erahnen, wer denn jetzt der Gute und wer der Böse ist, man wird immer wieder auf falsche Fährten geführt.

Das Ende des Buches lässt eine Fortsetzung mit dem Ermittlergespann zu, was ich auch sehr begrüsse, denn ich hatte meine helle Freude an dieser Lektüre. Ein richtig spannender Page-Turner.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend., 13. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Verstummt (Audio CD)
Vorweg muss ich sagen, dass ich ausnahmsweise nicht selbst das Buch gelesen, sondern mir das gekürzte Hörbuch angehört habe.

Nachdem ich vom letzten Teil aus der "Grant County"-Reihe schon relativ enttäuscht war (gerade weil ich das Ende sehr brutal und sinnlos fand...), dachte ich, ich taste mich mal an Karin Slaughters andere Reihe ran - in der Hoffnung, sie würde mich so mitreißen wie die vorherigen Bücher.
Tja, Fehlanzeige. Es gibt irgendwie ein paar Parallelen, aber diese neue Reihe scheint gar nicht nach meinem Geschmack zu sein. Keinen der Charaktere fand ich sonderlich sympathisch, ich konnte mit keinem mitfühlen.
Von der Story her fand ich dieses Buch nicht annähernd so spannend wie "Belladonna" oder andere Teile aus der GC-Reihe. Die Geschichte plätschert so vor sich hin. Ich hatte kein Problem damit, mitten im Satz auf Pause zu drücken und 2 Tage später erst weiterzuhören, was ich eigentlich gar nicht leiden kann. Ich vertiefe mich normalerweise derart in Bücher, dass ich jegliches Zeitgefühl verliere und kaum aufhören kann, bis es aus ist.
Dass mir vielleicht Sara, Jeffrey und Lena aus der GC-Reihe einfach nur fehlen und ich deswegen die Charaktere aus "Verstummt" eher schwach finde, mag sein.
Fakt ist jedoch, dass Frau Slaughter mich mit diesem Buch nicht fesseln konnte, wie sie es schon vorher ein paar Mal geschafft hat. Sehr, sehr schade!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen klasse Serienanfang, 9. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Verstummt: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Mir hat der neue Thriller von Karin Slaughter sehr gut gefallen!
Mit dem neuen Protagonisten Will Trent beginnt sie eine neue Reihe, unabhängig von der Grant-County-Reihe.
Das Cover, der Buchumschlag, ist ansprechend gestaltet, jedoch hat sich mir das gezeigte Bild, Nägel mit Draht in Y-Form, nicht erschlossen. Den Titel Verstummt" habe ich auf die entfernten Zungen der Mädchen gedeutet.

Der Roman und die Kapitel sind in Tagebuchform und drei Teile aufgebaut. Es gibt zwei Zeitschienen. 1985, als ein Mord an einem jungen Mädchen geschah, und 2006, als eine Prostituierte auf grausame Weise umkommt. Dazwischen sind anfangs auch Zeitungsartikel des Mordes von 1985 eingestreut, was meiner Meinung nach die Neugierde aufs Weiterlesen erhöht.

Der Thriller lässt sich sehr flüssig lesen. Die verschiedenen Handlungs- und Zeitstränge entwickelten einen Lese-Sog" bei mir, der mich immer weiter getrieben hat.
Am Ende des zweiten Teils gibt es ein Aha-Erlebnis, das mich fast aus der Bahn geworfen hat. Danach musste ich immer Verknüpfungen und Verbindungen aufbauen, die das Lesen umso interessanter gestaltet haben.
Und gerade diese Komplexität hat mich fasziniert! Es ist Karin Slaughter in meinen Augen bravourös gelungen, Verwicklungen aufzulösen und Verbindungen herzustellen, und das Ganze in ein Meisterwerk zu verpacken!

Der obligatorische Showdown hat mich zittern lassen, jedoch mit einem Happy-End versöhnt.

Um nicht zu viel vom Inhalt zu verraten, kann ich nur jedem diesen Thriller ans Herz legen! Allerdings sollten zartbesaitete Leser etwas Abstand davon nehmen, denn es gibt schon die ein oder andere grausame" Situation, über die ich besser nicht mehr genauer nachdenken möchte.

Dieser Anfang einer neuen Serie von Karin Slaughter hat mich sehr überzeugt! Ich freue mich schon, mehr von Will Trent aus Atlanta zu lesen!

Dieses Werk bekommt fünf von fünf Sternen von mir!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr guter Beginn der Atlanta Reihe um Will Trent, 30. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Verstummt (Taschenbuch)
Ich habe alle Bücher von Karin Slaughter gelesen.
Dies liegt daran, dass ich Serien mit wiederkehrenden Figuren liebe und nachdem die Reihen von Gerritsen und Deaver, meinen Lieblingsautoren, ausgelesen waren, begann ich diese Reihe.
Die Bücher sind spannend haben aber leider nicht so viel Tiefgang, wie ich mir erhoffte, dafür arbeitet Slaughter mit Effekthascherei - eben Grausamkeiten eines Gemetzels würdig, die ihrem Namen zu Ehren gereichen. Wer dennoch nach einer recht unterhaltenden Serie sucht, der ist hier richtig.

Anbei die Titel in Reihenfolge:

Belladonna
Vergiss mein nicht
Dreh dich nicht um
Schattenblume
Gottlos
Zerstört

Wer dann immer noch nicht genug hat, folgt der Reihe um Will Trent (Atlanta-Serie):

Verstummt
Entsetzen

Dies ist ganz sinnvoll, da die Protagonistin Sara Linton aus der Grant-County-Reihe sich in den folgenden Romanen mit Will Trent aus der Atlanta-Reihe trifft. So geht es dann weiter:

Tote Augen
Letzte Worte
Harter Schnitt

Soweit die Zusammenhänge der Reihe bis zum heutigen Datum.
Natürlich wird es künftig noch weitere Bücher geben, aber ich denke für interessierte Leser, die Reihen von Anfang bis zum Ende lesen möchten (auch wenn darunter der ein oder andere Thriller nicht so gelungen ist), ist diese vorläufige Liste ganz hilfreich.

Fazit: Viel Spaß beim schmökern!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade Frau Slaughter, 29. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Verstummt (Taschenbuch)
dass Sie so in den Gossenjargon abgerutscht sind.
Ich bin weiss Gott nicht empfindlich und habe auch kein Problem mit blutrünstigen Thrillern, aber dieser hier ist absolut nicht spannend. Die Geschichte tröpfelt so dahin und man wartet von Seite zu Seite auf Spannung, aber leider kommt sie nicht.
Dafür sind der Autorin beim Schreiben wohl sämtliche Fäkalwörter in den Computer geflossen. Da sind ja nicht viele, die sie ausgelassen hat. Außerdem scheint ja Vergewaltigung ihr Lieblingsthema zu sein. Das ist ja bei der Grant County Reihe schon so. Da gibt es ja auch kein weibliches Wesen, dass nicht wenigstens schon einmal vergewaltigt wurde.
Die Protagonisten sind auch nicht sehr glaubwürdig. Welche Behörde stellt einen Agenten ein, der nicht lesen kann?
Ich überlege mir sehr gut, ob ich für Frau Slaughters Bücher noch einmal Geld ausgebe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verstummt - Thriller, 21. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Verstummt (Taschenbuch)
Kurzinhalt: In Atlanta wird die Leiche einer abgehalfterten drogensüchtigen Prostituierten gefunden. Sie wurde vergewaltigt, misshandelt und der Täter hat ihr die Zunge abgebissen. Die Frau ist an ihrem eigenen Blut erstickt. Die abgebissene Zunge ruft Special Agent Will Trent auf den Plan. Sie ist das besondere Kennzeichen eines Serienvergewaltigers, der seit einigen Jahren in und um Atlanta aktiv ist. Nur zwei Dinge stören Special Agent Will Trent. Die Prostituierte ist zu alt und sie ist tot. Kurz nachdem er sich in die Ermittlungen eingeschaltet hat, wird die 15 jährige Nachbarstochter des ermittelnden Officer tot aufgefunden. Auch ihre Zunge fehlt.

Es beginnt eine Reise in die Abgründe der bürgerlichen Welt. Niemand ist der, der er zu sein scheint. Weder der Sexualmörder, der nach 25 Jahren Haft als Autowäscher arbeitet, noch der treu sorgende Familienvater und Polizist. Selbst der Spezialagent nicht, der ständig versucht den Eindruck zu erwecken, er könne lesen und die Narben in seinem Gesicht würden von Unfällen herrühren.

So oder ähnlich könnte es auf dem Cover stehen. Der Verlag hat es jedoch vorgezogen, Nebelbomben zu werfen. Dabei liegt nichts Karin Slaughter ferner, als die Handlung zu vernebeln. Sie hält sich einfach an die Grenzen der einzelnen Perspektiven und lässt den Leser seine Schlüsse ziehen. Das diese zu Anfang zwangsläufig falsch sind, ist ein genialer Schachzug, nur trägt der nicht über 527 Seiten, also braucht es ein gewisses Maß an Blindheit und Indolenz bei den ermittelnden Protagonisten, damit der Mörder nicht schon auf Seite hundert einkassiert wird. Gewürzt mit viel Blut greift Karin Slaughter ein bisschen tief in die Zufallskiste, um ihre Protagonisten aufeinander zu hetzen. In der zweiten Hälfte zieht sich die Geschichte bis zum blutigen Showdown, bei dem eine der Protagonistinnen wie der Idiot auf dem Speicher in die Hände des Psychopathen gerät und in letzter Sekunde gerettet wird.

Fazit: nicht ganz schlüssige Story, mit pfiffigen Dialogen und gut gezeichneten Figuren, die aber häufig gezwungenermaßen betriebsblind sind und deshalb unterhalb ihrer Möglichkeiten agieren.
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Verstummt: Thriller
Verstummt: Thriller von Karin Slaughter (Gebundene Ausgabe - 19. September 2008)
Gebraucht & neu ab: EUR 1,22
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