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Kundenrezensionen

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Das war mein allererstes Buch von Karin Slaughter und ich hab es ehrlich gesagt nur gelesen, weil ich es gewonnen hatte :-) Zum Glück, wie ich jetzt festgestellt habe, denn es war sicher nicht mein letztes von der Autorin! Obwohl ich mit Spannung gerechnet hatte, hatte ich nicht erwartet, ein wahrers Thriller-Meisterwerk vor mir zu haben!

Zum Inhalt:
Michael Ormewood wird an den Ort eines Verbrechens gerufen: eine Prostituierte wurde auf grausamste Art ermordet. Die Art der Verstümmelung lässt auf einen Serientäter schließen, der bereits zwei weitere Male zugeschlagen hat. Um diesen Fall zu lösen, bekommt Ormewood Hilfe von Will Trent, einem Agenten, der ihm alles andere als symphatisch ist. Trent dagegen hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen wahnsinnigen Kriminellen zu stoppen und hat nicht vor, sich davon abbringen zu lassen.
Als dann ein Verbrechen in Ormewoods Hinterhof passiert, wird klar, dass etwas nicht so ist, wie es zu sein scheint und Trent muss alle Kaliber auffahren, um den Täter zu finden, bevor noch mehr in Gefahr geraten...

Meine Meinung:
Von der ersten Seite an hat mich dieses Buch gefesselt, ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil ich ständig wissen wollte, wie es weiter geht, was jetzt passiert. Zu keinem Zeitpunkt der Geschichte kam Langeweile auf, die Charaktere sind sehr detailliert ausgearbeitet ohne zu überspitzt zu wirken, alle haben sympathische und weniger sympathische Seiten, keiner ist der Überheld.
Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt: im ersten wird die Handlung aufgenommen, der Leser lernt die ermittelnden Polizisten kennen und erlebt die ersten Stunden der Ermittlungen.
Im zweiten Teil wird eine weitere wichtige Person eingeführt und Slaughter arbeitet mit Zeitsprüngen in die Vergangenheit, in denen einiges deutlich wird, dass sich auf die Gegenwart bezieht. Diese zeitlichen Ebenen sind immer deutlich gekennzeichnet und immer an den Lauf der Geschichte angepasst.
Der dritte Teil entwickelt sich zum nervenaufreibenden Finale, die meisten Kapitel enden mit fiesen Cliff-Hangern, so dass sogar mir ein paar mal der Atem stockte und ich mich nicht getraut habe weiterzulesen. Natürlich hab ich trotzdem weitergelesen, weil ich es auch nicht ertragen konnte, nicht zu erfahren, wie es weiter geht ;-)
Der große Show-Down am Ende ist kurz, aber knackig, das Ende angemessen und der letzte Satz hat mir dann den Abschied nochmal versüßt :-)

Fazit: Uuuuunbedingt lesen!!! Ein Muss für alle Fans von wahrer Spannung!
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am 30. Oktober 2013
Ich habe alle Bücher von Karin Slaughter gelesen.
Dies liegt daran, dass ich Serien mit wiederkehrenden Figuren liebe und nachdem die Reihen von Gerritsen und Deaver, meinen Lieblingsautoren, ausgelesen waren, begann ich diese Reihe.
Die Bücher sind spannend haben aber leider nicht so viel Tiefgang, wie ich mir erhoffte, dafür arbeitet Slaughter mit Effekthascherei - eben Grausamkeiten eines Gemetzels würdig, die ihrem Namen zu Ehren gereichen. Wer dennoch nach einer recht unterhaltenden Serie sucht, der ist hier richtig.

Anbei die Titel in Reihenfolge:

Belladonna
Vergiss mein nicht
Dreh dich nicht um
Schattenblume
Gottlos
Zerstört

Wer dann immer noch nicht genug hat, folgt der Reihe um Will Trent (Atlanta-Serie):

Verstummt
Entsetzen

Dies ist ganz sinnvoll, da die Protagonistin Sara Linton aus der Grant-County-Reihe sich in den folgenden Romanen mit Will Trent aus der Atlanta-Reihe trifft. So geht es dann weiter:

Tote Augen
Letzte Worte
Harter Schnitt

Soweit die Zusammenhänge der Reihe bis zum heutigen Datum.
Natürlich wird es künftig noch weitere Bücher geben, aber ich denke für interessierte Leser, die Reihen von Anfang bis zum Ende lesen möchten (auch wenn darunter der ein oder andere Thriller nicht so gelungen ist), ist diese vorläufige Liste ganz hilfreich.

Fazit: Viel Spaß beim schmökern!
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am 29. August 2009
Ich gestehe, ich kannte Karin Slaughter bis vor wenigen Tagen nicht. Ein Arbeitskollege hat mir das Buch "Verstummt" geschenkt und ich habe es dann innerhalb von 3 Tagen gelesen.

Karin Slaughter setzt in diesem Buch weniger auf große Schock- und Überraschungseffekte, sondern zeichnet behutsam ein Bild der Szenerie, mach einen mit wichtigen Hauptpersonen vertraut, spielt ein wenig mit den Gut-Böse-Schemata, die man als Leser m.E. zwangsläufig beim Einstieg aufbaut und zeigt einem dann nach und nach eine neue Sichtweise auf das Geschehen, verwebt Biographien geschickt miteinander und lässt es auch an Spannung nicht fehlen.

Sicher ist das keine große Literatur, sondern eher Mainstreamkrimiliteratur und es gibt mindestens hunderte, wenn nicht gar tausende von Büchern gleicher Machart und viele der Wendungen und Storyverläufe erscheinen einem aus anderen Büchern sowie aus Kino und Fernsehen vertraut. Dennoch: das Buch ist schön erzählt, berichtet die Lebenslinien der Protagonisten sehr schön, ohne zu sehr zu psychologisieren und lässt sich flüssig gelesen. Durchaus empfehlenswert!
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am 4. März 2010
Ich habe schon sehr viel von der Autorin gelesen und wurde hier nun überrascht. Ich kannte ja den Stil aus den vorherigen Büchern, aber diesmal war es doch anders. Ich kann nicht sagen warum, das müßt ihr selber herausfinden.
Die Spannung baut sich langsam auf und man weiß ja auch ab der 2. Hälfte des Buches, wer der Täter ist! Und das ist toll, man fiebert mit, WIE und WANN er geschnappt wird und ob es nicht schon zu spät. Man hofft, dass es endlich alle begreifen, wer der Täter ist! Alle kennen ihn.
Ich fand die Überraschung eben toll, dass erst aus der einen und dann plötzlich aus einer völlig anderen Perspektive geschrieben wird. Und genau DAS hat es so gut gemacht. Man wird selber in die Irre geführt und man muß erst ne Weile lesen, bevor man begreift, dass es ja plötzlich ne andere Perspektive ist.
Ich war begeistert und habe das Buch gleich meiner ganzen Familie geliehen, die auch alle begeistert waren.
Die Autorin hat ja ein Faible für "kaputte" Figuren, die als Kinder mißhandelt wurden, oder eben eine andere schlimme Kindheit hatten...aber daran gewöhnt man sich. Das ist wohl das Salz in der Suppe bei ihr, die Würze.

Also ich kann das Buch nur empfehlen. Die Figuren sind ausbaufähig und es würde mich nicht wundern, wenn wir hier bald einen neue Reihe haben. Ich hoffe es doch.

LESEN!
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am 19. September 2008
Wer die Grant-County Thriller von Karin Slaughter liest und liebt, der wird hier ganz unwillkürlich nach Verbindungen und Querverweisen suchen, denn Heartsdale soll ja nicht so weit weg sein von Atlanta, dem Handlungsort dieses Buches. Doch ich bin nicht fündig geworden. Das mag man jetzt bedauern oder auch nicht, nötig hat es dieses Buch ganz gewiss nicht.

In einem der am heruntergekommensten Stadtteile von Atlanta wird der grausam zugerichtete Leichnam einer Frau gefunden. Weil die Tat stark nach einem Wiederholungstäter aussieht, bekommt der einfache Police Officer Michael Ormwood einen Kollegen von der Bundespolizei zur Seite gestellt. Dieses ungleiche Paar soll den Fall gemeinsam lösen.
Gleichzeitig erlebt man einen aus der Haft entlassenen, verurteilten Mörder, der sich nach langen Jahren und schrecklichen Erlebnissen im Knast in einer reichlich veränderten Welt zurechtfinden muss, die ihn nicht will und die nicht viel Gutes für ihn bereit hält. Trotz all dieser Widrigkeiten versucht er herauszufinden, wieso er damals verknackt wurde. Denn an den Zeitpunkt der Tat hat er keinerlei Erinnerungen mehr.

Wie auch schon in den Büchern um Sara Linton und Jeffrey Tolliver verwebt Karin Slaughter hier geschickt mehrere Handlungsstränge und Personen eng miteinander und lässt sie zusammen eine schreckliche Geschichte durchleben. Wie schon aus den anderen Büchern gewohnt, erspart uns die Autorin keine Grausamkeit oder sexuelle Gewalt. Diese Direktheit mag den einen oder anderen Leser stark verstören und geradezu anwidern, doch es macht auf plastische Deutlichkeit klar, dass das Leben eben schlecht und grausam sein kann. Ein Grossteil der Handlung spielt in den Slums und Ghettos von Atlanta. Dem entsprechend ist auch die Sprache, sehr direkt und derb, gespickt mit harten Ausdrücken. Leider geht in der deutschen Übersetzung vieles von dem Südstaaten- und Ghetto-Slang verloren. Das aufwühlende Thema um den scheinbar zu Unrecht Verurteilten wird so mit all seinen Facetten stimmig durchleuchtet, der Leser kann sich sehr gut selber sein Bild machen.

Genauso atmosphärisch dicht und spannend wie die Story sind auch die Charaktere wiedergegeben, seien es nun die Opfer, die Täter oder die Cops. Alle haben sie ganz real ihre guten und schlechten Seiten, die hier auch schön und ausführlich beschrieben werden. Man kann fast an jeder Figur liebens- und hassenswerte Züge finden. Doch gerade diese Ambivalenz verhilft dem Roman zu seiner Spannung. Bis zum Schluss kann man nur erahnen, wer denn jetzt der Gute und wer der Böse ist, man wird immer wieder auf falsche Fährten geführt.

Das Ende des Buches lässt eine Fortsetzung mit dem Ermittlergespann zu, was ich auch sehr begrüsse, denn ich hatte meine helle Freude an dieser Lektüre. Ein richtig spannender Page-Turner.
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am 29. September 2010
dass Sie so in den Gossenjargon abgerutscht sind.
Ich bin weiss Gott nicht empfindlich und habe auch kein Problem mit blutrünstigen Thrillern, aber dieser hier ist absolut nicht spannend. Die Geschichte tröpfelt so dahin und man wartet von Seite zu Seite auf Spannung, aber leider kommt sie nicht.
Dafür sind der Autorin beim Schreiben wohl sämtliche Fäkalwörter in den Computer geflossen. Da sind ja nicht viele, die sie ausgelassen hat. Außerdem scheint ja Vergewaltigung ihr Lieblingsthema zu sein. Das ist ja bei der Grant County Reihe schon so. Da gibt es ja auch kein weibliches Wesen, dass nicht wenigstens schon einmal vergewaltigt wurde.
Die Protagonisten sind auch nicht sehr glaubwürdig. Welche Behörde stellt einen Agenten ein, der nicht lesen kann?
Ich überlege mir sehr gut, ob ich für Frau Slaughters Bücher noch einmal Geld ausgebe.
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am 27. Dezember 2009
Wer die Grant-County Thriller von Karin Slaughter liest und liebt, der wird hier ganz unwillkürlich nach Verbindungen und Querverweisen suchen, denn Heartsdale soll ja nicht so weit weg sein von Atlanta, dem Handlungsort dieses Buches. Doch ich bin nicht fündig geworden. Das mag man jetzt bedauern oder auch nicht, nötig hat es dieses Buch ganz gewiss nicht.

In einem der am heruntergekommensten Stadtteile von Atlanta wird der grausam zugerichtete Leichnam einer Frau gefunden. Weil die Tat stark nach einem Wiederholungstäter aussieht, bekommt der einfache Police Officer Michael Ormwood einen Kollegen von der Bundespolizei zur Seite gestellt. Dieses ungleiche Paar soll den Fall gemeinsam lösen.
Gleichzeitig erlebt man einen aus der Haft entlassenen, verurteilten Mörder, der sich nach langen Jahren und schrecklichen Erlebnissen im Knast in einer reichlich veränderten Welt zurechtfinden muss, die ihn nicht will und die nicht viel Gutes für ihn bereit hält. Trotz all dieser Widrigkeiten versucht er herauszufinden, wieso er damals verknackt wurde. Denn an den Zeitpunkt der Tat hat er keinerlei Erinnerungen mehr.

Wie auch schon in den Büchern um Sara Linton und Jeffrey Tolliver verwebt Karin Slaughter hier geschickt mehrere Handlungsstränge und Personen eng miteinander und lässt sie zusammen eine schreckliche Geschichte durchleben. Wie schon aus den anderen Büchern gewohnt, erspart uns die Autorin keine Grausamkeit oder sexuelle Gewalt. Diese Direktheit mag den einen oder anderen Leser stark verstören und geradezu anwidern, doch es macht auf plastische Deutlichkeit klar, dass das Leben eben schlecht und grausam sein kann. Ein Grossteil der Handlung spielt in den Slums und Ghettos von Atlanta. Dem entsprechend ist auch die Sprache, sehr direkt und derb, gespickt mit harten Ausdrücken. Leider geht in der deutschen Übersetzung vieles von dem Südstaaten- und Ghetto-Slang verloren. Das aufwühlende Thema um den scheinbar zu Unrecht Verurteilten wird so mit all seinen Facetten stimmig durchleuchtet, der Leser kann sich sehr gut selber sein Bild machen.

Genauso atmosphärisch dicht und spannend wie die Story sind auch die Charaktere wiedergegeben, seien es nun die Opfer, die Täter oder die Cops. Alle haben sie ganz real ihre guten und schlechten Seiten, die hier auch schön und ausführlich beschrieben werden. Man kann fast an jeder Figur liebens- und hassenswerte Züge finden. Doch gerade diese Ambivalenz verhilft dem Roman zu seiner Spannung. Bis zum Schluss kann man nur erahnen, wer denn jetzt der Gute und wer der Böse ist, man wird immer wieder auf falsche Fährten geführt.

Das Ende des Buches lässt eine Fortsetzung mit dem Ermittlergespann zu, was ich auch sehr begrüsse, denn ich hatte meine helle Freude an dieser Lektüre. Ein richtig spannender Page-Turner.
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am 9. August 2009
Mir hat der neue Thriller von Karin Slaughter sehr gut gefallen!
Mit dem neuen Protagonisten Will Trent beginnt sie eine neue Reihe, unabhängig von der Grant-County-Reihe.
Das Cover, der Buchumschlag, ist ansprechend gestaltet, jedoch hat sich mir das gezeigte Bild, Nägel mit Draht in Y-Form, nicht erschlossen. Den Titel Verstummt" habe ich auf die entfernten Zungen der Mädchen gedeutet.

Der Roman und die Kapitel sind in Tagebuchform und drei Teile aufgebaut. Es gibt zwei Zeitschienen. 1985, als ein Mord an einem jungen Mädchen geschah, und 2006, als eine Prostituierte auf grausame Weise umkommt. Dazwischen sind anfangs auch Zeitungsartikel des Mordes von 1985 eingestreut, was meiner Meinung nach die Neugierde aufs Weiterlesen erhöht.

Der Thriller lässt sich sehr flüssig lesen. Die verschiedenen Handlungs- und Zeitstränge entwickelten einen Lese-Sog" bei mir, der mich immer weiter getrieben hat.
Am Ende des zweiten Teils gibt es ein Aha-Erlebnis, das mich fast aus der Bahn geworfen hat. Danach musste ich immer Verknüpfungen und Verbindungen aufbauen, die das Lesen umso interessanter gestaltet haben.
Und gerade diese Komplexität hat mich fasziniert! Es ist Karin Slaughter in meinen Augen bravourös gelungen, Verwicklungen aufzulösen und Verbindungen herzustellen, und das Ganze in ein Meisterwerk zu verpacken!

Der obligatorische Showdown hat mich zittern lassen, jedoch mit einem Happy-End versöhnt.

Um nicht zu viel vom Inhalt zu verraten, kann ich nur jedem diesen Thriller ans Herz legen! Allerdings sollten zartbesaitete Leser etwas Abstand davon nehmen, denn es gibt schon die ein oder andere grausame" Situation, über die ich besser nicht mehr genauer nachdenken möchte.

Dieser Anfang einer neuen Serie von Karin Slaughter hat mich sehr überzeugt! Ich freue mich schon, mehr von Will Trent aus Atlanta zu lesen!

Dieses Werk bekommt fünf von fünf Sternen von mir!
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Der Polizist Michael Ormewood hat privat gleich mehrere Probleme - die Ehe mit seiner Frau läuft schon seit Jahren nicht mehr so richtig, sie müssen eine Schicht nach der anderen abarbeiten um die nötige Versorgung für ihren behinderten Sohn Tim aufzubringen und seine Schwiegermutter Barbara macht ihm täglich klar, dass sie nichts von ihm hält. Und auch beruflich muss er mal wieder mit schlimmen Dingen umgehen: eine Prostituierte wurde brutal ermordet, ihre Zunge abgebissen und sie erstickte an ihrem eigenen Blut. Und dies scheint erst der Anfang einer grauenhaften Reihe von ähnlichen Mordfällen zu sein.
Special Agent Will Trent wird hinzugezogen und hat schon zu Beginn der Zusammenarbeit Vorbehalte gegen seinen Kollegen Ormewood. Als dann auch noch dessen Nachbarin eines der Opfer wird, scheint ihm das doch ein unglücklicher Zufall zuviel....

Die Schauspielerin Nina Petri liest dieses leider nur gekürzte Hörbuch (7 Stunden im Gegensatz zum englischsprachigen Original mit 13 Stunden) sehr gekonnt vor und liess mich gleich zu Beginn in die Geschichte eintauchen. Ich ermittelte auf den Spuren der Protagonisten und war schon recht bald auf der richtigen Spur, wenn mich die vielen Hauptdarsteller und die Zeitsprünge auch erst etwas verwirrten. Der Plot ist fachmännisch entwickelt und mit grausamen Morden gespickt, jedoch fehlte mir leider komplett die Spannung, es wollte sich bei mir kein Nervenkitzel einstellen. Trotzdem ein netter Hörgenuss, von einem Pageturner könnte ich im Zusammenhang mit einem Hörbuch ja eh nicht sprechen. Ein typisch amerikanischer Thriller, der sich da in meinem Kopf abspielte und mich gut unterhielt - aber kein zweites Mal gehört werden muss.
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am 20. Januar 2014
*Vorsicht einige Spoiler*

Zuerst einmal möchte ich sagen daß ich dieses Buch nur zu Zeittotschlagszwecken in der Arbeitspause gelesen habe, weil es auf dem Wühltisch angeboten wurde. Und Nein, spannend fand ich es überhaupt nicht. Ich wußte ungefähr nach der Hälfte daß Ormwood=Woodie ist und was das bedeutet. Die "Handlung" kam mir eher wie ein Alibi vor sich in der Schilderung sexueller Gewaltdarstellungen zu suhlen. Wie einige Rezensenten hier ebenfalls mit Mißfallen festgestellt haben.
Kommen wir zum Titel meiner Rezension. Ich bin selber Feministin seit ich 15 bin und habe eine kritische Einstellung zu Männern; allerdings bilde ich mir ein zu wissen wo die Grenze zu unsachlicher krankhafter Hetze verläuft. Und Frau Slaughter hat sich jenseits dieser Grenze anscheinend eine Villa gebaut. Das ganze "Werk" handelt von Auswalzungen um das "Sexmonster Mann" in allen Variationen. Die einzigen positiven männlichen Charaktere sind der schwarze ehemalige Detective der nach einem Schlaganfall fast vollständig gelähmt ist und nicht einmal mehr sprechen kann, Will Trent der Legastheniker und eine wandelnde Narbenlandschaft von Kindesmißhandlungen ist (Täter NATÜRLICH auch alle männlich) und anscheinend Asperger Syndrom hat und John Shelley, dem seit er 15 ist im Knast die Seele aus dem Leib gevögelt wurde (von Männern, wem sonst ..). In Frau Slaughters Universum gilt anscheinend: "Nur ein kaputter Mann ist ein guter Mann!" Daß das keinem (mehr) auffällt (mir auch erst seit kurzer Zeit) ist das eigentlich Verstörende an diesem Werk.
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