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4.0 von 5 Sternen Entertainment gewohnter Qualität
Lee Child's Jack Reacher Romane sind längst Kult und Way Out zählt für mich definitiv zu den stärkeren Teilen, auch wenn er nicht an die Klasse von Größenwahn, Der Janusmann oder Sein wahres Gesicht heranreicht. Aber wirklich schlecht is kein Reacher-Roman, denn spannend und unterhaltsam sind sie alle...mal mehr, mal weniger.

Die...
Veröffentlicht am 29. September 2010 von F. Meyer

versus
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nee, viel war das nicht
nee, viel war das wirklich nicht. Ich bin durch "sniper" auf den Autor und seinen Helden gestoßen, habe mir die anderen Romane besorgt und sie der Reihe nach gelesen. Da waren einige sehr spannende und gut geschriebene Bücher dabei, aber vieles war auch nur einfach langatmig und blöd.

Dazu zählt "way out" nun nicht. Aber ... der...
Veröffentlicht am 22. März 2010 von Roland Geiger


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Entertainment gewohnter Qualität, 29. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Way Out: Ein Jack-Reacher-Roman (Gebundene Ausgabe)
Lee Child's Jack Reacher Romane sind längst Kult und Way Out zählt für mich definitiv zu den stärkeren Teilen, auch wenn er nicht an die Klasse von Größenwahn, Der Janusmann oder Sein wahres Gesicht heranreicht. Aber wirklich schlecht is kein Reacher-Roman, denn spannend und unterhaltsam sind sie alle...mal mehr, mal weniger.

Die Charaktere sind zwar Stereotypen und relativ flach gehalten, aber die Handlung fesselt von Beginn an und überzeugt durch anhaltende Spannung. Den Vorwurf der Lineariät anderer Rezensenten kann ich nicht recht nachvollziehen, da es mehr als bloß einen Handlunstwist im Verlauf der packenden Entführungsgeschichte gibt und der Autor geschickt konstruiert und den Leser immer wieder überrascht. Für Fans definitv ein Muss...und das Child für seine Romane keinen Literaturnobelpreis gewinnen wird ist eh klar. Aber wer will das schon, wenn er sich einen Reacher greift um knackig, actionreich und schlicht blendend unterhalten zu werden? Trivialliteratur at its best
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reacher mal etwas anders, 25. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Way Out: Ein Jack-Reacher-Roman (Gebundene Ausgabe)
Mittlerweile gibt es eine beachtliche Fangemeinde von Jack Reacher, dem charismatischen und einzelgängerischen Protagonisten in Lee Childs Thriller. Nun ist es endlich auch auf Deutsch veröffentlicht, das neuste Werk "Way Out" (im Englischen: "The hard Way" - wieso es da eines anderen Titel bedarf, ist mir allerdings rätselhaft). Und dieses mal lernen wir Jack Reacher von einigen anderen, neuen Seiten kennen. Aber erst einmal der Reihe nach:

Durch Zufall wird Jack Reacher in einem Café in New York, ohne es zu wissen, Zeuge einer Geldübergabe. Doch als er am folgenden Tag in dem gleichen Café von einem Mann namens Gregory angesprochen wird, ob ihm am Vortag etwas ungewöhnliches aufgefallen sei, ist er schon mitten drin in einem neuen Fall. Wie sich herausstellt, gehört Gregory zu einer Truppe von Ex-Söldnern, die für den exzentrischen Millionär Edward Lane, der sein Vermögen als Vermittler für Söldner gemacht hat, arbeitet. Lane's Frau Kate und deren Tochter Jade wurden offensichtlich gemeinsam mit ihrem Fahrer Taylor entführt. Reacher geht davon aus, dass Taylor kaltblütig ermordet wurde und lässt sich von Lane aufgrund seiner Fähigkeiten als Ermittler anheuern. Die Entführer verlangen 5 Millionen Dollar, doch als Lane zahlt, stellen sie auf eine solche Art Nachforderungen (bis 10,5 Millionen Dollar), die Reacher vermuten lassen, dass Kate und Jade nicht überleben werden. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Und als sich herausstellt, dass Lane's erste Frau ebenfalls entführt und trotz Lösegeldzahlung ermordet wurde, muß Reacher Lane's Vergangenheit unter die Lupe nehmen, um dort nach dem Entführungsgrund und den Tätern zu suchen. Welche Rolle spielt dabei Patti Joseph, die Schwester von Lane's erster Frau, und welche Rolle die in Afrika bei einem Einsatz vermeintlich ums Leben gekommenen Ex-Söldner Knight und Hobart? Unterstützung erhält Reacher überraschenderweise von der Privatdetektivin Pauling, die als Chefermittlerin im ersten Entführungsfall eingesetzt war. Doch die Zeit verrinnt. Alles läuft auf ein furioses Finale hin, als Reacher erkennen muß, dass nichts so ist, wie es scheint, und er einem fatalen Fehler aufgesessen ist. Kann er diesen Fehler noch rechtzeitig korrigieren?

Genau hier zeigt sich Reacher von einer neuen Seite, denn der sonst so geniale und perfekte Ermittler macht Fehler - auch wenn er alles tut, diese zu korrigieren und kein Unrecht geschehen zu lassen. Das lässt ihn aber noch sympatischer und menschlicher werden, als in seinen Vorgängerromanen - auch wenn er sich jenseits des Gesetzes bewegt und hier in "Way Out" mit äußerstes Kaltblütigkeit über Leichen geht.
Und Jack Reacher verliebt sich... in die Detektivin Pauling. Mit Spannung ist zu verfolgen, ob der bisherige Einzelgänger sich "einfangen" lässt.

Lee Child hat wieder einmal einen exzellenten Thriller geschrieben. Der Plot ist raffiniert entwickelt und auch wenn man als Leser relativ früh ahnt, welchem fatalen Fehler Reacher aufgesessen ist, steigert sich die Spannung stetig bis zum nervenzerfetzenden Showdown auf einer Farm in England. "Way out" liest sich locker und flockig und Child's Händchen für die bildhafte Beschreibung von Szenen und Charakteren sorgt dafür, dass sein Thriller ein echter Pageturner ist.

"Way out" ist ein Muß für alle Fans exzellenter Thrillerkost - und ein Muß für die Jack Reacher Fans allemal. Lee Child schafft es wieder einmal, den hohen Erwartungen locker gerecht zu werden und schon jetzt heißt es, auf den nächsten Jack Reacher Thriller hinzufiebern. Auch als Hardcover ist der Thriller die Investition allemal wert und verspricht allerbestes Lesevergnügen auf 5-Sterne-Niveau.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen (Fast) großartiger Kaffee, 20. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Way Out: Ein Jack-Reacher-Roman (Taschenbuch)
Für großartigen Kaffee kann man ruhig auch einmal von der gewohnten Routine abweichen - denkt sich Jack Reacher und sucht das Straßencafé vom Vorabend noch einmal auf. Prompt steckt er (Überraschung!) mitten in einem neuen Abenteuer. Das freut den Leser.

Daran gibt es nichts zu rütteln: Jack Reacher, der Ex-Militärpolizist, der einsam durch die Staaten streift, genießt Kultstatus. Und ja, der Autor dieser Zeilen gibt zu: Auch er gehört zu seinen Fans ' allerdings nicht von Anfang an. Die ersten Reacher-Thriller, »Größenwahn« und »Ausgeliefert«, waren stupide, martialische, stilistisch grottige Wälzer, in denen Reacher ohne Sinn und Verstand von einer Action-Szene zur nächsten Gewaltorgie stolperte. Nebenbei eroberte er (natürlich) noch das Herz einer Frau, tötete am Ende (selbstverständlich) alle Gegner und spazierte (wenig überraschend) alleine dem Sonnenuntergang entgegen.

Zum Glück hat Reachers Schöpfer Lee Child seitdem einige verdammt gute Kaffees getrunken. Reacher ist besser, intelligenter, reifer geworden. Sniper: Ein Jack-Reacher-Roman war zweifelsohne eines der Thriller-Highlights 2008, das ' sprachlich ausgefeilt ' mit glaubwürdigen Charakteren und raffinierten Wendungen überzeugte. »Way Out« knüpft, mit einer kleinen Einschränkung, nahtlos daran an.

Der zehnte ins Deutsche übersetzte Reacher-Roman beginnt an jenem ersten Abend in einem Straßencafé in Manhattan. Bei einem Espresso beobachtet Reacher die Leute, den Verkehr, das Pulsieren im Big Apple. Die Atmosphäre gefällt ihm so gut, dass er am Abend darauf mit seinen Vorsätzen bricht. Halte dich nie zweimal am gleichen Ort auf.

So kommt es, wie es kommen muss: Ein finsterer Kerl, der ihn anquatscht, läßt Reacher wissen, dass er gestern unbewußt Zeuge einer Lösegeldübergabe geworden sei. Aus diesem Grund möchte der Milliardär Edward Lane mit Reacher reden. Dessen Ehefrau wurde entführt, und obwohl Lane alle Forderungen der Kidnapper erfüllt hat, ließen die seine Gattin nicht frei. Weil er den Cops nicht über den Weg traut, nimmt Lane die Sache mit Hilfe einer Truppe firmeneigener Söldner selbst in die Hand.

Schnell merkt Lane, daß Reachers geschultem Blick kein noch so winziges Detail entgeht. In seiner Verzweiflung bietet er ihm eine Million ' vorausgesetzt, Reacher findet die Ehefrau. Der Untergrund-Ermittler beginnt mit der Arbeit, doch je mehr er forscht, desto undurchsichtiger wird die Entführung. Wor Jahren kam nämlich bereits Lanes Ehefrau Nummer eins durch Kidnapping ums Leben. Und überhaupt: Wer ist die Privatschnüfflerin, die sich hartnäckig an Lanes Fersen geheftet hat? Ganz klar, da ist irgendwas faul. Bloß was? Und an wem?

Geschickt fädelt Child seinen cleveren Plot ein, lockt den Leser auf falsche Fährten, wirft immer wieder neue Fragen auf, stellt wiederholt die Antworten auf den Kopf und bietet somit eine rasante, spannende Geschichte. Perfekt! Bis er die - zugegeben - überraschende Auflösung präsentiert und auf einmal in alte, vergessen geglaubte Muster verfällt: Die Story endet mit einer öden, phantasielosen Ballerorgie. Da fragt man sich doch, ob dem Autor auf den letzten Metern etwa der gute Kaffee ausgegangen ist ...

Wir wissen es nicht. Leider ein Punkt Abzug!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles in Allem ein sehr guter, aber leider nicht der Beste Reacher..., 27. Juni 2011
Von 
Michael Reinsch (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Way Out: Ein Jack-Reacher-Roman (Taschenbuch)
Irgendwie ist in Way out nicht der (mir bekannte) Reache runterwegs...
Als ob L.Child nun wieder zu seinen Wurzeln zurück will, agiert Reacher (endlich wieder) als der moralisch gute/anständige Held. Auch ist er weniger Hart als in anderen Büchern (wenige Ausnahmen, z.B. der Taschendieb) und selbst dort wird mit minimal Gewalt gearbeitet. Seine gewohnte "Coolness" kommt eigendlich erst ab der Mitte des Romans auf.
Des Weiteren haben mich Reachers Kenntnisse über New York und England doch sehr verwundert (gerade weil man schwer in NY stationiert sein kann).
Positiv sind die vielen Wendungen der Geschichte und der sehr gute "Showdown".
Eine Gänsehaut haben mir die (afrikanischen) Kriegsberichte verursacht.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nee, viel war das nicht, 22. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Way Out: Ein Jack-Reacher-Roman (Gebundene Ausgabe)
nee, viel war das wirklich nicht. Ich bin durch "sniper" auf den Autor und seinen Helden gestoßen, habe mir die anderen Romane besorgt und sie der Reihe nach gelesen. Da waren einige sehr spannende und gut geschriebene Bücher dabei, aber vieles war auch nur einfach langatmig und blöd.

Dazu zählt "way out" nun nicht. Aber ... der Stakkato-Stil mag gefallen, nur mir nicht. Der Jack Reacher aus diesem Buch ist ein ganz anderer als in den anderen. Brutaler und kompromißloser. Für ihn ist klar, wer überleben darf und sterben muß. Und da Action in diesem Buch - außer am Schluß - irgendwo Mangelware ist, muß dann eben am Schluß jede Sequenz richtig herhalten. Bisher wußte ich zwar, daß ein Gewehrlauf gegen den Kopf zum Tode führen kann, aber jetzt weiß ich auch noch, welcher Knochensplitter sich welchen Weg durch welches Auge sucht - hm, lecker.
Schade, damit fliegt nach Reilly und Flynn ein weiterer Autor raus.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harter Action-Reißer mit Suchtpotenzial, 18. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Way Out (ungekürzte Lesung) (Audio CD)
Jack Reacher ist der harte Hund für's Grobe, der Chuck Norris der Thrillerliteratur. Als Ex-Militärpolizist weiß er genau, wie man einen heiklen Entführungsfall angeht. In einen solchen ist Reacher hineingeraten, weil er einen seiner heiligen Vorsätze brach: Halte Dich niemals zwei Mal innerhalb von 24 Stunden am selben Ort auf. Doch der ausgezeichnete Espresso in einem Café in Manhatten verlangte nach einem zweiten. Dabei beobachtet Reacher zufällig eine Lösegeldübergabe. Schon wenig später engagiert ihn der millionenschwere Edward Lane, seine Frau und seine Stieftochter aus den Händen skrupelloser Entführer zu befreien ...

Man muss das Genre des ultraharten Actionreißers schon mögen, sonst wird man an Reachers Art und Weise, Probleme anzugehen, keine Freude haben. Als Thrillerfan jedoch gibt es kein Entkommen: Die Story ist sehr spannend, durchaus intelligent und erinnert in ihrer Stringenz an den Sog der Bournefilme.

Die raue, harte Stimme des Sprechers passt hervorragend zum Stoff. Roland D. Floegel erzeugt echte Action-Atmosphäre. Die Laufzeit des Hörbuchs beträgt mehr als 15 Stunden. Sehr schön sind die zusätzlichen MP3-CDs, die den Import in iTunes & Co vereinfachen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach und genial - einer der besten Krimiautoren der letzten Jahre, 9. September 2009
Von 
Sitopotika "heikerifo" (Rangsdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Way Out: Ein Jack-Reacher-Roman (Gebundene Ausgabe)
Ja, ich gebe es zu, ich bin schon süchtig nach den Child-Krimis und Jack Reacher, auch dieser letzte in Deutschland erschiene Krimi erfüllte wieder alle Erwartungen, es ist glaubhaft - obwohl der Schluß, das kann natürlich nur Jack R. - aber genau dafür liebt man ihn ja.

Er ist auch als Figur für männliche und weibliche Leserinnen überzeugt und anziehend, sehr strukturiert, selbstbewußt und hat natürlich immer Recht - ach, wäre es nicht schön, wenn die Welt so einfach wäre.
Interessant sind auch immer die Hintergründe der amerikanischen Politik, die man einfach so nebenbei verklickert bekommt - gut gemacht.
Also er ist einfach überzeugend in Stil und Spannung und in sich stimmig, was viele Krimis ja nicht schaffen und erst recht nicht über solch einen langen Zeitraum, also freue ich mich natürlich auch die Übersetzungen in den nächsten Jahren, so gut ist mein Englisch leider nicht, außerdem gibt es immer wieder zuviele neue Bücher, die mich locken.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bittere Enttäuschung für einen Fan..., 23. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Way Out: Ein Jack-Reacher-Roman (Gebundene Ausgabe)
...durch "Way Out". Die positiven Rezensionen lesend, kann ich nur den Kopf schütteln.

Deduktion, wie wir sie seit "Grössenwahn" lieben? Fehlanzeige. Tempo wie in "Die Abschussliste"? Fehlanzeige. Witz, Überraschung, wie etwa in "Tödliche Absicht"? Fehlanzeige. So könnte ich fortfahren....

Was denkt der Autor sich dabei, Reacher im Jahre 2006 mit der Nachricht überraschen zu lassen, dass es Textnachrichten (SMS) gibt? Und Reacher fragt tatsächlich: Sowas gibts? Das hat mich echt umgehauen und nebenbei das ganze Buch. Wer seine Leser für blöd hält....wird trotzdem gelesen. Man ist ja Reacher-Fan...

Handlung: Langweilig, vorausschaubar, linear. Gefühlte 200 Seiten Gespräche mit der "Geliebten" Pauling, wo sie ihm Fragen stellen darf, die er beantwortet. Reacher ist hier nicht nur ehemaliger MP, sondern auch Professor für altenglische Geschichte und Linguistik. So ein Mist schreit zum Himmel. Was hat sich der Autor dabei gedacht?

Pauling: Ist die einzige Person, die wirklich mitspielt. Hat sie einen Charakter? Nein. Tut sie irgendwas? Nein.

Sie ist nur ein Gegenstand, damit Reacher nicht gegen die Wand sprechen muss. Was hat sich der Autor dabei gedacht, wenn sie nach 400 Seiten zum 20.stenmal ihre 3 Fragen stellt: Was machen wir jetzt? Soll ich links abbiegen? Bin ich so blöd, wie der Autor mich haben will?

Zum Restprogramm muss man nicht viel sagen. Die "Special Forces" sind doof und unbeholfen, der Oberböse Lane ist ein Idiot. Das sind die Gegner? Warum hast du den Roman dann überhaupt geschrieben, Lee?

Keine Ahnung, ob es Zeitdruck oder Burnout war, was Lee Child dieses Fragment veröffentlichen lies; es ist jedenfalls ein einziger Abklatsch. Nicht durchdacht, nicht geliebt. Und deshalb nicht lesenswert. Wenn ich es jemandem empfehlen würde, ich würde mich schämen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Seichter Durchschnitt, 12. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Way Out: Ein Jack-Reacher-Roman (Gebundene Ausgabe)
Wieder einmal haben wir es mit abgrundtief bösen Menschen zu tun, wieder einmal genießen wir es, wenn Reacher sie schlussendlich eliminiert. Psychologie ist nicht die Stärke des Romans, die 'Charaktere' haben die Komplexität von Wahlplakaten. Sex und Erotik kommen nur als Behauptung vor, da springt kein Fünkchen über.
Aufgepeppt werden soll dieser Nachfahre Old Shatterhands diesmal mit der Fähigkeit, die jeweils auf die Minute exakte Uhrzeit einfach so, ohne Hilfsmittel, anzusagen. Spätestens beim dritten Mal wirkt das albern.
Der Roman steht und fällt mit den Action-Szenen, der geduldige Leser wird am Schluss belohnt mit einem Showdown, in dem das Hirn spritzt und die Knochen splittern.

"Er war völlig gelassen. Lediglich eine weitere Nacht mit dem Üblichen in seinem langen, spektakulär gewalttätigen Leben. Daran war er buchstäblich gewöhnt. Und das Reuegen fehlte in seiner DNA. Total. Es existierte einfach nicht. Wo andere Männer vielleicht nachträglich Rechtfertigungsgründe gesucht hätten, verwendete er seine Energie darauf, sich zu überlegen, wie sie die Leichen am besten verschwinden lassen konnten." (S. 445)

Und so lehnen wir uns mehr oder weniger befriedigt zurück, wenn das Massengrab plattgetreten und Reacher ins Nirgendwo entschwunden ist. Bis zum nächsten Mal, hoffentlich dann in besserer Form.

Bis dahin meine Empfehlung für Neulinge in der Reacher-Gemeinde: 'Größenwahn', 'In letzter Sekunde', 'Der Janusmann'.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Story sehr spannend, Lesung unterirdisch...schade!, 15. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Way Out (ungekürzte Lesung) (Audio CD)
...wenn man sich an die Qualität von James Pattersons "Alex Cross", von Lübbe Audio gewöhnt ist, dann ist diese Art der Lesung absolut inakzeptabel. Der (Vor-)Leser ist unmotiviert, schlecht informiert (Aussprache von Staaten, Strassennamen oder gar des Namens des Hauptdarstellers etc.) und völlig ungeeignet für eine solche Aufgabe. Er mag seine Qualitäten haben, kann und will ich nicht beurteilen, doch das ist keine von ihm. Verwirrend monotone Art des Lesens, kein Aufbau von Spannugsbögen, kein sauberes Hoch-Deutsch, kein Leben in den Sätzen...enttäuschend. Wie gesagt: Lee Child weiss wie man eine Story spannend schreibt, aber mit einem unmotivierten (Vor-)Leser kann es einem den Spass nehmen...
Fazit: muss jeder selber entscheiden ob man da zuhören mag oder doch selber lesen möchte...
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Way Out: Ein Jack-Reacher-Roman
Way Out: Ein Jack-Reacher-Roman von Lee Child (Gebundene Ausgabe - 17. August 2009)
Gebraucht & neu ab: EUR 3,55
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