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35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wahrhaft großes Werk
Ein wahrhaft großes Werk präsentiert uns Alexandre Dumas. Und sein deutscher Verlag, der eine Banderole um den handfesten Wälzer mit der Aufschriften wie Sensation und Verschollen gelegt hat. Unsereins, der bereits vor langer Zeit die drei Musketiere weggelegt hat und sich regelmäßig an den Neuerscheinungen von Stephen King erfreut, wird...
Veröffentlicht am 3. Mai 2009 von H. Wegener

versus
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur für Fans
Dies ist mein zweites Buch von Alexandre Dumas nach dem "Grafen von Monte Christo" - und ich muss leider sagen bis auf weiteres mein letztes.

Da ich weitere Bücher des Autors nicht kenne maße ich mir nicht an zu verstehen wie dieses im Gesamtkontext zu verstehen und zu bewerten ist, als alleinstehendes Werk muss ich es aber weitgehend verurteilen...
Veröffentlicht am 3. September 2011 von Yoshina


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35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wahrhaft großes Werk, 3. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Graf von Sainte-Hermine: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ein wahrhaft großes Werk präsentiert uns Alexandre Dumas. Und sein deutscher Verlag, der eine Banderole um den handfesten Wälzer mit der Aufschriften wie Sensation und Verschollen gelegt hat. Unsereins, der bereits vor langer Zeit die drei Musketiere weggelegt hat und sich regelmäßig an den Neuerscheinungen von Stephen King erfreut, wird natürlich neugierig. Und schon ist es passiert. Nach kurzer Eingewöhungszeit ist es wieder da. Dieses flüssige Lesen, die Spannung zu erfahren, was die nächste Seite an neunen Abenteuern bringt, dieser leichte Sarkusmus zwischen den Zeilen. Die Bücher von Alexandre Dumas haben uns früher dazu gebracht, die Taschenlampe unter der Decke anzuknipsen und und die Augen zu verderben. Das wir noch einmal die Gelegenheit dafür mit diesem neuen, alten Werk haben, kann sich das Kind, was mit D'Artangan gekämpft und gelitten hat, heute nur bedanken.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut recherchiert!!, 17. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Graf von Sainte-Hermine: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der Wahnsinn..... so viele Jahre nach dem Tod Dumas veröffentlicht und dann diese präzise Recherche über die Verschwörung George Cadoudals gegen Napoleon, der Tot von General Pichegrue im Temple und die ungerechtfertigte Verhaftung des unschuldigen Republikanischen General Moreaus, Napoleons Rivale, dem er sich nach der Verschwörung endledigte und ihn ins Exil nach Amerika schickte. All das entspricht der Wahrheit und macht aus dem Roman einen sehr kritischen Spiegel der Zeit, der einen nicht verwundern lässt, warum das Buch so lange als verschollen galt. Es lässt Napoleon nicht all zu gut wegkommen und zur Zeit Napoleons III, wo es entstand, war es sicher recht kritisch.

Ich bin begeistert über so viel Geschichte und kann es zu meinen absoluten Lieblingsbücher zählen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krönung eines Lebenswerks, 30. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Graf von Sainte-Hermine: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der Graf von Sainte-Hermine ist der letzte Roman des großen Alexandre Dumas und es ist dem Herausgeber Claude Schopp zu verdanken, dass 135 Jahr nach dem Tod des Autors dieses Werk wiederentdeckt wurde. Der Roman erschien, wie so viele andere von Dumas, zuerst als Fortsetzungsreihe im "Moniteur universel" von Januar bis Oktober 1869 und wurde allem Anschein nach nie vollendet. Daher ist das, was uns in diesem schwergewichtigen Band vorliegt (941 Seiten ohne das umfangreiche Nachwort des Herausgebers und die Anmerkungen zu den einzelnen Kapiteln) ein Fragment, leider. In einem Brief von 1868, der im Nachwort enthalten ist, beschreibt Dumas gegenüber dem Herausgeber des "Moniteur universel" sein Projekt, und so bekommt man eine Ahnung davon, wie es weitergegangen wäre, mit Happy-End.

Alexandre Dumas ist einer der ganz Großen und wer sich in seiner Jugend mit den Musketieren ins Abenteuer gestürzt, mit Dantes Rache geschworen und mit so vielen anderen Helden (die man zum Teil heute nur noch antiquarisch kennenlernen kann) mitgefiebert hat, sollte sich dieses Lesevergnügen nicht vorenthalten.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur für Fans, 3. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Graf von Sainte-Hermine: Roman (Gebundene Ausgabe)
Dies ist mein zweites Buch von Alexandre Dumas nach dem "Grafen von Monte Christo" - und ich muss leider sagen bis auf weiteres mein letztes.

Da ich weitere Bücher des Autors nicht kenne maße ich mir nicht an zu verstehen wie dieses im Gesamtkontext zu verstehen und zu bewerten ist, als alleinstehendes Werk muss ich es aber weitgehend verurteilen. Offenbar war es Dumas' Bestreben möglichst viel akkurate Historie hineinzubringen (leider trotz aller Detailversessenheit nicht immer korrekt wie der sehr gute Anhang lehrt).
Dies zeigt sich so, dass der Roman an einem (für mich) willkürlich gewählten Punkt der Geschichte einsetzt und die Situation Napoleons beschreibt. Darauf folgt ein kurzer Einschub, in dem der Protagonist vorgestellt wird, um sich recht schnell ins Gefängnis zu verabschieden, von wo wir - anders als bei Edmond Dantès - kaum etwas erfahren. Im nächsten mehrere hundert Seiten umfassenden Teil wird der Protagonist fallen gelassen und wir erfahren einiges über Napoleon und den Verlauf der Geschichte. Die restlichen 600 Seiten widmen sich dann den "Abenteuern" von Hector de Sainte-Hermine, um dann mitten im Nichts abzubrechen.

Was ich also dem Roman in allererster Linie vorzuwerfen habe ist völlige Strukturlosigkeit. Sicher - der Autor konnte sein Werk nicht vollenden, aber es ist auch so recht offensichtlich, dass er sich nicht recht entscheiden konnte, ob er ein Geschichtswerk über Napoleon oder eine Biografie seines fiktiven Helden schreiben wollte. Offenbar beides - nur sind 1000 Seiten (und der Anhang deutet an es hätten gut 2000 Seiten werden können) einfach zu viel. Eine Romanversion von Napoleons Leben hätte ich gerne gelesen, denn dadurch wäre es mir vielleicht möglich gewesen dem historischen Verlauf zu folgen und etwas zu lernen. Da Dumas aber einiges voraussetzt und immer wieder große Sprünge vollzieht, ist das kaum möglich.

Die Lebensgeschichte des Titelhelden, die im zweiten Teil den dominanten Aspekt einnimmt, war für mich leider nicht nur langatmig sondern je mehr das Buch fortschritt immer langweiliger. Das ist wohl eine Geschmacksfrage, aber die nicht enden wollenden Heldentaten eines Protagonisten, der immer mehr und mehr Engländer besiegt, wilde Tiere erlegt, Rebellen fängt etc. ohne dass dies irgendeinem sinnvollen Ziel zuführt oder ein Ende absehbar wäre, wurde für mich langsam aber sicher qualvoll. Mancher mag das spannend finden, mich hat es irgendwann kaum noch interessiert, ob Brigant XY nun zur Strecke gebracht wird oder nicht.

Dazu kommt ein weiterer Aspekt, nämlich der "Charakter" des Protagonisten. Nachdem er in die Handlung integriert wird erfährt der Leser sehr schnell: Er ist unglaublich gutaussehend, ist der beste Schütze aller Armeen Frankreichs, niemand ist sicherer im Schwertkampf, er ist ein brillianter Militärstratege, ein hochbegabter Musiker und Poet usw. Das widersinnigste bei all diesen übermenschlichen "Talenten" ist, dass jederman, dem er begegnet, ihn liebt - niemand beneidet ihn, Rivalen, die er gedemütigt hat, loben ihn in den Himmel etc. Wenn die Sprache auf seine Verdienste kommt, streitet er sie mit einer lächerlichen "Bescheidenheit" ab und wird so vollends zum unerträglichen arroganten Heuchler. Ich habe in Kritiken zum "Grafen von Monte Christo" gelesen, dieser sei zu perfekt, aber verglichen mit Hector de Sainte-Hermine versinkt er in der Bedeutungslosigkeit!

Was bleibt übrig? Die völlig unrealistische Lebensgeschichte eines (zumindest mir) zutiefst unsymathischen Helden. Ohne Ende, im zweifachen Sinne. Dass es sich bei dem Buch um ein unvollendetes Fragment handelt, fällt meiner Meinung nach kaum ins Gewicht. Der Herausgeber hat zu den gut 120 (!) erhaltenen Kapiteln 1 1/2 weitere hinzugefügt und somit den letzten "Handlungsbogen" zu einem stimmigen Ende geführt, und das ist ihm meiner Meinung nach gut gelungen. Ein zusätzliches weiterführendes Fragment, das einige Jahre später einsetzt, scheint der Auftakt zu einem neuen Romanteil zu sein, wobei drei Jahre übersprungen sind, nachdem in dem erhaltenen Teil des Romans acht Jahre abgedeckt wurden. Ich muss ehrlich sagen, ich bin fast froh, dass Dumas nicht mehr dazu kam uns das anzutun. Noch mehr Aufständische, die der Held selbstverständlich problemlos erledigt, während seine romantische Todessehnsucht wieder einmal nicht zum "Ziel" führte? Noch mehr Kämpfe gegen Tiger, Riesenschlangen und Huldigungen edler Damen? Ich muss leider sagen: Nein, danke.

Auch wenn meine Kritik des Inhalts so negativ ist, kann ich aber der Buchausgabe nichts vorwerfen. Wie oben schon erwähnt, hat sich der Herausgeber nicht nur große Mühe gegeben den Roman wieder zusammenzustellen und den letzten Teil zu ergänzen, im Anhang sind auch noch Anmerkungen zu fast jedem einzelnen Kapitel mit Hinweisen auf historische Korrektheit. Dazu kommt ein langes Nachwort mit der genauen Entdeckungsgeschichte, einem biografischen Abriss des Autors, einer Zeittafel und einem Quellenverzeichnis.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schön und gut, aber, 26. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Graf von Sainte-Hermine: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich kann die Meinung der anderen positiven Rezensionen nicht teilen.
Entweder habe ich zuviel erwartet auf Grund der Vorbemerkungen(?????) oder das Buch trägt den verkehrten Titel.
Die ersten gut 430 Seiten beschreiben mehr oder weniger das drumherum um Napoleon, dazu ewig Sprünge in der Geschichte. Dann ist der sogannte Hauptdarsteller endlich da- aus dem Gefängnis- dann gehts zu den Korsaren, aber weit gefehlt, Spannung kommt nicht wirlich auf, ausschweifender Liebesschmerz, langweilige Bescheibungen der Umgebung (Birma) und nun ist der Graf selber des Lebens müde und sucht mit Mitte 20-zig den Tod. Nun gut ich habe noch ca.350 Seiten vor mir und die Hoffnung stirbt ja zum Schluß.
Ich habe die Musketiere und den Graf von Monte Christo verschlungen, aber dies Buch ist seeeeeehr langatmig.
die 2 Sterne sind von meiner Sicht noch geschmeichelt. Aber jeder soll sich halt selber seine Meinung bilden.
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8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das fehlende Buch, 22. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Graf von Sainte-Hermine: Roman (Gebundene Ausgabe)
Mit diesem Buch wird die Lücke geschlossen, die es in dem literarischen Werk von Dumas lange gab. Ein wirklicher Kassiker, der einen nicht mehr loslässt, wenn man mal angefangen hat zu lesen.

Ein absolutes Muss für alle Dumas_fans!!!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verschollen, 6. November 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ist auch die Struktur der Geschichte. Der Leser muss sich damit abfinden, dass Alexandre Dumas den Roman nicht vollendet hat (vielleicht wäre ja dann ein Meisterwerk herausgekommen, dass heute in einem Atemzug mit den Musketieren oder dem Grafen von Monte Christo genannt werden würde). Zusätzlich wird der Leser sowohl im Vor- als auch im Nachwort darauf hingewiesen, dass der Roman nur aus den widergefundenen Manuskripten zusammengesetzt wurde, vermutlich erklärt dies die teilweise Strukturlosigkeit und das fehlende Ende.
Verschollen bleibt mir das Ziel der Geschichte. Wollte Dumas ein Geschichtsbuch über die französische Revolution und Napoleon schreiben?
Verschollen ist wohl auch die Zielgruppe des Werks. Während der geschichtliche Teil rund um Napoleon teils schwer lesbar ist, vor Personen, Daten und Informationen fast überquillt (was den Teil sehr langweilig macht und zum überblättern vieler Seiten animiert), ist der andere Teil der Geschichte, die sich mit dem Grafen Saint Hermaine beschäftigt, vom Stil her eher der Kinder oder Jugendliteratur zuzuordnen. Die haarsträubende Abenteuer eines jungen Helden, der in jeder Disziplin seine Mitwelt überstrahlt und überragt, dem alles gelingt und der es allein dadurch dem Leser schwer macht ihn auch nur im Ansatz sympathisch zu finden, wollen erst einmal auf fast 600 Seiten verdaut sein. Zum Ende hin verliert die Story dann leider komplett den Faden und die Romanfragmente bleiben unvollendet.
Verschollen die vielen Stunden bis zum unbefriedigenden Ende. Schade um die Zeit.
Fazit: Zumindest der Mittelteil im fernen Indien und Burma waren lesenswert, denn hier bekommt man alle Vorurteile und Vorstellungen präsentiert, die der mystische Name Indien vor 200 Jahren in den Köpfen der Europäer geweckt haben muss.
Riesige Schlangen, die sich mit Elefanten Zweikämpfe liefern, Tiger, die es Löwen gleich als ganzes Rudel mit den Jägern aufnehmen, Alligatoren die kreischen und schreien wir kleine Kinder, Panther die hinter jedem Strauch auf achtlose Spaziergänger lauern. Wilder Dschungel, böse Eingeborene und heldenhafte Weiße, die die Zivilisation ins Dunkle tragen.
2 Sterne, wobei die tolle Aufmachung des Hardcovers den Ausschlag für den zweiten Stern gegeben hat!
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Der Graf von Sainte-Hermine: Roman
Der Graf von Sainte-Hermine: Roman von Alexandre Dumas (Gebundene Ausgabe - 20. April 2009)
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