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108 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Andere Ufer. Gegen den Strom, bzw. gegen das Meer der Motzbacken.
Wem der Name der Autorin "Diana Gabaldon" nichts sagt, der wird wohl kaum auf "Das Meer der Lügen" stoßen. Diana Gabaldon hat sich seit Jahren - ich habe ihr erstes Buch 2001 gelesen - einen Namen gemacht, mit ihrer "Highland Saga". So wird die faszinierende Zeitreise der Engländerin Claire zurück ins 18. Jahrhundert genannt. Claire landet...
Veröffentlicht am 19. September 2006 von Apicula

versus
33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz ordentlich. Solide Unterhaltung.
Die Geschichte ist schnell erzählt: Beim Pinkeln entdeckt Lord John eine Syphiliswunde am besten Stück seines Nebenmannes, des Ehrenwerten und einflussreichen Joseph Trevelyan. Eigentlich nicht weiter schlimm. Nur dass Trevelyan in einigen Wochen seine Cousine Olivia heiraten wird. Diskret beginnt Lord John mit den Nachforschungen über die Herkunft der...
Veröffentlicht am 12. Januar 2004 von Sylvia Schmidt


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108 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Andere Ufer. Gegen den Strom, bzw. gegen das Meer der Motzbacken., 19. September 2006
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Meer der Lügen (Gebundene Ausgabe)
Wem der Name der Autorin "Diana Gabaldon" nichts sagt, der wird wohl kaum auf "Das Meer der Lügen" stoßen. Diana Gabaldon hat sich seit Jahren - ich habe ihr erstes Buch 2001 gelesen - einen Namen gemacht, mit ihrer "Highland Saga". So wird die faszinierende Zeitreise der Engländerin Claire zurück ins 18. Jahrhundert genannt. Claire landet zunächst in Schottland, wo sie Jamie kennerlernt und, ach wer Interesse an der "Geschichte" der beiden hat, sollte sie doch einfach mal lesen - aaaaber sich dabei vieeeeeeeel Zeit nehmen, denn Frau Gabaldon hat mittlerweile sieben Bände geschrieben; jeder Roman so dick, dass ein Gelegenheitsleser beim Anblick vermutlich wegläuft! - Also im Klartext dürfte es sich um gut 9.000 Seiten handeln, und kein Großdruck! :-)

Wer jetzt noch Interesse hat, sollte weiter lesen, bzw. den dürfte meine Kritik am "Meer der Lügen" interessieren.

Viele Fans von Gabaldons Highland-Saga waren enttäuscht vom "Meer der Lügen" weil es wohl nicht so spannend und nicht so reich an Worten bebildert ist. Außerdem ist "Das Meer der Lügen" eher ein Krimi, als ein Schmachtfetzen. - Lieber Leser, das ist - finde ich - eine Sache der Erwartungen. Wenn man das Vorwort von Frau Gabaldon liest und einige Zusatzinformationen, dann sind diese Trotz-Reaktionen der Leser(innen) von Frau Gabaldon vorhergesehen worden; sie hat's trotzdem veröffentlicht. - Das finde ich mutig.

Ach, übrigens - ich mag "Das Meer der Lügen" sehr und Lord John, um den sich dieser Roman (Krimi) dreht auch.

Lord Johnathan Grey ist ein alter Bekannter aus den Highland Sagas, besser gesagt: Jamie Fraser (Schotte aus dem Bilderbuch) hatte mit dem Engländer John Grey in Ardsmuir (einem Gefängnis!) die (zunächst eher unangenehme) Bekanntschaft gemacht. Jamie als Gefangener, John als Aufseher. Jamie ein Mann aus dem Bilderbuch (der nur an seine Claire denken konnte). John ein Mann vom anderen Ufer, der's wohl auf Jamies hübschen Hintern abgesehen hat ...

Aber diese brisante Bekanntschaft ist nicht das Thema im "Meer der Lügen"; das alles wird nur am Rande erwähnt. - Obgleich Diana Gabaldon sehr unverblümt über die Schwulenszene im London des 18. Jahrhundert erzählt, wo Lord John Grey - selber schwul - in diesem Milieu ermitteln muss. Und das am besten, ohne sich zu enttarnen. John Grey ermittelt in seinem eigenen Interesse und schnüffelt im Privatleben des Verlobten seiner Cousine, der vermutlich an einer besonders unangenehmen Krankheit ("Syph") leiden könnte - zusätzlich bekommt im Auftrag ihrer Majestät noch einen Sonderauftrag: Den Mord an einem vermeintlichen Spion zu klären.

Diesmal hat Frau Gabaldon es geschafft einen Roman in normaler Länge ("nur" 400 Seiten) zu schreiben und das erste, was mir am Ende durch den Kopf schoss war: "Das las sich aber angenehm!"

Keine spektakuläre Lektüre. Ein interessant historisch angehauchter Krimi. Schlicht und einfach eine angenehme abwechslungsreiche, lockere und unaufregende Lektüre. Mit den für die Autorin üblichen Erklärungen von Krankheiten und medizinischer Versorgung in jener Zeit; das macht "Das Meer der Lügen" zu einem typischen Gabaldon Roman.

Ach ja - eine Bitte: Man soll sich von schlechten Kritiken nicht abschrecken lassen, sondern selbst entscheiden. ;-) Die Autorin ist ihrem Schreibstil durchaus treu geblieben; und der will zumindest mir einfach nur gefallen.

Tipp für Interessierte: Weitere Geschichten um "Lord John Grey" sind übrigens schon als Taschenbuch mit dem Titel "Die Hand des Teufels" im Handel erhältlich. Kost' auach nicht die Welt. ;-)
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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Als nicht-Highland-Leserin..., 11. Juni 2007
Diana Gabaldon - Das Meer der Lügen

London, Mitte des 18. Jahrhunderts: Im Herrenclub "Gesellschaft zur Wertschätzung des englischen Beefsteaks" macht Lord John Grey eine erschreckende Entdeckung- der Ehrenwerte Joseph Trevelyan, zukünftiger Ehemann von Greys Cousine, leider an Syphilis. Der einzige Ausweg, den Grey sieht, ist der, die Verlobung zu lösen, und das möglichst diskret.

Doch nicht nur dieses Problem sucht nach einer Lösung, denn bald wird ein toter Offizier gefunden, der unter Spionageverdacht stand, und dessen Spur zu Joseph Trevelyan führt...

Trotz der weit verbreiteten Meinung, dieses Buch sei bloßes Mittelmaß, hat es mir gut gefallen. Mrs Gabaldons Schreibstil ist flüssig und einfach, sie unterlässt größtenteils überflüssige Beschreibungen und kommt schnell auf den Punkt, ebenso wie ihre Charaktere.

Es ist erfrischend, wie ungeblümt Lord John manchmal die Wahrheit sagt, und wie menschlich ihre anderen Figuren sind. Da wird nichts verschönt- wenn Lord John den Tag in den Slums von London verbracht hat kommt er auch dementsprechend heim, und nicht so, als wäre er grade aus der Waschmaschine gestiegen.

Leider war die Handlung wegen des vielen hin- und herspringens zwischen Greys "privaten" Nachforschungen und den "offiziellen" teilweise etwas verwirrend, aber mir wurde alles im laufe des Buches viel klarer.

Fazit: Lesenswert.
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz ordentlich. Solide Unterhaltung., 12. Januar 2004
Von 
Sylvia Schmidt (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Meer der Lügen (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte ist schnell erzählt: Beim Pinkeln entdeckt Lord John eine Syphiliswunde am besten Stück seines Nebenmannes, des Ehrenwerten und einflussreichen Joseph Trevelyan. Eigentlich nicht weiter schlimm. Nur dass Trevelyan in einigen Wochen seine Cousine Olivia heiraten wird. Diskret beginnt Lord John mit den Nachforschungen über die Herkunft der Erkrankung und den wahren Charakter des Heiratskandidaten. Parallel dazu wird ein Sergeant, der im Verdacht der Spionage stand, tot aufgefunden. Alles deutet daraufhin, dass der Mord aus persönlichen Gründen geschah. Lord John wird mit den heiklen Ermittlungen beauftragt, im Laufe derer sich seine persönlichen und die offiziellen Nachforschungen verquicken und er einen ungeheuren Skandal aufdeckt.
So weit so gut. Die Geschichte an sich ist nichts Aufsehen Erregendes. Alles schon mal da gewesen. Wäre da nicht die Autorin. Diana Gabaldon ist unbestritten die Königin der amüsanten Details und schrulligen Charaktere. Herrlich Lord Johns Mutter, die exzentrische Benedikta Grey; wunderbar auch Lord Johns pfiffiger Leibdiener Tom Byrd oder der etwas hölzerne, aber ehrenhafte deutsche Oberst von Namtzen. Diana Gabaldon entwirft ein Kaleidoskop der Schattenseite Londons: Königinnen der Nacht, schwule Adonisse, brutale Schläger und intrigante Politiker. Und mittendrin der sympathische Lord John, der versucht, seine Pflicht zu tun. Man muss kein Lord John-Fan sein, um das Buch zu mögen.
Allerdings kommt „Das Meer der Lügen" in seiner Erzähldichte und Qualität bei weitem nicht an die Highland-Saga ran. Es ist ein unterhaltsames Buch, aber auch nicht mehr. Es packt nicht, macht nicht süchtig und man kann es, einmal fertig gelesen, auch ohne Reue wieder weglegen.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen War neugierig und skeptisch - aber doch, ja !, 13. August 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mal ganz losgelöst von den Gabaldon-Highland-Büchern um Jamie und Claire (Bin absoluter Fan, alle mind. 3xgelesen und voller Erwartung auf den 6. Band, für den ich mir gaaanz sicher 24-Stunden-NonStopp-Leserunde vorgenommen habe!) ist es ein guter historischer Krimi. Und die Person Lord John's wird einem richtig sympathisch. Natürlich, wenn man in der Erwartung auf die Highland-Saga an das Buch herangeht, könnte man enttäuscht sein. Denn es tauchen zwar in Lord John's gedanklichen Monologen einige Male die Erinnerungen an James Fraser auf, aber sie haben keinen Bezug auf den vorliegenden Krimi. Und den finde ich - nur für sich betrachtet - wirklich gut. Ein interessanter Plot, jede Menge kriminelle Energie bei den "Mitspielern" - und das aus jeweils überraschenden (oder nachdem die Umstände klar waren, doch nicht so überraschenden ?!) Gründen. Schöner, flüssiger Schreibstil, mit ernsthaften und auch humorvollen Passagen und dem ganz besonderen "Witz", der auch in Diana Gabaldon's Highland-Büchern zu finden ist. Eine Fortsetzung von Lord-John-Romanen würde ich jederzeit kaufen. In diesem 1. Roman ist er kurz nach der Rückkehr aus Ardsmuir in London angelangt und hat sein gesellschaftliches Leben dort wieder aufgenommen. Seine Cousine Olivia steht kurz vor der Hochzeit mit dem ehrenwerten Sir Trevelyan - und genau diesen betrachtet Lord John (äh,hmtja - aufgrund seiner ganz persönlichen "Neigung" ) beim Pinkeln etwas genauer und sieht ein Syphilis-Wundmal auf dessen "bestem" Stück. Also beschließt er, dass die Hochzeit unmöglich stattfinden kann und er Gründe finden muss, aus denen der - so scheint es - nicht mehr ganz so ehrenwerte Sir Trevelyan von sich aus die Hochzeit absagt, um jeden möglichen Skandal von Olivia abzuwenden. Bevor er sich an entsprechende Nachforschungen machen kann, wird er in einen Mordfall an einem Regimentskollegen verwickelt, bei dem es um gestohlene, höchst brisante Regierungsdokumente geht. Im Zuge dieser Morduntersuchung entdeckt Lord John entsetzt, dass es wohl nicht nötig sein wird, separat seinen privaten Erkundigungen nachzugehen, denn der Ehrenwerte Sir Trevelyan scheint auf höchst mysteriöse und delikate Weise in den Mordfall verwickelt zu sein. Und Lord John sieht sich immer mehr in London's spezieller Halbwelt unterwegs, Fragen stellend und Antworten findend, die ihn in ein lebensgefährliches Netz treiben. Mord, perfide Intrigen, Erpressung und höchst verzweifelte Liebe sind die Fäden, die dieses Netz gesponnen haben......
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen erst irritiert, dann angenehm überascht, 19. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Das Meer der Lügen (Gebundene Ausgabe)
Wenn man zu einer Gabaldon greift glaubt man eigentlich zu wissen, was man zu lesen bekommt. Aber weit gefehlt: ihr neuer Roman um Lord John ist ein wirklich gelungener historischer Kriminalroman. London, 1757. Lord John stellt bei einem Gang zur Toilette fest, dass der Verlobte seiner jungen Cousine Symptome der Syphilis hat. Während er noch überlegt, wie er es anstellen soll die Verlobung zu lösen, verselbstständigen sich plötzlich die Geschehnisse und Syphillis scheint nur eins der Dinge zu sein , die besagter Verlobter verheimlicht.... Spannend beschrieben! So richtig genießen konnte ich die Geschichte allerdings erst, als ich mich von der Vorstellung, dass dieses Buch in Verbindung mit der Highlandsaga steht, gelöst habe. Daher sind die Hinweise auf Jamie Fraser eigentlich auch eher störend. Lord John ist eine überaus sympathische Hauptfigur. Ich muss ehrlich zugeben, dass mich die homosexuellen Szenen zunächst ziemlich irritiert haben, ich finde auch nicht unbedingt dass sie für die Story so wichtig sind, aber das ist wahrscheinlich Geschmacksache. Übrig bleibt auf jeden Fall ein gut geschriebener Kriminalroman im historischen London, der es durchaus mit anderen Büchern dieser Gattung aufnehmen kann. Einer Serie um Lord John Grey sollte eigentlich nichts im Wege stehen. Wenn es gelingt ihn von der Highlandsaga unabhängig zu etablieren hätte er durchaus Chancen auf eine ganz eigene Fangemeinde. Lord John Gray erinnert mich ein wenig an Lord Peter Wimsey, auch wenn sie zu völlig anderen Zeiten agieren. Also auf alle Fälle lesenswert.
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen John Grey goes Sherlock Holmes..., 16. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Das Meer der Lügen (Gebundene Ausgabe)
Während alle Welt auf die Fortsetzung der Highland-Saga um Jamie und Claire wartet, erscheint eine regelrechte Detektiv-Geschichte, die sich um Lord John dreht, einen guten Bekannten aus den früheren Büchern.
Und wenn ich auch anfangs etwas skeptisch war, bin ich doch mittlerweile restlos überzeugt davon, dass Mrs.Gabaldon sich niemals auf die Rolle der Highland-Schreiberin wird beschränken lassen müssen. Das Buch ist absolut lesenswert und wartet mit demselben unterschwelligen Humor auf wie schon seine berühmten Vorgänger, auch wenn das Umfeld ein ganz anderes ist. Und wusste man eigentlich schon immer, dass Lord John ein Sympathieträger ist, weiss man nun auch seine detektivischen Eskapaden zu schätzen und kann manchmal nur staunen, mit welcher Brillanz hier Rückschlüsse gezogen werden...
Natürlich muss klar gesagt werden, dass der Leser, der bislang nur die Highland-Saga kannte, eben diese nicht vorfinden wird - "Das Meer der Lügen" ist ein Kriminalroman, der lediglich zeitgleich angesiedelt ist wie die Story von Jamie und Claire, das sollte man fairerweise im Hinterkopf behalten und nicht erwarten, dass hier ähnlich magische Netze gesponnen werden, die den Leser so tief in ihren Bann ziehen, dass er enttäuscht ist, wenn das Buch zuende ist. Es ist einfach eine kurzweilige, verwickelte Kriminalgeschichte, die jenes Augenzwinkern aufweist, das man in allen Büchern von Diana Gabaldon finden kann...
Als nachteilig empfand ich, dass in dem Buch des öfteren auf einen Skandal verwiesen wird, aufgrund dessen Lord John nach Schottland versetzt wurde, und diese Anspielungen versteht man nicht wirklich, wenn man das Buch ("Hellfire Club" war wohl der englische Titel?) nie zu Gesicht bekommen hat - hier wäre es hilfreich, zumindest zu erfahren, wo man diese Geschichte nachlesen kann, um chronologisch in der richtigen Reihenfolge zu bleiben.
Ansonsten absolut lesenswert - wenn man keinen Schottland-Roman erwartet, sondern sich auf dieses detektivische Abenteuer einlässt ;o)
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71 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter Gabaldon, 9. Juni 2003
Von 
Steffis Bücherkiste (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Meer der Lügen (Gebundene Ausgabe)
Erstmal vorweg, dies ist nicht der nächste Band der Schottland-Saga um Jamie und Claire, sondern es geht hier um die bereits bekannte Nebenfigur Lord John Grey, der nun seine eigene Serie (wahrscheinlich 3 Bände plus eine Anthologie) bekommt und in London Kriminalfälle zu lösen hat.
Im ersten Fall geht es um den Verlobten (Jospeh Trevelyan) seiner Cousine. Lord John entdeckt beim gemeinschaftlichen Pinkeln in einem Herrenclub, das der gute Mann die Syphillis hat und Lord John versucht jetzt irgendwie diplomatisch die Verlobung zu lösen. Dann wird Grey auch noch in einen Spionage und Mordfall verwickelt und findet beunruhigende Hinweise, die einen Zusammenhang mit Trevelyan wahrscheinlich machen.
Der Roman ist extrem spannend, denn wer mit wem und wieso und was überhaupt passiert, darauf kommt man nun wirklich nicht. Es ist manchmal ein wenig schwierig, deswegen muss man bei einigen Szenen schon genau lese, damit man die Handlung kapiert. Aber wie immer bei Diana Gabaldon lohnt sich das genaue Lesen sowieso.
Obwohl Jamie und Claire nicht in diesem Roman vorkommen (sieht man mal von gelegentlichen Gedanken Greys an Jamie ab - der Roman spielt übrigens zu der Zeit, wo Jamie in Hellwater weilt), ist es doch ein waschechter Gabaldon. Ihr Humor, ihre Gabe Gefühle und Menschen zu beschreiben, es ist genauso wie früher und bestärkt mich in dem Gedanken, das Diana nicht nur wegen ihres besonderen Liebespaares so erfolgreich ist, sondern weil sie einfach wunderbar schreiben kann. Ich würde wirklich sagen, das diese Gabe momentan bei niemanden so ausgeprägt ist, wie bei Ihr.
Wer das historische London übrigens während des Lesens verfolgen möchte, dem sei der Stadplan empfohlen, den Diana im Vorwort angibt. Er kann im Internet runtergeladen werden. Ich war jedenfalls mittendrin im nebligen, dekadenten London, in dem nichts so ist, wie es scheint.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Diana Gabaldon mal anders, 14. Juni 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Meer der Lügen (Gebundene Ausgabe)
Also dieser Roman ist mal etwas ganz anderes. Wenn man die große Highlandsaga von Diana Gabaldon gelesen hat, erkennt man hier nicht allzuviele Gemeinsamkeiten. Es ist eindeutig ein (historischer) Krimi. Ein Mord im Londen des 18. Jhds und mehrere Verdächtige. Meiner Ansicht nach ist die Story ganz gelungen, auch wenn ich anfangs mit den Figuren ein wenig durcheinander kam. Man rätselt lange, wer denn der Mörder ist und es wird zwischendurch auch reichlich spannend. Allerdings ist mir die letztendliche "Auflösungsszene" etwas zu lang geraten. Sie nimmt ja fast ein V
iertel des Buches ein. Aber ich muss sagen, für den ersten Krimi hat sich Frau Gabaldon gut geschlagen. Sie ist halt eine begnatete Schriftstellerin. Ich persönlich mag allerdings ihre historischen Romane wesentlich lieber, doch das muss jeder selbst entscheidend. Dieses Buch ist ein guter, spannender Zeitvertreib für alle, die gerne Krimis lesen.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schlechter geht`s nicht !!, 18. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Das Meer der Lügen (Gebundene Ausgabe)
was an der geschichte um lord john faszinierend sein soll, hat sich mir beim lesen leider überhaupt nicht erschlossen! dieses buch ist in keiner art und weise mit den bänden von jamie & claire zu vergleichen. weder haben mich der erzählstil von diana noch die geschichte an sich überzeugt. am anfang wird man mit namen geradezu bombadiert, ohne das man auch nur einen einblick in das leben von lord john bekommt. alles ist sehr verwirrend und nicht leicht nachvollziehbar. obwohl klar war, dass lord john schwul ist (was mich bisher nie störte), hat mich die beschreibung darüber hier sehr genervt, sie war so übertrieben; einfach too much. der hergang der geschichte war in meinen augen auch nicht spannend oder fesselnd. teilweise habe ich es nicht mal geschafft, ein ganzes kapitel zu lesen ohne müde zu werden (was schon etwas heissen will, da ich normalerweise lesetechnisch nicht zu bremsen bin). in der mitte des buches überfiehlen mich sogar ernste zweifel, ob das alles hier wirklich von diana stammt. irgendwann gegen ende habe ich mir sogar sorgen gemacht, ob dieses buch unter drogeneinfluss geschrieben wurde :-) die auflösung des ganzen handlungswirrwarrs hat mich dann eher amüsiert, aber nicht wirklich überrascht. selbstverständlich ist klar, dass dieses buch nicht mit jamie & claire verglichen werden darf, weil es rein handlungstechnisch überhaupt nichts damit zu tun hat. jedoch vermisse ich den bisherigen stil und das talent von diana sehr.... das buch wurde wohl nur herausgebracht, um den ganzen fans -während der wartezeit auf den 6. band der jamie & claire reihe- noch ein bißchen mehr geld aus der tasche zu ziehen ! mein fazit: hände weg von lord john; spart lieber das geld für band 6 ;-)
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nur langweilig, 6. Juni 2005
Von 
Doris K. (Hamm NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Ich habe mich so gefreut, als ich das Buch im Laden entdeckte. Als ich es dann voller Erwartung gelesen habe, war ich richtig enttäuscht. Ich habe mich oft zwingen müssen, weiter zu lesen. Es ist total langweilig und mehr Krimi als Historischer Roman. Die Highland Saga um Jamie und Claire war so schön geschrieben und gehören zu meinen Lieblingsbüchern. Aber das Meer der Lügen.....Naja! Lasst Euch nicht vom Namen der Autorin täuschen, denn das Buch ist so gar nicht mit ihren anderen Werken zu vergleichen. Lord John war mir in den anderen Büchern so sympathisch. Aber Diana Gabaldon hätte es dabei belassen sollen, anstatt einen eigenen Roman darüber zu schreiben. Und dann auch noch einen Krimi, wo Lord John nur einen langweiligen Mordfall aufklären muss. Aber wer`s mag.....Spart euch lieber das Geld für dieses Buch, denn das ist es überhaupt gar nicht wert.
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Das Meer der Lügen
Das Meer der Lügen von Diana Gabaldon (Gebundene Ausgabe - 2003)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,26
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