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243 von 260 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch mit Suchtpotential!!!
Ich habe das Buch durch Zufall entdeckt. Da ich ein großer Schottland-Fan bin musste ich mir das Buch einfach kaufen; ich wußte nicht, was mich in der Geschichte erwartet.
Während der ersen 50 Seiten habe ich noch mit mir gekämpft, da die geschichtlichen Abhandlungen um die es da ging mir etwas zu trocken und langatmig waren. Aber sobald Claire...
Veröffentlicht am 20. August 2007 von Alexander James

versus
51 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Entzauberung der der Hochland-Saga vermittels Hörbuch.
[Achtung, es handelt sich hier um eine Bewertung für das Hörbuch "Feuer und Stein" - 6CDs, ca. 420min, gelesen von Daniela Hoffmann. Das gleichnamigen Buch der Autorin, Diana Gabaldon, bewerte ich allerdings mit 5 Sternen.]

Bei Hörbüchern bin ich oft recht schnell mit euphorischen Bewertungen und Lob - vor dieser Lesung aus "Feuer und Stein"...
Veröffentlicht am 7. November 2006 von Apicula


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243 von 260 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch mit Suchtpotential!!!, 20. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Feuer und Stein: Roman (Taschenbuch)
Ich habe das Buch durch Zufall entdeckt. Da ich ein großer Schottland-Fan bin musste ich mir das Buch einfach kaufen; ich wußte nicht, was mich in der Geschichte erwartet.
Während der ersen 50 Seiten habe ich noch mit mir gekämpft, da die geschichtlichen Abhandlungen um die es da ging mir etwas zu trocken und langatmig waren. Aber sobald Claire durch die Steine gegangen war, empfand ich das Buch wie einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte; dem ich mich gar nicht entziehen wollte. Ich habe in jeder freien Minute und ungelogen die ganze Nacht hindurch gelesen; wie in Trance in die Geschichte hineingezogen. Habe Claires Verzweiflung, Verwirrung und Ungläubigkeit gefühlt, als sie sich plötzlich im Schottland des Jahres 1743 widerfand; habe wie ein stiller Beobachter oder wie ein Vogel der durch die Lüfte gleitet, die schottische Landschaft vor mir gesehen; habe wie ein Statist in einem historischen Film die Burg Leoch und all ihre Bewohner miterlebt; habe die stinkenden, grobschlächtigen Gestalten gerochen; habe Colum, Dougal, Murtagh, Rupert, Mrs FitzGibbons, Geilis Duncan, Laoghaire, den alten Alex, Ned Gowan und Father Bain vor mir gesehen. Ich hatte das Gefühl live dabei zu sein; ihre Intrigen und Machenschaften, ihr Leben und Lieben mitzuerleben.Genauso wie es Claire in der Geschichte erging, fühlte ich mit, wie schwierig und gefährlich das Leben in dem Jahrhundert war; wie einen eine unbedachte Tat oder Äußerung in höchste Lebensgefahr bringen konnte. Aber auch, wie befreiend, einfach und glücklich das Leben jenseits der"Fortschritte der Zivilisation" sein konnte. Ich habe mitgelitten und mitgezittert, als Claire in Jamie erst einen guten Freund findet und später, gegen ihren Willen mit ihm verheiratet wird. Als sie feststellt, das sie sich zu ihm hingezogen fühlt und sich ihn verliebt,- das alles war so gefühlvoll beschrieben, das ich mich sofort damit identifizieren konnte. Ihre Gewissensbisse, als sie plant, Jamie zu verlasen und im ihr Jahrhundert und zu ihrem Mann zurückzukehren; als er sie dann vor die Wahl stellt,- ich habe Rotz und Wasser geheult, und gehofft, dass sie die richtige Wahl trifft. Alles, was sie dann im Laufe der Geschichte noch erleben; die unbeschwerte, glückliche Zeit auf Lallybroch, das Wentworth-Gefängnis, Jonathan Randall; wie sie Jamie unter Lebensgefahr rettet und ihn quasi ins Leben zurückzwingt; all das lässt einen nur so durch die Geschichte fliegen.
In zahlreichen anderen Rezensionen las ich, dieses Buch sei nur etwas für gefrustete Hausfrauen, die mit ihrem Leben unzufrieden sind. All diesen Leuten kann ich nur sagen:Was ist so schlimm daran, in Geschichten abzutauchen, mitzuleben, mitzulieben, wenn einen das Buch, nachdem man es gelesen hat, glücklich zurücklässt?? Ist es nicht vielleicht eher so, das genau jene Rezendenten abgestumpft/ zu rational sind? Unfähig Liebe, Gefühl, Leidenschaft, Fantasie zuzulassen? Innerlich leer?
Andere schrieben, dass sie sich an den Liebesszenen störten: meiner Meinung nach passen sie, so wie sie hier geschildert sind, genau in die Geschichte. Die Autorin geht auch eigentlich gar nicht so sehr ins Detail. Sind es nicht viel mehr die Bilder, die beim Lesen vor unserem inneren Auge aufsteigen, welche diese Liebesszenen zu so etwas besonderem machen?
Viele Rezendenten stören sich an der Szene als Jamie Claire verprügelt: ist er wirklich ein Sadist, bloß weil er Sohn seines Jahrhunderts ist? Claire, die bis dahin immer ohne Probleme durch die Zeit von vor 200 Jahren kam, mußte hier halt einmal feststellen, dass sie mit ihrer Lebensart als Kind des 20.Jhdts nicht immer durchkommt. So schlimm fand ich das auch gar nicht; zumal die Autorin jeden Schritt ihrer Figuren ausreichend begründet.
Viele Leser hatten auch Probleme mit der Beschreibung von Jamies Äußerem: rothaarig, blauäugig, hochgewachsen, muskulös: Warum?? Es gibt durchaus gutaussehende rothaarige Männer und ich glaube viel mehr geht es der Autorin auch darum, die Seelenverwandschaft der beiden und wie sie einander bis auf den Grund ihrer Seelen berühren zu beschreiben.
Ich hatte die 800 Seiten dieses Buches in 2 Tagen durchgelesen; habe mir direkt alle anderen bisher erschienenen Teil(2-6) besorgt und alle genauso atemlos durchgelesen. Aber über die werde ich ein anderes Mal schreiben. Jetzt warte ich schon gespannt auf Teil 7, von dem D.G. auf ihrer Homepage schon einen kleinen Ausschnitt auf englisch veröffentlicht hat. Ich muß einfach wisen, wie sie die Geschichte zu Ende führt(von wegen dem Grabstein in Bd.2).
Ich hatte beim Lesen immer das Gefühl, mich vor der Autorin verbeugen zu müssen; vor ihrer schriftstellerischen Meisterleistung, ihrer Fähigkeit, so viele kleine Einzelheiten in die Geschichte einzubauen, die, auf den ersten Blick unwichtig früher oder später alle ihre Bedeutung in der Geschichte bekommen. Als sie zu schreiben anfing, muss sie das ganze Buch doch schon fertig in ihrem Kopf gehabt haben!!
Viele Kleinigkeiten erschließen sich einem erst wirklich, wenn man die Geschichte des öfteren gelesen hat(ich habe alle 6 Teile mittlerweile des öfteren gelesen).
Die Geschichte ist fantastisch recherchiert, und das die Autorin mit Herausgabe dieser Reihe einen wahren Run auf Schottland, Inverness und Steinkreise ausgelöst hat, kann ich nur zu gut nachvollziehen.
Zum Schluß noch ein kleiner Rat an die künftigen Leser: Tut euch den Gefallen: Lest das Buch, ihr verpasst etwas wenn ihr es nicht tut. Aber bitte lest sie der Reihe nach. Ihr könntet sonst arge Probleme bekommen, dem Verlauf der Geschichte zu folgen, da die Bücher doch sehr umfangreich sind. Teil 1: Feuer und Stein; Teil 2: Die geliehene Zeit; Teil 3:Ferne Ufer; Teil 4: Der Ruf der Trommeln; Teil 5: Das flammende Kreuz, Teil 6: Ein Hauch von Schnee und Asche
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Siebzehn Jahre alt und immer noch ein Highlight!, 20. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Feuer und Stein (Taschenbuch)
Als das Buch 1995 auf den deutschen Markt kam bin ich eher durch Zufall darüber gestolpert. In den letzten Jahren habe ich es einige Male komplett gelesen, und ungezählte Stunden damit verbracht, in diese unglaublich schöne Geschichte einzutauchen. Es ist immer noch das beste der ganzen Reihe und vor einigen Tagen habe ich es erneut aus dem Regal genommen und darin geblättert. Und wieder hat es mich erwischt!

Jamie und Claire sind ein unglaublich authentisches Paar. Claire mit dem Charme und der Losgelöstheit einer Frau aus den fünfziger Jahren, direkt nach dem 2. Weltkrieg und im Gegenzug dazu ein junger Schotte aus dem achtzehnten Jahrhundert, der durch einen anderen Zwist Heim, Familie und zeitweise auch seine Ehre verloren hat. Schön!
Zu lesen, wie die beiden doch so unterschiedlichen Protagonisten in diesem Buch miteinander umgehen, ihre Probleme meistern (und die gibt es nicht zu knapp) in Kombination mit dem Ideenreichtum und der Detailttreue der Autorin ist ein echtes Schmuckstück. Dagegen sehen die Dystopien, die im Moment so in Mode sind, reichlich blass aus.
Die Brutalität des vergangenen Jahrhunderts, in dem der größte Teil dieses Romanes spielt, ist ernst zu nehmen und zeigt literarisch sehr genau, was damals gang und gebe war. Jede Tagesschau ist heute brutaler, jeder moderne Krieg würdeloser.

Fazit:
ein opulenter, farbiger, authentischer und spannender Roman, der seinesgleichen auch nach Jahren immer noch sucht.
Für Menschen mit Fantasie und Hang zu Liebesromanen genau das richtige, für mich ein absolutes Herzensbuch!

Nachtrag 14.10.2014:
Den Liebhabern dieses Romanes sei gesagt, dass es mittlerweile verfilmt wurde. Ab Frühjahr 2015 wird es auf VOX ausgestrahlt. Im Original nennt sich die 16teilige Serie in den USA 'Outlander', wir werden sehen, ob Vox den Titel beibehält. Ich kann vorab schon sagen: Es ist GROSSARTIG umgesetzt worden und ich bin sehr gespannt, ob die Synchronisation genauso gut klingt wie das schottische Original ;-)
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51 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Entzauberung der der Hochland-Saga vermittels Hörbuch., 7. November 2006
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feuer und Stein (Audio CD)
[Achtung, es handelt sich hier um eine Bewertung für das Hörbuch "Feuer und Stein" - 6CDs, ca. 420min, gelesen von Daniela Hoffmann. Das gleichnamigen Buch der Autorin, Diana Gabaldon, bewerte ich allerdings mit 5 Sternen.]

Bei Hörbüchern bin ich oft recht schnell mit euphorischen Bewertungen und Lob - vor dieser Lesung aus "Feuer und Stein" (1. Teil der HIGHLAND SAGA, von Diana Gabaldon) möchte ich allerdings warnen, bzw. ein paar Worte mehr zu der vorliegenden Hörbuch-Version ("gekürzten Fassung") verlieren.

Zur "Vorleserin":

Die Stimme von Daniela Hoffmann ist nett anzuhören. Viele kennen ja sicher Julia Roberts' Filme und somit auch ihre deutsche Synchronstimme, nämlich die von Daniela Hoffmann. - Sicher, - die warme weiche, zerbrechlich sanfte Stimme vermag zu gefallen. Mir aber nicht. Nicht in Zusammenhang mit "Claire" (aus deren Sicht der Großteil der Handlung in "Feuer und Stein" erzählt wird) für die ich mir einem resoluter klingenden Charakter gewünscht hätte ...

Zum Thema "Gekürzte Fassung":

Der Roman hat um die 800 Seiten. Daraus eine Komplettlesung zu machen, ist sicher möglich, aber ob sich dafür entsprechend viele Käufer(innen :- ) interessieren ist eher fraglich, von daher ist Kürzung eine logische Konsequenz.

Was allerdings die Kürzungen bei "Feuer und Stein" betrifft, so hatte ich den Eindruck, dass man aus dem Buch eine herzzerreißende Schmonzette zusammengeschnitten hat. Diana Gabaldons Art zu schreiben und sich in vielen Details zum Thema Wundbehandlung, Kräuter Sammeln, Geschichte, Leben und Intrigen im 17. Jhdt., zu verlieren geht bei dieser Fassung leider verloren. Ich hätte mir eigentlich genauso eine vertonte Fassung von einer Nora-Roberts-Schmonzette anhören können ...

... aaaaaber! - Jetzt kommt das große ABER und der Grund, warum ich dennoch zum Kauf dieses Hörbuches raten kann:

Die meisten Dinge die bislang so kritisch anmerke, wusste ich VOR dem Kauf. 'Und warum kauft die doofe Kuh dann das Hörbuch, wenn sie nur herummeckert?', könnte jetzt jemand fragen. - Ganz einfach:

Vor einigen Tagen habe ich den neuesten Band ("Ein Hauch von Schnee und Asche") der mittlerweile sechs erschienenen Bände gelesen. Dass ich diesen 1. Band ('Feuer und Stein') gelesen habe ist mittlerweile gut fünf Jahre her und ich erinnere mich nur noch sehr verschwommen an einige Details der Handlung.

Als ich nun das Hörbuch 'Feuer und Stein' angehört hatte, war ich wieder einigermaßen auf dem Laufenden ' und ein paar Details, die in dieser gekürzten Fassung fehlen habe ich mir DENNOCH in Erinnerung rufen können (worauf ich sogar einigermaßen stolz bin :- ).

Für wen ist dieses Hörbuch also interessant?

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Für alle die das Bücher vor langer Zeit gelesen haben und sich per Hörbuch gerne sanft berieseln lassen ' vor allem um sich die Anfänge von Claires und Jamies einmaliger Odyssee zu verinnerlichen.

Für wen ist das Hörbuch ungeeignet:

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Für all jene, die gerne in Sachen Hochland-Saga mitreden möchten und das Buch nicht lesen wollen.

Tipp: Wer ein MP3-taugliches Abspielgerät hat (i-Pod, MP3-tauglicher CD-Walkman, MP3-CD-Spieler im Auto, DVD-Spieler der an eine Audio-HiFi-Anlage angeschlossen ist ...) und an allen Gabaldon'schen Hochland Saga Hörbüchern interessiert ist, dem lege ich das MP3 Kompendium namens *Die Highland-Saga. 8 mp3-CDs* ans Herz.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unnötig schnulzig, unnötig viel Gewalt und unnötig lang, 10. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Feuer und Stein: Roman (Kindle Edition)
Dabei hat es doch so gut angefangen. Die Idee der Zeitreise einer modernen Frau ins Schottland des 18. Jahrhunderts klingt zunächst durchaus brauchbar. Ich habe spannende Abenteuer, lustige bis fatale Mentalitätskonflikte oder auch eine mysteriöse Auflösung des magischen Zeitsprunges erwartet. Was kam war Folgendes: Beinahe Vergewaltigung zum 1., zum 2. und zum 3., Gefühle, lange Ritte und Spaziergänge vollgestopft mit noch mehr Gefühlen, Folter, Missbrauch, Gefühle, Hochzeit, Blümchensex, schlechtes Gewissen, Gefühle, Folter, Vergewaltigung, Folter, Gefühle. Auf 800 nochwas Seiten. Gefühle, Kitsch und Folter. Super Mischung. Es ist zum wahnsinnig werden. Die moderne Heldin ist stets tapfer, jeder Situation gewachsen und wenn sie mal ausrastet, dann nur, damit sie sich mit ihrem neuen, schottischen Märchenprinzen vertragen und noch mehr über ihre Gefühle reden kann. Anstatt als emanzipierte Frau auf Probleme zu stoßen, legt sie sich nach etwas Murren brav hin und lässt sich von ihrem neuen Macker verhauen, weil sie nicht hörig auf ihn gewartet hat. Dieser liebe Märchenprinz ist zwar ein wenig vernarbter, aber noch viel unerträglich honigschleimiger als es sich die Gebrüder Grimm jemals gewagt hätten zu erträumen. Aber er ist ja ach so tapfer. Als sie ihn trifft ist er - wie könnte es anders sein - verwundet. Jedoch reitet er kaum ein paar Stunden später heldenreich in die nächste Schlacht. Noch mehr Verletzungen. Gerade in Onkels Schloss angekommen, lässt er sich widerstandslos verprügeln, um einer holden Maid Schmach und Demütigung zu ersparen. Er rettet unsere moderne Heldin aus einem schwer bewachten, englischem Fort - natürlich mal wieder kurz vor der Vergewaltigung -, wird gefangen genommen (also hunderte von Seiten später, damit noch ein bisschen Platz für Gefühle auf dem Weg ist), mal wieder gefoltert, vom Erzschurken vergewaltigt, redet über seine Gefühle dabei und danach und überhaupt, reitet mit 10.000 gebrochenen Knochen weiter und weiter und kämpft und schießt und rettet und leidet.

Ich habe lediglich so lange durchgehalten, weil ich prinzipiell den Drang habe Bücher, die ich begonnen habe, zu Ende zu lesen. Bei 90 % konnte ich es dann endlich nicht mehr ertragen und habe erleichtert den Schluss gefasst aufzuhören.

Fazit: Dieses Buch ist nichts für Menschen, die auf Spannung, Abenteuer, Fantasy, Science Fiction oder Epen stehen. Es ist scheinbar aber sehr wohl etwas für Frauen, die mit ihrem Liebesleben so unglücklich sind, dass sie sich einen solch verqueeren Prinz Süßstoffkonzentrat herbeisehnen, für RTL-Zuschauer, für Shades of Grey-Leser, für Teenager, die den irreelen Vorstellungen der Bravo (oder wie sowas heute heißt) erlegen sind, für Frauen, die sich nicht trauen einen Porno zu bestellen und statt dessen lieber dieses gesellschaftsfähig gewordene Meisterwerk des schnulzigen Liebesaktes à la er-ist-noch-Jungfrau-und-hat-sich-für-die-Richtige-aufgespart oder fühlt-es-sich-immer-so-wunderschön-an-Claire?-nein-nur-mit-dir-ich-liebe-dich-so-aber-kann-es-dir-nicht-sagen-weil-ich-so-viel-fühle verschlingen und natürlich für Psychopathen, die gerne über zersplitterte, nageldurchbohrte Hände und auferissenes Muskelfleisch nachgrübeln.

Unnötig, unnötig, unnötig!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch nach dem 3. Mal, ist es immer noch fesselnd und lustig., 19. Januar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Feuer und Stein: Roman (Taschenbuch)
Liest man die kurze Zusammenfassung auf der Rückseite des Buches, denkt man: wie unrealistisch und ist leicht gewillt es wieder ins Regal im Buchladen zu stellen. Wer glaubt schon, dass jemand durch irgendwelche Monoliten läuft und dadurch in die Vergangenheit, in das schottische Hochland des 18. Jahrhunderts, zurückversetzt wird. Aber hat man erst einmal die erste Seite gelesen, lässt es einen nicht mehr los. Es mag an der Schreibweise in der 1. Person singular liegen, dass man sich so schnell in die beschriebene Welt hineinversetzen kann, aber mich hat er die Sprachgewandheit gefesselt. Es ist sehr humorvoll geschrieben, auch in den bemitleidenwertesten Situationen verlangt die Autorin einem ein Lächeln ab. Sie Sprache ist natürlich und trotz guter Verständlichkeit nicht einfach und billig. Nicht zu letzt lebt das Buch von starken Charaktären der Hauptfiguren. Jamie ist ein Mann, von der fast jeder Frau träumt. Charakterstark, liebevoll und einfühlsam, herrlich schüchtern und nicht zuletzt gutaussehend. Dabei wirkt er nicht flach und einseitig, denn auch er hat seine schlechten Seiten: Jähzorn und übertriebenes Ehrgefühl (zumindest im Verhältnis zu den heutigen Zeiten) aber auch diese werden auf liebevolle Weise dargestellt. Clair ist eine willensstarke Frau, die sich auch Ihren Platz in der rauen, ihr ungewohnten Welt, als eine Frau noch nicht viel galt, ihren Platz erkämpft. Bis zum Schluss bleibt das Buch spannend und aufregend, einmal zur Hand genommen kann man es nicht mehr wieder weglegen und lechzt geradezu nach den Fortsetzungsbänden und wenn keiner mehr angeboten wird, liest man es halt noch einmal.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartige Kombination aus Historie, Zeitreise und Liebesgeschichte!, 3. Mai 2007
Von 
Doris K. (Hamm NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Feuer und Stein (Taschenbuch)
"Feuer und Stein" ist eines der besten Bücher, die ich gelesen habe. Es ist schon einige Zeit her, als ich diese wunderbare Reihe gelesen habe, aber die Geschichte ist mir sehr gut im Gedächtnis geblieben. Diese einzigartige Kombination aus Historie, Zeitreise und Liebesgeschichte ist der Autorin jedenfalls voll und ganz gelungen. Die Beschreibung "Fantasy" finde ich für dieses Buch sehr weit hergeholt. Klar gibt es in Wirklichkeit keine Zeitreise, aber das ist schon der einzige Punkt, wo auch ich sagen würde, das ist pure Fantasie der Autorin. Aber sonst ist doch in jedem Roman Fiktion vorhanden, da spricht man doch auch nicht immer von "Fantasy". Der Schreibstil von Diana Gabaldon ist sehr flüssig und schön zu lesen. Die Liebe zum Detail macht dieses Buch zu etwas ganz besonderen.

Was mir ganz besonderes gut gefiel sind die Erzählungen über die schottischen Highlands. Die sind mir bildlich vor Augen erschienen, so ausdrucksstark wurden sie beschrieben. Auch die verschiedenen schottischen Clans hat Gabaldon wunderbar beschrieben, was ich sehr interessant fand. Und die wunderschöne Liebesgeschichte zwischen Jamie und Claire haben mich total in den Bann gezogen. Für mich ist dies die schönste Liebesgeschichte, die ich kenne. Jamie und Claire sind mir natürlich ganz besonders ans Herz gewachsen, aber auch die anderen Charaktere sind meist sympathisch.

Was mich aber in diesem Buch sehr schockiert hat, war der Sadismus, der Jamie zugefügt wurde. Ich habe ja schon einiges gelesen, wo es brutal zuging, aber noch nie ist es mir so nahe gegangen wie hier. Ich habe ganz schrecklich mitgelitten und es ist sicherlich nichts für zarte Gemüter. Aber da muss man einfach durch, denn deswegen sollte man nicht auf dieses Buch verzichten. Ich kann es nur allerwärmsten weiterempfehlen, denn dies zählt ganz klar zu meinen Lieblingsbüchern.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Claire ist nicht Julia Roberts.., 3. März 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Feuer und Stein (Audio CD)
Gut, niemand erwartet, ein 800 Seiten Buch in ungekürzter Fassung - jeder hofft vielleicht drauf, aber man erwartet es nicht. Leider ist meiner Meinung nach "Feuer und Stein" hier zu Tode gekürzt worden. Kennt man das Buch nicht, gehen einem hier viele Zusammenhänge verloren, die Charaktere sind flach und farblos, außer Liebesgeschwafel zwischen Jamie und Claire bleibt nicht viel übrig. Was einen an das Buch fesselt, die Tiefe, der Zauber.. es fehlt im Hörbuch einfach.
Dazu die Stimme von Daniela Hoffmann, die zwar eine wunderbare Julia Roberts abgibt, aber nichts mit Claire zu tun hat. Zu weich, zu wenig rebellisch, es steckt keine Power dahinter - wie beim Wolf bei den Gebrüdern Grimm, nachdem er die Kreide gefressen hat. Möglicherweise bin ich durch Jim Dale und seine Version von Harry Potter verwöhnt, aber die Unterscheidung der Charaktere durch Daniela Hoffmann ist minimal und den Charakteren oft einfach nicht entsprechend. Claire klingt stellenweise wie eine weinerliche Zicke und wer das Buch kennt weiß, dass sie vielleicht zickig ist, aber keinesfalls so verjammert wie sie im Hörbuch oft durchkommt.
Fazit? Nett, aber überflüssig. Wer sich nicht nochmal durch das Buch wälzen will (wer könnte das nicht nochmal wollen?) bevor er mit dem Nachfolgeband beginnt kann es sicherlich hören, aber jeder Gabaldon-Junkie wird absolut entäuscht über das Resultat sein. Schade..
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen kürzungen auf kosten der stimmung, 10. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Feuer und Stein (Audio CD)
wenn man das buch gelesen hat ist das "hörbuch" einfach ..... man kann es ja kaum in worte fassen!
an wichtigen stellen gekürzt...wenn man die geschichte nicht kennt kommen fragen auf und kann sich einige stellen gar nicht gut erklären. der zusammenhang fehlt!
Fazit:
wenn man das buch einfach vorgelesen haben will ok aber man sollte die geschichte schon kennen. ansonsten würde ich sagen "buch lesen ist besser".
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46 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hirn aus, Unterhaltung an, 24. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Feuer und Stein (Taschenbuch)
Das mußt Du lesen! versicherte eine Freundin.
Muß ich gar nicht, dachte ich. Amerikanische Hausfrauenphantasien, nein danke!

Gelesen habe ich es dann doch. Und alle Voraussetzungen für einen Ein-Sterne-Verriß schienen gegeben: Krankenschwester reist durch Steine in ferne Zeit und findet dort jede Menge Flöhe und Wanzen, einen bösen Bösewicht sowie ihre große Liebe vor. Gut, daß die Dame zum medizinischen Fachpersonal gehört, denn so kann sie sich nicht nur ausführlich über die desolaten hygienischen Zustände ergehen, sondern auch ihre große Liebe nach den zahlreichen Auseinandersetzungen mit dem bösen Bösewicht immer wieder zusammenflicken. Ach ja, die große Liebe: Versteht etwas von Gutsverwaltung, hat im Lauf seiner dreiundzwanzig Lebensjahre vier Sprachen fließend erlernt, nebenbei einige Zeit im Kloster - im Gefängnis- auf der Burg seines Onkels verbracht, versteht etwas von Viehdiebstahl, ist darüber zum allerdings zum Outlaw geworden, nebenbei ein ausgezeichneter Pferdepfleger und in allen Kampfarten so gut wie unbesiegbar... ja, da werden einem die Beschränkungen des eigenen Lebens mal wieder traurig bewußt. Sonst noch was? Ein Hexenprozeß (was waren das bloß für barbarische Zeiten!), eine verprügelte Ehefrau (was waren das bloß für barbarische Zeiten!), die Untaten des bösen Bösewichts (was waren das bloß für barbarische Zeiten!). Ort des Geschehens ist übrigens Schottland, oder zumindest etwas, das sich Schottland nennt. Ich persönlich habe ja den Verdacht, daß die Autorin Schottland vor dem Verfassen dieses Buches nie betreten hat und es nur als Kulisse gewählt hat, weil die ortsübliche Herrenbekleidung den umfangreichen Aktivitäten der Protagonisten in Heuschobern und auf Strohmatratzen so entgegenkommt.

So. Und warum vergebe ich nun mehr als einen Stern? Weil ich mich, zumindest bis zum letzten Drittel, trotz allem gut unterhalten gefühlt habe. Die Betonung liegt auf UNTERHALTEN, es ist nicht mehr, aber auch nicht weniger. Manche Szenen sind drastisch, andere sehr witzig, manche strotzen vor Klischees, andere sind originell. Manches ist fragwürdig und nichts ist glaubwürdig (und damit meine ich nicht nur Zeitreisen durch Steine), und am Ende hat man alles schnell vergessen. Mein Gehirn bedankt sich für die Auszeit und ich für die gute Unterhaltung.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lest lieber den Roman!!!!!!, 19. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Feuer und Stein (Audio CD)
Als absoluter Fan von Diana Gabaldons Büchern habe ich mir natürlich auch das Hörbuch geholt und bin enttäuscht. Es ist klar, dass man das Buch so kürzen muss, dass es auf 6 CDs passt, aber das hätte man auch besser machen können. Es fehlen so viele Szenen und teilweise wären diese auch für weitere Handlungsstränge wichtig gewesen. Auch die Synchronstimme von Julia Roberts passt nicht wirklich. Toll wäre es gewesen, hätten mehrere, weniger bekannte Sprecher (die man nicht mit bekannten Stars assoziiert), das Buch vorgelesen. Fazit: Wer das Buch gelesen hat, sollte lieber die Finger von dem Hörbuch lassen!
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Feuer und Stein: Roman
Feuer und Stein: Roman von Diana Gabaldon (Gebundene Ausgabe - 7. August 2002)
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