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Kundenrezensionen

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am 10. Dezember 2003
Schon damals habe ich den Erstling von Waris Dirie regelrecht verschlungen. Ähnlich ging es mir bei "Nomadentochter". Ich habe das Buch innerhalb sehr kurzer Zeit gelesen. Da ich selber Moslem bin kann ich sie in sehr vielen Dingen sehr gut verstehen. Ich habe die anderen Rezensionen gelesen und weiß nicht warum man sich über solche Kleinigkeiten ärgern kann. Die Beschneidung bei Männern ist doch etwas ganz anderes! Die Entfernung dieses Stückchen Hautes dient lediglich der Hygiene und schränkt den Mann in seiner Sexualität nicht ein. Vielleicht bin ich deshalb dieser Meinung weil ich selber Moslem bin (allerdings ist in unserem Kulturkreis die Beschneidung der Frau nicht üblich). Bitte lest das Buch selber und macht euch ein eigenes Bild. Ich empfehle dieses Buch JEDEM der "Wüstenblume" gelesen hat und der neugierig ist wie Waris' Leben weitergeht. Auf jeden Fall empfehlenswert.
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am 22. Oktober 2003
UN-Sonderbotschafterin Waris Dirie schildert im Nachfolgeband zu "Wüstenblume" ihre Rückkehr nach Somalia, um ihre Familie ausfindig zu machen.
Zugegebenermassen ist die Schilderung der Wiederbegegnung - vor allem mit ihrer Mutter - nach mehr als 20 Jahren sehr ergreifend.
Einerseits ist die Schilderung der somalischen Lebensweise, der mangelnden medizinischen Versorgung sowie der nur rudimentären Bildung erschütternd, andererseits ist das aber auch nichts Neues, um es einmal schroff zu formulieren. Berühren tut es die LeserInnen in diesem Fall sicherlich nur deswegen besonders, weil wir Waris Dirie im ersten Band schätzen gelernt haben.
Natürlich konnte auch ich die innere Zerissenheit von Waris Dirie nachvollziehen, als sie erkennt, dass sie weder in der einen (westlich) noch in der anderen Welt (Somalia) richtig zu Haus ist, obwohl sie sich in beiden Welten zu bewegen weiß.
Das Buch war sehr flüssig zu lesen und hat eigentlich alles, was ein gutes Buch braucht.
Warum ist dann aber bei mir dieser schale Nachgeschmack geblieben? Ich kann es mir nicht genau erklären. Vielleicht hatte ich den Eindruck, dass die "Nomadentochter" nur noch ein Nachschub zur "Wüstenblume" war? Oder erschien mir die "Nomadentochter" lediglich als persönlicher Reisebericht in die weltanschauliche Steinzeit? Oder war ich vielleicht ganz einfach nicht in Stimmung für dieses Buch? Hätte ich vorher vielleicht nicht "Wüstenblume" lesen sollen, das mich sehr betroffen gemacht hat? Vermutlich von allem etwas.
Lesen Sie "Nomadentochter" bitte und urteilen Sie selbst, aber bitte erwarten Sie nicht zu viel, sollten sie "Wüstenblume" bereits gelesen haben.
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am 20. Januar 2003
Nachdem ich bereits "Wüstenblume" gelesen hatte war ich gespannt welchen Inhalt Waris Diries 2. Buch wohl haben würde, da ein Großteil ihrer Lebensgeschichte schon im 1. Buch niedergeschrieben steht.
Leider entwickelte sich "Nomadentochter" dann wirklich so, wie sich am Anfang schon vermuten ließ, nämlich als ein einziger Reisebericht der durch willkürlich (und oft auch unnötig) eingefügte Rückblenden künstlich langgestreckt und wie eine auf schnellen Profit ausgerichtet, zusammengeschusterte Fortsetzung erscheint.
Es ist nicht abzustreiten, dass das Buch interessante Einblicke in eine Lebensweise vermittelt die wir uns hier kaum vorstellen können, andererseits werden diese Einblicke von Waris Dirie aber oft sehr widersprüchlich beschrieben. Es deprimiert wenn man immer wieder lesen muß, als wie stark und selbstbewußt Waris Dirie sich selbst beschreibt, nur um wenig später festzustellen dass sie bei der nächsten Konfrontation mit einem männlichen Somali schon wieder den Kürzeren gezogen hat.
Ich möchte dieses Buch nicht unbedingt als schlecht einstufen,
aber ich denke doch dass man bei seiner Beurteilung stark differenzieren sollte was Waries Dirie tut und was Waries Dirie schreibt. "Nomadentochter" ist meiner Meinung nach, für einen
Leser von "Wüstenblume", eine ziemlich überflüssige Lektüre und auch diejenigen die "Wüstenblume" noch nicht gelesen haben, sollten lieber dies nachholen anstatt zu "Nomandentochter" zu greifen.
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am 30. August 2002
Ich finde, Waris Dirie ist sich in diesem Buch nicht selbst so treu gewesen wie bei Wüstenblume. Mein erster Eindruck von ihr war, dass sie doch sehr überheblich und frustriert geworden ist. An nahezu allen Dingen, für die sie vor einigen Jahren so noch dankbar war, findet sie jetzt etwas auzusetzen. Von der Dankbarkeit gegenüber der modernen westlichen Welt, die sie berühmt gemacht hat, ist kaum noch was zu spüren. Im ersten Roman hatte ich das Gefühl, eine sehr liebenswerte zurückhaltende junge Frau vor mir zu haben. Jetzt erlebe ich Waris, wie sie frech und unhöflich anderen Leuten gegenübertritt und alles besser zu wissen und sich gerne zu widersetzen scheint. Einerseits erzählt sie, dass Essen in Somalia etwas Heiliges ist und man sich nie darüber beschweren sollte, auf der anderen Seite mäkelt sie sich über furchtbares Flugzeugessen. Die Anweisung der Stewardess ihrem Bruder gegenüber, bitte angeschnallt zu bleiben, findet sie erniedrigend und ist sogar noch stolz darauf, dass sich ihr Sohn widersetzt hätte. Bei der ersten Hälfte des Buches hatte ich das Gefühl, dass sie sagen will: "Ich habe so viel Elend in meiner Kindheit erlebt, hey, jetzt komme ich, ihr müssst das alles wieder gutmachen."
Als sie dann in ihre somalische Heimat zurückkehrt, verändert sich das Bild. Sie wird wieder Teil der Waris, die ich aus dem ersten Buch kannte. Ich hatte das Gefühl, erst da wurde ihr wieder bewusst, in welcher annehmlichen Welt sie doch in den USA gelandet ist. Das Buch ist aber auf jeden Fall, wieder wundervoll obwohl einfach geschrieben. Und wer schon Wüstenblume gelesen hat, sollte auf Nomadentochter nicht verzichten.
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am 11. März 2002
Waris Dirie schafft es, ihre Zweifel, ihre tiefsten Ängste und Bedenken auf eine natürliche Art darzustellen. Sie schafft es, den Zauber des einfachen Lebens hervorzuheben, ohne in Irrealismus und Romantik abzudriften.
Sie kann kein Fazit ziehen, der Leser spürt bis zum Ende, daß zwei Seelen, die "euro- oder amerikanisierte" und die "afrikanische" in ihr schlagen.
Leicht und schnell zu lesen, die Nachdenklichkeit über tiefere, im Buch nicht erschlossene Themen wie die immer größere Kluft zwischen "Entwicklungsländern" und "entwickelten Ländern" entsteht beim Leser erst im Nachklang.
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am 2. Juli 2004
Waris Dirie kehrt nach fast 20 Jahren in ihre Heimat Somalia zurück und besucht ihre Familie. Sie erkennt, dass sie, die viele Jahre im westlichen Ausland gelebt hat, nicht mehr in der Lage ist, sich den traditionellen Rollenvorstellungen so unterzuordnen, wie es von ihr in ihrer Rolle als somalische Frau erwartet wird. Sie spürt, dass sie in Somalia wohl nie mehr leben kann. Ihre Welt und sie selbst haben sich grundlegend und für immer verändert.
Die vier CD's schildern den langen Weg der Waris Dirie zurück in ihr Heimatland Somalia. Eindruckvoll schildert sie die Schwierigkeiten überhaupt in ihre Heimat zu gelangen. Immer wieder werden Rückblicke auf ihre Kindheit in dem Land gegeben. Wir lernen Waris Mutter, Vater und ihre Geschwister kennen.
Die Erzählung ist so ergreifend, dass man beim Hören, die sengende Hitze spürt, die Gerüche des Landes wahrnimmt, die Gefühle von Waris nachempfinden kann.
Absolut fessend gelesen von Katja Riemann, deren Stimme bei vielen Passagen unter die Haut geht.
Waris Dirie ist eine großartige Frau. Ich wünschte es gäbe mehr Frauen und Männer von von ihrer Art. Sie ist jemand, der nicht wegschaut, sondern sich allen Schwierigkeiten stellt, egal was es für sie bedeuten könnte. Hut ab vor Waris Dirie!!!!!!
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am 11. April 2002
In ihrem neuen Buch schreibt Waris Dirie über ihre Sehnsucht nach ihrer Heimat Somalia, ihrer Familie, die sie bei ihrer abenteuerlichen Flucht vor zwanzig Jahren dort zurücklies und ihre tiefe Sehnsucht nach den Menschen, die ihre Herkunft, ihren Ursprung ausmachen. Wenn man sich vorstellt, welch ungeheuren Schritt sie mit der Etablierung im westlichen Kulturkreis vollzogen hat, was das Heraustreten einer Frau aus einem patriachal geprägten Nomadenalltag in eine moderne westliche Gesellschaft bedeutet, dann kann man sich ausmalen, dass der ersten Schritt auf dem Mond eine vergleichsweise leichte Übung war. Hier erlebt ein einzelner Mensch einen Umbruch, für den eine ganze Gesellscheft Jahre oder Generationen benötigt. Verständlich, dass dieser Prozess alles andere als einfach ist. Das Besondere an Waris Dirie ist, dass sie ihre Kraft und ihr Leiden an der Heimatlosigkeit so mutig und offen berichtet. Sie, die weder lesen noch schreiben kann, ist sehr wohl sprachmächtig. Nicht in dem Sinn, dass man geschliffene Wendungen oder verschachtelte Bandwurmsätze erwarten darf, sondern ihre Klarheit ist es, die Authentizität schafft. Ihre Sprache ist geprägt von der Wüste:einfach und kraftvoll, unprätentiös, selbstbewusst und für jedermann und jedefrau verständlich. Unbedingt zu emphfehlen!
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am 19. Juli 2016
Wer die Wüstenblume gelesen hat, sollte Nomadentochter unbedingt lesen. Wie die Wüstenblume, habe ich auch Nomadentochter schon mehrmals gelesen. Oft hatte ich Tränen in den Augen. Ein Buch mit vielen Emotionen und zwingt einen zum Nachdenken.
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am 15. Juli 2002
Nomadentochter ist ein durchaus lesbares Buch, welches sehr interessante Einblicke in das Leben der Somalis, vor allem Ihrer Familie, gibt und uns ihre Kultur näherbringt und Verständnis für Ihr Leben mit all seinen Vor- und Nachteilen weckt.
Nicht besonders gelungen fand ich das Ende des Buches. Ich hätte mir gewünscht noch mehr über Ihre Heimreise und Ihr Leben danach, wieder in der westlichen Welt zu sein, wie es Ihr gelang die Gegensätze zu verarbeiten, und was Sie im Nachhinein über den Besuch dachte, zu lesen.
Allgemein, ein Buch das man zügig lesen kann, mit interessanten Einblicken und das einen letztendlich auch zum Nachdenken über uns und unsere westliche Welt, Lebensinhalte etc. anregt.
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am 21. März 2002
Das zweite Werk von Waris Dirie hat mich ebenfalls tief berührt. Die Autorin geniesst zwar die westliche Welt mit allen Annehmlichkeiten, Freiheiten und Vorteilen, fühlt sich aber auch nach 20 langen Jahren in der Wüste Somalias zu Hause. Ich kann auch dieses Buch nur empfehlen.
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