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71 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Hauch amerikanische Geschichte. Langatmig erzählt und detailverliebt. Dennoch liebenswert.
Die geraubte Zeit ...

... wäre hier eine überzogene aber irgendwie doch angebrachte Überschrift um dem geneigten Leser dieser Rezension einen ersten Eindruck von meinem Eindruck nach Beendigung dieses Wälzers zu geben.

Wer die Highland-Saga von Diana Gabaldon liest, sollte nach 5 Bänden die jedes mal dicker wurden, wissen,...
Veröffentlicht am 2. Mai 2007 von Apicula

versus
35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ...vielleicht zu hohe Erwartungen?!
Leider kann ich mich den sehr positiven Kritiken meiner Vorschreiber nicht ganz anschliessen und vergebe für dieses Buch hier nur eine durchschnittliche Bewertung von 3 Sternen! Nachdem ich ein großer Fan der Highland Saga von Diana Gabaldon bin, konnte ich natürlich kaum das Erscheinen des 6. Bandes erwarten, zumal mir Band 5 nicht so zugesagt hatte und...
Veröffentlicht am 21. Januar 2007 von R. Nicolai


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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ...vielleicht zu hohe Erwartungen?!, 21. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Ein Hauch von Schnee und Asche (Gebundene Ausgabe)
Leider kann ich mich den sehr positiven Kritiken meiner Vorschreiber nicht ganz anschliessen und vergebe für dieses Buch hier nur eine durchschnittliche Bewertung von 3 Sternen! Nachdem ich ein großer Fan der Highland Saga von Diana Gabaldon bin, konnte ich natürlich kaum das Erscheinen des 6. Bandes erwarten, zumal mir Band 5 nicht so zugesagt hatte und die Story damals erst in der zweiten Hälfte des Buches so richtig in Fahrt kam. Doch meine Erwartungen an Band 6 erfüllten sich leider nicht! Das Buch hat für mich zu viele Längen und wie ich finde zu viele "Nebenschauplätze", die von der eigentlichen "Hauptgeschichte" um Jamie Fraser & Co zu sehr abweichen und meines Erachtens nicht unbedingt erzählt werden müssen! Dadurch bauen sich zu viele parallel laufende Handlungsstränge auf, die dann zwar zum Ende des Buches auch wieder irgendwie zusammen laufen und viele bis dahin offene Fragen beantworten sich dadurch quasi von selbst. Aber für mich hatte das wenig mit Spannungsaufbau zu tun, sondern ich empfand es z. T. als echt nervend - wollte ich doch einfach nur wissen, wie es mit Jamie und seiner Familie in den Wirren der amerikanischen Geschichte weitergeht!

Die letzten 200 Seiten des Buches sind dann wiederum klasse erzählt und Diana Gabaldon kehrt zu "alter" Stärke zurück! Und hier tritt genau das Gegenteil ein: wichtige Passagen, v. a. gegen Ende des Buches, die ich mir nun viel ausführlicher gewünscht hätte, werden in kurzen Sätzen abgehandelt. Leider! Ich möchte aber jetzt hier an dieser Stelle nicht zuviel vom Ende verraten, um den Noch-Nicht-Lesern des Buches die Spannung zu erhalten! Als Fan dieser Serie sollte man nämlich trotz allem keinen Band verpassen! Und ich hoffe - nach dem nun offenen Ende von Band 6 - auf eine gelungene Fortsetzung in Band 7 und hier vielleicht noch einmal das ausführliche Eingehen auf das "Ende in Band 6"...
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71 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Hauch amerikanische Geschichte. Langatmig erzählt und detailverliebt. Dennoch liebenswert., 2. Mai 2007
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Hauch von Schnee und Asche (Taschenbuch)
Die geraubte Zeit ...

... wäre hier eine überzogene aber irgendwie doch angebrachte Überschrift um dem geneigten Leser dieser Rezension einen ersten Eindruck von meinem Eindruck nach Beendigung dieses Wälzers zu geben.

Wer die Highland-Saga von Diana Gabaldon liest, sollte nach 5 Bänden die jedes mal dicker wurden, wissen, worauf er sich einlässt. Nämlich auf eine detailverliebte Autorin, die ihre Leser auch nach 5 Bänden ausufernder Schilderungen, die zur Handlung oft herzlich wenig beitragen, noch immer bei Laune zu halten vermag.

In mir hat Frau Gabaldon allerdings eine Doofe gefunden, die sich auch Band 12 noch kaufen wird, als Gebundene Ausgabe, weil Neugierde und so. Dann wird mein Altenheim-Pfleger mir das Buch vermutlich vor die Nase halten müssen, denn vorausgesetzt meine Kalkulationen kommen hin, habe ich dann ein Buch mit 1789 Seiten in der Hand und - glauben Sie mir - die 1290 Seiten von "Ein Hauch von Schnee und Asche" waren schon extrem schwer handhabbar ... so im Bett, im Liegen. Eine falsche Bewegung, und man hat sich die Nase gebrochen, wenn das Buch aufs Gesicht fällt. - Hier ist also oberste Vorsicht geboten!

Okay, okay. Scherz beiseite - In Band 6 tauchen wir wieder tief in die interessante Familiengeschichte der Frasers ein. Wir erfahren ganz schön viel über neue Forschungen, die Claire (medizinisch) und Brianna (technisch) vorantreiben um das Leben des 18. Jahrhunderts ein kleines Stück erträglicher zu machen. - Aber manchmal frage ich mich, bei all der zuckersüßen romantischen Idylle die da auf Fraser's Ridge herrschen mag weil's mir ja ständig so geschildert wird ... Wozu, wollen die anfangen alles zu automatisieren und vereinfachen, wenn doch genug Personal da ist und wenn die sowieso nicht so den Freizeitstress haben wie unsereiner?! - Kein Fernsehen, kein Kino, kein Radio, kein Computer ... nur ab und zu zum Einkaufen oder Warentauschen in die Stadt, oder eine große Party bei der Tante unten im Tal. Da ist man doch froh, wenn man ein paar Eimer Wasser herumtragen darf, hm?

Bei aller Kritik (der Leserinnen) an dem immer noch ausgewogenen Liebesleben von Jamie und Claire, Roger und Brianna - ich kann's verstehen. Da läuft ja sonst nicht viel. Und wenn ständig einer verschollen, entführt oder sonst wo auf Reisen ist, dann ist das doch völlig verständlich. Wenn man bedenkt, dass der Gang ins Bordell lebensgefährlich ist, dann ist man doch gut bedient, mit einem eigen' Weib, das so schlecht nicht mal aussieht, hm?

Hin und wieder kommen diverse Milizrekruteure vorbei, oder man besucht halt die Freunde im Hinterland, die Indianer, nämlich. Oder man wird überfallen, entführt und vergewaltigt. Kann ja mal vorkommen. Selten genug trifft man den einen oder anderen Zeitreisenden oder ein paar sterbliche Überreste, wie z. B. einen Totenkopf mit Bleiblomben... ?! - Hä?! - Ja, es gibt ein paar Stellen in der Handlung, wo's tatsächlich ausgesprochen spannend wird - in Sachen Zeitreise, vor- und rückwärts und so! - und zumindest ich als Leser mir mehr erwarte; aber viel kommt dabei nicht herum. Da habe ich mir mehr erwartet. Hmpfm!, wie Jamie sich immer so schön klar ausdrückt.

Vor allem wartet man im Grunde genommen knapp 1300 Seiten lange, dass das passiert, was im Band zuvor als "Prophezeiung" gehandelt wird; nämlich auf den "großen Brand" auf Fraser's Ridge. Und darauf, dass Jamie und Claire darin nicht umkommen, wie's auch in dem Zeitungsausschnitt steht.

Ob sich das Warten auf das jähe Ende dann gelohnt hat, muss jeder für sich entscheiden. Für mich war das erste Drittel des Buches, zugegeben, eine sehr große Geduldsprobe. Dann irgendwann erst fand ich Ansporn genug, es tatsächlich schnell zu verschlingen. Der ganze Prozess hat sich - nur zur Erklärung - über ein Jahr hin gezogen.

Das letzte Drittel des "Schinkens" hat dann doch noch viel Freude beim Lesen eingebracht und all die Anfangsqualen sind wieder vergeben und vergessen.

Dass es nach "Schnee und Asche" mit der Highland-Saga weitergeht, steht wohl fest. Frau Apicula ist da mit Sicherheit wieder beim Ausgabetermin neugierig genug...

Demnächst gibt's übrigens das dritte Buch von Lord Johns Abenteuern ("Die Sünde der Brüder."). Kann man nicht jedem Fan von Claire und Jamie bedenkenlos empfehlen, ist aber ein netter Zeitvertreib bis zum nächsten Band!
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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Immer nur Amerika, 13. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Ein Hauch von Schnee und Asche (Taschenbuch)
Leider hat die "Highland-Saga" schon lange nichts mehr mit den Highlands und Schottland überhaupt zu tun. Nur Jamie als waschechter Schotte bringt noch einen Hauch von einst ein. Mich stört vor allem daß es, übrigens auch schon im vorigen Band, ausschließlich um Amerika und dessen Geschichte geht. Eigentlich habe ich die Saga zu lesen begonnen weil mich Schottland so fasziniert. Mir kommt beinahe vor daß es der Autorin zu anstrengend war weiterhin "über den großen Teich" zu recherchieren und die Story kurzerhand in ihr Heimatland verlegte wo es sich leichter nachforschen läßt.

Wie einige der anderen Rezendenten bereits schrieben, es tauchen viel zu viele Leute auf und unzählige Handlungsstränge die mit der Geschichte eigentlich gar nichts zu tun haben und schließlich im Sande verlaufen. Mir ist schon klar daß die Autorin hier einfach aus dem Leben der Frasers, ihrem Alltag, erzählt, aber derart viele separate Handlungen ist nun doch etwas zu viel.

Auch klingt es für mich nicht sehr glaubwürdig welch körperliche Strapazen, Krankheiten und Qualen Jamie und Claire ertragen ohne Folgeschäden zu erleiden. Und immer sind sie relativ schnell wieder gesund. Man beachte nur das Alter der beiden, beide in den 50ern und das im 18. Jahrhundert, wo so ein Alter schon als sehr hoch galt. In der heutigen Zeit, mit guter Ernährung und bester Versorgung ist so ein aktives Leben sicher realistischer, aber nicht damals unter diesen Bedingungen. Sie agieren trotzdem noch wie Jungspunde, werkeln den ganzen Tag, lösen dutzende Probleme mit links und haben auch noch genug Energie für heiße Liebesnächte. Hier hätte die Autorin die Aktivitäten und Verletzungen der beiden etwas zurücknehmen müssen, oder sie von vornherein jünger sein lassen. Aber so paßt beides in meinen Augen nicht recht zusammen.

Da ich ungefähr wußte wie das Buch endet wurde ich immer ungeduldiger wann denn nun endlich die "großen Ereignisse" stattfinden, und mußte fast lachen als ich letztlich nur noch 30 Seiten zu lesen hatte. In denen klärte sich alles auf, passierte alles war sich bereits abzeichnete, und das ist rasender Geschwindigkeit und sehr kurz und schlecht beschrieben. Dafür waren manche - unwichtige - Ausflüge von Jamies Miliz nervtötend langatmig erzählt. Trotzdem warte ich auf den nächsten - und hoffentlich letzten - Band der Saga und bin gespannt wie Frau Gabaldon das alles einem Ende zuführen will. Ich gebe einfach die Hoffnung nicht auf daß sie wieder zu ihrer alten Form zurückfindet. Wunder soll es ja bekanntlich geben...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen never ending story..., 17. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Ein Hauch von Schnee und Asche (Gebundene Ausgabe)
Leute, Leute... gestern musste ich auf der HP von D.G. lesen, dass der siebte Band in Arbeit und voraussichtlich Ende 2008 fertiggestellt wird. Und nein, es sei nicht der letzte Band! Es gibt also für den treuen Jamie und Claire Fan noch zwei weitere Bände, nachdem damals schon nach dem vierten Schluss sein sollte!! Und, ehrlichgesagt: Für mich war's das! So schön die ersten Teile, und auch dieser Teil wieder war - ich sehe überhaupt keine Notwendigkeit, andauernd neue Charaktere kennenzulernen, ob böse oder nicht - die dann wieder verschwinden (ob getötet, oder weggezogen - egal)! Ich hatte Diana vor 7 Jahren eine Email geschickt, ob der Geist im ersten Buch Jamie sei. Das bezog sich auf die Erscheinung, die Frank vor der Pension hatte. Diana antwortete mir sehr lieb und bejahte.. Ich will nur wissen, wie das Ganze ENDLICH endet!! Und ich kann Diana leider nicht mehr bei dem Wunsch unterstützen, mit ihren Büchern so viel Geld zu machen, wie Mrs. Rowling! Sorry! Ich habe die Bücher angefangen zu lesen, als ich 24 war! Ich bin jetzt fast 34! Ich habe die Nase voll!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ... mehr erwartet, 15. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Ein Hauch von Schnee und Asche (Taschenbuch)
Leider tendieren Fortsetzungen häufig zur Langeweile und Langatmigkeit.

Dies ist hier leider auch der Fall. Die ersten Bände habe ich innerhalb weniger Tage verschlungen... am 6. Band lese ich schon fast ein 1/2 Jahr hin, weil einfach die Spannung und die Geschichte an sich einfach an "pep" verloren haben.

Die amerikanische Geschichte.. na ja.. auch nicht jedermanns Sache, zumal man ja auf den Geschmack der schottischen Highlands eingestimmt wurde.

Schade, dass die Luft so raus ist. Nach den ersten Bänden waren die

Vorraussetzungen für eine Fortsetzung sehr viel versprechend.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Ende, 25. September 2006
Von 
Sarah Fischer "Booklover" (Hennigsdorf, Brandenburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ein Hauch von Schnee und Asche (Gebundene Ausgabe)
Nach dem Rummel um Band 5, den ja alle hach so enttäuschend fanden, (was ich nicht nachvollziehen kann!), ein gelungenes Finale.

Es werden viele Fragen und Probleme, die in Band 5 erwähnt werden, geklärt.

Band 5 hatte eine Brückenfunktion und hier haben wir die andere Seite - ein spannendes, vielschichtiges und einfallsreiches Buch.

Wie immer kann man sich sehr gut in die Situationen hinein versetzen.

Häufig sitzt man gespannt wie ein Flitzebogen da und die ganze Handlung steigert sich bis zum Ende, dass die Autorin meiner Meinung nach wunderbar gesetzt hat!

Nachdem viele beim vorherigen Band froh waren, es durchgelesen zu haben, ist man hier vom Ende überrumpelt - man will wieder mehr.

Diana Gabaldon hat wieder den Appetit angeregt - und wer weiß, was noch kommt?

WEnn nichts kommt - ich finde das Ende sehr gut, es regt die Fantasie an.

Fünf STerne, weil ich die Geschichten um Jamie und Claire einfach toll und den SChreibstil charmant und witzig finde.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht super aber gut genug, 18. November 2005
Von 
A. Radeck (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Hauch von Schnee und Asche (Gebundene Ausgabe)
Diana Gabaldon ist in meiner top-10 Authorenliste und ich habe die ersten Bücher verschlungen und an Vater, Mutter, Bruder, Bruders Freundin und deren Mutter und Bruder weitergegeben. Unsere einhellige Meinung war, dass 1-3 sehr gut waren, aber ab Band 4 sind Familienmitglieder abgesprungen. Zu viele Neben-Geschichten, einige davon die nicht zu einem Schluss gebracht wurden, zu viel Sex und zu viele unrealistische Zufälle (wie zB sich Claire und Jamie an der nordamerikanischen Küste wiederfinden...). Somit hat nur die Hälfte der Familie Band 6 noch lesen wollen. Aber die, die es taten, haben es nicht bereut.
Es ist mit Sicherheit nicht so gut wie die ersten Bücher, aber es hat mehr Tempo als Band 5, ist realistischer und bringt ein paar heisserwartete Antworten. Jedoch hätte es immer noch ein wenig Fokus gebrauchen können. zB wollte ich nach der Rettung von Claire sehr gerne wissen was mit Marsali passiert ist, was Claire ja auch sehr beschäftigt hat, aber trotzdem wird es erst Seiten später in einem Nebensatz ("ich hatte schon von Jamie gehört"...) aufgeklärt. Das passte nicht und erweckte den Eindruck, dass ein Lektor den offenen Faden gefunden hatte und DG nachträglich irgendwo einen Platz für den Knoten finden musste.
Um es auf den Punkt zu bringen: zur Zeit der Bänder 1-3 konnte ich erst um 4 Uhr morgens ins Bett gehen, Band 4 und 5 konnte ich zur normalen Zeit weg legen und mit Band 6 war ich bis 2 Uhr früh wach. Aber immerhin ;-)
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krönender Abschluß..., 5. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Ein Hauch von Schnee und Asche (Gebundene Ausgabe)
...oder?

Zugegeben - die ersten Seiten sind doch etwas trocken ausgefallen, dafür gewinnt Band 6 der Saga dann aber zunehmend an Fahrt. Heidewitzka, hier wird mächtig geschwitzt, mitgefiebert und tief eingetaucht in die Welt um Jamie und Claire.

In diesem letzten(?) Roman ist wirklich alles dabei, was man sich nur wünschen kann und man stürzt von einem Extrem ins Nächste. Sprich: Es ist einfach nur aufregend und nervenzerreißend. Manch Vorschreiber hat ja schon einiges verraten, daher muss ich nicht nochmal wiederholen mit welchen Handlungen der künftige Leser hier konfrontiert wird. Aber: Es bleibt spannend und aufregend und Diana Gabaldon treibt den Leser wirklich weit über die innere Schmerzgrenze hinaus und konfrontiert ihn mit vielen Geschehnissen und unerwarteten Auflösungen.

Noch bis hierher ungeklärte Fragen werden (ausführlich) erklärt, die medizinischen Beschreibungen fand ich - wie immer - äußerst interessant und dieser Roman wird allem in allem einfach nur einem großen Finale mehr als gerecht.

Eine entscheidene Sache wird erst ganz am Schluß aufgelöst, was beim schließlichen Weglegen des Buches ein Schmunzeln zurücklässt.

Das Ende ist - wie schon oft gesagt wurde - offen und man darf gespannt sein, ob es noch weitergeht. Und wenn weist dies auf einen Teil hin, der schon allein auf Grund von Andeutungen grandios zu werden verspricht.

Aber was anderes erwartet man von Gabaldon nach jenen 6 Teilen nicht. :-)

Die Charaktere überraschen auch wieder, Brianna hat etwas an Tiefe gewonnen, allerdings kann sie m.E. nicht so tief in das Leserhez hinein wie es Jamie, Claire, Roger und Co.vermögen.

Wie gewohnt sind alle Personen "sie selbst" und geradlinig, und erscheinen wieder mal sehr real vor dem bildlichen Auge. Wie schon in den letzten Bänden gefällt mir Roger als sehr, sehr starker Charakter. Allerdings fehlt noch immer etwas die Vertrautheit zwischen ihm und seinem Schwiegervater, finde ich, was ich sehr bedaure, dem Buch aber dadurch Oberflächlichkeit nimmt.

"Ein Hauch von Schnee und Asche" vermag genauso sehr zu fesseln wie die Vorgänger und lässt den Leser so tief in diese Handlung eintauchen, das alles drumherum verschwommen scheint. Wer hier nicht aufpasst, droht mit dem Buch festzuwachsen! Denn hier wird nochmal richtig "reingeklotzt" und die Spannung hält sich dann konsequent bis zum Ende, was äußerst selten ist.

Ein Buch, wie man es sich wünscht und ein Finale, was man sich spektakulärer nicht vorstellen kann. Absolut hervorragend und dringend zu empfehlen!
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Diana Gabaldon und ihr Hang zur Langatmigkeit – die dennoch kaum stört, 10. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Ein Hauch von Schnee und Asche (Taschenbuch)
Ich will mal brutal ehrlich sein: Ich bin ein männlicher Leser von Mrs. Gabaldons Bücher – und die gibt es vermutlich nicht allzu viel. Werden wir noch ehrlicher: Mir gefallen alle bisher veröffentlichten sechs Bände inkl. „Ein Hauch von Schnee und Asche“. Und bis heute habe ich nicht herausgefunden, wieso eigentlich.

Auf Grund der hauptsächlichen Love Story zwischen Jamie und Claire ist es einfach mal ein „Frauenroman“ – heißt Frauen sind das Zielpublikum, hat mich persönlich bei Teil eins schon nicht gestört, schließlich schlummern in uns Männern durchaus auch große Romantiker (auch wenn’s nicht alle zugeben). Aber eigentlich mag ich auch keine langen ausschweifenden Beschreibungen (und davon gibt es gerade in Band 6 wieder viele). Und ich mag keine Romane, die nicht auf den Punkt kommen. Alles Gründe, warum ich nach Teil 1 diese Reihe schnellstens ad acta legen sollte. Habe ich aber nicht.

Womöglich liegt es an den äußerst akkuraten Recherchen bezüglich des Lebens im 18. Jahrhundert. Man fühlt sich ständig als Mitanwesender und nicht nur als Leser. Oder es mag an den sehr gut geschriebenen, glaubwürdigen und sympathischen Charakteren liegen. Oder an den Anspielungen an die ganz große Weltgeschichte, von denen man einen Teil kennt und von denen man den unbekannten Teil unbedingt kennen lernen will.

Seien wir mal ehrlich: Alle 6 Bände habe ihre Überlängen, alle könnten deutlich kürzer sein, wenn man die endlosen Passagen streicht, die irgendwelche Wälder oder sonstigen Landschaften beschreiben. Oder diesen zum Teil schon enervierend häufigen Sex, die fast alle Personen haben. Oder die Liebesbekundungen zwischen den Akteuren. Aber wäre es dann noch Diana Gabaldon? Ich denke nein.

Uns so habe ich auch diesen Roman wieder mit Genuss gelesen und freue mich ebenfalls wieder auf den nächsten. In einem kann ich mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen: Bitte in chronologischer Reihenfolge lesen.

In einem kann ich mich leider nicht anschließen. Für mich war Band 2 (Die geliehene Zeit) der beste, während Band 4 (Ruf der Trommeln) mir am wenigsten gefiel. Da kommt dann anscheinend doch der Unterscheid zwischen Mann und Frau zum Tragen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannung und Unterhaltung - mit kleinen Schwächen, 21. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Ein Hauch von Schnee und Asche (Gebundene Ausgabe)
Nach dem letzten Band „Das flammende Kreuz“ hatte ich ja große Bedenken, ob dieser Band nicht einen weiteren Abstieg bedeutet. Beim „Flammenden Kreuz“ mußte man sich stellenweise zwingen weiter zu lesen (das grausam lange Gathering und ewig lange Briefe!), das war in diesem Buch glücklicherweise nicht der Fall. Es gibt wieder Spannung und eine Handlung und die langweiligen Eheprobleme von Brianna und Roger sind endlich gelöst.
Ein paar Kritikpunkte gibt es natürlich trotzdem. Zum einen wäre das die Tatsache, daß die Autorin zweimal zum selben Trick greift um Spannung zu erzeugen: Gleich zwei Heldinnen werden nacheinander entführt und müssen sexuelle Demütigungen und Gewalt durchmachen. Der Trick funktioniert zwar und man bangt um die beiden, aber es bleibt ein etwas fader Nachgeschmack, weil es einfach sehr konstruiert wirkt.
Zum anderen wirkt das Geschehen im Buch manchmal schon ein wenig seifenopernhaft. Zum Beispiel die Inzestgeschichte, die Dreierbeziehung und noch ein paar Dinge. Alles zusammen ist ein wenig zuviel. Das Problem der Serie ist meiner Meinung nach, daß in einer Geschichte irgendwann der Punkt erreicht ist, an dem alles erzählt ist und es unglaubwürdig wird. Eine Person kann unmöglich dermaßen viele Unglücke erleben. Man fragt sich schon, ob die Autorin nicht den richtigen Zeitpunkt verpaßt hat aufzuhören. Ein weiteres kleines Manko ist der Aufbau des Buches: es fängt sehr langsam an und gegen Ende, ca. auf den letzten hundert Seiten, überschlagen sich plötzlich die Ereignisse und man hätte sich manchmal davon mehr Details gewünscht und vorher weniger.
Ein paar kleine Bemerkungen: Homophobie war im 18. Jahrhundert weit verbreitet, die Darstellung ist deshalb durchaus realistisch. Was Claire angeht hat sie meiner Meinung nach per se kein Problem damit, daß Lord John homosexuell ist, sondern befürchtet vielmehr, daß er Menschen, die von ihm abhängig sind, sexuell ausnutzen könnte. Diese Befürchtungen mögen in Anbetracht von Lord Johns Charakter ja irrational sein, aber sie hat sie eben. Die Sache mit Sex gleich nach einer Vergewaltigung, die wohl viele Leser gestört hat, fand ich persönlich nicht „out of character“. Es bestand ja auch immerhin die Möglichkeit einer Schwangerschaft und ein Abbruch im 18. Jahrhundert ist mehr als riskant. Merkwürdig war eher, daß die Vergewaltigung später im Buch nie mehr thematisiert wurde. Sehr gestört hat mich aber die Einstellung zum Verprügeln von Frauen und Kindern und Jamies fehlendes Unrechtsbewußtsein was das angeht. Normal für die Zeit ist diese Einstellung durchaus, aber zu Jamies Persönlichkeit paßt es einfach nicht.
Fazit: Der „Zauber“ der ersten Bücher ist nicht mehr ganz da, aber alles in allem ist das Buch trotzdem gelungen und gute Unterhaltung. Eines kann man der Autorin nämlich absolut nicht vorwerfen: daß sie schlampig recherchiert. Es ist immer wieder interessant zu lesen, wie der Lebensalltag im 18. Jahrhundert war und wie man sich als Mensch aus dem 20. Jahrhundert dort zurechtfindet. Es ist schwer das Buch aus der Hand zu legen und man bedauert es, wenn man es fertig gelesen hat, denn vergleichbar packende Bücher gibt es im Moment leider keine. Deshalb vier Sterne!
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Ein Hauch von Schnee und Asche
Ein Hauch von Schnee und Asche von Barbara Schnell (Gebundene Ausgabe - 5. September 2005)
EUR 15,00
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