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5.0 von 5 Sternen Bester Jakobswegführer den ich kenne!
Nachdem die Wahl des nächsten Urlaubs auf den Jakobsweg gefallen war musste natürlich erst einmal ein ordentlicher Wanderführer mit allen wichtigen Informationen her. Naiv wie ich war, dachte ich dies wäre kein Problem: eine Fehler. Entweder viel zu groß und unpraktisch, zu schwer oder einfach nur zu wenige Karten, kaum Angaben zu Den Herbergen...
Am 15. Oktober 2005 veröffentlicht

versus
94 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für mich nur zweite Wahl
Zuerst einmal das Gute: Der Wanderführer ist sehr schön bebildert, hat sehr gute und große Karten, gibt ausführliche Hintergrundinformationen zu den einzelnen Regionen und Städten und gibt Tipps für alle Anfänger ist also perfekt für alle Leute die den Camino von zuhause aus erleben wollen oder die noch in der Planungsphase ihres...
Veröffentlicht am 1. Juli 2007 von FRAM


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227 von 242 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester Jakobswegführer den ich kenne!, 15. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rother Wanderführer: Spanischer Jakobsweg. Camino frances von den Pyrenäen bis Santiago de Compostela. 41 Etappen, mit GPS-Tracks (Broschiert)
Nachdem die Wahl des nächsten Urlaubs auf den Jakobsweg gefallen war musste natürlich erst einmal ein ordentlicher Wanderführer mit allen wichtigen Informationen her. Naiv wie ich war, dachte ich dies wäre kein Problem: eine Fehler. Entweder viel zu groß und unpraktisch, zu schwer oder einfach nur zu wenige Karten, kaum Angaben zu Den Herbergen etc. Dieses Buch ist handlich, relativ dünn, leicht und sehr übersichtlich. Nach einigen allgemeinen Infos über die Geschichte des Weges,Kosten, Ausrüstung etc. findest man eine Übersichtskarte, auf der die Strecke in Tagesetappen eingeteilt ist, die man jedoch auch nach individuellen Wünschen kürzen oder verlängern kann. Nun gibt es für jede Etappe eine kurze Beschreibung der Strecke, kritishcen Stellen, der Landschaft, kulturelle Informationen und eine genaue Streckenbeschreibung. Zusätzlich ist eine detaillierte kartographische Etappenübersicht, ein Etappenprofil und Informationen bezüglich der Ausstattung und Kosten der an dem Weg befindlichen Herbergen,den Trinkwasserbrunnen jeder Etappe und der Infrastruktur der zu passierenden Ortschaften. Neben den beiden "Pyrenäenvarianten" und dem Hauptweg auch die Strecke bis zum "Ende der Welt", Finisterre, enthalten. Die Texte werden durch wunderschöne Photographien begleitet.
Das beste Jakobswegbuch, das ich nach langer Recherche finden konnte!
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99 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute und harte Konkurrenz, 29. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Rother Wanderführer: Spanischer Jakobsweg. Camino frances von den Pyrenäen bis Santiago de Compostela. 41 Etappen, mit GPS-Tracks (Broschiert)
Rother oder Outdoor? - das ist hier die Frage! Unserer Meinung nach sind beide nicht ohne Grund die gebräuchlichsten Führer auf dem Jakobsweg. Der Rother von Cordula Rabe glänzt durch große Karten und durchgehend farbige Fotos sowie Höhenprofile. Der Outdoor von Michael Kasper und Michael Moll ist dafür in der Beschreibung der Herbergen und Ähnlichem einfach aktueller und ausführlicher. Der Rother bietet mehr Hintergrundwissen, was das Ganze aber auch unübersichtlicher macht. Weniger wäre da Mehr gewesen. Bei Outdoor fehlen die Höhenprofile, dafür finden sich Höhenangaben im Text. Wir hatten den Outdoor vom Conrad Stein Verlag zum täglichen Gebrauch in der Tasche und den Rother-Führer zum genauen Studium im Gepäck.

Gesamturteil:
Beide 4,5 Sterne. Wer allerdings allgemeine Ratschläge zur Vorbereitung und Durchführung einer Pilgerreise sucht, für den empfiehlt sich zusätzlich der kleine Ratgeber von Raimund Joos.
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94 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für mich nur zweite Wahl, 1. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Rother Wanderführer: Spanischer Jakobsweg. Camino frances von den Pyrenäen bis Santiago de Compostela. 41 Etappen, mit GPS-Tracks (Broschiert)
Zuerst einmal das Gute: Der Wanderführer ist sehr schön bebildert, hat sehr gute und große Karten, gibt ausführliche Hintergrundinformationen zu den einzelnen Regionen und Städten und gibt Tipps für alle Anfänger ist also perfekt für alle Leute die den Camino von zuhause aus erleben wollen oder die noch in der Planungsphase ihres Abenteuers sind. Für die, die den Weg wandern wollen ist er eher mäßig geeignet und zwar aus folgenden Gründen:

1. Die Höhenprofile sind sehr ungenau.

2. Die Beschreibungen der einzelnen Wanderstrecken sind zwar teilweise gut gelungen, teilweise aber auch sehr ungenau und viel zu stark gerafft (3 Wanderstunden werden mal eben mit einem Halbsatz abgetan)

3. Die angegebenen Etappen (die man natürlich nicht verfolgen muss) folgen keinem erkennbaren Schema (z.B. wird in Pamplona, der ersten großen Stadt am Weg kein Übernachtung vorgeschlagen).

4. Die Etappen sind oft viel zu lang, was bedeuten kann, dass man die Zielstadt zu spät erreicht und kein Bett mehr abbekommt.

Ich würde daher jedem empfehlen, sowohl den Outdoor als auch den Rotherführer für die Reisevorbereitung zu nutzen, würde aber das nächste mal den Outdoor Führer mit auf den Weg nehmen da hier das Profil, die Wegbeschreibung und Etappenwahl wesentlich besser geglückt sind.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider nicht mehr aktuell und teilweise fehlerhaft, 1. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rother Wanderführer: Spanischer Jakobsweg. Camino frances von den Pyrenäen bis Santiago de Compostela. 41 Etappen, mit GPS-Tracks (Broschiert)
Ich beziehe mich bei meiner Rezension auf die 6.Auflage von 2011.
Ich bin den Camino aragonés und Teile des Camino francés Wegs im Mai 2012 gelaufen.

Ich hatte mich für den Rother-Führer (und gegen Outdoor) entschieden, weil ich folgende Vorteile sah:
- Gliederung in Etappen von etwa Tageslänge (auch wenn man diese vielleicht anders läuft)
- Ordentliche Karten zur Orientierung
- Höhenprofile mit Kennzeichnung der Infrastruktur (Herberge / Essen)
- Enthält in der neuesten 6. Auflage den Camino aragonés, der bei Outdoor rausgenommen wurde

Nach der Tour ziehe ich folgendes Resümee:
- Etappengliederung ist praktisch
- Die Karten enthalten keine Isohypsen (Höhenlinien) sondern nur eine ganz schwache Schummerung. Außerdem sind die Kartenausschnitte oft sehr nah am Weg abgeschnitten. Eine Orientierung anhand der Landschaft (Höhenzüge, Berge,..') war mir nicht möglich. Genau das hatte ich mir aber von der Karte erhofft und als Vorteil gegenüber Outdoor gesehen.
- die Höhenprofile verwenden immer den gleichen Maßstab. Außer bei der Pyrenäenüberquerung und dem O' Cebreiro sind es aber eher die kleinen An-/Abstiege, die es mühsam machen, denn im Großen und Ganzen ist es doch eher eben. Um diese kleinen An-/Abstiege zu erkennen, ist der Maßstab aber zu groß, so dass diese gar nicht oder kaum zu erkennen sind.

Das größte Manko:
Obwohl die Auflage von 2011 ist, ist der Führer nicht aktuell!!!
- Es werden kritischen Stellen (Tag 1+2) beschrieben, an denen Bäche ohne Brücken zu überqueren sind. Seit mindestens 2 Jahren gibt es aber dort Brücken.
- Seit 3 Jahren gibt es bei Santa Maria de Eunate eine tolle Herberge (habe dort selbst übernachtet und die Infos aus erster Hand) - leider ist sie nicht erwähnt.
- In Undués de Lerda wird's dann sogar kritisch: Es ist eine Busverbindung eingezeichnet. Die gibt es nicht und die gab es laut Auskunft der Einheimischen nie (was aufgrund der Geographie auch plausibel ist)! Naja, Pilger sollen ja sowieso laufen und nicht Bus fahren'! Dafür gibt es ein Restaurant und einen kleinen Laden, den der Führer nicht erwähnt. Nebenbei hat der Ort nicht 70, sondern 40 Einwohner und so schnell sind die nicht weggestorben oder weggezogen und die Herberge hat 20 Betten und nicht 50.
- Wirklich zur Verzweiflung gebracht hat mich, dass in Burgos der alte Bahnhof (südlich in der Stadt) eingezeichnet ist, obwohl seit 2008 der Bahnhof (Rosa de Lima) nördlich außerhalb liegt.

Mit dem, was ich heute weiss, würde ich vermutlich GAR KEINEN Führer mitnehmen, sondern mir auf einem der Web-Dienste das Höhenprofil und mögliche Etappen ausdrucken und das ggf. mit ein paar Anmerkungen oder Infos aus Wikipedia und Co. versehen. Das ist leichter, günstiger und aktueller - ferner beschäftigt man sich dabei auch mit dem Weg. Und zum Finden des Camino arragnés und francés vor Ort braucht man wahrlich keinen Führer - die sind meist mehr als ausreichend mit gelben Pfeilen markiert. Und falls doch mal ein Pfeil fehlt (z.B. in der Stadt), hilft der Führer ganz bestimmt nicht weiter.

Für alle, die mit diesem oder einem anderen Führer losgehen: Buen Camino!
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53 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Reiseführer mit allem was man braucht, 17. August 2006
Von 
G. Elisabeth (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rother Wanderführer: Spanischer Jakobsweg. Camino frances von den Pyrenäen bis Santiago de Compostela. 41 Etappen, mit GPS-Tracks (Broschiert)
Wir sind mit 2 verschiedenen Reiseführern losgegangen. Haben im Endeffekt nur mit diesem "gearbeitet". Die Etappen kann man sich selbst einteilen, da jede Herberge gut beschrieben ist. Es sind sogar mehr Herbergen vorhanden, als hier angeführt, da immer wieder neue gebaut werden. Wichtig sind auch die Hinweise zu Wasserquellen, Einkaufsmöglichkeiten und ärztliche Versorgung,... Auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind kurz und prägnant beschrieben - wichtige Zusatzinformationen, die die Ankunft in Santiago de Compostela betreffen, sind auch drinnen. Die Höhenprofile sind eine ausgezeichnete visuelle Zusatzinformation. So auch die Landkarten, die sehr hilfreich sein können. Die Fotos bereichern den Wanderführer. Wir haben relativ viele Pilger getroffen, die mit diesem Führer unterwegs, und auch sehr zufrieden waren. Beim nächsten Mal würde ich wieder - sofern es eine aktuelle Version gibt - diesen Führer mitnehmen.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchwachsen, 4. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Rother Wanderführer: Spanischer Jakobsweg. Camino frances von den Pyrenäen bis Santiago de Compostela. 41 Etappen, mit GPS-Tracks (Broschiert)
Die Aufmachung und Struktur des Reiseführers ist gut gelungen. Interessant sind die Beschreibungen zu den Autonomen Regionen die man durchwandert, sowie die Kästen mit Informationen zu den wichtigsten Stationen auf dem Camino.

Negativ war das unzureichende Höhenprofil, dass nur die Höhen der Städte und Dörfer sowie einzelner Pässe berücksichtigt. Das wirkliche Profil zwischen den Stationen läßt sich nur aus den Texten erahnen.

Die Wegbeschreibung ist sehr unterschiedlich. Streckenweise ist diese zu ausführlich, zum Schluß hin weniger als knapp geschrieben. So kommt es, dass die Wegbeschreibung nach Burgos mehr Platz einnimmt als so manche Etappe in Galizien.

Bis auf einen Fehler sind die Kilometerangaben sehr genau, die Landkartenausschnitte sind sehr groß und der Weg ist bis auf einige Ausnahmen in Galizien gut eingezeichnet. Leider ist die neugebaute Autovia A6 nicht mit drin. Die eingezeichneten Brunnen haben nicht immer trinkbares Wasser.

Gut sind die Informationen über Herbergen, aber leider zu unübersichtlich dargestellt.

Im ganzen ist der Wanderführer brauchbar. Zum Ende (bis auf Santiago) wird Frau Rabe jedoch sehr knapp.

Ein zweiter Reiseführer (speziell für Kulturinteressierte) und eine zusätzliche Internetrecherche zu Neueröffnungen von Herbergen zur Vorbereitung sind angebracht.
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Der" Führer für den Camino Frances, 12. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Rother Wanderführer: Spanischer Jakobsweg. Camino frances von den Pyrenäen bis Santiago de Compostela. 41 Etappen, mit GPS-Tracks (Broschiert)
Meinen Jakobsweg habe ich mit dem durchaus auch guten und von vielen als Standardführer angesehenen Buch "Jakobsweg Camino Frances. Der Weg ist das Ziel" aus dem Outdoor-Verlag gemacht. Aber was mir an diesem Führer aus dem Rother Verlag wesentlich besser gefällt, sind die zusätzlichen Karten (vor Burgos hätte mir das 8 km Industriegebiet Villafria erspart) und die Höhenprofile. Ich kann diesen Führer nur zu empfehlen.
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56 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenig für Genußmenschen, 29. Mai 2006
Von 
S. Uschi (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rother Wanderführer: Spanischer Jakobsweg. Camino frances von den Pyrenäen bis Santiago de Compostela. 41 Etappen, mit GPS-Tracks (Broschiert)
ich habe meine Etappen nach diesem Führer gewählt. Ich bin ganz gut zu Fuß und kann gut wandern aber 30 km und mehr für einen Tag war mir entschieden zu viel. Auch stehen nur Unterkünfte drin in traditionellen Herbergen mit Schlafsälen. Zum Glück hatte ich mir im Netz Adressen von Unterkünften in Hotels und Pensionen besorgt. Der Führer beschreibt zwar ganz gut die Etappen aber für Menschen, die nicht nur spartanisch pilgern wollen, sondern auf dem Jakobswegs ihren Urlaub verbringen ist das Buch nur bedingt hilfreich.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut, aber leider nicht der geeignetste Jakobsweg-Wanderführer, 8. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Rother Wanderführer: Spanischer Jakobsweg. Camino frances von den Pyrenäen bis Santiago de Compostela. 41 Etappen, mit GPS-Tracks (Broschiert)
Bevor ich mich auf die Reise des französischen Jakobswegs von den französischen Pyrenäen bis zum Cap Finisterre gemacht habe, musste ich mich zwischen den wohl zwei besten Pilgerführern für diesen Weg entscheiden: dem Rother- oder dem Outdoor-Wanderführer.
Mir ging es um die Qualität der Informationen. Vor allem Informationen, die der Pilger benötigt, wenn die Situation sie fordert: Höhenprofile, Kartenausschnitte, Wegbeschreibung und essentielle Informationen - alles dann, wenn sie NOTwendig werden.
Mir war wichtig zu wissen, wie viele Kilometer es bis zum nächstgelegenen Ort, und ggf. wie schwierig der Weg bis dorthin sein würde. Vorgegebene Tagesetappenabschnitte würden mir wenig helfen, dachte ich, wenn ich sie aus unvorhergesehenen Gründen nicht einmal bis zur Hälfte schaffen würde. Also benötige ich auch keine vorgegebenen Zeitangaben der Etappen. Denn eines habe ich auf dem Jakobsweg gelernt: Jeder hat eine ganz eigene Gangart und ein eigenes Tempo. Wozu Zeitangaben? Mir reichte zu wissen, dass ein unbeeinträchtigter Wanderer etwa 4-6 Kilometer in der Stunde zurücklegen kann. Daher waren für mich die Korrektheit und Wichtigkeit der Informationen über jeden einzelnen Ort und der Abstand zu nächstgelegenen Ortschaften, Herbergen, Apotheken, Läden, Geldautomaten, etc. von Bedeutung.
Meinem Bauchgefühl folgend, habe ich mich statt dem Rother-Wanderführer für den Outdoor-Führer von Raimund Joos entschieden. Scheinbar eine gute Wahl, wie mir Pilger häufig berichteten. Sie beklagten sich über die teilweise unpräzise Schilderung der Wegbeschreibung und des Schwierigkeitsgrads. Eine geübte Südtirolerin hatte sich einmal verlaufen, obwohl dies selten vorkommt und sie sehr umsichtig und erfahren war. Andere fragten sich, ob die Autorin den Weg jemals selbst in Gänze gewandert sei. Fairerweise will ich aber nochmals erwähnen, dass der Rother-Führer trotz aller Kritik eben auch zu den besten für den Camino francés zählt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Den nehm ich wieder mit!, 13. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Rother Wanderführer: Spanischer Jakobsweg. Camino frances von den Pyrenäen bis Santiago de Compostela. 41 Etappen, mit GPS-Tracks (Broschiert)
2008 bin ich den Camino frances gegangen. Nun plane ich, von Deutschland aus zu gehen. Und ich habe mir schon den Rother für den badde-wüddemberger Weg und werde mir auch noch die Frankreichwanderführer von Rother besorgen. Eigentlich sagt das alles.

Wem das nicht reicht:
Die hier bemängelten mitunter sehr knappen Beschreibungen habe ich natürlich auch gesehen. Aber ehrlich, wo nix Wichtiges ist, warum sollen die Romane schreiben? Schließlich muss _ich_ das alles schleppen. Jedes einzelne Blatt zuviel.

Die Höhenprofile pro Etappe halfen mir super bei der Planung der Tagesetappen. Ich habe drin rumgemalt, bis wohin ich gehen will, etc. Und ungenau? Klar, im Pilgerbüro bekam ich noch einen Din-A4-Zettel mit höheren Höhenprofilen, wo starke Anstiege deutlicher zu sehen waren. Aber wenn das Höhenprofil jeder Etappe eine halbe Seite hoch gewesen wäre, hätte ich ja fast 20 Seiten mehr gehabt. Wenn ich die Wahl habe, entscheide ich mich für weniger Ballast und gewöhne mich dran.
Die Karten des Rother sind so gut, dass ich nie lange suchen musste. Und die riesige Baustelle mit dem ständig verlegtem Weg vor Reliegos - das kann man dem Rother nicht anlasten....

Die Herbergen sind ausreichend genau beschrieben. Und ganz wichtig: es gab deutliche Hinweise, auf welchen Abschnitten man wenige bzw. gar keinen Brunnen haben würde. Ein einziges Mal habe ich es nicht geglaubt... Der Fehler passiert mir kein zweites Mal!

Ein Tipp: es gibt so kleine klammerartige Lesezeichen aus Metall - sowas ist genial beim Wandern, um immer die aktuelle Etappe zu haben, ohne dass einem irgendwelche Zettel aus dem Wanderführer fallen. Ach ja, und ich hatte meinen Rother immer in der Brusttasche des Hemdes - es passt genau.
Ich habe hier eben mal gesucht, sowas in der Art: Lesezeichen Edelstahl 3er Set Love

Dass der Anstieg nach O Cebreiro der letzte starke Anstieg ist, ist korrekt. Ansonsten ist Galicien nicht schlimmer als das Weserbergland. Ständig rauf und runter laufen. Zum Camino duro sei gesagt: Wer die Pyrenäen geschafft hat, schafft auch den Camino duro. Schuhe ordentlich gebunden haben mal vorausgesetzt. Wer allerdings erst in Triacastela anfängt, der weiß natürlich nicht, wie "wirklich anstrengend" ist. Wirklich richtig anstrengend sind der Anstieg hinter der Auberge Horrison, der Camino Duro und o Cebreiro, wo ich doppelt so lange brauchte, wie vom Rother veranschlagt. Weil ich Asthmatikerin bin. Bei allem anderen haben die Zeitangaben des Rother für mich gut gepasst.

Ich habe auch den Outdoor zuerst in der engeren Wahl gehabt, fand aber die Karten dort zu reduziert und im Text zuviel Nebensächliches. Ich bin dann zum Rother übergelaufen und habe es nicht eine Sekunde bereut. Den Ballast eines zweiten Wanderführers konnte ich mir als Alleinreisende nicht leisten.

Wie eingangs schon gesagt, falls ich in 2012 tatsächlich genug Urlaub kriegen sollte, werde ich für die komplette Strecke von Würzburg nach Santiago die Rother nehmen. Genauer gesagt, ich besitze den südwestdeutschen Rother schon von Würzburg nach Straßburg Südwestdeutsche Jakobswege: Von Würzburg nach Straßburg, Waldshut-Tiengen und an den Bodensee 45 Etappen. Und bin gerade dabei, die beiden französischen zu bestellen. Das Einzige, was ich mir jetzt noch wünsch, ist ein Rother von Hannover bis nach Würzburg...
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