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VINE-PRODUKTTESTERam 29. August 2012
Ich selbst bin kein klassischer Operettenliebhaber, sondern eher ein Klassikfan. Um offen zu sein, bewirkt der Auftritt des "Bärbeli" im Schwarzwaldmädel für mich ungefähr dasselbe wie der Biss in eine Zitrone. Dennoch weiß ich wie viele andere um die zahlreichen Perlen des Operettenrepertoires. Die Einspielungen mit Ackermann als Dirigent bei EMI etwa, aber auch die Werke Lehars, der von der kompositorischen Statur her oft Puccini-Niveau erreicht, und die Werke von Johann Strauß II machen immer wieder neugierig. Wer daher, so wie ich, aus der etwas weniger heiteren Ecke kommt, ist mit diesem Werk bestens bedient. Es besteht aus einem allgemeinen Teil zur Operette als Kunstwerk und einem besonderen mit Portraits der einzelnen Komponisten. Dabei verfolgt der Autor einen eigenwilligen in der Sache aber überzeugenden Kurs. Konsequent setzt er auf die internationale Dimension des Themas. Gilbert & Sullivan, die Zarzuela und die Werke Offenbachs kommen genauso vor wie die Wiener Operette, die man in erster Linie mit dem Thema in Verbindung bringt. Einige Komponisten, darunter Jessel, den Schöpfer des besagten Schwarzwaldmädels, und Raymund (Maske in Blau) kommen garnicht in eigenen Werkportraits vor. Alle großen Operettenkomponisten (Fall, Suppé, Künnecke, Oscar Straus usw.) sind aber prominent vertreten. Die Werke selbst werden auf ihren musikalischen Stil , aber auch im Hinblick auf ihre künstlerische Aussage hin durchleuchtet. Dem Autor liegt dabei die kritisch-freche Operette à la "Vie parisienne" eindeutig mehr alsdie Czardasfürstin mit ihrer Verherrlichung des Adels der Vorkriegsjahre. Allerdings würdigt der Verf. etwa Emmerichs Bajadere als fortschrittliches Werk. Überzeugend wird mit Notenbeispielen gearbeitet, so dass auch die musikalische Analyse nicht hintansteht. Ausweislich des Vorwortes will das Werk auf eine Erweiterung und Umschichtung im Repertoire der Theater hinwirken. Dies scheint nicht utopisch; denn Werke wie das vorliegende entfalten häufig eine Langzeitwirkung. Der Interessierte findet hier jedoch eine Fülle von Anregungen, gut begründete und vor allem eigenständige Einschätzungen der Qualität der Werke. Wer es deshalb mit der Operette versuchen will, kann sich hier hervorragend vorbereiten.
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