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am 17. Mai 2000
Analyse ist etwas, was für den Musikwissenschaftler ein unabdingbares Handwerkszeug darstellt: Analyse zu lernen ist notwendige Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium. Allerdings stellt sich dieses Lernen als etwas sehr problematisches dar, denn eigentlich wird man in entsprechenden Lernmaterialien immer nur mit dem Ergebnis der analytischen Tätigkeit konfrontiert; der Weg dorthin bleibt allzu oft im Dunklen. Diesem Missstand begegnet Clemens Kühn, Professor für Musikwissenschaft, mit einem Buch, an dem vor allem erfreulich wenig spüren lässt, dass hier ein Mann vom Fach doziert: Durchweg verständlich wird hier das Vorgehen analytischer Tätigkeit beschrieben, eindringlich auf Gefahren verwiesen und dabei das Auge für kompositorische Details und Schlüssel zum Gehalt geschärft. Dabei überlässt es Kühn oft zunächst dem Leser, mit eigenen Analyseversuchen zum Ziel zu gelangen, um erst danach seinen eigenen Weg darzulegen - ein bestechendes Konzept. Überdies stellt der Autor klar, dass es den Königsweg zu erfolgreichen Analysen nicht gibt - man nimmt eine Sonate Beethovens, versucht sie analytisch zu erfassen, und nimmt man sich eine weitere, so sieht man schnell: sie funktioniert doch wieder ganz anders. Individuelle kompositorische Konzepte erfordern flexible analytische Herangehensweisen - aber Kühn doziert nicht verschiedene Methoden, sondern schult das Vermögen, eigene Ansätze zu entwickeln. Ein Meilenstein - nach de la Mottes Analysebuch das erste wichtige Buch auf diesem Gebiet und uneingeschränkt zu empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 29. Mai 2004
Das Buch ist umfangreich, detailliert und gut ausgearbeitet, dürfte aber nur für "Kenner" etwas taugen, also etwa Musikstudenten, Musikwissenschaftler usw., jedoch kaum für Schüler oder als Unterrichtsmaterial.
Kühn zeigt interessante Herangehensweisen an die verschiedensten musikalischen Phänomene, seien es Harmonik, Melodik, Rhythmik, Tonarten oder Bewegungsmuster. Besonders positiv sind mir die vielen schönen Notenbeispiele aus den verschiedensten Stücken und Epochen aufgefallen, die wirklich sehr gut zusammengestellt sind.
Interessant sind ungewöhnliche Ansätze, wie die Analyse von Taktgruppen, Satzart, Farbe usw. Hier jedoch sehe ich genau das Manko des Buches: der Titel "Analyse lernen" scheint Laien und Anfänger anzusprechen - aber diese haben mit Sicherheit nicht den nötigen musikalischen Überblick, um diese Phänomene überhaupt erfassen zu können.
Man muss also bereits analysieren KÖNNEN, wenn man von dem Buch profitieren will - nur passt dann der Titel nicht mehr so recht. "Fortgeschrittene" allerdings bekommen viele gute Anregungen.
11 Kommentar|42 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Januar 2009
Es ist doch schön zu merken, dass manche Autoren es schaffen, eine spannende Schreibweise zu benutzen. Spannend, informativ, und ein MUSS für jeden, der lernen will, Stücke aus ALLEN Epochen zu analysieren.
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