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5.0 von 5 Sternen Physik im täglichen Leben verstehen ohne viel Mathmatik
Physik ist bei vielen Schülern als dogmatisch und schwierig verschrieen. F. Herrmann bietet einen unkonventionellen und sehr anschaulichen Zugang, der darauf angelegt ist, die physikalischen Phänomene des Alltags zu verknüpfen. Zentraler Begriff ist die Energie. Damit Energie überhaupt fließen kann, ist ein Energieträger notwendig. Solche...
Veröffentlicht am 10. September 2008 von Wolfgang Doster

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Warten auf das grosse Licht ...
Ja, Karlsruhe zeigt, wo in der Physik vorne ist. Dennoch halte ich es fuer sinnvoll, den Inhalt zu lesen und kritisch zu hinterfragen. Besonders im ersten Band erkenne ich eine gefaehrliche Art der Begriffsverdunklung: *Energie* und *Impuls* mitsamt ihren Einheiten werden dem Leser geradezu *untergejubelt*, was unzaehlige Beispiele schwer erkennen lassen. Es wird in...
Veröffentlicht am 27. November 2011 von Heiko Schröder


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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Warten auf das grosse Licht ..., 27. November 2011
Von 
Heiko Schröder (Praha, Tschechien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Karlsruhe Physikkurs. Ein Lehrbuch für die Sekundarstufe 1 / Band 1: Energie, Impuls, Entropie (Taschenbuch)
Ja, Karlsruhe zeigt, wo in der Physik vorne ist. Dennoch halte ich es fuer sinnvoll, den Inhalt zu lesen und kritisch zu hinterfragen. Besonders im ersten Band erkenne ich eine gefaehrliche Art der Begriffsverdunklung: *Energie* und *Impuls* mitsamt ihren Einheiten werden dem Leser geradezu *untergejubelt*, was unzaehlige Beispiele schwer erkennen lassen. Es wird in keiner Weise erklaert, was Energie ist, noch wird klar dazu Stellung bezogen, dass *es wichtig ist einzusehen, dass wir in der heutigen Physik (gar) nicht wissen, was Energie ist* (Richard P. Feynman). Erklärungen werden manchmal durch Pseudoerklaerungen ersetzt, die -- salopp gesagt -- irgendeine mengenartige Groesse stroemen sehen, obgleich sich dies dem Auge nicht zeigt. Bei den Impulsstroemen beschraenken sich die Autoren auf Zwei-Koerper-Probleme, in denen das Konzept auch klappt. Fragt sich nur, wie ihre Impulse stroemen, wenn eine Bombe platzt und sich die Splitter radial vom Zentrum entfernen. Die Kraft wird lange Zeit vermieden, und dann als stroemender Impuls pro Zeit eingefuehrt, wobei eine Impulsdifferenz vermieden wird, so dass eine grosse Verwechslungsgefahr mit dem bestehenden Impuls eines Gegenstands besteht.

Ich halte es fuer einen Selbstbetrug zu glauben, dass der Impuls eine anschaulichere Groesse waere als die unmittelbar erfahrbare Kraft. Behauptungen wie *Jede physikalische Groesse wird durch einen Buchstaben abgekuerzt. Diese Abkuerzungen sind international festgelegt.* oder dass der Impuls *in Huygens* gemessen werde, sind zwar marginal, aber nicht nur falsch, sondern lassen eine missionarische Absicht der Autoren befuerchten.

Die Sprache wirkt zwar einfach, kommt aber eindeutig aus der akademischen Ecke: *Wir beginnen mit einem sehr umfangreichen Teilgebiet der Mechanik. Hier zunächst eine vorläufige Definition: Die Mechanik befasst sich mit der Bewegung von Gegenständen.* Eine starke Bevorzugung technischer Beispiele *aus dem Alltag* ist auffaellig und vermittelt kaum den Eindruck, dass es sich bei der Physik um eine Naturwissenschaft handelt. Die Schueler werden *ganz gewiss nicht abgeholt, wo sie stehen*, womit ich auch deren Interessenswelt meine: Astronomie fehlt zum Beispiel fast voellig.

Die Energie der Autoren ein neuartiges Konzept aufzustellen, ist allerdings eindrucksvoll. Das Ergebnis ueberzeugt mich um so weniger. Wenn schon allein die Aufmachung des Buches und der ganz gewiss nicht bescheidene Titel den Anspruch zu erheben scheint, mit Berkeley oder gar den Vorlesungen von Feynman eine Art >>Bibel der Physik<< zu werden, frage ich mich, warum nichts, aber anscheinend ueberhaupt nichts von Richard Feynmans didaktischen Kniffen in das Werk eingeflossen ist (von den Kritzelzeichnungen mal abgesehen). Trotz der einfachen Sprache schimmert immer wieder der Eindruck durch, es handle sich um das Manifest einer didaktischen Sekte, der es nur in zweiter Linie darum geht, Schuelern etwas beizubringen, sondern in erster Linie darum, um jeden Preis etwas *Neues* zu liefern (das so neu ja gar nicht ist; schon Heinrich Hertz hat mit einem vergleichbaren Ansatz einschlaegige, und negative Erfahrungen gemacht), das den Stempel *Karlsruhe* traegt.
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11 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Warnung vor diesem Werk., 14. Dezember 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Karlsruhe Physikkurs. Ein Lehrbuch für die Sekundarstufe 1 / Band 1: Energie, Impuls, Entropie (Taschenbuch)
Es wird ein didaktisches Konzept aufgebaut, das jegliche Entwicklungen eines kleinstmöglichen Begriffssystems der Physik konterkariert. Längst überholte Konzepte aus vergangenen Jahrhunderten werden aufgewärmt. Etablierte Begriffe der Wissenschafts-Physik werden aus vorgeblich didaktischen Gründen in Frage gestellt. Noch dazu birgt das Konzept der Autoren zusätzliche Widersprüche (s. entsprechende Fachveröffentlichungen). Finger weg, wer Physik lernen und mit irgend jemandem außer den Autoren darüber sprechen möchte!
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4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Physik im täglichen Leben verstehen ohne viel Mathmatik, 10. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Karlsruhe Physikkurs. Ein Lehrbuch für die Sekundarstufe 1 / Band 1: Energie, Impuls, Entropie (Taschenbuch)
Physik ist bei vielen Schülern als dogmatisch und schwierig verschrieen. F. Herrmann bietet einen unkonventionellen und sehr anschaulichen Zugang, der darauf angelegt ist, die physikalischen Phänomene des Alltags zu verknüpfen. Zentraler Begriff ist die Energie. Damit Energie überhaupt fließen kann, ist ein Energieträger notwendig. Solche Träger sind Wärme, Impuls, elektrische Ladung und chemische Stoffe. Maschinen sind dann Umladestationen für Energie. Bei einem Elektromotor wird die Energie vom Träger "Elektrizität" auf den Träger "Drehimpuls" umgeladen. Mit Energieflußbildern können so alle Geräte und Maschinen der Technik beschrieben werden. Verknüpfungen und Analogien zwischen verschiedenen Fachgebieten werden sichtbar. Die zentralen physikalische Größen sind mengenartig, deren Transport kann als Stofftransport veranschaulicht werden. Statt Differenzialgleichungen zu lösen, macht man Energie und Stoffbilanzen. Bilanzen sind einfacher zu verstehen und man kommt mit weniger Mathematik aus als bei differenziellen Beschreibungen, weil hier die grundlegenden Erhaltungssätze der Physik im Mittelpunkt stehen. So werden die 3 schwierigen Newton'schen Axiome durch eine einziges, die Impulserhaltung ersetzt. Die schwierige Entropie wird mit dem im Alltag geläufigen Begriff der Wärme identifiziert. Ich habe den Karlsruher Physikkurs bei der Ausbildung von Berufsschullehren ohne physikalische Vorbildung mit Spaß und Erfolg eingesetzt.
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0 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für Lehrer, 20. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Karlsruhe Physikkurs. Ein Lehrbuch für die Sekundarstufe 1 / Band 1: Energie, Impuls, Entropie (Taschenbuch)
Ich habe das Buch für Ausbildungszwecke gekauft und mich intensiv mit den Inhalten des Buches und den klassischen Ansichten der Physik auseinander Gesetz. Ich empfinde es deshalb als ein Muss für Lehrer, da es versucht die Inhalt ganz anders aufzuziehen, dabei entsteht eine neue Begriffsstruktur, die hierarchisch angeordnet werden kann und SuS leichter fällt. Ich empfehle dieses Werk und die anderen Bände aber nicht um seinen Unterricht lediglich hiermit zu gestalten, sondern als Anreger, alternative Lernwege auszuloten und zu sehen das neue Konzepte funktionieren.
Für SuS wird dieses Werk leicht verständlich sein, bringt aber später weitere Schwierigkeiten mit sich, welche neue Fehlvorstellungen hervorrufen können, die noch nicht unbedingt bekannt sind.
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Der Karlsruhe Physikkurs. Ein Lehrbuch für die Sekundarstufe 1 / Band 1: Energie, Impuls, Entropie
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