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Adrian ist ein 17jähriger Junge, der statt einem gleich zwei Väter hat und er ist schwer krank. Um ihm seine letzten Tage so angenehm wie möglich zu machen, ziehen seine Väter daher mit ihm in ein altes Kutscherhaus nach St. Irias. Ein inoperabler Tumor in seinem Kopf lässt ihn halluzinieren. Für Adrian selbst ist diese kalte Stelle", wie er sie nennt, Teil seines Lebens geworden. Auch seine ganzen halluzinierten Personen, mit denen er sich Wortgefechte liefert, Angst vor ihnen hat oder manchmal sogar Rat sucht.

Kurz nach seinem Umzug nach St. Irias begegnet Adrian im Garten des Hauses einem wunderschönen Mädchen - November Vandenbourgh. Scheinbar kommt sie direkt aus dem verlassenen und verfallenen Herrenhaus - hat Adrian eine neue Halluzination?
Doch kurz darauf trifft er genau das gleiche Mädchen im Ort wieder, aber sie war nicht im Herrenhaus. Wie alle Dorfbewohner meidet sie das Haus.

November wohnt bei einer Bekannten im Museum des Dorfes und ist dennoch irgendwie mit dem Haus verbunden.
Adrian wird von dem Haus, der Geschichte des Hauses und November magisch angezogen. Doch kann er das Geheimnis des Hauses lüften? Und was hat es mit November auf sich, die zwar ein ganz normales Mädchen zu sein scheint, jedoch eine schwere Last mit sich trägt? Adrian macht sich auf die Suche nach Antworten ...

Die äußere Gestaltung, aber auch die Klappentexte (innen wie außen) machen dem Leser schnell klar, dass es sich hier um ein mystisch-düsteres Buch handelt.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir persönlich etwas schwer. Alles ist sehr verwirrend, da man zunächst die ganzen Personen und Halluzinationen sortieren muss. Adrian kategorisiert seine Halluzinationen in Laren (Gut) und Lemuren (Böse).

Den Prolog bildet der Monolog des Bräutigams. Was es damit auf sich hat, wird dann im Laufe der Geschichte deutlich. Danach geht es mit Adrian und seinem Versuch ein Tagebuch zu schreiben weiter. Man lernt Adrians Vergangenheit bzw. den Grund für den Umzug kennen und wird gleich mit den Laren und Lemuren konfrontiert. Mir gelang es erst nach und nach herauszufiltern, wer ein Lar, ein Lemur und ein lebender Mensch ist.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Adrian, Novembers Tagebuch und November erzählt.

Neben seiner Krankheit hat Adrian, gerade in einem so beschaulichen Dörfchen, mit den Vorurteilen wegen seiner beiden Väter zu kämpfen. Ein moderner Männerhaushalt wird nicht gerne gesehen und so wird Adrian schnell zum Außenseiter. Lediglich November begegnet im freundlich und nett. Es ist daher nicht verwunderlich, dass zwischen Adrian und November eine kleine Romanze entsteht.
Letztlich muss Adrian aber kämpfen und sich entscheiden zwischen dem Haus, seiner Liebe zu November und dem Tod.

Ich habe mich sehr auf das neuste Buch von Susanne Gerdom gefreut und war erst mal von dem ganzen Durcheinander zu Beginn des Buches irritiert. Fast schon wollte ich aufgeben und das Buch zur Seite legen, aber der Schreibstil und die Tatsache, dass mir bisher immer alle Bücher von ihr gefallen haben, ließen mich dranbleiben.
Nach etwa 50 Seiten hatte ich dann alle Personen, Halluzinationen und Gegebenheit sortiert und konnte in die Geschichte eintauchen.

Susanne Gerdom versteht es, ihre Leser zu fesseln und mit in die Geschichte reinzunehmen. So habe ich nicht nur Adrian und November begleiten dürfen, sondern wurde Teil des Duos und habe bei der Aufklärung der Geheimnisse um das Haus mit gerätselt.
Die Geschichte beinhaltet viele Wendungen, Geheimnisse und Spannungspunkte. Auf den ersten Blick ist nie eindeutig klar, was passiert gerade in der Gegenwart und was liegt im Vergangenen. Als Leser wird man immer bei der Stange gehalten, mitzudenken. Im letzten Drittel zieht die Autorin die Spannung noch einmal an

Sprachlich ist das Buch in der heutigen Sprachgebung geschrieben und daher einfach und leicht lesbar.

Fazit:
Ein verwirrender Einstieg bildet das Tor zu einer Gänsehautgeschichte mit Suchtfaktor.
Hat man die Personen sortiert, kann man nicht mehr von dem Buch lassen. Daher von mir eine Empfehlung.
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Mit "Das Haus am Abgrund" habe ich mich auf eine Reise nach Cornwall begeben. Auf dieser Reise musste ich schon bald lernen, dass es manchmal gar nicht so leicht ist, zwischen Realität und Halluzination zu unterscheiden. Was passiert gerade wirklich und was wird mir bloß suggeriert?
Ein nervenaufreibendes Leseabenteuer, bei dem die "Dauer-Gänsehaut" im Preis enthalten ist.

Adrian leidet an einem unheilbaren Hirntumor. Zusammen mit seinem leiblichen Vater und dessen Lebensgefährten zieht er ins beschauliche Küstendörfchen St. Irais, um dort etwas Ruhe zu finden. Doch anstatt Ruhe findet er hier ein altes Spukhaus, das von allen Dorfbewohnern gemieden wird und Adrian den Schlaf raubt. Er fühlt sich zu dem alten Herrenhaus hingezogen und will mehr über seine Geschichte erfahren. Je tiefer er jedoch in die Geheimnisse von Heathcote Manor und dessen schaurige Vergangenheit eintaucht, desto häufiger wird er von Halluzinationen heimgesucht.
Und dann ist da November, kurz Nova genannt, ein Mädchen, das er in dem eigentlich unbewohnten Haus gesehen haben will. Auch sie zieht ihn magisch an. Noch weiß er nicht, welch düsteres Geheimnis dieses hübsche Mädchen umgibt und was sie mit dem alten Spukhaus zu tun hat. Doch schneller als ihm vielleicht lieb ist, wird er sich nicht nur der Wahrheit, sondern auch einem viel mächtigeren Gegner stellen müssen...

Mit dem Aufschlagen der ersten Seite begann auch die Gänsehaut meine Arme hinaufzukriechen. Sie nistete sich förmlich ein, machte es sich bequem und erinnerte mich beim Lesen - mal stärker, mal schwächer - daran, dass sie noch da ist. "Das Haus am Abgrund" ist definitiv anders als alle anderen Bücher, die ich bisher gelesen habe. Ich dachte, mich erwartet eine gruselige Spukgeschichte, aber "Das Haus am Abgrund" ist weitaus mehr als das.

"Die Welt spiegelt sich in jedem Auge, aber in seinem Zentrum steht das Ich und sonst gar nichts. Ein schwarzer, tiefer Tunnel, der in das innerste Wesen führt."
S. 19

Susanne Gerdom versteht es, ihren Lesern von Anfang an ein großes Fragezeichen auf die Stirn zu malen und sie gehörig zu verwirren. Mit wem spricht Adrian da? Mit einem Roshi? Was ist ein Roshi? Ein japanischer Lehrmeister? Und was macht der in 'nem kleinen Cottage an Adrians Seite? Und wer ist das da? Ein schrilles Mädel, das Adrian drängt an seinem Bild weiterzumalen? Eine merkwürdige Konstellation. Wohnen sie alle in einem Haus? Und dann taucht auch noch ein Joker auf, der Heath Ledger in seiner Rolle im Batman-Abenteuer verdamt ähnlich sieht... Hirngespinste? Geister? Halluzinationen? Wer ist real? Was passiert wirklich? Diese Fragen stellt man sich fortlaufend auf jeder neuen Seite des Buches. Glaubt man schließlich, eine Frage mit Gewissheit beantworten zu können, grinst einem der fiese Joker ins Gesicht und kreischt "Ääääätsch, falsch geraten".

"Schmale, steile Straßen, das Schreien der Möwen und der Geruch des Atlantiks ... alles so malerisch und so wunderschön und so zum Kotzen."
S. 89

Trotz all der Verwirrung lernte ich Adrian schnell kennen und bekam tiefe Einblicke in seinen Gemütszustand, seine Gedanken, seine Ängste und seine Gefühle. Ich fühlte mich ihm sehr nah und spürte beinahe seine "Kalte Stelle", wie er das Ungeheuer in seinem Kopf nennt.
Auch die anderen Charaktere blieben keineswegs blass. Jonathan, Adrians Stiefvater, schloss ich direkt in mein Herz, während ich den Geistern/Halluzinationen, die Adrian sieht, eher skeptisch entgegenblickte, wobei auch sie interessant beschrieben werden.
Ein weiterer wichtiger Charakter in dieser Geschichte ist November. Ihre Tagebucheinträge ziehen sich durchs gesamte Buch. Das 15- fast 16-jährige Mädchen ist die Novembertochter, das Winterkind, deren Schicksal seit Jahrhunderten vorbestimmt ist.

"Es war totenstill. Sie konnte das leise Rauschen der Wellen hören, das Wispern des Windes in den Ästen der Bäume. Sie war allein in diesem riesigen, düsteren Haus. Die Halle, in der sie stand, war so prachtvoll wie schrecklich. Sie kannte dieses Haus so gut wie ihre eigene Hand und es war ihr gleichzeitig vollkommen fremd.
Novembertochter, flüsterte das Haus leise. Winterkind.
An deinem sechzehnten Geburtstag gehörst du endlich mir ..."
Rückentext des Buches

Nach wenigen Seiten hatte mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Ich tauchte tief ein, schlich mich zusammen mit Adrian und Nova ins alte Haus, konnte nicht begreifen was ich dort sah und ließ mich von Adrians Halluzinationen verwirren.

Das Besondere an diesem Buch war für mich aber nicht nur die verwirrende, gruselige und mitreißende Geschichte, sondern auch der berührende, emotionale, harte wie weiche, jugendlich wie altertümliche Schreibstil der Autorin. Susanne Gerdom arbeitet mit einer Vielzahl an Bildern, die sie vorm inneren Auge ihrer Leser entstehen lässt. Mal tastet sie sich ganz behutsam und vorsichtig heran, mal schlägt sie mit ihrer Feder zu wie mit einer Axt. Da dies mein erstes Buch der Autorin war, konnte sie mich mit ihrer Art des Schreibens überraschen und beGEISTern. Immer wieder erwischte ich mich dabei, wie ich einzelne Passagen, ja sogar ganze Kapitel, laut vorlas, nur um den schönen Klang der Wörter zu hören, die für mich stellenweise wie Poesie wirkten - und das in einem Mystery-Thriller.

Im finsteren Keller des schaurigen Spukhauses zelebriert die Autorin, auf einem auf alten Knochen aufgebauten Thron, den grausigen und nervenaufreibenden Höhepunkt der Geschichte. Sie entwirrt das Knäuel der "Was ist real und was nicht?"-Fäden und präsentiert ihren Lesern ein plausibles, emotionales Ende.

Auch wenn ich mir persönlich ein etwas anderes Ende gewünscht hätte, spreche ich an dieser Stelle eine eindeutige Leseempfehlung aus. Wenn ihr euch traut, öffnet die alte, morsche Tür des Spukhauses von St. Irais, taucht ein in seine schaurige, verfluchte Vergangenheit und begleitet die von mir fest ins Herz geschlossenen Protagonisten auf ihrem steinigen und unausweichlichen Weg in den düsteren Abgrund...
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Auf der Suche nach einem Buch, das mich gruseln lässt, landete ich bei "Das Haus am Abgrund" im neuen bloomoon Verlag. Kurzerhand bestellt und ebenso kurzerhand gelesen. Denn einmal angefangen, kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen, und so klappte ich bereits am selben Abend nach einigen aufregenden Lesestunden das Buch wieder zu.
Am Anfang fiel es mir ungewöhnlich schwer, in das Buch hineinzufinden. Mir schien es, als würde gerade auf den ersten Seiten ein roter Faden fehlen, als würde einfach nicht klar sein, in welche Richtung sich alles entwickeln soll. Adrian, der an einem Hirntumor leidet, spricht mit zahlreichen Personen und nennt Namen, die mir zunächst gar nicht einleuchteten. Präsens- und Präteritumsformen wechseln sich - anfänglich scheinbar willkürlich - ab und ließen mich zunehmend die Stirn runzeln. Irgendwann machte es jedoch Klick: infolge seines Hirntumors hat Adrian mit Halluzinationen zu kämpfen und spricht mit eben diesen Visionen, als wären es normale Menschen. Das bringt ihn ab und zu natürlich in verzwickte Situationen, auch wenn seine Familie - die aus seinem Vater und dessen Partner besteht - diese besondere Eigenheiten längst kennen. Den 3er-Männerhaushalt fand ich mal erfrischend anders und auch irgendwie besonders im Vergleich zum Familienmodell zahlreicher anderer Geschichten. Die damit verbundenen Probleme und Anfeindungen (ja, denn das 21. Jahrhundert hat offenbar noch nicht bis in das kleinste kornische Dorf Einzug gehalten) werden von der Autorin ebenso beleuchtet und gut in die Gesamthandlung verpackt.
Adrian macht die Bekanntschaft von November, einem Mädchen, das über viele Generationen mit dem alten Herrenhaus des Dorfes verbunden ist. Tiefer verbunden ist, als beide zunächst annehmen, und in der Folge taucht die Erinnerung an einen alten Familienfluch wieder und wieder auf und wird nicht nur für November immer bedrohlicher. Die leichten romantischen Anbandelungen zwischen ihr und Adrian, die von Beginn eher nur angedeutet sind, drohen daher stets durch die Familiengeschichte Novembers zu scheitern. Beide verstehen erst nach und nach, welches Schicksal auf das Mädchen warten wird und welche unglückselige Rolle Adrian dabei spielt.
Was ist "Das Haus am Abgrund" also? Es ist ein Buch, das spannende Lesestunden bietet, das einen in seinen Bann zieht, weil man unweigerlich wissen will, wie es weitergeht. Es liefert zwar Ansätze zu gruseligen Themen, aber eher oberflächlich, Gruselfans sollten also einfach nicht zuviel erwarten. Es ist aber vor allem auch ein Buch, bei dem mir am Ende ein "Klick"-Gefühl gefehlt hat, da ich das Gefühl nicht loswerde, irgendeinen wesentlichen Punkt am Ende, bei der Auflösung, verpasst zu haben. Beim Zuklappen des Buches machte sich bei mir neben leichtem Unverständnis auch eine kleine Unzufriedenheit breit.

Fazit:
"Das Haus am Abgrund" ist ohne Zweifel toll geschrieben und entwickelt - einmal angefangen zu lesen - unweigerlich eine Sogwirkung, der man sich nicht entziehen kann. Den Umgang sowohl mit der Krankheit Adrians als auch mit der ungewöhnlichen Familienkonstellation hat mir gut gefallen, ebenso wie die Grundidee des Romans. Für mich hätte es eine Spur gruseliger und "düsterer" sein können, und ich würde mir - ehrlich gesagt - eine Erleuchtung bezüglich des Ausgangs wünschen.
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am 10. Juni 2013
...für eine herrlich schaurig-schöne Lesenacht! Mystery, Cornwall, das klang genau richtig für mich, auch wenn 'Das Haus am Abgrund' eher als Jugendbuch deklariert ist und ich doch schon etwas älter bin. Susanne Gerdoms Schreibstil fasziniert mich, sie packt da was zwischen die Zeilen, unerklärlich. Etwas, das einfach süchtig macht. Anfangs war es für mich leicht verwirrend, was ist Wirklichkeit, was ist Halluzination von Adrian, aber dann gab es für mich kein halten mehr.

Sehr bildlich, atmosphärisch geschrieben, in sehr eigenem Stil, wechselnd zwischen emotional und relativ kühl, aber dann wieder gruselig-mysteriös, voller versteckter Spuren hinführend zur Auflösung der Geschichte rund um das Haus, um die Familie Vandenbourgh. Dazu das Thema Homosexualität ganz toll mit eingebaut, für mich sehr schön zu lesen. Grade im Jugendbuchbereich sollten solche Themen kein mehr Tabu sein, sondern das, was es ist : Normalität.

Der Schluß hat mich etwas nachdenklich gemacht, aber letztendlich doch auch zufrieden.

Dieses Buch ist nicht 'normal', es ist für mich herausragend, und der Name Susanne Gerdom ist somit ganz weit oben auf meiner to-read-Liste
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Düster und geheimnisvoll thront das alte englische Herrenhaus Heathcote Manor auf den Klippen über dem Meer. Auf den 16jährigen Adrian, der mit seinen beiden Vätern vor kurzem erst nach Cornwell gezogen ist und im Kutscherhaus direkt neben dem Landsitz lebt, übt das Gemäuer eine hypnotische Faszination aus.

Dringt in der Nacht wirklich Lichtschein aus den verlassenen, halb verfallenen Hallen, oder ist dies ebenso nur eine Halluzination wie die seltsamen Geistwesen, die Adrians Krankheit ihm vorgaukelt? Im Kopf des 16jährigen wächst ein unheilbarer Gehirntumor und er weiß, dass er nur noch wenige Monate zu leben hat. Die Zeit, die ihm noch bleibt, will er nutzen: Er will das Geheimnis von Heathcote Manor ergründen, das im Dorf hinter vorgehaltender Hand als Spukhaus bezeichnet wird, auf dem ein uralter, mächtiger Fluch liegt. Und er will November kennenlernen, jenes geheimnisvolle, wunderschöne Mädchen, dessen Familie Heathcote Manor gehört und das sich dennoch vor dem Haus fern hält. Je mehr Geheimnisse Adrian lüftet, desto stärker wird sein Drang, November zu beschützen. Denn auch auf der 15jährigen liegt ein Fluch. Sie ist das Winterkind, die Novemberbraut - und ihr Schicksal soll sich an ihrem 16. Geburtstag erfüllen …

Ein heruntergekommenes Herrenhaus, ein Dorf in Cornwall, bevölkert von kleinbürgerlichen Bewohnern, die ihre Geheimnisse nicht mit fremden teilen wollen, Geister, Visionen, ein alter Fluch und eine tragische Liebe … für “Das Haus am Abgrund” bedient sich Susanne Gerdom geschickt an den klassischen Markenzeichen des Schauerromans und spinnt eine spannende, unheimliche Geschichte für junge und junggebliebene Leser. Obwohl der Anfang mit sicherer Hand geschrieben ist und er die wichtigsten Personen der Handlung sehr lebendig zeichnet, dauerte es ca. 70, 80 Seiten, bis mich die Geschichte fesselte. Dann jedoch lies sie mich nicht mehr vom Hacken.

Das Mysterium um ein uraltes Familiengeheimnis, das durch die Jahrhunderte Generation um Generation seinen Tribut fordert, entblättert sich nur langsam. Während erfahrene Leser den Charakteren in einigen Details sicher ein wenig voraus sind, so gelingt es Susanne Gerdom dennoch, einige Antworten bis zum Schluss aufzusparen und so die Spannung beim Publikum oben zu halten.

Was “Das Haus am Abgrund” zu etwas Besonderem macht, sind die ernsten Themen, die die Autorin mit dem notwendigen Fingerspitzengefühl scheinbar mühelos in die Handlung mit einfügt: Wie selbstverständlich stellt sie beispielsweise die Tatsache dar, dass Adrian von zwei Männern aufgezogen wird - seinem leiblichen Vater und dessen Lebensgefährten. Statt eines überstilisierten Heile Welt-Bilds zu zeichnen, scheut sie nicht davor zurück, auch von den Schwierigkeiten zu berichten, die diese beiden in ihren Beziehung zu bewältigen haben.
Besonders mutig ist es meiner Ansicht, einen totkranken Jungen in den Mittelpunkt eines Phantastik-Romans zu stellen. Ohne falsche Scheu schildert sie von den Problemen, unter denen er leidet und schafft dennoch einen Charakter, der nicht an seinem Schicksal zerbricht, sondern trotzdem voller Energie jeden Tag lebt, der ihm noch bleibt.

Überhaupt wirken die Charaktere in “Das Haus am Abgrund” durch die Bank sehr real, mit ihren Stärken und Schwächen - ob es sich nun um Menschen aus Fleisch und Blut handelt wie Adrians Stiefvater Jonty oder Novembers Großmutter, oder aber ob es sich um Produkte seiner Fantasie handelt, wie die Punkerin Jeannie, den Asiaten Roshi oder den grünhaarigen Joker.

Da schadet es dem Gesamteindruck nicht, dass der große Showdown im Finale gern ein paar Seiten mehr hätte umfassen können und das Ende im Vergleich zur restlichen Handlung meiner Meinung nach etwas zu positiv ausfällt. Alles in allem ist “Das Haus am Abgrund” ein solider, spannender Schauerroman für Jugendliche, der in der wichtigsten Disziplin punktet: Er unterhält gut!
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Adrian lebt mit seinem Vater und dessen Lebensgefährten direkt neben dem herrschaftlichen Haus am Abgrund - Heathcote Manor - in Cornwall. Dort soll er sich vom Leiden seiner Erkrankung erholen und in der Abgeschiedenheit zur Ruhe kommen. Doch es kommt alles anders. Adrian hat einen unheilbaren Hirntumor und kämpft bedingt durch die Medikamente mit Halluzinationen. Im Schatten des alten Herrenhauses scheint sich der Zustand zu verschlimmern. Etwas ist dort nicht in Ordnung und diese Rätsel reichen bis tief in die Vergangenheit. Hinzu kommt noch, dass er sich zu der jungen Nova Vandenbourgh hingezogen fühlt. Ihrer Familie gehört Heathcote Manor, sie meidet das Haus, doch es ruft nach ihr…

"Die Welt spiegelt sich in jedem Auge, aber in seinem Zentrum steht das Ich und sonst gar nichts. Ein schwarzer, tiefer Tunnel, der in das innerste Wesen führt."

Susanne Gerdom versucht sich an gruseliger Mystery. Meine Entscheidung stand schnell fest: das musste ich einfach lesen, schließlich habe ich die Autorin durch ihre tollen Geschichten sehr zu schätzen gelernt. DAS HAUS AM ABGRUND ist komplett anders, als die bisher geschriebenen Romane. Meine ersten Gedanken waren: Das Buch ist verrückt, ich mag es! Es empfängt den Leser mit einem geheimnisvollen Prolog und danach sollte man sich wirklich auf gruselige Momente einstellen.

Das Spekulieren fällt anfangs leicht, verliert sich aber, je mehr Details an die Oberfläche kommen. Man möchte eigentlich nur noch lesen, um endlich zur Auflösung zu kommen. Diese gestaltet sich dann sehr anspruchsvoll und strapaziert die Hirnwindungen nochmals ordentlich. Aber es macht auch Spaß die Einzelheiten zu sortieren, die die Geschichte während des Lesens schon begleitet haben. Meine Empfehlung geht an ältere Jugendliche und Erwachsene, die Freude an rätselhaften Geschichten haben, aufmerksam lesen und auch ihre eigene Phantasie nicht scheuen.
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am 2. März 2013
Die Handlung:
Der fast 17-jährige Adrian ist auf den ersten Blick ein etwas seltsamer Junge. Noch nicht lange lebt er mit seinem Vater und dessen Lebensgefährten in einem Cottage in St. Irias in Cornwall. Adrian ist unheilbar krank, denn er hat einen Tumor im Gehirn, den man nicht mehr behandeln kann. Mit dieser Erkrankung gehen Anfälle und vermutlich seltsame Halluzinationen einher. Eines Tages trifft er im Garten auf November und verliebt sich in sie. Er fühlt sich von dem Mädchen seltsam angezogen. Auch übt das verlassene Herrenhaus Heathcote Manor eine unwiederstehliche Anziehung auf ihn aus. Er möchte mehr über das Haus, das alle meiden, und November herausfinden und so begibt sich Adrian auf die Suche nach Antworten.

Meine Meinung:
Von der ersten Seite an konnte ich mich dem Sog des Buches nicht entziehen. Es ist wunderbar atmosphärisch und verursacht an vielen Stellen Gänsehaut.
Zu Beginn ist alles noch sehr verwirrend, da Susanne Gerdom es versteht, ihre Leser an der Nase herum zu führen. Man weiß als Leser nicht, was echt ist und was nicht, was sind Halluzinationen und was passiert wirklich? Gerade das macht für mich den Reiz des Buches aus, auch wenn man sich beim Lesen konzentrieren muss.
Nach und nach lernt man mehr über die Zusammenhänge und es bildet sich ein schlüssiges Gesamtbild.
Einzig der Schluss konnte mich nicht hundertprozentig überzeugen. Es sind viele Dinge geklärt und das Ende ist passend, allerdings war ich zuerst sehr verwirrt und musste noch lange darüber nachdenken, da auch einige Aspekte offen bleiben. Da hätte ich mir etwas mehr Erklärungen gewünscht.
Dennoch hat mich das Buch gefesselt und in seinen Bann gezogen.
Ich konnte gar nicht anders als mit Adrian zufiebern und mich zu gruseln und . Das liegt wohl auch viel daran, dass alles sehr emotional und ergreifend beschrieben ist.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist die außergewöhnliche Handlung des Buches. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl so etwas schon einmal gelesen zu haben, so dass es mir viele schöne Lesestunden beschert hat.
Außerdem wird hier die Haupthandlung der Gruselgeschichte mit der ersten Liebe, Adrians Krankheit, Vorurteilen gegen Homosexualität und Ablehnung und Ausgrenzen wegen Vorurteilen verknüpft. So ist die Handlung komplex und vielschichtig und bietet viel Stoff zum Nachdenken und es gibt viele überraschende Wendungen.

Die Protagonisten:
Adrian ist mit von der ersten Seite ans Herz gewachsen. Am Anfang dachte ich noch, dass er etwas verrückt ist, aber dennoch ist er sehr liebenswürdig und ich finde es bewundernswert, wie er mit seiner Erkrankung umgeht. Er sorgt sich sehr um andere und man fühlt sich als Leser sehr stark mit ihm und seinem Schicksal verbunden.
November ist erst sehr geheimnisvoll, da sie einiges zu verbergen hat. Sie ist sehr vielschichtig und tiefgründig und lässt sich nicht von Vorurteilen leiten.
Alle Protagonisten, egal ob die Haupt- oder Nebenprotagonisten sind authentisch und tiefgründig ausgearbeitet und sorgen so für einen hohen Lesegenuss.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist insgesamt locker und leicht zu lesen. Einzige einige Namen und Begriffe können zu Verwirrungen führen. Doch da der Schreibstil sehr emotional, bildlich und atmosphärisch ist, fällt das nicht so ins Gewicht.

Was zusätzlich verwirren kann, sind einige Perspektivwechsel. Mal wird die Handlung aus der Ich-Perpektive von Adrian erzählt, mal aus der Sicht von November. Dazu gibt es verschiedene Tagebucheinträge von Adrian und November, die in der Ich-Perspektive verfasst sind. Die Zeiten wechseln immer wieder von der Vergangenheitsform in die Gegenwartsform.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover passt sehr gut zu der Atmosphäre des Buches und ist wirklich wunderschön gestaltet. Es wirkt geheimnivoll und spricht mich als Leser sehr an.
Auch der Titel passt gut, da die Haupthandlung von dem Haus handelt und er neugierig macht.

Fazit:
Susanne Gerdom hat hier ein neues Genre für sich entdeckt und im Großen und Ganzen kann ich das Buch jedem Grusel- und Mysteriefan, der gerne komplexe und atmosphärische Geschichten mit einem Hauch Fantasy liest, empfehlen. Mir hat "Das Haus am Abgrund" viele schöne Lesestunden beschert.
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am 23. Februar 2013
Inhalt:
Adrian wohnt noch nicht lange im Kutscherhaus bei Heathcote Manor, einem Haus, in dem keiner mehr lebt. Doch scheint es Adrian anzuziehen, was nicht wie seine Halluzinationen auf seinen unheilbaren Tumor im Kopf zutun hat.
Dann ist da noch November, der Adrian über den Weg läuft, die auch etwas mit dem auch sogenannten Geisterhaus zu tun hat.

Ich denke über das Buch:
Dieses Buch hat mir die liebe Autorin zukommen lassen, über diese Überraschung habe ich mich sehr gefreut. Es ist ja auch superschön gemacht und wird ein Hingucker im Regal. Auch die Story klingt nicht schlecht, aber lest selbst.

Es gibt im Buch drei verschiedene Perspektiven, wobei eine davon in der Vergangenheit spielt. Ein groß Teil wird uns aus Adrians Schicht beschrieben, vieles aber auch aus Novembers. Dazu kommen Tagebucheinträge von einer November der Vergangenheit. Da auch Adrian einen Kontakt zur Vergangenheit hat, wodurch zwei Handlungsstränge bilden, die ohne einander nicht können, da sie vollkommen ineinander verwoben sind.

Adrian sieht Gestalten, die andere nicht sehen, das hängt mit seinem Tumor zusammen, denn die anderen sehen die Gestalten nicht. Sie sind mittlerweile schon ein Teil seines Lebens geworden, das heißt, sie haben auch eine Macht ihn zu beeinflussen. Diese ganze Verrücktheit ist erst mal nicht so einfach zu akzeptieren und ich habe eine Weile gebraucht, um mich an ihn zu gewöhnen. Man findet es abstoßend, auch wenn der Rest auch sympathisch ist.
November, die erst nicht und auch nicht wirklich später weiß, auf welche Weise Adrian verrückt ist, aber sie akzeptiert es und macht es einem Selbst auch viel leichter dies zu tun. Sie selbst ist nicht immer ganz nachvollziehbar, was wahrscheinlich mit einer lange unbekannten Beeinflussung zutun hat. Doch im Gesamten kann man einfach Parallelen zu ihr ziehen, wie auch später zu Adrian.

Man wird sehr lange im Unklaren gelassen, was den genau passiert, wieso es passiert. Es ist kompliziert und die beiden Protagonisten haben selbst auch keine Ahnung. Dieses ganze im Dunklen tappen ist mitunter echt anstrengend, weil sich vieles dadurch hingezogen hat und weil man vieles durch die Unwissenheit nicht verstehen kann. Ich hoffe oder besser gesagt, ich denke, dass ich beim erneuten Lesen, mehr Spaß daran haben werde.

Der Schreibstil ist angenehm und macht einem auch unheimlich viel Spaß, doch hat die Autorin die Angewohnheit, jede Menge Andeutungen zu machen, doch die dadurch entstandenen Fragen, dann bis zum Schluss offen zu lassen. Auch hat Susanne ein Talent für Geistergeschichten und verworrene Storys.

Der Rahmen der ganzen Handlung ist wunderbar gewählt, auch die Charaktere, die hinter den Protagonisten stehen sind interessant, gut gewählt. Manche von ihnen, auch von den Halluzinationen bekommt mein ein recht gutes Bild. Was das Ganze facettenreicher macht.

Fazit:
Ein Buch mit zwei, im Endeffekt tollen Protagonisten, einem komplexen Geschehen und einer spannenden Entwicklung. Von mir bekommt Das Haus am Abgrund verdiente 4 von 5 P wie Punkten.
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am 5. März 2013
Mit "Das Haus am Abgrund" hat die Autorin eine kurzweilige und spannende Geister- und Spukgeschichte, nicht nur für Jugendliche, geschrieben. Wie gewohnt, ist der Schreibstil von Susanne Gerdom auch hier wieder sehr flüssig und ich war direkt von der ersten Seite an mitten in der Geschichte. Das Buch bietet viel Raum für Spekulationen, die immer zahlreicher werden, je mehr Details bekannt werden - ein konzentriertes Lesen ist hier nicht von Nachteil. Zudem schafft die Autorin es mühelos, an den richtigen Stellen für Gänsehaut zu sorgen. Das Ende fand ich gelungen und hielt für mich die eine oder andere Überraschung noch bereit - das Ende kann zwar nicht vollständig logisch erklärt werden, was mich aber nicht störte, da ich nicht davon ausgehe, daß Geister die gleiche Auffassung von Logik haben wie wir Sterblichen.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen: Adrian ist trotz seines unheilbaren Gehirntumors ein neugieriger Jugendlicher, der sich sein Leben nicht allein durch die Krankheit bestimmen läßt. November ist ebenfalls eine sympathische junge Frau und das sie umgebende Geheimnis macht sie besonders interessant. Jonty, der Lebensgefährte von Adrians Vater ist mir mit seiner Liebenswürdigkeit und Sorge um Adrian sehr ans Herz gewachsen. Begeistert haben mich aber auch Adrians Lare und Lemuren, Halluzinationen, die durch seine Krankheit hervorgerufen werden: der alte und weise Roshi, die flippige und freche Jeannie und der unheimliche Joker.

Das Buch bietet eine breite Themenpalette: unheilbare Krankheit, Homosexualität und damit verbundene Vorurteile, Liebe und düstere Familiengeheimnisse - ich habe mich in jedem Fall wunderbar unterhalten gefühlt und kann das Buch wärmstens empfehlen.
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am 24. Februar 2013
Adrian ist siebzehn Jahre alt und an einem Gehirntumor erkrankt. Gemeinsam mit seinem Vater und dessen Lebensgefährten Jonty zieht er nach St. Irais. Sie wohnen im Kutscherhaus des alten Herrenhaus Heathcote Manor. Die Geschichte des alten Hauses und seiner Bewohner ziehen Adrian magisch an. Er versucht das Rätsel hinter der Familiengeschichte herauszufinden. Als er dabei dem Mädchen November Vandenbourgh begegnet, spüren die beiden eine Verbindung, zueinander und zum Haus.

Susanne Gerdom schafft es in jedem ihrer Bücher eine besondere Atmosphäre herzustellen. Ich konnte das Haus an den Klippen vor meinem inneren Auge sehen und den Wind spüren. Sehr anschaulich führt sie uns ein in das Leben von Adrian. Gleich zu Anfang erfährt man als Leser, dass Adrian an einem Gehirntumor erkrankt ist. Sein Vater und dessen Lebensgefährte Jonty möchten ihm seine verbleibende Zeit so angenehm wie möglich machen und ziehen mit ihm nach St. Irais. Jonty ist mir sofort ans Herz gewachsen. Er hat eine enge Beziehung zu Adrian und ist ein zweiter Vater für ihn geworden. Ich fand es richtig gut, das einmal eine gleichgeschlechtliche Beziehung mit in die Geschichte eingebaut wurde.

Ein bisschen wurde man aber auch gleich von Anfang an verwirrt. Adrian redet mit Personen die nur er sehen kann. Diese Halluzinationen sind für Adrian fast immer vorhanden und begleiten ihn. Dabei gibt es Gute und auch weniger Gute Charaktere unter den Visionen.

Nach und nach wird die Familiengeschichte und somit auch das Familiengrauen der Vandenbourgh`s aufgedeckt.

Wieder eine tolle Geschichte mit Sogwirkung aus der Feder von Susanne Gerdom. Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt.
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